Was heutige Kanzler hinsichtlich China ...
Erwin
- sonstiges
...vom alten Fritz lernen sollten
Hallihallo, servus, moin,
sorry, sorry 4 OffTopic, aber da drückt mich was ganz gewaltig.
Der alte Fritz, der Preussenkönig (Freistaat Preussen gab es bis 1945, die Stadt Erfurt gehörte auch dazu...), war von den Porzellan Manufakturen in Meißen (Freistaat Sachsen) sehr angetan.
Fritzle sorgte dafür, dass die Produkte aus dieser Manufaktur NICHT durch Billigimporte aus China vom eigenen Markt verdrängt wurden.
China - Porzellan gabs ja auch damals schon, heute noch steht das englische Wort "China" (ausgesprochen Scheina) für Porzellan.
Nun, wie hat der alte Fritz das gemacht?
Ganz oifach: Der gute Frieder hat Zölle erhoben auf alles was Porzellan ist und aus China kommt. Zölle, die sich sowohl auf den Endverbraucherpreis auswirkten in der Art, dass der Kauf von Scheina hierzulande nicht lohnenswert war und auch derart, dass sich die Produktion von Scheina in China durch deutsche Porzellan Manufakturen nicht lohnte.
Das war clever Fritzle!
Tscha und heute?
Da isses ofensichtlich genau umgekehrt, führende deutsche Politiker fliegen nach China und Stunden später erklären deutsche Firmenbosse, dass die Produktion nach China outgesourced wird und dass hier in Germany die Leute entlassen werden müssen.
Also wenn ich mir das so durch meine hohle Rübe gehen lasse, stelle ich fest dass das wie ein Riesiger Furz ist.
Kann mir das mal jemand erklären als wäre ich 5 Jahre alt?
Btw., ich bin 47
Viele Grüße, Rolf
nabend Rolf,
Kann mir das mal jemand erklären als wäre ich 5
Jahre alt?
Ganz so einbfach wirds nicht, aber da ich gerade
Monitor gesehen hab.
Go East: Die Lohnkarawane deutscher Unternehmen
Bericht: Andreas Maus
Der neue Exportschlager Made in Germany sind
Arbeitsplätze. In Rumänien kostet eine Näherin nur
den Bruchteil einer deutschen Näherin. Also haben
Textilunternehmen wie das Wattenscheider Unternehmen
Steilmann immer mehr Arbeitsplätze dorthin
verlagert. Doch auch dort bangen die Arbeiterinnen
schon wieder um ihren Job. Denn in Moldawien muss
Steilmann noch weniger Lohn bezahlen. MONITOR ist
der Lohnkarawane deutscher Unternehmen gefolgt, die
auf kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg setzt.
Eine Strategie, die längerfristig zum Scheitern
verurteilt ist.
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml
Die Beiraege der Sendung werden ab morgen 12:00 Uhr
verfuegbar sein.
gruesse aus'm ruhrpott
jens mueller
Hi
Da alle Firmen und Konzerne der Welt die Produktion in Niedriglohnländer verlagern, müssen es auch die Deutschen tun.
Tun Sie es nicht haben Sie einen Nachteil am Markt und gehen womöglich pleite. --> Und das kostet am Ende mehr Arbeitsplätze als das Outsourcen.
Das Ganze hat vielleicht in einigen Jahrzehnten ein Ende.
--> Wenn alle Schwellenländer ein Niveau bei Löhnen und Lebensstandart erreicht haben bei dem die Verlagerung von Produktion ins Ausland keine Vorteile mehr bringt.
mfg
Heribert
Hallo Heribert,
Das Ganze hat vielleicht in einigen Jahrzehnten ein Ende.
--> Wenn alle Schwellenländer ein Niveau bei Löhnen und Lebensstandart erreicht haben
...oder das Niveau in Deutschland gesunken ist.
Viele Grüße,
Christian
(Advocatus diaboli)
Hallo.
Da alle Firmen und Konzerne der Welt die Produktion in Niedriglohnländer verlagern, müssen es auch die Deutschen tun.
Tun Sie es nicht haben Sie einen Nachteil am Markt und gehen womöglich pleite. --> Und das kostet am Ende mehr Arbeitsplätze als das Outsourcen.
