Andreas Lindig (Lärmforscher): dumpfes Brummen in der Wohnung

tach,

in meiner neuen Wohnung brummt es wie doof. Tag und Nacht. Es raubt mir den Schlaf. Es kommt nicht vom Nachbarn. Es ist überall - es läßt sich keine Richtung verorten. Das Umweltamt hat schon bei mir gemessen. Pegel (20 dB) leider unterhalb der Grenzwerte (25 dB). Der Ton scheint mit der Elektronetzfrequenz (50 Hz) zu korrespondieren. Manche Betroffene auf anderen i-Net-Seiten vermuten Handymasten als Ursache. Wie kann ich den nächsten Handy-Sender in meiner Umgebung rausfinden?

Könnt Ihr Euch mit Eurem technischen Sachverstand einen Reim auf das Brummen machen? Wer tut mir das an? Kennt Ihr andere Betroffene? In meiner Straße gibt es mind. eine Nachbarin, die von dem gleichen Ton gestört wird. Sie hat mir auf ein Rundschreiben geantwortet. Ich bilde mir das also nicht ein.

Gruß, Andreas

  1. Mahlzeit,

    Könnt Ihr Euch mit Eurem technischen Sachverstand einen Reim auf das Brummen machen? Wer tut mir das an? Kennt Ihr andere Betroffene?

    Ja, ich hatte mal 5 Tage Sonderaufenthalt in einer Zelle, da hat es auch gebrummt, weil nebenan die Ladestation war. Und das waren mit Sicherheit mehr als 25 deziBel.

    Wahrscheinlich wird Dir nur ein Umzug wirklich helfen, tut mir leid für Dich.

    Viele Grüße vom Buzzer

    1. Hallo, ich verstehe deine Unruhe,
      ich selbst habe auch so ein Geräusch für 2 Wochen wahrgenommen, es waren aber Bohrungen für Wasserleitungen, die unter dem Wohngebiet stattfanden. danach war wieder Ruhe.

      Beim Tinitus ist das Geräusch weit höher als 20 db. Kannst du mit Ohrstöpsel schlafen? Naja sachau dir das ganze noch weitere 4-6 Wochen an und ziehe ggf. um. Früher oder später ziehst du sowieso mal um... oder?!

      Vier Erfolg bei der Suche des Verursachers. Grüße Guma

  2. Frag doch mal die Nachbarin ob sie gewisse elektronische Spielzeuge hat. Das könnte die Ursache sein!

    Also ich weiß nicht ob das hier hin gehört?

  3. Hallo!

    Also Handymasten würde ich als Quatsch bezeichnen.

    Ist in der Nähe/über der Wohnung/unter/neben usw. evtl eine Überlandleitung? Umspannstation?

    Oder wird einfach in der Nähe gerade gebaut? Wie lange ist das schon?

    Ansonsten könnte man schauen, ob nicht gerade etwas bei 50Hz Resonanz bietet, damit man das das Netzbrummen hören kann.

    Tut mir leid, so eine Geschichte zu hören, so etwas würde mich auch fertig machen!

    1. Hello,

      Also Handymasten würde ich als Quatsch bezeichnen.

      Wieso sind Handymasten Quatsch? Hast Du kein Handy?
      Ich benutze meines zwar im Moment auch nicht, aber die Masten würde ich deshalb nicht als Quatsch bezeichnen.

      Du meintest abe sicherlich, dass die Störung durch die Funkwellen der Handymasten Dir als unwahrscheinlich erscheint, oder? Nun bin ich mir sicher, dass der menschliche Körper noch um Zehnerpotenzen empfindlicher ist, als ein Handy. Wenn also ein Handy die Funkwellen empfangen kann, kann der Körper das schon lange. Er ist nur nicht darauf ausgelegt, sie auch sinnvoll auszuwerten. Und das verführt dann allzu leicht dazu, die Behauptung zu vertreten, der Körper könne die Energien nicht aufnehmen.

      Ansonsten könnte man schauen, ob nicht gerade etwas bei 50Hz Resonanz bietet, damit man das das Netzbrummen hören kann.

      Wer hat eigetnlich die 50Hz ins Spiel gebracht?
      Andreas sprach nur von einem "...scheint mit der Elektronetzfrequenz (50 Hz) zu korrespondieren...".
      Wie er das gemeint hat, hat er nicht weiter ausgeführt.

      Harzliche Grüße vom Berg
      http://www.annerschbarrich.de

      Tom

      --
      Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
      Nur selber lernen macht schlau

      1. Hallo Forum,

        Du meintest abe sicherlich, dass die Störung durch die Funkwellen der Handymasten Dir als unwahrscheinlich erscheint, oder? Nun bin ich mir sicher, dass der menschliche Körper noch um Zehnerpotenzen empfindlicher ist, als ein Handy. Wenn also ein Handy die Funkwellen empfangen kann, kann der Körper das schon lange. Er ist nur nicht darauf ausgelegt, sie auch sinnvoll auszuwerten. Und das verführt dann allzu leicht dazu, die Behauptung zu vertreten, der Körper könne die Energien nicht aufnehmen.

