Mit anderen Worten: Damit werden nur die Stellen gefunden, die im Sinne von UTF-8 böse sind, aber nicht die Stellen, die im Sinne von UTF-8 absolut in Ordnung sind, aber aus Textsicht fehlerhaft.
Das ist theoretisch richtig, aber solche Fehlschläge sind mit keiner automatisierten Methode vollständig zu vermeiden. Außerdem sind sie sehr unwahrscheinlich, denn die ISO-8859-Kodierungen für die lateinische Buchstabenfamilie haben ihre Buchstaben bei 192-255. 192-253 sind UTF-8-Startbytes, denen nur (eine zudem bestimmte Anzahl) Zeichen aus dem Bereich 128 bis 191 folgen dürfen, wo aber nur meist selten genutzte grafische Zeichen liegen, fast keine Buchstaben. Ein Text, den das Muster fälschlicherweise für UTF-8 hält, müsste in etwa so aussehen: "Ä« bla bla ä¼±".
Bei anderen ISO-8859-Kodierungen kommt man aus verschiedenen Gründen auch nicht auf besonders sinnvollere Kombinationen, andere Kodierungen müsste man sich im Detail anschauen.