Sven Rautenberg: Mit welchen Browsern sollte eine Bewerbungs-HP gut aussehen?

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Moin!

Und warum ne Bewerbungshomepage? Nimm ein Format das (fast) alle benutzen können.

Genau, Papier.

Papier zu versenden kostet Geld. Papier zu empfangen und durchzugucken kostet Geld.

Aus diesem Grunde gehen Bewerber genauso wie Arbeitgeber mehr und mehr dazu über, Bewerbungen und Stellenangebote elektronisch abzuwickeln.

Bei großen Firmen mündet das darin, dass es extra Konzern-Jobportale gibt, mit großen, umfangreichen Bewerbungsformularen, die oft gleich elektronisch ausgewertet werden, um die ganz krassen Fehlbewerbungen, die einfach nicht gesucht sind, gleich mal auszusortieren und mit einer (wenngleich vielleicht netterweise verzögert versandten, um den Anschein menschlicher Prüfung zu wahren) automatischen Absage zu beglücken.

Aber auch sonst elektronische Bewerbungen durchaus nicht schlechter, als Papier. Ich bin persönlich schon in die Situation gekommen, sowohl als Bewerber als auch als Bewerbungsempfänger zu agieren, und ich habe sowohl etwas dagegen, ein halbes Vermögen für Porto rauszuhauen, als auch, dass mein Schreibtisch mit einem Berg Papier geflutet würde. Warum also Hardware versenden, wo Software aktueller, kostengünstiger und leichter restlos entsorgbar ist.

Über das geeignete Format kann man ja durchaus streiten. Es muß nicht HTML sein. PDF beispielsweise ist ein ganz hervorragendes Format für elektronische Bewerbungen. Es hat insbesondere kaum Darstellungsunterschiede oder -probleme auf den unterschiedlichen Plattformen. Word-Dokumente hingegen sind ein gänzlich ungeeignetes Medium. Sie sind proprietär (wer hat schon Word - ich jedenfalls nicht), sie enthalten Viren, sie enthalten vorhergehende Bearbeitungsstände (man kann die Entwicklung der Bewerbung oder die ganzen anderen Adressaten möglicherweise herauslesen) und werden deshalb potentiell von Mailserverfiltern ausgesondert.

- Sven Rautenberg

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