michaa: Flaggengraphiken für de/it/en-us

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Flaggengraphiken für de/it/en-us

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                        Atheist vs. Agnostiker

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Kennt jemand eine Adresse von der man kleine, _freie_ Flaggengrafiken für verschiedene Länder herunterladen kann? Sie werden benötigt um Links für verschiedene Sprachversionen zu kennzeichnen.

  1. Tach,

    Kennt jemand eine Adresse von der man kleine, _freie_ Flaggengrafiken für verschiedene Länder herunterladen kann?

    http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Flags_by_country, die zu verkleinern sollte ja problemlos möglich sein. Die jeweilige Lizenz ist angegeben aber auf alle Fälle frei.

    Sie werden benötigt um Links für verschiedene Sprachversionen zu kennzeichnen.

    Schlechter Plan, Flaggen repräsentieren Länder nicht Sprachen; es ist deutlich besser Sprachen als Text in der jeweiligen Landessprache anzugeben.

    mfg
    Woodfighter

    1. Tach,

      Kennt jemand eine Adresse von der man kleine, _freie_ Flaggengrafiken für verschiedene Länder herunterladen kann?

      http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Flags_by_country, die zu verkleinern sollte ja problemlos möglich sein. Die jeweilige Lizenz ist angegeben aber auf alle Fälle frei.

      Danke!

      Sie werden benötigt um Links für verschiedene Sprachversionen zu kennzeichnen.

      Schlechter Plan, Flaggen repräsentieren Länder nicht Sprachen; es ist deutlich besser Sprachen als Text in der jeweiligen Landessprache anzugeben.

      Möchtest du mir jetzt damit sagen, dass du es für wenig sinnvoll hälst, auf der deutschen Website eine italienische und englisch/amerikanische Flagge als Link auf die Seite in anderer Sprachversion zu platzieren? Naja, es mag "nur" ein Land repräsentieren, aber es assoziiert durchaus die Sprache. de/it/en-us repräsentiert das wirklich "nur" die Sprache?

      1. Möchtest du mir jetzt damit sagen, dass du es für wenig sinnvoll hälst, auf der deutschen Website eine italienische und englisch/amerikanische Flagge als Link auf die Seite in anderer Sprachversion zu platzieren? Naja, es mag "nur" ein Land repräsentieren, aber es assoziiert durchaus die Sprache. de/it/en-us repräsentiert das wirklich "nur" die Sprache?

        Ja das wollte er: denn eine englische Flagge sieht anders aus als du ggf. denkst und eine amerikanische Flagge gibt es nicht.

        Lies bitte dazu diesen Artikel.

        1. Lies bitte dazu diesen Artikel.

          Danke für den Link. Zwar bin ich einerseits der Meinung, dass Flaggen in einem geeigneten Kontext sehr gut eine Assoziation zu einer Sprache herstellen können, andererseits mag sich ein Schweizer nicht unbedingt wohl dabei fühlen, wenn er auf schweizer Seiten eine italienische, französische, und deutsche Flagge (und eine rätoromanische?) sieht. Andererseits spricht man auch dort eben italienisch, französisch und (schweizer-) deutsch.
          Gerade das finnisch/schwedische Beispiel zeigt wie abwegig der Gebrauch von Flaggen sein kann. Bei den englischsprachigen Überseegebieten wiederum denke ich mir dass dorthin die Sprache eben schon aus England kam, sie Englisch genannt wird, es dort immer als fremder Einfluss erinnert werden wird und es im Guten wie im Schlechten Assoziationen auslösen wird.

          Vielleicht sage ich mir nun, dass mir die Wörter "deutsch", "italiano" und "english" auch gestalterisch besser ins Konzept passen als Flaggen, sicher bin ich mir nicht. ;-)

          Alles in allem, es ist schon sinnvoll sich mit der Frage "Flagge oder Wortbezeichnung" auseinander zu setzen, aber ganz so hoch hänge ich das Problem mit dem Flaggengebrauch auch nicht. Die Ösis wissen schon, dass sie eine eigene Nation haben, auch wenn man -und wohl auch sie- ihre Sprache als deutsch (!?) bezeichnet/bezeichnen. Dazu eine Flagge zu benutzen mag inkorrekt sein, aber ist eben schon auch funktional.

          1. Dazu eine Flagge zu benutzen mag inkorrekt sein, aber ist eben schon auch funktional.

            Funktionalität ist bei Leuten, die sich wegen eines Minderwertigkeitskomplexes bei vermeintlicher Nichtbeachtung ihrer nationalen Identität herabgesetzt, geradezu entehrt fühlen, völlig wurscht. Und gerade die Österreicher sind da ja sehr empfindlich, seit das mit dem Heim-ins-Reich in die Hose ging :)

            1. Om nah hoo pez nyeetz, Robo!

              Dazu eine Flagge zu benutzen mag inkorrekt sein, aber ist eben schon auch funktional.

              Funktionalität ist vor allem eine Frage der Technik. Das der Link technisch funktionieren sollte, ist völlig klar. Der Link funktioniert auch, wenn das Staatsoberhaupt des Landes dargestellt wird. Aber wer kommt dann auf die Idee, auf Angies Antlitz[1] zu klicken, um diese Seite in deutsch zu erhalten? Warum sollte das bei Flaggen anders sein?

              Bloß gut, dass es die DDR nicht mehr gibt. VEB Robotron-googol müsste ein Skript entwerfen, welches über alle Deutschlandflaggen den Ährenkranz legt.

              Funktionalität ist bei Leuten, die sich wegen eines Minderwertigkeitskomplexes bei vermeintlicher Nichtbeachtung ihrer nationalen Identität herabgesetzt, geradezu entehrt fühlen, völlig wurscht.

              und es ist keine Frage des eingeschnappt-seins, sondern danach, wie man es den Besuchern seiner Seite ermöglicht möglichst schnell und ohne Irrungen an die Informationen zu kommen, die die Seite in der von ihm gewünschten Sprache vorhält.

              [1] Ich weiß, das Frau Merkel nicht das Staatsoberhaupt ist.

              Matthias

              --
              http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif
              1. Angies Antlitz[1]
                [1] Ich weiß, das Frau Merkel nicht das Staatsoberhaupt ist.

                Grade noch rausgerettet :)

                1. Danke, ich danke euch allen für diesen unterhaltsamen thread ... ich hoffe mir fällt bald wiedermal so 'ne unerwartet reaktionsanregende Frage ein.

                  BTW: die links zu den Sprachversionen (so das wirklich kommt) werden in Textform in der jeweiligen Landessprache umgesetzt ... weil's eh' besser ausschauen tuen tutet als so unmotiviert dämlich bunt daherkommende Farbflecken in der Landschaft.

            2. Und gerade die Österreicher sind da ja sehr empfindlich, seit das mit dem Heim-ins-Reich in die Hose ging :)

              Nein :)

              Was für die restliche Welt die US-Amerikaner sind, sind für uns Österreicher die Bundesdeutschen Staatsbürger: vielerorts Ignoranten.

              In diesem Kontext finde ich es immer wieder lustig, denn wir haben in unserem Land zumindest ein Regelwerk welches den Sprachgebrauch in Amtlichen Schriftstücken vorgibt.

              https://forum.selfhtml.org/?t=202640&m=1368996

          2. Dazu eine Flagge zu benutzen mag inkorrekt sein, aber ist eben schon auch funktional.

            Eine Flagge hat Funktion, also nutze sie, aber nicht für Sprachen, sondern zur Kennzeichnung landestypischer Inhalte, Rechte, Währungen und Masse.

            mfg Beat

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            Der Valigator leibt diese Fische
            1. @@Beat:

              nuqneH

              Währungen

              Hm, welche Flagge stünde für den Euro? Bitte zweimal nachdenken, die Frage ist ernst gemeint.

              Masse

              Immer diese ß-Verweigerer!

              Flagge der Vereinten Nationen für das SI-System?

              Qapla'

              --
              Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
              (Mark Twain)
              1. Währungen

                Hm, welche Flagge stünde für den Euro? Bitte zweimal nachdenken, die Frage ist ernst gemeint.

                Ich sprach nicht über Währungssymbole, sondern über die landestypischen Merkmale. Nein, ein Schweizer Kreuz bezeichnet nicht das Matterhorn.
                Aber die Chance ist gross, dass das Matterhorn auf einer Seite mit Schweizer Inhalten eher vorkommt.

                mfg Beat

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                Der Valigator leibt diese Fische
              2. Mahlzeit Gunnar Bittersmann,

                Masse

                Immer diese ß-Verweigerer!

