Konrad L. M. Rudolph: MSIE fügt auf Gutdünken Leerzeichen ein -- wie unterbinden?

Hallo,

gegeben sei folgendes HTML:

\\ <ul>
    <li>Inhalt 1</li>
    <li>Inhalt 2</li>
    <li>Inhalt 3</li>
    <li>Inhalt 4</li>
</ul>
///

Nach jedem <li> fügt der MSIE ein Leerzeichen ein ... normalerweise stört mich das auch nicht sonderlich. Aber ich verwende als Style:

\\ li { display: block }
///

was als Resultat hat, daß das Leerzeichen in der nächsten Zeile landet. Das heißt: zwischen den List Items (die eng aneinander anliegen sollen!) befinden sich Leerzeilen.
Wie bekomme ich die weg?

Anmerkung: ich bekomme sie weg, indem ich alles hintereinander schreibe, also im obigen Code Umbrüche und Einrückungen weg. Das kommt aber nicht in die Tüte.

Gruß,
KonRad -

--
"Was Gott zusammengeführt hat ..." :: polithink.org -
the politicultural e-zine :: http://www.polithink.org
  1. Hallo,

    Nach jedem <li> fügt der MSIE ein Leerzeichen ein ... normalerweise stört mich das auch nicht sonderlich. Aber ich verwende als Style:

    das kann ich mit deinem Beispielcode nicht nachvollziehen.

    Vielleicht hilft dir aber das hier trotzdem:

    http://www.lipfert-malik.de/webdesign/tutorial/bsp/listenCSSmenu.html

    Grüsse

    Cyx23

    1. Vielleicht hilft dir aber das hier trotzdem:

      http://www.lipfert-malik.de/webdesign/tutorial/bsp/listenCSSmenu.html

      Was wollen eigentlich die ständigen Copyright-Hinweise bedeuten?

      1. Hallo,

        Was wollen eigentlich die ständigen Copyright-Hinweise bedeuten?

        da das Projekt u.U. noch in einem Printmedium veröffentlicht werden soll sind die Hinweise etwas auffälliger.

        Worum geht es dir konkret?

        Grüsse

        Cyx23

        1. da das Projekt u.U. noch in einem Printmedium veröffentlicht werden soll sind die Hinweise etwas auffälliger.

          Deshalb drei »Copyright«-Reviermarkierungen und nochmal vier im Code, die letztlich nichts darüber aussagen, unter welchen Bedingungen der Inhalt genutzt werden darf? Ahja.

          Worum geht es dir konkret?

          Meine Frage ist schlicht und einfach, was diese Hinweise dem Leser sagen sollen.

          Wenn sie das bedeuten sollen, was im Impressum unter »Urheberrecht« explizit gemacht wird, so möchte ich dich bitten, auf Fragen im Selfforum nicht mit Hinweisen auf Beispielcode zu antworten, dessen Nutzen durch extrem restriktive urheberrechtliche Beschränkungen ad absurdum geführt wird.

          1. Wenn sie das bedeuten sollen, was im Impressum unter »Urheberrecht« explizit gemacht wird, so möchte ich dich bitten, auf Fragen im Selfforum nicht mit Hinweisen auf Beispielcode zu antworten, dessen Nutzen durch extrem restriktive urheberrechtliche Beschränkungen ad absurdum geführt wird.

            das ist erstmal eigentlich Unfug, weil expliziter Beispielcode nicht am Transfer, wie hier im Posting von mir per a {.. float:left } vorgenommen, hindert. Es ist ja kein Abschreib- sondern ein Selfforum! Und ein Opensource-Standpunkt ist bei SelfHTML ja auch nicht durchgängig, und wäre eh nochmal ein ganz anderes Thema, auch hier kann ich dein Posting nicht nachvollziehen.

            Ansonsten ist es das von dir angesprochene Impressum für die gesamte Präsenz vorgesehen, in dem ggf. das Tutorial -und seine Beispielseiten- noch extra berücksichtigt werden könnten.
            Der entspr. Text zu Beginn der Hauptdatei mag dir ja schon seit längerem bekannt sein, dort ist aber eigentlich auch restriktiv formuliert, und ich halte das grundsätzlich bei dem Projekt auch für richtig, möchte mich aber auch gerne mit Alternativen auseinandersetzen. Wobei ich erstmal nur private Nutzung, Zitate mit URI und explizit freigegebenen Code mit Erhalt des Copyrightvermerks als Thema sehe. Vielleicht kannst du ja ein angemessenes Beispiel, also kein durch unkündbares Gehalt quersubventioniertes Hobbyprojekt, nennen, oder mir nochmal die von dir vermuteten Probleme verdeutlichen; an einem extra Impressum für das betr Tutorial soll eine mögliche Verbesserung nicht scheitern.

            1. Wenn sie das bedeuten sollen, was im Impressum unter »Urheberrecht« explizit gemacht wird, so möchte ich dich bitten, auf Fragen im Selfforum nicht mit Hinweisen auf Beispielcode zu antworten, dessen Nutzen durch extrem restriktive urheberrechtliche Beschränkungen ad absurdum geführt wird.

              das ist erstmal eigentlich Unfug, weil expliziter Beispielcode nicht am Transfer, wie hier im Posting von mir per a {.. float:left } vorgenommen, hindert.

              Ja, du als Autor darfst diesen Transfer vollziehen. Anderen ist dies nicht erlaubt.
              Darf ich etwa den Teilcode * html ul {float:left;} * html ul li {clear:left;} bzw. /*/*//*/{! i{} ... *}{}/* */ bzw. etwa body {margintop:-9px; marginleft:-9px} ul {marginleft:-30px;} auf einer Seite verwenden, ohne deine schriftliche Erlaubnis zu haben bzw. ohne dich als Urheber anzugeben? Deine Seite ist da ja eindeutig, es ist verboten.

              Es ist ja kein Abschreib- sondern ein Selfforum!

              Was ist Abschreiben und was ist Selbermachen? Wenn jemand einen Teil bzw. eine Kernidee deines Codes übernehmen möchte und für sich entsprechend anpasst, ist das Abschreiben (und was wäre dann verwerflich daran)?

              Und ein Opensource-Standpunkt ist bei SelfHTML ja auch nicht durchgängig,

              Die meisten Quellcodes in Selfhtml und Selfaktuell sind Public Domain. Und die gegenseitige Hilfe im Forum funktioniert m.E. nur dann, wenn die im Forum geposteten Codes möglichst frei verwendet werden können, daher meine Bitte.

              Ansonsten ist es das von dir angesprochene Impressum für die gesamte Präsenz vorgesehen, in dem ggf. das Tutorial -und seine Beispielseiten- noch extra berücksichtigt werden könnten.
              [...] an einem extra Impressum für das betr Tutorial soll eine mögliche Verbesserung nicht scheitern.

