Billy the Gates: Welche Sprache für richige Programme?

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Welche Sprache für richige Programme?

Billy the Gates
  • programmiertechnik
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      Billy the Gates
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      Pragma
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    CPAN
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      billy the Gates
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        CPAN
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    bitte testen: Fensterprogramm für Windows

    billy the Gates
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      Stief Dschobbs
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    Nachfrage

    Billy the Gates
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      Der Martin
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        Auge
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          dedlfix
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      billy the gates
  8. 0
    David Tibbe

So da bin ich wieder,

welche Sprache könnte ich denn einsetzen, um richtige Windows/Mac/sonstwas-Programme zu schreiben?

also an der Fensterprogrammierung in C bin ich mal kläglich gescheitert. Da mir Scriptsprachen sehr entgegenkommen (PHP, JavaScript) dachte ich so an Python. Hab da grad mal ein bischen gelesen. Es steht geschrieben, die Ausführung sei recht langsam. Stimmt das? Ich habe nämlich ein Notensatzprogramm in Python (Capella) und das is SAUSCHNELL.

Und wie ist das mit der Fensterprogrammierung, ist das einfacher als in C? Ist das sozusagen integriert, wie CSS oder so?

Und: was gibts sonst noch?

  1. Fensterprogramme programmieren und Webseiten layouten ist etwas ziemlich grundverschiedenes.
    Auch hinter einem Fenster steckt irgendetwas wie C. Das Prinzip von C hast du überall, vielleicht ist die Syntax etwas anders, aber programmieren musst du selbst im schönsten designten Fenster etwas, sofern es irgendwas machen soll :-)

    1. Fensterprogramme programmieren und Webseiten layouten ist etwas ziemlich grundverschiedenes.
      Auch hinter einem Fenster steckt irgendetwas wie C. Das Prinzip von C hast du überall, vielleicht ist die Syntax etwas anders, aber programmieren musst du selbst im schönsten designten Fenster etwas, sofern es irgendwas machen soll :-)

      Du hast meine Frage nicht verstanden.

      1. Ich hab rausgelesen dass du fensterbasierte Anwendungen machen willst, möglichst mit Scriptsprachen.
        Und dass du Fenster mit CSS in Zusammenhang bringst, was nicht richtig ist.
        Du darfst mich gern korrigieren, wenn ich das falsch verstanden habe.

        Falls es wirklich genau an C lag, versuch dich doch mal mit C# oder etwas modernerem. Oder Java.
        Da ist das Fensterhandling schon einfacher.

  2. Hi,

    Und: was gibts sonst noch?

    • C++ mit Qt. Damit kannst du für Desktopanwendungen für Windows und Mac schreiben. Qt ist dabei nur die Klassenbibliothek, bzw. das Framework, deren Klassen alle (?) mit "Q" anfangen, also du arbeitest dann z.B. mit einer QButton-Klasse in C++.

    • ActionScript und Adobe AIR. Dürfte auch unter Mac laufen, hab mich aber noch nie tiefergehend damit beschäftigt.
      ActionScript bietet aber nicht allzu viele OOP Features und erinnert sehr an JavaScript. Auf abstrakte Klassen z.B. musst du verzichten.

    • C# und .NET Framework. Läuft zwar nur unter Windows, dafür aber die komfortabelste Programmierumgebung, das mächtigste Framework und die mächtigste Sprache.

    Gruß!

    1. Hallo Christian!

      • C++ mit Qt.

      Qt kann ich überhaupt nicht empfehlen. Gerade für Einsteiger ist es ungeeignet weil es doch ziemlich viel Arbeit abnimmt. Ein Framework halt.
      Zudem lernt man eigentlich C++ für Qt. Womit man die Grundlagen von C++ überhaupt nicht mitbekommt.

      CodeBlocks schein eine sehr gute Arbeitsoberfläche zu bieten.
      Wenn man denn will, arbeitet das auch mit Qt zusammen.

      Das Thema hatten wir vor noch gar nicht allzulanger Zeit erst:
      http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2010/3/t196023/

      Grüße, Matze

  3. Hallo!

    also an der Fensterprogrammierung in C bin ich mal kläglich gescheitert.

    Ich würde behaupten, dieses Scheitern liegt nicht an der Sprache, sondern an dem verwendeten Toolkit. Insbesondere die Kompatibilität zu verschiedenen Systemen ist ansonsten häufig nur schwer zu erreichen. Abgesehen davon ist C eine Sprache wie andere auch mit einer leicht erlernbaren Syntax; lediglich die Beschränkungen der Typen machen es Einsteigern teilweise etwas schwerer.

    Es steht geschrieben, die Ausführung [von Scriptsprachen] sei recht langsam. Stimmt das?

    Auf jeden Fall langsamer als vorkompilierte Programme - das muss jedoch nicht heissen, dass ein Programm insgesamt zu langsam wird.

    Und wie ist das mit der Fensterprogrammierung, ist das einfacher als in C? Ist das sozusagen integriert, wie CSS oder so?
    Und: was gibts sonst noch?

    Wenn Du Dir bspw. TrollTech's QT (C++, Bindings für Python, Java, etc.) anschaust, das bietet inzwischen die Möglichkeit, Fenster etc. so ähnlich wie mit CSS zu formatieren. Andere Toolkits wären GTK+ und FLTK (beide mit ähnlich vielfältigen Bindings).

    Eine weitere Alternative, die mehrere Systeme unterstützt, wäre die Verwendung von XUL, auf dem bspw. auch Firefox aufsetzt, zusammen mit JavaScript/CSS/HTML.

    Hinsichtlich alternativen Scriptsprachen: Python ist schon relativ schnell, es gibt außerdem noch Perl und Ruby - jeweils mit Stärken und Schwächen. Trotzdem ist C(++) für solche Programme immer noch mehr oder weniger der Standard, insbesondere da die Toolkits, die man sinnvollerweise einsetzen kann, diese Sprache nativ unterstützen.

    Gruß, LX

    --
    RFC 1925, Satz 2: Egal, wie fest man schiebt, ganz gleich, wie hoch die Priorität ist, man kann die Lichtgeschwindigkeit nicht erhöhen.
  4. h1,

    Und: was gibts sonst noch?

    Java. Da schreibst Du seitenweise Code, mit 'zig Try/Catch-Geschwurbel und hast dann irgendwo dazwischen eine Zeile, die eigentlich das macht, was Du wolltest ;-)

    Ist das was für Dich!?

