Moin!
Um Doppel- und Dreifachanmeldungen vorzubeugen wollte ich die IP Adresse mitloggen und wenn 2 Benutzerkonten in der letzten 2 Stunden die selbe IP hatten werden die Benutzungszähler syncronisiert.
Vielleicht solltest du mal überlegen, ob diese Beschränkung sinnvoll ist.
Zweifelsfrei wirst du diesen Dienst ja mehr als einer Person anbieten wollen. Demnach wird der Dienst insgesamt mehr als 25 Mal im Monat genutzt werden, weil mehr als eine Person angemeldet sein wird.
Warum ist es in Ordnung, den Dienst insgesamt 50 Mal zu nutzen, wenn zwei Personen sich anmelden, aber es ist nicht in Ordnung, wenn nur eine Person sich anmeldet, und den Dienst 25 Mal im eigenen Namen nutzt, und 25 Mal im Auftrag der zweiten Person?
Würdest du Geld mit dem Dienst verdienen, wäre es ja keine Frage: Jede Nutzung wird bezahlt, je mehr Nutzungen, desto besser für deinen Umsatz. Also ist die Beschränkung in _diesem_ Szenario unsinnig.
Offensichtlich geht's also darum, eine kostenlose Ressource so zu verteilen, dass angemeldete User eine gleichmäßige Nutzung anfordern dürfen, das aber "gerecht" verteilt werden soll.
Funktioniert nicht. Digitale Identitäten sind beliebig vervielfältigbar, wenn man es darauf anlegt. Du wirst also niemals _garantieren_ können, dass mehrfach angemeldete Einzelpersonen deinen Dienst nicht X-fach so häufig nutzen, wie ein Einzelaccount.
Gewiss, du könntest diverse Checks hinzufügen, die die Anmeldeprozedur verkomplizieren und die Anmeldefreudigkeit der User deutlich senken. PostIdent ist darunter der härteste Brocken (sorgt aber für wirkliche Eindeutigkeit bei der Personenzuordnung), auch Verfahren wie SMS-Registrierung wären denkbar (das begrenzt die Mehrfachanmeldung auf die Zahl der Mobilfunknummern, die ein einzelner User zum SMS-Versand nutzen kann). Insgesamt sind all solche Verfahren aber nicht wirklich förderlich für den Anmeldeprozess.
- Sven Rautenberg