Andreas: Praxisgebühr nicht für Abgeordnete?!

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Praxisgebühr nicht für Abgeordnete?!

Andreas
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                  Die Ich AG und die Sozialversicherung

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Hallo!

Für Bundestags-Abgeordnete gibts mal wieder eine Extrawurst:
Sie müssen _keine_ Praxisgebühren bezahlen.
Es wird nur ein Pauschalbetrag von 20 EUR _jährlich_.

Meine Meinung:
Auf dem sicheren Weg zum Volks-Auftstand ;-)

Fingerspitzengefühl war ja noch nie eine Stärke unserer Regierung.

  1. Aloa,

    Sie müssen _keine_ Praxisgebühren bezahlen.
    Es wird nur ein Pauschalbetrag von 20 EUR _jährlich_.

    Wie jetzt? Quelle? Mit welcher Begründung? Die Politiker immer mit ihrer Rechtfertigung hoher Diäten usw., sie würden in der freien Wirtschaft dies und das verdienen. Was für ein Quatsch, nur eine verschwindend geringe Minderheit der Politiker hätte in der freien Wirtschaft auch nur den Hauch einer Chance.

    </gun>

    --
    ss:) zu:) ls:/ fo:| de:[ va:| ch:? sh:) n4:~ rl:? br:& js:| ie:% fl:| mo:)
    1. Aloa,

      Sie müssen _keine_ Praxisgebühren bezahlen.
      Es wird nur ein Pauschalbetrag von 20 EUR _jährlich_.

      Wie jetzt? Quelle? Mit welcher Begründung? Die Politiker immer mit ihrer Rechtfertigung hoher Diäten usw., sie würden in der freien Wirtschaft dies und das verdienen. Was für ein Quatsch, nur eine verschwindend geringe Minderheit der Politiker hätte in der freien Wirtschaft auch nur den Hauch einer Chance.

      </gun>

      Quelle: NDR4 INFO

    2. Guten Morgen,

      Wie jetzt? Quelle? Mit welcher Begründung? Die Politiker immer mit ihrer Rechtfertigung hoher Diäten usw., sie würden in der freien Wirtschaft dies und das verdienen. Was für ein Quatsch, nur eine verschwindend geringe Minderheit der Politiker hätte in der freien Wirtschaft auch nur den Hauch einer Chance.

      Nicht immer nur schimpfen. Wer einen Großkonzern mit 80 Millonen Mitarbeitern leitet, soll auch gut verdienen. Wenn du diesen Maßstab anlegst, sind die Abgeordneten hoffnungslos unterbezahlt. Selbst bei maßvoll angesetzten Managergehältern.
      Das mit den eigenen Praxisgebühren ist natürlich unendlich dumm von der Politik.

      Grüesslie.

      1. hi

        Nicht immer nur schimpfen. Wer einen Großkonzern mit 80 Millonen Mitarbeitern leitet, soll auch gut verdienen. Wenn du diesen Maßstab anlegst, sind die Abgeordneten hoffnungslos unterbezahlt. Selbst bei maßvoll angesetzten Managergehältern.

        Wer eine Großkonzern so leitet ist seinen Job ganz schnell los und kommt wegen diverser delikte in den knast.

        so long
        ole
        (8-)>

        1. Hi,

          Wer eine Großkonzern so leitet ist seinen Job ganz schnell los und kommt wegen diverser delikte in den knast.

          Wer einen Großkonzern an die Wand fährt, wird mit einem "goldenen Handschlag" verabschiedet und kann bis zum Rest seines Lebens in Frieden und Freuden leben, ohne zu arbeiten. Oder der nächste Großkonzern wartet schon auf ihn......

          Grüsse aus Neubrandenbrug
          erika

          --
          Hauptsache dem Hund geht's gut
      2. Hallo James,

        Das mit den eigenen Praxisgebühren ist natürlich unendlich dumm von
        der Politik.

        Warum?
        Irgendwie nervt dieses Halbwissen. Abgeordnete sind privat versichert
        (bzw. es laeuft darunter). Privat Versicherte muessen nicht zahlen.
        Es steht dir jederzeit frei, dich privat zu versichern. In dem Fall
        brauchst auch du keine Praxis-Gebuehren zu zahlen.

        Gruesse,
         CK

        --
        Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.
        1. Hallo Christian,

          Warum?

          Weil sich alle gesetzlich Pflicht-Versicherten verarscht vorkommen müssen.

          Irgendwie nervt dieses Halbwissen.

          Deins aber auch, denn:

          Abgeordnete sind privat versichert

          Ganz bestimmt nicht alle. Sonst gäbe es diese Regelung nicht.

          »»Privat Versicherte muessen nicht zahlen.

          Ganzwissen.

          Es steht dir jederzeit frei, dich privat zu versichern.

          Natürlich nicht. Nur wenn mein Einkommen 3800 Euro (leg mich nicht auf die Zahl fest) übersteigt oder wenn ich selbstständig tätig bin. Und bei einigen Ausnahmen wie freiwillig versicherten Studenten und Kindern von Privat Versicherten.
          Ansonsten gilt die gesetzliche Versicherungspflicht.

          brauchst auch du keine Praxis-Gebuehren zu zahlen.

          Ganzwissen.

          Also, selber nur Halbwissender.

          Grüesslie.

          1. Hallo James,

            Warum?

            Weil sich alle gesetzlich Pflicht-Versicherten verarscht vorkommen
            müssen.

            Ich habe aber gefragt, warum das so sein soll.

            Irgendwie nervt dieses Halbwissen.

            Deins aber auch, denn:

            Abgeordnete sind privat versichert

            Ganz bestimmt nicht alle. Sonst gäbe es diese Regelung nicht.

            Die Regelung heisst: privat Versicherte zahlen nicht. Sie heisst
            nicht: Abgeordnete zahlen nicht. Die fallen als privat Versicherte
            lediglich in diese Kategorie. Das gibt ja sogar die Gegenseite der
            Agenda 2010 zu:

            |Minister, Abgeordnete, Beamte, weil sie als Privatpatienten nicht
            |von der Reform betroffen sind. Auch der Wegfall des Sterbegeldes
            |trifft sie nicht.

            Quelle:

            http://www.stoppt-agenda2010.privat.t-online.de/16214.html

            Bei Abgeordneten uebernimmt naemlich 70% (oder ist das gekuerzt
            worden?) die Beihilfe und der Rest muss privat versichert werden.

            Es steht dir jederzeit frei, dich privat zu versichern.

            Natürlich nicht.

            Durchaus.

            Nur wenn mein Einkommen 3800 Euro (leg mich nicht auf die Zahl fest)

            Richtig, wobei ich mir beim Betrag unsicher bin.

            übersteigt oder wenn ich selbstständig tätig bin.

            Korrekt. Und wer verbietet dir, selbstaendig taetig zu sein? Oder
            lass mich anders fragen: warum arbeitest du nicht selbstaendig?

            Und bei einigen Ausnahmen wie freiwillig versicherten Studenten und
            Kindern von Privat Versicherten. Ansonsten gilt die gesetzliche
            Versicherungspflicht.

            Ja.

            Also, selber nur Halbwissender.

            Nein.

            Gruesse,
             CK

            --
            Es ist uns nicht möglich, in einem Bereich unseres Lebens richtig zu verhalten, wenn wir in allen anderen falsch handeln. Das Leben ist ein unteilbares Ganzes.
            1. Moin,

              Korrekt. Und wer verbietet dir, selbstaendig taetig zu sein? Oder
              lass mich anders fragen: warum arbeitest du nicht selbstaendig?

              Was soll der Zynismus? Es soll Leute geben, die gar nicht arbeiten, weil sie keine Arbeit finden. Oder in welchem Land lebst Du?

              MfG
              MarkX.

              1. Hallo MarkX,

                Korrekt. Und wer verbietet dir, selbstaendig taetig zu sein? Oder
                lass mich anders fragen: warum arbeitest du nicht selbstaendig?

                Was soll der Zynismus?

                Kein Zynismus.

                Es soll Leute geben, die gar nicht arbeiten, weil sie keine Arbeit
                finden.

                Deshalb werden die Ich-AGs vom Staat subventioniert. Ein schmutziger
                Trick, wenn du mich fragst, um die Statistiken zu druecken.

                Aber darum ging es mir nicht. Mir geht es, wie schon an mehreren
                Stellen angemerkt, die 'Boah! ICH muss zahlen, DIE nicht!'-Leute
                mal wachzuruetteln. Die Opfer-Rolle mag angenehm sein, aber sie ist
                unangebracht.

                Gruesse,
                 CK

                --
                To define recursion, we must first define recursion.
            2. Hallo Christian,

              Die Regelung heisst: privat Versicherte zahlen nicht. Sie heisst
              nicht: Abgeordnete zahlen nicht. Die fallen als privat Versicherte
              lediglich in diese Kategorie.

              Wobei nicht alle Abgeordnete privat versichert sind laut Angaben des
              Bundestages:
              http://www.bundestag.de/mdb15/mdb_diaeten/1334b.html

              Ich vermute, das liegt an der Mehrheit von Beamten im Bundestag; für
              diese ist es dank der staatlichen Beihilfe tatsächlich günstiger, sich
              privat zu versichern. Wie sagte schon Otto Graf Lambsdorff:
              »Der Bundestag ist mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer.«

              ;-)

              Bei Abgeordneten uebernimmt naemlich 70% (oder ist das gekuerzt
              worden?) die Beihilfe und der Rest muss privat versichert werden.

              Jain. Die Beihilfe zahlt meines Wissens je nach Bundesland und je
              nach Leistung unterschiedliche Beträge. Unter den Beihilfeberechtigten
              ist es ein steter Spaß, sich mit endlosen Briefwechseln mit der
              Beihilfe darüber zu streiten.

              Interessant wäre es zu wissen, ob es im Vergleich zu den diversen
              Landesämter für Besoldung auch ein Bundesamt für Besoldung für die
              Angestellten des Bundes gibt. Das konnte ich gerade nicht recherchieren.

              Und bei einigen Ausnahmen wie freiwillig versicherten Studenten und
              Kindern von Privat Versicherten. Ansonsten gilt die gesetzliche
              Versicherungspflicht.

              Hier ich! Solange ich als Lehrerkind noch in der Ausbildung bin, bin ich
              noch beihilfeberechtigt und über die private Versicherung meiner Eltern
              mitversichert. Nur nutze ich das kaum, die jährliche Erkältung kuriere
              ich durch Gesundschlafen. Nach dem Studium heißt es dann wahrscheinlich
              gesetzliche Krankenversicherung.

              Tim

        2. Hallo Student?,

          Irgendwie nervt dieses Halbwissen. Abgeordnete sind privat versichert

          Warum? Weil sie im Einkommen ohnehin _immer_ über der Versicherungspflichtgrenze liegen? Wenn Ja, warum ist _das_ bei _jedem_ Abgeordneten so?

          (bzw. es laeuft darunter). Privat Versicherte muessen nicht zahlen.

          Oh doch! Sie zahlen auch ;-)). Nur eben keine 10 EUR je Quartal.

          Es steht dir jederzeit frei, dich privat zu versichern.

          Nein. Es steht eben _nicht_ jedem frei.
          http://www.beitragsbemessungsgrenze-01.de/seite1.php

          viele Grüße

          Axel

          1. Hallo Axel,

            Irgendwie nervt dieses Halbwissen. Abgeordnete sind privat
            versichert
            Warum? Weil sie im Einkommen ohnehin _immer_ über der
            Versicherungspflichtgrenze liegen?

            Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
            privat versichern *muessen*.

            (bzw. es laeuft darunter). Privat Versicherte muessen nicht
            zahlen.
            Oh doch! Sie zahlen auch ;-)). Nur eben keine 10 EUR je Quartal.

            Sie zahlen die private Krankenversicherung.

            Es steht dir jederzeit frei, dich privat zu versichern.
            Nein. Es steht eben _nicht_ jedem frei.

            Wer verbietet dir, eine 'ich-ag' aufzumachen?

            Unabhaengig davon, was ich von der Praxis-Gebuehr bzw. der Agenda 2010
            halte (ich halte sie fuer ganz grossen Schwachsinn, typisch
            Politiker halt), nervt mich doch dieses Halbwissen und dieses 'Boah!
            Der muss aber nicht!'-Gehabe.

            Gruesse,
             CK

            --
            Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage!
            1. Hallo CK,

              Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
              privat versichern *muessen*.

              Soweit richtig, der Beihilfeanspruch beläuft sich allerdings nur bei Familien mit Kindern auf 70%, ansonsten sind es meines Wissens nach nur 50%.

              Wer verbietet dir, eine 'ich-ag' aufzumachen?

              Unglückliches Beispiel, der Gründer einer Ich-AG ist in der gesetzlichen KV versicherungspflichtig, muss also theoretisch auch die 10 EUR zahlen.

              Grüße
              Torsten

              1. Hallo Torsten,

                Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
                privat versichern *muessen*.

                Soweit richtig, der Beihilfeanspruch beläuft sich allerdings nur bei
                Familien mit Kindern auf 70%, ansonsten sind es meines Wissens nach
                nur 50%.

                Das weiss ich leider nicht, das kann durchaus sein.

                Wer verbietet dir, eine 'ich-ag' aufzumachen?

                Unglückliches Beispiel, der Gründer einer Ich-AG ist in der
                gesetzlichen KV versicherungspflichtig, muss also theoretisch auch
                die 10 EUR zahlen.

                Oh, das ist mir neu. Warum ist das so?

                Ok, dann eben so: was hindert dich daran, selbstaendig zu arbeiten? ;)

                Gruesse,
                 CK

                --
                Die Stärke des Geistes ist unendlich, die Muskelkraft dagegen ist begrenzt.
                1. Hallo CK,

                  Unglückliches Beispiel, der Gründer einer Ich-AG ist in der
                  gesetzlichen KV versicherungspflichtig, muss also theoretisch auch
                  die 10 EUR zahlen.
                  Oh, das ist mir neu. Warum ist das so?

                  *argl*
                  Also nochmal von vorn und jetzt vollständig und richtig:
                  Der Inhaber einer Ich AG ist versicherungspflichtig in der gesetzlichen _Renten_versicherung und kann zum Vorzugstarif freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung werden. Er kann sich aber auch privat versichern. In der Arbeitslosenversicherung ruht ein zu Beginn der Tätigkeit noch bestehender Restanspruch bis maximal drei Jahre.

                  Ich sollte mir doch mehr Zeit zum Verfassen meiner Postings nehmen. Mea culpa ;-))

                  Grüße
                  Torsten

                  1. Hallo Torsten,

                    [... Ich-AG-Gruender muessen sich gesetzlich versichern ...]

                    *argl*
                    Also nochmal von vorn und jetzt vollständig und richtig:
                    Der Inhaber einer Ich AG ist versicherungspflichtig in der
                    gesetzlichen _Renten_versicherung und kann zum Vorzugstarif
                    freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung
                    werden. Er kann sich aber auch privat versichern.

                    Gut, dann muss ich ja nicht an meinen Quellen zweifeln *g*

                    Gruesse,
                     CK

                    --
                    Wenn du gehst, gehe. Wenn du sitzt, sitze. Und vor allem: schwanke nicht!
                    1. Hallo CK,

                      Gut, dann muss ich ja nicht an meinen Quellen zweifeln *g*

                      Nein, musst du nicht :-)

                      Ich hätte da noch eine kleine Ergänzung am Rande. Ich persönlich halte nichts von der Ich AG und rate eher zu Überbrückungsgeld kombiniert mit einem GFAW-Zuschuss. Nach einem halben Jahr (Ende der ÜG-Zahlung) sollte man eigentlich hinreichend abschätzen können, ob die Geschäftsidee durchführbar ist oder nicht. Zudem ist die Ich AG viel zu reglementiert und mit einigem Verwaltungsaufwand auch seitens des Gründers verbunden.

                      Grüße
                      Torsten

                      1. Tach Torsten,

                        Ich hätte da noch eine kleine Ergänzung am Rande.

                        Dito ;) Nur zur Klarstellung, nicht das mir hier was nachgesagt wird.

                        Ich persönlich halte nichts von der Ich AG

                        Ich auch nicht. Ich halte das fuer einen schmutzigen Trick um die
                        Zahlen zu druecken.

                        Gruesse,
                         CK

                        --
                        Wenn du gehst, gehe. Wenn du sitzt, sitze. Und vor allem: schwanke nicht!
                      2. Hallo Thorsten

                        Gut, dann muss ich ja nicht an meinen Quellen zweifeln *g*

                        Nein, musst du nicht :-)

                        Ich hätte da noch eine kleine Ergänzung am Rande. Ich persönlich halte nichts von der Ich AG und rate eher zu Überbrückungsgeld kombiniert mit einem GFAW-Zuschuss.

                        Ich rate vom GFAW Zuschuß Leuten ab, die nicht aus Thüringen kommen.
                        Weil diese erst nach einmal nach Thüringen ziehen müßten.
                        Und dies dürfte erheblich teurer werden.

                        TomIRL

                        1. Hallo TomIRL,

                          Ich rate vom GFAW Zuschuß Leuten ab, die nicht aus Thüringen kommen.

                          Jaja, GFAW ist Thüringen-only, ich weiß :-)

                          Weil diese erst nach einmal nach Thüringen ziehen müßten.

                          Wieso, ist das etwa eine Strafe in deinen Augen?

                          Und dies dürfte erheblich teurer werden.

                          Och, angeblich hat Thüringen mit die niedrigsten Lebenshaltungskosten in den 5 NBL.

                          Btw, es gibt natürlich nicht nur den Existenzgründerzuschuss von der GFAW, es gibt ähnliches in jedem neuen Bundesland, es heißt nur anders. Ganz abgesehen von den Fördermöglichkeiten auf Bundesebene (DtA, KFW, RKW, "Gemeinschaftsaufgabe" usw. usf.).

                          Grüße
                          Torsten

                          1. Wieso, ist das etwa eine Strafe in deinen Augen?

                            Nein ein Umzug dürfte mit Minimum 4000  zu Buche schlagen.
                            Und das dürfte den GFAW auffressen.

                            Und dies dürfte erheblich teurer werden.

                            Och, angeblich hat Thüringen mit die niedrigsten Lebenshaltungskosten in den 5 NBL.

                            Das halte ich für möglich.

                            Btw, es gibt natürlich nicht nur den Existenzgründerzuschuss von der GFAW, es gibt ähnliches in jedem neuen Bundesland, es heißt nur anders. Ganz abgesehen von den Fördermöglichkeiten auf Bundesebene (DtA, KFW, RKW, "Gemeinschaftsaufgabe" usw. usf.).

                            Vergleichbares ist mir für Berlin und Brandenburg nicht bekannt.
                            Wenn Du etwas weist, dann wäre ich dankbar wenn Du mir den Namen nennen könntest.

                            Die von Dir genannten Fördermöglichkeiten auf Bundesebene haben einen Nachteil: Diese lohnen sich wirklich nur wenn man ein entsprechendes Investitionsvolumen tätigen will, welches in aller Regel auch mit hohem EK Anteil verbunden ist.
                            Obendrein sind die (haus)Banken und über diese läuft in aller Regel die Beantragung auch nicht unbedingt kooperativ, weil die Banken eigentlich nur Nachteile haben.

                            So long TomIRL

                          2. Hallo.

                            Btw, es gibt natürlich nicht nur den Existenzgründerzuschuss von der GFAW, es gibt ähnliches in jedem neuen Bundesland, es heißt nur anders. Ganz abgesehen von den Fördermöglichkeiten auf Bundesebene (DtA, KFW, RKW, "Gemeinschaftsaufgabe" usw. usf.).

                            Du solltest dich vielleicht kurz auf den neuen Stand bringen: Die DtA gibt es unter dieser Bezeichnung nicht mehr und das RKW fördert meines Wissens nicht selbst und auch eher selten auf Bundesebene.
                            MfG, at

                            1. .).

                              Du solltest dich vielleicht kurz auf den neuen Stand bringen: Die DtA gibt es unter dieser Bezeichnung nicht mehr und das RKW fördert meines Wissens nicht selbst und auch eher selten auf Bundesebene.

                              DTA gibs nicht mehr?
                              S.66

                              http://www.berlin.de/senwiarbfrau/doku/gruendungsfuehrer.pdf

                              TomIRL

                              1. Hallo.

                                DTA gibs nicht mehr?

                                Nein.
                                MfG, at

                            2. Hallo at,

                              Du solltest dich vielleicht kurz auf den neuen Stand bringen: Die DtA gibt es unter dieser Bezeichnung nicht mehr

                              Gut, das Kind heißt jetzt KfW-Mittelstandsbank.

                              und das RKW fördert meines Wissens nicht selbst und auch eher selten auf Bundesebene.

                              Natürlich fördert die RKW selber, man wendet sich allerdings stets an den entsprechenden Landesverband.

                              Grüße
                              Torsten

              2. Hallo

                privat versichern *muessen*.

                Soweit richtig, der Beihilfeanspruch beläuft sich allerdings nur bei Familien mit Kindern auf 70%, ansonsten sind es meines Wissens nach nur 50%.

                Also:
                In meiner Studienzeit:
                Vater Beamtenähnliches Dienstverhältnis (BW).

                Kinder: 80 % über Freien Heilfürsorge 20% Privat
                Ehegatte:: 70%FHFG 30%Privat
                Vater :100% Heilfürsorge

                TomIRL

                1. Hallo TomIRL,

                  Soweit richtig, der Beihilfeanspruch beläuft sich allerdings nur bei Familien mit Kindern auf 70%, ansonsten sind es meines Wissens nach nur 50%.
                  In meiner Studienzeit:
                  Vater Beamtenähnliches Dienstverhältnis (BW).

                  Ist BW = Bundeswehr? Da gelten Sonderregelungen. Zu meiner aktiven Zeit im ÖD belief sich mein Beihilfeanspruch auf 50%, der Rest war private Vorsorge.

                  Grüße
                  Torsten

            2. Hallo Christian,

              Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
              privat versichern *muessen*.

              Die Ärmsten. Ich bin tief betroffen.

              Wer verbietet dir, eine 'ich-ag' aufzumachen?

              Der gesunde Menschenverstand ;-))

              viele Grüße

              Axel

              1. Hallo Christian,

                Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
                privat versichern *muessen*.
                Die Ärmsten. Ich bin tief betroffen.

