SteBu: /Linux e2fsck ausführen

Moin,

bei einem make brach mein System (Debian Sarge) mit Fehlermeldungen ab. Die Fehlermeldungen bekomme ich, wegen defekten Sektoren auf einer meiner Festplatten(ext3-Filesystem).
Nun wollte ich mittels e2fsck -c /dev/hdxx die Sektoren als "Bad" markieren lassen. Sinnigerweise wirft der Aufruf eine Warnung, dass man das mit gemounteten Geräten nicht machen soll(Datenverlust).
Also habe ich von einem Knoppix gebootet um e2fsck auf die kaputte Platte loszulassen.
Das schlägt aber wieder fehl, weil ich keine Root-Rechte habe. Es gibt ja auch kein Root unter Knoppix.
Jemand ne Idee wie ich das Dateisystem doch noch fixen kann?

Danke
SteBu

  1. Hallo SteBu.

    Das schlägt aber wieder fehl, weil ich keine Root-Rechte habe. Es gibt ja auch kein Root unter Knoppix.

    sudo?

    Einen schönen Montag noch.

    Gruß, Ash*feel free*ura

    --
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  2. Hallo,

    Nun wollte ich mittels e2fsck -c /dev/hdxx die Sektoren als "Bad" markieren lassen. Sinnigerweise wirft der Aufruf eine Warnung, dass man das mit gemounteten Geräten nicht machen soll(Datenverlust).

    Kannst Du die Partition nicht umounten, ggf. in runlevel S?

    Also habe ich von einem Knoppix gebootet um e2fsck auf die kaputte Platte loszulassen.
    Das schlägt aber wieder fehl, weil ich keine Root-Rechte habe. Es gibt ja auch kein Root unter Knoppix.

    Doch. Einfach su ohne Passwortabfrage, schon bist Du root.

    viele Grüße

    Axel

    1. Doch. Einfach su ohne Passwortabfrage, schon bist Du root.

      Wusste ich gar nicht.
      Habe es jetzt über init 1 gemacht.
      Macht mich aber auch nicht glücklicher, weil ich bei einem e2fsck jetzt die Meldung über einen "corrupren Superblock" bekomme.
      Daraufhin hatte ich auf die Selbstheilung des Systems gesetzt, also "shutdown -F now".
      Daraufhin bekomme ich den Hinweis das fsck nichts machen konnte und ich das gefälligst manuell zu tun hätte :-(.

      Naja, sind ja noch ein paar Stunden Feiertag. Mal sehen.

      Danke euch trotzdem für die Tipps.

      SteBu

      1. Hi,

        Macht mich aber auch nicht glücklicher, weil ich bei einem e2fsck jetzt die Meldung über einen "corrupren Superblock" bekomme.

        Na, das ist doch schonmal ein Anfang!
        Superblocks gibt's nämlich mehrere und Du kannst einen anderen nehmen. Du mußt nur wissen, wo die liegen und das weißt Du, wenn Du die Blockgröße des Dateisystems kennst.
        Siehe die Manpage von e2fsck für Details, oder frag' nochmal nach, wenn Du etwas nicht verstehst.

        Daraufhin hatte ich auf die Selbstheilung des Systems gesetzt, also "shutdown -F now".

        Das ist kein Windows! ;-)

        so short

        Christoph Zurnieden

        1. Moin Christoph

          Daraufhin hatte ich auf die Selbstheilung des Systems gesetzt, also "shutdown -F now".

          Das ist kein Windows! ;-)

          Ist mir schon klar, sonst hätte ich ja "Zum Beenden" Start drücken/eintippen müssen ;-)
          Aber ein versuch war es wert.

          Ste

  3. Hi,

    bei einem make brach mein System (Debian Sarge) mit Fehlermeldungen ab. Die Fehlermeldungen bekomme ich, wegen defekten Sektoren auf einer meiner Festplatten(ext3-Filesystem).

    Auha, mein herzliches Beileid.

    Nun wollte ich mittels e2fsck -c /dev/hdxx die Sektoren als "Bad" markieren lassen. Sinnigerweise wirft der Aufruf eine Warnung, dass man das mit gemounteten Geräten nicht machen soll(Datenverlust).

    Daher gehe ich mal davon aus, das just die Platte so langsam über den Jordan geht, auf der e2fsck gespeichert ist?

    Gut, oder besser gesagt: Mist, aber egal. Es gibt jetzt einige Methoden dem zu entgegnen. Die sicherste aber auch nicht ganz triviale Methode ist es, e2fsck an anderer Stelle zu speichern und von dort aus aufzurufen. Ist nur eine Platte im System ist dafür ein RAM-Laufwerk nötig, das ist nicht ganz einfach, wenn man das noch nie gemacht hat. Zudem muß evt auch noch das passende Kernelmodul für das Dateisystem dahin platziert werden, wenn es nicht fest eingebaut ist. Wenn das Modul den Platz wechelsn muß, muß natürlich auch das Werkzeug zum Moduleinbinden mit rüber. Evt mit Libs falls nicht statisch gebaut.
    Nä, alles nicht gerade simpel und daher recht fehleranfällig.

    Also habe ich von einem Knoppix gebootet um e2fsck auf die kaputte Platte loszulassen.
    Das schlägt aber wieder fehl, weil ich keine Root-Rechte habe. Es gibt ja auch kein Root unter Knoppix.

    Selbstverständlich gibt es auch Root unter Knoppix, es gibt nur kein reguläres Root-Login, das ist alles.
    Du könntest es mit "sudo" probieren, "su -c '$COMMAND'"  oder auch testen, ob 'su -p' eine rootshell auswirft. Am Bootprompt 'knoppix 2' ergibt ebenfalls eine Rootshell. YMMV, aber irgendwas sollte klappen.

    Zu einem Problem könnte es werden, das die Versionen der einzelne Tools und Treiber zu Deinen installierten Pendants unterschiedlich sind. Ich würde erstmal versuchen, alle Deine Daten zu retten, falls Du das nicht eh schon getan hast. Und dann jegliche Rettungsversuche zu unterlassen und Dir gleich eine neue Platte kaufen. Mit ein bischen Glück findet die Alte noch einen Abnehmer bei Ebay.

    so short

    Christoph Zurnieden

    1. Hallo,

      ... und Dir gleich eine neue Platte kaufen. Mit ein bischen Glück findet die Alte noch einen Abnehmer bei Ebay.
      Christoph Zurnieden

      Das muss ich mir merken. Falls ich mal so tief sinken sollte, eine _gebrauchte_ Festplatte bei ebay zu ersteigern, dann _keinesfalls_ von Christoph Zurnieden[1] ;-)).

      viele Grüße

      Axel

      [1] Bleibt zu hoffen, dass der Name hier kein nickname ist.

      1. Hi,

        Das muss ich mir merken. Falls ich mal so tief sinken sollte, eine _gebrauchte_ Festplatte bei ebay zu ersteigern, dann _keinesfalls_ von Christoph Zurnieden[1] ;-)).

        Das wird nie vorkommen, da ich alle aussortierten Festplatten vor der Entsorgung vernichte. (Erhitzung der Platten über den Curiepunkt mittels Schweißbrenner. Der ist ziemlich kräftig, daher geht's auch meist noch über den Schmelzpunkt hinaus ;-)

        [1] Bleibt zu hoffen, dass der Name hier kein nickname ist.

        Nein, es ist kein Nickname, aber auch hier nicht geschützt.

        so short

        Christoph Zurnieden