              Bisher sprechen die sechs Copyright-Hinweise des Beispieldokuments eine andere Sprache.

              Der entspr. Text zu Beginn der Hauptdatei mag dir ja schon seit längerem bekannt sein,

              Welchen Text meinst du? Den Absatz über http://www.lipfert-malik.de/webdesign/tutorial/css.html#Einfuehrung?

              dort ist aber eigentlich auch restriktiv formuliert, und ich halte das grundsätzlich bei dem Projekt auch für richtig, möchte mich aber auch gerne mit Alternativen auseinandersetzen.

              Ich weiß nicht recht, inwiefern das konsequent ist, denn du gibst auch keine Quellen an, obwohl viele der vorgestellten Techniken, die noch einmal explizit mit deinem Copyright gekennzeichnet sind, offenbar nicht von dir stammen, sondern bereits seit geraumer Zeit als öffentliches Gut im Netz herumschwirren.

              Wobei ich erstmal nur private Nutzung, Zitate mit URI und explizit freigegebenen Code mit Erhalt des Copyrightvermerks als Thema sehe.

              Mit Verlaub, das ist lächerlich. Dadurch gräbst du dir selbst ein Grab, weil das schlicht und einfach nicht akzeptiert wird. Der Fortschritt im Webauthoring basiert darauf, dass jemand eine Idee hat und sie der Gemeinde zur freien Verfügung stellt. Insbesondere die freie Verwendbarkeit von CSS-Techniken (Layouttechniken, »Hacks« usw.) fundiert die gesamte Bewegung. Aber das ist natürlich deine Sache, solange du damit nicht andere im Forum - so empfinde ich es - an der Nase herumführst.

              Vielleicht kannst du ja ein angemessenes Beispiel, also kein durch unkündbares Gehalt quersubventioniertes Hobbyprojekt, nennen,

              Bitte? Wenn du mit deiner Arbeit Geld verdienen möchtest und entsprechend die Nutzung deiner Entwicklungen unter Kontrolle haben möchtest, ist das akzeptabel. Dann halte diese nur unter extremen Auflagen nutzbaren Techniken und Inhalte aber bitte aus dem Selfforum heraus, weil sie unter diesen Bedingungen niemandem weiterhelfen können, da ja jegliche Weiterverwendung rigoros untersagt ist. Es wäre schlichtweg lächerlich, wenn jemand auf eine Frage eines Hilfesuchenden mit einem das Problem lösenden Beispielcode antwortete und dann hinzufügte, dass dieser Code nur angeschaut werden darf, aber unter keinen Umständen weiterverwendet werden darf. Das wäre nichts als böswillig und der Hilfesuchende fühlte sich verhöhnt.

              1. Darf ich etwa den Teilcode * html ul {float:left;} * html ul li {clear:left;} bzw. /*/*//*/{! i{} ... *}{}/* */ bzw. etwa body {margintop:-9px; marginleft:-9px} ul {marginleft:-30px;} auf einer Seite verwenden, ohne deine schriftliche Erlaubnis zu haben bzw. ohne dich als Urheber anzugeben? Deine Seite ist da ja eindeutig, es ist verboten.

                wie schon dargelegt kann eine Anpassung oder eine andere Version des Impressums sinnvoll sein.
                Ein Erhalt des Copyrights wäre m.E. bei Verwendung der "CSS/JS Right-Lib automatisch" sinnvoll und zumutbar.
                Bei den von dir o.g. (und m.E. nicht kursierenden) Codes wäre vmtl. ein Verweis auf den Autor angebracht, wenn du diese zitierst.

                Die meisten Quellcodes in Selfhtml und Selfaktuell sind Public Domain. Und die gegenseitige Hilfe im Forum funktioniert m.E. nur dann, wenn die im Forum geposteten Codes möglichst frei verwendet werden können, daher meine Bitte.

                Zunächst geht es darum eine mögliche Veröffentlichung in einem anderen Medium nicht durch fehlenden Schutz auzuschliessen.
                Dann wäre es sinnvoll dass nicht unverhältnismäßig zitiert wird, und mit Quellenangabe.

                Ich weiß nicht recht, inwiefern das konsequent ist, denn du gibst auch keine Quellen an, obwohl viele der vorgestellten Techniken, die noch einmal explizit mit deinem Copyright gekennzeichnet sind, offenbar nicht von dir stammen, sondern bereits seit geraumer Zeit als öffentliches Gut im Netz herumschwirren.

                Da müsste ich im Detail durchschauen ob. Ich habe vor Urzeiten z.B. einen Tantek-Hack für das box-modell angeschaut, festgestellt dass der beim IE 5 / 5.5 offenbar gar nicht funktioniert und darufhin eigene Weichen und Strategien entwickelt.
                Oder die einfachste Form einer NC4-Weiche /*/*//*/ ist länger bekannt (ich konnte da bislang keine Quelle zuordnen), doch die Kombination mit NC4-Syntax nicht bzw. vmtl. solange nicht bis ich sie (vmtl.2002) im Forum empfohlen habe, wie auch die Opera5 Erweiterung nicht.
                (selbst die einfache Weiche für NC4 per * ist m.E. nicht bekannt gewesen, auch wenn das Browserverhalten vielleicht schon länger aufgefallen ist, Copyright wäre u.U. sogar da konstruierbar aus der bewussten Anwendung, aber um solche Klimmzüge geht es mir gar nicht.
                Auch andere von mir entwickelte Weichen und Konzepte dürften unbekannt gewesen sein, oder komplexere Kombinationen von import-Methoden, die ermöglichen mehrere verschiedene externe Styledateien jeweils einer Browsergruppe zuzuordnen, da ist natürlich der gesamte Code relevant.

                Bitte? Wenn du mit deiner Arbeit Geld verdienen möchtest und entsprechend die Nutzung deiner Entwicklungen unter Kontrolle haben möchtest, ist das akzeptabel.

                Zunächst geht es darum ggf. darzustellen dass nicht nur ein Artikel, sondern entwickelter Beispielcode ab einem bestimmten Punkt schutzwürdig ist. Das zielt erstmal besonders darauf ab zu verdeutlichen, dass die Codeblöcke nicht einfach ohne Quellenangabe in Veröffentlichungen auftauchen sollen, oder gar Codeblöcke mit etwas geändertem umgebenden Text auftauchen usw.

                Dann wäre die Frage ob deine Befürchtungen in der von dir dargestellten Weise überhaupt eine rechtliche Grundlage hätten, allerdings habe ich auch kein Interesse Verunsicherung zu bewirken.

