Der Martin: Fernsehempfang wie? DVB-T? Sat?

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Hallo,

Zitat von "Der Martin" in Posting 139988:
"Außerdem klagen viele Fernsehzuschauer, dass sehr häufig mal für Sekundenbruchteile das Signal zusammenbricht (habe das selbst schon mitbeobachtet) - das ist besonders lästig, wenn der Receiver danach wieder ein bis zwei Sekunden braucht, um sich neu zu synchronisieren."

Die Empfangsfeldstärke hängt direkt mit dieser Signalunterbrechung zusammen.

das ist eine Vermutung. Eine naheliegende, aber eben nur eine Vermutung. Ich kann sie nicht widerlegen, bin aber auch nicht von der Richtigkeit dieser Annahme überzeugt, denn diese Effekte treten auch bei Teilnehmern auf, die quasi Sichtverbindung zum Sendemast haben.

Geringe Feldstärke == hohe Störanfälligkeit.

Das kann man ganz bestimmt so sagen. Aber das ist ein Grenzfall. Wenn es häufig zu Störungen durch zu geringen Signalpegel kommt, dann ist mit der Empfangsanlage (oder auch der Sendeanlage) sowieso etwas im Argen. Normalerweise sollte der Signal-Rauschabstand so groß sein, dass man von dieser Schwelle hinreichend weit entfernt ist - und auf diesen angestrebten Arbeitspunkt bezog sich meine Aussage, dass eine leichte Erhöhung oder Verringerung der Feldstärke keine Änderung des decodierten Signals bewirkt.

Eine leichte Erhöhung oder Verringerung der Temperatur hat schließlich auch keinen direkten Einfluss auf den Straßenzustand - es sei denn, die Temperatur ist sowieso bloß noch knapp über dem Gefrierpunkt. Dann kann schon eine kleine Änderung entscheidend für das Auftreten von Straßenglätte sein.

Aber von solchen Grenzfällen (Sonderfällen) spreche ich eigentlich nicht, wenn ich die grundsätzlichen Eigenschaften eines Systems beschreibe.

Schönen Abend noch,
 Martin

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Denken ist wohl die schwerste Arbeit, die es gibt. Deshalb beschäftigen sich auch nur wenige damit.
  (Henry Ford, amerikanischer Industriepionier)