                Beat darf das - sogar staatlich sanktioniert ... :-)

                MfG,
                EKKi

                --
                sh:( fo:| ch:? rl:( br:> n4:~ ie:% mo:} va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:& js:|
          3. Die Ösis wissen schon, dass sie eine eigene Nation haben, auch wenn man -und wohl auch sie- ihre Sprache als deutsch (!?) bezeichnet/bezeichnen.

            Falls es dir entgangen sein sollte, ich bin Österreicher :)

            Ein kleiner Exkurs in die Geschichte: die deutsche Sprache heisst nicht so, weil sie in Deutschland gesprochen wird, Deutschland heißt so, weil man dort deutsch spricht :p

            Im Übrigen ist die österreichische Varietät der deutschen Sprache offiziell geregelt (Österreichisches Wörterbuch), das ist amtlich sowohl in Österreich alsauch in Italien (genauergesagt Südtirol) bindend.

            In der Bundesrepublik Deutschland hingegen gibt es kein offizielles Regelwerk - dem Duden wurde dieser Status 1996 de facto aberkannt, seitdem ist Deutschland "Regellos".

            Allein aus diesem Kontext betrachtet ist es absurd, die deutsche Sprache mit der Bundesdeutschen Flagge zu kennzeichnen :)

            1. @@suit:

              nuqneH

              In der Bundesrepublik Deutschland hingegen gibt es kein offizielles Regelwerk - dem Duden wurde dieser Status 1996 de facto aberkannt, seitdem ist Deutschland "Regellos".

              Allein aus diesem Kontext betrachtet ist es absurd, die deutsche Sprache mit der Bundesdeutschen Flagge zu kennzeichnen :)

              Mit der Rechtschreibdeform hat Deutschland ja auch jedes Recht verwirkt, für die deutsche Sprache zuständig zu sein.

              Ach und ja, das gilt auch für suitland und Beatland.

              Qapla'

              --
              Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
              (Mark Twain)
              1. Mit der Rechtschreibdeform hat Deutschland ja auch jedes Recht verwirkt, für die deutsche Sprache zuständig zu sein.

                Ach und ja, das gilt auch für suitland und Beatland.

                Wir leben nicht in einem Land, sondern einem Staatenbund. Frag mich also nicht wie das in unseren 26 Ganz- und Halb-Staaten gehandhabt wird.

                mfg Beat

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              2. Hallo Gunnar,

                Mit der Rechtschreibdeform hat Deutschland ja auch jedes Recht verwirkt, für die deutsche Sprache zuständig zu sein.

                ich hätte es nicht treffender ausdrücken können, danke.

                Ach und ja, das gilt auch für suitland und Beatland.

                Ja, aber die haben noch dazu individuelle Sonderregeln und Extravokabeln.

                Ciao,
                 Martin

                --
                Ich habe gerade erfahren, dass Tante Frieda gestorben ist. Der Tod hat sie im Schlaf ereilt. - Schrecklich. Dann weiß sie es also noch gar nicht?
                Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                1. Ja, aber die haben noch dazu individuelle Sonderregeln und Extravokabeln.

                  Dank dem Herrn (auch wenn ich agnostischer Atheist bin) wurden diese Sondervokabeln nicht verwurschtet. Jänner heißt immer noch Jänner, Marille heißt immer noch Marille.

                  1. Om nah hoo pez nyeetz, suit!

                    auch wenn ich agnostischer Atheist bin

                    Da bildest du ja eine Diaspora. MMn "agnostischer Atheist" ein Oxymoron.

                    Matthias

                    --
                    http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif
                    1. auch wenn ich agnostischer Atheist bin

                      Da bildest du ja eine Diaspora. MMn "agnostischer Atheist" ein Oxymoron.

                      So ein unsinn, Agnostizismus schließt Atheismus nicht aus.

                      Als Agnostiker weiß ich nicht, ob eine höhere macht existiert oder nicht da es keine Belege gibt.

                      Als Atheist glaube ich prinzipiell nicht an eine höhere macht (ungeachtet der Tatsache, dass ich keine Belege habe).

                      Sollten jemals Belege existieren, dass es einen Gott gibt, ändert das aber vermutlich nichts an meiner Haltung: ich habe dann zwar Belege dafür, muss aber nicht notwendigerweise an den Gott glauben, für den der Beleg gefunden wurde.

                      Russells Teekanne ist wohl das beste Beispiel für diese Haltung.

                      Ein Oxymoron hin ist ein Gegensatz der so nicht existieren kann, quasi ein Paradoxon: Beispielsweise "Virutelle Realität" oder der Klassiker: ein riesiger Zwerg.

                      1. Hallo,

                        Da bildest du ja eine Diaspora. MMn "agnostischer Atheist" ein Oxymoron.
                        So ein unsinn, Agnostizismus schließt Atheismus nicht aus.

                        doch, nach meinem Verständnis schon.

                        Als Agnostiker weiß ich nicht, ob eine höhere macht existiert oder nicht da es keine Belege gibt.
                        Als Atheist glaube ich prinzipiell nicht an eine höhere macht (ungeachtet der Tatsache, dass ich keine Belege habe).

                        Eben.
                        Der Atheist sagt: "Gott? Unsinn, gibt's nicht."
                        Der Agnostiker sagt: "Gott? Keine Ahnung, mag sein. Spielt aber für mich keine Rolle."

                        IMHO schließen sich das Leugnen der Existenz und das Leugnen der Relevanz einer denkbaren Existenz sehr wohl aus.

                        Sollten jemals Belege existieren, dass es einen Gott gibt, ändert das aber vermutlich nichts an meiner Haltung: ich habe dann zwar Belege dafür, muss aber nicht notwendigerweise an den Gott glauben, für den der Beleg gefunden wurde.

                        Damit räumst du ein, dass du die Existenz eines sogenannten Gottes nicht für unmöglich hältst, und bist somit eben kein Atheist, sondern Agnostiker, weil die Frage für dich nicht relevant ist.
                        Zu der Gruppe zähle ich mich übrigens auch.

                        Russells Teekanne ist wohl das beste Beispiel für diese Haltung.

                        Russell's Teapot soll, so wie ich die Aussage verstehe, eigentlich nur zeigen, dass es nicht möglich ist zu beweisen, dass irgendetwas *nicht* existiert.

                        So long,
                         Martin

                        --
                        Solange der Nagellack nicht trocken ist,
                        ist eine Frau praktisch wehrlos.
                          (Burt Reynolds, US-Schauspieler)
                        Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                        1. So ein unsinn, Agnostizismus schließt Atheismus nicht aus.

                          doch, nach meinem Verständnis schon.

                          Als Agnostiker weiß ich nicht, ob eine höhere macht existiert oder nicht da es keine Belege gibt.
                          Als Atheist glaube ich prinzipiell nicht an eine höhere macht (ungeachtet der Tatsache, dass ich keine Belege habe).

                          Eben.
                          Der Atheist sagt: "Gott? Unsinn, gibt's nicht."

                          Das ist eine Definition ja - aber es ist seit ewigen Zeiten umstritten, ob der Agnostizismus dem Atheismus unterzuordnen ist oder nicht. Ich vertrete die klare Meinung, dass dem nicht so ist.

                          Eine andere Gängige Defintion ist "Gott? Mir egal, ich glaub' ohnehin nicht dran." Wobei "glauben" hier Synonym für Anbeten zu verstehen ist, es hat weniger mit dem glauben an die Existenz ansich zu tun.

                          Der Agnostiker sagt: "Gott? Keine Ahnung, mag sein. Spielt aber für mich keine Rolle."

                          Die gängiger Definition ist "Gott? Gibt keine Beweise dafür, warum soll ich dann dran glauben?"

                          Damit räumst du ein, dass du die Existenz eines sogenannten Gottes nicht für unmöglich hältst, und bist somit eben kein Atheist, sondern Agnostiker, weil die Frage für dich nicht relevant ist.

                          Beides :p

                          Ich räume eben NICHT ein, dass ich die Existenz eines Gottes für unmöglich halte. Es kann schon sein, aber solange es keien Beweise gibt, sehe ich es nicht als erwiesen an.

                          Und auch wenn die Existenz von Buddha, Gott und dem fliegenden Spaghettimonster bewiesen werden - warum soll ich diesem Wesen dann huldigen?

