Kühler für Celeron M; µATX vs. ATX
Rouven
- sonstiges
Hello,
ich brauch mal kurz zwei Auskünfte von Hardwarebastlern (oder Leuten, die schonmal über die passenden Webseiten/Dokumentationen gestolpert sind).
Bei mir steht im Moment ein 4 Jahre alter Midi-Tower mit einem AMD Duron 1200. Darin werkelt alter SD-RAM, der langsam aber sicher an seine Grenzen stößt. Ich will den Rechner nun umbauen und tauglich für Virtual Machines machen, also 1GB RAM bräuchte ich schon, wenn nicht mehr. Nun sehe ich nicht ein in den alten Kasten nur neuen Speicher reinzustecken, zumal der ca. 16 Stunden am Tag läuft und dabei eine Menge Strom in die Luft bläst.
Somit habe ich mich umgeschaut nach dem Einsatz von Mobilprozessoren in Desktop-PCs, oder Anlagen mit vergleichbarem Stromverbrauch. Eine Möglichkeit wäre ein System auf Basis eines AMD Athlon 64 mit Cool'n'Quiet, der allerdings auf über 60W ausgelegt ist, damit zwar im Schnitt günstiger sein dürfte als der Duron, aber dennoch immer eine ganze Menge frißt.
Nun ja, soweit keine Überraschung, bei den Notebookprozessoren ist Intel nunmal vorne, also ab in die Onlineshops und gucken was man da an Mobilprozessoren der letzten Generation bekommt. Meine Wahl fällt im Moment auf einen Celeron M 370 mit Dothan-Kern für 50€ (TDP 21W) - Core Duo lohnt sich schon alleine von der Leistung nicht, wenn man noch irgendwo Pentium Ms findet, dann eher preislich etwas darüber.
Nun laufen wir in Problem Nummer 1 rein: Wie kühlen? Notebooks haben ja keine standardisierten Kühllösungen. Nun interpretiere ich den Wikipedia-Artikel so, dass der einzige Unterschied zwischen einem Sockel 478 und 479 die PIN-Belegung ist - kann ich denn davon ausgehen, dass ein 478-passender Lüfter auf einen 479er Sockel+Prozessor passt? Wenn nein, weiß jemand wo man passende Kühllösungen erwerben kann?
Frage 2: Ich muss auf jeden Fall mein Board entsorgen. Ich muss zumindest mal nachschauen, ob mein Netzteil dem Anschluss des Boards entspricht, soweit OK. Nun habe ich aber auf den ersten Blick nicht rausbekommen, was mit meinem Gehäuse ist. Das neue Board ist µATX, die Wikipedia verweist mich zurück auf den ATX-Artikel, die englische Wikipedia erzählt mir was von weniger Anschlüssen usw. Was mir aber keiner verrät: Kriege ich Probleme, das µATX in mein altes Gehäuse zu bauen? Passen da die Schraublöcher und die Anschlussöffnung hinten?
Oder natürlich ganz generell: Hat jemand andere Vorschläge um das gewünschte Ziel eines stromsparenden aber dennoch halbwegs leistungsfähigen zu erreichen, und dabei - na ja, sagen wir - maximal 400€ auszugeben? Zum Vergleich stehen obige Alternativen bestehend aus Board, Prozessor, Netzteil und 2GB Speicher für jeweils ~400€.
MfG
Rouven
Hallo,
Bei mir steht im Moment ein 4 Jahre alter Midi-Tower mit einem AMD Duron 1200. Darin werkelt alter SD-RAM, der langsam aber sicher an seine Grenzen stößt. Ich will den Rechner nun umbauen und tauglich für Virtual Machines machen, also 1GB RAM bräuchte ich schon, wenn nicht mehr. Nun sehe ich nicht ein in den alten Kasten nur neuen Speicher reinzustecken, zumal der ca. 16 Stunden am Tag läuft und dabei eine Menge Strom in die Luft bläst.
Läuft der PC immer mit Last oder langweilt er sich die meiste Zeit?
Falls er nicht immer unter Vollast läuft ist Cool'n'Quiet schon sehr gut.
Und auch beim alten Duron kann was dran gemacht werden, besonders wenn
ein VIA-Chipsatz auf dem Board ist, lassen sich mittels Einstellungen
und Tools wie S2k erhebliche Einsparungen realisieren.
Sparsame PCs gibt es z.B. von HP / Compaq, etwa dc5750, ansonsten
wäre vielleicht ein Laptop mit harmloser Grafik und einer Intel Dual Core
(nicht Dual 2 Core) CPU interessant.
Grüsse
Cyx23
Hello,
Läuft der PC immer mit Last oder langweilt er sich die meiste Zeit?
2x Ja. Er läuft die meiste Zeit auf ca. 40% (der Duron) - ein modernerer Mobilprozessor dürfte sich demnach einigermaßen langweilen.
Sparsame PCs gibt es z.B. von HP / Compaq, etwa dc5750, ansonsten
wäre vielleicht ein Laptop mit harmloser Grafik und einer Intel Dual Core
(nicht Dual 2 Core) CPU interessant.
Das Problem ist der relativ hohe Unterschied in der Anschaffung. 2GB RAM, die Anschlussmöglichkeiten für die 200GB Festplatten die dranhängen, ein Notebook mit entsprechender Ausstattung kostet locker 1000€. Die Komplett-PCs haben eher das gegenteilige Problem, für 600€+ kriegt man vielleicht eine gute Ausstattung, aber was mache ich dann mit der Hardware, die eigentlich durchaus noch tauglich ist?
MfG
Rouven
Hallo,
2x Ja. Er läuft die meiste Zeit auf ca. 40% (der Duron) - ein modernerer Mobilprozessor dürfte sich demnach einigermaßen langweilen.
Dann ist der höhere Verbrauch einiger AMD-CPUs nicht ganz so schlimm,
und per Cool&Quiet brauchen die ohne Last oft weniger als Intel.
aber was mache ich dann mit der Hardware, die eigentlich durchaus noch tauglich ist?
In die Bucht? Ansonsten, soweit ich das erinnere ist das µATX einfach nur
etwas kürzer, es fehlen 2/3 PCI-Slots, solch ein Board paßt auch in ATX-
Gehäuse.
Pfriemelig kann bei alten Gehäusen das Einsetzen des Abdeckblechs
("Shield") sein, sollte aber auch klappen.
Ein interessanter Punkt ist das Netzteil, wahrscheinlich brauchst du ein
Neues, und fürs Stromsparen muß es wonöglich auch etwas mehr kosten.
Grüsse
Cyx23