Hallo,
Wenn man goto einsetzen möchte, sollte man das gut begründen können. Wildes Herumspringen führt in der Regel zu Unübersichtlichkeit.
sehe ich genauso, ich habe seit Jahren keinen Fall mehr gehabt, wo ich in Versuchung gekommen wäre, ein "goto" zu verwenden, auch wenn ich einräume, dass es sinnvolle Einsatzfälle gibt.
Hingegen kann ein gezielter Sprung aus einer verschachtelten Schleife im Gegensatz zu einer durch alle Schachtelungsebenen durchzuschleifenden Abbruchbedingung beispielsweise die Prägnanz und Übersichtlichkeit des Codes erhöhen.
Das ist aber ein Fall, der meistens mit einem break[*] oder continue eleganter zu lösen und dann auch leichter nachzuvollziehen ist, oder sogar mit einem return an geeigneter Stelle, sofern man seinen Code schön in Funktionen oder Methoden strukturiert hat.
Ciao,
Martin
[*] break ist nicht nur in einer switch-Struktur gut, sondern kann auch aus anderen Kontrollstrukturen (Schleifen) ausbrechen.
Eine Neandertaler-Sippe sitzt in ihrer kalten Höhle. Seufzt der Stammesälteste: "Hoffentlich erfindet bald jemand das Feuer!"
Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(