Philipp Hasenfratz: Einsatz von h[1-6]

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Halihallo "Die bösartige Müllhalde"

Dieser <h1>-Kram macht ja üüüüüüberhaupt keinen Sinn, sieht immer ganz doll hässlich aus (kann man ja üüüüüberhaupt nicht ändern) und warum soll man sowieso für alles einzelne Dinger lernen, wenn es doch so toll immer und alles mit <font> und <span> und <div> funktioniert.  Schmeiss den <p>-Kram auch weg, der macht immer so doofe Abstände. Haha!

Entschuldige, aber das ist absoluter Schwachsinn den du schreibst.
Im Vergleich zu anderen XML/SGML-Derivaten wird HTML mehr und mehr
als aleiniges Design-Werkzeug eingesetzt indem sich alles um Design
dreht.
Das ist schlicht falsch. HTML ist eine generische Markup-Sprache.
Generisch heisst Artgerecht. Wenn man alles in span/div's knallt
und mit entsprechenden CSS-Eigenschaften versieht, dann mag es schön
aussehen, aber generisch ist es sicher nicht mehr.
Die Tag-Vielfalt (zuoft falsch umgesetzt) hat durchaus seinen Sinn
und zwar besteht dieser darin, den Inhalt _auszuzeichnen_ und das
nicht im Sinne von Design, sondern im Sinne von der _Art_ des
Inhaltes. So können z.B. automatisierte, computerisierte Prozesse (
Suchmaschine oder andere Indexer) die Inhalte differiert "wahrnehmen"
und auszeichnen/bewerten.

Also: Tags wie z.B. <h[1-6]> _sind_ (an entsprechend passender
Stelle) zu verwenden. Falls das Design nicht zusagt ist man frei dies
durch CSS entsprechend anzupassen. Aber diese Kontextverschleierung
alla "bösartige Müllhalde" ist einfach zu verwerfen, denn absolut
agenerisch und nicht im Sinne von HTML.
Es kann nicht schaden dem Inhalt wieder mehr Wert beizumessen, als
seiner Darstellung; denn nur dadurch bleibt die Information in
verwertbarer Weise am Leben.

@Benne: Auch wenn <h2> kursiv dargestellt wird: Ändere es einfach
durch die entsprechenden CSS-Eigenschaften. Aber verwende die
Headings dennoch, wenn sie sinn machen.

Viele Grüsse

Philipp