Hallo Raik,
Es geht ja um die Übergänge zu dieser Farbe, nicht um diese Farbe selbst, die interpolierten Farbwerte in den Grenzbereichen werden dann von PS berechnet.
kann man denn nicht einen rendermodus verwenden, der die farben nicht mischt, sondern miteinander kombiniert?
also von 0 zu 9 statt 012345789 000900990999 ?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe was du meinst. Innerhalb eines Grenzpixels kann ich doch nur eine Mischfarbe erzeugen.
Wenn man den Übergang großräumiger, über mehrere Pixel hinweg betrachtet, könnte man wohl auch mit so genanntem "Dithering" arbeiten, das sieht bei geringen Bildschirmauflösungen dann aber erst recht zerfasert und pixelig aus und würde sich wohl auch nur für eine ganz große Schrift (Buchstabenhöhe ab 200 Pixeln) eignen. Auf den einmal gewählten Hintergrund wäre man dann aber auch bei dieser Methode festgelegt.
wenn man eine webseite als informationsangebot und nicht als grafisches kunstwerk betrachtet, sollte das doch ein akzeptabler kompromiss sein?
Ich denke gerade wenn es um die Lesbarkeit von Schriften geht, sollte man extrem pingelig sein, das ist nur im Sinne der Informationsübermittlung und alles andere als Designerschnickschnack.
ansonsten lässt sich ja kein design farblich ändern, ohne jedes mal alle bilder neu zu rendern.
Um sich das zu ersparen, müsste man teiltransparente Pixel haben, so wie in Photoshop, mir ist aber kein webübliches Bildformat bekannt, das Teiltransparenz unterstützt.
Also ich würde bei so einem Vorhaben auch lieber eine passende, schnörkellose Schriftart wählen, bei der man auf solche Übergänge ganz verzichten kann.
ich habe bisher immer die hintergrundfarbe in paint eingefügt, weil da eben die farben nicht ineinander verlaufen und war mit dem ergebnis eigentlich immer zufrieden. geschmackssache, ich weis.
Das kann man wahrscheinlich in Paint (kenne ich nicht) so wie auch in Photoshop einstellen, ob Kanten geglättet werden (Antialiasing) oder nicht.
Gruß Gernot