                          Russell's Teapot soll, so wie ich die Aussage verstehe, eigentlich nur zeigen, dass es nicht möglich ist zu beweisen, dass irgendetwas *nicht* existiert.

                          Genausowenig wie es möglich ist zu beweisen dass etwas existiert, was sich irgendjemand aus den Fingern saugt aber "absurd" klingt.

                          1. Hi,

                            Der Atheist sagt: "Gott? Unsinn, gibt's nicht."
                            Das ist eine Definition [...]
                            Eine andere Gängige Defintion ist "Gott? Mir egal, ich glaub' ohnehin nicht dran."

                            aber genau das ist nach meinem Verständnis eben der Agnostizismus.

                            Wobei "glauben" hier Synonym für Anbeten zu verstehen ist, es hat weniger mit dem glauben an die Existenz ansich zu tun.

                            Oh. Zwischen den beiden mache ich allerdings noch Unterschiede. Wenn im Zusammenhang mit Religion oder anderen hypothetischen Geschichten von "glauben" die Rede ist, meine ich sehr wohl die Überzeugung, dass jemand/etwas existiert.
                            Jemand "glaubt" an UFOs - deswegen muss er die Dinger aber noch lange nicht verehren.
                            Jemand "glaubt" an eine friedliche Lösung irgendeines Konflikts - das hat auch nichts mit Anbetung zu tun.

                            Der Agnostiker sagt: "Gott? Keine Ahnung, mag sein. Spielt aber für mich keine Rolle."
                            Die gängiger Definition ist "Gott? Gibt keine Beweise dafür, warum soll ich dann dran glauben?"

                            Hmm. Diesen Standpunkt habe ich als Kind und Jugendlicher vertreten. Ich stehe immer noch dazu, meine aber, dass die Gleichgültigkeit ("spielt für mich keine Rolle") ein wesentliches Merkmal des Agnostizismus ist.

                            Damit räumst du ein, dass du die Existenz eines sogenannten Gottes nicht für unmöglich hältst, und bist somit eben kein Atheist, sondern Agnostiker, weil die Frage für dich nicht relevant ist.
                            Beides :p

                            Okay, eine Frage der Definition; es scheint wohl unterschiedliche Auffassungen zu geben.

                            Ich räume eben NICHT ein, dass ich die Existenz eines Gottes für unmöglich halte. Es kann schon sein, aber solange es keien Beweise gibt, sehe ich es nicht als erwiesen an.

                            Genau das habe ich dir ja unterstellt - lies nochmal nach ("nicht für unmöglich hältst"). Doppelte Verneinung kann trickreich sein. ;-)

                            Und auch wenn die Existenz von Buddha, Gott und dem fliegenden Spaghettimonster bewiesen werden - warum soll ich diesem Wesen dann huldigen?

                            Gut, das wäre sozusagen die nächste Stufe der Erkenntnis.

                            Russell's Teapot soll, so wie ich die Aussage verstehe, eigentlich nur zeigen, dass es nicht möglich ist zu beweisen, dass irgendetwas *nicht* existiert.
                            Genausowenig wie es möglich ist zu beweisen dass etwas existiert, was sich irgendjemand aus den Fingern saugt aber "absurd" klingt.

                            Das ist eine philosophische Frage. Dass irgendein "Etwas" existiert, kann man immer beweisen, sobald man es mal gefunden hat. Aber dass es nicht existiert, ist unbeweisbar - es könnte immer sein, dass man es bloß noch nicht gefunden hat.
                            Das ist wie mit der Frage nach fehlerfreier Software: Dadurch, dass man in einem Programm keine Fehler findet, ist noch nicht bewiesen, dass es wirklich fehlerfrei ist.

                            So long,
                             Martin

                            --
                            Wer keiner Fliege etwas zuleide tut, darf sich nicht über die Maden im Fleisch wundern.
                            Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                            1. Oh. Zwischen den beiden mache ich allerdings noch Unterschiede. Wenn im Zusammenhang mit Religion oder anderen hypothetischen Geschichten von "glauben" die Rede ist, meine ich sehr wohl die Überzeugung, dass jemand/etwas existiert.
                              Jemand "glaubt" an UFOs - deswegen muss er die Dinger aber noch lange nicht verehren.
                              Jemand "glaubt" an eine friedliche Lösung irgendeines Konflikts - das hat auch nichts mit Anbetung zu tun.

                              Ja, das ist eine Kontextfrage :) darum habe ich ja gesagt, dass das _hier_ als Synonym zum verstehen ist (in meinem Satz).

                              Der Agnostiker sagt: "Gott? Keine Ahnung, mag sein. Spielt aber für mich keine Rolle."
                              Die gängiger Definition ist "Gott? Gibt keine Beweise dafür, warum soll ich dann dran glauben?"

                              Hmm. Diesen Standpunkt habe ich als Kind und Jugendlicher vertreten. Ich stehe immer noch dazu, meine aber, dass die Gleichgültigkeit ("spielt für mich keine Rolle") ein wesentliches Merkmal des Agnostizismus ist.

                              Die Gleichgültigkeit hat mit dem Agnostizismus aber nichts zu tun - dabei geht es lediglich um die Beantwortbarkeit.

                              Ignostizismus hingegen beschäftigt sich mit der Gleichgültigkeit - z.B. bei die Frage, was ein Gott ist, nicht hinreichend definiert ist. Das geht in die Richtung "Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic."

                              Genau das habe ich dir ja unterstellt - lies nochmal nach ("nicht für unmöglich hältst"). Doppelte Verneinung kann trickreich sein. ;-)

                              Du linker Hund :D

                              Gut, das wäre sozusagen die nächste Stufe der Erkenntnis.

                              Ich bin halt schon etwas weiter :p

                              Das ist eine philosophische Frage. Dass irgendein "Etwas" existiert, kann man immer beweisen, sobald man es mal gefunden hat. Aber dass es nicht existiert, ist unbeweisbar - es könnte immer sein, dass man es bloß noch nicht gefunden hat.

                              Ein unsichtbares, Rosafarbenes Einhorn? Oder eine Teekanne die die Sonne zwischen Erde und Mars umkreist? Ich bitte dich. Das ist ja grade der Sinn des Konzepts dass die Annahme des nicht bewiesenen so absurd ist, dass der Gesunde Menschenverstand verlangt, dass es auch ohne Beweis seiner Nichtexistenz nicht existieren kann.

                              Das ist wie mit der Frage nach fehlerfreier Software: Dadurch, dass man in einem Programm keine Fehler findet, ist noch nicht bewiesen, dass es wirklich fehlerfrei ist.

                              Der Vergleich hinkt jetzt :)

                          2. Eine andere Gängige Defintion ist "Gott? Mir egal, ich glaub' ohnehin nicht dran." Wobei "glauben" hier Synonym für Anbeten zu verstehen ist, es hat weniger mit dem glauben an die Existenz ansich zu tun.

                            Du solltest deinen Begriff des Wortes Glauben überdenken.
                            Glauben heisst nicht anbeten, sondern als Teil der Realität in das Denken und Handeln einbeziehen. Auch der Verbrecher glaubt an die Polizei.

                            Der Agnostiker ist wie ein Waisenkind, das die Hoffnung aufgegeben hat, einen Vater jemals wieder zu finden.[1]
                            Der Atheist hasst den Vater, wobei der Hass bei der Ablehnung des Existenzrechts beginnt.

                            Es gibt viele, für die der Gottesbegriff irrelevant ist, weil es sich bei solchen Diskussionen eh nur um ein inszenierte False-Flag-Oprationen handelt.

                            [1] Nur Konsens lässt uns bescheinigen, dass jedes Kind einen Vater haben soll. Aber nicht nur Clownes und Klone können daran zweifeln.

                            mfg Beat

                            --
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                            Der Valigator leibt diese Fische
                            1. Hi,

                              [1] Nur Konsens lässt uns bescheinigen, dass jedes Kind einen Vater haben soll.