                Du bist ein klassischer Kasssenpatient ?
                Mich ärgert Deine Äußerung wirklich.
                1. Weil die 30% ganz erheblich kosten.
                2. Weil Du mit allem in Vorleistung gehen mußt!
                Das läuft so:
                ich krank 39,5 Fieber.
                Doktor kommt.
                Doktor sagt Tom krank.
                Gibt Rezept: Antibiotika.
                Tom schickt LG zur Apotheke.
                LG bezahlt in Apotheke 50  für Medikamente.

                2 Wochen später Rechnung 95 vom Doktor war netter Doktor und hat nicht ganzheitliche Untersuchung abgerechnet.
                Tom muß bezahlen innerhalb von 2 Wochen an Doktor.
                Kann aber nicht seine Rechnung bei der Freien Heilfürsorge abrechnen weil Erstattungsgrenze 150.
                So Tom sitzt auf 150  fest.
                Nächster Termin (Zahnarzt ende des Jahres).

                Beiträge werden aber monatlich bezahlt.
                Und die Kosten werden nicht übernommen.
                Toll..
                Und was zahlst Du?
                20  für Apotheke und Praxisgebühr.

                Noch Fragen?

                TomIRL

                Wer verbietet dir, eine 'ich-ag' aufzumachen?
                Der gesunde Menschenverstand ;-))

                viele Grüße

                Axel

                1. Hallo Tom,

                  Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
                  privat versichern *muessen*.
                  Die Ärmsten. Ich bin tief betroffen.

                  Du bist ein klassischer Kasssenpatient ?

                  Ja.

                  Mich ärgert Deine Äußerung wirklich.

                  1. Weil die 30% ganz erheblich kosten.

                  Ja?

                  1. Weil Du mit allem in Vorleistung gehen mußt!

                  Ach?

                  Also das finde ich jetzt lustig.

                  Bist Du wirklich Abgeordneter? Dann würde ich Dein Lamento noch nachvollziehen können, würde ich nicht die Höhe der "Aufwandsentschädigungen" und die umfassende Absicherung, auch über die Wahlperiode hinaus, kennen. Allerdings wärst Du dann auch nahe an einer Position, daran mal was zu verändern.

                  Oder bist Du ein Beamter? Dann gilt obiges und zusätzlich die Frage, warum Du Dich in dieser Art "ausnutzen" lässt. Wenn das alles _so_ schlimm ist, dann verkaufe Deine Arbeitskraft doch lieber der Wirtschaft als dem Staat. Dann _darfst_ Du auch mit hohem Einkommen Pflichtversicherter bleiben.

                  Es ging doch wohl um Folgendes:
                  Es wurde behauptet, die ungleiche Behandlung von Pflicht- und Privatversicherten wäre kein Grund zur Klage, weil ja jeder die Wahl hätte. _Dem_ habe ich widersprochen. Nachdem klar war, dass eben _nicht_ _jeder_ die Wahl hat, wurden dann die besagten 30% und die _Pflicht_ der Abgeordneten dazu angeführt. Wenn ich gedanklich die plichtversicherte Krankenschwester mit 1.500 EUR Brutto monatlich und den Beamten im Gesundheitsministerium mit 15.000 EUR monatlich, ihre Abgaben und ihre Leistungen für die Gesellschaft gegenüberstelle, dann bleibe ich dabei:

                  Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
                  privat versichern *muessen*.

                  Die Ärmsten. Ich bin tief betroffen.

                  viele Grüße

                  Axel

                  1. Hallo Tom,

                    Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,
                    privat versichern *muessen*.
                    Die Ärmsten. Ich bin tief betroffen.

                    Du bist ein klassischer Kasssenpatient ?
                    Ja.
                    Mich ärgert Deine Äußerung wirklich.

                    1. Weil die 30% ganz erheblich kosten.
                      Ja?
                    2. Weil Du mit allem in Vorleistung gehen mußt!
                      Ach?

                    Also das finde ich jetzt lustig.

                    an einer Position, daran mal was zu verändern.

                    Oder bist Du ein Beamter? Dann gilt obiges und zusätzlich die Frage, warum Du Dich in dieser Art "ausnutzen" lässt. Wenn das alles _so_ schlimm ist, dann verkaufe Deine Arbeitskraft doch lieber der Wirtschaft als dem Staat. Dann _darfst_ Du auch mit hohem Einkommen Pflichtversicherter bleiben.

                    Weder noch.., Deine Argumentation hinkt.

                    Es ging doch wohl um Folgendes:
                    Es wurde behauptet, die ungleiche Behandlung von Pflicht- und Privatversicherten wäre kein Grund zur Klage, weil ja jeder die Wahl hätte.

                    Und ich sage Dir es ist leichter aus der Pflichtversicherung rauszukommen als Du denkst.
                    Ich bin trotz geringeren Einkommens nicht Pflichtversichert.

                    _Dem_ habe ich widersprochen. Nachdem klar war, dass eben _nicht_ _jeder_ die Wahl hat, wurden dann die besagten 30% und die _Pflicht_ der Abgeordneten dazu angeführt. Wenn ich gedanklich die plichtversicherte Krankenschwester mit 1.500 EUR Brutto monatlich und den Beamten im Gesundheitsministerium mit 15.000 EUR monatlich,

                    Es gibt nur eine Stufe von Beamten die diese Besoldungsstufe erhalten.
                    Und das sind die Minister selbst.
                    Und selbst diese dürften diese Summe kaum aus dem Ministeramt allein beziehen.
                    Du bist unsachlich und belegst wenig Faktenwissen mit Deinen Behauptungen.
                    Besoldungtsstufen für Minister und höhere Beamte (wohlgemerkt höhere) findest Du im Internet.
                    Dann folgen die Zahlen ein bischen mehr der Realität.

                    ihre Abgaben und ihre Leistungen für die Gesellschaft gegenüberstelle, dann bleibe ich dabei:

                    Woher willst Du wissen welche Leistung ein Minister erbringen muss?
                    Und welchen Nutzen er für die Gesellachaft erbringt.
                    Es steht Dir frei Dich durch Leistung zu qualifizieren, und als Beamter tätig zu werden.
                    Beamter im höhren Dienst kann man auch noch im hohen Alter werden also nur an die Arbeit.

                    Mich stört diese ewig dusslige unsubstansierte Meckerei.
                    Und dann zur Wahl gehen und trotzdem eine Partei wählen die eigentlich gegen Deie Interessen arbeitet.
                    Oder gehst Du etwa erst gar nicht hin.
                    Gehe doch in eine Partei deiner Wahl, werde doch Beamter, die machen eh nichts.
                    Also ist es doch genau der richtige Posten.

                    Nein, weil Abgeordnete die 30%, die der Staat nicht uebernimmt,

                    privat versichern *muessen*.
                    Die Ärmsten. Ich bin tief betroffen.

                    »»
                    Nicht jeder Abgeordnete ist in der PKV.
                    Es steht Dir frei Dich in Deinem Wahlkreis aufstellen zu lassen und in den Bundestag zu ziehen.
                    Dazu musst Du keiner Partei angehören.
                    Wenn Du genug Freunde hast ist es auch möglich mit einem Direktmandat einzuziehen.
                    Dann kannst Du etwas ändern.
                    Und vor allen Dingen würdest Du dann in den Genuss einer ach so tollen PKV kommen.
                    Und müßtest nicht über Dinge reden von denen Du nur vom höhren sagen etwas weist.

                    TomIRL

      3. Moin!

        Selbst bei maßvoll angesetzten Managergehältern.
        Das mit den eigenen Praxisgebühren ist natürlich unendlich dumm von der Politik.

        Wie? Man bekommt für unendliche Dummheit "maßvoll angesetzten Managergehälter"?
        Da wird mir einiges klar!

        • Warum es den Firmen so schlecht geht:
              Deren Manager bekommen nach eigener Meinung "maßvoll angesetzte Gehälter" ... siehe Commerzbank
        • Warum es Deutschland so schlecht geht:
              Es wird von Leuten regiert, die dafür sorgen, daß sie "maßvoll angesetzte Gehälter" bekommen.
        • Warum es mir und anderen so schlecht geht:
              Scheinbar sind trotz Bildungsnotstand ein paar Leute für "maßvoll
              angesetzte Gehälter" nicht dumm genug.

        fastix®

        --
        Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
        1. Nur eine sehr provokative Frage:
          Warum gehst Du nicht in die Politik?
          Vom nur meckern wirds nicht bessser.
          Es finden sich einfach zu wenige Leute die in Politik gehen, und dafür auch mal 8 Jahre Ihren Job an den Nagel hängen.
          Leider....

          1. Moin!

            Nur eine sehr provokative Frage:
            Warum gehst Du nicht in die Politik?

            Was meinst Du mit "Politik"?
            Ich denke mal auch als "motzender" Bürger, der einfach seine Meinung sagt, bin ich mittendrin.
            Die Androhung der nahenden Revolution ist nunmehr, da die Mittel der Demokratie, die uns gegeben sind (Plebizit fehlt definitv, sonst wäre die derzeitige Regierung schon lange Geschichte...) zunehmend versagen, daß einzige Mittel - außer der Revolution selbst - welches bleibt.

            Für die Durchführung der Revolution fehlt noch eines: Die Perspektive für ein "danach". Alle Gesellschaftsmodelle (Regierungsformen, Verteilungsmodelle), die ich kenne, haben kläglich versagt...

            Hat mal eben einer eines?
                                           =========================

            Momentan nähern wir uns hier einem Zustand, der zum einen gegen Ende der DDR herrschte, zum anderen aber auch aus dem alten Rom bekannt ist, welches bekanntlich die gleichen Symptome aufwies. Es gibt wahrlich nichts neues unter der Sonne.

            MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

            fastix®

            --
            Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
            1. Hallo,

              fastix® schreibt:

              Für die Durchführung der Revolution fehlt noch eines: Die Perspektive für ein "danach". Alle Gesellschaftsmodelle (Regierungsformen, Verteilungsmodelle), die ich kenne, haben kläglich versagt...

              Hat mal eben einer eines?
                                             =========================
              Momentan nähern wir uns hier einem Zustand, der zum einen gegen Ende der DDR herrschte, zum anderen aber auch aus dem alten Rom bekannt ist, welches bekanntlich die gleichen Symptome aufwies. Es gibt wahrlich nichts neues unter der Sonne.

              Wie wahr! Und mit der ganzen Reformerei (Gesundheitsreform, Steuerrefom, Rentenreform, Reform des Arbeitsmarktes, des Bildungswesens ....) wird nur an einzelnen Symptomen herumgedoktert, aber die Krankheit selbst wird nicht geheilt, eher noch verschlimmbessert.

              Bleiben wir zunächst bei der Praxisgebühr. Die Diskussion macht deutlich, wie kompliziert, undurchsichtig und nicht zuletzt wie teuer das ganze System der Krankenversicherung ist. Die Diskussion zeigt aber auch, wie weit der Prozeß der Entsolidarisierung in dieser Gesellschaft fortgeschritten ist. Sich gegenseitig vorzurechnen, wer wie viel oder wie wenig in die Krankenversicherung (mit oder ohne Praxisgebühr) zahlt und dafür wie viel oder wie wenig zurückbekommt, das ist doch eher unwichtig und nur ein Randproblem.

              Im Prinzip hat fastix® recht mit dem fehlenden Gesellschaftsmodell

              • und das ist meines Erachtens des Pudels Kern.

              Die DDR (~Sozialismus) ging nicht, BRD (~Kapitalismus) geht auch nicht.
              Gab es zur Wendezeit nicht mal solchen Witz:
              Der Kapitalismus am Sterbebett des Sozialismus: Ätsch, ich hab Dich überlebt.
              Der sterbende Sozialismus zum Kapitalismus: Wart's ab. Du kommst auch noch dran.

