Der Martin: Vielen Dank für die Antworten

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Hallo,

Insbsondere deinen Antwortstil finde ich klasse, weil objektiv und mit Beispielen unterlegt und Fachkenntnis erkennend.

danke, freut mich, wenn es so positiv rübergekommen ist.

Ich möchte vor allem Denen mal was sagen, die vorschlagen Sachen im Netz zu speichern:

  1. Private Daten im Netz? Kann nicht euer Ernst sein

Finde ich ja auch, ganz unabhängig vom Geheimhaltungsaspekt. Mir wäre einfach nicht wohl bei dem Gedanken, für mich wichtige Daten jemand anderem zur Aufbewahrung anzuvertrauen.
Nur rein materielle Güter, die im Fall eines Verlustes problemlos mit Geld ersetzbar sind, würde ich einem Fremden anvertrauen.

  1. Auch der Verfall wäre um einiges höher, wenn es sich zb. um .jpg Dateien handelt. Selbst ungenutzte Bilder sehen oft sehr schnell miserabel aus, alleine schon durch Defragmentierungen.

Keine Ahnung, was du da beobachtest, aber digitale Daten verlieren durchs reine Lagern nicht an Qualität. Bei JPEG-Bildern ist das einzige "Problem", dass sie beim Öffnen und Neu-Speichern an Qualität verlieren, weil dabei die Bilddaten neu komprimiert werden und jedesmal Details verlorengehen.
Aber beim reinen Lagern oder auch beim normalen Kopieren auf Dateiebene ändern sich die Daten überhaupt nicht.

Nach allem was ich jetzt so durch euch erfahren habe, ist es zm Beispiel unsinnig seine ganzen Super8/VHS Filme oder Dias auf zb. DVD's zu speichern, weil das eine Mammutprozedur bei einer grossen Sammlung  wäre.

Dass es viel Arbeit ist, steht außer Zweifel. Da musst du einfach abwägen, welche Filme oder Bilder dir diesen Aufwand wert sind. Ich überspiele z.B. nach und nach meine alten Fotos, VHS-Videos und Audio-Cassetten auf den PC. Jedenfalls diejenigen, die mir etwas bedeuten.
Damit man an der digitalisierten Fassung wirklich Freude hat, braucht es eventuell sogar zusätzliche Schritte, etwa Filtermethoden zum Reduzieren des Bandrauschens oder kleiner Bildfehler.

Denn das müsste man alle paar Monate wiederholen um Sicherheit zu haben. Richtig?

Oder sich gleich für ein Medium entscheiden, das lange hält, und macht das Backup dann doppelt. Das dürfte eine recht gute Sicherheit bieten. Dann macht man in größeren Zeitabständen mal Stichproben, und nur wenn Zweifel an der Integrität der Daten bestehen, frischt man das Backup auf. Beide Sätze!

So long,
 Martin

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Butterkeksverteiler zu werden ist vermutlich eine der wenigen beruflichen Perspektiven, die sich noch bieten, wenn man einen an der Waffel hat.
  (wahsaga)