Hallo,
ich darf mich doch in die Diskussion einmischen? :)
TweakUI ist in der Tat ein sehr nützliches Werkzeug, erfüllt aber nicht "alles". Es läßt einige hundert Werte "C:\Programme" in der registry unberührt.
(is ja auch von M$ selber ;)
Nicht nur das. Es ist auch nicht dafür gedacht, bestehende SW-Installationen zu manipulieren, sondern setzt mit dieder Funktion nur ein neues Standardverzeichnis für _neue_ Installationen.
Der Effekt ist, daß Programme, die neu eingerichtet werden, dann eben gleich am neuen Ort installiert werden. Für das "Umlagern" bestehender Programme - vor allem der Systemprogrammordner - reicht das _nicht_ aus.
Richtig. Das ist auch, wie gesagt, nicht so vorgesehen.
Und es gibt einige solche Systemprogrammordner, die man _nicht_ endgültig loswerden kann, beispielsweise der leere Ordner "xerox" oder "msn gaming zone".
Ach ja? Auf meiner Win2k-Maschine habe ich jedenfalls keine Verzeichnisse mit diesen Namen. Aber trotzdem bin ich überzeugt, dass ich sie loswerden könnte, wenn ich sie hätte.
Problematisch werden solche Radikaloperationen, wenn man das auch noch mit "Dokumente und Einstellungen" versucht.
Wieso? Hab ich erst neulich gemacht, ich fand's trivial. Hat eine knappe halbe Stunde gedauert, dann hatte ich meine sämtlichen Benutzerprofile in E:\Profile - und zwar komplett. Den fürchterlichen Bandwurm "C:\Documents and Settings" habe ich inzwischen entsorgt... aah, wunderbar!
Mich hat bereits bei seinem ersten Auftauchen in Win95 der Name dieses Ordners gestört (ist mir zu lang).
Häää? In Win95 gab's den noch gar nicht! Win95 und Win98 haben Benutzerprofile -wenn man sie überhaupt eingerichtet hat- analog zu NT in C:\Windows\Profiles abgelegt. Bei ME bin ich mir nicht ganz sicher, und erst XP/2000 sind AFAIK auf den Dreh mit "Dokumente und Einstellungen" gekommen.
Prinzipiell funktioniert das auch, aber dort liegen ein paar Dinge wie die Benutzerkonten, die sich selbst bei erfolgreichem "Verschieben" nur schwer löschen lassen.
Völlig problemlos. :)
...oder postfachkonten mit seit jahren gesammelten mails. wenn das schief geht. aua!
Da machst du ja sicher ein Backup der Dateien, bevor du mit solchen Operationen anfängst? Na dann ist ja alles in Ordnung...
Aber wenn wir schon bei diesem Thema sind: Ich habe seit Win95 grundsätzlich solche Einstellungen, so daß es "C:\Programme" und "C:\Dokumente und Einstellungen" bei meinem Windows grundsätzlich nicht gibt - und darüber hinaus liegen auch "Favoriten", "Eigene Dateien" und einiges andere in einem eigenen Ordner "C:\Temp". Das bringt tatsächlich Vorteile, ...
Richtig, mache ich auch so. Ich bin da sogar noch radikaler: Alle systemnahen Verzeichnisnamen ins 8.3-Schema (nur für den Notfall, damit auch mal ein Eingriff von DOS aus möglich ist), und alle Benutzerdaten (also das komplette Profil mit allem pipapo) auf ein anderes Laufwerk - bevorzugt E:, weil ich auf D: meine Software installiere.
Aber es ist ein massiver Eingriff in das Gesamtsystem, der insgesamt die Umsatellung mehrerer tausend registry-Einträge verlangt, ...
Ein guter Editor, und dann Search & Replace über die gesamte Datei. :)
... und falls man bereits Microsoft Office (Word ...) installiert hat, kann das zwei Tage dauern, weil dann beispielsweise auch ein paar Schriften umgestellt werden müssen.
Office gehört zu den oben genannten.
Seit wann sind installierte Schriften (typischerweise C:\Windows\Fonts) ein Problem?
Das Ganze läßt sich eigentlich nur dann wirklich bewältigen, wenn man zusätzlich irgendein "Reinigungstool" für die registry hat wie beispielsweise "TuneUp". Wer sich mit dem Windows-System nicht wirklich gut auskennt, sollte Experimente mit derart tiefgreifenden Auswirkungen nur dann machen, wenn er grundsätzlich bereit ist, sein System notfalls drei- oder viermal neu aufzuspielen. Die Gefahr, das Gesamtsystem lahmzulegen, ist sehr groß.
Richtig. Ich sage nicht, dass jeder Amateur solche Eingriffe machen sollte. Aber für jemanden, der sich auskennt, ist es nicht weiter schlimm. Vorsicht ist auf alle Fälle angesagt!
naja. man verschiebt ja schlicht den programmordner. systemeinstellungen bleiben unberührt, evtl. fehlende bibliotheken sind leicht in den systemordner zu kopieren usw.
Gute Idee. Ich kontrolliere auch nach jeder Installation, ob ein Programm grundlos irgendwelche Bibliotheken im Windows-Verzeichnis oder irgendwo darunter abgeladen hat, und verschiebe die dann ins Programmverzeichnis (mit Anpassung der Registry-Einträge, klar). So bleibt meine Windows-Installation überschaubar.
Es gibt auch nicht mehr viele, die solche "ini"-Dateien benötigen, genau dafür wurde ja die registry vor ein paar Jahren erfunden.
Ja, aber IMHO falsch benutzt. Ich finde es _falsch_, wenn auch Anwendungen ihre Einstellungen in der Registry speichern, denn das macht es ja so unglaublich schwer, z.B. Programmeinstellungen von einem Rechner auf einen anderen zu übertragen. Die klassischen ini-Dateien sind da viel leichter handhabbar. Die Registry hätte für betriebssystemspezifische Daten vorbehalten sein sollen.
SWAP verlagern ist ebenfalls eine gute Idee, aber "feste Größe" sollte nicht gewählt werden, das kann zu Performance-Einbußen führen.
Im Extremfall, ja. Aber wenn man sie groß genug anlegt, sollte das kein Problem sein. Ich habe sie bisher auch _immer_ fest eingestellt - bei Win98 meistens z.B. 256MB, bei Win2k dürfen's auch mal 768MB sein. Damit habe ich reichlich Reserven.
gegenargumente werden gerne entgegengenommen! :-D
Zustimmung auch? :))
Grüße aus Backnang,
Martin