Fedora 10 lässt sich nicht installieren
Tom
- webserver
Hello,
ich habe mir mit einiger Mühe die DVD von Fedora 10 herungergeladen...
Wget hat 32 Anläufe benötigt und über 24 Stunden, das Image ist nun wohl leider fehlerhaft.
Also nochmal versucht mit der Netintall.
Die kommt aber leider nicht über die Zuweisung der Netzwerk-ressourcen hinaus. Sie weigert sich standhaft, eine feste IP V4 einzustellen. Per DHCP scheint sich aber etwas zu tun, die Installation stürzt dann später aber doch ab.
Über die Rescue-Konsole kann ich in der ncurses-Oberfläche eine IP zuweisen. Die Partitionen sind auch angelegt worden (überprüft mit fdisk), obwohl die Konsole beim Starten behauptet, es wären keine Linux-Partitionen vorhanden.
Hat von Euch schon jemand Erfahrungen mit der Version gesammelt?
Die Maschine ist noch eine 32Bit-Maschine. Das i386-ISO sollte also dazu passen...
Ich vermute, dass es etwas mit SELinux zu tun hat, was von Fedora hier scheinbar benutzt wird. Ich müsste also wahrscheinlich den Installationsgang auf der Netinstall-CD manipulieren.
Wie vorgehen?
Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund
Tom vom Berg

Hello,
ich bin einen Schritt weiter.
Ich habe die Partitionen
/boot
/
swap
mittels der Rescue-Konsole formatiert.
Der Grub-Installer ist allerdings in der Rescue-Konsole nicht auffindbar.
Fällt mir aber gerade ein, dass ich nicht geschaut habe, ob das CDROM überhaupt eingebunden war :-(
Dann neuer Verusch, die Istallation durchzuführen. Die Konfiguration der Netzwerkkarte mit der grafischen Installationsoberfläche macht immer noch Probleme.
"Fehler beim Konfigurieren des Netzwerkgerätes"
Man kann dann die Installation ur noch abbrechen, oder aber DHCP benutzen.
Die IP ist aber frei. Man kann sie in der ASCII-Konsole (Strg-Alt-F2) der Karte auch ohne Probleme zuweisen, nur die grafische Installation bekommt davon nichts mit.
Nachdem ich nun per DHCP zugewiesen habe, kann ich die Netzinstallation durchführen. Schaun wir mal. wieviele Stunden das nun dauert und ob am Ende GRUB und der Bootrecord übertragen wird.
Warum die das bei allen mir bekannten Distributionen immer erst am Ende machen, verstehe ich nicht...
Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund
Tom vom Berg

Hello,
falls es wichtig sein sollte: Das System verfügt (z.Zt.) über eine HDD IDE (die wird aber trotzdem mit sda bezeichnet), ein DVD/CDROM-Laufwerk und 512MB Arbeitsspeicher.
Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund
Tom vom Berg

Hello,
falls es wichtig sein sollte: Das System verfügt (z.Zt.) über eine HDD IDE (die wird aber trotzdem mit sda bezeichnet), ein DVD/CDROM-Laufwerk und 512MB Arbeitsspeicher.
Geheimnnisse über Geheimnisse...
Bin gerade durch mit der "Minimalinstallation".
Erfolg von der Geschichte: als letztes Paket wurden 50MB i686-Kernel installiert, obwohl es sich doch um eine i386-Netz-Installations-CD handelt...
Und nach dem Reboot kommt dann (auf Drücken der Escape-Taste)
"Could not detect Stabilisation"
was auch immer das bedeuten soll.
Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund
Tom vom Berg

Hello,
nun habe ich den rest auch sichtbar bekommen...
Die Laufwerke werden als SCSI angesprochen, obwohl sie IDE sind.
Geheimnnisse über Geheimnisse...
Could not detect Stabilisation, waiting 10 seconds.
kjournald starting. Commit interval 5 seconds
EXT3-fs: mpounted filesystem with ordered data mode.
type=1404 audit(1228715418.513:2): enforcing=1 old_enforcing=0 auid=4294967295 s
es=4294967295
SELinux: Could not open policy file <= /etc/selinux/targeted/policy/policy.23:
No such file or directory
Unable to load SELinux policy (No such file or directory). Halting now.
Was muss ich nun davon halten und wie komme ich weiter?
Das Problem scheint nicht einmalig zu sein, nur eine Lösung habe ich bisher nicht gefunden.
Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund
Tom vom Berg

Hello,
tja, wie vermutet:
Habe SELinux ausgeschaltet, nun läuft die Möhre hoch.
Die Grafikkarte wird noch nicht automatisch erkannt, da habe ich erst mal wieder einen Monitor für Halbblinde. 800x600 bei 17" TFT passt dann ja zu mir ;-))
Wie geht es:
Mit der CD in die Rettungskonsole booten.
Netzwerk wird nicht benötigt.
im File
/mnt/sysimage/etc/selinux/config
z.B. mittels vi die Zeile
# SELINUX=enforced ## auskommentieren
SELINUX=disabled ## einfügen
speichern und rebooten.
Nun sollte das System erst einmal offen sein und mit dem grafischen Dialog für frische Systeme weitermachen...
Was es nun mit SELinux und seiner Nichtfunktion auf sich hat, wird nich spanned werden.
Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund
Tom vom Berg
