Frank (no reg): Gentoo - Konfiguration PORTAGE_BINHOST?

Hi,

bin grad bei dem Versuch Gentoo zu installieren. Allerdings dauerte
mir bei den vorigen versuchen das Kompilieren von XFree und KDE zulange.

In /etc/make.conf kann man die Variable PORTAGE_BINHOST setzen,
aber worauf? Viele (alle hab ich nicht durchprobiert) Mirrors
via gentoo.org/main/en/mirrors.xml haben ein leeres "grp"-Verzeichnis.

Oder allgemein gefragt, wo bekomme ich vorkompilierte Pakete her?
Von der Package-CD? Aber wie installiere ich von dort?

FYI: ich mache eine Stage3-Installation, SMP 2.6er Kernel

Danke für unterstützende Antworten.

Ciao, Frank

  1. Hi,

    bin grad bei dem Versuch Gentoo zu installieren. Allerdings dauerte
    mir bei den vorigen versuchen das Kompilieren von XFree und KDE zulange.

    versteht man.

    In /etc/make.conf kann man die Variable PORTAGE_BINHOST setzen,
    aber worauf? Viele (alle hab ich nicht durchprobiert) Mirrors
    via gentoo.org/main/en/mirrors.xml haben ein leeres "grp"-Verzeichnis.

    immer so.

    Oder allgemein gefragt, wo bekomme ich vorkompilierte Pakete her?
    Von der Package-CD? Aber wie installiere ich von dort?

    FYI: ich mache eine Stage3-Installation, SMP 2.6er Kernel

    Danke für unterstützende Antworten.

    Lösung: es gibt keine vorkompallierten pakete im netz.
    du kannst aber die aktuelle packete cd runterladen, da sind ein paar tbz2 drauf. wenn du dann in der make.conf an den directory pfade rumhantierst passt das schon. die cd gibbes zb auf http://www.linuxiso.org

    Das ist meiner meinung nach nicht das richtige forum.

    Ciao, Frank

    so far, entropie

    1. Hi entropie!

      Danke für die Hinweise, die Paket-CD hab ich grad schon geladen.
      Ich werd dann mal Google quälen, was man mit tbz2 Sachen anfängt.

      Danke für die Antwort dennoch!!

      Gut nacht, Frank

      P.S. ich weiß dass das hier kein Linux-Gentoo-Forum ist, jedoch
      gibt es hier durchaus einige Nutzer :)

    2. hallo,

      Allerdings dauerte mir bei den vorigen versuchen das Kompilieren von XFree und KDE zulange.
      versteht man.

      Nein, versteht man nicht. Die Dauer von Kompilierläufen ist unter anderem davon abhängig, welche CPU vorhanden ist und wieviel RAM zur Verfügung steht. Ich brauche für XOrg und KDE auf einem Pentium IV mit 1 GB RAM und 2,66 MHz Taktfrequenz allerdings auch insgesamt fast 14 Stunden.

      In /etc/make.conf kann man die Variable PORTAGE_BINHOST setzen,
      aber worauf?

      Bei einer "Erstinstallation" ist das vernachlässigbar.

      Viele (alle hab ich nicht durchprobiert) Mirrors
      via gentoo.org/main/en/mirrors.xml haben ein leeres "grp"-Verzeichnis.
      immer so.

      Nein. Bei mir nicht (mehr)

      Lösung: es gibt keine vorkompallierten pakete im netz.

      Kann es ja nicht geben, weil niemand weiß, was "vorkompallierte pakete" sind. _Vorkompilierte_ Pakete gibt es allerdings, nur macht das wenig Sinn, wenn man über den portage-tree geht.

      du kannst aber die aktuelle packete cd runterladen,

      Ups? Was sind denn jetzt "packete" oder was ist gar eine "packete CD" <grübel>?

      da sind ein paar tbz2 drauf

      Und was soll das denn bitteschön sein? Selbst die itensivste Suche bei Google sagt mir nix zu "tbz2".

      wenn du dann in der make.conf an den directory pfade rumhantierst passt das schon

      "directory pfade" steht nirgends in der make.conf. Gewöhne dich bitte an eine korrekte Schreibweise der Angaben, die du machen möchtest.

      die cd gibbes zb auf http://www.linuxiso.org

      Ahja. Wenn ich "gibbes" jetzt mit "gibt es" übersetze, hast du immer noch nicht recht, auf http://www.linuxiso.org gibt es eine Unmenge an vergefertigten ISO-Files, aber den portage-Tree für GenToo gibts da nun wirklich nicht ...

