johny7: Gutes Angebot?

Moin allerseits,

was hält ihr von dem Angebot von Conrad? 1 TB für knapp 70 €.

Hier das Angebot:
http://www.conrad.de/ce/ProductDetail.html?WT.mc_id=hitachifestplatte&productcode=411533&perform_special_action=Produktdetail&p_page_to_display=fromoutside&insert=TU

Macht man nichts falsch, wenn man so etwas kauft? Ich brauche nämlich in absehbarer Zeit eine externe Festplatte und bin ratlos über dieses Angebot...

Grüße, JN

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ie:{ fl:( br:^ va:| ls:[ fo:| rl:? n4:? ss:| de:] js:| ch:? sh:( mo:| zu:)
http://www.johny7.de
  1. Macht man nichts falsch, wenn man so etwas kauft?

    Der Preis für diese Platte ist eindeutig OK - bei Amazon kostet sie 69,58 :p

    Ich würde mir aus prinzip aber bei externen Festplatten nur noch Seagate/Maxtor oder Western Digital kaufen.

    Die SimpleTech-Platten (auch wenn HITACHI draufsteht) sind ein Glump :)

    1. Auch Samsung baut recht brauchbare Platten. Die Probleme von Hitachi (vormals IBM) sind wohl soweit bekannt, dass die Plattenserie "DeskStar" landläufig häufiger als "DeathStar" bezeichnet wird.

      Gruß, LX

      --
      RFC 1925, Satz 6a: Es ist immer möglich, einen weiteren Umweg einzufügen.
      RFC 1925, Satz 11a: Siehe Regel 6a
      1. Auch Samsung baut recht brauchbare Platten. Die Probleme von Hitachi (vormals IBM) sind wohl soweit bekannt, dass die Plattenserie "DeskStar" landläufig häufiger als "DeathStar" bezeichnet wird.

        Die Probleme mit der DTLA-Serie meine ich nicht - die Zeiten sind lang vorbei ;)

        Die Aussage war rein auf externe Platten bezogen, die Gehäuse sind leider etwas "günstig" :) da bauen Seagate und WD einfach massiver.

    2. Hallo,

      Ich würde mir aus prinzip aber bei externen Festplatten nur noch Seagate/Maxtor oder Western Digital kaufen.

      da hat wohl jeder so seine Vorlieben, Abneigungen und Erfahrungen.

      Ich habe beispielsweise Western Digital für mich vor Jahren ausgeschlossen. Denn ich habe in meiner gesamten aktiven PC-User- und Bastlerzeit genau viermal eine WD-Platte verbaut. Alle vier sind innerhalb weniger Monate eines unnatürlichen Todes ohne Fremdeinwirkung gestorben, und alle vier auf andere Art (1x Ausfall des Spindelantriebs; 1x Ausfall des Controllers; 1x Headcrash beim Einschalten; 1x spontan auftretende, in der Häufigkeit stark zunehmende CRC-Fehler).

      Der einzige Nicht-WD-Festplattentod, den ich mal zu beklagen hatte, war eine Fujitsu MPG-weißnetwas. Da hat aber damals auch Fujitsu-Siemens zugegeben, dass die gesamte Baureihe wegen eines Firmwarefehlers jederzeit ausfallen könnte; das äußere sich dann dadurch, dass jeder Leseversuch nur noch "leere" Sektoren (512 Nullbytes) zutage fördert. Genau den Effekt hatte meine Platte eines Tages plötzlich. :-(

      Ausschließlich positive Erfahrungen habe ich mit Seagate und Samsung gemacht, wobei ich Samsung vorziehe, weil deren Festplatten meistens schön leise sind (deswegen nehme ich gern auch die Ausführungen mit 5400/min, die leider immer seltener werden).

      Die SimpleTech-Platten (auch wenn HITACHI draufsteht) sind ein Glump :)

      Damit habe ich keine Erfahrungen.

      So long,
       Martin

      --
      Die letzten Worte des Neandertalers:
      Möchte doch zu gern wissen, was in der Höhle ist ...
      1. Die SimpleTech-Platten (auch wenn HITACHI draufsteht) sind ein Glump :)

        Als Nachtrag: die Datenträger selbst sind ok, die Gehäuse sind aber nicht der Renner.

