M.: Bundestag nutzt noch XP ....

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Bundestag nutzt noch XP ....

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        Massensoftware ist moderner Faschismus / Imperialismus

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    Putin auch

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Mahlzeit,

... und das wird wohl, durch die Einstellung des Supports, automatisch unsicher.

http://www.zdnet.de/88187398/bundestag-nutzt-mehr-als-5000-rechner-mit-bald-unsicherem-windows-xp/

Seit wann ist denn ZDNet zu Bild-Überschriften übergegangen?
Und was ist das für ein System, das bei einstellung des Support automatisch unsicher wird? :D

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  1. Hello,

    ... und das wird wohl, durch die Einstellung des Supports, automatisch unsicher.

    http://www.zdnet.de/88187398/bundestag-nutzt-mehr-als-5000-rechner-mit-bald-unsicherem-windows-xp/

    Seit wann ist denn ZDNet zu Bild-Überschriften übergegangen?
    Und was ist das für ein System, das bei einstellung des Support automatisch unsicher wird? :D

    Oh Wunder. Wer da wohl mal wieder das Schmiergeldportemonnaie aufgemacht hat oder noch aufmacht?
    Hier wird eine Angst geschürt, die nur zu einem ganz geringem Teil berechtigt ist, genauso wie "damals vor Y2K".

    Bis das BSI ein neues System derart auf Herz und Nieren geprüft hat, dass es mit nur noch geringen Bedenken eingesetzt werden kann, dauert es bestimmt auch wieder drei Jahre.

    Es gab ja mal den Trend, auf Open-Source (Linux) umzustellen. Das wäre bestimmt sicherer und würde helfen, auch dort noch einige Lücken schnell zu schließen. Das geht aber bestimmt schneller, als bei einer M$-Lösung.

    Das größte Loch im System sind sowieso immer die Menschen.

    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

    Tom vom Berg

    --
     ☻_
    /▌
    / \ Nur selber lernen macht schlau
    http://bikers-lodge.com
    1. Meine Herren!

      ... und das wird wohl, durch die Einstellung des Supports, automatisch unsicher.

      http://www.zdnet.de/88187398/bundestag-nutzt-mehr-als-5000-rechner-mit-bald-unsicherem-windows-xp/

      Und was ist das für ein System, das bei einstellung des Support automatisch unsicher wird? :D

      Es wird nicht nur der Support eingestellt, sondern vor allem werden auch keine Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht. Daraus resultiert die hypothetische Unsicherheit, spätestens wenn die erste Sicherheitslücke gefunden wird, wird das Szenario real.

      Oh Wunder. Wer da wohl mal wieder das Schmiergeldportemonnaie aufgemacht hat oder noch aufmacht?

      Wieso Schmiergelder? Weil das BSI seine Arbeit macht?

      Hier wird eine Angst geschürt, die nur zu einem ganz geringem Teil berechtigt ist, genauso wie "damals vor Y2K".

      Die Argumentation ist schlüssig und nur weil man über Sicherheit redet wird noch keine Angst geschürt. Ich bin ehrlich gesagt erschrocken über deine saloppe Haltung zu dem Thema.

      Bis das BSI ein neues System derart auf Herz und Nieren geprüft hat, dass es mit nur noch geringen Bedenken eingesetzt werden kann, dauert es bestimmt auch wieder drei Jahre.

      Das BSI macht keine Software-Tests, sondern es versucht Sicherheitsrisiken anhand von Heuristiken festzustellen. Wenn für ein System keine Sicherheitsupdates mehr gefahren werden, ist das ein ziemlich sicherer Indikator dafür, dass das System auf Dauer nicht mit bestimmten Sicherheitsrichtlinien mithalten kann und da ist eine Warnung angebracht.

      Das größte Loch im System sind sowieso immer die Menschen.

      ACK.

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      1. Hello,

        Und was ist das für ein System, das bei einstellung des Support automatisch unsicher wird? :D

        Es wird nicht nur der Support eingestellt, sondern vor allem werden auch keine Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht. Daraus resultiert die hypothetische Unsicherheit, spätestens wenn die erste Sicherheitslücke gefunden wird, wird das Szenario real.

        Wie naiv bist Du eigentlich?

        Meinst Du, dass ein "Sicherheitsupdate" so einfach den Weg auf Regierungs-Systeme findet? Das wird vorher auch untersucht, was es tut. Wer garantiert denn, dass es sich dabei nicht um "tausche eine entdeckte Hintertür gegen zwei neue" handelt?

        Es wäre auch an der Zeit, dass das Urheberrecht hier eine Ausnahme formuliert:

        Wenn es um die Erhaltung der (staatlichen) Integrität geht, darf in Programmen (zur eigenen Verwendung) soviel herumgepatcht werden, wie man will...

        Das nurmal als Denkansatz.

        Massensoftware ist sonst moderner Imperialismus / Faschismus!

        Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

        Tom vom Berg

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        1. Es wäre auch an der Zeit, dass das Urheberrecht hier eine Ausnahme formuliert:

          Wenn es um die Erhaltung der (staatlichen) Integrität geht, darf in Programmen (zur eigenen Verwendung) soviel herumgepatcht werden, wie man will...

          Das nurmal als Denkansatz.

          Schon mal zwei drei Paragraphen des Gesetzes gelesen? Das nur als Denkansatz.

          § 69d:
          "(1) Soweit keine besonderen vertraglichen Bestimmungen vorliegen, bedürfen die in § 69c Nr. 1 und 2 genannten Handlungen nicht der Zustimmung des Rechtsinhabers, wenn sie für eine bestimmungsgemäße Benutzung des Computerprogramms einschließlich der Fehlerberichtigung durch jeden zur Verwendung eines Vervielfältigungsstücks des Programms Berechtigten notwendig sind.
          (2) Die Erstellung einer Sicherungskopie durch eine Person, die zur Benutzung des Programms berechtigt ist, darf nicht vertraglich untersagt werden, wenn sie für die Sicherung künftiger Benutzung erforderlich ist.
          (3) Der zur Verwendung eines Vervielfältigungsstücks eines Programms Berechtigte kann ohne Zustimmung des Rechtsinhabers das Funktionieren dieses Programms beobachten, untersuchen oder testen, um die einem Programmelement zugrundeliegenden Ideen und Grundsätze zu ermitteln, wenn dies durch Handlungen zum Laden, Anzeigen, Ablaufen, Übertragen oder Speichern des Programms geschieht, zu denen er berechtigt ist."

          Das deckt Sicherheitsupdates ab, nicht nur für den Staat.

          § 69e deckt eigene Treiber und dergleichen ab, nicht nur für den Staat.

          Oder siehst Du das anders?

          Die Paragraphen sind auch schon recht alt, vergangenes Jahrtausend. Zumindest waren sie nicht bei den letzten Änderungen nach 2000 betroffen. Weiter habe ich nicht recherchiert.

          1. Hello,

            Oder siehst Du das anders?

            Ich sehe das nicht "anders", sondern "außerdem":

            Der Eingriff in eine Lizenz ist dem Lizenzinhaber zwar gestattet, nicht aber das Reverse Engeneering und die Verbreitung des Eingriffs...

            Also was soll das. Das Gesetz macht auf mich an dieser Stelle doch einen eher befremdlichen Eindruck.

            Deine recht simple Interpretation der zitierten Paragraphen will ich (erstmal) gar nicht anfechten (deshalb sehe ich das nicht "anders"), nur kommt man auf natürlichem Wege gar nicht in Situation, die diese Paragraphen berühren würde. Dazu müsste man schon einen "sehr feuchten Traum" haben, an den man sich dann am nächsten Morgen auch noch in allen Details erinnern kann.

            Solange das Reverse Engeneering, die Veränderung des Codes zum Zwecke der Fehlerbeseitigung, sowie die Vermarktung dieser Erkenntnisse nicht gestattet sind, wird es immer unmöglicher, überhaupt derartige Untersuchungen durchzuführen.

            Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

            Tom vom Berg

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            1. Solange das Reverse Engeneering, die Veränderung des Codes zum Zwecke der Fehlerbeseitigung, sowie die Vermarktung dieser Erkenntnisse nicht gestattet sind, wird es immer unmöglicher, überhaupt derartige Untersuchungen durchzuführen.

              Da muß ich fragen, was für dich Reverse Engeneering ist? Man darf das Programm zum Zwecke der Fehlerbeseitigung bearbeiten, Dekompilieren ist da nicht ausgenommen.

              Davon abgesehen, daß ich kein ausdrückliches Verbot finden konnte betroffene veränderte Programmteile zu verbreiten und dergleichen, ist es gar nicht nötig. Warum soll man nicht ein Programm vermarkten dürfen, welches, ohne, daß die veränderten Programmteile zu enthalten, die Änderungen am ursprünglichen Programm vornimmt?

              Solange das Reverse Engeneering, die Veränderung des Codes zum Zwecke der Fehlerbeseitigung, sowie die Vermarktung dieser Erkenntnisse nicht gestattet sind, wird es immer unmöglicher, überhaupt derartige Untersuchungen durchzuführen.

              Hast Du irgendein Rechtsgutachten gelesen, welches zu dem Schluß kommt oder woher kommt das?

        2. Wie naiv bist Du eigentlich?

          Meinst Du, dass ein "Sicherheitsupdate" so einfach den Weg auf Regierungs-Systeme findet? Das wird vorher auch untersucht, was es tut.

          Als Mitarbeiter einer großen Bundesbehörde kann ich nur sagen, dass Du derjenige bist, der hier ziemlich naiv ist.

          1. Hello,

            Wie naiv bist Du eigentlich?

            Meinst Du, dass ein "Sicherheitsupdate" so einfach den Weg auf Regierungs-Systeme findet? Das wird vorher auch untersucht, was es tut.

            Als Mitarbeiter einer großen Bundesbehörde kann ich nur sagen, dass Du derjenige bist, der hier ziemlich naiv ist.

            Nun denn. Dann steht ja dem NSA & Freunden wirklich Tür und Tor offen.

            Wissen Frau Merkel und Herr Friedrich (bzw. sein Nachfolger) das schon?

            Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

            Tom vom Berg

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            1. Mahlzeit,

              Nun denn. Dann steht ja dem NSA & Freunden wirklich Tür und Tor offen.

              Willst du damit sagen, dem war bisher nicht so? Dann hast du entweder die letzten Monate die nachrichten verschlafen oder bist wirklich naiv. Und nein, das ist nicht böse gemeint sondern möglichst objektiv ;)

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              1. Hello,

                Nun denn. Dann steht ja dem NSA & Freunden wirklich Tür und Tor offen.

                Willst du damit sagen, dem war bisher nicht so? Dann hast du entweder die letzten Monate die nachrichten verschlafen oder bist wirklich naiv. Und nein, das ist nicht böse gemeint sondern möglichst objektiv ;)

                Und Du meinst, durch eine Umstellung auf ein neues, in seinen Innereien noch unbekanntes System, wird die Lage im Sinne unserer Souveränität verbessert?

                Ich stehe ja andersherum auf dem Standpunkt: erst wenn Jeder über Jeden zu jeder Zeit Jedes (Alles) wissen kann und darf, wird Frieden auf der Erde herrschen. Dann kann niemand mehr niemanden erpressen, belügen, verarschen...

