Simo: OpenBook für SuSe?

Hallo,

kennt jemand vieleicht ein OpenBook was auch für anfänger gedacht ist in sachen Linux?
Am besten Deutschprachig und als PDF.
Es sollte wirklich für den umsteiger sein.

Ich bedanke mich!

Bis denne!

  1. Hallo,

    kennt jemand vieleicht ein OpenBook was auch für anfänger gedacht ist in sachen Linux?

    Selflinux eignet sich hervorragend, um das wichtigste Grundwissen allgemein über Linux zu erwerben.
    SuSE ist nur ein Distribution von vielen, welche sich nur durch die mitgelieferte Software und das Paketverwaltungssystem von anderen unterscheidet. Es hat m.M.n. keinen Sinn, alles über SuSE auswendig zu lernen, wenn man von Linux noch keine Ahnung hat.

    Markus

    --
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    六 7東曲 人港ラ
    1. Hey Markus,

      super, sowas habe ich gesucht! Danke!
      Ich sehe an deinem label das du ein Gentoo User bist, was genau ist Gentoo oder wo liegt der unterschied zwischen diesem und SuSe?
      Kann man Gentoo auch ganz normal als Server nutzen? Man liest eigentlich immernur SuSe wenn es um Server geht, insbesondere um Webserver.
      Danke!

      1. Hey,
        der wesentliche Unterschied, vom dem sich der Rest ableitet: bei Gentoo hat man ein gewisses Paketmanagement, bei welchem man alles selber kompilieren darf/muss. Suse geht den gewohnt herkömmlichen Weg und stellt dem Anwender Pakete schon im kompilierten Format zur Verfügung. Das ist eine grobe Verallgemeinerung, du kannst den Rest in eigener Recherche sehr leicht erforschen.

        Ansonsten gibt Gentoo ein vorzügliches Serverbetriebssystem ab, wie die allermeisten Linuxdistros.

        --
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      2. Hi,

        Gentoo gilt als System für Freaks, da man hier kräftig Hand anlegen muss. Die Besonderheit besteht darin, dass man sein System von Grund auf selbst baut und selbst konfiguriert, somit absolute Kontrolle darüber hat, wobei der Lernfaktor aufgrund der sehr guten Dokumentation dabei enorm ist.
        Desweiteren benutzt es ein ähnlich ausgeklügeltes Paketverwaltungssystem wie Debian oder Ubuntu, d.H. die gewünscht Software braucht nicht mal übers Internet gesucht, heruntergeladen, und installiert werden, sondern es genügt den Befehl zu geben, dass man dieses oder jenes Programm haben will. Bei Gentoo wird fast immer nur der Quellcode des gewünschten Programms von den dafür vorgesehenen Servern, auf denen sich sämtliche Quellcodes der Programme befinden, heruntergeladen, mit all den für das Programm benötigten Bibliotheken und das System kompiliert und installiert das Programm selbständig.
        Z.B müsste ich, um Gimp installieren zu wollen, einfach nur "emerge gimp" tippen und das Programm wird heruntergeladen, kompiliert, und installiert.
        Will ich mein komplettes auf den neuesten Stand bringen, genügt ein "emerge -e system && emerge -e world" und nach vielen Stunden ist mein System brandneu.
        Dabei ist Gentoos Besonderheit, dass durch das Bauen der Programme, diese für das System optimiert werden könnten, zB kann ich mein komplettes System ohne KDE-Unterstützung bauen, wodurch die Programme schlanker werden.
        Es gibt hier natürlich noch dutzende weitere Features.
        Der Nachteil sind natürlich die langen Kompilierzeiten, wodurch sich vermutlich deswegen Gentoo auf Servern bisher nicht durchsetzen konnte.

        Markus

        --
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        1. Hallo Markus,

          ist da eigentlich was dran, das Gentoo durch das Selbstkompilieren besonders schnell ist? Hast Du da Erfahrungswerte?

          Danke!
          Def

          1. Hallo,

            ist da eigentlich was dran, das Gentoo durch das Selbstkompilieren besonders schnell ist? Hast Du da Erfahrungswerte?

            Ich bin sicher, dass es durch das Setzen der "richtigen" USE-Flags zu messbaren Geschwindigkeitsvorteilen kommen könnte, diese aber hingegen nur unwesentlich sind. Die enorme Geschwindigkeitssteigerung ist nur ein Irrglaube und darum geht es ja bei den USE-Flags auch nicht, sondern darum, dass man sein System nicht mit unnötigem Balast baut, den man u.U. gar nicht benötigt.
            Mit der Geschwindigkeit meines Systems bin ich aber trotzdem überaus zufrieden, aber ob z.B. ein Debian Linux diverse Programme sehr viel langsamer startet, wage ich zu bezweifeln.

            Markus

            --
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            1. Hallo Markus,

              ah, okay, danke für die Information.

              Viele Grüße
              Def