- Heisenberg redet davon, dass der Anfang der Theorie mit dem Experiment der Wärmestrahlung verbunden ist. Es hätte nach den klassischen Gesetzen der Strahlung und Wärme wohl für das farbige Glühen eines heißen Körpers eine Beschreibung geben müssen doch Rayleigh und Jeans wären daran gescheitert.
Planck hätte dann das Problem von der Strahlung auf das strahlende Atom verlegt und wäre so nach Abgleich seiner math. Vorhersagen mit Curlbaums und Rubens Messungen zu den plankschen Gesetzen der Wärmestrahlung gekommen.
Es ist die Rede davon, dass die Interpretation und Deutung der empirischen Tatsachen beim Glühen so einfacher sei - mit dem strahlenden Atom.
Wie das gemeint ist, das Problem von Strahlung auf das strahlende Atom zu verschieben und wo dort die Vorteile liegen verstehe ich nicht?
Ich kann da nur eine Vermutung äußern, die auch nur auf Vermutungen darüber worum es geht aufbaut. Die Farbe entspricht einer Wellenlänge, also einer Frequenz und diese entspricht einer Energie (da die Lichtgeschwindigkeit c konstant ist). Sendet ein Atom ein Lichtquant aus, erfährt das Atom einen Rückstoß. Das ist ein Hinweis auf den Teilchencharakter, ist aber auch dadurch zu erklären, daß die ausgesendete Energie auch einer Masse entspricht. Vielleicht ließ sich nur über die Massewirkung, den Impuls, eine plausible Formel finden.
... für einen Freizeitphilosophieinteressierten
... bin ich vermutlich nicht der richtige Diskussionspartner. Für mich stellt sich Philosophieren auf diesem Gebiet so dar, daß willkürlich in beliebige Sachverhalte Bedeutungen hineingeredet werden, um es nicht zu drastisch auszudrücken.