                Aber das ist wohl Utopie. I.d.R. führen die bisherigen Aktionen nur zu neuem Herrschaftswissen und damit zu Feudalismus oder Faschismus.

                Wenn die NSA & Friends also mich ausforschen dürfen, dann möchte ich denen die Arbeit vereinfachen, und sende ihnen in Zukunft alle meine Dokumente direkt zu. Das wäre doch mal eine Maßnahme, oder?

                Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                Tom vom Berg

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                1. Hallo Tom vom Berg

                  Wenn die NSA & Friends also mich ausforschen dürfen, dann möchte ich denen die Arbeit vereinfachen, und sende ihnen in Zukunft alle meine Dokumente direkt zu. Das wäre doch mal eine Maßnahme, oder?

                  Den Trick kennen die Geheimdienste: 1 Million unwichtiger Dokumente freiwillig liefern und das *eine* entscheidende unterschlagen.

                  Richard vom Hügel im Emmental

                  1. Hello,

                    Wenn die NSA & Friends also mich ausforschen dürfen, dann möchte ich denen die Arbeit vereinfachen, und sende ihnen in Zukunft alle meine Dokumente direkt zu. Das wäre doch mal eine Maßnahme, oder?

                    Den Trick kennen die Geheimdienste: 1 Million unwichtiger Dokumente freiwillig liefern und das *eine* entscheidende unterschlagen.

                    Das Spiel treiben die doch auch selber, um unerkannt irgendwelche Meldungen durchzubringen. Die werden dann einfach im "SPAM-Grundrauschen" versteckt. Der Empfänger wird schon wissen, _welchen_ Spam er sich genauer ansehen muss.

                    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                    Tom vom Berg

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                2. Mahlzeit,

                  Und Du meinst, durch eine Umstellung auf ein neues, in seinen Innereien noch unbekanntes System, wird die Lage im Sinne unserer Souveränität verbessert?

                  Nein, eher das Gegenteil ist der Fall. Grad im Fall von M$ kann ich mir vorstellen, dass die Schnüffeldienste leichtes Spiel haben, egal welche Fenster-Version von

                  Ich stehe ja andersherum auf dem Standpunkt: erst wenn Jeder über Jeden zu jeder Zeit Jedes (Alles) wissen kann und darf, wird Frieden auf der Erde herrschen. Dann kann niemand mehr niemanden erpressen, belügen, verarschen...

                  Seh ich anders. Wenn jeder von jedem alles weiss, gibts nur noch Randale. Dann ist es ja kein Geheimnis mehr, wenn ich mit der Frau vom Nachbarn gepennt hab oder wenn der Sohn ne Scheibe am Schulgebäude eingeworfen hat ;)

                  Aber das ist wohl Utopie. I.d.R. führen die bisherigen Aktionen nur zu neuem Herrschaftswissen und damit zu Feudalismus oder Faschismus.

                  Überleg dir nochmal die Konsequenzen, wenn jeder alles weiss. Nicht, dass ich die aktuelle Situation gut finde, aber "deine Welt" würde sich IMO selbst zestören.

                  Wenn die NSA & Friends also mich ausforschen dürfen, dann möchte ich denen die Arbeit vereinfachen, und sende ihnen in Zukunft alle meine Dokumente direkt zu. Das wäre doch mal eine Maßnahme, oder?

                  Wenn du das willst, mach das. Von mir bekommen sie genau das, was ich will, dass sie es bekommen.
                  Wichtige Dokumente haben nie Kontakt mit dem Internet. Ich kann zumindest das spionieren erschweren.

                  Aber spioniert haben die vor 50 Jahren schon, durch Handy und Internet ist es nur leichter geworden und die Datenmenge ist grösser.

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      2. Mahlzeit,

        Es wird nicht nur der Support eingestellt, sondern vor allem werden auch keine Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht.

        Das macht aber nicht automatisch ein System unsicher. Da halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass bei Win7 oder Win8 eine Sicherheitslücke auftritt für höher, als bei einem System, das seit Jahren gepatched wird.

        Zu behaupten, ein System ist unsicher, weil es keinen Support mehr gibt, ist aber schlichtweg schwachsinn.

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        1. Meine Herren!

          Da halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass bei Win7 oder Win8 eine Sicherheitslücke auftritt für höher, als bei einem System, das seit Jahren gepatched wird.

          Die jahrelang Patches sind doch für sich schon genug Grund anzunehmen, dass ein Betriebssystem nie einen sicheren Status erreicht. Diese Patches werden für Windows XP eben zukünftig ausbleiben.

          Sicherheitslücken, die sich durch verschiedene Windows-Versionen ziehen, werden in neueren Windows-Versionen gepatcht werden. Ein solches Patch kann von Kriminellen genutzt werden, um zu analysieren, ob die selbe Sicherheitslücke womöglich auch schon unter XP bestand.

          Es stehen folgende zwei Befürchtungen im Raum:

          1. Sicherheitslücken in XP werden derzeit gezielt von Kriminellen zurückgehalten, um sie nach Support-Ende effizient nutzen zu können.
          2. Sicherheitsupdates für neuere Windows-Versionen können Rückschlüsse auf Sicherheitslücken und Windows XP gewähren.

          Darüber hinaus formuliert das BSI weitere Konsequenzen, die nicht direkt die Sicherheit betreffen:

          • „Neben Microsoft werden wahrscheinlich auch andere Anbieter von Software den Support für ihr Produkt unter Windows XP einstellen.“

          • „Hardwareanbieter werden wahrscheinlich ebenfalls den Support für ihr Produkt unter Windows XP einstellen.“

          • „Bei technischen Problemen oder Fragen können Sie sich nicht mehr an Microsoft oder andere Hersteller wenden.“

          Zu behaupten, ein System ist unsicher, weil es keinen Support mehr gibt, ist aber schlichtweg schwachsinn.

          Ich weiß nicht, was an der Warnung des BSIs so hanebüchen sein soll. Ich hätte es verwerflich gefunden, wenn sie die Warnung nicht ausgesprochen hätten oder noch schlimmer sogar gegenteiliges behauptet hätten.

          --
          “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
          1. Mahlzeit,

            Die jahrelang Patches sind doch für sich schon genug Grund anzunehmen, dass ein Betriebssystem nie einen sicheren Status erreicht. Diese Patches werden für Windows XP eben zukünftig ausbleiben.

            Hä? Also das schliessen von Sicherheitslücken ist ein Grund anzunehmen, das System wird nie sicher sein? Kannst du das logisch begründen oder muss ich meinen Kopf gegen die Wand schlagen um das zu verstehen?

            Ich weiß nicht, was an der Warnung des BSIs so hanebüchen sein soll. Ich hätte es verwerflich gefunden, wenn sie die Warnung nicht ausgesprochen hätten oder noch schlimmer sogar gegenteiliges behauptet hätten.

            Nach 10 Jahren stellen Autohersteller die Ersatztsteilversorgung für Fahrzeuge ein. Versagen ab diesem Zeitpunkt die Bremsen und der Motor springt nicht mehr an?

            --
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            1. Hallo,

              Die jahrelang Patches sind doch für sich schon genug Grund anzunehmen, dass ein Betriebssystem nie einen sicheren Status erreicht. Diese Patches werden für Windows XP eben zukünftig ausbleiben.
              Hä? Also das schliessen von Sicherheitslücken ist ein Grund anzunehmen, das System wird nie sicher sein?

              kommt drauf an, wie häufig das passiert. Bei zwei oder drei Fällen in zehn Jahren wird wohl niemand Verdacht schöpfen; bei zwei oder drei gravierenden Fällen pro Jahr wird man sich aber vielleicht fragen: Was kommt als nächstes ans Licht?

              Im Fall von Windows XP habe ich mich dann, wenn die Berichterstattung mal wieder Wellen geschlagen hat, über die gefundenen sogenannten Sicherheitslücken informiert und meistens festgestellt: Okay, trifft mich nicht, ist nur beim Zusammentreffen von mehreren exotischen Nutzungsgewohnheiten relevant.

              Nach 10 Jahren stellen Autohersteller die Ersatztsteilversorgung für Fahrzeuge ein. Versagen ab diesem Zeitpunkt die Bremsen und der Motor springt nicht mehr an?

              Genau. Und die Türschlösser funktionieren auch plötzlich nicht mehr, und sämtliche freien Werkstätten haben auf einmal keine Ahnung mehr, was man tun könnte.

              Ciao,
               Martin

              --
              Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem.
              Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
              1. Hello,

                Genau. Und die Türschlösser funktionieren auch plötzlich nicht mehr, und sämtliche freien Werkstätten haben auf einmal keine Ahnung mehr, was man tun könnte.

                Viel schlimmer: Durch Einführung von komplexen Motor- bzw. Fahrzeugsteuersystemen können nun "normale Diebe" zwar die Karre nicht mehr einfach so hinwegbewegen, die wirklich gut ausgestatteten können das nun aber "spurenlos" tun.

                Was hier geschieht ist doch nur die Konsolidierung von Herrschaftswissen. Sowie zuviele "normale Menschen" begriffen haben, wie ein System funktioniert, bzw. was sie unterlassen müssen, dass die nicht in Fallen tapsen, muss das System ausgetauscht werden...

                Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                Tom vom Berg

                --
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            2. Meine Herren!

              Die jahrelang Patches sind doch für sich schon genug Grund anzunehmen, dass ein Betriebssystem nie einen sicheren Status erreicht. Diese Patches werden für Windows XP eben zukünftig ausbleiben.

              Hä? Also das schliessen von Sicherheitslücken ist ein Grund anzunehmen, das System wird nie sicher sein?

              Ich bin gerade der Auffassung, dass ein System dann unsicher wird, falls man damit aufhört Sicherheitslücken zu schließen, das habe ich unmissverständlich ausgedrückt und hier jetzt nochmal nur für 's Protokoll.

              Ich weiß nicht, was an der Warnung des BSIs so hanebüchen sein soll. Ich hätte es verwerflich gefunden, wenn sie die Warnung nicht ausgesprochen hätten oder noch schlimmer sogar gegenteiliges behauptet hätten.

              Nach 10 Jahren stellen Autohersteller die Ersatztsteilversorgung für Fahrzeuge ein. Versagen ab diesem Zeitpunkt die Bremsen und der Motor springt nicht mehr an?

              Nein und der Vergleich ist schlecht. Software wird trotzdem unsicher, wenn Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden.

              Greife doch mal die Argumentation des BSIs auf, und führe eine technische Debatte, statt mit Phrasen zu dreschen und dich mit hinkenden Beispielen einfach nur über deren Warnung zu echauffieren.

              --
              “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
              1. Mahlzeit,

                Ich bin gerade der Auffassung, dass ein System dann unsicher wird, falls man damit aufhört Sicherheitslücken zu schließen, das habe ich unmissverständlich ausgedrückt und hier jetzt nochmal nur für 's Protokoll.

                Und ich halte diese Einstellung für Unfug. Ein System ist Unsicher, wenn es Fehler enthält, die bekannt sind und ausgenutzt werden können. Solche Fehler gibt es bei allen Systemen, auch wenn noch Support existiert. Gutes Beispiel iOS, bei dem eine riesen Lücke lange unentdeckt blieb.
                Wenn Jahrelang Sicherheitslücken gestopft wurden, nehme ich an, das System ist sicherer als eine Neuentwicklung, bei dem gar nicht solange getestet worden sein kann.

