Hi!
» Die Sprachwissenschaftler brauchten halt eine Bezeichnung für diese Wortart, und weil sie oft dazu dient ein Besitzverhältnis anzuzeigen, nannten sie es eben Possessivpronomen (oder auf Deutsch „besitanzeigendes Fürwort“). Das es kompletter Blödsinn ist, wegen dieser Bezeichnung davon auszugehen, dass Possessivpronomen _nur_ Besitzverhältniss anzeigen, ist dir hoffentlich klar. In den letzten Postings gab es ja schon genug Beispiele für andere Beziehungen, die auch damit ausgedrückt werden.
Und kann man nur mit besitzanzeigenden Fürwörtern Besitzverhältnisse anzeigen?
Ich habe das Gefühl, im Moment wirfst Du gerade mit der Mutter auf das ungeborene Kind;)
Welche Wörter muss man benutzen, wenn man garanntiert keinen Besitz an der Sache oder dem Menschen anzeigen will, aber trotzdem in kurzen Worten sagen will, dass die Person zu einem "gehört".
Dazu bietet unsere deutsche Sprache "nur" die von Dir beklagten Possesivpronomen - ich sehe darin kein Problem.
Schon wieder ein Wort aus dieser Gruppe.
Was stört Dich daran?
Gibt es keine anderen?
Nein, nicht in deutsch 2.0 - weder in der Variante strict noch in bajuvar oder platt.
off:PP
"You know that place between sleep and awake, the place where you can still remember dreaming?" (Tinkerbell)