Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man -sobald das Herz nicht mehr schlägt- umfällt und wech vom Fenster ist....
Früher galt man als tot, wenn kein Pulsschlag mehr zu fühlen war (Zeitpunkt A). Irgendwann wurde der Tod (soweit ich weiss) als Abwesenheit von Hirnströmen definiert (Zeitpunkt B).
Die Zeit von A bis B kenne ich nicht. Aber nach der Regel, dass man 3 Minuten ohne Sauerstoff, 3 Tage ohne Wasser und 3 Wochen ohne Nahrung auskommen kann, wird das wohl eine Spanne von einigen dutzend Sekunden sein.
Wohl auch abhängig von der Temperatur. Ein Tod im Eis läuft langsamer ab als ein Tod in der Sauna. Wer im Eis einbricht und "ertrinkt", hat ein paar Minuten mehr, wenn Hilfe kommt.
Von den Hirnströmen abgelöst sind die körperlichen Fähigkeiten. Etwa Luft zu holen, einen Hilfeschrei zu formulieren und mit Lunge und Stimmbändern zu "senden".
Ich vermute, der Herztod erfolgt ruhig und bewusst. Es sei denn, man steht dabei und fällt ins Schlagzeug. Das wäre ein pfiffiger Hilferuf.
Bug