                Nein und der Vergleich ist schlecht. Software wird trotzdem unsicher, wenn Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden.

                Und die Technik bei Autos wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Bremsen bleiben auf dem alten Stand, Benzinverbrauch wird nicht weniger sondern mehr durch Verschleis usw.
                Der Vergleich ist perfekt für den, der ihn versteht.

                Greife doch mal die Argumentation des BSIs auf, und führe eine technische Debatte, statt mit Phrasen zu dreschen und dich mit hinkenden Beispielen einfach nur über deren Warnung zu echauffieren.

                Wieso brauche ich die Argumentation des BSI um mir eine Meinung in diesem Thread zu bilden? Ich habe als Thema das Bild-Niveau der Überschrift bei ZDNet gewählt und braucht jetzt nicht dich um mir zu sagen, auf welches Thema ich eingehen soll ;)

                Und dass der Vergleich nicht hink, hab ich dir oben geschrieben. Leider hast du diesen Vergleich nicht verstanden und auch nicht durchdacht.

                --
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                1. Meine Herren!

                  Greife doch mal die Argumentation des BSIs auf, und führe eine technische Debatte, statt mit Phrasen zu dreschen und dich mit hinkenden Beispielen einfach nur über deren Warnung zu echauffieren.

                  Wieso brauche ich die Argumentation des BSI um mir eine Meinung in diesem Thread zu bilden?

                  Wenn du die Warnung des BSIs so einfach belächelst:

                  Und was ist das für ein System, das bei einstellung des Support automatisch unsicher wird? :D

                  Dann habe ich gedacht, dass du diese Haltung womöglich auch inhaltlich verteidigen kannst. Das kannst du leider nicht. Die Diskussion mit dir ist für mich hier beendet.

                  Für alle anderen: Einen weiteren Grund, warum Windows XP nach Einstellung des Supports zu einem Risiko wird, liefert Microsoft selbst: "Auch Anti-Viren-Software wird keinen umfassenden Schutz mehr bieten, sobald der Support für Windows XP eingestellt wird. Das kann in der Folge möglicherweise auch zu einer mangelhaften Bewertung der Systemausfallüberwachung durch eine interne oder externe Prüfungsstelle zur Folge haben, die wiederum zur Aberkennung von Zertifikaten führen könnte."

                  --
                  “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                  1. Hello,

                    Wenn du die Warnung des BSIs so einfach belächelst:

                    Wenn das BSI so schlau ist, warum untersucht es dann angeblich keine Software und deren Updates, bevor sie auf Regierungs-/Verwaltungsrechner gelangt?

                    https://forum.selfhtml.org/?t=216864&m=1488288

                    Ich denke, dass die Leute beim BSI schon schlau sind. Die untersuchen auch eine Menge. Und die operativ Tätigen sind in Wirklichkeit gar nicht glücklich über schnelle Systemwechsel, insbesondere wenn die etablierten es noch bzw. endlich zufriedenstellend tun.

                    Von den letzten Windows-"Weiterentwicklungen" (nach XP Pro) konnte kein wirklicher Beschleunigungs- oder Vereinfachungseffekt in den Verwaltungen festgestellt werden. Was hat der Verwaltungsangestellte davon, wenn er nun "einfach so" mal ein neues USB-Gerät an seine WINDose anchließen kann? Er darf das ja doch nicht. Das bedeutet aber im Rückschluss, dass der Systemverantwortliche jetzt noch schnellere Turnschuhe und einen noch größeren Kopf/Bücherschrank haben muss, weil der Verwaltungsangestellte nämlich trotz Verbot "immer mal wieder" ein nicht autorisiertes Gerät anschließt.

                    Ich bin seit über zehn Jahren raus aus der Tretmühle, aber ich habe noch genügend Kontakte zu Leuten in diesen "heißer-Stuhl-Positionen", dass ich mitbekomme, dass die überhaupt keine häufigen Betriebssystemwechsel schätzen.

                    Das ist auch ein Grund dafür, dass man mal eine Linux-Offensive gefahren hat. Bei Unix/Linux kann man eine Entwicklungskontinuität ablesen, die es bei anderen Systemen oft nicht gibt.

                    Nur leider hätte da an den obersten Entscheidungspositionen keiner mehr 'was dran verdient. Also ist die Initiative klammheimlich wieder ausgebremst worden - so zumindest der Eindruck von etlichen betroffenen Systemverantwortlichen.

                    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                    Tom vom Berg

                    --
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                    1. Meine Herren!

                      Wenn das BSI so schlau ist, warum untersucht es dann angeblich keine Software und deren Updates, bevor sie auf Regierungs-/Verwaltungsrechner gelangt?

                      Ich habe diese Aussage von mir inzwischen an entsprechender Stelle korrigiert.

                      Ich denke, dass die Leute beim BSI schon schlau sind. Die untersuchen auch eine Menge. Und die operativ Tätigen sind in Wirklichkeit gar nicht glücklich über schnelle Systemwechsel, insbesondere wenn die etablierten es noch bzw. endlich zufriedenstellend tun.

                      Dass die Betroffen teilweise unglücklich über Systemwechsel sind, ist sicher in vielen Fällen nachvollziehbar, aber das ist doch auch ein ganz anderes paar Schuhe. Ich sehe dadurch nicht das Urteilsvermögen des BSIs in Frage gestellt.

                      Das ist auch ein Grund dafür, dass man mal eine Linux-Offensive gefahren hat. Bei Unix/Linux kann man eine Entwicklungskontinuität ablesen, die es bei anderen Systemen oft nicht gibt.

                      Wenn es sich beruhigt, das BSI empfiehlt in seiner Stellungnahme ausdrücklich den Wechsel auf neuere Windows-Versionen oder Linux-Distributionen.

                      Nur leider hätte da an den obersten Entscheidungspositionen keiner mehr 'was dran verdient.

                      Ich finde dieser Generalverdacht schießt über das gesunde Maß an Skepsis hinaus und darauf möchte ich mich in der weiteren Diskussion nicht einlassen.

                      --
                      “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                      1. Hello,

                        Nur leider hätte da an den obersten Entscheidungspositionen keiner mehr 'was dran verdient.

                        Ich finde dieser Generalverdacht schießt über das gesunde Maß an Skepsis hinaus und darauf möchte ich mich in der weiteren Diskussion nicht einlassen.

                        Das ist doch gar kein "Generalverdacht" und schon gar nicht richtet der sich gegen die operativen Kräfte des BSI. Vielmehr richtet er sich gegen Entscheidungsträger in politischen Positionen, die gegen die ausdrückliche Empfehlung der Fachleute das Ministerium angewiesen haben, neue OS-Lizenzen (von M$) zu kaufen.

                        Und nun kommst Du.

                        In der Presse wird das jetzt so dargstellt, als hätte "das BSI" diese Entscheidung getroffen.

                        Das ist mWn überhaupt nicht der Fall.

                        Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                        Tom vom Berg

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                  2. Mahlzeit,

                    Und was ist das für ein System, das bei einstellung des Support automatisch unsicher wird? :D

                    Dann habe ich gedacht, dass du diese Haltung womöglich auch inhaltlich verteidigen kannst. Das kannst du leider nicht. Die Diskussion mit dir ist für mich hier beendet.

                    Ich muss untermauern, dass ein System nicht automatisch unsicher wird, weil der Support ausläuft? Das ist nicht dein Ernst, oder?

                    Und wenn der BSI so schlau ist, wieso kommt erst jetzt diese Warnung? M$ hat vor längerer zeit bekanntgegeben, dass der Support für XP ausläuft. Sie haben die Frist sogar nochmal verlängert, damit zur Umstellung mehr Zeit bleibt.

                    Ich kann damit das BSI nicht ernst nehmen, denn sie haben offensichtlich geschlafen.

                    Allerdings hast du meine Fragen, wieso eine Software automatisch unsicher wird, wenn der Support ausäuft, konsequent ignoriert. Schade, dass ich etwas belegen soll, was logisch erklärbar ist, du das Gegegenargument aber verweigerst. Da ist dein Rückzug aus der Diskussion natürlich verständlich aber spricht nicht für dich ;)

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                    1. Meine Herren!

                      Dann habe ich gedacht, dass du diese Haltung womöglich auch inhaltlich verteidigen kannst. Das kannst du leider nicht. Die Diskussion mit dir ist für mich hier beendet.

                      Ich muss untermauern, dass ein System nicht automatisch unsicher wird, weil der Support ausläuft? Das ist nicht dein Ernst, oder?

                      Ne, ist nicht mein Ernst. So eine obskure Meinung :D

                      „Well, initially, with the discontinuation of support for Windows XP, Microsoft will no longer work on updates / patches for the vulnerabilities that appear after the mentioned date. These vulnerabilities will undoubtedly be used by attackers through the creation of exploits to compromise machines.“

                      „Secondly, once Microsoft’s support for Windows XP ends, other software providers will also stop supporting it in their own products and what will then happen is that users will not only be left with a vulnerable operating system but with third party applications that are also vulnerable […]“

                      securelist.com

                      „Zum einen können sie ab dem 8. April 2014 kein aktualisiertes Betriebssystem mehr einsetzen, weil sie danach von Microsoft keine Updates oder Patches mehr erhalten. Das Risiko: Es entstehen immer mehr Schwachstellen im Betriebssystem.“

                      „Zum zweiten werden mit dem Einstellen des Windows-XP-Supports auch andere Software-Anbieter die Unterstützung für Windows XP beenden. Die Folge: Nicht nur das Betriebssystem wird zunehmend „löchriger“, auch andere eingesetzte Programme werden ohne die aus Sicherheitsperspektive wichtigen Updates zunehmend anfälliger für Cyberkriminalität, da neue Schwachstellen nicht mehr geschlossen werden.“

                      Kaspersky

                      „Ohne die wichtigen Sicherheitsupdates sind Ihre PCs und Ihre Daten möglicherweise durch Viren, Spyware und andere Schadsoftware gefährdet. Auch Anti-Viren-Software wird keinen umfassenden Schutz mehr bieten, sobald der Support für Windows XP eingestellt wird. Das kann in der Folge möglicherweise auch zu einer mangelhaften Bewertung der Systemausfallüberwachung durch eine interne oder externe Prüfungsstelle zur Folge haben, die wiederum zur Aberkennung von Zertifikaten führen könnte.“

                      „Viele Software- und Hardwareanbieter stellen ebenfalls den Support für die Produkte ein, die unter Windows XP ausgeführt werden.“

                      Microsoft

                      „Für die sichere Benutzung Ihres Computers, vor allem im Internet, bedeutet dies, dass nach dem 8. April 2014 gefundene sicherheitskritische Fehler im Betriebssystem Windows XP von Microsoft nicht mehr behoben werden.“

                      BSI

                      „Damit [dem Support-Ende von Windows XP] sind die Sicherheit dieser Windows-Version und demzufolge auch Ihrer Daten nicht mehr gewährleistet.“

                      Freie Universität Berlin

                      „Microsoft wird keine weiteren Sicherheits-Updates für Windows XP entwickeln. Das 13 Jahre alte XP entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und Microsoft hat das Support-Ende seit langem angekündigt. Die Folge: Mögliche neu entdeckte Sicherheitslücken im Betriebssystem werden dann nicht mehr geschlossen.“

                      bitkom.com

                      Die Lieste ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

                      Allerdings hast du meine Fragen, wieso eine Software automatisch unsicher wird, wenn der Support ausäuft, konsequent ignoriert.

