alex schoeberl: Vista: zu viele Prozesse

Ich habe meinen Laptop mit Windows Vista Home jetzt seit kurz vor Weihnachten. Ich versuche den PC "sauber" zu halten und überlege immer drei Mal bevor ich ein Programm installiere. Trotzdem laufen jetzt schon 68 Prozesse gleichzeitig, ohne dass ein Programm von mir geöffnet worden ist...
((komischer Weise sehe ich die meisten dieser Prozesse im tskmgr nur wenn ich auf "Prozesse aller Benutzer anzeigen" klicke, obwohl ich nur einen Benutzer habe))
Ich schaue mir auch öfters in msconfig die Autostart einträge an und deaktiviere einige, jedoch werden da nur 18 Einträge ( plus die von Microsoft) angezeigt.
Was kann ich denn machen um die Zahl der Prozesse um einiges zu verringern?

  1. Linux

    XD

    1. Moin!

      Linux

      Nein.

      Im Leerlauf hat ein Linux-Server (ohne grafische Benutzeroberfläche) auch so an die 80 bis 100 Prozesse am Laufen, mit X-Window-System nochmal deutlich mehr. Und bei Benutzung sowieso.

      Relevant ist nicht die Zahl der Prozesse. Relevant ist, wieviel Arbeit die CPU leisten kann und wieviel RAM noch frei ist.

       - Sven Rautenberg

      1. »» Linux

        Nein.

        Doch XD

        Z.b. Ubuntu 8.04 + Fluxbox = ca. 18 Prozesse
        (da sind auch ein paar kde prozesse dabei, zum fernsehen und so..)

        ja und mein 7 Jahre alter Computer hat nie wirklich über 10% Standart Auslastung! Nja so ist es XD

        Unter XP hatte ich auf der Kiste schon so Standart 40% ...

        Es macht schon einen riesen unterschied, und auf den notebook kommt linux sowieso immer geil!

        1. Hallo

          ... Standart ...

          ... Standart ...

          ahh ja

          Es macht schon einen riesen unterschied, und auf den notebook kommt linux sowieso immer geil!

          Klar, besonders, weil unter Linux gerade bei Notebooks die Hardwareunterstützung so dermaßen vorbildlich ist. Schön, wenn das bei dir alles reibungslos läuft, das ist aber leider nicht das Standardverhalten.

          Tschö, Auge

          --
          Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.

          Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3

          1. Klar, besonders, weil unter Linux gerade bei Notebooks die Hardwareunterstützung so dermaßen vorbildlich ist. Schön, wenn das bei dir alles reibungslos läuft, das ist aber leider nicht das Standardverhalten.

            Lol, mal schlechte erfahrungen gemacht was? XD

            Am Anfang braucht man einen Unix Guru an seiner Seite, danach checkt man alles!

            Nja jedenfalls, ich hab noch keinen computer gesehn auf den mein Install Usb Stick nicht auf anhiebt alles Problemlos erkennt und installiert hat (ausser im BIOS hat kein USB Boot, dan half die CD)...

            Schaust du mal "Auge" auf MintOS <- Super XD

            1. Hallo

              »» Klar, besonders, weil unter Linux gerade bei Notebooks die Hardwareunterstützung so dermaßen vorbildlich ist. Schön, wenn das bei dir alles reibungslos läuft, das ist aber leider nicht das Standardverhalten.
              »»
              Lol, mal schlechte erfahrungen gemacht was? XD

              Nö, nur die Erfahrung, dass häufig nicht alle Hardware erkannt wird. Unschöne Erfahrungen schon, aber unter "schlechte Erfahrungen" zähle ich andere, relevantere Dinge. Solange die Soundkarte auf einem Arbeitsrechner nicht erkannt wird, ist mir das egal. Der nicht funktionierende Drucker/Scanner/"Suspend to Disk"-Modus ist aber, je nach Aufgabenstellung, ein Minuspunkt -und zwar ein fetter- für die jeweilige Distribution, im Zweifelsfall auch ein Ausschlussgrund.

              *btw* Ich benutze Linux zur täglichen Arbeit. Ist ja nicht so, dass ich überhaupt nichts damit zu tun hätte.