        Der Körper hat keine 15 cm lange Antenne aus Metall (zumindest meiner), und Photonen der Wellenlänge 30cm (resp. 15cm) haben AFAIK keinen Einfluss auf die Moleküle des Körpers.

        Ich schließe daher die Handy-Strahlung als Ursache aus.

        Gruß
        Alexander Brock

        1. Hallo,

          Der Körper hat keine 15 cm lange Antenne aus Metall (zumindest meiner)

          keine Implantate, Nägel in den Knochen o.ä.? ;-)
          Nee, ernsthaft: Eine wirksame Antenne muss ja nicht aus Metall sein; es genügt, wenn sie ein wenig leitfähig ist. Und das Wasser im Gewebe dürfte da schon hinreichend günstige Voraussetzungen schaffen.

          und Photonen der Wellenlänge 30cm (resp. 15cm) haben AFAIK keinen Einfluss auf die Moleküle des Körpers.

          Solche mit einer Wellenlänge von ca. 125mm haben dagegen einen sehr dramatischen Effekt auf die (Wasser-)Moleküle deines Körpers. Üblicherweise sind Mikrowellengeräte aber zu klein, als dass man hineinsteigen und das selbst ausprobieren könnte.
          Zum Glück. So mancher Dackel (vielleicht auch Hamster, Meerschweinchen o.ä.) durfte das schon erfahren; es war dann aber auch die letzte Erfahrung, die diese Tiere machten.

          Ich schließe daher die Handy-Strahlung als Ursache aus.

          Gefühlsmäßig würde ich dir Recht geben - aber mit Sicherheit ausschließen kann man sie nicht.

          Schönen Abend noch,
           Martin

          --
          Moskito, ergo summ.
          1. Hallo Forum,

            Gefühlsmäßig würde ich dir Recht geben - aber mit Sicherheit ausschließen kann man sie nicht.

            Irgendwo habe ich gelesen, dass diese Töne gemessen worden seien - hatten die ein Messgerät für elektromagnetische oder mechanische Wellen?
            Letztere kann man hören, erstere nicht, also wird es ein Mikrophon gewesen sein, mal ganz abgesehen davon, dass der Hertzsche Dipol für 50Hz in kein Haus passt.

            Stellt sich nun die Frage, ob und wenn ja wie elektromagnetische Wellen mechanische Schwingungen beeinflussen können. Bisher kenne ich nur die Phänomene Reflektion, Absorption, Beugung und Brechung, von denen nur Absorption den Körper beeinflusst. Die Absorption von E-Wellen führt aber in den meisten Fällen zu einem Temperaturanstieg, und nicht zu mechanischen Schwingungen.

            Gruß
            Alexander Brock

            1. Hello,

              Irgendwo habe ich gelesen, dass diese Töne gemessen worden seien - hatten die ein Messgerät für elektromagnetische oder mechanische Wellen?
              Letztere kann man hören, erstere nicht, also wird es ein Mikrophon gewesen sein, mal ganz abgesehen davon, dass der Hertzsche Dipol für 50Hz in kein Haus passt.

              Du hast den Thread vielleicht nicht aufmerksam genug gelesen.
              Gemessen wurden akustische Schwingungen mit 20 bis 25 db(SPL), also Luftschall
              Die Existenz dieser Schwingungen wurde auch bisher von keinem Messteam in Frage gestellt.

              Nun besteht aber die Frage, wie diese Luftschall-Schwingungen zustande kommen, insbesondere _in_ Gebäuden, und selten (oder sehr viel schwächer) außerhalb.

              Vermnutet wird, dass der Beton, der ja bekanntermaßen hygroskopisch ist, durch elktromagnetische Wellen angeregt wird zum Schwingen. Da er über eine hohe innere Bindung verfügt, also in den zu vermutenden Grenzen vollelestisch ist, wäre dies plausibel.

              Woher kommt aber die Anregeung und was sorgt für die tiefe Frequenz?
              Da liegt nun der Verdacht nahe, dass es sich hier um Interferenzen von elektromagnetischen Strahlern handelt, die sich an manchen Orten unangenehm verstärken. Die tiefe Frequenz rührt dann daher, dass eine "Amplitudenmodulation" der Erregerfrequenz vorliegt.
              Die tiefe Frequenz entsteht dann erst durch die Schwebung der Schwebungen und die ist in der Praxis erst möglich, seitdem es die relativ regelmäißgen Strahlerraster gibt.

              Es könnte also eine Art "Piezo-Effekt" des Betons sein, wobei der beim Piezo-Kritall durch eine Gleichspannung hervorgerufen wird, beim Beton dann durch die Ausdehnung der eingeschlossenen Wassermoleküle, die auf das Wechselfeld reagieren.

              Wenn man sich anschaut, wie wenig Leistung für einen Schalldruck von 25db(SPL) notwendig ist, ist das Ganze schon vorstellbar.

              [ Dass das Phänomen bisher noch nicht (öffentlich) geklärt wurde, könnte am inzwischen erkannten militärischen Nutzen liegen. Man könnte spekulieren, dass durch geschickte Zusammenschaltung der Strahler mit wenig Leistung gezielt ein Gebäude zum Einsturz gebracht werden kann. ]

              Harzliche Grüße vom Berg
              http://www.annerschbarrich.de

              Tom

              --
              Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
              Nur selber lernen macht schlau

  4. Tach,

    Das Umweltamt hat schon bei mir gemessen. Pegel (20 dB) leider unterhalb der Grenzwerte (25 dB). Der Ton scheint mit der Elektronetzfrequenz (50 Hz) zu korrespondieren.

    interessantes Gehör, das liegt eigentlich deutlich außerhalb der hörbaren Bereichs, wenn ich mir http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hoerflaeche.png ansehe.