              Unvollstellbar? Es ist alles möglich. Aber was kommt dann?
              Erst mal Chaos. Und entwickelt sich etwas Neues, Besseres aus dem Chaos? Gibt es einen dritten Weg? Oder stimmt es mit der Prophezeiung: Sozialismus oder Barbarei?

              Soziale Markwirtschaft (~Wettbewerb) wäre vielleicht ein dritter Weg.
              Aber das "Soziale" wird immer weiter zurückgefahren und wer glaubt noch an den freien Wettbewerb?

              Wüßte ich ein "besseres" Gesellschaftsmodell, ich würde in die Politik gehen ;-)

              Eigentlich sind wir Menschen mit Vernunft begabte Wesen, aber wir waren und sind bisher nicht in der Lage, unsere gesellschaftlichen Verhältnisse gut und vernünftig zu ordnen. Und wenn uns das künftig auch nicht gelingt, was dann? Untergang der Menschheit, Jüngstes Gericht? Ich weiß es nicht.

              Aber eines weiß ich: Wenn es in Deutschland mit den "Reformen" so weiter geht, dann werden über kurz oder lang (auf alle Fälle schneller als viele heute denken) große Teile der mittleren Schichten
              in die Armut rutschen. Noch geht es vielen Menschen (nicht allen!)  in Deutschland gut (und viel, viel besser als vielen Menschen auf der weiten Welt). Aber das Gespenst der Armut geht um, auch in Deutschland, und immer mehr Menschen haben Angst davor. Und Angst frißt Seele auf, macht krank.

              Es muss doch Alternativen geben. Der wissenschaftliche und technische Fortschritt ermöglicht es, dass immer weniger Zeit gebraucht wird, um alle Produkte zu erzeugen und alle Dienstleistungen zu erbringen, die  für das Leben der Menschen notwendig sind. Das müsste eigentlich zur Verkürzung der Arbeitszeit führen. Und zwar bei angemessenem Arbeitseinkommen, damit die Menschen in der Lage sind, die Produkte und Dienstleistungen auch zu konsumieren und zu bezahlen. Sicher wird auch ein Teil der Produkte exportiert, aber es wird auch importiert und sollte eine gesunde Handelsbilanz nicht in etwa ausgeglichen sein?

              Aber was geschieht? Die "Arbeitgeber" entlassen die "überflüssigen Arbeitnehmer". Dabei ist bei den großen Unternehmen das Streben nach einem "angemessenen" Gewinn (~Profit) die Haupttriebkraft. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen geht es oft einfach nur ums Überleben der Firma. Die Arbeitslosigkeit steigt bzw. stagniert auf hohem Niveau. Die Zahl der Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr durch ihre bezahlte Arbeit sichern können, nimmt zu. Und das führt zu sozialen Verwerfungen, und die können wirklich schlimme Folgen haben. Wurde hier in diesem Thread nicht sogar nach einem "guten Diktator" gerufen? Und alle "Reformen" laufen in die falsche Richtung.

              Die Menschen spüren das, fühlen sich aber hilflos, noch.

              In der Monatszeitschrift "Das Magazin" las ich im November einen Artikel mit der Überschrift: "Formeln fürs Unglück" mit dem Untertitel: Ein Sandkorn bringt die Welt ins Rutschen. Physiker steuern eine Theorie über Umbrüche in Natur und Geselllschaft bei."
              Lesenwert - bedenkenswert! Das Leben ist kompliziert und immer wieder für Überraschungen gut.

              Grüsse aus Neubrandenburg
              erika
              --
              Hauptsache dem Hund gehts gut

          2. Hallo TomIRL,

            Nur eine sehr provokative Frage:
            Warum gehst Du nicht in die Politik?

            versuch mal, "zu gehen", wenn du mit ideen kommst, wie "leistungsgerechte bezahlung für beamte und politiker" oder "persönliche haftung bei grob fahrlässiger steuerverschwendung".
            welche partei wird dich mit solchen ideen wohl als kandidat aufstellen?
            abgesehen davon, das meiner meinung nach weder die hirarchische struktur einer partei, noch das modell der parlamentarischen diktatur sich wirklich zur umsetzung der "herrschaft des volkes" eignen.
            die schweizer scheinen ja intelligenter zu sein, als wir. den deutschen trauen ihre eigenen politiker keinen verantwortungsvollen umgang mit dem mittel des volksentscheides zu.

            freundl. Grüße aus Berlin, Raik

            1. Hallo.

              den deutschen trauen ihre eigenen politiker keinen verantwortungsvollen umgang mit dem mittel des volksentscheides zu.

              Wenn ich mir die hiesige Tendenz zu Halbwahrheiten und verkürzten Darstellungen ansehe, liegen sie damit auch gar nicht so falsch. -- Und die Presse tut ihr Übriges dazu. Man sollte sich eigentlich angewöhnen, nur noch ausländische Medienberichte über Deutschland zu lesen.
              MfG, at

              1. Hallo at,

                Wenn ich mir die hiesige Tendenz zu Halbwahrheiten und verkürzten Darstellungen ansehe, liegen sie damit auch gar nicht so falsch.

                ist den schweizern irgendwas angeboren, was den deutschen fehlt?
                nach der ersten volks-fehlentscheidung werden sich die deutschen ganz schnell auch der verantwortung bewusst werden, die mit solch einem "werkzeug" verbunden ist. und sie werden garnicht anders können, als sich auch mit zusammenhängen zu beschäftigen, die ausserhalb ihres bisherigen interessengebietes liegen. zum einen werden sie endlich selbst "entscheid"-en können und damit aktiven, direkten einfluss auf die politik haben und zum anderen werden sie endlich erkennen, wie kapitalismus funktioniert und in welchem rahmen sie ihre entscheidungen treffen müssen. da nützt dann auch das gewäsch gewisser parteien nichts mehr: wir machen mit der "sozialen marktwirtschaft" daraus einen menschenfreundlichen "weichspül-kapitalismus".
                genau diese nicht gegebene eigenverantwortung für die grossen entscheidungen hat die versuche eines anderen gesellschaftsmodells in den östlichen ländern am entfesselten eigennutz der parteien und deren höchster mitglieder scheitern lassen.

                rechne dir doch mal deinen einfluss in dieser vertreter-"demokratie" aus.
                wer "leistungsbezogene bezahlung für beamte" und "persönliche haftung bei grob fahrlässiger steuerverschwendung" fordert, wird doch garnicht auf die kandidatenliste gesetzt, geschweige denn als spitzenkandidat von der parteiführung für gut befunden, mit schwarzen spenden (cdu) beworben und bekannt gemacht zu werden.

                ich hör lieber auf, sonst finde ich kein ende.

                freundl. Grüße aus Berlin, Raik

                1. Hallo.

                  ist den schweizern irgendwas angeboren, was den deutschen fehlt?

                  Ein komischer Dialekt ;-)

                  nach der ersten volks-fehlentscheidung werden sich die deutschen ganz schnell auch der verantwortung bewusst werden, die mit solch einem "werkzeug" verbunden ist. und sie werden garnicht anders können, als sich auch mit zusammenhängen zu beschäftigen, die ausserhalb ihres bisherigen interessengebietes liegen.

                  Genau wie in der Schweiz wird hier kaum jemand dazu in der Lage sein.

                  zum einen werden sie endlich selbst "entscheid"-en können und damit aktiven, direkten einfluss auf die politik haben und zum anderen werden sie endlich erkennen, wie kapitalismus funktioniert und in welchem rahmen sie ihre entscheidungen treffen müssen. da nützt dann auch das gewäsch gewisser parteien nichts mehr: wir machen mit der "sozialen marktwirtschaft" daraus einen menschenfreundlichen "weichspül-kapitalismus".

                  Ich befürchte, dass vor allem langfristige Überlegungen dann kaum mehr eine Rolle spielten, weil sie sehr viel schwieriger zu vermittels sind. Aber auch ethische Fragen würden wohl sehr emotional geführt ("Gentechnik, Atomwirtschaft und Waffenproduktion bringen Arbeitsplätze.", "Kindesentführer haben Folter zur Wahrheitserpressung über den Aufenthaltsort des Opfers verdient.", "Kinderschänder gehören für immer weggesperrt." etc.).

                  genau diese nicht gegebene eigenverantwortung für die grossen entscheidungen hat die versuche eines anderen gesellschaftsmodells in den östlichen ländern am entfesselten eigennutz der parteien und deren höchster mitglieder scheitern lassen.

                  Ich befürchte in Hinblick auf die DDR verwechselt du Absicht und Vorwand.
                  Und meinst du, die deutsche Wiedervereinigung wäre durch einen Volksentscheid langsamer, harmonischer und gleichzeitig mit der Einwilligung der "Siegermächte" vor sich gegangen?

                  rechne dir doch mal deinen einfluss in dieser vertreter-"demokratie" aus.

                  Den kann ich jederzeit erhöhen, indem ich mich zur Wahl stelle. -- Auch wenn ich kein ausgesprochener Freund dieses Systems bin, in dem etwa in Hamburg nicht einmal die stärste Fraktion an der Regierung beteiligt ist.

                  wer "leistungsbezogene bezahlung für beamte" und "persönliche haftung bei grob fahrlässiger steuerverschwendung" fordert, wird doch garnicht auf die kandidatenliste gesetzt, geschweige denn als spitzenkandidat von der parteiführung für gut befunden, mit schwarzen spenden (cdu) beworben und bekannt gemacht zu werden.

                  Das liegt aber an etwas anderem: In Deutschland funtioniert die Trennung von Legislative (Parlamentarier) und Exekutive (Beamten) bzw. Judikative (Richter) nicht. Ginge es hier mit rechten Dingen zu, dürften auch nach den nach dem zweiten Weltkrieg festgelegten Bestimmungen der "Siegermächte" keine Beamten im Parlament sitzen.

                  ich hör lieber auf, sonst finde ich kein ende.

                  In diesem Sinne.
                  MfG, at

                  1. Hallo at,

                    »» ist den schweizern irgendwas angeboren, was den deutschen fehlt?
                    Ein komischer Dialekt ;-)

                    gerade den finde ich schöner, als alle, die es in der brd gibt. (die bezeichnung "deutschland" ist alleine stehend schlicht falsch.)

                    ... mit zusammenhängen zu beschäftigen, die ausserhalb ihres bisherigen interessengebietes liegen.
                    Genau wie in der Schweiz wird hier kaum jemand dazu in der Lage sein.
                    Ich befürchte, dass vor allem langfristige Überlegungen dann kaum mehr eine Rolle spielten, weil sie sehr viel schwieriger zu vermittels sind.

                    wenn ich meinen onkel aus der schweiz richtig verstanden habe, kann dort jeder im ort ein thema mit hilfe ganz weniger unterschriften zum volksentscheid vorschlagen. dann organisiert die gemeindeverwaltung diesen entscheid und das volk entscheidet.
                    er hat z.b., obwohl er keine kinder in dem alter mehr hat, beim entscheid für eine neue, zeitlich begrenzte abgabe zur finanzierung eines schulneubaus mit "ja" gestimmt. eine langfristige überlegung gegen seinen eigenen geldbeutel.

                    auch demokratie muss man lernen.

