Gegen die Grenze - Dokumentarfilm über Michael Gartenschläger
Rolf Rost
- sonstiges
0 Rolf Rost0 Bert Randolf0 Rolf Rost0 EisFuX0 Ludger0 Bert Randolf
0 madmax
Hallo liebe Forumer,
vor ein paar Tagen hatte ich hier hingewiesen auf einen Dokumentarfilm den der RBB letzten Montag ausstrahlte, siehe Titel.
Nun, an diesem Film habe auch ich einen kleinen Anteil und ich bedauere es fast, dass ich als Zeitzeuge (ehemaliger Grenzsoldat, Thüringen) nur meine Stimme zur Verfügung stellte, nicht jedoch mein Gesicht...
Alexander Dittner (Schnitt: Schuh des Manitou) und Kamermann Ben Kempas haben mit diesem Dokumentarfilm auf jeden Fall Hervorragendes geleistet. Den Filmemachern und einem engeren Kreis der Beteiligten habe ich heute eine kleine Mail geschrieben, die ich Euch allen nicht vorenthalten möchte.
Euer Rolf
##########################################################
Hallo liebe Filmemacher, hallo Herr Schmidt, hallo Lothar,
der Dokumentarfilm über Michael Gartenschläger ist sehr gut gelungen, es ist ein hervorragender Schnitt!
Kollegen, die sich erst jetzt mit dem Thema DDR-Regime überhaupt beschäftigen, bekommen mit diesem Dokumentarfilm einen sehr guten Einblick in die Diktatur und die Wirkungsweise der Propaganda.
Zum Ton im Schauprozess,
Zitat: /Sie [M.G. und Freunde, angmerkt] gehören auf den Dunghaufen der Geschichte!/
hat mir ein Kollege gesagt, das ist doch Originalton Göbbels!
Sehr gut geschnitten haben Sie, lieber Alexander Dittner und Ben Kempas, den weiteren Verlauf des Lebens des Michael Gartenschläger - liebevoll könnte ich da schon meinen.
/Gegen die Grenze/ zeigt auch dem der Geschichte weniger Bedarften, warum das Leben des Michael Gartenschläger ein solch dramatisches Ende fand, warum er so ein verbitterter Gegner dieser Grenze geworden ist, in einer allgemein verständlichen und sehr anschaulichen Weise.
Das Desinteresse der damaligen Bundesregierung an seiner Motivation, durch den Abbau eines Selbstschussapparates die DDR anzuklagen, muss für ihn sehr deprimierend gewesen sein, aber auch eine Kritik an der damaligen Oppositionspartei kann ich diesem Dokumentarfilm entnehmen.
Und nicht zuletzt haben Sie liebe Filmemacher, mit diesem Dokumentarfilm dem Michael Gartenschläger ein Denkmal gesetzt - das hat er ganz einfach verdient.
Viele Grüße aus Linkenheim-Hochstetten,
Rolf Rost
Hallo liebe Forumer,
da war ich vorhin etwas zu hektisch [Anruf...].
Hier noch zwei kleine Links , sorry, habch vorhin nicht geschafft.
http://www.micael-gartenschlaeger.de/index.html
http://www.rolfrost.de/grenze.html
Über diesbezügliche Kontaktaufnahmen freute ich mich natürlich, aber ich denke mal, dass dieses Thema auch allgmein von Bedeutung ist für Webauthoren die zu diesen Thema schreiben. Deswegen poste ich das auch hier.
Auf rbb-online gibts da sicher mehr, ich bin noch nicht dazu gekommen. Es wird auf jeden Fall noch einen weiteren, längeren, ... Film zum Thema geben, der ein bischen länger ist als 45 min.
Viele Grüße, Rolf
Hallo,
warum stehen die Waffen auf dem Kopf?
Bert
Hallo,
warum stehen die Waffen auf dem Kopf?
Das haben mich andere auch schon gefragt.
Ich hab die Kalschnikov und die Makarov deswegen rumgedreht, damit sie nicht so 'verherrlicht' aussehen.
Die Kalaschnikov ist _die_ Waffe schlechthin des Kommunismus. Wo auch immer auf dieser Welt unter dem Vorwand 'Aufbau des Kommunismus' Waffen zum Einsatz kommen - die Kaschi ist dabei.
Es ist eine furchbare Knarre; 3 Sekunden auf den Abzug gedrückt und 30 Schuss sind raus.
Im nahen und im fernen Osten, in Afrika und in Indochina, auf den Phillipinen und sonstwo wird mit der Kalaschnikov gemordet, gestern, heute und morgen.
Auch an der innerdeutschen Grenze die es von 1961 - 1989 gab.
Deswegen hab ich die Waffen auf den Kopf gestellt.
Viele Grüße, Rolf
Hallo Rolf,
Die Kalaschnikov ist _die_ Waffe schlechthin des Kommunismus. Wo auch immer auf dieser Welt unter dem Vorwand 'Aufbau des Kommunismus' Waffen zum Einsatz kommen - die Kaschi ist dabei.
???
Seit 1990 dürfte sich das mit dem "Aufbau des Kommunismus" weit gehend erledigt haben. Oder willst du uns weismachen, dass irgendwelche Taliban oder afghanische Mudschahedding den Kommunismus aufbauen wollen?
Es ist eine furchbare Knarre;
Aber leider nicht die einzige.
Im nahen und im fernen Osten, in Afrika und in Indochina, auf den Phillipinen und sonstwo wird mit der Kalaschnikov gemordet, gestern, heute und morgen.
Aber definitiv nicht unter dem Vorwand "Aufbau des Kommunismus".
Auch an der innerdeutschen Grenze die es von 1961 - 1989 gab.
1949 bis 1989.
--
http://www.micael-gartenschlaeger.de/index.html
http://www.rolfrost.de/grenze.html
Im Übrigen geht aus den von dir angegebenen Sites nicht hervor, in welche Richtung die "Selbstschussanlagen" gezeigt haben. Das wäre doch sicher interessant zu erwähnen, oder?
MfG
EisFuX
Hi,
Die Kalaschnikov ist _die_ Waffe schlechthin des Kommunismus. Wo auch immer auf dieser Welt unter dem Vorwand 'Aufbau des Kommunismus' Waffen zum Einsatz kommen - die Kaschi ist dabei.
Es ist eine furchbare Knarre; 3 Sekunden auf den Abzug gedrückt und 30 Schuss sind raus.
ich frage mich immer noch, ob, als man mir vor zwanzig Jahren die G3 in die Hand gedrueckt hat, der Bundeswehrsoldat absichtlich oder unabsichtlich knarrenmaessig schlecht ausgestattet worden ist.
Nicht nur wegen dieser Sache wurde in meiner Umgebung unter den Soldaten (Funker, Instandsetzer) die Funktion der Bundeswehr so kommentiert:
"Wir muessen den Gegner nur ein wenig aufhalten bis die richtige Armee kommt."
Gruss,
Ludger
Hallo,
es gibt da einen schönen Spruch:
Menschen töten, nicht Waffen.
Bert
Moinsen Rolf,
ich habe die Doku gesehn und war einfach nur beeindruckt ...
Schön das es soetwas gibt und festgehalten wurde ...
Gruss aus Münster der madmax
Moinsen madmax,
ich habe die Doku gesehn und war einfach nur beeindruckt ...
Schön das es soetwas gibt und festgehalten wurde ...
Vielen Dank!
Gruss aus Münster der madmax
Ach Du bists, der liebe Tassilo:
http://rolfrost.de/album/tiere/26.html
Viele Grüße nach MS,
Rolf Rost