                              Und großzügige Mütter gönnen jedem ihrer Kinder sogar einen eigenen Vater ;-)

                              cu,
                              Andreas

                              --
                              Warum nennt sich Andreas hier MudGuard?
                              O o ostern ...
                              Fachfragen per Mail sind frech, werden ignoriert. Das Forum existiert.
                              1. Hallo,

                                [1] Nur Konsens lässt uns bescheinigen, dass jedes Kind einen Vater haben soll.
                                Und großzügige Mütter gönnen jedem ihrer Kinder sogar einen eigenen Vater ;-)

                                und wieder andere räumen zwar aufgrund des gesunden Menschenverstands ein, dass das Kind wohl einen Vater haben muss, haben aber nicht die Spur einer Ahnung, wer es sein könnte. ;-)

                                Ciao,
                                 Martin

                                --
                                F: Was ist wichtiger: Die Sonne oder der Mond?
                                A: Der Mond. Denn er scheint nachts. Die Sonne dagegen scheint tagsüber, wenn es sowieso hell ist.
                                Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                            2. Glauben heisst nicht anbeten, sondern als Teil der Realität in das Denken und Handeln einbeziehen. Auch der Verbrecher glaubt an die Polizei.

                              Nein, die Polizei ist Realität.

                              Der Agnostiker ist wie ein Waisenkind, das die Hoffnung aufgegeben hat, einen Vater jemals wieder zu finden.[1]
                              Der Atheist hasst den Vater, wobei der Hass bei der Ablehnung des Existenzrechts beginnt.

                              Wer an gott glaubt, hat Angst vor dem Zweifel, dass es einfach nichts gibt. Aber tatsächlich ändert das vorhandensein eines glaubens an gott nichts. Nur wenn dieser in die Realität einfließt, kommt es zu Katastrofen.

                              Es gibt viele, für die der Gottesbegriff irrelevant ist, weil es sich bei solchen Diskussionen eh nur um ein inszenierte False-Flag-Oprationen handelt.

                              So sieht es aus. Desinformationen dienten immer dazu, die Menschen zu einem Glauben zu verführen.

                              [1] Nur Konsens lässt uns bescheinigen, dass jedes Kind einen Vater haben soll. Aber nicht nur Clownes und Klone können daran zweifeln.

                              Eine Vorstellung die die Romantiker geprägt haben, in Zeiten, in denen der leibliche Vater nicht Nachweisbar war und wo er mit recht hoher Wahrscheinlichkeit früh gestorben ist.

                              Auf jeden Fall ist das eine Erklärung, woher diese irrwitzige Vorstellung eines männlichen Übervaters kommt. Einmal hatten früher die wenigstens Menschen einen leiblichen Vater und selbst wenn, war er dies mit großer Häufigkeit noch nicht einmal.

                              So kam der Gedanke auf: Laßt uns an einen Übervater glauben, der ALLES erschaffen hat, somit auch uns. Was dann letztendlich die eigentlich biologisch untergeordnete Rolle des Mannes deutlich überhöhte. Als Ergebnis hatten wir dann 2000 Jahre Patriarchat, inkl. aller Gewaltspielarten die das Testosteron so mit sich bringen kann. Danke lieber "gott". Gut war das nicht.

                              Struppi.

                              1. So kam der Gedanke auf: Laßt uns an einen Übervater glauben, der ALLES erschaffen hat, somit auch uns. Was dann letztendlich die eigentlich biologisch untergeordnete Rolle des Mannes deutlich überhöhte. Als Ergebnis hatten wir dann 2000 Jahre Patriarchat, inkl. aller Gewaltspielarten die das Testosteron so mit sich bringen kann. Danke lieber "gott". Gut war das nicht.

                                Ich war noch nie in Altamira oder einer anderen dieser Höhlen, die in der Steinzeit bemalt wurden. Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Höhlen ist, dass spätere Generationen die vorhandenen Abbildungen respektierten.
                                Solche Höhlen waren gewiss Initiationsstätten. Aber was wurde da initiiert?
                                Wenn du nicht weisst, was Geschichten ein Buch, oder die Vergangenheit bedeutet, du zum ersten Mal eine solche Höhle betrittst und du diese Bilder siehst, dann bekommst du eine Initiation in den Begriff Zeit, Vergangenheit, Geschichte.

                                Ich glaube nicht an das Patriarchendings. Wahr hingegen ist, dass die Zivilisation und die Städte die Möglichkeit schufen, dass der Mensch in einer biologisch fremden Umgebung heimisch fühlen konnte. Ich lasse mit mir diskutieren, dass in solchem Umfeld ein Bedarf nach himmlischen Ersatzfamilien existierte.

                                Schau dir die Neolithiker an. Lange nachdem die ersten Linearband-Keramiker verstorben sind, verweisen die Langgräber, aus welchen sich dann die Ganggräber entwickeln, von einer fernen Herkunft. In den Totenkulten wird Geschichte dokumentiert. Damals hatte man keine Bücher.

                                Woher der Gottesbegriff stammt, lässt sich nicht rekonstruieren. Er ist wohl ein Amalgam, und seine heutige Ausdrucksform auch nur ein Zwischenstadium. Die Frage, ob das Universum einem Zweck gehorcht, wird nie zu beantworten sein. Gestern noch wurde der Urknall als der absoluten Beginn postuliert, heute horcht man bereits in die Zeit vor dem Urknall.

                                Geh zurück nach Altamira. Sieh die Abbildungen durch Menschen, die aus ihrem Leben erzählten. Nicht der Gottesbegriff, Anlass für sinnlose Scheingefechte, ist das zentrale Moment, sondern der Sinn der Existenz.

                                Der Mensch ist eventuell nicht das einzige biologische Wesen, das diese Sinnfrage formulieren kann. Die Frage ist aber, ob das Universum darauf antwortet, oder nicht.

                                mfg Beat

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                                1. Geh zurück nach Altamira. Sieh die Abbildungen durch Menschen, die aus ihrem Leben erzählten. Nicht der Gottesbegriff, Anlass für sinnlose Scheingefechte, ist das zentrale Moment, sondern der Sinn der Existenz.

                                  Eben - die genaue Frage ist aber, OB es einen Sinn der Existenz gibt?
                                  Für mich gibt es keinen übergeordneten Sinn der menschlichen Existenz. Ebenso für alles andere was existiert.

                                  Es ist einfach da und jede Lebensform macht das, was es in seiner Daseinsform machen soll. Die Suche nach einem Sinn führt wieder zu einer Überhöhung oder in heutiger Zeit auch oft zu einer Unterwertung, einzelner Menschen. Denn wenn alles einen Sinn machen sollte, dann haben nur die Menschen einen Wert, die diesem vermeintlichen Ziel entsprechen.

                                  Die Suche ist eine Flucht vor der Angst. Die Angst vor dem Unbedeutsam sein und die Furcht vor der Gewaltigkeit der Natur und des Universums. t

                                  Die Aussage, wie ich Agnostik definiere: es gibt keinen Sinn deiner Existenz, daher ist es müßig sich darüber Gedanken zu machen, ob es einen gott gibt oder nicht.

                                  Die einzige Herausforderung, ist das Meistern deiner Existenz in deinem sozialen Umfeld. Und in dem Kontext gibt es auch die einzige Überschneidung mit Religion. "Meistern" bedeutet für mich in diesem zusammenhang, die Erlangung einer gewissen Zufriedenheit oder wegen mir auch Glück. Wobei ich das Wort nicht so gerne dafür benutzte, da für das Glück bzw. Pech der einzelne Menswch sich nicht verantwortlich fühlt, für deine Zufriedenheit bist du es aber.

                                  Struppi.

                                  1. Hallo :)

                                    Die Aussage, wie ich Agnostik definiere: es gibt keinen Sinn deiner Existenz, daher ist es müßig sich darüber Gedanken zu machen, ob es einen Gott gibt oder nicht.

                                    Die einzige Herausforderung, ist das Meistern deiner Existenz in deinem sozialen Umfeld. Und in dem Kontext gibt es auch die einzige Überschneidung mit Religion. "Meistern" bedeutet für mich in diesem zusammenhang, die Erlangung einer gewissen Zufriedenheit oder wegen mir auch Glück. Wobei ich das Wort nicht so gerne dafür benutzte, da für das Glück bzw. Pech der einzelne Menswch sich nicht verantwortlich fühlt, für deine Zufriedenheit bist du es aber.

                                    Die Satten sind sicher auch zufrieden.
                                    Möglicherweise ist mit dem Verlust des Glaubens an den Sinn der Existenz (der eigenen oder der der Menschheit) auch der Verlust der Nachhaltigkeit im Umgang mit der Umwelt oder den Ressourcen für die nachfolgenden Generationen verbunden.