                Leider ist dein Posting da nicht hilfreich, denn es dürfte schon noch verschiedene Alternativen geben.

                Welchen Text meinst du? Den Absatz über Einfuehrung?

                Ja, den Text meinte ich, das Impressum könnte u.U. ergänzt werden dass in Tutorials die jeweiligen Bestimungen gelten o.ä., wäre am einfachsten zu realisieren, oder ein eigenes Impressum für den Bereich. Es gibt auch noch eine copyright.txt, die müsste ggf. auch abgestimmt werden.

                1. Bei den von dir o.g. (und m.E. nicht kursierenden) Codes wäre vmtl. ein Verweis auf den Autor angebracht, wenn du diese zitierst.

                  Unter diesen Umständen werde ich mich hüten und möchte niemanden dazu animieren.

                  Oder die einfachste Form einer NC4-Weiche /*/*//*/ ist länger bekannt (ich konnte da bislang keine Quelle zuordnen), doch die Kombination mit NC4-Syntax nicht bzw. vmtl. solange nicht bis ich sie (vmtl.2002) im Forum empfohlen habe

                  Ich glaube, ich habe verstanden, worum es dir geht. Eine solche Mentalität möchte ich persönlich nicht unterstützen, in keiner Form.

                  1. Unter diesen Umständen werde ich mich hüten und möchte niemanden dazu animieren.

                    Meinst du mit -auch noch im Fluss befindlichen- Umstände dass nicht Open-Source draufsteht? Das ist albern.

                    Ich glaube, ich habe verstanden, worum es dir geht.

                    Ich habe eher die Vermutung dass es dich im Grunde sehr wenig interessiert.

                    Was den Kommentarbug angeht, habe ich tatsächlich Probleme einer sauberen Zuordnung etwa per Google, wenn ich mit "fabrice" und "caio" tatsächlich auf dem richtigen Weg bin kannst du mir das ja bestätigen.
                    Nach Fehlern bei prominenten Hacks habe ich allerdings umfassend selbst entwickelt, und in NGs finde ich heute mitunter ähnliche Parallelentwicklungen, die vmtl. oft später entstanden sind.
                    Ähnliches bei den tableless layouts für Netscape 4, da habe ich übrigens schon sehr früh im Forum auf die Möglichkeiten von float hingewiesen.
                    Den "@import("./IE5Mac.css");" z.B. könnte ich noch recherchieren, und im Selfforum hatte ich mal nach Opera-Weichen gesucht, da möchte ich Roland nichts unterschlagen, aber wenn ich es recht erinnere ist das nicht konkretisiert, so wie ich auch das a:hover script für Netscape 4 aus Selfhtml nicht richtig weiterverfolgt habe (da habe ich allerdings auch Probleme die betr. Seite zu finden).
                    Die Parallelentwicklung von getElementById für Netscape 4 und IE 4 hatte ich 2002 bereits angesprochen, auch der betr. Code ist von mir entwickelt.
                    Und auch JSSS oder Entities und Inlinescripte usw. waren im Kontext modernes CSS völlig neu, usw. usw..

                    Das eigentliche Problem dürfte aber sein dass du hier die Frage nach einem anders formulierten Copyright aus welchen Gründen auch immer von vornherein ablehnst, ob aus religiösem Eifer, politischem Interesse oder was auch immer.

                    1. Unter diesen Umständen werde ich mich hüten und möchte niemanden dazu animieren.

                      Meinst du mit -auch noch im Fluss befindlichen- Umstände dass nicht Open-Source draufsteht? Das ist albern.

                      Was hat das mit »Open Source draufstehen« zu tun, was tut das hier zur Sache? Wenn eine Benutzung in Zukunft nur unter den genannten Bedingungen möglich ist, so werde ich zu freien Inhalten ausweichen und sehe keinen Grund, warum ich jemand auf diese Inhalte hinweisen sollte, wenn er bei der Nutzung solche Auflagen und Limitierungen in Kauf nehmen muss. Was daran albern sein soll, verstehe ich nicht.

                      Ich glaube, ich habe verstanden, worum es dir geht.

                      Ich habe eher die Vermutung dass es dich im Grunde sehr wenig interessiert.

                      Wenn du meinst(tm).

                      Was den Kommentarbug angeht, habe ich tatsächlich Probleme einer sauberen Zuordnung etwa per Google, wenn ich mit "fabrice" und "caio" tatsächlich auf dem richtigen Weg bin kannst du mir das ja bestätigen.

                      Ich weiß es auch nicht, ich glaube nicht, dass etwa http://www.v2studio.com/k/css/n4hide/ die ursprüngliche Quelle ist, dazu müsste man ausgiebig die Archive von css-discuss usw. durchforsten und den Autor kontaktieren.

                      Was das angeht, gehst du mit einem Verständnis an die Sache, welche aller Voraussicht nach zu nichts führen wird, da wie gesagt der Idee der Urheberschaft im Sinne der originären »Erfindung« und der Beanspruchung der Festlegung der Nutzungsrechte in den entsprechenden Gruppen nicht vorherrscht, sie spielt besser gesagt in dieser Szene keine Rolle, die Techniken werden nicht in solcher Form an Personen gekoppelt. Die Entdecker legten wohl und legen keinen Wert darauf, die Techniken explizit unter ihr Copyright zu stellen in Form von solchen restriktiven Nutzungsbedingungen, daher wird eine Zuordnung schwer sein, wenn nicht aufgrund dieser Umstände unmöglich und aussichtslos.

                      Ich wollte aber ausdrücken, dass es mir gerade nicht um das alberne »Wer hat's erfunden?« geht. Ich sehe es, was die Techniken angeht, die mir aus anderen Zusammenhängen bekannt sind, vollkommen in der Schwebe, ob du das Recht hast, sie als deine Erfindungen zu bezeichnen. Was auch immer wahr ist, an der Lage, dass die Techniken als dein Eigentum gekennzeichnet sind, ändert hinsichtlich der Nutzbarkeit wenig. Und diese Auffassung von Urheberschaft am Code kritisiere ich, da ich sie sowohl hier im Selfforum als auch in der CSS-Gemeinde allgemein für fehl am Platze halte, weil ich erkenne, zu welchem bemerkenswerten Fortschritt die freie Verbreitung von Techniken hier geführt hat. Wie gesagt.