    Manche Betroffene auf anderen i-Net-Seiten vermuten Handymasten als Ursache.

    Klingt für mich reichlich unsinnig, warum sollte ein Handymast mit 50Hz schwingen und entsprechende Töne aussenden.

    Wie kann ich den nächsten Handy-Sender in meiner Umgebung rausfinden?

    Die Masten stehen in Stadtbereichen meist einige 100m weit auseinander, das sind dann häufig einige, die man als Umgebung bezeichnen könnte.

    mfg
    Woodfighter

    1. Wie kann ich den nächsten Handy-Sender in meiner Umgebung rausfinden?

      Auf www.mobilfunkrisiken.de habe ich folgenden link gefunden:
      http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/index.aspx?User=1000&Lang=de

    2. Hi,

      interessantes Gehör, das liegt eigentlich deutlich außerhalb der hörbaren Bereichs, wenn ich mir http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hoerflaeche.png ansehe.

      Tja, so ist das halt mit Durchschnittswerten, ich bin auch keine 1,77m groß und 82kg schwer.
      Wobei mich der der Pegel in dB etwas wundert, ich hätte dB(A) erwartet.

      Grüße,

      Ronny

      1. Tach,

        interessantes Gehör, das liegt eigentlich deutlich außerhalb der hörbaren Bereichs, wenn ich mir http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hoerflaeche.png ansehe.

        Tja, so ist das halt mit Durchschnittswerten, ich bin auch keine 1,77m groß und 82kg schwer.

        bei einem Begriff wie der Hörschwelle wäre ein Durchschnitt wohl eher seltsam, ich gehe davon aus, dass hier eher eine untere Grenze genommen wird.

        mfg
        Woodfighter

        1. Tach,

          interessantes Gehör, das liegt eigentlich deutlich außerhalb der hörbaren Bereichs, wenn ich mir http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hoerflaeche.png ansehe.

          Tja, so ist das halt mit Durchschnittswerten, ich bin auch keine 1,77m groß und 82kg schwer.

          bei einem Begriff wie der Hörschwelle wäre ein Durchschnitt wohl eher seltsam, ich gehe davon aus, dass hier eher eine untere Grenze genommen wird.

          mfg
          Woodfighter

          »»>> >> also das is ja wohl die höhe sry aber wenn Sie dieses Bild richtig interpretiert, bzw abgelesen haben, würden Sie sehen das das noch im hörbaren bereich liegt den man noch hört. und man muss es ja nicht gut hören aber nerven kanns ja trotzdem!

          1. Hallo,

            wenn Sie dieses Bild richtig interpretiert, bzw abgelesen haben, würden Sie sehen das das noch im hörbaren bereich liegt den man noch hört.

            wenn du dieses Bild genau ansiehst, wirst du ablesen können, dass die Hörschwelle bei 50Hz ziemlich genau bei 40dB liegt, also deutlich über den gemessenen 20dB, die Andreas erwähnt.
            Mich verblüfft es daher auch, dass er dieses Geräusch überhaupt hören kann. Okay, er mag als Musiker ein überdurchschnittlich gutes Gehör haben, aber 20dB besser als der "typische" Wert, das ist eine Menge. Ich glaube daher eher, dass die Burschen vom Umweltamt Fahrkarten gemessen haben.

            und man muss es ja nicht gut hören aber nerven kanns ja trotzdem!

            Das ist allerdings wahr.

            So long,
             Martin

            PS: Bitte gewöhne dir an, sinnvoll zu zitieren, nicht einfach das gesamte Vorgängerposting! Dein Antwortstil macht das Posting unübersichtlich und bläht die Datenmenge unnötig auf. Danke.

            --
            Heutzutage gilt ein Mann schon dann als Gentleman, wenn er wenigstens die Zigarette aus dem Mund nimmt, bevor er eine Frau küsst.
              (Barbra Streisand, US-Schauspielerin)
            1. Hi,

              Mich verblüfft es daher auch, dass er dieses Geräusch überhaupt hören kann. Okay, er mag als Musiker ein überdurchschnittlich gutes Gehör haben, aber 20dB besser als der "typische" Wert, das ist eine Menge. Ich glaube daher eher, dass die Burschen vom Umweltamt Fahrkarten gemessen haben.

              Ich denke, dass die dB(A) gemessen haben, also einen korrigierten Wert, bei dem die Hörkurve mit eingeht.
              Musiker hören im Allgemeinen schlechter als Normalbürger, da ihr Ohr oft und lang lauter Musik ausgesetzt ist. Musiker können Töne erkennen und benennen und haben ein gutes Rhythmusgefühl, sie müssen nicht möglichst leise Töne hören.
              Außerdem spielt bei störenden Geräuschen auch die Psyche mit. Hat man ein bestimmtes Geräusch einmal gehört, dann kann man es mit der Zeit immer deutlicher aus dem Rest der Geräusche herausfiltern. Dadurch wird es subjektiv lauter und störender.