    Viele Grüße,
    Horst Backbone

    1. Hallo hotti,

      Java. Da schreibst Du seitenweise Code, mit 'zig Try/Catch-Geschwurbel und hast dann irgendwo dazwischen eine Zeile, die eigentlich das macht, was Du wolltest ;-)

      Das ist etwas zu polemisch ausgedrückt. Insbesondere mit dem SWT kann man ziemlich straight forward programmieren.

      Grüße
      Richard

    2. Ist das was für Dich!?

      nee danke! Ich kenne Java und finds einfach nur grauslich - so, wie Du's beschreibst. Fürchterlich aufgeblasen diese Sprache. Ich such schon was Praktisches, wo man sich halt auf den Programminhalt und die Fenstergestaltung konzentriert.

      1. Hi,

        Ich such schon was Praktisches, wo man sich halt auf den Programminhalt und die Fenstergestaltung konzentriert.

        wenn's nur um Windows ginge: die .NET-Variante von Visual Basic passt exakt zu Deinen Suchkriterien.

        Freundliche Grüße

        Vinzenz

        1. wenn's nur um Windows ginge: die .NET-Variante von Visual Basic passt exakt zu Deinen Suchkriterien.

          aber braucht man da nicht immer die .NET-Umgebung, ähnlich wie bei JAVA?

          1. aber braucht man da nicht immer die .NET-Umgebung, ähnlich wie bei JAVA?

            ...ich meine, zum Ausführen des Programms.

            1. Hallo,

              aber braucht man da nicht immer die .NET-Umgebung, ähnlich wie bei JAVA?
              ...ich meine, zum Ausführen des Programms.

              klar. Find' ich nicht schlimm. Hab' ich. Haben die Rechner, für die ich verantwortlich bin, kann ich voraussetzen. Wird zur Not halt installiert. Das ist *für mich* kein Problem. Ich habe eine mächtige Programmierumgebung, die mir *für meine* Windows-Programme sehr viel bietet. Ich weiß das zu schätzen.

              Freundliche Grüße

              Vinzenz

              1. aber braucht man da nicht immer die .NET-Umgebung, ähnlich wie bei JAVA?...ich meine, zum Ausführen des Programms.

                klar. Find' ich nicht schlimm.

                nagut, wenn man das vorraussetzten kann - ok. Und wenn nicht? Wenn z.B. kleine Freewaretools schreiben will, die überall laufen. Was muß ich dann tun?

    3. Java. Da schreibst Du seitenweise Code, mit 'zig Try/Catch-Geschwurbel und hast dann irgendwo dazwischen eine Zeile, die eigentlich das macht, was Du wolltest ;-)

      Hehe. Ich kratze zwar immer noch an der Oberfläche, aber eine Sache scheint mir klar: Java nichts für Leute, die stets alles "from scratch" selbst bauen wollen. Also nichts für dich ;-)

      1. Java nichts für Leute, die stets alles "from scratch" selbst bauen wollen.

        Würd ich nicht unbedingt so sehen. Ein Framework mit vielen Funktionen ist doch was schönes. Da musst du nicht zig externe libs selber suchen und umständlich einbinden, sondern es ist alles schon da.
        Der Programmierkomfort an sich, wie gerade das mit den vielen Exceptions, ist ne andere Sache.

  5. welche Sprache könnte ich denn einsetzen, um richtige Windows/Mac/sonstwas-Programme zu schreiben?

    Perl. Schwachmatensprachen haben nix zu melden, niemand sonst kann sich mit der angebotenen Vielfalt (siehe unten) messen.

    Fensterprogrammierung [...] Scriptsprachen [...] die Ausführung sei recht langsam. Stimmt das?

    Nein, denn dein Programm verbringt 99% seiner Zeit damit, sich am Hintern zu kratzen und auf Benutzereingaben zu warten.

    Und wie ist das mit der Fensterprogrammierung, ist das einfacher als in C?

    Man macht schon seit dutzenden von Jahren keine Fensterprogrammierung mehr selber, sondern verwendet ein Framework/Toolkit. Das läuft dann unter dem Überbegriff GUI-Programmierung. Das ist, was du eigentlich willst.

    was gibts sonst noch?

    Athena/Xlib, Cocoa/Camelbones, Curses (nicht grafisch), EFL/Etk, FLTK, Gtk2/Glade, OpenGL/QEng, Prima, Qt4, SDL, Tk, Win32, wxWidgets, XUL

    1. Man macht schon seit dutzenden von Jahren keine Fensterprogrammierung mehr selber, sondern verwendet ein Framework/Toolkit. Das läuft dann unter dem Überbegriff GUI-Programmierung. Das ist, was du eigentlich willst.

      Stimmt! das ist, was ich will. Ich teste gerade Delphi.

      was gibts sonst noch?
      Athena/Xlib, Cocoa/Camelbones, Curses (nicht grafisch), EFL/Etk, FLTK, Gtk2/Glade, OpenGL/QEng, Prima, Qt4, SDL, Tk, Win32, wxWidgets, XUL

      Und bis auf die vermerkte, sind die alle grafisch?

      1. sind die alle grafisch?

        Ja, sicher. Einfach mal in Google-Bildersuche eingeben und durchblättern, dann erfährst du schon in etwa das Aussehen von jedem.

  6. Hollodrio!

    wie findet Ihr mein erstes Fensterprogramm?
    (JavaScript Reklame wegklicken und 30 Sec. warten. Dann Download. Programm selbst ist klein und natürlich harmlos.)

    1. wie findet Ihr mein erstes Fensterprogramm?

      Geiles Programm, Billy. Funzt tatellos.

  7. leider liest ja niemand mehr hier unten, aber wenn ich oben neu poste, krieg ich gleich wieder Haue.

    Ich teste gerade DELPHI und stelle erschreckt fest, daß - in dieser Version jedenfalls - die Anwendungen anscheinend nur für die .net Plattform funktionieren. Wenn jemand von Euch ohne .net meinen Testlink mal probieren würde, könnte ich das genauer wissen.

    FRAGE: ist das jetzt üblich oder wonach muß ich genau suchen, um unabhängige Fensterprogramme zu kreieren? Sagen wir mal: für Windows.

    Das ist mir doch alles noch sehr verwirrend.

    1. Hallo,

      leider liest ja niemand mehr hier unten

      unten?? Bei mir rutscht dein Thread bald nach oben weg, weil er einer der ältesten ist.

      aber wenn ich oben neu poste, krieg ich gleich wieder Haue.