                      Nach Fehlern bei prominenten Hacks habe ich allerdings umfassend selbst entwickelt, und in NGs finde ich heute mitunter ähnliche Parallelentwicklungen, die vmtl. oft später entstanden sind.
                      Ähnliches bei den tableless layouts für Netscape 4, da habe ich übrigens schon sehr früh im Forum auf die Möglichkeiten von float hingewiesen.
                      Den "@import("./IE5Mac.css");" z.B. könnte ich noch recherchieren, und im Selfforum hatte ich mal nach Opera-Weichen gesucht, da möchte ich Roland nichts unterschlagen, aber wenn ich es recht erinnere ist das nicht konkretisiert, so wie ich auch das a:hover script für Netscape 4 aus Selfhtml nicht richtig weiterverfolgt habe (da habe ich allerdings auch Probleme die betr. Seite zu finden).
                      Die Parallelentwicklung von getElementById für Netscape 4 und IE 4 hatte ich 2002 bereits angesprochen, auch der betr. Code ist von mir entwickelt.
                      Und auch JSSS oder Entities und Inlinescripte usw. waren im Kontext modernes CSS völlig neu, usw. usw..

                      Exakt diese Mentalität und dieses Selbstverständnis meinte ich.
                      Das kann ich alles ohne aufwändige Recherche weder nachvollziehen noch konkret widerlegen, und es käme mir auch nicht in den Sinn, weil mich diese Art von Ehrgeiz und Rechthaberei tatsächlich kein bisschen interessiert. Ich will nicht um des Kaisers Bart streiten, wem denn nun Ruhm und Ehre gebührt und wer nun das Recht hat, anderen die Bedingungen zu diktieren, weil mir genau dieser Punkt für den gesamten Diskurs nicht nur irrelevant, sondern außerordentlich kontraproduktiv erscheint bzw. sich lediglich darauf summiert, eine Zumutung für den Benutzer darzustellen.
                      Insofern beschränke ich meine Aussage hinsichtlich der Inkonsequenz der Quellenangaben gerne auf die oben genannten vagen Eindrücke und lasse dir, was die übrigen genannten Techniken angeht, deine Ansicht, der Erste gewesen zu sein und die exklusiven Rechte zu besitzen, denn das geht wirklich an meinem Anliegen vorbei.

                      Das eigentliche Problem dürfte aber sein dass du hier die Frage nach einem anders formulierten Copyright aus welchen Gründen auch immer von vornherein ablehnst,

                      Das ist an den Haaren herbeigezogen, mir ist es nicht egal, ob du die Nutzungsbedingungen lockerst oder nicht und ich bin auch konkret darauf eingegangen und habe es nicht einfach vom Tisch gewischt. Die angekündigte private Nutzung explizit gekennzeichneter Codeteile mit Copyrightvermerk halte ich aus den genannten Gründen letztlich ebenfalls für einen Schuss in den Ofen, der weiterhin dazu führen wird, dass der Code eine eingeschränkte Akzeptanz/Verbreitung/Verwendung finden wird. Die restlichen Fälle - nicht-private Nutzung etc., wie auch immer du das definierst - würden zudem bestehen bleiben, spielen m.M.n. aber eine ebenso wichtige Rolle.
                      Wenn du die genannten Folgen in Kauf nimmst, meinetwegen, es ist deine Entscheidung, aber muss ich diese Ansicht persönlich teilen, sie nützlich und zielführend halten, sie akzeptieren, sie unterstützen und mich ihr unterwerfen? Ich denke, nein, und halte das für legitim. Meine Einwände gelten ebenfalls, insofern sehe ich keine grundlegend veränderte Situation. Daher mag es ein Schritt sein, der die Situation tatsächlich entschärft, ich kann und muss dennoch nicht damit leben etwa angesichts der Vorstellung, dass ich jedes Mal, wenn ich auf diese Technik hinweisen wollte, auf die eingeschränkte Verwendungsmöglichkeit hinweisen müsste und die Hilfesuchenden damit wohl in den Wahnsinn triebe.

                      Ich denke, ich habe meinen Standpunkt, was den Vorteil der gängigen Praxis von weitesgehend einschränkungslos verwendbaren Code hier im Forum und in der CSS-Gemeinde angeht, hinreichend erläutert, sodass m.E. klar wird, dass ich Zugeständnisse nicht grundlos ablehne, sondern deshalb, weil nachwievor durch die Auflagen die Brauchbarkeit in einer Weise eingeschränkt wird, welche bei anderen heute verbreiteten CSS-Techniken, auf denen abertausende Layouts aufbauen, dazu geführt hätte, dass sie sich nicht durchgesetzt hätten.
                      Da zudem deine Grundüberzeugung zu diesem Thema meinem Verständnis nach mittlerweile deutlich geworden ist, denke ich tatsächlich nicht, dass wir in dem Punkt eine Annäherung erreichen, daher wusste und weiß ich nicht, wie ich noch weiter argumentieren könnte, das hat nichts mit fehlendem Interesse zu tun.

                      ob aus religiösem Eifer, politischem Interesse oder was auch immer.

                      Oh, so ein Spruch musste natürlich kommen.

                      1. Hallo.

                        Oh, so ein Spruch musste natürlich kommen.

                        Ja, und zu allem Überfluss auch noch ich ;-)
                        Ich wollte aber nur einen Hinweis auf [http://www.mezzoblue.com/archives/2003/12/18/css_copyrigh/] geben, wo einige Dinge zu dieser Thematik ausgeführt werden.
                        Ich selbst werde mich auf diese Diskussion nicht einlassen :-)
                        MfG, at

                        1. Hallo,

                          Ich selbst werde mich auf diese Diskussion nicht einlassen :-)

                          es sind ja wohl auch eigentlich noch verschiedene Diskussionen möglich,
                          z.B. ob in bestimmten Situationen ein Copyright welches dann hinsichtlich
                          der Nutzungsbedingungen besonders angepasst ist Vorteile gegenüber
                          Varianten a la OpenSource auch im Interesse einer Verfügbarkeit haben kann.

                          Natürlich auch die nationale oder internationale Wirksamkeit oder
                          Unwirksamkeit usw., oder was letztendlich bei den EU-Entscheidungen
                          herausgekommen ist und wo dann noch z.B. der Umterschied zwischem einem
                          nicht einsehbarem Javacode, einem JavaScript oder einem nicht
                          zugänglichem Actionscript bei Flash ist.

                          Grüsse

                          Cyx23

                          1. Hallo.

                            es sind ja wohl auch eigentlich noch verschiedene Diskussionen möglich,
                            z.B. ob in bestimmten Situationen ein Copyright welches dann hinsichtlich
                            der Nutzungsbedingungen besonders angepasst ist Vorteile gegenüber
                            Varianten a la OpenSource auch im Interesse einer Verfügbarkeit haben kann.

                            Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, auf welcher Grundlage auch immer. Wichtig ist schließlich nicht die Anzahl objektiv nachvollziehbarer Kriterien, sondern deren subjektive Gewichtung durch den Urheber und dessen prinzipielle Einstellung zu solchen Fragen. Und da ja nicht "one size fits all" gelten muss, mus man hier auch keinen Konsens finden.