              [viel Lobhudelei]

              Schön, wenn das bei dir alles reibungslos läuft, das ist aber immer noch nicht das Standardverhalten.

              hach, ich hab' grad' 'n Déjà-vu

              Tschö, Auge

              --
              Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.

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          2. Hallo,

            Schön, wenn das bei dir alles reibungslos läuft, das ist aber leider nicht das Standardverhalten.

            Also ich kann mich da ebenfalls nicht beklagen - Intrepid läuft auf meinem inspiron 1720 wie ne eins (auch Ruhezustand, 3D-Treiber, WLAN, MM-Tasten etc.). Und nein, standardmäßig war Vista drauf ;-)

            Allerdings muss ich gestehen, dass sich die Hardwareunterstützung mit jeder neuen Ubuntu-Version verbessert hat, und erst jetzt (also seit 8.10) vollständig ist.

            mfg. Daniel

            -- Selfcode: ie:{ fl:( br:> va:) ls:& fo:) rl:( n4:# ss:) de:> js:) mo:} zu:}
            1. Hallo

              »» Schön, wenn das bei dir alles reibungslos läuft, das ist aber leider nicht das Standardverhalten.

              Also ich kann mich da ebenfalls nicht beklagen - Intrepid läuft auf meinem inspiron 1720 wie ne eins (auch Ruhezustand, 3D-Treiber, WLAN, MM-Tasten etc.).

              Bei mir zickt der Scanner (an 'nem Desktoprechner) rum, aber das ist nicht gar so wichtig.

              Allerdings muss ich gestehen, dass sich die Hardwareunterstützung mit jeder neuen Ubuntu-Version verbessert hat, und erst jetzt (also seit 8.10) vollständig ist.

              Die Vollständigkeit ergibt sich an jedem Einzelfall. Vor drei Jahren habe ich meine Soundkarte auch nicht an's Laufen gebracht (das ist nicht wirklich wichtig, höchstens ärgerlich (außer man will Musik hören/bearbeiten/...)), heutzutage ist das kein Problem.

              Ja, im allgemeinen ist die Hardwareunterstützung *wesentlich* besser geworden, aber erzähle das mal einem, der von Windows kommt, wo er davon ausgehen kann, dass es für *alle* seine Geräte einen Treiber gibt (außer für recht alte Hardware, namentlich einen Scanner mit TWAIN-Schnittstelle ab Vista ;-)).

              Tschö, Auge

              --
              Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.

              Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3

  2. Ich habe meinen Laptop mit Windows Vista Home jetzt seit kurz vor Weihnachten.

    Kleine Frage. Hast du Norton-Commander oder ähnliches Symantec Produkt an Bord? Wenn ja, das Ding ist eine CPU und Prozess Schleuder erster Güte.
    Es lässt sich meist effizient ersetzen, wenn auch nicht komplett deinstallieren.

    mfg Beat --

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       <°)))o><                     ><o(((°>o
    Der Valigator leibt diese Fische

  3. Hallo,

    Ich habe meinen Laptop mit Windows Vista Home jetzt seit kurz vor Weihnachten. Ich versuche den PC "sauber" zu halten und überlege immer drei Mal bevor ich ein Programm installiere.

    das ist ein sehr guter Vorsatz. :-)

    Trotzdem laufen jetzt schon 68 Prozesse gleichzeitig, ohne dass ein Programm von mir geöffnet worden ist...
    ((komischer Weise sehe ich die meisten dieser Prozesse im tskmgr nur wenn ich auf "Prozesse aller Benutzer anzeigen" klicke, obwohl ich nur einen Benutzer habe))

    Nein, du hast noch mindestens einen weiteren Benutzer: Das Betriebssystem selbst. Und viele der Prozesse, die du siehst, laufen garantiert unter der Benutzerkennung "SYSTEM". Das ist schon bei 2000 und XP so.

    Was kann ich denn machen um die Zahl der Prozesse um einiges zu verringern?