      ;-)

      Ich teste gerade DELPHI und stelle erschreckt fest, daß - in dieser Version jedenfalls - die Anwendungen anscheinend nur für die .net Plattform funktionieren. Wenn jemand von Euch ohne .net meinen Testlink mal probieren würde, könnte ich das genauer wissen.

      Was für einen Testlink?

      FRAGE: ist das jetzt üblich ...

      Was? Die Abhängigkeit vom .net-Framework? - Nun, zumindest scheint sich das Zeug immer mehr zu verbreiten. Millionen von Fliegen ...
      Ich hätte ja nichts gegen das .net-Framework, wenn es eine reine Enwickler-Unterstützung wäre. Oder auch, dass die von der Anwendung tatsächlich genutzten Funktionen statisch mit eincompiliert werden. Meinetwegen sogar als DLL, die einfach mit im Programmverzeichnis liegt, und gut is'.
      Ich finde, eine ordentlich gemachte Anwendung muss laufen, indem man einfach z.B. ein Archiv in ein Verzeichnis seiner Wahl entpackt und eine ausführbare Datei aufruft. Falls die Anwendung bestimmte Bibliotheken braucht, die das Zielsystem nicht zwangsläufig zur Verfügung stellt, hat sie diese Bibliotheken selbst mitzubringen.
      Programme, die bei der Installation großzügig in der Systemkonfiguration rumbasteln, mag ich gar nicht; Programme, die ein anderes Paket voraussetzen, das dies tut, ebensowenig.

      oder wonach muß ich genau suchen, um unabhängige Fensterprogramme zu kreieren? Sagen wir mal: für Windows.

      Kann man so pauschal nicht sagen. Du musst bei jedem Framework die zugehörige Doku durchforsten, ob für die *Nutzung* einer damit erstellten Anwendung eine Installation dieses Frameworks auf dem Zielsystem nötig ist.

      Das ist mir doch alles noch sehr verwirrend.

      Glaub ich dir gern.

      So long,
       Martin

      --
      Wer keiner Fliege etwas zuleide tut, darf sich nicht über die Maden im Fleisch wundern.
      1. Was für einen Testlink?

        na diesen. Gepostet hier. Ich sag ja, daß hier unten/oben/links/rechts (jedenfalls im Abseits) keiner mehr liest ;-)

        FRAGE: ist das jetzt üblich ...
        Was? Die Abhängigkeit vom .net-Framework?

        ja.

        Ich finde, eine ordentlich gemachte Anwendung muss laufen, indem man einfach z.B. ein Archiv in ein Verzeichnis seiner Wahl entpackt und eine ausführbare Datei aufruft.

        das ist ja mein Reden. Ich hab mir kürzlich ein wunderbares Programm runtergeladen: die Plattenkiste. Runterladen, entpacken, starten! Sauschnell, komfortabel, keine Installation, keine Deinstallation - fertig. Sowas will ich auch machen.

        Kann man so pauschal nicht sagen. Du musst bei jedem Framework die zugehörige Doku durchforsten, ob für die *Nutzung* einer damit erstellten Anwendung eine Installation dieses Frameworks auf dem Zielsystem nötig ist.

        oder ob eine *Nutzung* überhaupt vorgesehen ist ;-)

      2. Hallo

        FRAGE: ist das jetzt üblich ...

        Was? Die Abhängigkeit vom .net-Framework? - Nun, zumindest scheint sich das Zeug immer mehr zu verbreiten. Millionen von Fliegen ...
        Ich hätte ja nichts gegen das .net-Framework, wenn es eine reine Enwickler-Unterstützung wäre. Oder auch, dass die von der Anwendung tatsächlich genutzten Funktionen statisch mit eincompiliert werden. Meinetwegen sogar als DLL, die einfach mit im Programmverzeichnis liegt, und gut is'.
        Ich finde, eine ordentlich gemachte Anwendung muss laufen, indem man einfach z.B. ein Archiv in ein Verzeichnis seiner Wahl entpackt und eine ausführbare Datei aufruft. Falls die Anwendung bestimmte Bibliotheken braucht, die das Zielsystem nicht zwangsläufig zur Verfügung stellt, hat sie diese Bibliotheken selbst mitzubringen.

        Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

        Tschö, Auge

        --
        Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
        Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
        Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
        1. Hi!

          Was? Die Abhängigkeit vom .net-Framework? [...]
          Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

          Natürlich. Für Martin zählt nur völlig unabhängiger Maschinencode. :-)

          Lo!

          1. Natürlich. Für Martin zählt nur völlig unabhängiger Maschinencode. :-)

            ist doch cool! Wenn ich das aus'm Kopf könnte... Dosenaufpikser, 'n Stück Pappe und los gehts.

          2. Hallo

            Was? Die Abhängigkeit vom .net-Framework? [...]
            Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

            Natürlich. Für Martin zählt nur völlig unabhängiger Maschinencode. :-)

            Oh, damit bin ich letztmalig 1986 oder 87 in Kontakt gekommen und das auch nur beim über die Schulter schauen, also indirekt. :-)

            Tschö, Auge

            --
            Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
            Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
            Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
        2. Hi,

          [...] Falls die Anwendung bestimmte Bibliotheken braucht, die das Zielsystem nicht zwangsläufig zur Verfügung stellt, hat sie diese Bibliotheken selbst mitzubringen.
          Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

          was ist "das Zielsystem", wenn es um Java-Anwendungen geht? Genau, ein JRE. Wenn ich also von einem vorhandenen JRE ausgehe, ist eine Java-Anwendung natürlich okay.
          Suche ich aber ausdrücklich Software "für Windows" oder "für Linux", fällt Java für mich aus der Wertung.

          Ciao,
           Martin

          --
          Dem Philosoph ist nichts zu doof.
          1. Hallo

            [...] Falls die Anwendung bestimmte Bibliotheken braucht, die das Zielsystem nicht zwangsläufig zur Verfügung stellt, hat sie diese Bibliotheken selbst mitzubringen.
            Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

            was ist "das Zielsystem", wenn es um Java-Anwendungen geht? Genau, ein JRE. Wenn ich also von einem vorhandenen JRE ausgehe, ist eine Java-Anwendung natürlich okay.

            ... was unter Windows analog zu .NET funktioniert und mit Mono auch unter anderes OSsen.

            Suche ich aber ausdrücklich Software "für Windows" oder "für Linux", fällt Java für mich aus der Wertung.