                            Natürlich auch die nationale oder internationale Wirksamkeit oder
                            Unwirksamkeit usw., oder was letztendlich bei den EU-Entscheidungen
                            herausgekommen ist und wo dann noch z.B. der Umterschied zwischem einem
                            nicht einsehbarem Javacode, einem JavaScript oder einem nicht
                            zugänglichem Actionscript bei Flash ist.

                            Diese Entscheidungen obliegen uns nicht, sondern wir sind vielmehr nur Passagiere auf diesem Schiff. Wozu also hier diskutieren, wenn die Einflussnahme an ganz anderer Stelle angebracht wäre?
                            MfG, at

                            1. Hallo,

                              Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, auf welcher Grundlage auch immer. Wichtig ist schließlich nicht die Anzahl objektiv nachvollziehbarer Kriterien, sondern deren subjektive Gewichtung durch den Urheber und dessen prinzipielle Einstellung zu solchen Fragen. Und da ja nicht "one size fits all" gelten muss, mus man hier auch keinen Konsens finden.

                              der Konsens o.ä. kann schon interessant sein um Verunsicherungen zu vermeiden.

                              Und der Vergleich der drei -oder zwei- Situationen bei fehlenden Angaben,
                              OpenSource oder Copyright mit Nutzungsbestimmungen könnte auf ein bestimmtes
                              Ziel hin eigentlich auch möglich sein.

                              Bei fehlenden Bestimmungen dürfte es in Deutschland immer noch sowieso
                              einen deutlichen Schutz von Werken geben. Und um bestimmte Nutzungen
                              auszuschliessen oder zu erlauben wären ja bestimmte Strategien
                              objektivierbar, zumindest auf der Basis dass überhaupt Nutzungsbedingungen
                              formuliert werden.

                              Das ist dann natürlich irgendwann wieder eine individuelle Geschichte und
                              nicht durch eine Grundsatzdiskussion zu klären, aber möglicherweise lässt
                              sich die mögliche Bandbreite etwas beleuchten.

                              Grüsse

                              Cyx23

                      2. Was hat das mit »Open Source draufstehen« zu tun, was tut das hier zur Sache? Wenn eine Benutzung in Zukunft nur unter den genannten Bedingungen möglich ist, so werde ich zu freien Inhalten ausweichen und sehe keinen Grund, warum ich jemand auf diese Inhalte hinweisen sollte, wenn er bei der Nutzung solche Auflagen und Limitierungen in Kauf nehmen muss. Was daran albern sein soll, verstehe ich nicht.

                        Ich meinte dein m.E. recht unflexibles kommunikatives Verhalten, zumal wenn ich alternative Möglichkeiten betrachten möchte.

                        Was das angeht, gehst du mit einem Verständnis an die Sache, welche aller Voraussicht nach zu nichts führen wird, da wie gesagt der Idee der Urheberschaft im Sinne der originären »Erfindung« und der Beanspruchung der Festlegung der Nutzungsrechte in den entsprechenden Gruppen nicht vorherrscht, sie spielt besser gesagt in dieser Szene keine Rolle, die Techniken werden nicht in solcher Form an Personen gekoppelt. Die Entdecker legten wohl und legen keinen Wert darauf, die Techniken explizit unter ihr Copyright zu stellen in Form von solchen restriktiven Nutzungsbedingungen, daher wird eine Zuordnung schwer sein, wenn nicht aufgrund dieser Umstände unmöglich und aussichtslos.

                        Hier kommen mehrere Punkte zusammen. Zum einen ist mir meine Arbeit wichtig. Dann sehe ich weder dass wie du behauptest Eitelkeit "in dieser Szene" keine Rolle spielt, noch dass ich ich unbedingt auf selbige verzichten sollte. Schliesslich ist noch unklar ob Nutzungsrechte wirklich in der von dir angenommenen Weise beansprucht werden, die rechtliche Bedeutung sowieso.

                        deine Ansicht, der Erste gewesen zu sein und die exklusiven Rechte zu besitzen, denn das geht wirklich an meinem Anliegen vorbei.

                        Da gibt es viele Punkte die etwas anders liegen, mit denen du dich halt erst gar nicht auseinandersetzen möchtest.
                        Copyright soll das Werk schützen, und was oft noch wichtiger ist, die weitere Entwicklung ermöglichen.
                        Hier ist aber für mich die Anwendbarkeit in der von dir angenommenen Weise vmtl. gar nicht gegeben, auch wenn ich vielleicht nicht gut genug über die aktuelle Rechtslage informiert bin.

                        Deswegen bleibt eher die mir allerdings wichtige Erwähnung der Autorenschaft bei bestimmten Codes -dann aber auf den Codeblock als Ganzes-, und besonders die Zugehörigkeit von Beispielcode zum Werk.

                        Das ist an den Haaren herbeigezogen, mir ist es nicht egal, ob du die Nutzungsbedingungen lockerst oder nicht und ich bin auch konkret darauf eingegangen und habe es nicht einfach vom Tisch gewischt.

                        Den Eindruck hatte ich halt nicht.

                        Die angekündigte private Nutzung explizit gekennzeichneter Codeteile mit Copyrightvermerk halte ich aus den genannten Gründen letztlich ebenfalls für einen Schuss in den Ofen, der weiterhin dazu führen wird, dass der Code eine eingeschränkte Akzeptanz/Verbreitung/Verwendung finden wird. Die restlichen Fälle - nicht-private Nutzung etc., wie auch immer du das definierst - würden zudem bestehen bleiben, spielen m.M.n. aber eine ebenso wichtige Rolle.

                        Ich dachte nur für fertige universell einsetzbare Scripte an einen im downloadbaren Script verbleibenden Vermerk.

                        Ansonsten sehe ich die Situation erstmal ähnlich wie bei der Mischung von Text, Fotos, und abgebildeten Werken.
                        Da ist es naheliegend, Textautor, Fotograf und Werkurheber zu nennen.

                        Es sind letztendlich auch gestalterische Probleme, wenn ich einen Codeblock zerlege und Zeile für Zeile beschreibe und einschiebe was warum passiert ist die Verbindung von Beispielcode und Text natürlich zwingend; genauso kann ich schreiben wie wo warum ich zu welcher Entwicklung gekommen bin. Vielleicht noch ein kleiner Exkurs über den "Flux-Kompensator".
                        Dann ist natürlich ein Vermerk im Codeblock nicht mehr nötig, und nebenbei sind auch noch die Anspüche an die Motorik bei copy'n paste gestiegen. Betonen lässt sich die Zugehörigkeit noch z.B. durch das Weglassen einer anderen Hintergundfarbe bei Code.