        1. Hi,

          Die SimpleTech-Platten (auch wenn HITACHI draufsteht) sind ein Glump :)
          Als Nachtrag: die Datenträger selbst sind ok, die Gehäuse sind aber nicht der Renner.

          die Gehäuse externer Platten wären mir egal; ich betreibe sie sowieso meist offen, oft sogar ohne Gehäuse. Und der USB/IDE- oder USB/SATAN-Adapter, der dazu nötig ist, kostet um 10EUR (dabei ist das Netzteil manchmal sogar schon dabei).

          Daher kommt es mir bei der Betrachtung wirklich *nur* auf die Festplatte selbst an. Tiefkühlgemüse suche ich ja auch nicht danach aus, welches am schönsten verpackt ist.

          So long,
           Martin

          --
          Wenn zwei dasselbe tun, sind sie vielleicht bald zu dritt.
          1. Daher kommt es mir bei der Betrachtung wirklich *nur* auf die Festplatte selbst an. Tiefkühlgemüse suche ich ja auch nicht danach aus, welches am schönsten verpackt ist.

            Das trägst du ja hoffentlich nicht jahrelang irgendwo mit dir rum.

            Externe Platten die man für eine Sicherungskopie benötigt, sollten u.U. auch an externen Orten gelagert werden, damit diese z.b. nach einem Bürobrand noch vorhanden sind. Solche Vorrausetzungen gelten wohl selten für Tiefkühlgemüse.

            Struppi.

            1. Hallo,

              Tiefkühlgemüse suche ich ja auch nicht danach aus, welches am schönsten verpackt ist.
              Das trägst du ja hoffentlich nicht jahrelang irgendwo mit dir rum.

              nein, das war auch nur ein Beispiel, mit dem ich deutlich machen wollte, dass mir der Inhalt wichtiger ist als die (Um-)Verpackung. Ich hätte auch sagen können, ein Auto suche ich mir nicht primär nach der Farbe und den Zierleisten aus, sondern nach den technischen Werten unterm Blech (im wahrsten Sinn des Wortes).

              Externe Platten die man für eine Sicherungskopie benötigt, sollten u.U. auch an externen Orten gelagert werden, damit diese z.b. nach einem Bürobrand noch vorhanden sind.

              Richtig. Bei dieser Lagerung und dem Transport, der ja auch nicht gerade täglich stattfindet, sind sie aber in der Versandverpackung des Herstellers bestens aufgehoben - also entweder Antistatik-Tüte plus Karton mit Schaumstoffpolster, oder Plastikpackung und Luftpolstertüte (scherzhaft auch als Knalltüte bezeichnet).
              Anders ausgedrückt: Wenn das Übergehäuse oder auch der USB-Controller einer externen Platte kaputtgeht, ist das ein Schaden in der Größenordnung "Portokasse", ebenso wie man damit rechnen muss, dass man ab und zu eine neue Tastatur oder neue Dichtungen für den Wasserhahn braucht (Verschleißartikel).

              So long,
               Martin

              --
              Lieber blau machen, als sich schwarz ärgern.
              1. Anders ausgedrückt: Wenn das Übergehäuse oder auch der USB-Controller einer externen Platte kaputtgeht, ist das ein Schaden in der Größenordnung "Portokasse", ebenso wie man damit rechnen muss, dass man ab und zu eine neue Tastatur oder neue Dichtungen für den Wasserhahn braucht (Verschleißartikel).

                Ich hätte ein Problem damit, wenn die externen Platten, die täglich herumgetragen werden, ein klappriges Gehäuse hätten, das man zusätzlich mit Luftpolsterfolie schützen muss :) Ausserdem sieht das dämlich aus.

                1. Hi,

                  Ich hätte ein Problem damit, wenn die externen Platten, die täglich herumgetragen werden, ein klappriges Gehäuse hätten, das man zusätzlich mit Luftpolsterfolie schützen muss :) Ausserdem sieht das dämlich aus.

                  deswegen verwende ich ja in den meisten Fällen *gar kein* Extra-Gehäuse, sondern nur den USB-Adapter mit Netzteil. Das sieht dann wieder interessant aus. :-)
                  Die erwähnte Verpackung dann nur zum Transport.

                  Ciao,
                   Martin

                  --
                  Alle Tage sind gleich lang. Aber unterschiedlich breit.
                  1. Die erwähnte Verpackung dann nur zum Transport.