                                    mfg
                                    cygnus

                                    --
                                    Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
                                    1. Möglicherweise ist mit dem Verlust des Glaubens an den Sinn der Existenz (der eigenen oder der der Menschheit) auch der Verlust der Nachhaltigkeit im Umgang mit der Umwelt oder den Ressourcen für die nachfolgenden Generationen verbunden.

                                      Du glaubst doch nicht etwa, dass Menschen die Gläubig sind, Umweltschützer wären?
                                      Das gegenteil ist der Fall, erst dadurch dass wir "satt" sind, wie du es ausdrückst, hat dazu geführt, dass es eine breitere Masse von Menschen gibt, die sich über mehr, als nur ihr eigenes überleben Gedanken machen.

                                      Erst die Möglichkeit über sich und der eigenen Existenz als etwas endliches bewußt zu sein, führt dazu, dass du diese Endlichkeit auch allen deinen Mitmenschen gönnen musst. Jeder Mensch hat die gleiche Existenzberechtigung. Wer sich in einer Dimension wähnt, die dem darüber steht, muss das nicht unbedingt so sehen, denn für ihn gibt es im Zweifel immer einen schöneren Ort. Wenn gott diese Welt geschaffen hat, warum sollte er nicht noch eine machen, wenn die jetzige kaputt geht? Und steht nicht irgendwo in dem Ding, macht euch die Erde Unteran?

                                      Struppi.

                                      1. Möglicherweise ist mit dem Verlust des Glaubens an den Sinn der Existenz (der eigenen oder der der Menschheit) auch der Verlust der Nachhaltigkeit im Umgang mit der Umwelt oder den Ressourcen für die nachfolgenden Generationen verbunden.

                                        Du glaubst doch nicht etwa, dass Menschen die Gläubig sind, Umweltschützer wären?

                                        Das musst du schon differenzieren. Es gibt sehr Umweltbewusste und zugleich sehr in ihrer Kosmologie verwurzelte Menschen.
                                        Es ist allenfalls so, dass eschatologische Formen diesen Schutthaufen (den wir zunehmen auch ohne Glauben und Sinnfragen veranstalten) längst abgeschrieben haben.

                                        Das gegenteil ist der Fall, erst dadurch dass wir "satt" sind, wie du es ausdrückst, hat dazu geführt, dass es eine breitere Masse von Menschen gibt, die sich über mehr, als nur ihr eigenes überleben Gedanken machen.

                                        Ja und die Rufe kommen dann von hungernden Regionen.
                                        Die Müllberge haben, recycling zum trotz, aber nicht abgenommen.

                                        Erst die Möglichkeit über sich und der eigenen Existenz als etwas endliches bewußt zu sein, führt dazu, dass du diese Endlichkeit auch ...

                                        ... aus vollen Zügen geniessen willst.
                                        Das wär wohl was ganz anderes, wenn dich der Klapperstorch auf der selben Schrotthalde zurücklässt, die du gerade mit Pauken, Trompeten und Bomben hinterlassen hast.

                                        mfg Beat

                                        --
                                        ><o(((°>           ><o(((°>
                                           <°)))o><                     ><o(((°>o
                                        Der Valigator leibt diese Fische
                                        1. ... aus vollen Zügen geniessen willst.

                                          Jetzt schiebst du Hedonismus ein. Wenn du Zufriedenheit so verstehst, dann würde ich mir Gedanken über deinen Glauebn machen.

                                          Das wär wohl was ganz anderes, wenn dich der Klapperstorch auf der selben Schrotthalde zurücklässt, die du gerade mit Pauken, Trompeten und Bomben hinterlassen hast.

                                          Ich vermute dass ich im Vergleich zu allen anderen hier im Forum eher wie Diogenes lebe. Insofern kann ich mit dieser Unterstellung leben, ich versuche meine Ansprüche so zu gestalten, dass ich mir nichts vorwerfen lassen muss.

                                          Struppi.

                                          1. Hallo :)

                                            Ich vermute dass ich im Vergleich zu allen anderen hier im Forum eher wie Diogenes lebe. Insofern kann ich mit dieser Unterstellung leben, ich versuche meine Ansprüche so zu gestalten, dass ich mir nichts vorwerfen lassen muss.

                                            Dann stecken in diesem Forum mindestens zwei Diogenes in der Tonne !

                                            mfg
                                            cygnus

                                            --
                                            Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
                                            1. Hi,

                                              Dann stecken in diesem Forum mindestens zwei Diogenes in der Tonne !

                                              aber nicht in derselben Tonne, nehme ich an. ;-)

                                              Ciao,
                                               Martin

                                              --
                                              Eifersucht ist so alt wie die Menschheit: Als Adam einmal spät heimkam, zählte Eva sofort seine Rippen.
                                              Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                                              1. Hallo :)

                                                Dann stecken in diesem Forum mindestens zwei Diogenes in der Tonne !

                                                aber nicht in derselben Tonne, nehme ich an. ;-)

                                                Nein, gewiß nicht. Das gäbe ja Mord und Totschlag.
                                                Aber wenn ich es überdenke - hätte ein echter Diogenes tatsächlich einen PC benutzt?
                                                Der soll ja sogar für die Vervollkommnung seiner Bedürfnislosigkeit seinen Trinkbecher weggeworfen haben, als er ein Kind sah, dass Wasser mit der Hand zum Trinken schöpfte.

                                                mfg
                                                cygnus

                                                --
                                                Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
                                                1. Hi.

                                                  Dann stecken in diesem Forum mindestens zwei Diogenes in der Tonne !

                                                  aber nicht in derselben Tonne, nehme ich an. ;-)

                                                  Nein, gewiß nicht. Das gäbe ja Mord und Totschlag.

                                                  Aber es wäre warm und kuschelig, da Oskar bepelzt ist.

                                                  Schönen Sonntag noch!
                                                  O'Brien

                                                  --
                                                  Frank und Buster: "Heya, wir sind hier um zu helfen!"
                                      2. Hallo :)

                                        Möglicherweise ist mit dem Verlust des Glaubens an den Sinn der Existenz (der eigenen oder der der Menschheit) auch der Verlust der Nachhaltigkeit im Umgang mit der Umwelt oder den Ressourcen für die nachfolgenden Generationen verbunden.

                                        Du glaubst doch nicht etwa, dass Menschen die Gläubig sind, Umweltschützer wären?

                                        Unter "Menschen, die gläubig sind" versteht man aber etwas anderes als unter "Menschen, die den Glauben an den Sinn der Existenz" verloren haben.

                                        Ich nehme war, dass gerade Naturvölker (Eskimos, sibirische Völker, Indianer, Aborigines), die teilweise Schamanismus betreiben, vom Sinn ihrer Existenz überzeugt sind/waren und eine sehr schonende Umgehensweise mit der Welt um sie herum haben/hatten

                                        Das gegenteil ist der Fall, erst dadurch dass wir "satt" sind, wie du es ausdrückst, hat dazu geführt, dass es eine breitere Masse von Menschen gibt, die sich über mehr, als nur ihr eigenes Überleben Gedanken machen.

                                        Ohne Glaube an den Sinn der eigenen Existenz dürfte die Existenz/das Überleben anderer oder der Umwelt unwichtig werden.

                                        Ich las vor einiger Zeit in der Zeitung, dass es in China eine Jesusbewegung gibt, die Zulauf hat, es wird argumentiert, dass der Glaube an Jesus dem Westen seinen wirtschaftlichen Wohlstand eingebracht hat, das soll sich nun wiederholen.

                                        Und steht nicht irgendwo in dem Ding, macht euch die Erde Unteran?

                                        Bist du sicher, dass "DU" damit gemeint bist?
                                        Vielleicht war Adam der erste Priester, der sich die Erde untertan machen sollte?
                                        Ackerboden (adamu) war im sumerischen ein Wort für Menschheit.
                                        Aus dem Ackerboden (oder der Menschheit?) wurde Adam geschaffen,
                                        um den Garten zu bebauen und zu bewahren.
                                        Das Wort für bebauen (OBDH עבדה)  bedeutet auch Werk, Dienst, Gottesdienst, Tempeldienst, das Wort für hüten, bewachen (SMRH שמרה) ist verwandt mit Wächter und steckt im Namen der alten Hauptstadt Samaria.

                                        mfg
                                        cygnus

                                        --
                                        Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
                                        1. Mahlzeit cygnus,

                                          Und steht nicht irgendwo in dem Ding, macht euch die Erde Unteran?