                    Aber auch ethische Fragen würden wohl sehr emotional geführt ("Gentechnik, Atomwirtschaft und Waffenproduktion bringen Arbeitsplätze.", "Kindesentführer haben Folter zur Wahrheitserpressung über den Aufenthaltsort des Opfers verdient.", "Kinderschänder gehören für immer weggesperrt." etc.).

                    hm, kennst du derartige gesetze aus der schweiz?
                    es würde natürlich hier keiner dafür stimmen, z.b. eine brücke über ein totes gleis zu bauen, wie es vielfach vorgekommen ist.
                    im moment "übersieht" halt der deutsche beamte fritz _meier_ noch, das die stornierung des bauauftrages beim bauunternehmer franz _meier_ für die gemeinde billiger wäre. (würde halt dem franz'l den verlust eines lukrativen auftrages bringen.)
                    und wenn es nicht um die liebe verwandschaft geht, dann halt um parteifreunde oder den selben bauunternehmer, der auch gerade das eigenheim des beamten oder von dessen bruder baut, oder .., oder .., oder ..

                    wer zuerst noch für die vollkommene enteignung von steuerbetrügern stimmen würde, würde sich ganz schnell eines anderen besinnen, wenn man ihn darauf hinweist, das auch seine eigene steuererklärung (aus unwissen) nicht korrekt ist.
                    ich bin überzeugt, die mehrheit würde lernen, nicht primär emotional zu entscheiden, sondern sich gedanken zur verhältnismässigkeit zu machen.

                    »» genau diese nicht gegebene eigenverantwortung für die grossen entscheidungen hat die versuche eines anderen gesellschaftsmodells in den östlichen ländern am entfesselten eigennutz der parteien und deren höchster mitglieder scheitern lassen.
                    Ich befürchte in Hinblick auf die DDR verwechselt du Absicht und Vorwand.
                    Und meinst du, die deutsche Wiedervereinigung wäre durch einen Volksentscheid langsamer, harmonischer und gleichzeitig mit der Einwilligung der "Siegermächte" vor sich gegangen?

                    nein, ich meine die restriktive gesetzgebung, die dann nicht möglich gewesen wäre. das volk hätte viel eher für die öffnung der grenzen gestimmt und dann auch live die nachteile des gepriesenen kapitalismus sehen können, statt sich hinter der mauer ein verklärtes bild von dem "da drüben" mit dem "weisseren mehl" und dem "süsseren zucker" und den "grösseren autos" zu basteln.
                    und es hätte die fehlentscheidungen im fünfjahrplan der partei, die immer recht hat, korrigieren können.
                    es hätte sehen können, das "wir bei uns" auch etwas haben, was "die da drüben" nicht haben und das es etwas wert ist,
                    keine angst haben zu müssen vor arbeitslosigkeit und das bei etwas geringerem lohn gleich die wohnung, das essen und die gesundheitsversorgung nicht mehr bezahlbar sind.
                    ich wüsste diese sicherheit heute zu schätzen, denn: angst essen seele auf.
                    ich würde deswegen nicht weniger leisten auf arbeit, aber ich könnte das leben doch viel mehr geniessen.
                    auch im osten hat das geklüngel zwischen parteifreunden, verwandten und "sportsfreunden" das volk viel geld gekostet und den staat in den ruin getrieben.
                    (siehe erikas beitrag: "Gab es zur Wendezeit nicht mal solchen Witz:
                    Der Kapitalismus am Sterbebett des Sozialismus: Ätsch, ich hab Dich überlebt.
                    Der sterbende Sozialismus zum Kapitalismus: Wart's ab. Du kommst auch noch dran.")

                    »» rechne dir doch mal deinen einfluss in dieser vertreter-"demokratie" aus.
                    Den kann ich jederzeit erhöhen, indem ich mich zur Wahl stelle.

                    ja, wie gesagt, wenn du mit den wölfen heulst und die ellenbogen benutzt, statt nach "leistungsbezogener bezahlung für beamte" und "persönlicher haftung bei grob fahrlässiger steuerverschwendung" zu rufen.

                    In Deutschland funtioniert die Trennung von Legislative (Parlamentarier) und Exekutive (Beamten) bzw. Judikative (Richter) nicht.

                    und die trennung von kirche und staat auch nicht. sonst dürfte der staat keine gelder für ausgewählte glaubensrichtungen eintreiben, was ausserdem eine unzulässige ungleichbehandlung ist.

                    freundl. Grüße aus Berlin, Raik

                    1. Hallo.

                      (die bezeichnung "deutschland" ist alleine stehend schlicht falsch.)

                      Du musst den Begriff ja nicht verwenden -- oder kannst ihn zumindest groß schreiben. Im Übrigen ist er so richtig oder falsch wie die meisten gebräuchlichen Landesnamen.

                      wenn ich meinen onkel aus der schweiz richtig verstanden habe, kann dort jeder im ort ein thema mit hilfe ganz weniger unterschriften zum volksentscheid vorschlagen. dann organisiert die gemeindeverwaltung diesen entscheid und das volk entscheidet.
                      er hat z.b., obwohl er keine kinder in dem alter mehr hat, beim entscheid für eine neue, zeitlich begrenzte abgabe zur finanzierung eines schulneubaus mit "ja" gestimmt. eine langfristige überlegung gegen seinen eigenen geldbeutel.

                      In Deutschland wie in anderen Ländern werden von den zuständigen Behörden pflichtgemäß Entscheidungen oder Vorschläge dazu veröffentlicht, finden jedoch schlicht kein Interesse. Das Problem liegt auf Seiten der Öffentlichkeit, nicht auf der der Politik.

                      hm, kennst du derartige gesetze aus der schweiz?

                      Wenn du einmal versucht hättest, die schweizerische Staatsbürgerschaft zu erlangen, würdest du schnell mit diesen Dingen konfrontiert. EIn latenter Populismus schwingt in sehr vielen Bestimmungen mit.

                      es würde natürlich hier keiner dafür stimmen, z.b. eine brücke über ein totes gleis zu bauen, wie es vielfach vorgekommen ist.

                      Jeder Arbeiter der Baufirma und alle seine Angehörigen würden dafür stimmen -- und genau das meine ich.

                      wer zuerst noch für die vollkommene enteignung von steuerbetrügern stimmen würde, würde sich ganz schnell eines anderen besinnen, wenn man ihn darauf hinweist, das auch seine eigene steuererklärung (aus unwissen) nicht korrekt ist.

                      Das ist aber wieder ein anderes Problem.

                      ich bin überzeugt, die mehrheit würde lernen, nicht primär emotional zu entscheiden, sondern sich gedanken zur verhältnismässigkeit zu machen.

                      Die einen würden aus Schaden klug, den anderen nutzt es aber doch. Das Gefühl, Bestandteil einer Volkswirtschaft zu sein, müsste zunächst weiter verbreitet sein. Wirtschaftlich geschürter Egoismus und von der Werbung gepriesene Individuaität tragen hierzu aber sicher nicht bei.

                      »» rechne dir doch mal deinen einfluss in dieser vertreter-"demokratie" aus.
                      Den kann ich jederzeit erhöhen, indem ich mich zur Wahl stelle.

                      ja, wie gesagt, wenn du mit den wölfen heulst und die ellenbogen benutzt, statt nach "leistungsbezogener bezahlung für beamte" und "persönlicher haftung bei grob fahrlässiger steuerverschwendung" zu rufen.

                      Nein, in vielen Stadtparlamenten und einzelnen Landesparlamenten sitzen Gruppen, die diese oder ähnliche Dinge vertreten. In wenn du schon einmal einen Parteitag einer "großen" Partei von innen gesehen hast, wirst du wissen, dass es auch dort solche Strömungen gibt.
                      Dass du deine Ansichten niemals in Reinform einbringen kannst, ist klar -- und unabhängig von deinen persönlichen Ansichten auch beruhigend, denn Kompromissbereitschaft ist ein bedeutender Teil der demokratischen Staatsform.

                      In Deutschland funtioniert die Trennung von Legislative (Parlamentarier) und Exekutive (Beamten) bzw. Judikative (Richter) nicht.

                      und die trennung von kirche und staat auch nicht. sonst dürfte der staat keine gelder für ausgewählte glaubensrichtungen eintreiben, was ausserdem eine unzulässige ungleichbehandlung ist.

                      Keine Frage, aber wir sollten nicht noch mehr Fässer aufmachen.
                      MfG, at

                      1. Hallo at,

                        In Deutschland wie in anderen Ländern werden von den zuständigen Behörden pflichtgemäß Entscheidungen oder Vorschläge dazu veröffentlicht, finden jedoch schlicht kein Interesse. Das Problem liegt auf Seiten der Öffentlichkeit, nicht auf der der Politik.

                        Während in Deutschland nur Meinungen und Bedenken der Bürger gesammelt werden (was nur dazu dient, übersehene Gesichtspunkte aufzuspüren), die Entscheidung aber die Behörde trifft, sind es in der Schweiz die Bürger selber, die die Entscheidung treffen und die Behörde ist nur ausführendes Organ.

                        »» hm, kennst du derartige gesetze aus der schweiz?
                        Wenn du einmal versucht hättest, die schweizerische Staatsbürgerschaft zu erlangen, würdest du schnell mit diesen Dingen konfrontiert. EIn latenter Populismus schwingt in sehr vielen Bestimmungen mit.

                        Ja, das die Schweizer konservativer sind, als die Deutschen, sagte mein Onkel auch. Einen Schweizer können die Gesetze zur Erlangung der Staatsbürgerschaft schließlich nie treffen. Wenn es um Gesetze geht, deren Wirkung er auch zu spüren bekommen könnte, sieht die Sache aber schon anders aus.

                        »» es würde natürlich hier keiner dafür stimmen, z.b. eine brücke über ein totes gleis zu bauen, wie es vielfach vorgekommen ist.
                        Jeder Arbeiter der Baufirma und alle seine Angehörigen würden dafür stimmen -- und genau das meine ich.

                        Wenn alle Arbeiter auch in diesem Dorf leben und das Dorf sehr klein ist, müssen sie von ihrem Lohn die Brücke finanzieren. und die würde jeden einzelnen mehr kosten, als er während der Arbeit daran verdient hat, denn der Chef will ja auch noch gut leben und das Baumaterial kostet auch. das sich der Hund da in den Schwanz beißt, wäre den meisten wohl klar.
                        und als ein Verwandter würde ich mich fragen, was ich davon habe, Steuern für ein Bauwerk zu zahlen, das später keinen Mehrwert bringt (wie z.b. der Schulneubau für meine Kinder) und ob es nicht billiger wäre, dem Verwandten das Geld direkt zu geben.
                        Ist das Dorf größer, entscheidet die Mehrheit gegen ein Bauwerk, von dem sie keinen Nutzen und nur Kosten hat.
                        Und wenn dann 12 Stimmen dafür gezählt würden und zufällig 12 Arbeiter der Baufirma im Ort leben, könnte sich jeder ausrechnen, wer dafür gestimmt hat. Schließlich wollen auch die 12 nicht in sozialer Isolation leben. ;-)

                        Das Gefühl, Bestandteil einer Volkswirtschaft zu sein, müsste zunächst weiter verbreitet sein. Wirtschaftlich geschürter Egoismus und von der Werbung gepriesene Individuaität tragen hierzu aber sicher nicht bei.