              Grüße,

              Ronny

            2. Hello,

              wenn du dieses Bild genau ansiehst, wirst du ablesen können, dass die Hörschwelle bei 50Hz ziemlich genau bei 40dB liegt, also deutlich über den gemessenen 20dB, die Andreas erwähnt.
              Mich verblüfft es daher auch, dass er dieses Geräusch überhaupt hören kann. Okay, er mag als Musiker ein überdurchschnittlich gutes Gehör haben, aber 20dB besser als der "typische" Wert, das ist eine Menge. Ich glaube daher eher, dass die Burschen vom Umweltamt Fahrkarten gemessen haben.

              Das Diagramm ist ohnehin unvollständig, da es nicht erwähnt, ob Schallleistung oder Schalldruck oder Schallschnelle gemeint sind.

              Sinnvoll wäre eigentlich nur Schallleistung (also im Diagramm Schallleistungs-Pegel), da dies die Wirkgröße ist.
              Gemessen wird bei derartigen Dingen aber meistens Schalldruck * Schallschnelle * cos(phi).
              Diese Angaben fehlen aber vollkommen.

              Harzliche Grüße vom Berg
              http://www.annerschbarrich.de

              Tom

              --
              Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
              Nur selber lernen macht schlau

              1. Hi,

                Das Diagramm ist ohnehin unvollständig, da es nicht erwähnt, ob Schallleistung oder Schalldruck oder Schallschnelle gemeint sind.

                Sinnvoll wäre eigentlich nur Schallleistung (also im Diagramm Schallleistungs-Pegel), da dies die Wirkgröße ist.
                Gemessen wird bei derartigen Dingen aber meistens Schalldruck * Schallschnelle * cos(phi).

                Solche Diagramme werden gewöhnlich mit dem Schallpegel gezeichnet, da das Trommelfell Druckunterschiede registriert. Die Schallleistung charakterisiert das komplette Schallfeld bzw. die Schallleistung einer Schallquelle.
                Was der Mensch aber hört ist nicht die Schallleistung sondern die Druckschwankungen an der Position der Ohren. Hinter dem Trommelfell herrscht ein quasi-statischer Luftdruck, vor dem Trommelfell ändert er sich. Die Druckunterschiede führen zu einer Auslenkung des Trommelfells.
                Fast alle Messungen, Grenzwerte usw. beziehen sich auf den Schalldruckpegel.

                Grüße,

                Ronny

                1. Hello,

                  Sinnvoll wäre eigentlich nur Schallleistung (also im Diagramm Schallleistungs-Pegel), da dies die Wirkgröße ist.
                  Gemessen wird bei derartigen Dingen aber meistens Schalldruck * Schallschnelle * cos(phi).

                  Solche Diagramme werden gewöhnlich mit dem Schallpegel gezeichnet, da das Trommelfell Druckunterschiede registriert. Die Schallleistung charakterisiert das komplette Schallfeld bzw. die Schallleistung einer Schallquelle.

                  "Schallpegel" ist ein Laienbegriff...
                  http://de.wikipedia.org/wiki/Schallpegel
                  Er wird gerne von Anwälten vor Gericht benutzt, wenn sie wissen, dass der Richter (auch) keine Ahnung hat. ;-)

                  Was der Mensch aber hört ist nicht die Schallleistung sondern die Druckschwankungen an der Position der Ohren. Hinter dem Trommelfell herrscht ein quasi-statischer Luftdruck, vor dem Trommelfell ändert er sich. Die Druckunterschiede führen zu einer Auslenkung des Trommelfells.
                  Fast alle Messungen, Grenzwerte usw. beziehen sich auf den Schalldruckpegel.

                  Die gehen dann aber davon aus, dass Schalldruck und Schallschnelle in Phase sind.
                  Das ist genauso, wie mit dem "Stromzähler", der in Wirklichkeit ein Arbeitsmesser ist.

                  Das Ohr nimmt nicht dirket den Schalldruck war, sondern die über Trommelfell, Hammer, Amboß und  Steigbügel verrichtete Arbeit an der Schnecke. Dort findet eine Resonanz der Flimmerhärchen statt und eine Dämpfung durch die Flüssigkeit.

                  In der Praxis gibt es weder reine Schalldruck- noch reine Schallschnelleempfänger.

                  Gute elektroakustische Übertragungsanlagen nutzen diese Tatsache, indem sie durch Verwendung speziell geformter und an die treibende Druckkammer angepasster Hörner Schallschnelle und Schalldruck gezielt aus der Phase bringen. Durch die Dämpfung der Luft und anderer Hindernisse auf dem Übertragungsweg laufen die beiden Größen dann theoretisch in der Unendlichkeit, in der Praxis nach einigen Metern (oder einigen dutzend Metern bei besonders guten Anlagen) wieder in Phase.
                  Das sorgt für einen sehr gleichmäßigen Lautstärkeeindruck trotz zunehmender Entfernung.