An welchem Markt denn? An die Arbeitslosen, deren Bezüge ja bekanntlich gerade zwecks Konsumanreiz ins Unermessliche angehoben werden? Oder an die verbliebenen Arbeitern und Angestellten, die zusätzlich zu ihren exorbitant steigenden Löhnen und Gehältern mit zusätzlichen Aufwendungen für die zu entstaatlichende Vorsorge belohnt werden? Oder doch an die Bezieher der bekanntermaßen absolut sicheren Rente? Dann blieben wohl nur die Selbständigen, denen die Banken die Finanzmittel für Investitionen ja geradezu hinterherschmeißen. Oder weshalb, meinst du, reibt sich der Handel gerade in Rabattschlachten auf und knicken die Absatzzahlen der Autobauer so dramatisch ein?
Aber vielleicht ist Soziale Marktwirtschaft lediglich doch etwas komplizierter als du meinst. Ich kann dir nur empfehlen, zunächst mehr Fragen zu stellen, um die Problematik zumindest im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten vollständig zu erfassen, statt hier vermeintliche einfache Lösungen aus dem Hut zu zaubern.
Meine Lösung lautet übrigens: Mehr Volkswirtschaftler in die Politik.
MfG, at
Hallo, Rolf,
Da isses ofensichtlich genau umgekehrt, führende deutsche Politiker fliegen nach China und Stunden später erklären deutsche Firmenbosse, dass die Produktion nach China outgesourced wird und dass hier in Germany die Leute entlassen werden müssen.
es ist ja mittlerweile so, dass der Praesident des DIHK seinen Mitgliedern empfiehlt Arbeitsplaetze Richtung oestlicher EU zu "verlagern". Um die verbliebenen Arbeitsplaetze in Deutschland zu sichern, wie es so "schoen" heisst. Das ist nach Hr.Henkel ja eine Selbstverstaendlichkeit.
Allerdings behaupte ich (und nicht nur ich ;-), dass man an der Globalisierung (auch Europaeisierung) nicht vorbei kommt. Dazu gehoert es auch den Wettbewerb zu befreieien von Handelsschranken und Aehnlichem.
Allerdings ist mir ziemlich unklar, ob die Deutschen Politiker seit Kohl (ich meine die "Entscheider"), also der letzten 20 Jahre, wirklich primaer Deutsche Interessen vertreten haben oder fiktive europaeische oder gar globale. Wenn man hier in diesem Land fordert "Deutschland zuerst!", dann ist man ja schon fast ein Rechtsradikaler - was wiederum eindeutig gegen die Leistungsfaehigkeit der (zeitgenoessischen) Deutschen spricht.
Man bekommt immer das, was man verdient? ;-)
Gruss,
Lude
Hallo,
Da isses ofensichtlich genau umgekehrt, führende deutsche Politiker fliegen nach China und Stunden später erklären deutsche Firmenbosse, dass die Produktion nach China outgesourced wird und dass hier in Germany die Leute entlassen werden müssen.
Ich bin mir bei dieser Argumentation nicht so sicher. Vor kurzem hat ein Prof. in der New York Times (ich hab das aus FAZ oder Spiegel, weiss ich nicht mehr) die These vertreten, dass viele Jobs nicht verlagert werden, sondern hier schlicht verloren gehen, weil sie zu teuer sind. Als Beispiel hat er sich selbst genommen:
Als er vor 25 Jahren als Prof. anfing, habe er eine Sekretaerin bekommen. Jungen Kollegen heute wuerde man einen Laptop in die Hand druecken. In Indien, wo eine Sekretaerin sehr viel billiger sei, wuerde der Kollege vermutlich eine Sekretaerin statt eines Laptops bekommen.
Im uebrigen ist es weniger ein Problem der Regierung als der Bevoelkerung. Jeder kauft immer gerne billig (ich auch); wo das Zeug hergestellt wird, interessiert keinen.
In England war "buy british" absolut ueblich; sowas in Deutschland wird direkt als Rassismus deklariert.
Gruss
Thomas
Servus Rolf,
ich weiß nicht warum du dich so ärgerst. Es ist doch bekannt, dass dieses Land das einzigste Land der Welt ist, das in sachen Wirtschafts- oder auch Außenpolitik das große "soziale Gewissen hat". Hier wird immer erst geschaut ob es andere Benachteiligt anstatt, dass man zuerst seine Vorteile sucht (so macht es die ganze Welt). Mein Vorschlag wäre eine richtig Selbsbewusste Regierung, die unsere Interessen vertritt, und nicht diese "Arschkriechermentalität" der letzten 4 Regierungen.
