Hallo,
[..] E-Mails speichern und sparst pro Eintrag 6 Bytes.
Ok, wir sparen 6 Bytes, danke ;)
Vielleicht solltest du ein Projekt unterstützen, welches wirklich einen Schutz bietet. Du könntest z.B. E-Mails verschlüsseln und all deinen Bekannten und Verwandten dies auch nahelegen - vielleicht mit dem Angebot, ihnen bei der Einrichtung und Benutzung zu helfen.
Wer verschlüsselt, macht sich verdächtig. Deswegen bin ich eher am Überlegen, meinen gesamten eMail-Verkehr offenzulegen.
Btw., im Internet gibt es sowieso keine Privatsphäre, entsprechende Grundsatzurteile wurden in USA schon gefällt: Wer private Daten im Internet austauscht, muss damit rechnen, dass diese missbraucht werden.
Beispiel: Otto bestellt Rasierseife in einem Online-Shop und gibt dabei seine postalische Adresse sowie seine Bankverbindung bekannt (spätestens bei der Zahlung auf Rechnung).
Ede steht auf der Leitung und sammelt solche Daten, wie Otto von sich preis gibt. Irgendwann hat Ede eine stattliche Sammlung, die er an die "Bullshit"-Zeitung verkauft für viel Euro.
Für BKA-Chef Ziecke ein klarer Fall: Otto ist selbst schuld dafür, dass seine privaten Daten missbraucht wurden, weil er damit zu leichtfertig umgegangen ist. Wegen einem saublöden Stück Rasierseife muss Otto nun ständig seine Kontoauszüge kontrollieren, dass da ja keine unerlaubten Abbuchungen stattfinden.
Aber ich schweife ab....
Zurück zu meiner Mailbox: Den Artikel hab ich ergänzt mit einer Sicherheitsbetrachtung. Obwohl: So richtig wichtige Nachrichten würde ich persönlich niemals übers Internet verschicken, das ist mir viel zu unsicher.
Auch im Zeitalter von Web 2.0 würde ich wichtige Briefe eher einem Papierkorb im Schlosspark Karlsruhe anvertrauen (1) als einer Mailbox bei schweb.de ;)
Viele Grüße,
Horst Klar
(1) Sofern ich mich darauf verlassen kann, dass die Müllabfuhr nicht außer der Reihe kommt.
Wenn der Kommentar nicht zum Code passt, kann auch der Code falsch sein.