                  Gut beobchten konnte man das auf dem Museumsuferfest in Frankfurt (Self-Treffen). Ich habe mir die Anlagen dort bewußt angehört. Da aller 25 bis 50 Meter eine solche stand (insgesamt bestimmt an die 100 Stück), konnte man gut vergleichen.

                  Harzliche Grüße vom Berg
                  http://www.annerschbarrich.de

                  Tom

                  --
                  Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
                  Nur selber lernen macht schlau

                  1. Hi,

                    "Schallpegel" ist ein Laienbegriff...
                    http://de.wikipedia.org/wiki/Schallpegel
                    Er wird gerne von Anwälten vor Gericht benutzt, wenn sie wissen, dass der Richter (auch) keine Ahnung hat. ;-)

                    Entschuldigung, aber in bestimmten Fachkreisen kann man der Einfachheit halber auch vom Pegel sprechen und es weiß auch sofort jeder was gemeint ist.
                    Die meisten gehen dann sogar von einer A-Filterung aus.

                    Die gehen dann aber davon aus, dass Schalldruck und Schallschnelle in Phase sind.

                    Ab einem Abstand von 1m kann man in den meisten Fällen mit dem Fehler leben. Ist im tieffrequenten Bereich durchaus anders.
                    Man kann auch fast davon ausgehen, dass die Jungs/ Mädels beim Messen des Geräuschpegels im Raum einen Handschall(druck)pegelmesser verwendetet haben.

                    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Diagramm der Hörfläche mit Schalldruckpegeln arbeitet. Wie eigentlich auch die meisten.
                    Was zwar nicht explizit dran steht, man aber im dazugehörigen Text auch nachlesen kann.

                    Aber im Prinzip ist das auch alles irrelevant, weil dem Fragenden dadurch auch nicht geholfen ist.

                    Grüße,

                    Ronny

                    1. Hello,

                      Entschuldigung, aber in bestimmten Fachkreisen kann man der Einfachheit halber auch vom Pegel sprechen und es weiß auch sofort jeder was gemeint ist.
                      Die meisten gehen dann sogar von einer A-Filterung aus.

                      Darf das (Stör)geräusch mit A-Filter lauter sein als mit, oder muss es leiser sein?

                      Harzliche Grüße vom Berg
                      http://www.annerschbarrich.de

                      Tom

                      --
                      Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
                      Nur selber lernen macht schlau

    3. Hello,

      interessantes Gehör, das liegt eigentlich deutlich außerhalb der hörbaren Bereichs, wenn ich mir http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hoerflaeche.png ansehe.

      Das Diagramm berücksichtigt nicht den sogenannten Trainingseffekt.
      Das Ohr kann gleichzeitig 24 unterscheidliche Frequenzen auflösen. Diesen Effekt erklärt man mit den sogenannten "Bark". Im Tieftonbereich hat es nur sehr wenige, im Mitteltonbereich (Sprachbereich) die meisten und im Hochtonbereich ungefähr ein Drittel.

      Klingt für mich reichlich unsinnig, warum sollte ein Handymast mit 50Hz schwingen und entsprechende Töne aussenden.

      Hast Du schon mal etwas von Schwebungen gehört?

      Welche Schwebung können z.B. die Signale mit 30,00005 MHz und 30,0001 MHz erzeugen ?

      Die Masten stehen in Stadtbereichen meist einige 100m weit auseinander, das sind dann häufig einige, die man als Umgebung bezeichnen könnte.

      Und wie groß sind die Wellenlängen der auftretenden Schwingungen und Schwebungen?

      Harzliche Grüße vom Berg
      http://www.annerschbarrich.de

      Tom

      --
      Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
      Nur selber lernen macht schlau

      1. Tach,

        Hast Du schon mal etwas von Schwebungen gehört?

        natürlich.

        Welche Schwebung können z.B. die Signale mit 30,00005 MHz und 30,0001 MHz erzeugen ?
        Und wie groß sind die Wellenlängen der auftretenden Schwingungen und Schwebungen?

        keine Ahnung, aber ich bin auch weder Ton- noch Hochfrequenztechniker, allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass solche Schwebungen laut genug wären. Wenn es um 50Hz-Schwingungen geht ist irgendetwas in der direkten Umgebung meiner Meinung nach der wesentlich wahrscheinlichere Asilöser als Handymasten.

        mfg
        Woodfighter

    4. interessantes Gehör,

      danke!

      das liegt eigentlich deutlich außerhalb der hörbaren Bereichs, wenn ich mir http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hoerflaeche.png ansehe.

      du darfst eben der Wikipedia nicht so viel glauben. Ich selbst habe in dieses Informationswrack schon Spam eingeschmuggelt. Als Musiker kann ich es ganz einfach ermitteln: der tiefste Ton, den ich als Baßbariton SINGEN kann ist ein G mit ca. 100 Hz. Das ist noch gar nicht so arg tief. 50 Hz liegt eine Oktave darunter. Auf dem Klavier habe ich unter diesen 50 Hz noch einmal eine knappe Oktave zur Verfügung. Und alle Töne lassen sich vortrefflich hören. Gut - im unteren Klavierbereich kann man nicht WIRKLICH von Tönen sprechen ;-) Aber was ich in meiner Wohnung höre, ist auch schon fast mehr ein Grummeln, als ein Ton ;-)

      Weitere Anmerkungen zu den vielen Kommentaren und Nachfragen später - meine kostenlose i-Net Zeit läuft gerade ab...

