Matthias Apsel: Farbangaben in Dokumenten

Om nah hoo pez nyeetz, alle!

Ist es in einem Wiki-Artikel sinnvoll zu schreiben, Autoren sollten sich auf Farbnamen und eine Variante von Farbangaben in einem Projekt beschränken?

Matthias

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http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif
  1. Om nah hoo pez nyeetz, alle!

    Hallo mein Lieber!

    Ist es in einem Wiki-Artikel sinnvoll zu schreiben, Autoren sollten sich auf Farbnamen und eine Variante von Farbangaben in einem Projekt beschränken?

    Autor schreibt für Autoren? Ich habe mal eine Empfehlung bekommen, techniche Artikel mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund zu schreiben. Ansonsten würde ich mich mit Farben zurückhalten und bedenken, dass es Farben gibt, für die mir einfach kein Name einfällt ;)

    Viele Grüße,
    Horst Farblos

    --
    Die Katze, die ich mir wünsche, soll bunt sein.
    1. Hallo Farbloser,

      ich meine natürlich nicht die Wiki-Autoren. Und es geht mir an dieser Stelle auch nicht um Empfehlungen der Barrierefreiheit, sondern darum, dass im CSS nicht wild durcheinander rgb(r,g,b), #123, hsl(h,s%,l%) und Martins #c0ffee, der eigentlich braun sein sollte, vereinbart wird.

      Matthias Leuchte ;-)

      --
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      1. Hallo,

        [...] und Martins #c0ffee, der eigentlich braun sein sollte

        danke für die Blumen, aber das ist nun wirklich nicht von mir. Das hat ChrisB in seiner Signatur.

        Ciao,
         Martin

        --
        Ein Theoretiker ist ein Mensch, der praktisch nur denkt.
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  2. Hallo,

    Ist es in einem Wiki-Artikel sinnvoll zu schreiben, Autoren sollten sich auf Farbnamen und eine Variante von Farbangaben in einem Projekt beschränken?

    keine Ahnung, ich verstehe nicht ganz, in welchem Zusammenhang die Frage stehen soll.

    Geht es um Farbangaben in CSS? Dann würde ich sogar eher von Farbnamen abraten. Denn die sind oft aus Flora und Fauna abgeleitet, und wer nicht gerade ein erfahrener Botaniker oder ein gewiefter Zoologe ist, kann sich unter den Bezeichnungen nichts vorstellen. Das ist ähnlich wie in der Mode, wo die Bezeichnungen der Farben auch eine Geheimsprache für sich sind: Woher soll ich wissen, wie "Malve" oder gar "Mauve" aussieht? "Navy" geht ja noch, aber was soll ich mir unter "Ecru" vorstellen?
    Sind Farben dagegen numerisch angegeben, beispielsweise rgb(200,120,32) oder #6080E0, dann kann ich aus der Angabe ablesen, wie der Farbton ungefähr aussehen muss.

    Allerdings befürworte ich, sich in jedem Fall für *eine* Form der Farbangabe zu entscheiden und die konsequent zu verwenden.

    So long,
     Martin

    --
    "Gestern habe ich die Rede des Parteivorsitzenden gehört. Zwei Stunden lang!" - "Worüber?" - "Hat er nicht gesagt."
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    1. Om nah hoo pez nyeetz, Der Martin!

      Allerdings befürworte ich, sich in jedem Fall für eine Form der Farbangabe zu entscheiden und die konsequent zu verwenden.

      genau das ist die Frage zu der ich gern eure Meinung hätte.

      Matthias

      --
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      1. Hi!

        Allerdings befürworte ich, sich in jedem Fall für *eine* Form der Farbangabe zu entscheiden und die konsequent zu verwenden.
        genau das ist die Frage zu der ich gern eure Meinung hätte.