    Unter Windows werden meist viele Dienste gestartet, die man als Otto Normalanwender nie im Leben braucht, und die man daher einfach deaktivieren kann, ohne dadurch Nachteile zu haben. Aber Achtung: Einige Dienste sind für Windows auch "lebenswichtig", so dass das System nicht einmal mehr startet, wenn man die deaktiviert! Also Vorsicht, nicht einfach rumprobieren, sondern vorher ausführlich informieren.

    So long,
     Martin

    --
    Gültig sind Frauen ab 16, wohlgeformt ab 160 Pfund.
      (Gunnar Bittersmann)

  4. Hi there,

    Ich habe meinen Laptop mit Windows Vista Home jetzt seit kurz vor Weihnachten.

    Du hast genau einen Prozess zu viel und der beginnt mit 'V'...

    scnr

    Wird Dir auch nicht viel helfen aber: ich hab Vista sofort von allen Geräten geknallt, wo's d'rauf war. Bei zweien konnt' ich downgraden, eine XP-Lizenz hatte ich noch herumliegen und der Rest rennt unter Linux...

    1. Wird Dir auch nicht viel helfen aber: ich hab Vista sofort von allen Geräten geknallt, wo's d'rauf war. Bei zweien konnt' ich downgraden, eine XP-Lizenz hatte ich noch herumliegen und der Rest rennt unter Linux...

      Ich verwende Vista (x64) jetzt seit etwa 2 Jahren - sowohl zum Arbeiten, alsauch zum Vergnügen (Spiele, Filme) - ich konnte bisher keines der öffentlich breitgetretenen Probleme (Hardwarehunger, Inkompatibliät, Performance, Treibermangel) subjektiv nachvollziehen.

      Objektiv betrachtet ist das aber anders

      Dass die Software viele Ressourcen verschlingt - aber dafür bekommt man einiges geboten, wenn man den Hardwarehunger minimieren will, ist das relativ einfach - man kann fast vieles deaktivieren.

      Inkompatibel mit alter Software stimmt zum Teil, es gibt gewisse Software die nicht funktioniert - das ist aber in fast 100% der Fälle ein Fehler der Software (z.B. zwingend benötigte Admin-Rechte), nicht ein Fehler von Vista.

      Performance: Trotz größerem Hardwarehunger läuft mein Vista auf meinem System um einiges schneller als der Vorgänger.

      Treibermangel: ich meine irgendwo gelesen zu habe, dass Vista um die 15.000 Gerätetreiber mitliefert (ein großteil dessen, was Vista auf der Platte an Platz benötigt, geht für Treiber drauf). Ich hatte mit meiner Hardware kein Problem - das liegt ggf. daran, dass ich nur "gute Hardware" kaufe und nicht irgendwelche Prä-32-bit-Uralt-Hardware verwende und versuche, dafür 64-bit-Treiber zu finden :)

      1. Hi there,

        Ich verwende Vista (x64) jetzt seit etwa 2 Jahren - sowohl zum Arbeiten, alsauch zum Vergnügen (Spiele, Filme) - ich konnte bisher keines der öffentlich breitgetretenen Probleme (Hardwarehunger, Inkompatibliät, Performance, Treibermangel) subjektiv nachvollziehen.

        Das mag für die meisten der am Rechner laufenden Anwendungen zutreffen. Einem Programmiereditor ist Vista vermutlich genauso wurscht wie die von Dir erwähnten Spiele oder Filme. Mirkosaft war clever genug, gerade bei Spielen oder anderen Freizeitvergnügungen auf Funktionalität zu schauen, weil sie wissen, wenn das nicht funktioniert hätte, hätten ihnen noch westenlich mehr Anwender den Mist um die Ohren geklatscht.

        Was eine Programmierumgebung betrifft ist auch klar, das hat unter DOS funktioniert und auch unter WIN 3.x, weil es weder ressource- noch zeitkritisch noch treiberproblematisch ist. Also warum soll man unter Vista nicht programmieren können?

