Hallo,
Auch der IE kann Zugangsdaten speichern.
natürlich. Aber wenn ich den dazu vorgesehenen Mechanismus nutze, sind die Daten irgendwo in den Tiefen der Registry gespeichert - also schlecht zugänglich. Speichere ich sie dagegen mit der URL im Bookmark, kann ich meine Bookmarks komfortabel von einem Rechner auf einen anderen übertragen und bin fein raus.
Wenn's um die Übergabe per Link geht: Bei vielen mit HTTP-AUTH ausgestatteten Seiten dienen die Daten nur zur Erkennung des Users, ohne dass dabei irgendeine Art der Zugangskontrolle *nötig* wäre.
Da kann man auch GET-Parameter nutzen.
Richtig. Machen aber viele Anbieter nicht (das Forum doch auch nicht).
Gerade so wie hier im Forum, wo ja die für die /my/-Ansicht nötigen Zugangsdaten auch keine bedeutenden Daten schützen - demzufolge wäre es auch nicht weiter tragisch, wenn jemand anders sie in die Finger kriegt.
Das magst du so sehen, andere vielleicht nicht.
Okay, das sei denen überlassen, wie konsequent sie ihre Zugangsdaten schützen. Ich bin jedenfalls der Überzeugung, dass es bei vielen Web-Services mit der Zugangskontrolle echt übertrieben wird. Eine Gertenlaube, in der eine rostige Schubkarre und zwei Spaten stehen, kann man auch mit einem hochmodernen Schloss mit Fingerprintscanner und Zahlenkombination abschließen. Aber ein einfacher Schieberiegel reicht auch.
Das sollte jetzt nicht heißen, dass ich den Anwendungsfall des OP für eine Bagatelle halte - den kannte ich ja noch gar nicht konkret, als ich mein erstes Posting in diesem Thread schrieb.
Und das gilt für sehr viele Sites, die entweder aus Paranoia oder aus Technophilie ein Passwort anfordern.
Oder aus anderen, guten Gründen.
Der gute Grund sollte aber immer in einem vernünftigen Verhältnis zu dem stehen, was diese Website anbietet. Drei Billig-Kugelschreiber in einen Safe einzuschließen ist einfach übertrieben.
So long,
Martin