                                          Bist du sicher, dass "DU" damit gemeint bist?
                                          Vielleicht war Adam der erste Priester, der sich die Erde untertan machen sollte?

                                          Das werden wir wohl erst erfahren haben, wenn es jemanden gelingt/gelingen wird/gelingen geworden habend seien, eine funktionierende Zeitmaschine zu bauen/gebaut haben/bauen worden geseien werdend ... (ich hasse Zeitparadoxa und die sich daraus ergebenden kranken Grammatikverbiegungen) ... um direkt bei unseren ^Väter(väter)*n$ (oder für Patriarchat-Agnostiker: ^Mütter(mütter)*n$ nachzufragen.

                                          MfG,
                                          EKKi

                                          --
                                          sh:( fo:| ch:? rl:( br:> n4:~ ie:% mo:} va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:& js:|
                                          1. Hallo :)

                                            Das werden wir wohl erst erfahren haben, wenn es jemanden gelingt/gelingen wird/gelingen geworden habend seien, eine funktionierende Zeitmaschine zu bauen/gebaut haben/bauen worden geseien werdend ... (ich hasse Zeitparadoxa und die sich daraus ergebenden kranken Grammatikverbiegungen) ... um direkt bei unseren ^Väter(väter)*n$ (oder für Patriarchat-Agnostiker: ^Mütter(mütter)*n$ nachzufragen.

                                            Ich wollte auch schon immer Hänsel und Gretel und Schneewittchen persönlich interviewen.

                                            mfg
                                            cygnus

                                            --
                                            Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
                                        2. Du glaubst doch nicht etwa, dass Menschen die Gläubig sind, Umweltschützer wären?

                                          Unter "Menschen, die gläubig sind" versteht man aber etwas anderes als unter "Menschen, die den Glauben an den Sinn der Existenz" verloren haben.

                                          Das ist jetzt Haarspalterei, es geht nicht darum etwas verloren zu haben. Der Sinn der Existenz ist ja an sich nicht bestreitbar, es geht lediglich um einen höheren Sinn, der nicht vorhanden ist.

                                          Ich nehme war, dass gerade Naturvölker (Eskimos, sibirische Völker, Indianer, Aborigines), die teilweise Schamanismus betreiben, vom Sinn ihrer Existenz überzeugt sind/waren und eine sehr schonende Umgehensweise mit der Welt um sie herum haben/hatten

                                          Ein sehr romatisches Bild, dass sicher nur dort zutrifft, wo es entweder notwendig ist, dass der Mensch kooperiert, wie in den extrem kalten Regionen oder wo die Natur für alle Naturvölker genug zu bieten hat.

                                          Ansonsten dürfte gerade der Umgang der Naturvölker untereinander auch nicht immer unbedingt friedlich und moralisch - nach unserem Verstädnis - abgelaufen sein. Der "schonende Umgang" ist ein Argument wie der faire Krieg, Mann gegen Mann, als es noch keine Schusswaffen gab. Sobald es die technischen Möglichkeiten gab, hat der Mensch sie auch genutzt, bis sie ihm selber geschadet haben.

                                          Das gegenteil ist der Fall, erst dadurch dass wir "satt" sind, wie du es ausdrückst, hat dazu geführt, dass es eine breitere Masse von Menschen gibt, die sich über mehr, als nur ihr eigenes Überleben Gedanken machen.

                                          Ohne Glaube an den Sinn der eigenen Existenz dürfte die Existenz/das Überleben anderer oder der Umwelt unwichtig werden.

                                          Wieso? Das würde bedeuten du denkst nur an dich und negierst die Verantwortung gegenüber andere Menschen. Das tue ich nicht und hat in meinen Augen auch null damit zu tun, ob es einen höhren Sinn meiner Existenz gibt, im gegenteil es ist eine Frage des hier und jetzt, wie ich andere Menschen behandle

                                          Ich las vor einiger Zeit in der Zeitung, dass es in China eine Jesusbewegung gibt, die Zulauf hat, es wird argumentiert, dass der Glaube an Jesus dem Westen seinen wirtschaftlichen Wohlstand eingebracht hat, das soll sich nun wiederholen.

                                          Hallejuhallja, denen sollte man erzählen, dass es in Mitteleuropa über 1000 Jahre gedauert hat, bis es wieder auf den technischen und wissenschaftlichen Stand gekommen ist, wie vor der Verbreitung des Christentums.

                                          Und steht nicht irgendwo in dem Ding, macht euch die Erde Unteran?

                                          Bist du sicher, dass "DU" damit gemeint bist?

                                          Sicher nicht, ich hab das Ding nicht gelesen und fühl mich dadurch auch nicht angesprochen.

                                          Struppi.

                  2. @@suit:

                    nuqneH

                    Dank dem Herrn (auch wenn ich agnostischer Atheist bin) wurden diese Sondervokabeln nicht verwurschtet. Jänner heißt immer noch Jänner, Marille heißt immer noch Marille.

                    Einige Eurer Sondervokabeln sind mir durchs Polnische sogar verständlich, weil die Polen sie von Euch (oder andersrum?) übernommen haben: Kalfior – kalafior, Powidl – powidła. Nur szlagobers hab ich in Polen noch nie gehört.

                    Qapla'

                    --
                    Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
                    (Mark Twain)
                    1. Einige Eurer Sondervokabeln sind mir durchs Polnische sogar verständlich, weil die Polen sie von Euch (oder andersrum?) übernommen haben: Kalfior – kalafior,

                      Karfiol :)

                      In der englischen Sprache heisst es übrigens Cauliflower

                      Powidl – powidła.

                      Das wort stammt aus Böhmen, nicht aus Polen.

                      Österreich war mal _sehr_ groß, darum haben wir auch ein solch lebendige und vielfältige Sprache. Das macht es wesentlich interssanter als "Hochdeutsch".

                      Noch interessanter hingegen finde ich die vorarlberger oder schweizer Varietäten - da sieht man richtig, dass die Lautverschiebung teilweise ganz anders stattfand oder eben ganz andere Begriffe Verbreitung faden.

                      Rübli anstatt Karotten z.B.

                      1. Hallo,

                        Einige Eurer Sondervokabeln sind mir durchs Polnische sogar verständlich, weil die Polen sie von Euch (oder andersrum?) übernommen haben: Kalfior – kalafior,
                        Karfiol :)

                        ja, so kenn ich's auch.

                        In der englischen Sprache heisst es übrigens Cauliflower

                        Stimmt - aber die Entsprechung ist doch weit hergeholt, finde ich.

                        Noch interessanter hingegen finde ich die vorarlberger oder schweizer Varietäten - da sieht man richtig, dass die Lautverschiebung teilweise ganz anders stattfand oder eben ganz andere Begriffe Verbreitung faden.
                        Rübli anstatt Karotten z.B.

                        Hmm. Hier im Schwobaländle versteht zwar jeder, was man meint, wenn man "Karotten" sagt. "Möhren" ist dagegen schon Glückssache. Aber "ländlestypisch" ist eigentlich "gelbe Rüba".

                        Ciao,
                         Martin

                        --
                        Wissen erwirbt man, indem man immer das Kleingedruckte sorgfältig liest.
                        Erfahrung bekommt man, indem man das nicht tut.
                        Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                        1. Hmm. Hier im Schwobaländle versteht zwar jeder, was man meint, wenn man "Karotten" sagt. "Möhren" ist dagegen schon Glückssache. Aber "ländlestypisch" ist eigentlich "gelbe Rüba".

                          Meine Oma - Gott hab' sie seelig[1] - aus Bayern hat auch "Gelbe Rüben" zu Karotten gesagt obwohl, das hat mich immer besonders verwirrt, weil es gelbe und orange Karotten gibt.

                          [1] keien Angst, nur eine Redewendung

                          1. Tach,

                            Meine Oma - Gott hab' sie seelig[1] - aus Bayern hat auch "Gelbe Rüben" zu Karotten gesagt obwohl, das hat mich immer besonders verwirrt, weil es gelbe und orange Karotten gibt.

                            die violette Form war früher auch deutlich mehr verbreitet: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Carrots_of_many_colors.jpg

                            mfg
                            Woodfighter

                            1. Hallo,

                              Meine Oma - Gott hab' sie seelig[1] - aus Bayern hat auch "Gelbe Rüben" zu Karotten gesagt obwohl, das hat mich immer besonders verwirrt, weil es gelbe und orange Karotten gibt.
                              die violette Form war früher auch deutlich mehr verbreitet: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Carrots_of_many_colors.jpg

                              sagenhaft, diese Vielfalt. Ich kannte bisher nur die orangefarbenen.