        Ganz anders aber sieht es leider zB im Bereich Musikproduktion aus. Die Hälfte meines Hardwareequipments fand unter Vista keine Treiber, Softwareplugins funktionierten nicht, die DAW (Digital-Audio-Workstation ;) zuckelte und ruckelte, irgendwelche Dongels waren scheinbar plötzlich nicht mehr vorhanden, kurz - es war eine einzige Katastrophe und völlig unbrauchbar. (Fairerweise muss man sagen, daß eine professionelle Musikproduktion unter Linux auch nicht möglich ist, aber das ist ein anderes Thema)

        Was mir endgültig den Hals anschwellen und einen cholerischen Anfall bekommen liess war dann irgendeine *§%&#-Meldung, daß ich eine Datei aus irgendwelchen Urheberrechtsgründen nicht kopieren dürfte (wohlgemerkt, eine von mir selbst erstellte 96kHz-24bit-WAV-Datei!). Auch wenn das dann fünf Minuten später funktionierte (warum auch immer, ich hatte nichts geändert???) zeigte es zumindest, daß sich das "Betriebssystem" (haha) offenbar jede Datei anschaut, die es kopieren soll. Hallo? Der Dreck soll einfach den Inhalt byteweise von einer Stelle der Festplatte an eine andere kopieren, wenn ich ihm eine Kopier-Anweisung erteile. Aus und basta. Nicht analysieren.

        Bleibt also (für mich, auf die Wehehchen die mir andere in Bezug auf Vista geschildert haben will ich nicht eingehen, weil's eben nicht authentisch wäre) die alles entscheidende Frage: wenn ich mir das schon eintrete, worin liegt genau der Vorteil von Vista?
        * In dem halbdurchsichtigen Blödsinn, der auf dem Desktop gleich viel Saft verbrät wie ein Egoshooter? Kanns nicht sein; gerüchteweise gibts die Anwender wirklich, die auf dem Rechner arbeiten, denen wird AERO oder wie das heisst enorm viel Arbeit abnehmen, oder?
        * Daß das "Betriebssystem" 30 mal in der Sekunde nachschaut, ob man ja nur lizensierte Treiber verwendet? Das ist aber total wichtig für den Anwender, ich kann mir gut vorstellen, daß da viele schlecht schlafen werden vor lauter Sorge, ob wohl auch alle Treiber lizensiert sind.
        * Daß das "Betriebssystem" ständig kontrolliert ob wohl auf dem Rechner nicht ja eine Urheberrechtsverletzung begangen wird? Ist auch ein Punkt, der dem Anwender irrsinnig viel bringt, schließlich möchte man ja rechtlich immer auf der sicheren Seite sein, nicht wahr?
        * Daß Vista auf älteren Rechnern nicht rennt? Das ist endlich einmal ein wirklicher Vorteil, schliesslich wüsste der Anwender ja sonst gar nicht, daß er einen älteren Rechner besitzt, nicht wahr? (Um bei der Wahrheit zu bleiben, das Problem stellt sich zum Glück nicht wirklich, denn ausser vorinstalliert auf neuen Rechnern hat Mirkosaft Vista ohnehin höchstens zehnmal verkauft)
        * Daß ständig nachgefragt wird, ob man das wirklich tun will, was man tun will? Das ist ja zweifellos das beliebteste Feature von Vista, das geht sogar Anwendern auf die Nerven, die von Computern überhaupt keine Ahnung haben. (Ich weiss, das kann man zum Teil abdrehen, leider können das die Ahnungslosen, die sich so einen mit vorinstalliertem Vistateil ausgestatteten Rechner kaufen, nicht, weil sie nicht wissen, wie)

        Leider ergehst Du Dich nicht in Details, wenn Du schreibst:

        [...] - aber dafür bekommt man einiges geboten, [...]

        Hätte mich wirklich interessiert, zumal Du der erste wärst, der das behauptet. Bis jetzt hab ich diesbezüglich immer nur: "was soll ich machen, war auf meinem Rechner halt d'rauf" gehört.