      1. Tach,

        Als Musiker kann ich es ganz einfach ermitteln: der tiefste Ton, den ich als Baßbariton SINGEN kann ist ein G mit ca. 100 Hz. Das ist noch gar nicht so arg tief. 50 Hz liegt eine Oktave darunter. Auf dem Klavier habe ich unter diesen 50 Hz noch einmal eine knappe Oktave zur Verfügung. Und alle Töne lassen sich vortrefflich hören.

        Ich habe auch nicht behauptet, dass der Ton zu tief wäre um ihn zu hören, sondern dass ein entsprechend tiefer Ton in der von dir angegebenen Lautstärke einfach zu leise wäre, ihn zu hören.

        mfg
        Woodfighter

  5. Hello,

    Kennt Ihr andere Betroffene?

    ja, nahe Verwandte von mir - wobei sehr selektiv, d.h. nur bestimmte Personen im Haushalt und nicht immer, sondern zeitweilig. Vermutung dort liegt entweder auf dem einige km entfernten Flughafen, mit irgendeinem Funk-/Anflugsender, der nur nächteweise an ist, oder sogar auf etwas was sehr weit entfernt ist. Es gibt Berichte über Funkanlagen des Militärs mit denen durch sehr niederfrequente Signale Kontakt zu U-Booten aufgenommen wird - aber das ist halt ein Nischenthema über das nicht viel gesprochen wird.

    MfG
    Rouven

    --
    -------------------
    When the only tool you've got is a hammer, all problems start to look like nails.
  6. Ein paar Ideen:

    Deine Nachbarn haben sicher einen Kühlschrank. Ist er die Geräuschquelle?

    Befindet sich im Keller des Hauses eine Heizungs- oder Warmwasseranlage?

    Ich kenne das Phänomen. Zum einen bezeichne ich mich selbst als ansatzweise lärmphobisch, zum anderen hatte ich früher eien Wohnung in der man Nachts ein leises unterschwelliges Brummen hören konnte. Zusätzlich war aus einem hinter einer Verkleidung verlaufendem Wasserrohr ein hohes (pfeifendes) Geräusch zu vernehmen.

    Deswegen tippe ich u. a. auf Rohre udn Leitungen die durchaus ein weiter entferntes Geräusch übertragen können.

    Möglich ist auch dass es irgednwo in der Gegend eine Abwasserpumpanalge gibt, weil zu wenig Gefälle ist.

  7. Hallo Andreas,

    in meiner neuen Wohnung brummt es wie doof. Tag und Nacht. Es raubt mir den Schlaf.

    kannst du ein elektrisches Gerät in deiner Wohnung ausschließen?
    Mach mal direkt hinter dem Zähler die Sicherungen raus.

    Es kommt nicht vom Nachbarn.

    Was macht dich so sicher? Hört er das Brummen auch?

    In meiner Straße gibt es mind. eine Nachbarin, die von dem gleichen Ton gestört wird.

    Im gleichen Haus, oder Straße?

    Grüße,

    Jochen

    --
    Kritzeln statt texten:
    Scribbleboard
    1. Hello,

      In meiner Straße gibt es mind. eine Nachbarin, die von dem gleichen Ton gestört wird.

      Im gleichen Haus, oder Straße?

      Wie groß ist denn die Wellenlänge einer 33 1/3 oder einer 50Hz-Schwingung?

      • in Luft
      • in Körpern und Flüssigkeiten (feuchte Erde)
      • als elektrische Schwingung

      Vielleicht handelt es sich um Schwingungsknotenpukte, die aufgrund regelmäßig aufgestellter Störquellen (die jede für sich nicht hörbar oder sogar nicht mehr messbar ist)?
      Das würde dafür sprechen, dass das Phänemen erst auftritt, seitdem die Sendemastdichte von Handy-Masten so sehr gestiegen ist.

      Harzliche Grüße vom Berg
      http://www.annerschbarrich.de

      Tom

      --
      Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
      Nur selber lernen macht schlau

      1. Hallo,

        Wie groß ist denn die Wellenlänge einer 33 1/3 oder einer 50Hz-Schwingung?

        • in Luft

        ca. 10m bzw. gute 6m

        • in Körpern und Flüssigkeiten (feuchte Erde)

        hängt _sehr stark_ vom Medium ab - in Wasser etwa 2.5m bzw. gut 1.50m

        • als elektrische Schwingung

        Rund 9000km bzw. etwa 6000km. Das spielt hier wohl keine Rolle. ;-)

        Vielleicht handelt es sich um Schwingungsknotenpukte, die aufgrund regelmäßig aufgestellter Störquellen (die jede für sich nicht hörbar oder sogar nicht mehr messbar ist)?

        Was für Störquellen könnten das sein, die so etwa alle 6..7m stehen?

        Ciao,
         Martin

        --
        Das Gehirn ist schon eine tolle Sache: Es fängt ganz von allein an zu arbeiten, wenn man morgens aufsteht, und hört erst damit auf, wenn man in der Schule ankommt.
          (alte Schülererkenntnis)
        1. Hello,

          Vielleicht handelt es sich um Schwingungsknotenpukte, die aufgrund regelmäßig aufgestellter Störquellen (die jede für sich nicht hörbar oder sogar nicht mehr messbar ist)?