                      Nein habe ich nicht, ich bin hier bereits darauf eingegangen, ich habe die Argumente sogar nummeriert.

                      Tut mir leid, dein Auto wird weiterhin fahren und dein Windows XP wird deshalb natürlich weiterhin sicher sein. Ich wollte dich nicht mit Fakten verwirren.

                      --
                      “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                      1. Hello,

                        „Well, initially, with the discontinuation of support for Windows XP, Microsoft will no longer work on updates / patches for the vulnerabilities that appear after the mentioned date. These vulnerabilities will undoubtedly be used by attackers through the creation of exploits to compromise machines.“

                        Schreibt wer - wird von wem beazahlt?

                        „Secondly, once Microsoft’s support for Windows XP ends, other software providers will also stop supporting it in their own products and what will then happen is that users will not only be left with a vulnerable operating system but with third party applications that are also vulnerable […]“

                        Klar, die Familie hält zusammen.

                        „Zum einen können sie ab dem 8. April 2014 kein aktualisiertes Betriebssystem mehr einsetzen, weil sie danach von Microsoft keine Updates oder Patches mehr erhalten. Das Risiko: Es entstehen immer mehr Schwachstellen im Betriebssystem.“

                        Wodurch entstehen die denn? Ist das etwa vorprogrammiert, dass nach Ablauf des "Supports" neue Schwachstellen entstehen?

                        Oder meinst Du, dass auch _nach_ dem Ablauf des "Supports" damit zu rechnen ist, dass weitere Schwachstellen entdeckt werden? Die könnten dann ja, wenn das Urheberrechtsgesetz das zulassen würde [...], auch von den Entdeckern gegen Kohle beseitigt werden. Das dürfen die aber nicht, was ich im anderen Teil des Threads angemahnt habe!

                        Nur mal so als Denkspiel:

                        Wissenschaflter behaupten: Zitate aus dubiosen Quellen zu zitieren würde immer noch nicht das eigenständige Denken ersetzen können.

                        Finde ich auch!

                        Wissenschaft bedeutet für mich, dass man alles zu jeder Zeit neu durchdenken darf, ohne dafür auf den Scheiterhaufen gestellt zu werden.

                        Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                        Tom vom Berg

                        --
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                        1. Meine Herren!

                          Hello,

                          „Well, initially, with the discontinuation of support for Windows XP, Microsoft will no longer work on updates / patches for the vulnerabilities that appear after the mentioned date. These vulnerabilities will undoubtedly be used by attackers through the creation of exploits to compromise machines.“

                          Schreibt wer - wird von wem beazahlt?

                          Dmitry Bestuzhev, Angestellter bei Kaspersky.

                          „Secondly, once Microsoft’s support for Windows XP ends, other software providers will also stop supporting it in their own products and what will then happen is that users will not only be left with a vulnerable operating system but with third party applications that are also vulnerable […]“

                          Klar, die Familie hält zusammen.

                          …die Familie(*)…
                          Windows XP verliert an Boden, ob sicher oder nicht, die Technik rostet dahin und auf Dauer ist es nicht mehr wirtschaftlich Software für dieses System zu entwickeln. Das offizielle Support-Ende von MS markiert für viele Software-Schmieden einen Meilenstein und er verlangt gerade zu nach strategischen Schachzügen; nicht selten wird dabei herum kommen, dass sich der Support nicht mehr lohnt.

                          Oder meinst Du, dass auch _nach_ dem Ablauf des "Supports" damit zu rechnen ist, dass weitere Schwachstellen entdeckt werden?

                          Genau das meine ich. Siehe hier 1 und 2.

                          Die könnten dann ja, wenn das Urheberrechtsgesetz das zulassen würde [...], auch von den Entdeckern gegen Kohle beseitigt werden. Das dürfen die aber nicht, was ich im anderen Teil des Threads angemahnt habe!

                          Diese ideologisch juristische Debatte kann ich wegen mangelnder Fachkenntnis nicht mit dir führen. Ich möchte in diesem Thread die technischen Aspekte des Problems  diskutieren. Und da bin ich der Meinung, dass das Wegfallen des Software-Herstellers in der Sicherheits-Kette in jedem Fall ein erhöhtes Risiko darstellt.

                          Nur mal so als Denkspiel:

                          Wissenschaflter behaupten: Zitate aus dubiosen Quellen zu zitieren würde immer noch nicht das eigenständige Denken ersetzen können.

                          *) Schön, dass du die dubiosen Quellen ansprichst: Der Produktentwickler 'Microsoft', ein Anti-Viren-Hersteller aus der freien Wirtschaft 'Kaspersky', eine Lehrinstitution 'Freie Universität Berlin', eine staatliche Institution 'Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik' und zwei Fach-Magazine. Das sind die Quellen auf denen ich meine Urteile fälle. Dubios…

                          Wissenschaft bedeutet für mich, dass man alles zu jeder Zeit neu durchdenken darf, ohne dafür auf den Scheiterhaufen gestellt zu werden.

                          Ja, und dass man ingeneursmäßig an eine Thematik herangeht. Dein Ansatz in diesem Thread ist häufig eher ideologischer Natur, "so hättest du es gern". Das ist völlig okay, aus dieser Diskussion möchte ich mich allerdings heraus halten.

                          Jeder darf hier seine eigene Meinung vertreten, ich bevorzuge es meine Meinung an Inhalten zu bilden und an fachlichen Quellen dingfest zu machen. Andere Leute bevorzugen es offenbar eine Meinung zu vertreten, die einfach nur anders ist.

                          --
                          “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                          1. Hello,

                            Die könnten dann ja, wenn das Urheberrechtsgesetz das zulassen würde [...], auch von den Entdeckern gegen Kohle beseitigt werden. Das dürfen die aber nicht, was ich im anderen Teil des Threads angemahnt habe!

                            Diese ideologisch juristische Debatte kann ich wegen mangelnder Fachkenntnis nicht mit dir führen. Ich möchte in diesem Thread die technischen Aspekte des Problems  diskutieren.

                            Da ich mich voraussehbar in den nächsten Hundert Jahren alleine nicht des notwendigen teschnischen Wissens versichern können werde, um M$-Software von innen zu beurteilen, möchte ich das an dieser Stelle lieber lassen.

                            Ich würde lieber sehebm wenn Teams, die diese technische Fachkenntnis und vielleicht auch die notwendigen Werkzeuge hierfür bereitstellen könne, rechtlich in die Lage versetzt werden, diese auch nutzen zu dürfen und die Erkenntnisse zu vermarkten!

                            Dir Problematik scheint Dir noch nicht einzuleuchten?

                            Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                            Tom vom Berg

                            --
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                            /▌
                            / \ Nur selber lernen macht schlau
                            http://bikers-lodge.com
                          2. Hallo,

                            *) Schön, dass du die dubiosen Quellen ansprichst: Der Produktentwickler 'Microsoft', ein Anti-Viren-Hersteller aus der freien Wirtschaft 'Kaspersky', eine Lehrinstitution 'Freie Universität Berlin', eine staatliche Institution 'Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik' und zwei Fach-Magazine. Das sind die Quellen auf denen ich meine Urteile fälle. Dubios…

                            ich weiß nicht, welche zwei Fachmagazine du meinst, aber unabhängig davon sind das ja schon mal mindestens drei dubiose Quellen.

                            Ciao,
                             Martin

                            --
                            Ein Theoretiker ist ein Mensch, der praktisch nur denkt.
                            Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                            1. Meine Herren!

                              ich weiß nicht, welche zwei Fachmagazine du meinst, aber unabhängig davon sind das ja schon mal mindestens drei dubiose Quellen.

                              Bitte bereichere mich, welche Quellen sind für dich noch zitatwürdig?
                              Welche Quellen gibt es überhaupt, die pro „Windows XP ist und bleibt sicher“ argumentieren?
                              Welche Argumente gibt es überhaupt? Okay, mein Corsa v2 fährt noch, obwohl Opel keine Ersatzteile mehr produziert. Damit kann ich meinen Chef nicht davon überzeugen, Windows XP treu zu bleiben.

                              Ich bitte inständig darum, mal ein einziges inhaltliches Argument zu liefern, warum du/ihr Windows XPs Sicherheit auch nach dessen Support-Ende nicht für unanfechtbar haltet.

                              --
                              “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                              1. Hello,

                                Bitte bereichere mich, welche Quellen sind für dich noch zitatwürdig?

                                Alle. Bewerten musst Du sie selber, und zwar bei jeder Meldung neu.

                                Welche Quellen gibt es überhaupt, die pro „Windows XP ist und bleibt sicher“ argumentieren?

                                Die wären unseriös, denn WINXP war nie "sicher" und wird es, wenn es jetzt abgesägt wird, auch nie mehr werden. Aber es ist sicherlich inzwischen sicherer als irgendeine neue Version eines noch "unbekannten" OS.

                                Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                                Tom vom Berg

                                --
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                                1. Meine Herren!

                                  Die wären unseriös, denn WINXP war nie "sicher" und wird es, wenn es jetzt abgesägt wird, auch nie mehr werden. Aber es ist sicherlich inzwischen sicherer als irgendeine neue Version eines noch "unbekannten" OS.

                                  Gut, danke für das Entgegenkommen, das ist tatsächlich ein inhaltliches Argument auf das ich eingehen möchte.

                                  1. "unbekannt" hast du bewusst in Anführungszeichen gesetzt. In nachfolgenden Windows Versionen fließt nämlich die Erfahrung, die in alten Versionen gesammelt wurden mit ein. Der selbe Fehler wird wohl nur sehr selten zweimal begangen werden.

                                  2. Ich halte es ebenfalls für gut möglich, dass in neueren Windows-Versionen mehr Sicherheitslücken entdeckt werden, als im guten alten XP. ABER in neueren Varianten werden diese Sicherheitslücken von offizieller behoben werden.

                                  3. Ich möchte ein bereits gegebenes Argument nochmal aufgreifen: Patches, die Sicherheitslücken in neuen Windows-Versionen schließen, können möglicherweise Aufschluss über Sicherheitslücken geben, die bereits in XP bestanden.

                                  Ich für meinen Teil halte dieses Argument damit für entkräftet, man darf darüber natürlich anderer Meinung sein.

                                  --
                                  “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                                  1. Hello,

                                    Die wären unseriös, denn WINXP war nie "sicher" und wird es, wenn es jetzt abgesägt wird, auch nie mehr werden. Aber es ist sicherlich inzwischen sicherer als irgendeine neue Version eines noch "unbekannten" OS.

                                    Gut, danke für das Entgegenkommen, das ist tatsächlich ein inhaltliches Argument auf das ich eingehen möchte.

                                    1. "unbekannt" hast du bewusst in Anführungszeichen gesetzt. In nachfolgenden Windows Versionen fließt nämlich die Erfahrung, die in alten Versionen gesammelt wurden mit ein. Der selbe Fehler wird wohl nur sehr selten zweimal begangen werden.