                        Ja, wie gesagt, Demokratie selber zu leben, muss gelernt werden. Aber der Mensch lernt nicht schwimmen, wenn man ihm nur davon erzählt. Er muss ins Wasser dazu.
                        Wer z.b. die Einführung der Todesstrafe befürwortet und aufgrund eines Justizirrtums und irreführender Indizien in der Zelle landet - mit dem Gedanken daran, wohin ihn das führen könnte, wenn der Irrtum nicht bemerkt wird - , der wird es sich nicht nur in dieser Frage zur Gewohnheit machen, erst mal ganz ausführlich darüber nachzudenken, bevor er wieder bei einer Volksabstimmung solche extremen Positionen vertritt.
                        Demokratie ist erlernbar, auch in Deutschland.

                        Nein, in vielen Stadtparlamenten und einzelnen Landesparlamenten sitzen Gruppen, die diese oder ähnliche Dinge vertreten. In wenn du schon einmal einen Parteitag einer "großen" Partei von innen gesehen hast, wirst du wissen, dass es auch dort solche Strömungen gibt.

                        Ich würde das so einschätzen, das bei einer Umfrage eine große Mehrheit dafür stimmen würde, die Verantwortlichen für grobe Fehlentscheidungen zur Kasse zu bitten. Warum wurde es trotzdem bisher nicht umgesetzt, wenn wir doch in einer Demokratie leben? Weil die, die die Entscheidungen treffen, immer Gründe finden werden, aus denen sie es "leider" ablehnen müssen.

                        freundl. Grüße aus Berlin, Raik

                        1. Hallo.

                          Während in Deutschland nur Meinungen und Bedenken der Bürger gesammelt werden (was nur dazu dient, übersehene Gesichtspunkte aufzuspüren), die Entscheidung aber die Behörde trifft, sind es in der Schweiz die Bürger selber, die die Entscheidung treffen und die Behörde ist nur ausführendes Organ.

                          Das ändert nichts daran, dass hier wie anderswo davon kaum Gebrauch gemacht wird, obwohl der Einfluss von Widerstand gegen Bürokratie nicht zu unterschätzen ist.

                          Ja, das die Schweizer konservativer sind, als die Deutschen, sagte mein Onkel auch. Einen Schweizer können die Gesetze zur Erlangung der Staatsbürgerschaft schließlich nie treffen. Wenn es um Gesetze geht, deren Wirkung er auch zu spüren bekommen könnte, sieht die Sache aber schon anders aus.

                          Erst vor kurzem gab es in der Schweiz großen politischen Ärger um neu gewählte Volksvertreter und die, an deren Stelle sie treten sollten. Hereingekommen ist jemand, der mit "konservativ" kaum hinreichend beschrieben ist. Die Angst vor "Überfremdung" ist da nur ein Beispiel.

                          Wenn alle Arbeiter auch in diesem Dorf leben und das Dorf sehr klein ist, müssen sie von ihrem Lohn die Brücke finanzieren.

                          Und wenn nicht? Und wenn sie vom Staat finanziert wird? Es gilt doch: Wenn es irgendjemand zahlt und es mir persönlich Nutzen bringt, bin ich dafür.

                          Ja, wie gesagt, Demokratie selber zu leben, muss gelernt werden. Aber der Mensch lernt nicht schwimmen, wenn man ihm nur davon erzählt. Er muss ins Wasser dazu.

                          Aber man sich der Gefahren bewusst sein. Ein Meinungsmacher wie "Bild" wäre dann nämlich die Vereinigung der drei Gewalten.

                          Wer z.b. die Einführung der Todesstrafe befürwortet und aufgrund eines Justizirrtums und irreführender Indizien in der Zelle landet - mit dem Gedanken daran, wohin ihn das führen könnte, wenn der Irrtum nicht bemerkt wird - , der wird es sich nicht nur in dieser Frage zur Gewohnheit machen, erst mal ganz ausführlich darüber nachzudenken, bevor er wieder bei einer Volksabstimmung solche extremen Positionen vertritt.

                          Wenn er noch dazu kommt. Seine Familie wird vermutlich auf immer und ewig dagegen stimmen, so wie die Familie des Opfers in aller Regel ihr Leben lang dafür stimmen wird. -- Wir reden hier von Vernunft, während sich gar nicht weit von hier unterschiedliche ethnische Gruppen und Glaubensrichtungen hier in Europa blutige Kämpfe geliefert haben. Mit den Bildern aus dem Balkan und Nordirland vor Augen kann ich deinen Optimismus nicht teilen.

                          Demokratie ist erlernbar, auch in Deutschland.

                          Diesen Wunsch teile ich mit dir.

                          Ich würde das so einschätzen, das bei einer Umfrage eine große Mehrheit dafür stimmen würde, die Verantwortlichen für grobe Fehlentscheidungen zur Kasse zu bitten. Warum wurde es trotzdem bisher nicht umgesetzt, wenn wir doch in einer Demokratie leben? Weil die, die die Entscheidungen treffen, immer Gründe finden werden, aus denen sie es "leider" ablehnen müssen.

                          Die große Mehrheit wäre auch für ganz andere Dinge zu begeistern -- daran zweifle ich gar nicht. Aber es stellt sich ja auch die Frage, wer Investitionen innerhalb welches Zeitraumes zu bewerten hat. Soll dies der Bundesrechnungshof tun? Und wenn der sich vertut oder Zusammenhänge nicht zur Gänze erschließt, wird er selbst dann zur Rechenschaft gezogen? Falls ja, von wem? Und womit wird gehaftet? Was ist, wenn ich gar nicht so viel Geld habe? Oder darf ich den Job ohnehin nur annehmen, wenn ich genug auf der hohen Kante habe. Und wer übt einen solchen Job dann noch aus? Gehe ich als Behördenleiter dann lieber gleich stempeln, wenn im zuständigen Rechnungshof ein politisch anders gepolter das Sagen erhält? -- Ich denke, dass es jenseits des plakativen Nutzens einige Dinge gibt, die klar dagegen sprechen.
                          MfG, at

                    2. Hallo Raik,

                      gerade den finde ich schöner, als alle, die es in der brd gibt. (die bezeichnung "deutschland" ist alleine stehend schlicht falsch.)

                      Inwiefern?

                      Schöne Grüße,

                      Johannes

                      --
                      ss:| zu:} ls:[ fo:} de:] va:} ch:) sh:( n4:| rl:( br:< js:| ie:{ fl:( mo:}
                      http://www.zeller-johannes.de/
                      1. Hallo Johannes,

                        »» gerade den finde ich schöner, als alle, die es in der brd gibt. (die bezeichnung "deutschland" ist alleine stehend schlicht falsch.)
                        Inwiefern?

                        was? der dialekt oder die staatsbezeichnung?
                        der dialekt ist geschmackssache und die staatsbezeichnung lautet "bundesrepublik deutschland".
                        "deutschland" ohne "bundesrepublik" war die bezeichnung bis ende des krieges.

                        freundl. Grüße aus Berlin, Raik

                        1. Hallo Raik,

                          »» gerade den finde ich schöner, als alle, die es in der brd gibt. (die bezeichnung "deutschland" ist alleine stehend schlicht falsch.)
                          Inwiefern?

                          was? der dialekt oder die staatsbezeichnung?

                          Die Staatsbezeichnung. Ich sollte genauer zitieren...

                          der dialekt ist geschmackssache und die staatsbezeichnung lautet "bundesrepublik deutschland".
                          "deutschland" ohne "bundesrepublik" war die bezeichnung bis ende des krieges.

                          Nein, die offizielle Bezeichnung lautete bis 1945 »Deutsches Reich«.

                          Ich kann deiner Argumentation jedoch immer noch nicht folgen. Du sprichst wahrscheinlich auch nicht von der «Französischen Republik» oder dem »Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland«, oder etwa doch?

                          ebens. freundl. Grüße,

                          Johannes

                          --
                          ss:| zu:} ls:[ fo:} de:] va:} ch:) sh:( n4:| rl:( br:< js:| ie:{ fl:( mo:}
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                  2. Moin!

                    Das liegt aber an etwas anderem: In Deutschland funtioniert die Trennung von Legislative (Parlamentarier) und Exekutive (Beamten) bzw. Judikative (Richter) nicht.

                    Jepp. Staats"diener" haben im Parlament nichts verloren. Entweder sie geben Ihren Beamtenposten ab und bestimmen, was ihre Exkollegen künftig zu stempeln haben oder sie bleiben mit dem Arsch auf dem Posten und lassen andere bestimmen. Genau so Richter- es kann nicht angehen, daß die, die Recht sprechen, es auch setzen.

                    Weiter dürfen die Parteien künftig keinen Einfluß mehr auf die Richter haben: Direktwahl der Richter ist die einzige demokratische Variante. Die deutsche Version, dass die Richter von Regierungen eingesetzt werden, welche auch schon nicht selbst vom Demos, dem Volk, gewählt wurden, ist wahrhaft undemokratisch. Es kann nicht angehen, daß die Minister (Staatsdiener) jene Richter bestimmen, die diese kontrollieren sollen. Es kann auch nicht angehen, dass es praktisch keine Kontrolle über diese Richter gibt und selbst Fälle von offensichtlichster Rechtsbeugung (Richter entscheidet Fall, in welchem seine Tochter Partei ist) nicht verfolgt werden, da ja eine Krähe der anderen...

                    Ferner sollte Richtern und Beamten die Mitgliedschaft in politischen Parteien untersagt werden. Berufsorganisationen sind ok. die dürfen aber nicht in das Parlament...
                    Weiter sollten Parlamentarier auch wieder abwählbar (Durchführung nach Unterschriftensammlung im Wahlkreis) sein. Dies würde Ihre Bindung an den Wählerauftrag erheblich verbessern. Gegenwärtig schämt sich ja keiner von den Parteiknechten schon am ersten Tag nach der Wahl seine Wahlversprechen als "Geschwätz von gestern" zu behandeln. Einen offeneren Affont zwischen Bürgern und staatsbildender Kaste (ja, in Deutschland existiert sowas..) gab es nur selten.

                    Es ist Zeit, gegen die Ohnmacht vorzugehen: Es ist die Zeit für die Reinkarnation des Wohlfahrtausschusses!

                    Was jetzt unter dessen Maßgaben die beamteten Parlamentarier betrifft:
                    Eine multiple Bereicherung an den allseits vergebenen Beratungshonoraren auch mehrfach rechtswidrig. Ich empfehle zur Gerechtigkeitswahrung daher nicht einfaches enthalsen sondern mehrschneidige Fallbeile, welche entsprechend zur Zahl der unrechten Bevorteilungen die Hälse "scheibeln".

                    MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

                    Marat

                    1. Hallo.
                      Bis auf vielleicht den letzten Absatz teile ich deine Ansichten vollständig. Danke.
                      MfG, at

            2. Hallo Raik,

              Nur eine sehr provokative Frage:
              Warum gehst Du nicht in die Politik?

              versuch mal, "zu gehen", wenn du mit ideen kommst, wie "leistungsgerechte bezahlung für beamte und politiker" oder "persönliche haftung bei grob fahrlässiger steuerverschwendung".
              welche partei wird dich mit solchen ideen wohl als kandidat aufstellen?

              Das sind genau die richtigen Fragen für die FDP zumindest in Lichtenberg... :-)
              Damit rennst Du offne Türen ein.
              In wie weit diese Leute noch zu Ihren Idealen stehen wenn  es Mitglieder Ihrer eigenen Partei betrifft kann ich natürlich nicht beurteilen :-)

              abgesehen davon, das meiner meinung nach weder die hirarchische struktur einer partei, noch das modell der parlamentarischen diktatur sich wirklich zur umsetzung der "herrschaft des volkes" eignen.