          Was für Störquellen könnten das sein, die so etwa alle 6..7m stehen?

          Das ist nicht notwendig, dass die im Abstand derr Wellenlänge stehen. Die müssen nur im Abstand eines Vielfachen der Wellenlänge stehen. Und wenn es dann (vereinfacht) drei Störquellen sind, die zueinander in einem ungünstigen (oder für das Brummen eben günstigen) Abstand stehen, könnte sich ein entsprechender Schwebungskonten aller drei genau im Haus von Andreas befinden.

          Und dass elektrische Wellen nun zu vernachlässigen sind, das glaucb ich auch nicht. Aufgrund von Schwebungen könnten eben auch hier Knoten entstehen, die plötzlich messbare Amplituden erzeugen.

          Harzliche Grüße vom Berg
          http://www.annerschbarrich.de

          Tom

          --
          Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
          Nur selber lernen macht schlau

      2. Hi,

        Vielleicht handelt es sich um Schwingungsknotenpukte, die aufgrund regelmäßig aufgestellter Störquellen (die jede für sich nicht hörbar oder sogar nicht mehr messbar ist)?

        Im Knoten schwingt nichts.

        Grüße,

        Ronny

        1. Hello,

          Vielleicht handelt es sich um Schwingungsknotenpukte, die aufgrund regelmäßig aufgestellter Störquellen (die jede für sich nicht hörbar oder sogar nicht mehr messbar ist)?

          Im Knoten schwingt nichts.

          Danke.
          Ich meinte auch die Bäuche ;-)

          Harzliche Grüße vom Berg
          http://www.annerschbarrich.de

          Tom

          --
          Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
          Nur selber lernen macht schlau

          1. Hi,

            Im Knoten schwingt nichts.

            Danke.
            Ich meinte auch die Bäuche ;-)

            bei schwingenden Bäuchen fällt mir nur Homer ein ...

            Schönen Sonntag noch!
            O'Brien

            --
            Frank und Buster: "Heya, wir sind hier um zu helfen!"
  8. Hi,

    in meiner neuen Wohnung brummt es wie doof. Tag und Nacht.

    bei mir war das mal eine Zeitlang, als Nachbarn wegen eines Wasserschadens ihren Boden auspumpen mussten. Das dröhnte gemächlich durch das ganze Haus. Ist die Lautstärke überall gleichmäßig, oder lassen sich Veränderungen wahrnehmen?

    Cheatah

    --
    X-Self-Code: sh:( fo:} ch:~ rl:° br:> n4:& ie:% mo:) va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:~ js:|
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    X-Will-Answer-Email: No
    X-Please-Search-Archive-First: Absolutely Yes
  9. Hi,

    in meiner neuen Wohnung brummt es wie doof.

    vielleicht bringt dich dieser heise-Artikel weiter.

    Dabei sehe ich gerade auf der heise-Seite, dass unser aller Freund Gravi zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bewährung verurteilt wurde. *juchhei*

    Schönen Sonntag noch!
    O'Brien

    --
    Frank und Buster: "Heya, wir sind hier um zu helfen!"
    1. Hi,

      Dabei sehe ich gerade auf der heise-Seite, dass unser aller Freund Gravi zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bewährung verurteilt wurde. *juchhei*

      ups, vielleicht sollte ich doch wieder unten anfangen, die Forumshauptseite zu lesen

      Schönen Sonntag noch!
      O'Brien

      --
      Frank und Buster: "Heya, wir sind hier um zu helfen!"
    2. Hi,

      und noch ein Link: http://www.brummen-muenchen.de/

      Unbewertet, durch Zufall eben gefunden und noch nicht genauer nachgelesen.

      Schönen Sonntag noch!
      O'Brien

      --
      Frank und Buster: "Heya, wir sind hier um zu helfen!"
      1. Hello,

        da kannst du auch direkt auf http://www.brummt.de verlinken, die scheinen das Phänomen in Deutschland hauptsächlich zu verfolgen.

        MfG
        Rouven

        --
        -------------------
        Computer programming is tremendous fun. Like music, it is a skill that derives from an unknown blend of innate talent and constant practice. Like drawing, it can be shaped to a variety of ends: commercial, artistic, and pure entertainment. Programmers have a well-deserved reputation for working long hours but are rarely credited with being driven by creative fevers. Programmers talk about software development on weekends, vacations, and over meals not because they lack imagination, but because their imagination reveals worlds that others cannot see. -- Larry OBrien and Bruce Eckel in Thinking in C#
  10. Hi,

    kommt das Geräusch von außen als Luftschall ins Haus/ Wohnung oder ist es in der Wand, also Körperschall?
    Es könnte eine Pumpe, ein Lüfter oder irgendein anderer Elektromotor sein, welcher an einer Wand, Denke oder einem Rohr befestigt ist.
    Bei einem Bekannten von mir konnte man z.B. die durchgedrehte Ölpumpe der zentralen Ölversorgung eines seiner Nachbarn hören.
    Eine Umwälzpumpen für die Heizung oder die Warmwasserversorgung könnte es auch sein.
    Wenn es 50 Hz sind, dann kann es auch ein elektrisches Bauteil sein, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das genügend Energie ins Haus bringt.
    Einfach mal durchs Haus laufen und alles anfassen, was es sein könnte, wenn es genauso vibriert, wie es brummt, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Du es gefunden hast.

