Moin!
Ja, da ist es wieder mein Problem.
Der Linux-Host hat kein inetd.conf mehr.
Er hat aber ein Verzeichnis xinetd.d mit dem Inhalt
Wer hat denn da qmail auf die Kiste draufgetan? Du doch hoffentlich nicht.
Jedenfalls ist es (auch auf dieser Doku-Seite) bei qmail allgemein bekannt, dass es sich eben gerade nicht an den üblichen Linux-Aufbau hält, sondern seine Prozesse von einem separaten Prozess steuern läßt. Nicht nur qmail, auch alle andere Software von "D.J.B.".
Also wirst du in inetd.conf etc. nichts finden, weil der Mailserver (sollte er sowieso) standalone läuft. Ist ja auch irgendwie logisch, macht der Apache ja auch.
Wie gesagt: Sonderwurst für qmail. Der kontrollierende Prozess dürfte entweder tcpserver sein, oder auch supervised.
Ich würde dir (auch wegen meines veralteten und löchrigen Wissens) empfehlen, einfach die qmail-Doku hinsichtlich der vorzunehmenden Installation zu konsultieren. Dort steht drin, wo welche Komponenten hinkommen - also solltest du dort die Orte finden, an denen du am bestehenden Server suchen mußt.
Alternativ könntest du dir die Liste der User ausgeben lassen, dort alle qmail-Accounts ermitteln, und dann alle Dateien, die diesen Usern gehören, mit find ausfindig machen. Dann hast du eventuell einen kleineren Heuhaufen zu durchsuchen nach der Stecknadel.
- Sven Rautenberg
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