              Ich bin zu der eigentlichen Überzeugung gelangt, dass sich die Herrschaft des Volkes nicht wirklich zum Erfolg wenden läst.
              Dies liegt IMHO nach in der Struktur des Menschen, dass er zuallerst einmal nach Bedürfnisbefriedigung strebt.
              Ich bin vielmehr zu der Überzeugung gelangt, dass ein "Guter Diktator" besser ist als jede Demokratie.
              Das Problem ist nur dass es nicht immer "Gute" Diktaturen gibt sondern auf Gute oft schlechte Dikatoren folgen.
              Und das Übel eines schlechten Diktatos ist als das deutlich größere zu anzusehen.
              Demokratie ist immer ein Kompromiss, damit ist es eben nie jemandem wirklich zu 100% Recht.
              Ich meine damit auch das wirklich keiner mit einem Kompromiss Zufrieden ist.
              Alle müßen Abstriche machen.

              Und wo ist der Ausweg?

              Viele Grüße aus Berlin (KH)
              TomIRL

              1. Moin!

                Das sind genau die richtigen Fragen für die FDP zumindest in Lichtenberg... :-)
                Damit rennst Du offne Türen ein.
                In wie weit diese Leute noch zu Ihren Idealen stehen wenn  es Mitglieder Ihrer eigenen Partei betrifft kann ich natürlich nicht beurteilen :-)

                Die FDP ist umgefallen und hat in Niedersachsen dem neuen faschistoiden Polizeigesetz zugestimmt.
                http://www.it-schule.de/nachricht_zeigen.php?id=46&start=1&bereich_id=3
                Was für Ideale? Liberale etwa?

                MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

                fastix®

                --
                Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
  2. Moin!

    Hallo!

    Meine Meinung:
    Auf dem sicheren Weg zum Volks-Auftstand ;-)

    Recht so- Machen wir eine Revolution und schmeissen diesen Sauhaufen auf den Müllberg der Geschichte. Mit der Guillotine lässt sich ohne jeden Zweifel auch das Problem mit den Kosten für die nach 8 Jahren "Abgeordnetentätigkeit" verrenteten Alkoholiker, Kokser  und Nuttenbumser lösen, die gegenwärtig die in langen Gesprächen in der Lobby die Gesetze dieses Landes und Beraterverträge beschließen.

    Ich weiss aber schon, wie die "Revolution" bei der nächsten Bundestagswahl aussehen wird:
    -> 75% wählen diesmal CDU
    die macht es auch nicht besser (das wiessen alle, an aber an dem Sonntag wird das vergessen)

    -> dann wählen 75% SPD
    die macht es auch nicht besser (das wiessen alle, an aber an dem Sonntag wird das vergessen)

    -> dann wählen 75% FDP
    die macht es auch nicht besser (das wiessen alle, an aber an dem Sonntag wird das vergessen)

    -> dann wählen 75% PDS oder Herrn Schill
    die machen es auch nicht besser - werden aber ab da immer von 99,8% der 99,9% Wahlbeteiligten gewählt.

    MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

    fastix®

    --
    Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
    1. Moin!

      Nur um das klar zu stellen:

      Die Grünen würden es auch nicht besser machen. Nur bekommen die im Leben nicht die Stimmen der Autofahrer- erst, wenn der Spritpreis nach Steuerhöhungen der Mitbewerber um die Bestechungsgelder und vom Steuerbürger finanzierten Diäten über 5 Mark liegt haben wieder die wieder Chancen. Gegenwärtig haben die Grünen wohl sogar ein Problem mit den magischen 5%.

      Zurecht: Deutschland hat ausgerechnet Vertreter dieser Partei gebraucht um in Kriege zu ziehen und in einer Beipiellosen Art Vermögen von untern nach oben zu verteilen. Ich vermute, die Partei der Zahnarztsöhne hat dies noch nicht mal bemerkt, weil die Zählung seltener bunter Schmetterlinge (oder waren das Geldscheine in der eigenen Schatulle?) noch nicht abgeschlossen sind.

      MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

      fastix®

      --
      Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
    2. Moin!

      Moin!

      -> dann wählen 75% PDS oder Herrn Schill
      die machen es auch nicht besser - werden aber ab da immer von 99,8% der 99,9% Wahlbeteiligten gewählt.

      Wie wahr, wie wahr.

      Grüesslie.

    3. Hallo.

      Mit der Guillotine lässt sich ohne jeden Zweifel auch das Problem mit den Kosten für die nach 8 Jahren "Abgeordnetentätigkeit" verrenteten Alkoholiker, Kokser  und Nuttenbumser lösen, die gegenwärtig die in langen Gesprächen in der Lobby die Gesetze dieses Landes und Beraterverträge beschließen.

      Und im Sinne der Gesundheitsreform stellte dies ein probates Mittel gegen Hirntumore da ;-)
      MfG, at

  3. Moin,

    Meine Meinung:
    Auf dem sicheren Weg zum Volks-Auftstand ;-)

    Beamte zahlen meines Wissens ebenfalls keine Praxisgebühr.

    MfG
    MarkX.

    1. Hallo MarkX,

      Beamte zahlen meines Wissens ebenfalls keine Praxisgebühr.

      Allgemein privat Versicherte zahlen keine Praxisgebuehr.

      Gruesse,
       CK

      --
      Ganz gleich, welchen Weg ich wähle, ich kehre heim.
      1. Hallo,

        Allgemein privat Versicherte zahlen keine Praxisgebuehr.

        und, so nebenbei, auch keine Pauschale wie es jetzt die Politiker angeblich machen. In diesem Punkt stellen sie sich sogar schlechter...

        Chräcker

    2. Moin,

      Meine Meinung:
      Auf dem sicheren Weg zum Volks-Auftstand ;-)

      Beamte zahlen meines Wissens ebenfalls keine Praxisgebühr.

      Beamte sind versichert über die freie Heilfürsorge, diese Versicherungskasse gilt als Privatkasse.
      Die abgedeckten Leistungen hängen ebenfalls an dieser Kasse.

      Es steht Dir frei dich privat zu versichern...
      Ich bin Privat zahle ebenfalls keine Praxisgebühren kriege meine Rechnung nach Hause und darf alle meine Medikamente in der Apotheke bar zahlen.
      Gleiches gilt für Beamte und vor allen Dingen deren Angehörige.
      Viel Spaß noch....
      Möchte mal wissen wieviele "Normalsterbliche" mit einer chronischen Erkrankung diese Geschichte durchstehen würden.

      ToMIRL

      1. Moin!

        Möchte mal wissen wieviele "Normalsterbliche" mit einer chronischen Erkrankung diese Geschichte durchstehen würden.

        Die würden zuerst mal ihren Job verlieren... dann gehts ab in Arbeitslosengeld, das wird gestrichen, weil die ja nicht "zur Verfügung" stehen, dann ab in die Sozialhilfe. Das heisst: erst, nachdem Haus, Auto, Boot, Konto, Privatrente weg sind...

        Ich möchte wissen, wie ein Beamter diese Geschichte durchstehen würde.

        MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

        fastix®

        --
        Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
      2. Hallo TomIRL,

        Möchte mal wissen wieviele "Normalsterbliche" mit einer chronischen
        Erkrankung diese Geschichte durchstehen würden.

        |Was Kassenpatienten insgesamt an jährlichen Zuzahlungen für
        |medizinische Leistungen aufbringen, darf zwei Prozent ihres
        |Brutto-Einkommens nicht überschreiten, Wer also 30.000 Euro brutto
        |im Jahr verdient, zahlt maximal 600 Euro im Jahr an Zuzahlung. Bei
        |chronisch Kranken liegt die Grenze bei einem Prozent des
        |Brutto-Einkommens. Kinder und Jugendliche bis zum 18.Lebensjahr sind
        |von Zuzahlungen befreit.

        Zu 'Zuzahlungen' zaehlt auch die Praxis-Gebuehr. Quelle:

        http://www.daserste.de/plusminus/reform_herbst3.asp

        Gruesse,
         CK

        --
        Unsere Vorstellungen von der Ewigkeit sind genauso nuetlich wie die Mutmassungen eines Kuehkens ueber die Aussenwelt bevor es die Eierschale aufbricht.
        1. Hallo,

          dazu sei bemerkt, daß die Definition von "chronisch krank" hier der Haken an der Sache ist.

          MfG
          MarkX.

          1. Hallo,

            dazu sei bemerkt, daß die Definition von "chronisch krank" hier der Haken an der Sache ist.

            Welche Krankheiten nach den neuen Regelungen in die Kategorie "chronisch" fallen, soll soweit ich weiß bis April festgelegt werden, bisher gibt es diese jedoch nicht.

            Viele Grüße
            Paul

            --
            ** http://www.tribal-galerie.de **
            Tribals +++ Galerie ++++ Literatur
            1. Moin!

              Welche Krankheiten nach den neuen Regelungen in die Kategorie "chronisch" fallen, soll soweit ich weiß bis April festgelegt werden, bisher gibt es diese jedoch nicht.

              Aha. Wir brauchen eine Verordnung dafür!

              Ist eine chronosche Krankheit nicht eine solche, die man einfach lange genug hat, oder eine, die als nicht heilbar gilt? Wieso bestimmt das eine Verordnung und nicht der Arzt? Sind wir denn in der DDR oder in Österreich?

              MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

              fastix®

              --
              Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
              1. Hallo fastix®,

                Sind wir denn in der DDR oder in Österreich?

                Du kennst das Gesundheitssystem der ehemaligen DDR?

                Grüße
                Torsten

                1. Moin!

                  Hallo fastix®,

                  Sind wir denn in der DDR oder in Österreich?
                  Du kennst das Gesundheitssystem der ehemaligen DDR?

                  Ja. "Bestens". Ich hatte 30 Jahre lang die besseren Brötchen und die schlechtere Versorgung mit medizinische Leistungen: z.B. 14 Stunden Wartezeit auf eine Behandlung in der Unfallchirurgie (Es war nur ein Knochenbruch... heute wird man da für 900 Kasseneuro mit Blaulicht umhergefahren):
                  Es ist am ehesten mit dem derzeitigen englischen zu vergleichen.
                  "Kostenlos" und gaaaaaaanz schlecht.

                  -------------> Ich hab mich einzig auf den Verordungswahn bezogen.

                  MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

                  fastix®

                  --
                  Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
              2. Hallo,

                Aha. Wir brauchen eine Verordnung dafür!

                Ist eine chronosche Krankheit nicht eine solche, die man einfach lange genug hat, oder eine, die als nicht heilbar gilt? Wieso bestimmt das eine Verordnung und nicht der Arzt? Sind wir denn in der DDR oder in Österreich?

                Hab mich geirrt, bis Mitte März soll es soweit sein.
                Weitere Informationen dazu:

                http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/gesundheit/2004/01/07/index.html
                Gelten Neurodermitis und Asthma auch nach der Reform noch als chronische Erkrankung? Hier käme durch die Vielzahl der Sprays und Salben eine erhebliche Belastung auf den Patienten zu.