                                    Ja, das "unbekannt" steht nämlich für den Betrachtungswinkel "Außenwelt betrachtet neues Windows". Dass M$ & Friends selbstverstänlich die Strategiene, wie man Hintertüren am besten versteckt, von WinDOS zu WinDOS verbessern, betreite ich auch gar nicht.

                                    Aber was nützt das (der|unserer) Wirtschaft?

                                    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                                    Tom vom Berg

                                    --
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                                  2. Mahlzeit,

                                    Der selbe Fehler wird wohl nur sehr selten zweimal begangen werden.

                                    Da will ich widersprechen.

                                    1. es sind viele Programmierer, die den Fehler evtl. zum ersten mal machen
                                    2. Programmierer und Tester sind Menschen und machen deshalb Fehler
                                    3. Selbst wenn ein Fehler behoben ist, kann dadurch ein weiter Fehler passieren.

                                    Ein System, das neu programmiert wird, kann exakt den gleichen Fehler wie der Vorgänger haben, obwohl es völlig anderer Code ist. Bei einer Software mit dem Umfang von Windows sind diese Punkte sogar noch gravierender, weil unmöglich alle eventualitäten getestet werden können. Frei nach dem Motto, eine Software kann nie so sicher sein, dass ein Depp keinen Fehler findet.

                                    --
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                                    1. Hello,

                                      Ein System, das neu programmiert wird, kann exakt den gleichen Fehler wie der Vorgänger haben, obwohl es völlig anderer Code ist. Bei einer Software mit dem Umfang von Windows sind diese Punkte sogar noch gravierender, weil unmöglich alle eventualitäten getestet werden können.

                                      Insbesondere, da man das WIN immer noch mit dem gleichen buggy Entwicklungssystem herstellt. Da sind die Fehler bereits vorprogrammiert :-P

                                      Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                                      Tom vom Berg

                                      --
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                                    2. Meine Herren!

                                      Der selbe Fehler wird wohl nur sehr selten zweimal begangen werden.

                                      Da will ich widersprechen.

                                      1. es sind viele Programmierer, die den Fehler evtl. zum ersten mal machen
                                      2. Programmierer und Tester sind Menschen und machen deshalb Fehler
                                      3. Selbst wenn ein Fehler behoben ist, kann dadurch ein weiter Fehler passieren.

                                      Die hypothetische Möglichkeit besteht immer, deshalb habe ich bewusst von „selten“ gesprochen. Menschen machen Fehler – kein Zweifel. Aber das tolle ist ja, dass wir daraus lernen und dass wir Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Mit den gegenwärtig üblichen Maßnahmen von Modul- und Integrationtstests über 4-Eye-Programming und abschließenden Test-Phasen mit Konsumenten halte ich es weiterhin für sehr unwahrscheinlich, dass es die selbe Sicherheitslücke zwei mal in das produktiv Release schafft. Insbesondere weil die erste Bekanntmachung der Sicherheitslücke ohne Zweifel eine erhöhte Sensibilität mit sich gezogen hat.

                                      --
                                      “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                              2. Hallo,

                                ich weiß nicht, welche zwei Fachmagazine du meinst, aber unabhängig davon sind das ja schon mal mindestens drei dubiose Quellen.
                                Bitte bereichere mich, welche Quellen sind für dich noch zitatwürdig?

                                solche, die vom Thema unabhängig sind.

                                Dass Microsoft ein wirtschaftliches Interesse hat, den alten Zopf XP endlich loszuwerden, ist klar. Die wollen neue Windowse verkaufen. Also ist deren Position gegen XP nicht verwunderlich, aber auch nicht unbefangen.

                                Kaspersky als Hersteller von Sicherheits-Software verblüfft mich eigentlich; bei denen würde ich eher erwarten, dass sie die Leute zur weiteren Nutzung von XP ermutigen, aber dann "nur sicher mit Kaspersky $produkt".

                                Forschungs- und Bildungsinstitute machen auf mich häufig den Eindruck, als würden sie die Welt idealisieren und die Realität verkennen; ob das hier der Fall ist, habe ich nicht näher herauszufinden versucht.

                                Und staatliche Einrichtungen/Institutionen genießen bei ohnehin kein Vertrauen, wobei das BSI im Vergleich zu vielen anderen vielleicht noch an der Grenze zu "überlegenswert" steht.

                                Welche Quellen gibt es überhaupt, die pro „Windows XP ist und bleibt sicher“ argumentieren?

                                Mir sind keine bekannt.

                                Ich bitte inständig darum, mal ein einziges inhaltliches Argument zu liefern, warum du/ihr Windows XPs Sicherheit auch nach dessen Support-Ende nicht für unanfechtbar haltet.

                                Ich bin nur wie M. der Ansicht, dass XP durch den Wegfall von Support und Updates nicht per se unsicherer wird, als es derzeit ist - aber natürlich auch nicht mehr besser.

                                Ciao,
                                 Martin

                                --
                                Die letzten Worte des Hardware-Bastlers:
                                Das Netzkabel lass ich wegen der Erdung lieber dran.
                                Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                                1. Meine Herren!

                                  ich weiß nicht, welche zwei Fachmagazine du meinst, aber unabhängig davon sind das ja schon mal mindestens drei dubiose Quellen.
                                  Bitte bereichere mich, welche Quellen sind für dich noch zitatwürdig?

                                  solche, die vom Thema unabhängig sind.

                                  Dass Microsoft ein wirtschaftliches Interesse hat, den alten Zopf XP endlich loszuwerden, ist klar. Die wollen neue Windowse verkaufen. Also ist deren Position gegen XP nicht verwunderlich, aber auch nicht unbefangen.

                                  Die Skepsis ist nachvollziehbar. Aber darf ich fragen, was dich an der zitierten Stelle konkret stört? Die Befürchtung, dass Zertifizierungstellen ihre Zertifikate überdenken, halte ich für real.

                                  Kaspersky als Hersteller von Sicherheits-Software verblüfft mich eigentlich; bei denen würde ich eher erwarten, dass sie die Leute zur weiteren Nutzung von XP ermutigen, aber dann "nur sicher mit Kaspersky $produkt".

                                  Ja, ich glaube auch, dass Kaspersky diese Worte mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfasst hat. Wirtschaftlich ließe sich diese Situation bestimmt ausnutzen, aber auf langfristige Sichte würden sie ihre fachliche Kompetenz und damit ihre Integrität aufs Spiel setzen.

                                  Forschungs- und Bildungsinstitute machen auf mich häufig den Eindruck, als würden sie die Welt idealisieren und die Realität verkennen; ob das hier der Fall ist, habe ich nicht näher herauszufinden versucht.

                                  Da bin ich möglicherweise anders vorbelastet als du.

                                  Und staatliche Einrichtungen/Institutionen genießen bei ohnehin kein Vertrauen, wobei das BSI im Vergleich zu vielen anderen vielleicht noch an der Grenze zu "überlegenswert" steht.

                                  Ich muss zugeben, dass ich kein offenkundiger Beobachter des BSI bin; und ich bin der Meinung, dass sie sich in der NSA-Affaire nicht ausdrücklich genug zu Wort gemeldet haben, aber ich kann in der Regel behaupten, dass ich deren Untersuchungs-Ergebnisse für gut befinde.

                                  Ich bin nur wie M. der Ansicht, dass XP durch den Wegfall von Support und Updates nicht per se unsicherer wird, als es derzeit ist - aber natürlich auch nicht mehr besser.

                                  Da bin ich anderer Meinung. Ich bin der Auffassung, dass nach wie vor Sicherheitslücken in XP bekannt werden, aber dass diese in Zukunft nicht mehr von offizieller Seite geschlossen werden, macht den Einsatz unsicherer.

                                  --
                                  “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                                  1. Mahlzeit,

                                    Da bin ich anderer Meinung. Ich bin der Auffassung, dass nach wie vor Sicherheitslücken in XP bekannt werden, aber dass diese in Zukunft nicht mehr von offizieller Seite geschlossen werden, macht den Einsatz unsicherer.

                                    Das ist der erste Satz, den ich unterschreiben kann. Bisher hast du behauptet, dass beim Wegfall des Supports XP automatisch und schlagartig unsicher wird.

                                    Aber solange keine Sicherheitslücken gefunden werden, ist das schlichtweg nicht relevant. Und wann eine (gefährliche) Lücke gefunden wird, kannst du mir mit Sicherheit nicht sagen. Daraus folgt, du hast keine Ahnung WANN XP unsicher wird.

                                    --
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                                    1. Meine Herren!

                                      Da bin ich anderer Meinung. Ich bin der Auffassung, dass nach wie vor Sicherheitslücken in XP bekannt werden, aber dass diese in Zukunft nicht mehr von offizieller Seite geschlossen werden, macht den Einsatz unsicherer.

                                      Das ist der erste Satz, den ich unterschreiben kann. Bisher hast du behauptet, dass beim Wegfall des Supports XP automatisch und schlagartig unsicher wird.

                                      Erlaube mir mich selbst zu zitieren:

                                      „Es wird nicht nur der Support eingestellt, sondern vor allem werden auch keine Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht. Daraus resultiert die hypothetische Unsicherheit, spätestens wenn die erste Sicherheitslücke gefunden wird, wird das Szenario real.“

                                      --
                                      “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                                2. Hallo

                                  Ich bin nur wie M. der Ansicht, dass XP durch den Wegfall von Support und Updates nicht per se unsicherer wird, als es derzeit ist - aber natürlich auch nicht mehr besser.

                                  Es reicht, wenn am 09.04.2014 jemand das Schubfach seines Schreibtischs aufzieht und das Dossier der ihm bekannten aber nie (und auch zukünftig nie mehr) gefixten Sicherheitslücke herausnimmt. Ich verstehe nicht, warum dieses Szenario für euch (und gerade dich) so unvorstellbar erscheint.

                                  Tschö, Auge

                                  --
                                  Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
                                  Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
                                  ie:{ fl:| br:> va:) ls:[ fo:) rl:( ss:| de:> js:| zu:}
                                  Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
                                  1. Hello,

                                    Ich bin nur wie M. der Ansicht, dass XP durch den Wegfall von Support und Updates nicht per se unsicherer wird, als es derzeit ist - aber natürlich auch nicht mehr besser.

                                    Es reicht, wenn am 09.04.2014 jemand das Schubfach seines Schreibtischs aufzieht und das Dossier der ihm bekannten aber nie (und auch zukünftig nie mehr) gefixten Sicherheitslücke herausnimmt.

                                    Mehr.
                                    Gib uns mehr Visionen.
                                    Lass Deinen Visionen über die Folgen freien Lauf.

                                    Was ich bezweifele:

                                    • es bekommt sowieso keiner mit

                                    • die gesamte Fachpresse versagt am selben Tag und schreibt nix über die Lücke

                                    • die Anti-(*)-Firmen schlafen alle auf dem Baum und tun nix.

                                    • es ist jetzt, da es keine offiziellen "Patches" mehr gibt, absolut kein Geschäft mehr
                                        für freie Sicherheitsfirmen, die Lücke zu schließen

                                    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                                    Tom vom Berg

                                    --
                                     ☻_
                                    /▌
                                    / \ Nur selber lernen macht schlau
                                    http://bikers-lodge.com
                                  2. Hi,

                                    Ich bin nur wie M. der Ansicht, dass XP durch den Wegfall von Support und Updates nicht per se unsicherer wird, als es derzeit ist - aber natürlich auch nicht mehr besser.
                                    Es reicht, wenn am 09.04.2014 jemand das Schubfach seines Schreibtischs aufzieht und das Dossier der ihm bekannten aber nie (und auch zukünftig nie mehr) gefixten Sicherheitslücke herausnimmt. Ich verstehe nicht, warum dieses Szenario für euch (und gerade dich) so unvorstellbar erscheint.