                    Genau wie beim Tiefkühlgemüse :-P

                    Struppi.

                  2. Die erwähnte Verpackung dann nur zum Transport.

                    Das Tiefkühlgemüse packst du aber nach "Verwendung" nicht wieder zurück in den Beutel und gibst es an eine Agentur, einen Kunden oder sonstigen Geschäftspartner weiter - das wäre ekelhaft :D

                    1. Hallo,

                      Die erwähnte Verpackung dann nur zum Transport.
                      Das Tiefkühlgemüse packst du aber nach "Verwendung" nicht wieder zurück in den Beutel und gibst es an eine Agentur, einen Kunden oder sonstigen Geschäftspartner weiter

                      nein, aber die Festplatte ja auch nicht! Höchstens an den Händler oder Hersteller im Rahmen der Produkthaftung.

                      Ciao,
                       Martin

                      --
                      Der Bäcker schlägt die Fliegen tot
                      Und macht daraus Rosinenbrot.
                      1. nein, aber die Festplatte ja auch nicht! Höchstens an den Händler oder Hersteller im Rahmen der Produkthaftung.

                        Wenn du deine Festplatte nur selbst benutzt ist das OK - du solltest dir dann aber ggf. das Ding hier ansehen:

                        http://www.tomshardware.com/de/ICYBOX-IB-110StUS2-B-Dockingstation,news-243003.html

                        Ist wesentlich praktischer als ein Kabelsatz :)

                        Für den Dauerbetrieb und vor allem zum Mitnehmen oder Weitergeben an Dritte wäre mir das aber auch zu unpraktisch :)

      2. Ausschließlich positive Erfahrungen habe ich mit Seagate und Samsung gemacht, wobei ich Samsung vorziehe, weil deren Festplatten meistens schön leise sind (deswegen nehme ich gern auch die Ausführungen mit 5400/min, die leider immer seltener werden).

        Kann ich voll bestätigen. Vor allem den Samsung-Teil. Sehr robust, langlebig und angenehm leise.

        Ist aber halt auch eine Frage, wieviele Platten man in Summe verbaut hat. Das sind bei mir sicher nicht mehr als 300-400 Stück gewesen.

        Jürgen

    3. Hallo suit,

      man darf in diesem Preissegment von den Herstellern keine Wunder erwarten. Daher sollte man (auch bei teuren Platten) immer an die Datensicherung denken. Also zwei Platten kaufen und dann von Hand oder automatisch (z.B. als RAID) spiegeln.

      Zitat 690

      Gruß, Jürgen

      1. Moin Jürgen,

        man darf in diesem Preissegment von den Herstellern keine Wunder erwarten. Daher sollte man (auch bei teuren Platten) immer an die Datensicherung denken. Also zwei Platten kaufen und dann von Hand oder automatisch (z.B. als RAID) spiegeln.

        Zitat 690

        Empfiehlt ihr mir lieber zwei Platten mit 250 GB oder eine mit 500 GB? Was haltet ihr von TrekStor? Angeblich fallen viele davon aus, und das Problem liege an den eingebauten Seagate-Platten.

        Grüße, JN

        --
        ie:{ fl:( br:^ va:| ls:[ fo:| rl:? n4:? ss:| de:] js:| ch:? sh:( mo:| zu:)
        http://www.johny7.de
        1. Hallo johny7,

          das hängt u.A. vom Einsatz (Datenplatte oder Backup), von der Wichtigkeit der Daten und auch von deinem Geldbeutel ab. Wenn du es dir leisten kannst, nimm einen (USB-)Raid-Satz.

          Die Aufteilung der Daten auf zwei Platten (ohne Spiegel/Raid) hat nur den Vorteil, das beim Crasch nicht alles weg ist, sondern nach Murphy nur die wichtigere Hälfte.

          Gruß, Jürgen

          1. Wenn du es dir leisten kannst, nimm einen (USB-)Raid-Satz.

            RAID ist kein Backup - war es nie und wird es nie sein.

            Auf zwei Platten parallel zu schreiben falls eine ausfällt ist schon und gut, aber das hilft dir genau garnichts wenn der "(USB-)Raid-Satz" (oderwasauchimmer) deine Daten schrottet und du auf beiden Platten unlesbaren Mist hast.