        Vermutlich bist Du einfach froh, daß Du mit Vista das gleiche machen kannst, wie ohne; wobei ich einräume, daß man als Spieler wie Du einer bist mit DirectX 10 auf einer entsprechend ausgestatteten Maschine eine wirklich tolle Graphik etc. geboten bekommst. Das lass ich als Argument gelten und wenn mir etwas daran gelegen wäre, hätt' ich halt eine Vista-Maschine, auf der gespielt wird und fertig. Sonst käme mir der Mist nicht ins Haus;)

        1. Fairerweise muss man sagen, daß eine professionelle Musikproduktion unter Linux auch nicht möglich ist, aber das ist ein anderes Thema

          Ggf. fällt das ja unter den von mir angesprochenen Punkt: Software fehlerhaft, nicht Windows Schuld :)

          * In dem halbdurchsichtigen Blödsinn, der auf dem Desktop gleich viel Saft verbrät wie ein Egoshooter? Kanns nicht sein; gerüchteweise gibts die Anwender wirklich, die auf dem Rechner arbeiten, denen wird AERO oder wie das heisst enorm viel Arbeit abnehmen, oder?

          AERO braucht nicht viele Ressourcen, die paar Effekte laufen auf sehr grundlegenden Funktionen der Grafikhardware. Es ist nichtmal aufwändig, wenn man einen Ego-Shooter im Fenstermodus spielt und diesen in der Taskleiste als Vorschau nochmal klein ablaufen lässt. Ich habe nicht das gefühl, dass mich AERO bremst - im Gegenteil, bei deaktiviertem AERO ist alles sehr träge und die CPU-Auslastung steigt deutlich an.

          Was für eine Grafikkarte Kinderfasching ist (also grafische Dinge zu tun), ist für eine CPU nicht ganz so einfach.

          * Daß das "Betriebssystem" 30 mal in der Sekunde nachschaut, ob man ja nur lizensierte Treiber verwendet? Das ist aber total wichtig für den Anwender, ich kann mir gut vorstellen, daß da viele schlecht schlafen werden vor lauter Sorge, ob wohl auch alle Treiber lizensiert sind.

          Dieses Feature ist mir völlig unbekannt, ich wurde noch nie auf einen nicht lizenzierten Treiber hingewiesen obwohl ich für meine Grafikhardware manipulierte Treiber verwende.

          * Daß das "Betriebssystem" ständig kontrolliert ob wohl auf dem Rechner nicht ja eine Urheberrechtsverletzung begangen wird? Ist auch ein Punkt, der dem Anwender irrsinnig viel bringt, schließlich möchte man ja rechtlich immer auf der sicheren Seite sein, nicht wahr?

          Auch hier hab' ich noch keine Erfahrung gesammelt, meine selbst gerippten mp3-Dateien beanstandet Vista jedenfalls nicht.

          * Daß Vista auf älteren Rechnern nicht rennt? Das ist endlich einmal ein wirklicher Vorteil, schliesslich wüsste der Anwender ja sonst gar nicht, daß er einen älteren Rechner besitzt, nicht wahr?

          Vista läuft auf älteren Rechnern wunderbar, sofern die Hardware nich aus irgenwelchem Exotenkram besteht - für die 32-bit-Version kann man idR. sogar XP-Treiber verwenden.

          (Um bei der Wahrheit zu bleiben, das Problem stellt sich zum Glück nicht wirklich, denn ausser vorinstalliert auf neuen Rechnern hat Mirkosaft Vista ohnehin höchstens zehnmal verkauft)

          Ich hab' mein Vista absichtlich gekauft (ohne Rechner) - über die Verkaufszahlen selbst kann ich kein Urteil abgeben.

          * Daß ständig nachgefragt wird, ob man das wirklich tun will, was man tun will?

          Das wird nur dann gefragt, wenn man für eine aktion Rechte benötigt, die man eigentlich nicht hat oder die höher eingestuft sind. Ich finde das Feature gut - ich werde nur selten dadurch "belästigt" und wenn, weist es mich darauf hin, dass ich eine Software verwende, die so dämlich programmiert ist, dass sie Admin-Rechte benötigt um laufen zu dürfen :)

          Das ist ja zweifellos das beliebteste Feature von Vista, das geht sogar Anwendern auf die Nerven, die von Computern überhaupt keine Ahnung haben.

          Wie erwähnt hat das nichts wirklich etwas mit Vista zu tun sondern meistens mit schlecht programmierter Software (oder Software, die tief ins System eingreift oder das zumindest möchte - Virenscanner z.B.).

          Leider ergehst Du Dich nicht in Details, wenn Du schreibst:

          »» [...] - aber dafür bekommt man einiges geboten, [...]