            Ok, das ist aber ganz schön restriktiv ausgelegt. Normalerweise sucht man nach einer Software für Zweck XY. *Wenn* die Wahl auf ein Programm fällt, das eine Runtime voraussetzt, ist mir das persönlich erst mal egal. Will ich z.B. mit Eclipse arbeiten, muss ich auch mit der JRE leben. Dabei ist es egal, ob ich unter Linux oder Windows[1] arbeite. Schlussendlich ist da aber irgendein Betriebssystem "unter" der Runtime.

            [1] ... um mal die mir zur Verfügung stehenden BS zu nennen. Es könnte natürlich auch ein beliebiges anderes BS sein.

            Tschö, Auge

            --
            Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
            Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
            Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
            1. Hi,

              was ist "das Zielsystem", wenn es um Java-Anwendungen geht? Genau, ein JRE. Wenn ich also von einem vorhandenen JRE ausgehe, ist eine Java-Anwendung natürlich okay.
              ... was unter Windows analog zu .NET funktioniert und mit Mono auch unter anderes OSsen.

              ja, keine Frage. WENN ich von einem vorhandenen .net-Framework ausgehe, habe ich auch kein Problem,. entsprechende Anwendungen zu nutzen, die darauf aufbauen.

              Suche ich aber ausdrücklich Software "für Windows" oder "für Linux", fällt Java für mich aus der Wertung.
              Ok, das ist aber ganz schön restriktiv ausgelegt. Normalerweise sucht man nach einer Software für Zweck XY.

              Ja, stimmt. Und bei richtig großen, kommerziellen Anwendungen sucht man dann im zweiten Schritt das dazu passende Betriebssystem und evtl. sogar die passende Hardware. Für private Anwender oder auch kleine Betriebe ist die Realität aber genau andersrum: Der PC ist zunächst mal da, und darauf ist ein Betriebssystem (meist Windows) installiert. Und dann fängt man an, ein Programm zu suchen, das die gewünschte Aufgabe erfüllt UND auf der vorhandenen PC/OS-Kombination läuft.

              *Wenn* die Wahl auf ein Programm fällt, das eine Runtime voraussetzt, ist mir das persönlich erst mal egal. Will ich z.B. mit Eclipse arbeiten, muss ich auch mit der JRE leben. Dabei ist es egal, ob ich unter Linux oder Windows[1] arbeite. Schlussendlich ist da aber irgendein Betriebssystem "unter" der Runtime.

              Richtig. Aber eine solche Runtime-Umgebung "versaut" mir damit unweigerlich das Betriebssystem, das ich ansonsten immer so "clean" wie möglich halte. Deswegen forderte ich ja schon in meinem anderen Beitrag, dass eine Anwendung bitte so beschaffen sein soll, dass sie ohne Eingriffe in die Systemkonfiguration auf dem Zielsystem lauffähig ist. Portable Apps sind ein guter Schritt in diese Richtung.

              Deswegen mache ich beispielsweise meine Steuerangelegenheiten, soweit ich ELSTER online nutzen muss, von einem Linux-PC aus, weil ich Windows nicht mit einem JRE verunstalten wollte. Und wenn es für eine bestimmte Anwendung unumgänglich wäre, dass ich mir ein .net-Framework installiere, dann würde ich dafür einen separaten PC einrichten (möglicherweise eine virtuelle Maschine), so dass mein(e) Produktivsystem(e) davon nicht betroffen ist (sind).

              So long,
               Martin

              --
              F: Was ist schlimmer: Alzheimer oder Parkinson?
              A: Parkinson. Lieber mal ein Bier vergessen zu zahlen, als eins verschütten.
              1. Hallo

                Suche ich aber ausdrücklich Software "für Windows" oder "für Linux", fällt Java für mich aus der Wertung.
                Ok, das ist aber ganz schön restriktiv ausgelegt. Normalerweise sucht man nach einer Software für Zweck XY.

                Ja, stimmt. Und bei richtig großen, kommerziellen Anwendungen sucht man dann im zweiten Schritt das dazu passende Betriebssystem und evtl. sogar die passende Hardware. Für private Anwender oder auch kleine Betriebe ist die Realität aber genau andersrum: Der PC ist zunächst mal da, und darauf ist ein Betriebssystem (meist Windows) installiert. Und dann fängt man an, ein Programm zu suchen, das die gewünschte Aufgabe erfüllt UND auf der vorhandenen PC/OS-Kombination läuft.

                Da ich nie in großen Firmen mit bzw. an Computern gearbeitet habe, ist der zweite der von dir genannten Fälle auch für mich das Normal. Die Frage ist also "Was brauche ich und läuft es auf meinem Rechner?".

                *Wenn* die Wahl auf ein Programm fällt, das eine Runtime voraussetzt, ist mir das persönlich erst mal egal. Will ich z.B. mit Eclipse arbeiten, muss ich auch mit der JRE leben. Dabei ist es egal, ob ich unter Linux oder Windows[1] arbeite. Schlussendlich ist da aber irgendein Betriebssystem "unter" der Runtime.

                Richtig. Aber eine solche Runtime-Umgebung "versaut" mir damit unweigerlich das Betriebssystem, das ich ansonsten immer so "clean" wie möglich halte. Deswegen forderte ich ja schon in meinem anderen Beitrag, dass eine Anwendung bitte so beschaffen sein soll, dass sie ohne Eingriffe in die Systemkonfiguration auf dem Zielsystem lauffähig ist. Portable Apps sind ein guter Schritt in diese Richtung.

                Die sind grundsätzlich praktisch, laufen aber auch nur jeweils auf einem System (Windows oder ...).

                Deswegen mache ich beispielsweise meine Steuerangelegenheiten, soweit ich ELSTER online nutzen muss, von einem Linux-PC aus, weil ich Windows nicht mit einem JRE verunstalten wollte. Und wenn es für eine bestimmte Anwendung unumgänglich wäre, dass ich mir ein .net-Framework installiere, dann würde ich dafür einen separaten PC einrichten (möglicherweise eine virtuelle Maschine), so dass mein(e) Produktivsystem(e) davon nicht betroffen ist (sind).

                Ganz schön puristisch, dein Ansatz. :-)

                Tschö, Auge

                --
                Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
                Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
                Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
                1. Hallo,

                  Richtig. Aber eine solche Runtime-Umgebung "versaut" mir damit unweigerlich das Betriebssystem, das ich ansonsten immer so "clean" wie möglich halte. Deswegen forderte ich ja schon in meinem anderen Beitrag, dass eine Anwendung bitte so beschaffen sein soll, dass sie ohne Eingriffe in die Systemkonfiguration auf dem Zielsystem lauffähig ist. Portable Apps sind ein guter Schritt in diese Richtung.
                  Die sind grundsätzlich praktisch, laufen aber auch nur jeweils auf einem System (Windows oder ...).

                  schon klar, das soll auch so sein - für mich liegt der Hauptvorteil auch nicht darin, dass ich sie "überall" nutzen kann (obwohl die Chance, einen geeigneten Windows-PC in der Nähe zu finden, sehr groß ist), sondern darin, dass ich sie auf meinem eigenen PC nutzen kann, ohne tief ins System eingreifen zu müssen.