                        Wenn also eine Feststellung der Autorenschaft im Code verpönt ist, wird der Erlebnisbericht zum Ideal des Kreativen.

                        Da zudem deine Grundüberzeugung zu diesem Thema meinem Verständnis nach mittlerweile deutlich geworden ist,

                        Ich könnte ja mal extra für dich ein "der Blick in diesen Quelltext stellt eine Verletzung des Copyright dar" einbauen, wie ist dein IP-Nummer ?-)

                        denke ich tatsächlich nicht, dass wir in dem Punkt eine Annäherung erreichen, daher wusste und weiß ich nicht, wie ich noch weiter argumentieren könnte, das hat nichts mit fehlendem Interesse zu tun.

                        Ich hatte vermutet dass dir verschiedene Alternativen bekannt wären.

                        ob aus religiösem Eifer, politischem Interesse oder was auch immer.

                        Oh, so ein Spruch musste natürlich kommen.

                        Bitte.

                        1. Was das angeht, gehst du mit einem Verständnis an die Sache, welche aller Voraussicht nach zu nichts führen wird, da wie gesagt der Idee der Urheberschaft im Sinne der originären »Erfindung« und der Beanspruchung der Festlegung der Nutzungsrechte in den entsprechenden Gruppen nicht vorherrscht, sie spielt besser gesagt in dieser Szene keine Rolle, die Techniken werden nicht in solcher Form an Personen gekoppelt. Die Entdecker legten wohl und legen keinen Wert darauf, die Techniken explizit unter ihr Copyright zu stellen in Form von solchen restriktiven Nutzungsbedingungen, daher wird eine Zuordnung schwer sein, wenn nicht aufgrund dieser Umstände unmöglich und aussichtslos.

                          Hier kommen mehrere Punkte zusammen. Zum einen ist mir meine Arbeit wichtig. Dann sehe ich weder dass wie du behauptest Eitelkeit "in dieser Szene" keine Rolle spielt,

                          Das habe ich nicht behauptet, im Gegenteil. Ich werde mich hüten, die Lage zu verklären. Ich wollte lediglich herausstellen, dass das Koppeln der Techniken an Personen *in solcher Form*, nämlich in Form von Nutzungsbedingungen, nicht vorzufinden ist. Darüber hinaus ist es in der CSS-Szene (= Technokraten mit Weblogs), durchaus üblich, dass Techniken nach dem Entdecker benannt werden (Tantek-Hack, Owen-Hack [nach dem Sohn benannt, auweia], Fahrner Image Replacement usw.), dieser sich damit rühmen darf und eben das ganze Brimbamborium. Der Erste, der den Gipfel betritt, hisst natürlich dort seine Flagge, wer ein neues Land entdeckt, nimmt es natürlich erst einmal in Besitz. Das sind altbekannte Mechanismen, diesbezüglich sticht die CSS-Szene nicht heraus.

                          Was davon zu halten ist, ist eigentlich wenig relevant, weil diese Eitelkeiten nicht dazu führen, dass die Verwendbarkeit der Techniken eingeschränkt ist, insofern betreffen solche Posen niemanden, der nicht davon betroffen sein will.

                          noch dass ich ich unbedingt auf selbige verzichten sollte. Schliesslich ist noch unklar ob Nutzungsrechte wirklich in der von dir angenommenen Weise beansprucht werden, die rechtliche Bedeutung sowieso.

                          Das stimmt allerdings.

                          deine Ansicht, der Erste gewesen zu sein und die exklusiven Rechte zu besitzen, denn das geht wirklich an meinem Anliegen vorbei.

                          Da gibt es viele Punkte die etwas anders liegen, mit denen du dich halt erst gar nicht auseinandersetzen möchtest.
                          Copyright soll das Werk schützen, und was oft noch wichtiger ist, die weitere Entwicklung ermöglichen.

                          Diese Andeutungen sagen mir nichts und ich erkenne nicht, wieso »weitere Entwicklung« ermöglicht wird, ich sehe sie eher eingedämmt.

                          Hier ist aber für mich die Anwendbarkeit in der von dir angenommenen Weise vmtl. gar nicht gegeben,

                          Es waren konkrete Teilcodes im Gespräch, die einzeln adaptiert werden können, wieso sind diese Szenarien nicht denkbar?

                          auch wenn ich vielleicht nicht gut genug über die aktuelle Rechtslage informiert bin.

                          Deswegen bleibt eher die mir allerdings wichtige Erwähnung der Autorenschaft bei bestimmten Codes -dann aber auf den Codeblock als Ganzes-, und besonders die Zugehörigkeit von Beispielcode zum Werk.

                          Das ist natürlich etwas anderes, weshalb ich im Besonderen die gesonderten und isolierbaren Teiltechniken und Teilzusammenhänge ansprach, auf die du ja noch einmal explizit dein Copyright bezogen hattest und mir bestätigtest, dass sie nur mit Urheberverweis weiterverwendet werden dürfen (zugegeben, du hast es wunderbar vage ausgedrückt, »es wäre vermutlich ein Verweis auf den Autor angebracht«, ahja, was denn nun, darf man sie in einem Stylesheet ohne Copyrighthinweis verwenden?).
                          Die notwendige Zugehörigkeit zum Gesamtwerk und zum darin enthaltenen Gesamtcode sehe ich bei diesen Techniken nicht, sie sind m.E. verschieden einsetzbare Bausteine, daher würde ich mir Klarheit wünschen.

                          Die angekündigte private Nutzung explizit gekennzeichneter Codeteile mit Copyrightvermerk halte ich aus den genannten Gründen letztlich ebenfalls für einen Schuss in den Ofen, der weiterhin dazu führen wird, dass der Code eine eingeschränkte Akzeptanz/Verbreitung/Verwendung finden wird. Die restlichen Fälle - nicht-private Nutzung etc., wie auch immer du das definierst - würden zudem bestehen bleiben, spielen m.M.n. aber eine ebenso wichtige Rolle.

                          Ich dachte nur für fertige universell einsetzbare Scripte an einen im downloadbaren Script verbleibenden Vermerk.

                          Siehe oben, ich hatte absichtlich nach Einzeltechniken gefragt. Was darüber hinaus solche Scripte und Templates betrifft, so sehe ich die Nutzungsbeschränkungen nicht so kritisch. Dasselbe gilt natürlich für einen technischen Artikel als Gesamtheit.
                          Hinsichtlich des angesprochenen Lernens voneinander erscheinen mir fertige Scripte und Vorlagen nicht so wichtig, sondern eher das Verständnis und die Weiterverwendbarkeit der Einzeltechniken und des Zusammenspiels.

