AndreasR: HTML-E-Mail vs. Text-E-Mail: Spamgefahr gleich groß?

Hallo,

ich möchte demnächst eine Umfrage an etwa 100 Personen senden.

Am liebsten würde ich es mit einer Text-E-Mail machen. Das Problem dabei: Nicht in allen E-Mail-Programmen wird der im Text stehende Link auf die Umfrage als solcher interpretiert. Ich fürchte dadurch eine schlechtere Rücklaufquote.

Daher bin ich jetzt versucht, eine HTML-E-Mail zu versenden, in der der Link explizit als solcher ausgezeichnet ist, damit man ihn nur noch anklicken muss.

Erhöht sich jedoch damit die Gefahr, dass meine E-Mail als Spam aufgefasst wird? Oder ist das bei Text- und HTML-E-Mails kein Unterschied?

Beste Grüße
Andreas

  1. Hi,

    ich möchte demnächst eine Umfrage an etwa 100 Personen senden.

    Am liebsten würde ich es mit einer Text-E-Mail machen. Das Problem dabei: Nicht in allen E-Mail-Programmen wird der im Text stehende Link auf die Umfrage als solcher interpretiert. Ich fürchte dadurch eine schlechtere Rücklaufquote.

    So gut wie jeder Mailclient und jedes Webinterface dürfte URLs im Text in klickbare Links umwandeln.
    Und wenn du dem Nutzer das ganze entsprechend beschreibst („sollte diese Adresse von ihrem E-Mail-Programm nicht als anklickbarer Link dargestellt werden, dann markieren und kopieren sie sie bitte in die Adressezeile ihres Browsers“) - dann bleiben als „Verweigerer“ vermutlich nicht viel mehr als die übrig, die sowieso kein Interesse an deiner Umfrage haben.

    Daher bin ich jetzt versucht, eine HTML-E-Mail zu versenden, in der der Link explizit als solcher ausgezeichnet ist, damit man ihn nur noch anklicken muss.

    Erhöht sich jedoch damit die Gefahr, dass meine E-Mail als Spam aufgefasst wird?

    Wenn du's nicht richtig machst, auf jeden Fall - bei text/plain lauern viel weniger Stellen, an denen du was falsch machen kannst.

    Worauf du achten solltest ist, die Adresse möglichst kurz zu halten. Parameter-Monster führen schnell zum Umbruch im anzeigenden Programm, und dann geht auch C&P oft schief, weil der Zeilenumbruch die Adresse verfälscht.

    MfG ChrisB

    --
    “Whoever best describes the problem is the person most likely to solve the problem.” [Dan Roam]
  2. Hi,

    Nicht in allen E-Mail-Programmen wird der im Text stehende Link auf die Umfrage als solcher interpretiert.

    richtig. Es gibt ein paar Clients aus der unixoiden Hardcore-Ecke, sowie einen AOL-Client aus einer Ära der Menschheitsgeschichte, in der der Name des Programms noch mit aus Ruß und Öl handgefertigter Tinte geschrieben wurde. Die Nutzer der erstgenannten Clients sind potenziell in der Lage, mit im Text stehenden URLs umzugehen, und die des letztgenannten Stückes Software haben sich längst selbst in örtlichen Museen als Ausstellungsstück selbständig gemacht. Der Rest, der in keiner dieser beiden Gruppen passt, ist statistisches Rauschen.

    Cheatah

    --
    X-Self-Code: sh:( fo:} ch:~ rl:| br:> n4:& ie:% mo:) va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:~ js:|
    X-Self-Code-Url: http://emmanuel.dammerer.at/selfcode.html
    X-Will-Answer-Email: No
    X-Please-Search-Archive-First: Absolutely Yes
  3. Moin Moin!

    Am liebsten würde ich es mit einer Text-E-Mail machen. Das Problem dabei: Nicht in allen E-Mail-Programmen wird der im Text stehende Link auf die Umfrage als solcher interpretiert. Ich fürchte dadurch eine schlechtere Rücklaufquote.

    Pack Deine URL in URL:... ein (also z.B. URL:http://www.example.com/umfrage), das macht es einigen Mail-Clients etwas leichter.

    Alexander

    --
    Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".