          Hätte mich wirklich interessiert, zumal Du der erste wärst, der das behauptet. Bis jetzt hab ich diesbezüglich immer nur: "was soll ich machen, war auf meinem Rechner halt d'rauf" gehört.

          Unter "einiges geboten" verstehe ich nicht nur die visuellen Features, großteils "cool" sind. Ich erinnere mich an damals "Fensterinhalt beim Verschieben anzeigen" - wer braucht das schon? Jetzt ist es Standard und sogar Hardwaregestützt, damit die CPU nicht hackeln muss.

          Die Drop-Down-Menüs im Pfad bzw. der Adresszeile sind praktisch, wieder ein paar winzige Menüs die über die GUI unter Zuhilfenahme der Grafikkarte erzeugt werden.

          Oder der automatische Indexdienst, der rattert die ersten paar Tage halt über die Festplatte, aber danach geht das Suchen um einiges schneller.

          Vorher hatte ich sämtliche installierten Programme im Startmenü - jetzt ist mir das egal, ich benutze die Suche und finde das was ich will.

          Natürlich hat Mac OS X oder Ubuntu ähnliche Features, aber das ist ein anderes Thema.

          Vermutlich bist Du einfach froh, daß Du mit Vista das gleiche machen kannst, wie ohne;

          Das versteh ich nicht :)

          wobei ich einräume, daß man als Spieler wie Du einer bist mit DirectX 10 auf einer entsprechend ausgestatteten Maschine eine wirklich tolle Graphik etc. geboten bekommst.

          Wie erwähnt sind die 3-D-Features von AERO Kinderfasching, das packt heutzutage jede 50-Euro-Grafikkarte. Aber auf DirectX 10 möchte ich nicht mehr verzichten.

          Das lass ich als Argument gelten und wenn mir etwas daran gelegen wäre, hätt' ich halt eine Vista-Maschine, auf der gespielt wird und fertig. Sonst käme mir der Mist nicht ins Haus;)

          "Ich" hab' Vista auf auch mehreren reinen Arbeitsgeräten laufen, da funktioniert auch alles einwandfrei - mach ich jetzt etwas falsch? :)

          1. Hi there,

            "Ich" hab' Vista auf auch mehreren reinen Arbeitsgeräten laufen, da funktioniert auch alles einwandfrei - mach ich jetzt etwas falsch? :)

            Nein, Du Glücklicher.;) Ein Betriebssystem ist ja keine Religion. Wenn Du damit arbeiten kannst, ich kanns nicht bzw. sehe keine Motivation oder Funktionalität, es noch einmal zu versuchen. Was die von mir angesprochenen "Features" bzgl. Treiberlizenzierung etc. betrifft schau ich noch nach, wo ich das gefunden habe, kann aber noch etwas dauern, ich schlag mich g'rad mit dem Problem herum, in einem verschlüsselten PDF-Dokument erkennen zu müssen, ob es ein Formular enthält oder nicht, das hat leider priority-stat one...;)

            1. Nein, Du Glücklicher.;) Ein Betriebssystem ist ja keine Religion. Wenn Du damit arbeiten kannst, ich kanns nicht bzw. sehe keine Motivation oder Funktionalität, es noch einmal zu versuchen.

              Für mich ist das Betriebssystem auch keine Religion - nur ein 7 Jahre altes Betriebssystem (XP) auf einen nagelneuen Rechner installieren halte ich für wenig zielführend :).

              Ich hab' privat 2 XP-Rechner (einer nur zum "Fernsehen" und ein Notebook) und einen Vista-Rechner der "alles darf". Das Notebook ist quasi nur zum Schreiben da (unterwegs) - da ist es für mich egal, was drauf läuft. Der Fernseh-Rechner wird eingeschaltet, dann läuft drauf Winamp, der ZoomPlayer oder PowerDVD - mehr tut der nicht, da ist mir das Betriebssystem egal.

              Aber eben auf meinem Primär-Rechner mache ich alles, ich organisieren Dateien, Programmiere und Spiele (und das kreuz und quer) und rein sujektiv ist da Vista um längen voraus.