ChrisB: Das *g* zum Wochenende

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Hi,

Für die "Individualkommunikation" hingegen ist man "nur" Bote.

Der sich aber nicht nur letztendlich um die Zustellung, sondern auch vorher schon um den Lagerhaltungs-Teil der vorangehenden Daten-„Logistik” kümmert.

Wenn ich dem grossen Google und seinen Mitbewerbern nicht mehr traue, und solchen Ausgeburten wie „Deutschland-Mail” schon gar nicht - dann kann ich meine Kommunikation auch diesbezuglich irgendwann in P2P-Netze „auslagern” (so ich denn dem Prinzip vertraue, dass die Masse der Teilnehmer auf längere Sicht grössere Vertraulichkeit gewährleistet, als ein grosser, zentralisierter Anbieter mit finanziellen oder staatlichen Interessen im Hintergrund).

Wie man die Zuverlässigkeit und den zeitlich beliebigen Zugriff sicherstellt, wäre noch zu überlegen. Klar sollte die Zahl der Knoten im Netz, an denen meine Daten gelagert sind, vertretbar begrenzt sein - wenn jeder Teilnehmer alle meine Daten vorhalten soll, dann müsste ich das auch umgekehrt mit allen Daten von allen anderen Teilnehmern machen, und damit wäre die Wirtschaftlichkeit des Systems dahin.
Aber Anreize für Teilnehmer, die viel Speicherkapazität oder über einen längeren Zeitraum verlässlich Bandbreite bereitstellen, lassen sich ja auch schaffen - von reinen system-internen Vorteilen wie höheren Zugriffsgeschwindigkeiten/mehr eigenem Speicherplatz bis hin zu Boni, die in der realen Welt eingelöst werden können.

MfG ChrisB

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“Whoever best describes the problem is the person most likely to solve the problem.” [Dan Roam]