Richard Rüfenacht: Rechnersozialität (social computing) als Tor zur Zukunft?

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Hallo Paul!

Mich würde interessieren, wie Ihr zum Thema Rechnersozialität steht.

Wenn du den Germanisierungswahn meinst, den dein Wortungetüm ausdrückt: absolut ablehnend! Falls du dich auf den eingeführten Fachterminus "social computing" beziehst: stehe ich dem sehr positiv gegenüber.

Denkt Ihr, dass hier eine ganz neue Technik geschaffen wurde oder ist das eigentlich nur ein alter Hut, der aber jetzt erst richtig zur Geltung kommt?

Im Titel redest du noch vom "Tor zur Zukunft", das ist es sicher nicht mehr, wir befinden uns da längst mitten drin. Du hast da wohl irgendwie den Anschluss verpasst, womit du aber in Deutschland nicht allein bist. ;-)

Weil du diese unsinnige eingedeutschte Bezeichnung "Rechnersozialität" verwendest, vermute ich, dass du mit der Materie selbst noch nicht sehr vertraut bist. Deshalb hier ein paar Links zu einfachen Erklärungen:
http://beat.doebe.li/bibliothek/t05779.html
http://www.computerwoche.de/treffpunkt/kristallkugel_2006/570248/index2.html
http://www.wissensmanagement.net/insight/peter_schuett/2006_03_008.pdf
http://www.korrespondenz.biz/088.html

und auch noch etwas (Vor)geschichte:
http://www.realitylab.at/dizz.shtml?menu7

und wenn du es lieber wortreich erklärt haben möchtest (von Charlene Li höchst persönlich), findes du hier noch ein rund 30 Minuten langes Video:
http://www.basicthinking.de/blog/2005/10/25/forrester-videos-ueber-modernes-marketing-social-computing-und-consumer/

Glaubt Ihr, man kann mit RS heute Geld machen?

IBM und Microsoft können das jedenfalls. Andere auch. Unter der Bezeichnung "Rechnersozialität" (sind das eigentlich _soziale_ oder _sozialistische_ Rechner?) könntest du wo möglich sogar im Kabarett erfolgreich sein.

Beste Grüsse
Richard