hallo Mike,
ich soll eine Facharbeit in Philo schreiben
Hm. Nach dem Rest deines postings steht zu vermuten, daß "Philo" sowas wie "Philosophie" bedeutet.
Ich soll die soziologischen und philosophischen Ansätze von Ruut Veenhoven übers Glück mit den von "klassischen" (2-3) Philosophen vergleichen.
Ruut Veenhoven - http://www1.eur.nl/fsw/happiness/
Ich habe keine Ahnung, wer dieser Ruut Veenhoven ist und muß mich da auch erstmal einlesen.
Jetzt muss ich mir noch die zwei oder drei anderen Philosophen suchen, mit denen ich das vergleichen möchte.
"Philosophen" gibt es viele. Und ihre jeweiligen "Werke" gibt es in nahezu allen lebenden und ausgestorbenen Sprachen der Welt.
Ich würde von euch wissen, welchen Philosophen ihr nehmen würdet
Ich weiß nicht, wie "ernst" es mit dieser Facharbeit ist, aus dem Schulalltag bin ich chon sehr lange raus - aus der "Philosophie" allerdings noch lange nicht. Ich habe es allerdings bei vergleichbaren Aufgaben immer (na gut, das kam allenfalls zweimal während meiner gesamten Schulzeit vor) so gehalten, daß ich dem Lehrer erklärt habe, daß seine Aufgabenstellung falsch ist und er folgende Aufgabenstellung hätte entwickeln sollen: "..."
Wenn dein Philosophielehrer wirklich was von _Philosophie_ versteht, _muß_ er darauf eingehen und deinen Vorschlag akzeptieren. Aber du mußt ihm natürlich eine ernstzunehmende alternative Fragestellung und eine dazu passende Facharbeit liefern. Mit drei Pünktchen, wie ich sie hier als Platzhalter angegeben habe, ist er zu recht nicht zufrieden.
Bei einer solchen Fragestellung würde ich vermutlich zu systematisieren versuchen. Also: Vergleich erst mit einem ganz alten Philosophen, zweitens mit einem etwas jüngeren und drittens mit irgendeinem einigermaßen modernen. Unter den "alten" bietet sich dann immer Plato an, unter den "etwas jüngeren" vielleicht Luther, und unter den "modernen" vielleicht Adorno.
Entschuldige, ich habe die Namen jetz bewußt nicht verlinkt, obwohl sich über Google nicht nur diese Namen, sondern auch ihre Aussagen über "Glück" finden lassen.
Wer einen guten Vorschlag hat und an dieser Diskussionsrunde ernsthaft interessiert ist, her mit den Ideen.
Falsche Reihenfolge. Ich bin an einer solchen Diskussionsrunde interessiert, aber ich habe keinen wirklich "guten" Vorschlag. Ich halte das für eine ganz hinterlistige Aufgabenstellung deines Philosophielehreres. Der Typ will herausfinden, wie ihr auf solche "provokativen" Hausaufgaben reagiert. Wenn du jetzt anfängst, in Dutzende Bibliotheken zu rennen und dicke Bücher zu wälzen, lacht er sich ins Fäustchen. Genau das will er nämlich nicht. Sondern er will, daß du ihm erklärst, daß seine Aufgabenstellung _in dieser Form_ Schwachsinn ist. Und, wie schon angegeben: wenn der Typ selber _wirklich_ was von Philosphie versteht, wird er das verstehen - unter der allerdings zwingend notwendigen Voraussetzung, daß du ihm eine alternative Fragestellung entwickeln kannst.
PS: Es sollten natürlich am besten eher leicht zu "verarbeitende" Philosophen sein
Wer wirklich Philosoph ist und irgendwas Ernstzunehmendes verfaßt hat, ist niemals "leicht zu verarbeiten". Auch die Gedichte von Christian Morgenstern enthalten oftmals viel mehr Philosophie als die dicken Bücher anderer "Schreiber". Und es gibt sogar bei Karl Marx mehrfach Aussagen darüber, wie er "Glück" empfindet.
Grüße aus Berlin
Christoph S.