7-ZIP Verknüpfungen folgen
Alexander44564
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Der Martin
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Der Martin
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Der Martin
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Ich benutze 7-ZIP zur Komprimierung meiner Daten.
Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen. Und zwar hätte ich gerne, dass 7-ZIP, wenn ich eine Verknüpfung zu einem Archiv hinzufüge, nicht die Verknüpfung sondern die Originaldatei archiviert. Das tut es aber nicht. Weiß jemand was ich da tun kann?
Hallo,
hätte ich gerne, dass 7-ZIP, wenn ich eine Verknüpfung zu einem Archiv hinzufüge, nicht die Verknüpfung sondern die Originaldatei archiviert.
das geht automatisch nicht. Eine Windows-Verknüpfung ist eine ganz normale Datei wie jede andere auch. Ihre besondere Funktion hat sie nur deshalb, weil die Windows-Shell (der Explorer) um diese Sonderstellung weiß und das Öffnen einer solchen Datei einem besonderen Handler überlässt.
Es gibt ein paar Programme außer dem Explorer, die diese "Magie" ebenfalls beherrschen (etwa der Windows Commander, ein Norton-Commander-Clone). Das ist aber die Ausnahme. 7-zip scheint nicht dazu zu gehören.
Weiß jemand was ich da tun kann?
Do it the hard way.
Wenn du mehrere Dateien archivieren und darin vorkommende Verknüpfungen direkt auflösen willst, wirst du das von Hand tun müssen.
So long,
Martin
Wenn du mehrere Dateien archivieren und darin vorkommende Verknüpfungen direkt auflösen willst, wirst du das von Hand tun müssen.
Warum sollte man Verknüpfungen "auflösen" - sind ja keine Symlinks :)
Warum sollte man Verknüpfungen "auflösen" - sind ja keine Symlinks :)
Anm: umgekehrt natürlich schon, Symlinks sind Verknüpfungen.
Ein Datei die per Symlink referenziert wird tut so, als wäre sie wirklich dort wo der Symlink liegt. Bei einer Windows Verküpfung ist das nicht so, es ist nur eine Abkürzung zum Aufruf der Datei.
Dieser unterschied wird spätestens dann klar, wenn das Ziel beim ausführen darauf angewiesen ist, dass es an einem spezfischen Ort liegt.
Hallo,
Wenn du mehrere Dateien archivieren und darin vorkommende Verknüpfungen direkt auflösen willst, wirst du das von Hand tun müssen.
Warum sollte man Verknüpfungen "auflösen" - sind ja keine Symlinks :)
wenn eine Anwendung eine Windows-Verknüpfung interpretiert und in dem Sinn verarbeitet, dass sie die gewünschte Operation direkt auf das Ziel der Verknüpfung durchführt, würde ich das auch als "Auflösen" ("resolve", aber nicht "dissolve" *g*) der Verknüpfung bezeichnen.
Dass die Windows-Lösung nur eine unzureichende Nachbildung von Symlinks ist, bedarf keiner weiteren Diskussion. Ich hab's bei der Einführung von Windows 95, wo dieses Konzept AFAIR erstmals implementiert wurde, schon nicht verstanden, warum man Verknüpfungen nicht gleich im Dateisystem-Treiber abgefrühstückt hat, sondern sie stattdessen der Applikation aufbrummt.
So long,
Martin
wenn eine Anwendung eine Windows-Verknüpfung interpretiert und in dem Sinn verarbeitet, dass sie die gewünschte Operation direkt auf das Ziel der Verknüpfung durchführt, würde ich das auch als "Auflösen" ("resolve", aber nicht "dissolve" *g*) der Verknüpfung bezeichnen.
Wenn du es so siehst, ja.
Dass die Windows-Lösung nur eine unzureichende Nachbildung von Symlinks ist, bedarf keiner weiteren Diskussion. Ich hab's bei der Einführung von Windows 95, wo dieses Konzept AFAIR erstmals implementiert wurde, schon nicht verstanden, warum man Verknüpfungen nicht gleich im Dateisystem-Treiber abgefrühstückt hat, sondern sie stattdessen der Applikation aufbrummt.
Weil Windows-Verknüpfungen keine Symlinks sind sondern nur Abkürzungen und keineswegs Nachbildungen von Symlinks.
NTFS unterstützte nur Harte Links - mitterlweile auch Symbolische Links. Zusätzlich dazu gibts aber immer noch Verknüpfungen - die haben aber nichts mit dem Dateisystem am Hut :).
Hi,
Ich hab's bei der Einführung von Windows 95, wo dieses Konzept AFAIR erstmals implementiert wurde, schon nicht verstanden, warum man Verknüpfungen nicht gleich im Dateisystem-Treiber abgefrühstückt hat, sondern sie stattdessen der Applikation aufbrummt.
Weil Windows-Verknüpfungen keine Symlinks sind sondern nur Abkürzungen und keineswegs Nachbildungen von Symlinks.
das ist zwar eine korrekte Feststellung, aber keine Erklärung für das Warum.
Es wäre aus meiner Sicht kein Akt gewesen, die Verknüpfungen, so wie sie sind (also als Dateien mit besonderer Bedeutung) direkt vom Filesystem-Treiber vfat.sys bzw. ntfs.sys interpretieren zu lassen. Dann wäre eine solche Verknüpfung technisch immernoch eine Datei (und würde von älteren Systemen auch als solche angezeigt), ist aber ansonsten aus der Sicht der Applikation ein transparentes Durchgreifen auf das Verknüpfungsziel.
NTFS unterstützte nur Harte Links - mitterlweile auch Symbolische Links.
Öhm ... ich wusste bis eben noch nicht, dass es einen Unterschied gibt.
Übrigens sind nach meinem kurzen Bildungsupdate Symlinks unter Linux/Unix technisch nahezu identisch zu Verknüpfungen in Windows - mit dem wesentlichen Unterschied, den ich schon im ersten Beitrag reklamiert habe: Sie werden nicht durchs Filesystem interpretiert, sonder -wenn überhaupt- durch die Anwendung.
Ciao,
Martin
aber keine Erklärung für das Warum.
Die kann ich dir auch nicht liefern :D
NTFS unterstützte nur Harte Links - mitterlweile auch Symbolische Links.
Öhm ... ich wusste bis eben noch nicht, dass es einen Unterschied gibt.
Ein Harter Link zeigt direkt auf eine Datei.
Ein Soft Link / Sym Link verweist auf eine Datei, die als Inhalt den Pfad zu einem anderen Dateinamen enthält.
http://linuxgazette.net/105/pitcher.html
Übrigens sind nach meinem kurzen Bildungsupdate Symlinks unter Linux/Unix technisch nahezu identisch zu Verknüpfungen in Windows - mit dem wesentlichen Unterschied, den ich schon im ersten Beitrag reklamiert habe: Sie werden nicht durchs Filesystem interpretiert, sonder -wenn überhaupt- durch die Anwendung.
Ja, aber sie sind eben nicht ident - unter neueren Windows-Version wird klar zwischen Verknüpfung und Symbolischem Link unterschieden - wenn man einen Linux-/Unix-Symlink mit einer Windows-Verknüpfung vergleicht ist technisch kaum ein Unterschied (eine Datei mit einem Verweis)- lediglich die Funktionsweise ist anders.