Hallo,
In der Tat findet die Männerbewegung zu wenig Beachtung. Die definiert sich für meinen Geschmack allerdings zu sehr über die Frauenbewegung.
Also ich bitte dich, immerhin regieren Männer die Welt, gegen wen sollten sie denn so großartig sein? Bestimmt nicht gegen Frauen, denn die setzen ihnen höchstens in den eigenen vier Wänden zu. Und wenn die Männerbewegung gegen Männer vorgent dann sollte sie sich wohl irgendeinen anderen Namen suchen IMHO.
Nur um das klarzustellen: Ich habe nichts gegen Initiativen wie "Männer gegen Männergewalt", aber es gibt doch auch eine gegen Männer gerichtete Diskriminierung, so z.B., wenn nur Männer zu gewissen Zwangsdiensten (Militär/Zivildienst) herangezogen werden
Ich kenne kaum jemanden dem dieses Zwangsdienen nicht menschlich geholfen hatte sich weiter zu entwickeln. Genau so wenig kenne ich kaum Frauen, die sich durch eine Schwangerschaft und ein Kind nicht weiter entwickelt hätten. Beides sind Dienste an der Gesellschaft, die zwar im Augenblick des ausführens nicht nur Vorteile bringen, aber dennoch dich selbst irgendwie weiterbringen.
oder wenn etwa an Hochschulen auch in Fachbereichen, in denen Frauen gar nicht mehr unterrepräsentiert sind, dennoch Frauen bei "gleicher Qualifikation" bevorzugt eingestellt werden.
Da gebe ich dir recht.
Väter, die als spezielle Männergruppe nach Trennungen von ihren Partnerinnen um Gleichberechtigung bei Sorge-und Besuchsrecht für ihre Kinder kämpfen, sind da politisch viel aktiver.
Dass da die Mutter automatisch bevorzugt wird verstehe ich auch bis heute nicht. Das kommt wohl irgendwie noch aus alten Zeiten.
Zum Feiern habe ich den Vater-/Herrentag auch immer interessanter gefunden, schon wegen der Jahreszeit.
Ja da kann man so schön im Leiterwagen das Fass Bier durch die Gegend ziehen, und überall Rast machen wo man will ;).
Jeena Paradies