Hi!
Ich regele das alles durch eine zweckmäßige Wahl der Parameternamen und gottseidank ist meinem Parser die Request-Method egal.
Warum ist es dir beim Auswerten egal, wenn du doch die Methoden bestimmungsgemäß im HTML notierst?
Sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt: _Meinem Parser muss ich nicht mitteilen, ob ein Parameter 'foo' aus GET oder POST kommt, der Parser liefert mir die Werte unabhängig von der Request-Method; wenn Letztere in einem Script von Bedeutung ist, befrage ich die Umgebungsvariable REQUEST_METHOD.
Die REQUEST_METHOD ist bei PHP nebensächlich. Wenn ich Daten per POST erwarte, stehen sie in $_POST - oder auch nicht. Dass dazu ein POST-Request ankommen muss, ist für die Auswertung nicht weiter relevant. Der POST-Request kann ja auch kommen, ohne dass er die erwarteten Daten mitliefert. Üblicherweise fragt man, ob bestimmte Werte in $_POST vorhanden sind und greift dann auf sie zu - fertig.
Bei $_GET ist es ähnlich, nur dass da drin auch Daten stehen können, wenn ein POST-Request abgesendet wurde und ein Querystring angegeben war. Auch hier fragt man nur das Vorhandensein der Einträge in $_GET und ignoriert die REQUEST_METHOD.
Mit $_REQUEST wird die REQUEST_METHOD ebenfalls nicht interessanter, nur dass man hier nicht zwischen Query-String, POST-Daten und Cookies unterscheiden kann. Es bleibt jedoch immer noch, dass man das Vorhandensein der erwarteten Werte prüfen muss. Der Aufwand ist also in jedem Fall der gleiche, nur dass man bei $_REQUEST (etwas mehr zu tippen hat und) drei Datenquellen bunt gemischt abfragt, die man auf der anderen Seite, nämlich beim Formularerstellen und Keks-Erzeugen, separat betrachten muss. Es bleibt die Frage, nach dem guten Grund, es so zu tun?
Lo!