      Das ist meiner meinung nach nicht das richtige forum.

      Doch, das ist es durchaus. Es ist allerdings richtig, daß man bei http://www.linux-club.de/ vielleicht sogar etwas mehr Gesprächspartner für spezielle Linux-Probleme findet.

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

  2. Hallo Frank,

    warum nutzt du Gentoo, wenn du nicht selber kompilieren willst? Dafuer gibt es doch Debian.

    Grüße,
     CK

    --
    Die Wirklichkeit hat weder ein Inneres, noch ein Äußeres, noch ein Zentrum.
    http://wwwtech.de/
    1. öhm, CK,

      warum nutzt du Gentoo, wenn du nicht selber kompilieren willst? Dafuer gibt es doch Debian.

      Kann man mit Debian nicht auch mal was selber kompilieren? *g*

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

      1. Hallo Christoph,

        warum nutzt du Gentoo, wenn du nicht selber kompilieren willst? Dafuer gibt es doch
        Debian.

        Kann man mit Debian nicht auch mal was selber kompilieren? *g*

        Man kann viel. Man kann sich auch von hinten durch die Brust ins Auge schiessen. Oder sich
        nen Knopf an die Backe naehen und so lange drehen, bis UKW kommt. Der Sinn ist allerdings
        fragwuerdig.

        Grüße,
         CK

        --
        Sobald dir ein Gedanke kommt, lache über ihn.
        http://wwwtech.de/
    2. Hi,

      simple Antwort: angeregt durch dieses Forum und den Sprüchen auf
      gentoo.org bzgl. Flexibilität :)

      Auf gentoo.org habe ich beim ersten schnüffeln gesehen: 3 Installations-
      Modi (stage1 für die Fanatiker bis stage3 (vielleicht für Einsteiger))

      Entgegen meiner Vermutung (Gentoo-Aussage: bei einer Stage3 Installation
      _ist_ das System schon gebaut) muss man auch bei einer Stage3 noch
      kompilieren.

      Auf meinem Notebook (P3-800, 512MB) dauert die Kompilierung leider
      äußerst lang. Desterwegen hatte ich gehofft durch vorkompilierte
      "grp" Pakete vielleicht weniger "optimiert" aber schneller ans Ziel
      zu kommen.

      Egal, wenn es nur mit kompilieren geht, dann muss das Notebook halt mal ne weile laufen.

      Ciao, Frank

  3. Hallo!

    Oder allgemein gefragt, wo bekomme ich vorkompilierte Pakete her?
    Von der Package-CD? Aber wie installiere ich von dort?

    Das steht alles im Handbuch, z.B.:
    http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml?part=1&chap=11#doc_chap2

    oder auch: http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml?part=2&chap=1#doc_chap3_sect3

    Grüße
    Andreas

    --
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    1. Hi,

      um den ersten Link muss ich beim Handbuch wälzen immer wieder
      drumherum navigiert haben, keine Ahnung wieso?? :(

      Zweitem Link bin ich schon immer gefolgt, allerdings mit dem
      Ergebnis, dass trotz emerge --usepkg kde die Sourcen vom Server
      geladen worden sind. Deswegen meine Verwunderung und mein Post.

      Jetzt scheint es irgendwie zu funktionieren. :)

      Danke und Grüße,
      Frank

      1. Hi!

        Zweitem Link bin ich schon immer gefolgt, allerdings mit dem
        Ergebnis, dass trotz emerge --usepkg kde die Sourcen vom Server
        geladen worden sind. Deswegen meine Verwunderung und mein Post.

        Dann lies mal den Unterschied zwischen "--usepkg" und "--usepkgonly" nach ;-)

        PORTAGE_BINHOST gibt es, wenn Du selber einen Server mit kompilierten Paketen bereit stellen willst. Es gab AFAIK auch mal Bestrebungen, offizielle kompilierte Pakete bereit zu stellen, keine Ahnung was daraus geworden ist. Jedenfalls gibt es ja alle paar Monate neue Package-CDs.

        Grüße
        Andreas

        --
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