                  Ganz schön puristisch, dein Ansatz. :-)

                  Dafür bin ich bekannt. *g*
                  Allerdings laufen meine Rechner dann auch jahrelang störungsfrei.

                  Ciao,
                   Martin

                  --
                  Die Natur ist gnädig: Wer viel verspricht, dem schenkt sie zum Ausgleich ein schlechtes Gedächtnis.
        3. Guten Morgen,

          [...]
          Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

          Wobei Java-Anwendungen ihr JRE auch mitbringen dürfen. Dann wird zum Betrieb der Anwendung nur noch ein kleines Batchfile oder eine Starter-Exe benötigt. Das sollte eigentlich auch für den Martin in Ordnung sein, oder?
          Gibt es diese Möglichkeit auch beim .NET Framework?

          Schöne Grüße,

          Peter

          1. Hallo

            Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

            Wobei Java-Anwendungen ihr JRE auch mitbringen dürfen. ...
            Gibt es diese Möglichkeit auch beim .NET Framework?

            Das weiß ich garnicht. Die paar Male, bei denen ich .NET-Anwendungen begegnete, wurde das .NET-Framework (in welcher Version auch immer) stets als installiert vorausgesetzt. Das gilt aber -- für meine Anwendungsfälle -- auch für die JRE.

            Tschö, Auge

            --
            Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
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            1. Servus,

              [...]
              Das weiß ich garnicht. Die paar Male, bei denen ich .NET-Anwendungen begegnete, wurde das .NET-Framework (in welcher Version auch immer) stets als installiert vorausgesetzt. Das gilt aber -- für meine Anwendungsfälle -- auch für die JRE.

              So ist es bei den mir bekannten (zugegeben wenigen, bei denen mir das bewusst ist) .NET Anwendungen auch, dass die das Framework als installiert voraussetzen. Das fand ich bei Java eine echt sinnvolle Sache, weil die Anwendung zwar um ca. 15 MB größer wird, wenn man das JRE mit ausliefert, aber dafür muss der Anwender nichts installieren, und es kann nicht passieren, dass das falsche / falsch konfigurierte JRE dafür sorgt, dass die Anwendung schuld am nicht funkionieren ist. :)

              Schöne Grüße,

              Peter

              1. So ist es bei den mir bekannten (zugegeben wenigen, bei denen mir das bewusst ist) .NET Anwendungen auch, dass die das Framework als installiert voraussetzen. Das fand ich bei Java eine echt sinnvolle Sache, weil die Anwendung zwar um ca. 15 MB größer wird, wenn man das JRE mit ausliefert, aber dafür muss der Anwender nichts installieren, und es kann nicht passieren, dass das falsche / falsch konfigurierte JRE dafür sorgt, dass die Anwendung schuld am nicht funkionieren ist. :)

                Dafür hat man dann leider unter Umständen bis zu 10 JRE mit gleicher oder unterschiedlicher Version auf dem PC. Auch nicht gerade Optimal.

                1. Hallo,

                  [...] aber dafür muss der Anwender nichts installieren, und es kann nicht passieren, dass das falsche / falsch konfigurierte JRE dafür sorgt, dass die Anwendung schuld am nicht funkionieren ist. :)
                  Dafür hat man dann leider unter Umständen bis zu 10 JRE mit gleicher oder unterschiedlicher Version auf dem PC. Auch nicht gerade Optimal.

                  was ist unangenehmer? Ein paar MB Speicherplatz auf der Platte verschwenden, oder sich ärgern, weil die Software nicht mehr "ihre" Runtime-Umgebung vorfindet, auf die sie abgestimmt ist?

                  Ich weiß nicht, wie konsequent Abwärtskompatibilität bei Java berücksichtigt wird, aber ich kenne das Problem der Versionskonflikte zwischen Anwendung und Shared Library (DLL) von Windows. Und da vermeide ich es genau so: Indem ich die von einer Anwendung "mitgebrachten" Bibliotheken vom Windows-Verzeichnis, wo sie eventuell gelandet sind, ins Programmverzeichnis umbette, so dass jede Anwendung eine bestimmte DLL in der Version nutzt, die sie selbst mitgebracht hat.

                  Ciao,
                   Martin

                  --
                  Zwei Freundinnen tratschen: "Du, stell dir vor, die Petra kriegt ein Kind!" - "Ich kann mir schon denken, von wem." - "Dann ruf sie mal schnell an, das würde ihr bestimmt weiterhelfen."
                  1. was ist unangenehmer? Ein paar MB Speicherplatz auf der Platte verschwenden, oder sich ärgern, weil die Software nicht mehr "ihre" Runtime-Umgebung vorfindet, auf die sie abgestimmt ist?

                    Na wir reden hier doch nicht über irgendwelche läppischen MB. Ich mach mir er sorgen um die Sicherheit. Immerhin hat auch Java wie andere Software Sicherheitslücken. Und ich bin mir nicht sicher, was es bewirkt ein veraltetes Java auszuführen. Auch sind hier eventuelle Anpassungen an neuere Windowsversionen und oder Geschwindigkeitsvorteile noch nicht enthalten.

                    Und es nerft einfach, wenn der Sicherheitsscan von 10 Meldungen 8 mal Java aufführt.

                    Ich weiß nicht, wie konsequent Abwärtskompatibilität bei Java berücksichtigt wird, aber ich kenne das Problem der Versionskonflikte zwischen Anwendung und Shared Library (DLL) von Windows. Und da vermeide ich es genau so: Indem ich die von einer Anwendung "mitgebrachten" Bibliotheken vom Windows-Verzeichnis, wo sie eventuell gelandet sind, ins Programmverzeichnis umbette, so dass jede Anwendung eine bestimmte DLL in der Version nutzt, die sie selbst mitgebracht hat.

                    Sieh es mal so. Wie wichtig muss die Anwendung sein um weitere künstliche Löcher ins System zu reißen. Das ist das gleiche wie Software die IE6 voraussetzt.