        Meinetwegen kann das jeder halten und mischen wie er gerne will, solange ich nicht in seinem Projekt mitarbeiten muss. Dann wird es wohl früher oder später auf eine Coding-Style-Definierung hinauslaufen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das in allen Gemeinschaftsprojekten so laufen muss. Die Art der Farbangabe ist ein ziemlich kleines Bausteinchen. Es gibt wichtigere Dinge, auf die man noch nicht so weit Fortgeschrittene hinweisen sollte, wie Code lesbar zu formatieren.

        Lo!

      2. Allerdings befürworte ich, sich in jedem Fall für *eine* Form der Farbangabe zu entscheiden und die konsequent zu verwenden.

        genau das ist die Frage zu der ich gern eure Meinung hätte.

        Also, ich würde dazu schreiben:

        • technisch stellt ein Mischen der unterschiedlichen Farbbenennungen kein Problem dar. Es ist erlaubt und alles möglich.
        • die Beschränkung auf ein System macht (wie jede Beschränkung auf das *Notwendige*) den Code (auch, aber nicht nur für Dritte) übersichtlicher und das Abschätzen von Farbcodes mit der Zeit einfacher.

        Ich selber nutze die Hexcodes #aabbcc + die *gängigen* Standardfarbnamen wie black, white, red, green, blue, yellow, letztere besonders bei Tests, black und white auch sonst einfach aus Gewohnheit.

      3. Mahlzeit Matthias Apsel,

        Allerdings befürworte ich, sich in jedem Fall für *eine* Form der Farbangabe zu entscheiden und die konsequent zu verwenden.

        genau das ist die Frage zu der ich gern eure Meinung hätte.

        Ich bin derselben Meinung wie Der Martin ... einmal entscheiden und dann konsequent verwenden.

        Was mir gerade zu dem Thema einfällt:

        Haltet Ihr es - z.B. im Rahmen von großen und unübersichtlichen Teams bzw. konsequenter Aufgabenteilung - für sinnvoll, die reinen Farbangaben in ein eigenes Stylesheet auszulagern?

        Z.B. so etwas:

        style.css
        ----- 8< ----- 8< ----- 8< -----

        @import url("colors.css");  
          
        body {  
          /* ... */  
        }  
          
        h1 {  
          /* ... */  
        }
        

        ----- >8 ----- >8 ----- >8 -----

        colors.css
        ----- 8< ----- 8< ----- 8< -----

        body {  
          background-color:  #EFFEFF;  
          color:             #C0FFEE;  
        }  
          
        h1 {  
          color:             #F00BA2;  
        }  
          
        p {  
          border-left-color: #2DEAD4;  
        }  
          
        ul.menu li.active {  
          background-color:  #BEEFEE;  
        }
        

        ----- >8 ----- >8 ----- >8 -----

        Das wäre zwar ein Request mehr, allerdings würde der Inhalt ja von vernünftig konfigurierten Browser gecachet werden.

        Der Vorteil wäre, dass z.B. diejenigen, die für die Corporate Identity zuständig wären, relativ schnell und einfach farbliche Anpassungen durchführen könnten (ggf. mit Hilfe eines Generators, der die Datei "colors.css" automagisch erzeugt), ohne dass *das* *eine* *zentrale* Stylesheet angefasst werden muss (und dann z.B. in der Quellcode-Verwaltung geblockt ist o.ä.) ...

        Wäre das in Euren Augen sinnvoll? Verwendet Ihr so etwas oder etwas ähnliches? Wenn ja: wie sind Eure Erfahrungen damit? Wenn nein: warum nicht?

        MfG,
        EKKi

        --
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        1. Hallo,

          Haltet Ihr es - z.B. im Rahmen von großen und unübersichtlichen Teams bzw. konsequenter Aufgabenteilung - für sinnvoll, die reinen Farbangaben in ein eigenes Stylesheet auszulagern?

          auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Aber wenn ich so drüber nachdenke, hört sich das eigentlich recht praktisch an.

          Das wäre zwar ein Request mehr

          Nicht unbedingt; man kann ja auch serverseitig aus mehreren Bausteinen *ein* Stylesheet generieren lassen.

          allerdings würde der Inhalt ja von vernünftig konfigurierten Browser gecachet werden.