    Mobilfunkantennen sollte man an ihrem Aussehen erkennen. Einfach mal auf die umliegenden Dächer kucken.
    http://images.google.de/images?svnum=10&um=1&hl=de&q=mobilfunkantennen&btnG=Bilder-Suche

    Grüße,

    Ronny

    1. Hi,

      Wenn es 50 Hz sind, dann kann es auch ein elektrisches Bauteil sein, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das genügend Energie ins Haus bringt.

      wobei zu beachten ist, dass Trafos etc. mit doppelter Netzfrequenz, also 100 Hz, brummen.

      Schönen Sonntag noch!
      O'Brien

      --
      Frank und Buster: "Heya, wir sind hier um zu helfen!"
      1. Hi,

        wobei zu beachten ist, dass Trafos etc. mit doppelter Netzfrequenz, also 100 Hz, brummen.

        Nimm einfach meine 50Hz als Synonym für Netzbrummen. Welche Frequenzen mit welcher Amplitude tatsächlich auftreten, müsste man mit einer Frequenzanalyse herausfinden. Es ist selten, dass die 50 oder 100 Hz alleine vorkommen.

        Grüße,

        Ronny

      2. Hello,

        wobei zu beachten ist, dass Trafos etc. mit doppelter Netzfrequenz, also 100 Hz, brummen.

        Vielleicht hat der Elektriker geschmuddelt bei der Erdung der Installation.
        Wenn er eine Ringinstallation gebaut hat (das ist besonders beliebt für die Erdung), dann könnte die die Frequenz von 50 Hz (Netzfrequenz) in alle induzierbaren Materialen innerhalb des Ringes übertragen. Dazu reichen schon geringste Spannungsdifferenzen auf der Ringerde. Die treten in realen Systemen immer auf.

        Wohnungsinstallationen (und die in Rundfunkanstalten *g*) müssen daher grundsätzlich mit einer Sternerde zu einem Zentralerder ausgeführt werden.

        Harzliche Grüße vom Berg
        http://www.annerschbarrich.de

        Tom

        --
        Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
        Nur selber lernen macht schlau

    2. Hello,

      kommt das Geräusch von außen als Luftschall ins Haus/ Wohnung oder ist es in der Wand, also Körperschall?

      Gute Anregung!

      Wenn es 50 Hz sind, dann kann es auch ein elektrisches Bauteil sein, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das genügend Energie ins Haus bringt.

      Ein paar picoWatt reichen schon aus für die Erzeugung irre hoher Schalleistungspegel.
      Es kommt nur auf den Wandler an.

      http://www.sengpielaudio.com/SchalldruckpegelSindNichtSchallleistungspegel.pdf

      Harzliche Grüße vom Berg
      http://www.annerschbarrich.de

      Tom

      --
      Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
      Nur selber lernen macht schlau

    3. Hallo!

      Mobilfunkantennen sollte man an ihrem Aussehen erkennen. Einfach mal auf die umliegenden Dächer kucken.
      http://images.google.de/images?svnum=10&um=1&hl=de&q=mobilfunkantennen&btnG=Bilder-Suche

      Naja, du solltest auch die umliegenden Bäume näher betrachten :-) (Tip: sollte die Rinde die Farbe von Beton haben, wäre ich sofort misstrauisch)

      ciao, ww *SCNR* ;-)

      --
      Schäuble:
        "Wir können alles. Außer Rechtsstaat."
  11. Hellihello

    bei meiner Mutter, allerdings ein Einfamilienhaus, war das kleine immerbrennende Glimmlicht der Gasheizung eine Geräuschquelle, die sich im ganzen Haus hören ließ. Kaum vorstellbar eigentlich, aber ich habs selbst gehört. Ist dasGeräusch überall gleichmäßig, ist zumindest die Heizung als Transporteur des Geräusches nicht auszuschließen.

    Gruß,

    frankx

  12. Hello,

    in meiner neuen Wohnung brummt es wie doof. Tag und Nacht. Es ist überall - es läßt sich keine Richtung verorten. Das Umweltamt hat schon bei mir gemessen. Pegel (20 dB) leider unterhalb der Grenzwerte (25 dB).

    Was haben sie denn gemessen?
    Schallleistungspegel oder Schalldruckpegel?
    Wurden Filter verwendet?
    Wurde die Messung über längere Zeit vorgenommen und integriert?
    Wurde ein Rotationsgalgenmikrofon verwendet, das mit seinen physikalischen Werten (Länge des Galgens, Aufstellort, Lage der Messebenen) die festgestellte Frequenz berücksichtigt?
    Ist die Frequenz konstant?

    Wohnst Du in der Nähe eines Transformatorenhauses oder von Höchstspannungsleitungen?

    Ist bei Dir vielleicht ein UFO gelandet? ;-))

    Harzliche Grüße vom Berg
    http://www.annerschbarrich.de

    Tom

    --
    Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
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