                    1. Mahlzeit,

                      was ist unangenehmer? Ein paar MB Speicherplatz auf der Platte verschwenden, oder sich ärgern, weil die Software nicht mehr "ihre" Runtime-Umgebung vorfindet, auf die sie abgestimmt ist?
                      Na wir reden hier doch nicht über irgendwelche läppischen MB.

                      oh, ich dachte ...
                      Denn bisher habe ich die Einsparung von Speicherplatz als einziges Argument gesehen, sogenannte "gemeinsam benutzten" Teile eines Programms (auch wenn das Programm das einzige auf dem Rechner ist, das diese Teile gemeinsam nutzt) zentral zu lagern.

                      Denn normalerweise ist man doch bestrebt, ein Programm a) möglichst mit allem, was es für seinen Betrieb braucht (Runtime Environment, Libraries, GUI-Ressourcen) zu einer in sich geschlossenen Einheit zu kapseln, und b) so gut wie nur möglich von anderen Programmen zu isolieren. Sogenannte gemeinsam genutzte Bibliotheken auszugliedern, widerspricht beiden Zielen.

                      Ich mach mir er sorgen um die Sicherheit. Immerhin hat auch Java wie andere Software Sicherheitslücken. Und ich bin mir nicht sicher, was es bewirkt ein veraltetes Java auszuführen. Auch sind hier eventuelle Anpassungen an neuere Windowsversionen und oder Geschwindigkeitsvorteile noch nicht enthalten.

                      Das stimmt natürlich; aber mir ist der fehlerfreie, stabile Betrieb einer Software wichtiger als die Frage, ob unter bestimmten, oft sehr speziellen und teils unrealistischen Bedingungen eventuell eine Sicherheitslücke entsteht.
                      Und genau diesen stabilen Betrieb setze ich zwangsläufig aufs Spiel, wenn ich Teile eines Programms (und dazu gehören eben auch die vom Programm benutzten Bibliotheken) einfach austausche. Deswegen möchte ich in der Lage sein, aktualisierte Komponenten für jedes Programm individuell auszutauschen und für jedes Programm individuell zu beurteilen, ob es auch danach noch einwandfrei läuft. Notfalls habe ich dann die Chance, die Bibliothek "foo" für Anwendung A zu aktualisieren, während Anwendung B weiter die alte Version nutzt, weil sie mit der neuen Version vielleicht nicht harmoniert.

                      Sieh es mal so. Wie wichtig muss die Anwendung sein um weitere künstliche Löcher ins System zu reißen.

                      Ich kann dir nicht ganz folgen.

                      Ciao,
                       Martin

                      --
                      Dieser Satz wurde in mühsamer Kleinstarbeit aus einzelnen Wörtern zusammengesetzt.
                        (Hopsel)
                2. [...]
                  Dafür hat man dann leider unter Umständen bis zu 10 JRE mit gleicher oder unterschiedlicher Version auf dem PC. Auch nicht gerade Optimal.

                  Das ist richtig. Aber Speicherplatz kostet weniger als Arbeitszeit. Und deshalb spendiere ich auch lieber ersteres, als letzteres. Und bei den Anwendungen, die ich häufig benötigte, weiß ich gut genug, mit welchem JDK sie betrieben werden wollen, und kann mir dann auch die Version ohne mitgeliefertes JDK herunterladen, und die JAVA_HOME Variable entsprechend für dieses Programm auf das eh installierte JDK umbiegen.

                  Peter

        4. Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

          bei mir jedenfalls. Hab keine Lust, wenn ich auf eine Webseite mit irgendsonem albernen Applet komme und erstmal das System lahm gelegt wird, weil diese Monsterengine geladen werden muß. Kürzlich habe ich mir ein kleines Mühle-Programm runtergeladen und es lief nicht, weil ich kein Java habe. Tja, Pech für den Progger würde ich sagen ;-) Das war beim Download nichtmal vermerkt. Sowas finde ich einfach unprofessionell.

          1. Hallo

            Dann fallen Java-Programme bei dir also auch durch, oder wie kann man das verstehen?

            bei mir jedenfalls. Hab keine Lust, wenn ich auf eine Webseite mit irgendsonem albernen Applet komme und erstmal das System lahm gelegt wird, weil diese Monsterengine geladen werden muß.

            Ich bitte, direkt auf dem Rechner laufende Java-Programme von im Browser laufenden Java-Applets zu unterscheiden. Die Applets sind mMn häufig unnötiger Mist. Lokal laufende Java-Programme sind da (im Normalfall) was anderes.

            Tschö, Auge

            --
            Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
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            1. Ich bitte, direkt auf dem Rechner laufende Java-Programme von im Browser laufenden Java-Applets zu unterscheiden. Die Applets sind mMn häufig unnötiger Mist. Lokal laufende Java-Programme sind da (im Normalfall) was anderes.

              trotzdem weiß ich nicht so recht, was das soll. Die Plattformunabhängigkeit ist meines Wissens nicht wirklich gegeben - so vom Hörensagen. Und als ich mal Java gelernt habe (jaja...) waren auch die lokalen Anwendungen einfach nur langsam. Auch das Entwicklungstool (ich glaube J-Builder hieß das) war so elend langsam (in Java programmiert) - da flackerte die ganze Anwendung, wenn man mal eine Fenstergröße verändert hat. Ich seh keine Vorteile in dieser extra umständlichen Programmierung.

              1. Servus,

                [...]
                trotzdem weiß ich nicht so recht, was das soll. Die Plattformunabhängigkeit ist meines Wissens nicht wirklich gegeben - so vom Hörensagen.

                Dann ist Dein Hörensagen falsch oder die Software, die Du von selbigem kennst, ist sehr speziell oder schlecht programmiert. Ich kann viele der Java-Anwendungen, die ich verwende, sowohl auf Windows, als auch auf Linux betreiben (verschiedene (Web- und Application-)Server, SQL-Editoren mit Datenbankverbindung, IDE, kleinere Kommandozeilentools für die tägliche Anwendung, ...).

                Und als ich mal Java gelernt habe (jaja...) waren auch die lokalen Anwendungen einfach nur langsam. Auch das Entwicklungstool (ich glaube J-Builder hieß das) war so elend langsam (in Java programmiert) - da flackerte die ganze Anwendung, wenn man mal eine Fenstergröße verändert hat. Ich seh keine Vorteile in dieser extra umständlichen Programmierung.