Der alte Fritz, der Preussenkönig (Freistaat Preussen gab es bis 1945
ganz offiziell bis 1947...
Nun, wie hat der alte Fritz das gemacht?
Er war absoluter Monarch...
Tscha und heute?
Sogenannte Volksvertreter, die in 1., 2. und 3. Linie an sich selbst denken (RAFFEN) und dabei nix auf die Reihe kriegen. Jeder von diesen Kaspern wäre in einem freien Unternehmen schon lange entlassen worden.
Da läßt sich ein Minister, die gerne auch ein paar Millionen für Beratung ausgeben, so über den Tisch ziehen, dass man annehmen muss, er habe den Vertrag nicht gelesen, den er unterschrieben hat...
Da fällt einer Ministerin nix bessere ein, als von Patienten 10,- Euro in bar abzukassieren...Super Idee, erinnert ein bißchen an Mittelalter...
Und kein Mensch erwartet, dass sich das in absehbarer Zeit ändert: Es hilft also alles nix; wir brauchen wieder einen absoluten Monarch, und zwar möglichst schnell, bevor Angela den Selbsbedienungsladen übernimmt und wir zusäztlich zur ganzen Misere noch für den Groß-Inquisitor in den Krieg ziehen dürfen.
Dein Onkel
Hallo.
Sogenannte Volksvertreter, die in 1., 2. und 3. Linie an sich selbst denken (RAFFEN) und dabei nix auf die Reihe kriegen. Jeder von diesen Kaspern wäre in einem freien Unternehmen schon lange entlassen worden.
Unsinn. http://www.guenter-rexrodt.de/ ist ein prominentes Gegenbeispiel. Wie lieb es einem ist, wenn Politik und Wirtschaft so eng beisammen liegen, möge jeder für sich selbst entscheiden.
Da fällt einer Ministerin nix bessere ein, als von Patienten 10,- Euro in bar abzukassieren...Super Idee, erinnert ein bißchen an Mittelalter...
Und kein Mensch erwartet, dass sich das in absehbarer Zeit ändert: Es hilft also alles nix; wir brauchen wieder einen absoluten Monarch, und zwar möglichst schnell, bevor Angela den Selbsbedienungsladen übernimmt und wir zusäztlich zur ganzen Misere noch für den Groß-Inquisitor in den Krieg ziehen dürfen.
Heil...ung tut Not. Vielleicht hättest du die zehn Euro investieren sollen.
MfG, at
Hallo,
Sogenannte Volksvertreter, die in 1., 2. und 3. Linie an sich selbst denken (RAFFEN) und dabei nix auf die Reihe kriegen. Jeder von diesen Kaspern wäre in einem freien Unternehmen schon lange entlassen worden.
Unsinn. http://www.guenter-rexrodt.de/ ist ein prominentes Gegenbeispiel. Wie lieb es einem ist, wenn Politik und Wirtschaft so eng beisammen liegen, möge jeder für sich selbst entscheiden.
...und die Abkassierer bitte nicht bei ihrer Arbeit stören oder was?
Der gute Günter sitzt sicherlich in einigen Aufsichtsräten, wo er für seinen Einfluss auf die Politik ne Menge Kohle kassiert. Nur ist er eben leider nicht dafür gewählt worden; theoretisch sollte er die Interessen des Volkes vertreten und das bedeutet, dass kein Unternehmen bevorzugt werden sollte. Ich nenne sowas legale Bestechlichkeit.
Selbiges steht auch bei diesem unsäglichen Toll-Collect-Vertrag zu befürchten (oder kann der wirklich so unterbelichtet sein?): Ne Million auf n Schweitzer Konto und dann unterschreiben, lebenslange Pension als Ex-Minister ist sowieso klar, Haften darf der brave Steuerzahler...
Da fällt einer Ministerin nix bessere ein, als von Patienten 10,- Euro in bar abzukassieren...Super Idee, erinnert ein bißchen an Mittelalter...
Und kein Mensch erwartet, dass sich das in absehbarer Zeit ändert: Es hilft also alles nix; wir brauchen wieder einen absoluten Monarch, und zwar möglichst schnell, bevor Angela den Selbsbedienungsladen übernimmt und wir zusäztlich zur ganzen Misere noch für den Groß-Inquisitor in den Krieg ziehen dürfen.
Heil...ung tut Not. Vielleicht hättest du die zehn Euro investieren sollen.
Was soll diese Anspielung, hä?
