Hi,
ja, das Filou flezt sich auf meine Kosten auf dem Sofa. Allerdings nehme ich ihm das auch gar nicht uebel.
na das freut mich aber..;-)
Obwohl ich mich über einen Job doch mehr freuen würde.
nett von Dir, dass Dus mir nicht uebelnimmst. Wenn es Dich troestet habe ich auch mal 11 1/2 Monate Arbeitslosengeld eingefahren. War ne schoene Zeit.
leider Recht hast.
Warum eigentlich "leider"? Frueher haben zu einem grossen teil die Beduerftigen Sozialleistungen erfahren, natuerlich gab es immer Missbrauch, aber der hielt sich in gewissen Grenzen.
Heute ist es so, dass der Niedriglohnsektor irgendwie mit dem Hartz-Geld konkurriert. Idealerweise nimmt man beides mit. Kontrolliert wird sicherlich ein wenig, aber man arbeitet ja nur 20 Stunden die Woche, man will ja auch Freizeit haben. Kurzum, das System ist vermurkst.
"leider" nicht bloß, weil es mich persönlich treffen kann, sondern weil es sozial ungerecht ist,
Es waere gut, wenn es wieder einen funktionierenden Niedriglohnsektor geben wuerde ohne 400 EUR Jobs oder 1 EUR Jobs oder so einem Mist. Gerecht ist immer auch, was einfach ist.
diejenigen, die nun wirklich nichts für die Massenarbeitslosigkeit können, zu bestrafen. Anders würde ich das sehen, wenn tatsächlich Arbeit für jeden vorhanden wäre, aber selbst Du wirst doch wohl kaum glauben, daß an die 5 Millionen Stellen irgendwo verborgen auf Arbeitswillige warten?
Nun, es gibt zwei Moeglichkeiten: 1.) die Deutsche Geldwirtschaft ist gescheitert 2.) Millionen von Arbeitsplaetze sind vorhanden (Nachfrage da bzw. kann man aus der Schattenwirtschaft holen)
Man kann glauben, was man will. Beides ist kohaerent.
[1961 ... PDS ... drastische Reduzierung der Arbeitszeit ... (ohne) Lohnausgleich ... Sozialarbeiter]
Ich dagegen bin Optimist. Meine Theorien besagen im Grundsatz, dass zwischenmenschliche Kooperation zu Wirtschaft fuehrt, bestimmte Garantien und Infrastruktur zur Geldwirtschaft, dass also Geldwirtschaft natuerlich und gut ist.
Gruss,
Ludger