                Wann war das denn? So um den Jahrtausendwechsel? Ich würde behaupten, dass Du bei gut gemachter Software im Zweifel bei der Anwendung nicht mal merkst, dass es eine Java-Anwendung ist. Und prinzipiell hat sich natürlich auch an der VM etwas an der Geschwindigkeit getan (JBuilder lässt mich Java 1.3 oder 1.4 vermuten, aktuell ist 6.0 (ist aber bei Suns unkonventionellen Versionsnummern kein so großer Sprung, wie man vermuten könnte, nur zwei Major Releases)). Ansonsten müsstest Du auch VB-Anwendungen nach der Geschwindigkeit von VB 6.0 beurteilen.

                Die Vorurteile Java gegenüber halten sich (vor allem im Desktopbereich) hartnäckig. Das heißt aber nicht, dass sie auch wahr sind. ;)

                Peter

                1. Ich kann viele der Java-Anwendungen, die ich verwende, sowohl auf Windows, als auch auf Linux betreiben (verschiedene (Web- und Application-)Server, SQL-Editoren mit Datenbankverbindung, IDE, kleinere Kommandozeilentools für die tägliche Anwendung, ...).

                  naja, ich meine schon "richtige" Anwendungen ;-) also Fensterprogramme. "Programmierer programmieren für Programmierer" ist nicht so mein Anliegen. Und damals wurde jedenfalls gesagt, daß allein wg. der GUI das Programm letztlich doch für jede Plattform umgeschrieben werden muß.

                  Wann war das denn? So um den Jahrtausendwechsel?

                  ja, so 2001.

                  Die Vorurteile Java gegenüber halten sich (vor allem im Desktopbereich) hartnäckig. Das heißt aber nicht, dass sie auch wahr sind. ;)

                  eben! Ich hab ja von ERFAHRUNGEN berichtet.

                  1. Die Vorurteile Java gegenüber halten sich (vor allem im Desktopbereich) hartnäckig. Das heißt aber nicht, dass sie auch wahr sind. ;)

                    eben! Ich hab ja von ERFAHRUNGEN berichtet.

                    äh..., das "eben" resultiert daraus, daß ich gelseen habe "...heißt nicht, daß sie NICHT auch wahr sind" ;-) Leider ist halt viel Wahres dran. Sog. "Vorurteile" entstehen nicht aus Luft und Liebe, sondern aus Fakten. Und ich hab überwiegend schlechte Erfahrungen mit Java gemacht.

                  2. Guten Morgen,

                    [...]
                    naja, ich meine schon "richtige" Anwendungen ;-) also Fensterprogramme. "Programmierer programmieren für Programmierer" ist nicht so mein Anliegen. Und damals wurde jedenfalls gesagt, daß allein wg. der GUI das Programm letztlich doch für jede Plattform umgeschrieben werden muß.

                    Auch bei Anwendungen mit GUI deckt sich meine Erfahrung nicht mit Deiner. Kennst Du Eclipse? Wie findest Du dessen Performance im Vergleich mit eine beliebigen anderen komplexen (nicht in Java geschriebenen IDE)? Oder andersrum: welche in Java entwickelte Anwendung hat denn die von Dir genannten Probleme?
                    Zum Thema Plattformunabhängigkeit: Also die Anwendungen mit GUI, die ich (mit)entwickelt habe, werden nicht für verschiedene Zielsysteme entwickelt, die werden nicht mal für verschiedene Zielsysteme kompiliert. Wer Plattformunabhängigkeit anstrebt, kann sie mit Java erreichen. Wem es wurscht ist, der kann auch plattformabhängige Anwendungen mit Java entwickeln. Du kannst ja auch mit einer Schaufel, die sowohl für Erde, als auch für Sand geeignet ist, nur Sand schippen. :)

                    Wann war das denn? So um den Jahrtausendwechsel?

                    ja, so 2001.

                    Ok, dann wäre es vielleicht an der Zeit, sich ein neues Bild von Java zu machen. Einen Autohersteller beurteile ich ja auch nicht nach seinen Fahrzeugen aus den 1970ern (würde ich im schnelllebigen Bereich der EDV als akzeptablen Vergleichszeitraum sehen).

                    Schöne Grüße,

                    Peter

                    1. Wann war das denn? So um den Jahrtausendwechsel?

                      ja, so 2001.

                      Ok, dann wäre es vielleicht an der Zeit, sich ein neues Bild von Java zu machen. Einen Autohersteller beurteile ich ja auch nicht nach seinen Fahrzeugen aus den 1970ern (würde ich im schnelllebigen Bereich der EDV als akzeptablen Vergleichszeitraum sehen).

                      Kann schon sein. Nur war es damals auch schon so, daß viel versprochen und wenig gehalten wurde - ähnlich wie bei Opera. Und die ergebene Fangemeinde schwört immer wieder auf die "nächste Version". Sowas macht mich mißtrauisch - auch für die Zukunft. Wir wissen ja: "wer einmal lügt..."

                      und nee, ich kenne nur ein Bildbearbeitungsprogramm namens Eclipse. Unser Teil damals hieß Swing oder so.

                      1. [...]
                        Kann schon sein. Nur war es damals auch schon so, daß viel versprochen und wenig gehalten wurde - ähnlich wie bei Opera. Und die ergebene Fangemeinde schwört immer wieder auf die "nächste Version". Sowas macht mich mißtrauisch - auch für die Zukunft. Wir wissen ja: "wer einmal lügt..."

                        Das heißt, es geht Dir gar nicht darum, Fakten zu transportieren, sondern Du möchtest nur ein wenig eine bestimmte Technologie schlecht machen. Das habe ich nicht gewusst, sonst hätte ich Dir nicht ernsthaft geantwortet.

                        und nee, ich kenne nur ein Bildbearbeitungsprogramm namens Eclipse. Unser Teil damals hieß Swing oder so.

                        Dazu kann ich jetzt leider nichts sagen, weil ich zu weit ausholen müsste, und das die Energie scheinbar nicht wert ist (s.o.).

                        Schöne Grüße,

                        Peter

                        1. Das heißt, es geht Dir gar nicht darum, Fakten zu transportieren, sondern Du möchtest nur ein wenig eine bestimmte Technologie schlecht machen.

                          Jetzt wirst Du unfair. Ich mißtraue dem Java-Hype, habe überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht und kann keine Vorteile sehen. So hab ichs doch auch geschrieben. Den Rest hast Du erfunden.

                          1. [...]
                            Jetzt wirst Du unfair. Ich mißtraue dem Java-Hype, habe überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht und kann keine Vorteile sehen. So hab ichs doch auch geschrieben. Den Rest hast Du erfunden.