                [...] Außerdem kommt es darauf an, wie in Zukunft der Begriff der chronischen Erkrankung definiert wird. Dies wird der Bundesausschuss bis Mitte März klären, in dem Vertreter von Ärzten und Pharmaindustrie sitzen. Desweiteren hängt es davon ab, wie schwer im Einzelfall Neurodermitis und Asthma sind. Ein chronisch Kranker muss dann nur bis zu ein Prozent des Bruttoeinkommens zuzahlen, ansonsten bis zu zwei Prozent. Da aber für Asthma ohnehin spezielle Chronikerprogramme eingerichtet werden sollen, wird bei einem schweren Leiden sicherlich der Chronikerstatus erhalten bleiben.

                ------------------------

                http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/gesundheit/2004/01/04/index.html
                Von Seite der Krankenkasse wurde behauptet, dass alle Patienten das Gleiche zahlen müssten, bis gesetzlich geregelt wird, was genau eine chronische Krankheit ist. Stimmt dies?

                Zunächst müssen alle Patienten das Gleiche zuzahlen, die Frage ist nur, wann er oder sie genau davon befreit wird. Für alle chronisch Kranken ist 1% des Bruttoeinkommens die Obergrenze ist, die anderen müssen bis 2% des Bruttoeinkommens zahlen. Die einzigen, die grundsätzlich befreit sind, sind Kinder und Jugendliche unter 18.
                In der Tat ist noch nicht grundsätzlich geklärt, wer als chronisch krank gilt. Das soll nun im sogenannten Bundesausschuss bis spätestens Mitte März entschieden werden, in dem Vertreter von Ärzten und Krankenkassen sitzen. Es wird dabei wohl nicht nur eine Liste von Krankheiten aufgestellt, sondern eine Liste von Kriterien, die erfüllt sein müssen, z.B. wie oft in einem bestimmten Zeitraum eine Behandlung erfolgte. Zwar gab es bereits eine solche Liste, diese wurde jedoch von der Bundesgesundheitsministerin abgelehnt, weil ihrer Meinung nach, damit zu wenig Menschen als chronisch krank galten.
                Praktisch zahlt der chronisch Kranke ganz normal zu und sammelt die Belege. Dann kommt es darauf an, ab wann die Krankenkasse die Belege für eine chronische Erkrankung anerkennt und auf eine Zuzahlung für das restliche Jahr verzichtet.

                Viele Grüße
                Paul

                --
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                Tribals +++ Galerie ++++ Literatur
  4. Hallo,

    ich muß auch keine Praxizgebühr zahlen.

    Wie kommst Du da drauf, das jeder außer Politiker diese Gebühr zahlen muß?

    Chräcker

  5. Sup!

    Die Regierung hat sich was Kluges dabei gedacht:

    Trotz 5 Jahren kraeftigen Regierens sind sie von den 4 Mio. Arbeitslosen nicht runtergekommen. Die Geburtenrate sinkt, die Kriminalitaetsrate steigt, es gibt immer mehr Rentner.

    Also werden demnaechste alle Deutschen entweder arbeitslose zuhause, im Gefaengnis oder im Altenheim sitzen. Dieses nicht-arbeitende Gesindel kostet nur Geld, also ist die Gesunderhaltung dieser Leute nicht von hoher Prioritaet, es waere viel besser, wenn die ganzen die Statistik versauenden Sozialfaelle sterben wuerden!

    Die einzigen, die in dieser Zukunft noch wirklich hart arbeiten, sind die rumjettenden Politiker, die kraeftig regieren und deshalb fit sein muessen.

    Also ist die reduzierte Praxisgebuehr fuer Parlamentarier eine sehr weise, vorausschauende Massnahme!

    Danke, SPD!

    *fg*

    Gruesse,

    Bio

    --
    Gnade - was bedeutet dieses Wort?
    1. Hallo,

      Also ist die reduzierte Praxisgebuehr fuer Parlamentarier

      wo ist die denn reduziert? Politiker müssen nun doch *mehr* Praxisgebühr zahlen, als sie es normalerweise müsten. Sie ist also für Politiker erhöjt worden, wenn das Aussangsposting überhaubt stimmt....

      Chräcker

    2. Hallo Bio,

      Danke, SPD!

      War das nicht die SPD-Fraktion, die diese Pauschalen beim Bundestagpräsidenten
      reklamiert hat?

      Tim

    3. Hallo.

      *fg*

      *gähn*
      MfG, at

  6. Moin!

    Für Bundestags-Abgeordnete gibts mal wieder eine Extrawurst:
    Sie müssen _keine_ Praxisgebühren bezahlen.

    Allein die Bezeichnung "Praxisgebühr" ist ja schon irreführend. Es ist keine Praxisgebühr. Es ist eine Krankenkassengebühr. Weil das Geld gleich direkt zur Krankenkasse wandert (bzw. dem Arzt bei seiner Abrechnung gegenüber der Krankenkasse angerechnet wird). Nimmt ein Arzt keine 10 Euro ein, fehlt ihm das Geld, denn von der Krankenkasse kriegt er es nicht.

    Die Originalidee, dass die Versicherten gefälligst zuerst zu ihrem Hausarzt gehen sollen, und nicht direkt zu einem Spezialisten ihrer Wahl, wird durch die Krankenkassengebühr auch nicht wirklich gefördert. Egal wo man hingeht: Der erste Arztbesuch im Quartal kostet 10 Euro. Muß man sich eben zu weiteren Ärzten jeweils überweisen lassen. Im Zweifel eben vom Spezialisten zurück zu seinem Hausarzt, wenn die Termine ungünstig liegen - oder man in einem Quartal zwei verschiedene Fachärzte aufsuchen will.

    Dass der Zahnarztbesuch nochmal extra abgerechnet wird, daran hat man sich noch aus alten Tagen ja schon einigermaßen gewöhnt (gesonderter Zahnarzt-Krankenschein). Dass jetzt Überlegungen im Gange sind, beim Zahnarzt zwei Kontroll- und Prophylaxe-Besuche im Jahr kostenlos zu erlauben, ist äußerst sinnvoll, alles andere wäre mit Sicherheit nicht im Sinne der Zahngesundheit. Denn wenn man nur für eine dumme "Schau mal rein"-Untersuchung, die ja im Grunde genommen nie einen Befund ergeben soll, immer 10 Euro zahlen muß, dann würde sich der eine oder andere die Untersuchung sicherlich sparen.

    Meine Meinung:
    Auf dem sicheren Weg zum Volks-Auftstand ;-)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gesundheitsreform, so wie sie jetzt verabschiedet wurde, wirklich Bestand hat. Da wird sich relativ schnell einiges ändern.

    Allein der Etikettenschwindel mit dem Namen "Praxisgebühr" ist schon idiotisch. Der bei den Ärzten anfallende Verwaltungsaufwand zum Einziehen der Gebühr dürfte nicht unerheblich sein. Da sie ja nicht mehr Geld kriegen, sondern die 10 Euro jeweils sozusagen als Vorschuß für ihre Bezahlung selber einziehen müssen, dürfte von dem Geld ein erheblicher Anteil als Kosten gleich wieder aufgefressen werden. Ein Arzt hat da mal mit 2 Euro Verwaltungsaufwand gegengerechnet.

    Und wenn ich mir vorstelle, dass auch aufgrund der Budgetierung die Ärzte eigentlich den letzten Monat eines Quartals umsonst arbeiten (und dann die ganze Sache auch etwas lockerer sehen, so nach dem Motto: "Verabredung zum Angeln? Kein Thema! Ich hab Zeit. Ich mach die Praxis einfach zu - verdien' ja sowieso nichts zusätzlich - und überlasse die Patienten meiner Vertretung"), ist es eigentlich ein Wunder, dass man trotzdem noch hin darf.

    Fingerspitzengefühl war ja noch nie eine Stärke unserer Regierung.

    Das gilt aber für alle Regierungen.

    - Sven Rautenberg

    --
    Die SelfHTML-Developer sagen Dankeschön für aktuell 20885,68 Euro Spendengelder!
    1. Hallo Sven,

      Dass jetzt Überlegungen im Gange sind, beim Zahnarzt zwei Kontroll-
      und Prophylaxe-Besuche im Jahr kostenlos zu erlauben, ist äußerst
      sinnvoll, alles andere wäre mit Sicherheit nicht im Sinne der
      Zahngesundheit. Denn wenn man nur für eine dumme "Schau mal
      rein"-Untersuchung, die ja im Grunde genommen nie einen Befund
      ergeben soll, immer 10 Euro zahlen muß, dann würde sich der eine
      oder andere die Untersuchung sicherlich sparen.

      Ehm. Ist das nicht sowieso schon vorgesehen?

      |Ausgenommen von der Praxisgebühr sind Kontrollbesuche beim Zahnarzt,
      |Vorsorge- und Früherkennungstermine sowie Schutz-Impfungen.

      Aus:

      http://www.daserste.de/plusminus/reform_herbst3.asp

      Gruesse,
       CK

      --
      Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.
      1. Hallo Sven, hallo CK,

        Dass jetzt Überlegungen im Gange sind, beim Zahnarzt zwei Kontroll-
        und Prophylaxe-Besuche im Jahr kostenlos zu erlauben, ist äußerst
        sinnvoll, alles andere wäre mit Sicherheit nicht im Sinne der
        Zahngesundheit. Denn wenn man nur für eine dumme "Schau mal
        rein"-Untersuchung, die ja im Grunde genommen nie einen Befund
        ergeben soll, immer 10 Euro zahlen muß, dann würde sich der eine
        oder andere die Untersuchung sicherlich sparen.
        Ehm. Ist das nicht sowieso schon vorgesehen?

        Jepp, kam gestern in den Spätnachrichten:
        Das Bundesschiedsamt hat entschieden, dass bei Vorsorgeuntersuchungen keine Praxisgebühr fällig wird.

        http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2824824,00.html

        Grüße
        Torsten

    2. Hallo,

      Und wenn ich mir vorstelle, dass auch aufgrund der Budgetierung

      ach was, die sind nur zu Fantasielos und/oder deren Software zu schlecht. "Husten? Habe ich nichts mehr auf Lager, aber Bandscheibenvorfall habe ich noch da, kommt der Hustreiz nicht eh von weiter unten?"

      Chräcker

    3. Hallo Sven,

      ... Ein Arzt hat da mal mit 2 Euro Verwaltungsaufwand gegengerechnet.

      nicht zu vergessen, das die 10 euro bei der krankenkasse auch zusätzlichen aufwand erfordern.
      erst gabs das angeblich einmalige krankenkassen-notopfer von 10 mark, jetzt zahlen wir halt regelmässig 10 euro zusätzlich.
      das hauptziel, die weitere verkomplizierung der gesetze, steuern und abgaben wurde jedenfalls erreicht. :-/

      freundl. Grüße aus Berlin, Raik

    4. Hallo.

      Allein der Etikettenschwindel mit dem Namen "Praxisgebühr" ist schon idiotisch. Der bei den Ärzten anfallende Verwaltungsaufwand zum Einziehen der Gebühr dürfte nicht unerheblich sein. Da sie ja nicht mehr Geld kriegen, sondern die 10 Euro jeweils sozusagen als Vorschuß für ihre Bezahlung selber einziehen müssen, dürfte von dem Geld ein erheblicher Anteil als Kosten gleich wieder aufgefressen werden. Ein Arzt hat da mal mit 2 Euro Verwaltungsaufwand gegengerechnet.

      Dann sollen sie auf die übrigen acht Euro auch noch verzichten und ihre Patienten sind zufrieden.
      MfG, at