hawkmaster: Diascans richtig verkleinern? Photoshop?

Hallo zusammen,
irgendwie kapier ich was nicht oder mache ich was falsch.
Ich habe einige Diascans als TIFF vorliegen.
Die Daten der Fotos in Photoshop:
Breite: 1910 x Höhe: 1286 Pixel
Dateigröße: 3,59 x 2,43 cm
Auflösung: 1350 Pixel/Zoll
Das Tiff hat als Scan 7 MB

Jetzt möchte ich das Foto so verkleinern dass ich 300 dpi Auflösung habe und eine Bildgröße von ca. 3000 x 2000 Pixel.
Wenn ich jetzt in Photoshop im Menü Bildgröße als Auflösung 300 eingebe, dann wird die Bildgröße auf 420 x 280 Pixel eingestellt.
Wenn ich dann die Breite auf 3000 korrigiere ändert sich die Auflösung nicht. Das Bild hat dann aber plötzlich 30 MB als Tiff.

Was mache ich denn falsch?
Wie geht man richtig vor?
Gruss und danke
hawk

  1. Hi.

    Wie geht man richtig vor?

    1. Haken entfernen bei: Bild neuberechnen mit ...
     2. 300 dpi Auflösung einstellen
     3. Haken setzen bei: Bild neuberechnen mit ...
     4. 3000 Pixel eingeben
     5. OK klicken.

    vg Bud

    1. Hallo,

      1. Haken entfernen bei: Bild neuberechnen mit ...
      2. 300 dpi Auflösung einstellen
      3. Haken setzen bei: Bild neuberechnen mit ...
      4. 3000 Pixel eingeben
      5. OK klicken.

      guck an, soweit kenn ich mich dann doch nicht aus. Dürfte aber den selben Effekt wie mein Lösungsvorschlag haben ;)

      Grüße, Matze

  2. Hallo,

    Was mache ich denn falsch?

    Pixel/Zoll ist ungleich dpi. Wenn du jetzt noch versuchst aus "weniger" Pixeln mehr zu machen, was denkst du wo Photoshop die her nehmen soll? Das selbe umgedreht. Dadurch verändert sich logischerweise die Bildgröße. Ein Umweg wäre, ein leeres Bild mit der gewünschten Auflösung und Bildgröße zu erstellen und das gewünschte Bild zu importieren und auf 100% zu skalieren. Dabei ändert sich die Qualität natürlich.

    Grüße, Matze

  3. Moin!

    irgendwie kapier ich was nicht oder mache ich was falsch.

    Du kapierst was nicht - und deshalb machst du was falsch.

    Ich habe einige Diascans als TIFF vorliegen.

    Bis hierhin noch alles ok.

    Die Daten der Fotos in Photoshop:
    Breite: 1910 x Höhe: 1286 Pixel

    Diese Pixelangabe ist der entscheidene Faktor! Das ist der "Stoff", aus dem dein Bild aufgebaut ist, und der maßgeblich die Dateigröße bestimmt. Rechne mal kurz durch: 1910 mal 1286 Pixel sind insgesamt 2.456.260 Pixel (etwa 2,5 Millionen). Drei Byte pro Pixel (weil RGB, jede Farbe hat ein Byte) ergibt 7,5 Millionen Byte an Daten, also 7,5 Megabyte. Da TIFF verlustfrei speichern kann, ähnlich wie das ZIP-Format, kommst du auf deine ermittelten 7 Megabyte Dateigröße:

    Das Tiff hat als Scan 7 MB

    Und jetzt wird es unsinnig mit deinen Bezeichnungen, denn:

    Dateigröße: 3,59 x 2,43 cm
    Auflösung: 1350 Pixel/Zoll

    Eine Dateigröße kann niemals in Zentimetern angegeben werden. Die Maße, die du da angibst, sind die "Druckgröße", d.h. wie groß wird das Bild auf Papier wieder ausgedruckt. Und die Druckgröße errechnet sich schlicht aus dem Faktor "Pixel pro Zoll" (dpi oder ppi - ich will da mal nicht so genau sein), den man frei wählen kann. Wenn du einen hohen DPI-Wert hast (wie derzeit, 1350 dpi), werden die Pixel des Fotos sehr klein gedruckt, also wird auch das Foto insgesamt sehr klein gedruckt. Wenn der Wert niedrig ist (z.B. 96 dpi), dann wird das Bild sehr groß ausgedruckt, paßt vielleicht gar nicht mehr auf eine A4-Seite.

    Jetzt möchte ich das Foto so verkleinern dass ich 300 dpi Auflösung habe und eine Bildgröße von ca. 3000 x 2000 Pixel.

    Diese Aussage ist jetzt leider widersinnig.

    1. Du sprichst von "verkleinern". Wenn man digitale Bilder verkleinert, dann haben sie hinterher weniger Pixel.
    2. Dein "Verkleinern" soll aber dazu führen, dass das Bild am Ende statt 1910 Pixeln in der Breite 3000 Pixel in der Breite hat, und statt 1286 Pixeln in der Höhe etwa 2000 Pixel. Das ist aber kein "Verkleinern", sondern das komplette Gegenteil davon, es ist ein Vergrößern. Dein Rechner muß neue Pixel dazuerfinden bzw. errechnen, damit dein Bild größer wird.
    3. Und weil es nun mal größer wird, steigt auch deine Dateigröße enorm an. Rechne mal wieder kurz aus: 3000 mal 2000 Pixel sind 6 Millionen Pixel ... mal 3 Byte pro Pixel sind dann 18 Millionen Byte.

    Und für dieses großgerechnete Bild willst du dann auch noch eine geringere DPI-Zahl für die Druckausgabe einstellen, damit die Pixel noch riesiger ausgedruckt werden.

    Was mache ich denn falsch?
    Wie geht man richtig vor?

    Die Frage ist doch: Was willst du erreichen? Das ist mir nämlich absolut nicht klar?

    Wenn du die Dateigröße verringern willst, benötigst du weniger Pixel - oder ein besseres Komprimierungsverfahren wie z.B. JPEG. Da du aber versuchst, mehr Pixel zu machen, geht das natürlich schief.

    Wenn du die DPI-Zahl verringern willst, damit das Bild einfach nur größer ausgedruckt wird, brauchst du an der Pixelzahl absolut nichts zu verändern. Ändere einfach die Ausdruckgröße des Bildes.

    Wenn du das Bild echt verkleinern willst, also weniger Pixel, mußt du hingegen erstmal gar nichts an der DPI-Zahl ändern.

    Was soll es also sein?

    - Sven Rautenberg

    --
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