                            Nein, unfair möchte ich nicht werden. Ich habe aus Deinen Ausführungen geschlossen, dass es Dir nicht darum geht, Deine Erfahrungen aus dem Anfang dieses Jahrtausends durch eigenes Erleben zu revidieren, da Du lieber in den Erinnerungen an die schlechte alte Javazeit schwelgst. :) In den letzten 8 Jahren hat sich viel getan (wie Du siehst, vertröste ich nicht auf die Zukunft, sondern bin der Meinung, dass wir schon da sind, wo wir sein sollen). Diese Tatsache ist aber scheinbar für Dich nicht so interessant, weil Du auf sie nicht weiter eingehst. Und deshalb war ich der Meinung, ich könnte mir die Diskussion auch sparen. Sollte das nicht der Fall sein, dann kannst Du ja gerne auf meine Einwände aus dem Hier und Jetzt eingehen (Beispiele für schlechte Performance, mangelnde Plattformunabhängigkeit).
                            Von einem Hype bezüglich Java habe ich übrigens auf Clientseite noch nichts mitbekommen. Es wurden und werden viele Entwickler in dem Bereich gesucht, aber dem Normalanwender ist es in einem Großteil der Fälle wohl ziemlich egal, mit welcher Sprache eine Software geschrieben wurde oder auf welcher Ausführungsumgebung sie läuft. Der will etwas runterladen, doppelklicken und fertig.

                            Schöne Grüße,

                            Peter

                            1. Es gab und gibt Ihn noch immer, diesen Hype von Java. Ich kann dein Vorposter verstehen, den auch ich habe zum Jahrtausendwechsel schlechte Erfahrungen mit Java gemacht unter einem Dozenten, welcher Java als beste Programmiersprache der Welt definitere.
                              Das sich jedoch in Sachen Java einiges getanen hat ist nicht an mir vorbei gegangen. Und inzwischen wünschte ich mir auch mehr Zeit auf diese Sprache verwendet zu haben.

                              Aber warum schreib ich das. Hauptsächlich um dir zu verdeutlichen das du sehr wohl unfair wirkst. Er hat dir deutlich gemacht, welche Erfahrungen er gemacht hat und wie er zu der Sache steht. Du hast das als Zeichnen des "unwillens" seine Meinung zu ändern gesehen.

                              Es ist wichtiger, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, den unterschied zwischen Java 1 und Java 6 deutlich zu machen. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung. Das es Schwachsinn ist selbst jeden linearen Prozess als Objekt zu entwickeln. Erkenne ich die Vorteile dieser Sprache nicht nur in Plattformunabhängigkeit, sondern auch der Objektorientierung wo sie angebracht ist.

                              Sachliche Argumente, wie du sie bisher geliefert hast, sind da durchaus angebrachter, als ein Abbruch der Diskussion "weil er nicht will".

                              PS: Normalerweise halte ich nicht viel von dieser Form des Zitierens, jedoch fällt es mir schwer hier den richtigen Ansatzpunkt zu finden.

                              Nein, unfair möchte ich nicht werden. Ich habe aus Deinen Ausführungen geschlossen, dass es Dir nicht darum geht, Deine Erfahrungen aus dem Anfang dieses Jahrtausends durch eigenes Erleben zu revidieren, da Du lieber in den Erinnerungen an die schlechte alte Javazeit schwelgst. :) In den letzten 8 Jahren hat sich viel getan (wie Du siehst, vertröste ich nicht auf die Zukunft, sondern bin der Meinung, dass wir schon da sind, wo wir sein sollen). Diese Tatsache ist aber scheinbar für Dich nicht so interessant, weil Du auf sie nicht weiter eingehst. Und deshalb war ich der Meinung, ich könnte mir die Diskussion auch sparen. Sollte das nicht der Fall sein, dann kannst Du ja gerne auf meine Einwände aus dem Hier und Jetzt eingehen (Beispiele für schlechte Performance, mangelnde Plattformunabhängigkeit).
                              Von einem Hype bezüglich Java habe ich übrigens auf Clientseite noch nichts mitbekommen. Es wurden und werden viele Entwickler in dem Bereich gesucht, aber dem Normalanwender ist es in einem Großteil der Fälle wohl ziemlich egal, mit welcher Sprache eine Software geschrieben wurde oder auf welcher Ausführungsumgebung sie läuft. Der will etwas runterladen, doppelklicken und fertig.

                              1. Servus,

                                [...]
                                Aber warum schreib ich das. Hauptsächlich um dir zu verdeutlichen das du sehr wohl unfair wirkst. Er hat dir deutlich gemacht, welche Erfahrungen er gemacht hat und wie er zu der Sache steht. Du hast das als Zeichnen des "unwillens" seine Meinung zu ändern gesehen.

                                Wie gesagt, es liegt nicht in meiner Absicht, unfair zu wirken. Ich diskutiere zu diesem Thema aber nicht, weil ich daran interessiert bin, welche Probleme es vor 9 Jahren gab, sondern weil ich der Meinung war, durch meinen Beitrag ein Missverständnis auflösen zu können. Da dieses Missverständnis scheinbar nicht aufgelöst werden musste, weil der aktuell verbesserte Stand für den OT überhaupt nicht zur Debatte steht, ist mein Beitrag an der Diskussion nicht nötig und ich ziehe mich aus dem Dialog zurück.

                                [...]
                                Sachliche Argumente, wie du sie bisher geliefert hast, sind da durchaus angebrachter, als ein Abbruch der Diskussion "weil er nicht will".

                                Wie gesagt, ich will nicht die Diskussion an sich abbrechen, nur für mich gibt es dann nichts weiter zu sagen. Ich will nichts über alte Versionen von Java oder in Java geschriebenen Anwendungen sagen, und über aktuelle Themen möchte der OT nicht sprechen.

                                Schöne Grüße,

                                Peter

    2. Also mal für's Archiv: es gibt Delphi für .NET und Delphi für Win32 und Kombinationen daraus. Mit Delphi für Win32 lassen sich sehr einfach Fensterprogramme realisieren. Very beautyful. Die Programmdateien sind zwar erheblich größer, aber wen kratzt das bei heutigen GB-Preisen? Dafür startet eine kleine Anwendung sofort und ist überall auf Win einsetzbar.

  8. Hallo Billy,

    Und: was gibts sonst noch?

    Die verschiedenen Smalltalk-Dialekte kommen natürlich auch mit ihrem Fenstersystem daher.
    Mit dem von VisualWorks kannst du zum Beispiel relativ simpel nativ erscheinende Fensteranwendungen bauen.

    Grüße
      David

    --
    >>Nobody will ever need more than 640k RAM!<<
    1981 Bill Gates