                              Ciao,
                               Martin

                              --
                              Die letzten Worte des Fallschirmspringers:
                              ELENDE SCHEISSMOTTEN!!
                              Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                            2. die violette Form war früher auch deutlich mehr verbreitet: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Carrots_of_many_colors.jpg

                              Wobei es besonders bei den weißen Sorten schwierig ist, sie von Petersilie oder Pasinaken zu unterscheiden - dazu kommt noch, dass sie sich untereinander kreuzen lassen - wenn man also im eigenen garten Petersilie, Pastinaken und Karotten anbaut, weiß man nach ein paar Jahren nicht mehr so genau was man eigentlich bekommt :D

                              1. Hi,

                                wenn man also im eigenen garten Petersilie, Pastinaken und Karotten anbaut, weiß man nach ein paar Jahren nicht mehr so genau was man eigentlich bekommt :D

                                Pesterotten, Partisilie und Kanaken?

                                cu,
                                Andreas

                                --
                                Warum nennt sich Andreas hier MudGuard?
                                O o ostern ...
                                Fachfragen per Mail sind frech, werden ignoriert. Das Forum existiert.
                      2. @@suit:

                        nuqneH

                        Karfiol :)

                        Na gut, dann sind’s eben die Chinesen, die „Kalfior“ sagen. ;-)

                        Rübli anstatt Karotten z.B.

                        „Karotte“ gehört auch nur zu meinem passiven Wortschatz. Es ist immer befremdlich, das Wort hier in Berlin zu hören oder zu lesen. Selbst „Möhre“ klingt fremd. „Mohrrüben“ heißen die Dinger doch!

                        Hat zufällig jemand eine Verbreitungskarte der Begriffe?

                        Qapla'

                        --
                        Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
                        (Mark Twain)
                        1. Hallo,

                          Rübli anstatt Karotten z.B.
                          „Karotte“ gehört auch nur zu meinem passiven Wortschatz. Es ist immer befremdlich, das Wort hier in Berlin zu hören oder zu lesen. Selbst „Möhre“ klingt fremd. „Mohrrüben“ heißen die Dinger doch!

                          stimmt, den Begriff gibt's ja auch noch ...

                          Hat zufällig jemand eine Verbreitungskarte der Begriffe?

                          Anscheinend nicht, obwohl Herr Elspaß eine Menge verschiedener Ausdrücke und Eigentümlichkeiten auf ihre Verbreitung hin untersucht hat.

                          Ciao,
                           Martin

                          --
                          Das Gehirn ist schon eine tolle Sache: Es fängt ganz von allein an zu arbeiten, wenn man morgens aufsteht, und hört erst damit auf, wenn man in der Schule ankommt.
                            (alte Schülererkenntnis)
                          Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                          1. Hi!

                            Rübli anstatt Karotten z.B.
                            „Karotte“ gehört auch nur zu meinem passiven Wortschatz. Es ist immer befremdlich, das Wort hier in Berlin zu hören oder zu lesen. Selbst „Möhre“ klingt fremd. „Mohrrüben“ heißen die Dinger doch!

                            Hat zufällig jemand eine Verbreitungskarte der Begriffe?

                            Anscheinend nicht

                            Anscheinend doch

                            FG Ulysses

                        2. Om nah hoo pez nyeetz, Gunnar Bittersmann!

                          „Mohrrüben“ heißen die Dinger doch!

                          und zwar ausgesprochen moh-rübe. Ich war als Schulkind dann ganz erschrocken über die Schreibweise, zumal die Dinger gar nicht schwarz sind.

                          Matthias

                          --
                          http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif
                          1. @@Matthias Apsel:

                            nuqneH

                            „Mohrrüben“ heißen die Dinger doch!
                            und zwar ausgesprochen moh-rübe.

                            Yep. Ich hatte vorher auch lieber nochmal nachgekuckt, ob sich das mit einem oder zwei R schreibt. ;-)

                            Qapla'

                            --
                            Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
                            (Mark Twain)
                  3. Hi!

                    Jänner heißt immer noch Jänner, Marille heißt immer noch Marille.

                    FACK!
                    Aber auch ein Adventkalender sollte bei uns in Ö ein Adventkalender bleiben und keinesfalls zum Adventskalender werden. Oder ist Salzburg schon zu nah an D? ;-)

                    FG Ulysses

                    1. Aber auch ein Adventkalender sollte bei uns in Ö ein Adventkalender bleiben und keinesfalls zum Adventskalender werden. Oder ist Salzburg schon zu nah an D? ;-)

                      Ich habe über 25 Jahre ein paar Meter von der deutschen Grenze entfernt gelebt - das färbt leider ab.

                      Außerdem neige ich dazu, mich dem bundesdeutschen Sprachgebrauch anzupassen, wenn ich vorrangig mit Deutschen kommuniziere.

                      Diesen sprachbehinderten Nackerbazeln[1] muss man schließlich ein bisschen helfen :D

                      [1] SCNR

              3. Mit der Rechtschreibdeform hat Deutschland ja auch jedes Recht verwirkt, für die deutsche Sprache zuständig zu sein.

                Ach und ja, das gilt auch für suitland und Beatland.

                Ja, denn leider haben wir die Rechtschreibreform von 1996 des Duden-Verlages übernommen, das ÖWB ist das bindende Werk der deutschen Sprache in Österreich und widerspricht dem Duden teilweise, dennoch wird in den Schulen in Österreich de facto aus dem Duden gelehrt. Ist halt eine Sauerei.

  2. Om nah hoo pez nyeetz, michaa!

    Kennt jemand eine Adresse von der man kleine, freie Flaggengrafiken für verschiedene Länder herunterladen kann? Sie werden benötigt um Links für verschiedene Sprachversionen zu kennzeichnen.

    Du möchtest verschiedene Sprachversionen nicht mit Flaggen kennzeichnen, denn Flaggen stehen nicht für Sprachen.

    Matthias

    --
    http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif
  3. Kennt jemand eine Adresse von der man kleine, _freie_ Flaggengrafiken für verschiedene Länder herunterladen kann? Sie werden benötigt um Links für verschiedene Sprachversionen zu kennzeichnen.

    Der Wert des hreflang Attributs hat bereits den für die Sprachindizierung optimalen Wert.
    Du musst diesen nur noch mit CSS sichtbar machen.

    mfg Beat

    --
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    Der Valigator leibt diese Fische
    1. Du musst diesen nur noch mit CSS sichtbar machen.

      aber das sieht ggf. scheiße aus. Da favorisiere ich lieber "this site/document/page in english". Und ich würde auch das markup aufblähen.

      also besser

      <a href="..." hreflang="en-US">en-US</a>

      als

      <a href="..." hreflang="en-US"></a> und a:before {content: attr(hreflang);}

      oder meinst du das anders?

      Matthias

      --
      http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif
      1. Moin,

        also besser

        html<a href="..." hreflang="en-US">en-US</a>

        als

        html<a href="..." hreflang="en-US"></a> und
        cssa:before {content: attr(hreflang);}

        ja, schon aus einem ganz pragmatischen Grund, nämlich weil Browser, die die Pseudoelemente :before oder :after nicht kennen, immer noch nicht ganz vernachlässigbar sind.
        Aber auch semantisch halte ich es für sinnvoller, das Sprachkürzel direkt ins Markup zu schreiben. Denn es ist Inhalt/Aussage und nicht Verzierung - warum sollte man es also per CSS generieren?

        Ciao,
         Martin

        --
        Denken ist wohl die schwerste Arbeit, die es gibt. Deshalb beschäftigen sich auch nur wenige damit.
          (Henry Ford, amerikanischer Industriepionier)
        Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
        1. Aber auch semantisch halte ich es für sinnvoller, das Sprachkürzel direkt ins Markup zu schreiben. Denn es ist Inhalt/Aussage und nicht Verzierung - warum sollte man es also per CSS generieren?

          CSS nimmt Inhalt aus dem HTML und stellt visuell ihn dar!
          CSS erfindet nichts dazu.

          mfg Beat

          --
          ><o(((°>           ><o(((°>
             <°)))o><                     ><o(((°>o
          Der Valigator leibt diese Fische
        2. @@Der Martin:

          nuqneH

          nämlich weil Browser, die die Pseudoelemente :before oder :after nicht kennen, immer noch nicht ganz vernachlässigbar sind.