                                    unvorstellbar nicht, ganz und gar nicht.

                                    Aber ich habe - zumindest was mich selbst angeht - die Sicherheit einer Sache noch nie primär mit der Sache selbst assoziiert, sondern vor allem mit der Sorgfalt beim Umgang damit. Ob es dabei um Elektrowerkzeuge, Software, Autos, Reinigungsmittel oder Sprengstoff geht, macht nur wenig Unterschied.

                                    Auch mit einem 50 Jahre alten Fahrrad kann man noch einigermaßen sicher fahren, wenn man dessen Grenzen kennt und akzeptiert, dass man damit nicht in jeder Situation so forsch agieren kann wie mit einem modernen Bike.

                                    Ciao,
                                     Martin

                                    --
                                    Die letzten Worte des Neandertalers:
                                    Möchte doch zu gern wissen, was in der Höhle ist ...
                                    Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                                    1. Aber ich habe - zumindest was mich selbst angeht - die Sicherheit einer Sache noch nie primär mit der Sache selbst assoziiert, sondern vor allem mit der Sorgfalt beim Umgang damit. Ob es dabei um Elektrowerkzeuge, Software, Autos, Reinigungsmittel oder Sprengstoff geht, macht nur wenig Unterschied.

                                      Und aus Sorgfalt gehst Du mit etwas klapprigem sorgsamer um, obwohl es noch genau so sicher ist oder, weil es unsicherer geworden ist?

                                      Auch mit einem 50 Jahre alten Fahrrad kann man noch einigermaßen sicher fahren ...

                                      Und "einigermaßen sicher" ist so sicher wie vorher?

                                      1. Hallo,

                                        Aber ich habe - zumindest was mich selbst angeht - die Sicherheit einer Sache noch nie primär mit der Sache selbst assoziiert, sondern vor allem mit der Sorgfalt beim Umgang damit. Ob es dabei um Elektrowerkzeuge, Software, Autos, Reinigungsmittel oder Sprengstoff geht, macht nur wenig Unterschied.
                                        Und aus Sorgfalt gehst Du mit etwas klapprigem sorgsamer um

                                        ja, genau.

                                        obwohl es noch genau so sicher ist oder, weil es unsicherer geworden ist?

                                        Weil ich vermute, dass es nicht mehr so zuverlässig ist, wie es sein sollte, und ich diese vermeintlichen Mängel eben durch erhöhte Sorgfalt zu kompensieren versuche.

                                        Auch mit einem 50 Jahre alten Fahrrad kann man noch einigermaßen sicher fahren ...
                                        Und "einigermaßen sicher" ist so sicher wie vorher?

                                        Annähernd. Denn mit dem neuen Material geht man instinktiv etwas weniger rücksichtsvoll um.

                                        Ciao,
                                         Martin

                                        --
                                        Früher habe ich mich vor der Arbeit gedrückt. Heute könnte ich stundenlang zusehen.
                                        Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                                    2. Hallo

                                      Auch mit einem 50 Jahre alten Fahrrad kann man noch einigermaßen sicher fahren, wenn man dessen Grenzen kennt und akzeptiert, dass man damit nicht in jeder Situation so forsch agieren kann wie mit einem modernen Bike.

                                      Dass der Vergleich hinkte, wäre eine maßlose Untertreibung.

                                      Es ist ein riesiger Unterschied, ob wir von einem alten Fahrrad sprechen, mit dem wir deswegen pfleglich umgehen oder von seinem Schloss, das aus konstruktiven Mängeln schon mehrfach nachgebessert und umgebaut werden musste, von dem der Hersteller nun aber sagt, dass er neu bekannt werdende Mängel ab Zeitpunkt X nicht mehr beheben wird.

                                      Der Fahrraddieb, der sich auf diesen Schlosstyp spezialisiert hat, wäre strohdumm, wenn er die Ausnutzung eines nur ihm bekannten Konstruktionsmängels noch vor Zeitpunkt X in Umlauf brächte, anstatt bis X zu warten, da er dann davon ausgehen kann, den Mängel serienmäßig ausnutzen zu können, ohne dessen Behebung zu riskieren.

                                      Tschö, Auge

                                      --
                                      Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
                                      Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
                                      ie:{ fl:| br:> va:) ls:[ fo:) rl:( ss:| de:> js:| zu:}
                                      Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
                                  3. Mahlzeit,

                                    Es reicht, wenn am 09.04.2014 jemand das Schubfach seines Schreibtischs aufzieht und das Dossier der ihm bekannten aber nie (und auch zukünftig nie mehr) gefixten Sicherheitslücke herausnimmt.

                                    Wo finde ich ein solches Dosier?

                                    Ich verstehe nicht, warum dieses Szenario für euch (und gerade dich) so unvorstellbar erscheint.

                                    Wieso sollte ein Hacker genau bis zu diesem Datum warten? Ist das irgend ein heiliger Feiertag?
                                    Wenn ein Hacker die Möglichkeit sieht, in ein System einzubrechen, wartet er nicht bis zum Tag X, denn dann kann die Lücke bereits geschlossen sein. Nein, er nutzt sie sofort.

                                    Also hier laufen "Argumente", da weiss ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

                                    --
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                                    1. Wieso sollte ein Hacker genau bis zu diesem Datum warten? Ist das irgend ein heiliger Feiertag?

                                      Das ist ein Tag nach dem man die Lücke ausnutzen kann ohne damit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, daß die Lücke doch noch von MS geschlossen wird.

                                      Nein, er nutzt sie sofort.

                                      Ich zitiere dich mal.

                                      Es können immer Gründe bestehen, zu warten, hier liegt ein konkreter vor.

                                      1. Hallo

                                        Wieso sollte ein Hacker genau bis zu diesem Datum warten? Ist das irgend ein heiliger Feiertag?

                                        Das ist ein Tag nach dem man die Lücke ausnutzen kann ohne damit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, daß die Lücke doch noch von MS geschlossen wird.

                                        Nein, er nutzt sie sofort.

                                        Ich zitiere dich mal.

                                        Es können immer Gründe bestehen, zu warten, hier liegt ein konkreter vor.

                                        Lass es, das ist vergebliche Liebesmüh. Selbst wenn er verstände, was wir meinen, er würde dennoch aus Prinzip dagegen schießen.

                                        Tschö, Auge

                                        --
                                        Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
                                        Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
                                        ie:{ fl:| br:> va:) ls:[ fo:) rl:( ss:| de:> js:| zu:}
                                        Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
                                        1. Mahlzeit,

                                          Lass es, das ist vergebliche Liebesmüh. Selbst wenn er verstände, was wir meinen, er würde dennoch aus Prinzip dagegen schießen.

                                          Wenn diese Aussagen zum einen irgendwie logisch wären und zum anderen in irgendeiner Form realitätsnah, würde ich zustimmen. Sie sind aber beides nicht.
                                          Aber selbst wenn du das verstehen würdest, du würdest aus Prinzip dagegen schiessen.

                                          --
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                                      2. Mahlzeit,

                                        Wieso sollte ein Hacker genau bis zu diesem Datum warten? Ist das irgend ein heiliger Feiertag?

                                        Das ist ein Tag nach dem man die Lücke ausnutzen kann ohne damit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, daß die Lücke doch noch von MS geschlossen wird.

                                        Klar, und bis dahin hoffen die Hacker, dass niemand anderes die Lücke findet und schliesst. Dann lieber abwarten, bis die Chancen zum Ausnutzen immer geringer werden. Erklär mal die Logik dahinter.

                                        Es können immer Gründe bestehen, zu warten, hier liegt ein konkreter vor.

                                        Klar, weil Hacker immer langfristig denken.

                                        --
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                                        1. Wieso sollte ein Hacker genau bis zu diesem Datum warten? Ist das irgend ein heiliger Feiertag?

                                          Das ist ein Tag nach dem man die Lücke ausnutzen kann ohne damit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, daß die Lücke doch noch von MS geschlossen wird.

                                          Klar, und bis dahin hoffen die Hacker, dass niemand anderes die Lücke findet und schliesst. Dann lieber abwarten, bis die Chancen zum Ausnutzen immer geringer werden. Erklär mal die Logik dahinter.

                                          Die Erklärung steht in meinem von Dir zitierten Beitrag.

                                          Dann lieber abwarten, bis die Chancen zum Ausnutzen immer geringer werden.

                                          Wenn Du mein "weil" außen vor läßt und mein "obwohl" zum deinem "weil" machst, kann ich erklären so viel ich will.

                                          Klar, weil Hacker immer langfristig denken.

                                          Das habe ich nicht gesagt, aber Du unterstellst, sie denken immer kurzfristig oder gar nicht.

                                          1. Meine Herren!

                                            Das habe ich nicht gesagt, aber Du unterstellst, sie denken immer kurzfristig oder gar nicht.

                                            Eins muss man M. zu Gute halten: er gäbe einen schlechten Kriminellen ab.

                                            --
                                            “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                              3. Mahlzeit,

                                Ich bitte inständig darum, mal ein einziges inhaltliches Argument zu liefern, warum du/ihr Windows XPs Sicherheit auch nach dessen Support-Ende nicht für unanfechtbar haltet.

                                Das hat doch niemand behauptet. DU hast behauptet, XP wird mit dem Wegfall des Supports schlagartig unsicher.

                                --
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                2. Ein System ist Unsicher, wenn es Fehler enthält, die bekannt sind und ausgenutzt werden können. Solche Fehler gibt es bei allen Systemen, auch wenn noch Support existiert. Gutes Beispiel iOS, bei dem eine riesen Lücke lange unentdeckt blieb.

                  Welche Sprache ist das? Für mich schließt "bekannt" "unentdeckt" aus.

                  Und die Technik bei Autos wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Bremsen bleiben auf dem alten Stand, Benzinverbrauch wird nicht weniger sondern mehr durch Verschleis usw.
                  Der Vergleich ist perfekt für den, der ihn versteht.

                  Ich verstehe, Du benutzt zu einem bestimmten Zweck einen untauglichen Vergleich.

                  Und dass der Vergleich nicht hink, hab ich dir oben geschrieben. Leider hast du diesen Vergleich nicht verstanden und auch nicht durchdacht.

                  Aber erklären wirst Du ihn nicht, richtig?

                  1. Mahlzeit,

                    Aber erklären wirst Du ihn nicht, richtig?

                    Nochmal? Was soll das bringen, wenn du es beim ersten mal nicht verstanden hast?

                    --
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                    1. Aber erklären wirst Du ihn nicht, richtig?

                      Nochmal? Was soll das bringen, wenn du es beim ersten mal nicht verstanden hast?

                      Welches erste mal? Du hast den Vergleich angeführt, das ist aber keine Erklärung.

                      Was soll den an Bauteien oder -gruppen von Autos (ausnutzbare) Sicherheitslücken der Art haben, wie Software sie haben kann?

                3. Meine Herren!

                  Nein und der Vergleich ist schlecht. Software wird trotzdem unsicher, wenn Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden.