                          1. Copyright soll das Werk schützen, und was oft noch wichtiger ist, die weitere Entwicklung ermöglichen.

                            Diese Andeutungen sagen mir nichts und ich erkenne nicht, wieso »weitere Entwicklung« ermöglicht wird, ich sehe sie eher eingedämmt.

                            Das ist hier bei CSS usw. wahrscheinlich wirklich weniger wichtig, grundsätzlich ist es so dass während einer ersten Phase eines schutzwürdigen Werkes, das z.B. veröffentlicht oder verkauft oder genutzt werden soll, eine Parallelentwicklung oder Schlimmeres auch zu einer Blockade der weiteren auf das Werk aufbauenden Entwicklung führen kann, abgesehen von den unmittelbaren Problemen sind da sehr ärgerliche Situationen möglich.

                            Es waren konkrete Teilcodes im Gespräch, die einzeln adaptiert werden können, wieso sind diese Szenarien nicht denkbar?

                            Vielleicht wenn man US-Patentrecht anwenden könnte. Ich weiss nicht ob solche Probleme entstehen könnten, oder ob CSS jetzt nach EU-Recht als Software interpretiert werden kann usw.

                            Ansonsten spielen m.E. Kontext, Schöpfungshöhe, Werkcharakter usw. eine "normalisierende" Rolle.
                            Bei einem Fachartikel dürfte das Werk zunächst der beschreibende Text sein, dann auch gesammelte Beispiele in ihrem Kontext, und bei vom Autor eigens aus vorher gestellten Sollanforderungen entwickelten Beispielen würde ich den Beispielen eine sehr grosse Bedeutung und Werkcharakter beimessen, zumal wenn es teilwesie neue Verfahren sind, mit grösserer Bedeutung als bei einer Sammelarbeit, allerdings besteht ja immer noch der Kontext zum ganzen Werk, der die Problematik anwendbarer einzelner Fragmente zugleich auch wieder relativieren dürfte.

                            ahja, was denn nun, darf man sie in einem Stylesheet ohne Copyrighthinweis verwenden?).

                            Wie schon dargelegt zielt das Impressum so nicht auf die Tutorials ab. Es geht also darum ggf. den üblichen vorhandenen Werkschutz etwas zu verstärken und zu verdeutlichen, und eigenentwickelten Code kenntlichzumachen.
                            Oder auch eine andere Kombination von Codeblöcken in einer nicht genehmigten Veröffentlichung zu verhindern usw., aber nicht vernünftige Zitate mit Quellengabe zu verhindern usw., und einen Copyrighthinweis beim Stylesheet würde ich auf das gesamte Stylesheet beziehen, und an solche Vermerke bei Verwendung von Codefragmenten habe ich gar nicht gedacht, auch wenn komplexe CSS-Beispiele als Veröffentlichung m.E. eine hinreichende Schöpfungshöhe haben können, habe ich keine Interesse an Copyrightvermerken in anderen Stylesheets. Bei der Nutzung eines kompletten ausgearbeiteten Layouts könnte ich mir sowas vorstellen, oder beim CSS des Tutorials selbst hat es ja wieder eine andere Bedeutung.

                            Ich hab jetzt einige Änderungen ausprobiert und muss aber nochmal schauen was endgültig optimal ist, bei dem geänderten Beispiel http://www.lipfert-malik.de/webdesign/tutorial/bsp/NBdemo.html ist ein Copyright am Ende der Seite, i.d. Codeblöcken steht erstmal "Autor", was natürlich auch nicht im Detail differenziert dass z.B. '@import("' keine Eigenentwicklung ist, und auch das Impressum ist schonmal etwas angepasst. In der Hauptdatei ist allerdings auf die Quelle von @import( hingewiesen, und sonst auch z.B. Caio Chassot passend erwähnt; da müsste ich grundsätzlich nochmal die Beziehung der Seiten und auch der Textstellen in der Hauptdatei überdenken und evtl. noch mehr Querlinks einbauen usw..

    2. das kann ich mit deinem Beispielcode nicht nachvollziehen.

      ACK, mein Fehler. Ich habe das Problem falsch abstrahiert. Anscheined liegt es an dem untergeordneten <a>-Tag, den ich ebenfalls auf display: block; gestellt habe.

      Hier mal ein Beispiel, an dem das Problem deutlich wird: http://madrat.net/tmp/test.html

      Der Code dazu (Ausschnitt):

      \\ <html>
          <head>
              <title>Test</title>
              <style type="text/css">
                  #menu ul li a { display: block; }
              </style>
          </head>

      <body>
              <div id="menu">
                  <ul>
                      <li><a href="#">Inhalt 1</a></li>
                      <li><a href="#">Inhalt 2</a></li>
                      <li>Inhalt 3 (ohne <code><a></code>-Marke)</li>
                      <li>Inhalt 4 (ohne <code><a></code>-Marke)</li>
                  </ul>
              </div>
          </body>
      </html>
      ///

      Die CSS-Weiche mit dem Floaten aus deinem Link bringt leider auch nichts ...

      Gruß,
      KonRad -

      --
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      1. Hallo,

        ACK, mein Fehler. Ich habe das Problem falsch abstrahiert. Anscheined liegt es an dem untergeordneten <a>-Tag, den ich ebenfalls auf display: block; gestellt habe.

        was eigentlich unnötig ist?

        So z.B. geht noch was:

        a, ul {padding:0;margin:0;float:left }

        oder

        #menu ul li {display:inline}

        <li><a href="#">Inhalt 1</a></li>
        <li><a href="#">Inhalt 2</a></li>
        <li><a>Inhalt 3 (ohne -Marke)</a></li>
        <li><a>Inhalt 4 (ohne -Marke)</a></li>

        Grüsse

        Cyx23

        1. was eigentlich unnötig ist?

          Nein, s.u.

          So z.B. geht noch was:

          a, ul {padding:0;margin:0;float:left }

          oder

          #menu ul li {display:inline}

          yo, daß das geht, ist klar ... aber sowas will ich doch garnicht. Ich brauche <a>-Tags als Block. Und dafür muß ich ihn ja wohl auf display: block stellen. Wieso sollte das unnötig sein?

          Gruß,
          KonRad -

          --
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          1. Hallo,

            So z.B. geht noch was:

            a, ul {padding:0;margin:0;float:left }

            oder

            #menu ul li {display:inline}

            yo, daß das geht, ist klar ... aber sowas will ich doch garnicht. Ich brauche <a>-Tags als Block. Und dafür muß ich ihn ja wohl auf display: block stellen. Wieso sollte das unnötig sein?

            den Umbruch macht ja bereits die Liste, oder hab ich das was bei deinem Code übersehen? Was sollen die a-Tags noch machen?