          Ist die Information über die (vermutliche!) Sprache des verlinkten Dokuments wirklich so wichtig, dass sie in allen Browsern dargestellt werden muss? Und CSS-Expressions helfen auch hier.

          Aber auch semantisch halte ich es für sinnvoller, das Sprachkürzel direkt ins Markup zu schreiben.

          Es steht doch im Markup. Nicht im Elementinhalt, sondern als Attribut des betreffenden Elements. Und genau das ist auch semantisch sinnvoll.

          Qapla'

          --
          Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
          (Mark Twain)
          1. Hi,

            nämlich weil Browser, die die Pseudoelemente :before oder :after nicht kennen, immer noch nicht ganz vernachlässigbar sind.
            Ist die Information über die (vermutliche!) Sprache des verlinkten Dokuments wirklich so wichtig, dass sie in allen Browsern dargestellt werden muss?

            ja, auf jeden Fall, denn wie im Ausgangsposting nachzulesen ist, geht es um "Links für verschiedene Sprachversionen", vermutlich einer entstehenden Website. Das halte ich schon für eine unabdingbare Information.

            Und CSS-Expressions helfen auch hier.

            Eventuell. Wenn JS zur Verfügung steht, was ich immer nur als optional betrachte.

            Aber auch semantisch halte ich es für sinnvoller, das Sprachkürzel direkt ins Markup zu schreiben.
            Es steht doch im Markup. Nicht im Elementinhalt, sondern als Attribut des betreffenden Elements. Und genau das ist auch semantisch sinnvoll.

            Nun ja, wenn es aber *nur* im Attribut steht und nicht im sichtbaren(!) Elementinhalt, ist das aus Nutzersicht reichlich sinnlos. Abgesehen davon, dass als Elementinhalt dann nicht das Sprachkürzel stehen sollte, sondern die ausgeschriebene Bezeichnung der Sprache. Ich glaube nicht, dass jeder Internetnutzer das ISO-Kürzel "seiner" Sprache kennt.

            So long,
             Martin

            --
            ... und der FDP-Wähler gibt seine Stimme der FDP.
               (Faszinierende Erkenntnis meines Gemeinschaftskunde-Lehrers, 9. Schuljahr)
            Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
            1. @@Der Martin:

              nuqneH

              ja, auf jeden Fall, denn wie im Ausgangsposting nachzulesen ist, geht es um "Links für verschiedene Sprachversionen"

              Ähm ja, es ging um ein Sprachauswahlmenü. Da sollte natürlich "deutsch", "English", "русский" etc. in Elementinhalten stehen.

              Ich war irgendwie zu Links im Fließtext abgeglitten.

              Nun ja, wenn es aber *nur* im Attribut steht und nicht im sichtbaren(!) Elementinhalt, ist das aus Nutzersicht reichlich sinnlos.

              Nun ja, Browser zu verwenden, die 'cssfoo::after { content: attr(bar) }' nicht verstehen, ist das aus Nutzersicht reichlich sinnlos. ;-)

              Abgesehen davon, dass als Elementinhalt dann nicht das Sprachkürzel stehen sollte, sondern die ausgeschriebene Bezeichnung der Sprache. Ich glaube nicht, dass jeder Internetnutzer das ISO-Kürzel "seiner" Sprache kennt.

              ACK.

              Für Links im Fließtext:

              :lang(de) a[hreflang^="en"]::after { content: " (auf englisch)"; }  
              :lang(de) a[hreflang^="ru"]::after { content: " (auf russisch)"; }  
              :lang(en) a[hreflang^="de"]::after { content: " (in German)"; }  
              :lang(en) a[hreflang^="ru"]::after { content: " (in Russian)"; }  
              :lang(ru) a[hreflang^="de"]::after { content: " (по-немецкий)"; }  
              :lang(de) a[hreflang^="en"]::after { content: " (по-английский)"; }
              

              Qapla'

              --
              Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
              (Mark Twain)
              1. Abgesehen davon, dass als Elementinhalt dann nicht das Sprachkürzel stehen sollte, sondern die ausgeschriebene Bezeichnung der Sprache. Ich glaube nicht, dass jeder Internetnutzer das ISO-Kürzel "seiner" Sprache kennt.

                ACK.

                Für Links im Fließtext:

                :lang(de) a[hreflang^="en"]::after { content: " (auf englisch)"; }

                :lang(de) a[hreflang^="ru"]::after { content: " (auf russisch)"; }
                :lang(en) a[hreflang^="de"]::after { content: " (in German)"; }
                :lang(en) a[hreflang^="ru"]::after { content: " (in Russian)"; }
                :lang(ru) a[hreflang^="de"]::after { content: " (по-немецкий)"; }
                :lang(de) a[hreflang^="en"]::after { content: " (по-английский)"; }

                  
                Möchtest du nicht die Sprache des Ziels auf den Linkinhalt anwenden?  
                  
                ~~~html
                <p lang="en">This Kontext in an uncomprehensible language  
                <a lang="de" hreflang="de">Linklabel in Deutsch</a></p>  
                
                

                Dann fehlen hier CSS-Einträge und deinige sind überflüssig.

                mfg Beat

                --
                ><o(((°>           ><o(((°>
                   <°)))o><                     ><o(((°>o
                Der Valigator leibt diese Fische
                1. @@Beat:

                  nuqneH

                  Möchtest du nicht die Sprache des Ziels auf den Linkinhalt anwenden?

                  Nein, eben nicht.

                  html<html lang="de"> … John Doe beschreibt das <a href="…" hreflang="en">Für</a>, Erika Mustermann beschreibt das <a href="…" hreflang="de">Wider</a>.
                  sollte dargestellt werden als
                  John Doe beschreibt das _Für_ (auf englisch), Erika Mustermann beschreibt das _Wider_.

                  html<html lang="en"> … John Doe decribes the <a href="…" hreflang="en">pros</a>, Erika Mustermann decribes the <a href="…" hreflang="de">cons</a>.
                  sollte dargestellt werden als
                  John Doe decribes the _pros_, Erika Mustermann decribes the _cons_ (in German).

                  Eine besondere Kennzeichnung, das die verlinkte Quelle in derselben Sprache ist wie die aktuelle Seite, ist wohl nicht erforderlich. Die Sprachkennzeichnung hat doch nur den Zweck, dass Sprachunkundige dem Link zu einer ihnen unverständlichen Quelle gar nicht erst folgen müssen.

                  Qapla'

                  --
                  Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
                  (Mark Twain)
      2. Du musst diesen nur noch mit CSS sichtbar machen.

        aber das sieht ggf. scheiße aus. Da favorisiere ich lieber "this site/document/page in english". Und ich würde auch das markup aufblähen.

        Warum bläht es auf? Ein Sprachkürzel ist 2 Zeichen lang, mit Klammer vier.

        also besser

        html<a href="..." hreflang="en-US">en-US</a>

        Falls es sich um Alternative Sprachversionen handelt, OK.

        als

        html<a href="..." hreflang="en-US"></a> und
        cssa:before {content: attr(hreflang);}

        oder meinst du das anders?

        Damit es nicht Scheisse aussieht:

        a[hreflang]:after { content: " (" attr(hreflang) ")"; }  
        
        

        mfg Beat

        --
        ><o(((°>           ><o(((°>
           <°)))o><                     ><o(((°>o
        Der Valigator leibt diese Fische
        1. @@Beat:

          nuqneH

          Ein Sprachkürzel ist 2 Zeichen lang

          html<strong lang="tlh">ghobe'</strong>

          Qapla'

          --
          Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
          (Mark Twain)
        2. @@Beat:

          nuqneH

          Damit es nicht Scheisse aussieht:

          cssa[hreflang]:after { content: " (" attr(hreflang) ")"; }

          Das könnte aber auch Scheiße aussehen. Vielleicht doch eher so:

          cssa[hreflang]:after { content: "\A0 (" attr(hreflang) ")"; }

          Qapla'

          --
          Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und einfacher.
          (Mark Twain)
        3. Warum bläht es auf?

          <a href="..." hreflang="en-US">en-US</a>

          Weil es in diesem Fall zweimal erscheint.

          Matthias

          --
          http://www.billiger-im-urlaub.de/kreis_sw.gif