Bin ich ein Fascho oder krank, weil ich die verdammten Lügen nicht mehr hören will (Merkel: "Sadams Massenvernichtungswaffen bedrohen uns", Stolpe: "...Kooperation mit Industrie zum Wohle des Volkes...")?
Entschuldige Dich gefälligst bei Deinem Onkel!
Hallo.
Sogenannte Volksvertreter, die in 1., 2. und 3. Linie an sich selbst denken (RAFFEN) und dabei nix auf die Reihe kriegen. Jeder von diesen Kaspern wäre in einem freien Unternehmen schon lange entlassen worden.
Unsinn. http://www.guenter-rexrodt.de/ ist ein prominentes Gegenbeispiel. Wie lieb es einem ist, wenn Politik und Wirtschaft so eng beisammen liegen, möge jeder für sich selbst entscheiden.
...und die Abkassierer bitte nicht bei ihrer Arbeit stören oder was?
Der gute Günter sitzt sicherlich in einigen Aufsichtsräten, wo er für seinen Einfluss auf die Politik ne Menge Kohle kassiert. Nur ist er eben leider nicht dafür gewählt worden; theoretisch sollte er die Interessen des Volkes vertreten und das bedeutet, dass kein Unternehmen bevorzugt werden sollte. Ich nenne sowas legale Bestechlichkeit.
Ich nenne so etwas das Gegenteil deiner obigen Behauptung. Zunächst behauptest du, Politiker seien in der freien Wirtschaft unfähig, um nach der Konfrontation mit einem Gegenbeispiel das laut -- und gegebenenfalls sogar rechtlich bedenklich -- zu äußern, was ich bereits impliziert hatte.
Da fällt einer Ministerin nix bessere ein, als von Patienten 10,- Euro in bar abzukassieren...Super Idee, erinnert ein bißchen an Mittelalter...
Und kein Mensch erwartet, dass sich das in absehbarer Zeit ändert: Es hilft also alles nix; wir brauchen wieder einen absoluten Monarch, und zwar möglichst schnell, bevor Angela den Selbsbedienungsladen übernimmt und wir zusäztlich zur ganzen Misere noch für den Groß-Inquisitor in den Krieg ziehen dürfen.
Heil...ung tut Not. Vielleicht hättest du die zehn Euro investieren sollen.
Was soll diese Anspielung, hä?
Wirken.
Bin ich ein Fascho oder krank, weil ich die verdammten Lügen nicht mehr hören will (Merkel: "Sadams Massenvernichtungswaffen bedrohen uns", Stolpe: "...Kooperation mit Industrie zum Wohle des Volkes...")?
Wenn du aus der richtigen Erkenntnis derart falsche Schlüsse ziehst, kann dies pathologisch sein.
Entschuldige Dich gefälligst bei Deinem Onkel!
Nicht ohne Anlass.
MfG, at
Hi,
Tscha und heute?
Sogenannte Volksvertreter, die in 1., 2. und 3. Linie an sich selbst denken (RAFFEN) und dabei nix auf die Reihe kriegen. Jeder von diesen Kaspern wäre in einem freien Unternehmen schon lange entlassen worden.
es handelt sich um wirkliche Volksvertreter und deren natuerliche Eigeninteressen sind idealerweise im politischen System bereits beruecksichtigt (incl. Konditionierung bei unerwuenschtem Verhalten dieser).
Da läßt sich ein Minister, die gerne auch ein paar Millionen für Beratung ausgeben, so über den Tisch ziehen, dass man annehmen muss, er habe den Vertrag nicht gelesen, den er unterschrieben hat...
Auch und gerade Minister benoetigen Consulting. - Du verstehst das nicht, Onkel? - Allerings hast Du m.E. recht, wenn Du ein fehlendes oder mangelhaftes Controlling unterstellst.
Da fällt einer Ministerin nix bessere ein, als von Patienten 10,- Euro in bar abzukassieren...Super Idee, erinnert ein bißchen an Mittelalter...
Dahinter steht immerhin ein Konzept, das den Sozialstaat in der bekannten Form retten soll.
Und kein Mensch erwartet, dass sich das in absehbarer Zeit ändert: Es hilft also alles nix; wir brauchen wieder einen absoluten Monarch, und zwar möglichst schnell, bevor Angela den Selbsbedienungsladen übernimmt und wir zusäztlich zur ganzen Misere noch für den Groß-Inquisitor in den Krieg ziehen dürfen.
Doof sein heisst nicht doof bleiben.
Gruss,
Lude