Hello,
vor ein paar Tagen ging durch die Medien, dass es nun auch für die Weiterbildungsbranche einen Mindestlohn geben soll. Ich suche nun schon, seitdem ich das vernommen habe, ob es auch irgendwelche Zahlen dafür gibt.
Hat hier jemand schon irgendwelche Zahlen gefunden dazu?
Hintergrund:
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Es ist ja leider inzwischen üblich, dass irgendwelche Gesellschaften sich erst einmal die Aufträge einverleiben und dann gegen ca. 15,- bis 18,- Euro/Einheit von freien Mitarbeitern abarbeiten lassen.
Da man aber selten am Ort wohnt, als freier Dozent auch Krankenkasse, Sozialversicherungen, Dozentenversicherung und eigene Weiterbildung in voller Höhe davon bezahlen muss, bleiben selten mehr als 10,- Euro die Stunde (brutto vor Steuern) übrig. Oft sind es sogar unter 5,- Euro, da ja auch ein eigenes Büro zuhause, Geräte, Programme, Lehrmaterial, Leerlaufzeiten usw. noch anfallen.
Spesen werden selten erstattet, obwohl das in jedem anderen Beruf üblich ist.
Darüberhinaus passiert es dann leider auch immer wieder, dass die Auftraggeber gar nicht oder erst sehr verspätet bezahlen.
Ich würde gerne etwas dagegen tun. Ideen wären z.B. die Gründung einer Factoring-Gesellschaft (e.G.) der freien Dozenten, die dann nach und nach auch eine bessere Bindung der Dozenten untereinander bewirken kann und vor allem eine gemeinsame Rechtsvertretung bilden kann.
Zusätzlicher Vorteil wäre eine Versicherungswirkung gegen Forderungsausfälle und bessere Kontrolle der Schwarzen Schafe (auf beiden Seiten).
Wie würdet Ihr (wenn ihr zu denjenigen gehört, die ebenfalls in diesem Metier tätig sind) die Chancen für eine solche Genossenschaft einschätzen?
Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz
Tom vom Berg
