D. R.: AUSFÜHRLICH: Win98 findet keinen Domänenserver

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Guten Abend,

ich wurde zurecht darauf hingewiesen, dass ich mein Problem zu unschaft geschildert hatte. Das lag vor allem daran, dass ich mich den gesamten Nachmittag mit dem Problem herumgeplagt hatte und so schnell wie möglich den Schlußstrich ziehen wollte. Nun gut, zweiter Anlauf:

Es handelt sich um ein Schulnetzwerk. Auf dem Server läuft Woody und ein smbd -V gibt aus "Version 2.2.3a-13 for Debian"*. Auf den Client-Rechnern läuft Win98. Ein Teil der Rechner bekommt beim "Booten" über DHCP eine IP zugewiesen. Dies funktioniert anscheinend einwandfrei. Alle anderen Rechner haben eine feste IP. Wenn ich desweiteren vom Client spreche, dann meine ich die zweite Sorte**. Jeder Schüler (Benutzer) hat sein eigenes Home-Verzeichnis. Daten, die für alle zugänglich sein sollen, sind unter //server/daten zu finden. Der Benutzer nfs ist Gast und hat kein Passwort.

Nach dem Booten fragt Windows bekanntlich nach dem Benutzernamen und dem Kennwort. Die erfolgreichen Daten werden eingegeben. Danach soll //server/daten unter F: und das Home-Verzeichnis, z. B. //server/homerjs unter H: ins Dateisystem eingebunden werden. Statt dessen kommt die freundliche Fehlermeldung, die besagt, dass "kein Domänenserver gefunden wurde", dass folglich die Richtigkeit der Eingabe nicht überprüft werden kann und dass aus diesem Grunde das Netzwerk möglicherweise nicht voll funktionsfähig ist. Auf //server/daten hat der Client aber trotzdem Zugriff. Nur das Home-Verzeichnis ist unerreichbar.

Wenn der Server tatsächlich nicht gefunden werden würde, dann dürfte der Client auch keinen Zugriff auf //server/daten haben.

In der log-Datei habe ich schon nachgeschaut, da steht nichts besonderes, nur die üblichen Meldungen, dass jemand versucht hat, ein Verzeichnis auszulesen, das er nicht auslesen darf usw.*** Die gesamte Anmeldeprozedur ging eins problemlos von statten. Auf den Clients wurde nichts verändert, folglich ist der Server fehlerhaft.

So viel von meiner Seite. Ich hoffe, dass der Beitrag mehr zur Verständlichkeit meines - und leider nicht nur meines - Problems beigetragen hat als der erste.

Mit freundlichen Grüßen
   Dimitri Rettig

* Gestanden, ich habe jetzt nicht die Gelegenheit, die tatsächliche Version auf dem Server zu überprüfen. Die Pakete müssten aber die gleichen sein, wie auf der offiziellen Debian CD, gegebenenfalls mit Updates von security.debian.... Diese habe ich dann aber auch. Die Angabe stimmt also nur zu 99%.

** Es macht eigentlich keinen Unterschied aus, ob der Client eine feste IP hat oder eine über DHCP zugewiesen bekommt. Beim ersten Fall wird aber ausgeschlossen, dass das Problem irgendwie mit DHCP zusammenhängt. DHCP möchte ich aber trotzdem erwähnt haben, weil ähnliche Fehler bei der Kombination von Samba und DHCP scheinbar öfters berichtet wurden (nach Google).

*** Die log-Datei habe ich überprüft, kurz bevor ich mich ans Verfassen der ursprünglichen Nachricht gesetzt habe. Es dürfte nicht viel Neues bezüglich irgendwelcher Aktivitäten der Clients hinzugekommen sein.