          Das auch noch.

          Der Vorteil wäre, dass z.B. diejenigen, die für die Corporate Identity zuständig wären, relativ schnell und einfach farbliche Anpassungen durchführen könnten (ggf. mit Hilfe eines Generators, der die Datei "colors.css" automagisch erzeugt), ohne dass *das* *eine* *zentrale* Stylesheet angefasst werden muss (und dann z.B. in der Quellcode-Verwaltung geblockt ist o.ä.) ...

          Richtig, oder stell dir Webangebote vor, die in verschiedenen vom Benutzer wählbaren Themes angezeigt werden können.

          HTH,
           Martin

          --
          Bitte komme jemand mit einem *g* zum Wochenende, damit nicht über mich gelacht wird.
            (Gunnar Bittersmann)
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        2. Hi!

          Haltet Ihr es - z.B. im Rahmen von großen und unübersichtlichen Teams bzw. konsequenter Aufgabenteilung - für sinnvoll, die reinen Farbangaben in ein eigenes Stylesheet auszulagern?
          Der Vorteil wäre, dass z.B. diejenigen, die für die Corporate Identity zuständig wären, relativ schnell und einfach farbliche Anpassungen durchführen könnten [...], ohne dass *das* *eine* *zentrale* Stylesheet angefasst werden muss

          Das ist nur dann sinnvoll, wenn es zum einen relativ häufig vorkommt (sonst lohnt sich der Aufwand wohl eher nicht) und zum anderen außer der Farbe nichts weiter geändert werden soll. In der Praxis wären dann aber auch noch Bilder, Schriftarten und -stile beliebte Änderungskandidaten.

          (und dann z.B. in der Quellcode-Verwaltung geblockt ist o.ä.) ...

          Das kann ja prinzipiell mit jeder Datei passieren, die vielleicht sogar noch wichtiger ist als ein bisschen anderes Bunt.

          Lo!

          1. Mahlzeit dedlfix,

            Das ist nur dann sinnvoll, wenn es zum einen relativ häufig vorkommt (sonst lohnt sich der Aufwand wohl eher nicht) und zum anderen außer der Farbe nichts weiter geändert werden soll. In der Praxis wären dann aber auch noch Bilder, Schriftarten und -stile beliebte Änderungskandidaten.

            OK ... dann nennt man die Datei nicht "colors.css", sondern "skin.css" o.ä. und würde diese Angaben dort auch noch machen. Einfach, um Anordnung und konkretes Aussehen noch einmal zu trennen - z.B. für die von Der Martin genannten unterschiedlichen Themes oder Skins (ob nun pro Benutzer oder z.B. pro Mandant/Reseller).

            Naja ... war nur gerade so eine Idee, die von schräg unten durch mein Hirn geschossen kam (ab und zu hat man sowas ja).

            MfG,
            EKKi

            --
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  3. Om nah hoo pez nyeetz, alle!

    Ist es in einem Wiki-Artikel sinnvoll zu schreiben, Autoren sollten sich auf Farbnamen und eine Variante von Farbangaben in einem Projekt beschränken?

    Ich denke schon. Es gibt, wie schon erwaehnt wurde sicherlich wichtiger Dinge, aber es ist durchaus sinnvoll sich festzulegen. Ich persoenlich nutze die hexadzimale und die verkuerzte hexadezimale Schreibweise. (#FAFAFA, #FFF) Fuer Tests und Demos gerne die sprechenden Farbnamen. Sowas wie 'border: 1px solid black' findet man allerdings auch mal in meinen normalen CSS Dateien, waehrend in der Zeile darueber 'color: #000' steht. Die Macht der Gewohnheit und bei solch eindeutigen Farbangaben auch kein Problem, wie ich finde.

    --
    Vergesst Chuck Norris.
    Sponge Bob kann unter Wasser grillen!