                  Und die Technik bei Autos wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Bremsen bleiben auf dem alten Stand, Benzinverbrauch wird nicht weniger sondern mehr durch Verschleis usw.
                  Der Vergleich ist perfekt für den, der ihn versteht.

                  Wenn mein Corsa V2 einen Schaden hat, bringe ich ihn in die Werkstatt meines Vertrauens. Die Fachleute wissen schon wo sie sich ihre Ersatzteile beschaffen, und sei es auf dem Schrottplatz. In dem Gewerbe kann außerdem sehr viel improvisiert werden: Bauteile aus Nachfolgermodellen lassen sich vielleicht auch in ältere Modelle einbauen, und wenn dafür eine zusätzliche Schweißnaht nötig ist, ist das kein Beinbruch.

                  Einen kontaminierten PC kannst du selbstverständlich auch zu einem Spezialisten bringen, und der kann ihn vermutlich auch wieder in Stand setzen. Das setzt aber erstmal voraus, dass dir der Infekt überhaupt auffällt. Und selbst wenn der PC wieder läuft, können eventuell gestohlene Daten nicht wieder zurück geholt werden. Gelöschte Daten können auch nicht unter Garantie wieder hergestellt werden.

                  --
                  “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                  1. Hello,

                    Gelöschte Daten können auch nicht unter Garantie wieder hergestellt werden.

                    Für gelöschte Daten ist die Garantie ohnehin abgelaufen

                    *scnr*

                    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                    Tom vom Berg

                    --
                     ☻_
                    /▌
                    / \ Nur selber lernen macht schlau
                    http://bikers-lodge.com
            3. Die jahrelang Patches sind doch für sich schon genug Grund anzunehmen, dass ein Betriebssystem nie einen sicheren Status erreicht. Diese Patches werden für Windows XP eben zukünftig ausbleiben.

              Hä? Also das schliessen von Sicherheitslücken ist ein Grund anzunehmen, das System wird nie sicher sein? Kannst du das logisch begründen oder muss ich meinen Kopf gegen die Wand schlagen um das zu verstehen?

              Wo über Jahre Sicherheitslücken gefunden werden, sind bestimmt noch mehr. Oder anders, es ist Software und viele MB groß, also ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unsicher.

              Wie der Prof. sagte, wenn man ein Programm schreibt und es läuft auf Anhieb einwandfrei, dann hat man ein Problem. Denn das Programm hat bestimmt einen Fehler, nur ist er so schwerer zu finden.

              1. Mahlzeit,

                Wo über Jahre Sicherheitslücken gefunden werden, sind bestimmt noch mehr. Oder anders, es ist Software und viele MB groß, also ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unsicher.

                Also wird ein Programm, bei dem über jahre nur noch Sicherheitsupdates erfolgen aber keine neuen Features kommen, nicht sicherer? Wofür dann Sicherheitsupdates?

                Wie der Prof. sagte, wenn man ein Programm schreibt und es läuft auf Anhieb einwandfrei, dann hat man ein Problem. Denn das Programm hat bestimmt einen Fehler, nur ist er so schwerer zu finden.

                Und weil jetzt der Support ausläuft werden von Hackern schlagartig Fehler gefunden, die über Jahre verborgen waren? Hoffentlich sehe ich nie so schwarz, da kann man ja depressiv werden.

                --
                42
                1. Hello,

                  Und weil jetzt der Support ausläuft werden von Hackern schlagartig Fehler gefunden, die über Jahre verborgen waren? Hoffentlich sehe ich nie so schwarz, da kann man ja depressiv werden.

                  *ROTFL*

                  Du weißt doch: "Nur gelöschter Code ist guter Code". (Zitat von N.N.)

                  Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                  Tom vom Berg

                  --
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                2. Wo über Jahre Sicherheitslücken gefunden werden, sind bestimmt noch mehr. Oder anders, es ist Software und viele MB groß, also ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unsicher.

                  Also wird ein Programm, bei dem über jahre nur noch Sicherheitsupdates erfolgen aber keine neuen Features kommen, nicht sicherer? Wofür dann Sicherheitsupdates?

                  Das stellt sich mir die Frage, was für dich "sicherer" ist. Ist ein Programm mit drei Lücken sicherer als eins mit 20? Aber lassen wir es von mir aus sicherer werden, das ändert nichts daran, daß neue Sicherheitslücken entdeckt werden können (und mit ziemlicher Sicherheit entdeckt werden) die aber nicht mehr geschlossen werden, zumindest nicht vom Hersteller.

                  Die Art von Software ist nie sicher im Sinne von, frei von Lücken, sondern immer nur sicher im Sinne von, Lücken werden nach Entdeckung schnell geschlossen.

                  Und weil jetzt der Support ausläuft werden von Hackern schlagartig Fehler gefunden, die über Jahre verborgen waren?

                  Die Fehler die gefunden worden, sind auch über die Jahre gefunden worden.

      3. Meine Herren!

        Bis das BSI ein neues System derart auf Herz und Nieren geprüft hat, dass es mit nur noch geringen Bedenken eingesetzt werden kann, dauert es bestimmt auch wieder drei Jahre.

        Das BSI macht keine Software-Tests, sondern es versucht Sicherheitsrisiken anhand von Heuristiken festzustellen.

        Den Satz bereue ich inzwischen und möchte mich hier korrigieren:
        Natürlich betreibt das BSI Software-Analysen. Was ich versucht habe auszudrücken: Das BSI (und andere Sicherheits-Dienstleister) streben kein entgültiges Urteil an, sie beleuchten Software in vielen Iterationen und unter verschiedenen Facetten.

        --
        “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
  2. હેલો

    http://www.zdnet.de/88187398/bundestag-nutzt-mehr-als-5000-rechner-mit-bald-unsicherem-windows-xp/

    Ich denke mal, hier ist der grossteil aller Behörden betroffen. Bei der Bundeswehr nutzen sie auch Win XP. Selber schuld. Ich verstehe nicht, wie Microsoft das so ohne weiteres machen darf. Gab es eine vorlaufzeit?

    Die geben soviel Geld für jeden Mist aus. Statt sie mal ein Betriebssystem auf Linux-Basis nur für Staatsangelegenheiten in Auftrag geben, wählen sie XP. Es bleibt auch zu befürchten, dass da Schmiergelder fliessen, nämlich vom Glücklichen Verkäufer, der die Rechner samt Software liefern darf, direkt in die Taschen des Politikers, der die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt hat.

    બાય

    --
     .
    ..:
    1. Hallo

      Ich verstehe nicht, wie Microsoft das so ohne weiteres machen darf. Gab es eine vorlaufzeit?

      Ich kann dir nicht recht folgen. Was macht Microsoft „so ohne weiteres“?

      Tschö, Auge

      --
      Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
      Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
      ie:{ fl:| br:> va:) ls:[ fo:) rl:( ss:| de:> js:| zu:}
      Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
      1. હેલો

        Ich verstehe nicht, wie Microsoft das so ohne weiteres machen darf. Gab es eine vorlaufzeit?

        Ich kann dir nicht recht folgen. Was macht Microsoft „so ohne weiteres“?

        Na den Support für ein Betriebssystem einzustellen, von dem noch sehr viel abhängig ist.

        Anscheinend gab es aber eine vorlaufzeit.

        બાય

        --
         .
        ..:
        1. Hallo,

          Was macht Microsoft „so ohne weiteres“?
          Na den Support für ein Betriebssystem einzustellen, von dem noch sehr viel abhängig ist.
          Anscheinend gab es aber eine vorlaufzeit.

          ja, mehrere Jahre. AFAIR wurde das Ende von XP zum ersten Mal schon postuliert, als Windows 7 in den Startlöchern war.

          Und dann ging ein Aufschrei durch die Menge, weil die sogenannten Netbooks, die zu der Zeit auf den Markt kamen, für Windows 7 einfach nicht genug "Feuer" hatten, mit XP aber prima liefen. Daraufhin hat MS sich breitschlagen lassen, die Lebensdauer für XP noch etwas zu verlängern; einige PCs, die mit Windows 7 im Bundle verkauft wurden, hatten auch eine Downgrade-Lizenz, die alternativ die Installation von XP erlaubte.

          Ciao,
           Martin

          --
          Ordnung ist, wenn man etwas findet, was man gar nicht sucht.
          Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
          1. હેલો

            Anscheinend gab es aber eine vorlaufzeit.

            ja, mehrere Jahre. AFAIR wurde das Ende von XP zum ersten Mal schon postuliert, als Windows 7 in den Startlöchern war.

            Also ganz klar, selber schuld. Und wenn die jetzt auf Win7 umsteigen, statt auf irgendwas Linux-Basiertem, dann sind sie auch noch ziemlich Dumm!

            બાય

            --
             .
            ..:
            1. Hallo

              Anscheinend gab es aber eine vorlaufzeit.

              ja, mehrere Jahre. AFAIR wurde das Ende von XP zum ersten Mal schon postuliert, als Windows 7 in den Startlöchern war.

              Also ganz klar, selber schuld. Und wenn die jetzt auf Win7 umsteigen, statt auf irgendwas Linux-Basiertem, dann sind sie auch noch ziemlich Dumm!

              Wieso gleich dumm? Man mag verschiedene OSse mögen oder nicht, dass jemand eines benutzt, das man selbst nicht mag, heißt nicht, dass derjenige dumm ist. Ich selbst benutze zuhause Linux (Mint), komme gerade mit Win7 auf Arbeit sehr gut zurecht. Und ja, natürlich kann ich mir das OS – wie wohl die allermeisten anderen auch – auf Arbeit nicht aussuchen.

              Tschö, Auge

              --
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              1. હેલો

                Wieso gleich dumm?

                Rechne dir mal die Lizenz-Gebühren für mehrere Tausend rechner zusammen, die da anfallen. Da könnte man sich gleich ein eigenes Betriebssystem schreiben lassen, dass nur dem Staatsapparat dient.

                Man mag verschiedene OSse mögen oder nicht, dass jemand eines benutzt, das man selbst nicht mag, heißt nicht, dass derjenige dumm ist.

                Dumm war wohl etwas zu Grob formuliert? Es wäre falsch. Behörden sind eigentlich dazu verpflichtet, vom Gesamt-Angebot das günstigste raus zu picken. Ich denke nicht, dass Win in irgendeiner Form da in frage kommt, solange es Linux gibt.

                બાય

                --
                 .
                ..:
                1. Hallo

                  Behörden sind eigentlich dazu verpflichtet, vom Gesamt-Angebot das günstigste raus zu picken. Ich denke nicht, dass Win in irgendeiner Form da in frage kommt, solange es Linux gibt.

                  Naja, wenn du auf die Kosten abstellst, dazu gehören nicht nur die Lizenzkosten selbst, sondern auch die Kosten für zusätzliche Software und Schulung der Mitarbeiter.