            Hast du noch ne URI dazu?

            Grüsse

            Cyx23

            1. den Umbruch macht ja bereits die Liste, oder hab ich das was bei deinem Code übersehen? Was sollen die a-Tags noch machen?

              Jupp, aber block sorgt ja nicht allein für den Umbruch. Praktisch sieht es so aus, daß ich Buttons mache -- Menüstyle-artige Buttons. Und da ist "block" nun mal die logische Styleeigenschaft.

              Hast du noch ne URI dazu?

              Hmm, eigentlich nicht, aber ich stelle meine temporäre Arbeitsversion einfach mal online. Ist aber halt ein wenig messy.

              http://madrat.net/tmp/index.html

              Gruß,
              KonRad -

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              1. Hallo,

                Jupp, aber block sorgt ja nicht allein für den Umbruch. Praktisch sieht es so aus, daß ich Buttons mache -- Menüstyle-artige Buttons. Und da ist "block" nun mal die logische Styleeigenschaft.

                das könnte doch vielleicht auch mit den li klappen?

                http://madrat.net/tmp/index.html

                thx, da kann ich allerdings erst morgen Mittag richtig nachschauen.
                Aber interessante Kombination, die Hintergundfarbe und Thema Barrierefreiheit.

                Grüsse

                Cyx23

                1. thx, da kann ich allerdings erst morgen Mittag richtig nachschauen.
                  Aber interessante Kombination, die Hintergundfarbe und Thema Barrierefreiheit.

                  Das ist eine Windows-Systemfarbe -- angesichts der Tatsache, daß ich auf dieser Seite ein Produkt vertreibe, was nur unter Windows läuft, nicht schlimm.

                  Mal davon abgesehen habe ich dieses Farbschema (wie den Rest ...) nur temporär, ist einfacher für mich. Wird dann später umgestellt.

                  Gruß,
                  KonRad -

                  --
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                  1. Hallo,

                    m.E. ist tatsächlich die beste Lösung der Verzicht auf
                    display:block für den IE:
                    #menu ul li a:link, #menu ul li a:active, #menu ul li a:visited {
                        color: inherit;
                        xxxdisplay: block;
                    während
                    li * {float:left}
                    li {clear:left;}
                    doch etwas unelegant wäre.

                    Im ersten Fall habe ich dann probeweise noch das ergänzt:
                    li a {      display:block;
                        border:1px solid red;
                        color:black;
                        padding-right:80px;
                        width:120px;
                        overflow:hidden;
                        position:relative;}

                    Das lässt sich dann wohl noch vereinfachen und
                    auch auf em oder auto umstellen,

                    Grüsse

                    Cyx23

                    1. m.E. ist tatsächlich die beste Lösung der Verzicht auf
                      display:block für den IE:

                      Nun, ohne block sieht das ganze aber nicht mehr wie ein Menü aus ...

                      Im ersten Fall habe ich dann probeweise noch das ergänzt:
                      li a {      display:block;
                          border:1px solid red;
                          color:black;
                          padding-right:80px;
                          width:120px;
                          overflow:hidden;
                          position:relative;}

                      Das lässt sich dann wohl noch vereinfachen und
                      auch auf em oder auto umstellen,

                      Leider ist das Resultat aber kein anderes als bei mir. D.h. es klappt nicht.

                      Gruß,
                      KonRad -

                      --
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                      1. Hallo KonRad,

                        m.E. ist tatsächlich die beste Lösung der Verzicht auf
                        display:block für den IE:

                        Nun, ohne block sieht das ganze aber nicht mehr wie ein Menü aus ...

                        deswegen die Ergänzung, in der display:block wieder auftaucht:

                        Im ersten Fall habe ich dann probeweise noch das ergänzt:
                        li a {      display:block;
                            border:1px solid red;
                            color:black;
                            padding-right:80px;
                            width:120px;
                            overflow:hidden;
                            position:relative;}

                        Das lässt sich dann wohl noch vereinfachen und
                        auch auf em oder auto umstellen,

                        Leider ist das Resultat aber kein anderes als bei mir. D.h. es klappt nicht.

                        bei mir hat es mit IE´6 und Win so geklappt (natürlich ohne display block in der vorherigen Anweisung a la '#menu li a:link', und dann die Ergänzung extra als 'li a'), sonst hätte ich es nicht gepostet.

                        Wobei in der Ergänzung noch zusätzliche Teile als Test/Kontrolle drinnen sind.

                        Da ist vmtl. irgendwo beim Test bei dir oder mir ein Schreibfehler entstanden, oder du hast nicht erstmal mit dem IE 6 Windows probiert?

                        Grüsse

                        Cyx23

                        1. bei mir hat es mit IE´6 und Win so geklappt (natürlich ohne display block in der vorherigen Anweisung a la '#menu li a:link', und dann die Ergänzung extra als 'li a'), sonst hätte ich es nicht gepostet.

                          Sorry, mein Fehler, hatte eine Zeile zu wenig kopiert.
                          Erst einmal Danke: jetzt funktioniert es in der Tat im MSIE. Allerdings nicht mehr im Mozilla; das Problem: ich muß ja eine Breite angeben. Ich verwende 100%, das klappt dann auch im MSIE, dank Box Model Bug.
                          Im Mozilla hingegen wird dann noch die Padding dazugezählt und dadurch ragt das ganze über die Box hinaus.

                          Dank -moz-box-sizing: border-box; klappt es jetzt auch im Mozilla, schön ist diese Lösung aber nicht, da kein valides CSS2.
                          Gibt es Alternativen?

                          Gruß,
                          KonRad -

                          --
                          "Was Gott zusammengeführt hat ..." :: polithink.org -
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                          1. Hallo,

                            Dank -moz-box-sizing: border-box; klappt es jetzt auch im Mozilla, schön ist diese Lösung aber nicht, da kein valides CSS2.

                            und es gibt ja noch weitere Browser die damit klar kommen sollen, was machen Opera oder Konqueror da?

                            Gibt es Alternativen?

                            die einfachste Weiche gegen den IE ist wohl der > Selektor, also beim Beispielcode so:

                            body > #menu  {padding-right:30px;}

                            Ansonsten findest du in der genannten Beispieldatei Weichen, und z.B. auch hier: http://www.lipfert-malik.de/webdesign/tutorial/bsp/kristof-lipfert-IE-4-6-crossover.html, oder s.u. unter "BrowserweichenConditional"; aber speziell zum Box-Bug usw. dürfte sowieso umfangreich Material im Archiv usw. zu finden sein.

                            Grüsse

                            Cyx23