hallo Marc,
Nach einem kurzen Test der RC1 (leider ohne die süßen Pinguine) muss ich sagen, dass sich die 10.0 absolut nicht wie eine 10.0 anfühlt, sondern eher wie eine 9.4.
Eher sogar wie eine 9.3.1
Aber die Versionsbezeichnung hat wohl immer noch mit dem sehr alten Konkurrenzkampf mit RedHat zu tun. Es war mal so, daß SuSE und RedHat wetteiferten, wer die "höhere" Release-Nummer aufweisen konnte. Das ist heute, da RedHat mehr oder weniger in Fedora aufgegangen ist (die Feinheiten mag ich jetzt nicht diskutieren), irrelevant. Aber schon die SuSE 9.0 war eher eine 8.x. Es ist rätselhaft, wie die "Nummern" zustandekommen.
Das liegt auch wohl mit daran, dass sich am KDE nicht viel geändert hat
An KDE nicht, aber an GNOME. GNOME 2.12 hat tasächlich einen "Qualitätssprung" hingelegt, aber das ist im aktuellen RC1 der OpenSuSE noch nicht vollständig implementiert - wird es aber sicherlich mit dem endgültigen Release sein. Auch bei Qt gibts Neuentwicklungen. Die merkt man bloß meistens nicht.
Es scheint sich bei OpenSUSE mehr unter der Haube zu tun, was ich wenn es stimmt toll fände.
Das Wichtigste ist wohl, daß die SuSE damit endlich "open" werden könnte, was einen freien Download der ISO-Files impliziert. Das rechtfertigt zwar keine neue Versionsnummer, ist aber sehr viel Respekt wert.
Grüße aus Berlin
Christoph S.
mailto:christoph.schnauss@berlin.de
http://www.christoph-schnauss.de
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