Hi,
Ich merke persönlich immer, dass ich dazu neige, eine Klasse als Container für Funktionen zu verwenden.
Eine Klasse *ist* ein Container für Funktionen, die auf einem abgeschlossenen Set an Daten operieren und ggf. eine Schnittstelle zum Zugriff und zur Manipulation dieser Daten anbieten.
Man kann es auch anders sehen, aber das ist gewiss nicht falsch.
Zunächst: die Sichtweise ist nicht falsch.
Das Problem ist aber, dass die entstehenden Klassen nicht notwendigerweise sinnzusammenhängend sind. Einfach einen Haufen an Funktionen in eine Klasse reinzuwerfen hilft nicht, das Problem mit OOP besser zu strukturieren.
Daher ist es meist einfacher, vom Objektbegriff (also der Fachlichkeit) auszugehen und daraus die Interaktionen (wie nutze ich meine Objekte) abzuleiten.
Bis die Tage,
Matti