                  Tschö, Auge

                  --
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                  1. Hi,

                    Behörden sind eigentlich dazu verpflichtet, vom Gesamt-Angebot das günstigste raus zu picken. Ich denke nicht, dass Win in irgendeiner Form da in frage kommt, solange es Linux gibt.
                    Naja, wenn du auf die Kosten abstellst, dazu gehören nicht nur die Lizenzkosten selbst, sondern auch die Kosten für zusätzliche Software und Schulung der Mitarbeiter.

                    zusätzliche Software kann in sehr vielen Fällen auch kostenlos sein. Aber die Schulung haut richtig rein. Auch wenn Linux mittlerweile nicht mehr ganz den Exoten-Nimbus hat wie vor 15..20 Jahren, so ist der Anteil der Otto Normaluser, die sich spontan, ohne Hilfe und einigermaßen sicher damit zurechtfinden, doch eher gering.

                    Und genau das wird wohl ein Hauptargument gegen den Einsatz von Linux in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sein.

                    Ciao,
                     Martin

                    --
                    Ungeschehene Ereignisse können einen katastrophalen Mangel an Folgen nach sich ziehen.
                      (Unbekannter Politiker)
                    Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                    1. Hallo

                      zusätzliche Software kann in sehr vielen Fällen auch kostenlos sein. Aber die Schulung haut richtig rein. Auch wenn Linux mittlerweile nicht mehr ganz den Exoten-Nimbus hat wie vor 15..20 Jahren, so ist der Anteil der Otto Normaluser, die sich spontan, ohne Hilfe und einigermaßen sicher damit zurechtfinden, doch eher gering.

                      Und genau das wird wohl ein Hauptargument gegen den Einsatz von Linux in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sein.

                      Wenn ich an die über die Jahre hinweg veröffentlichten Diskussionen zu LiMux denke, solltest du aus dem „wird […] sein“ ein „ist“ machen.

                      Tschö, Auge

                      --
                      Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
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                      1. Hi,

                        Und genau das wird wohl ein Hauptargument gegen den Einsatz von Linux in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sein.
                        Wenn ich an die über die Jahre hinweg veröffentlichten Diskussionen zu LiMux denke, solltest du aus dem „wird […] sein“ ein „ist“ machen.

                        ich meinte das "wird sein" auch nicht als Futur, sondern als Mutmaßung. Denn ich wusste zwar, dass es Ansätze gibt, Linux hier und da in der öffentlichen Verwaltung einzusetzen, habe aber keine Ahnung, was daraus im Lauf der Jahre geworden ist.

                        Ciao,
                         Martin

                        --
                        Moskito, ergo summ.
                        Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                        1. Hallo

                          Hi,

                          Und genau das wird wohl ein Hauptargument gegen den Einsatz von Linux in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sein.
                          Wenn ich an die über die Jahre hinweg veröffentlichten Diskussionen zu LiMux denke, solltest du aus dem „wird […] sein“ ein „ist“ machen.

                          ich meinte das "wird sein" auch nicht als Futur, sondern als Mutmaßung.

                          So habe ich das auch verstanden.

                          Denn ich wusste zwar, dass es Ansätze gibt, Linux hier und da in der öffentlichen Verwaltung einzusetzen, habe aber keine Ahnung, was daraus im Lauf der Jahre geworden ist.

                          Zumindest LiMux läuft.

                          Tschö, Auge

                          --
                          Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
                          Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
                          ie:{ fl:| br:> va:) ls:[ fo:) rl:( ss:| de:> js:| zu:}
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                  2. Hello,

                    Hallo

                    Behörden sind eigentlich dazu verpflichtet, vom Gesamt-Angebot das günstigste raus zu picken. Ich denke nicht, dass Win in irgendeiner Form da in frage kommt, solange es Linux gibt.

                    Naja, wenn du auf die Kosten abstellst, dazu gehören nicht nur die Lizenzkosten selbst, sondern auch die Kosten für zusätzliche Software und Schulung der Mitarbeiter.

                    Genau!

                    Da habe ich früher immer bergeweise Papier liefern müssen

                    http://de.wikipedia.org/wiki/Total_Cost_of_Ownership

                    bis sich einer dann mal an eine Entscheidungsfindung heran gewagt hat.

                    Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                    Tom vom Berg

                    --
                     ☻_
                    /▌
                    / \ Nur selber lernen macht schlau
                    http://bikers-lodge.com
            2. Mahlzeit,

              Also ganz klar, selber schuld. Und wenn die jetzt auf Win7 umsteigen, statt auf irgendwas Linux-Basiertem, dann sind sie auch noch ziemlich Dumm!

              Hast du ne Quelle zum Kostenvergleich, worauf deine Aussage basiert?

              --
              42
              1. હેલો

                Also ganz klar, selber schuld. Und wenn die jetzt auf Win7 umsteigen, statt auf irgendwas Linux-Basiertem, dann sind sie auch noch ziemlich Dumm!

                Hast du ne Quelle zum Kostenvergleich, worauf deine Aussage basiert?

                Wofür? Windows kostet Geld, Linux nicht. Das brauche ich nicht belegen, dass ist einfach so.

                બાય

                --
                 .
                ..:
                1. Mahlzeit,

                  Wofür? Windows kostet Geld, Linux nicht. Das brauche ich nicht belegen, dass ist einfach so.

                  Und die Leute, die das System aufsetzen und betreuen arbeiten ehrenamtlich?

                  --
                  42
                  1. હેલો

                    Wofür? Windows kostet Geld, Linux nicht. Das brauche ich nicht belegen, dass ist einfach so.

                    Und die Leute, die das System aufsetzen und betreuen arbeiten ehrenamtlich?

                    Tun sie das für Windows? Die Leute muss man eh bezahlen. Und da es ein Staatsauftrag ist, lassen sich die Leute Zeit. Ich arbeite manchmal indirekt mit der BWI zusammen. 180.000 Soldaten hat die Bundeswehr, und die rufen trotzdem _2_ Fremdfirmen (eine für die Technik, eine für die Logistik), wenn Rechner ausgetauscht oder umgezogen werden müssen. Und wir lassen uns Zeit, richtig Zeit. Und rate mal, was passiert, wenn wir alle Rechner der Bundeswehr austauschen müssen: richtig, wir werden uns noch mehr Zeit lassen ;) Wenn dann noch die Software Geld kostet, wird das ein teuerer Spass für Deutschland.

                    બાય

                    --
                     .
                    ..:
                    1. Mahlzeit,

                      Tun sie das für Windows? Die Leute muss man eh bezahlen.

                      Gut erkannt. Also nochmal meine Frage:

                      Hast du ne Quelle zum Kostenvergleich, worauf deine Aussage basiert?

                      --
                      42
                      1. હેલો

                        Tun sie das für Windows? Die Leute muss man eh bezahlen.

                        Gut erkannt. Also nochmal meine Frage:

                        Hast du ne Quelle zum Kostenvergleich, worauf deine Aussage basiert?

                        Ist mir gerade Spontan zugeflogen ;)

                        Siehst du, ich habe mich wie immer auf mein Bauchgefühl verlassen und lag wie immer richtig. Ich bin einfach Super.

                        બાય

                        --
                         .
                        ..:
                        1. Mahlzeit,

                          Siehst du, ich habe mich wie immer auf mein Bauchgefühl verlassen und lag wie immer richtig.

                          Weil eine Stadt das berechnet hat und dabei nicht einkalkuliert, dass die Mitarbeiter wärend der Umstellung nicht zu 100% produktiv sein können? Schönrechnen kann ich mir alles :D

                          Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Behörden auf Linux umsteigen, aber zu glauben, nur weil Software Geld kostet ist ne andere Software insgesamt billiger, ist unrealistisch. Darauf wollte ich hinaus.
                          Ich würde aktuell nicht einen meiner Kunden auf Linux umstellen, weil ich genau weiss, die kommen damit nicht zurecht und ich hab dann schlaflose Nächte und der Kunde dadurch enorme Kosten.

                          Ich bin einfach Super.

                          Ich finds gut, wenn du Witze machst :D

                          --
                          42
                          1. Hallo,

                            Ich würde aktuell nicht einen meiner Kunden auf Linux umstellen, ...

                            ich nehm den Begriff "Kunden" mal nicht ganz wörtlich, wenn ich diese Idee auf mein Umfeld übertrage: Ich bin für ein paar Freunde und gute Bekannte "DER" Ansprechpartner, wenn's im Zusammenhang mit dem PC mal was zu fragen gibt. Zwei von denen habe ich angesichts des endgültigen "Aus" von XP jetzt tatsächlich ermutigt, auf Linux umzusteigen, weil ich weiß, dass sie technisch nicht ganz unbegabt, aufgeschlossen für Neues und lernfähig sind. Mir ist trotzdem klar, dass ich da in den nächsten paar Monaten einiges an Support per Telefon und/oder Remote Desktop leisten muss. Aber ich bin relativ zuversichtlich, dass das klappt - zumal ich denen erstmal ein Dual-Boot-System eingerichtet habe, so dass sie zur Not immer noch auf ihr vertrautes XP zurückgreifen können, wenn's mit dem Linux (Mint 13 LTS) mal nicht klappt und ich nicht sofort erreichbar oder verfügbar bin.

                            Ich würde aber auch nicht pauschal jedem den Umstieg von Windows zu Linux empfehlen. Mindestens eine gewisse Bereitschaft muss schon mal da sein, sonst ist es IMO zwecklos.

                            weil ich genau weiss, die kommen damit nicht zurecht und ich hab dann schlaflose Nächte und der Kunde dadurch enorme Kosten.

                            Eben. Man muss das mit etwas Fingerspitzengefühl einschätzen. Manche sind vielleicht wirklich besser dran, wenn man ihnen ein Upgrade[*] von XP auf Windows 7 empfiehlt.

                            Ich bin einfach Super.
                            Ich finds gut, wenn du Witze machst :D

                            Ich auch. :-)

                            Ciao,
                             Martin

                            [*] Obwohl das für mich persönlich eher ein Downgrade wäre.

                            --
                            Die letzten Worte des Helden:
                            Feigling! Traust dich ja doch nicht!
                            Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                          2. હેલો

                            Weil eine Stadt das berechnet hat und dabei nicht einkalkuliert, dass die Mitarbeiter wärend der Umstellung nicht zu 100% produktiv sein können? Schönrechnen kann ich mir alles :D

                            Es geht nicht um schön rechnen, oder schön reden. Es geht um Innovative entscheidungen.

                            Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Behörden auf Linux umsteigen, aber zu glauben, nur weil Software Geld kostet ist ne andere Software insgesamt billiger, ist unrealistisch. Darauf wollte ich hinaus.

                            Insgesamt wird es billiger. Und du darfst Staatsaufträge nicht kurzfristig sehen. Ein Umstieg würde sich über Jahre ziehen, es wäre aber für die Zukunft Sinnvoller, als auf Win7 zu setzen. Wie lange hat der Staat was von Win7, wann wird der Support für Win7 eingestellt, so dass man gezwungen ist, auf Win8 umzusteigen? Und wann hat Win8 ein Ende? Wie oft sollen Lizenzen auf kosten der Steuerzahler gekauft werden, wenn es doch eine kostenlose Alternative gibt?

                            બાય

                            --
                             .
                            ..:
                          3. Meine Herren!

                            Weil eine Stadt das berechnet hat und dabei nicht einkalkuliert, dass die Mitarbeiter wärend der Umstellung nicht zu 100% produktiv sein können?

                            Bitte konkretisiere deine Kritik mal, damit man gezielt darauf eingehen kann. Konkret, habe ich folgende Fragen:

                            1. Wie würdest du Produktivität messen?
                            2. In welcher Größenordnung würdest du den durch Produktivitäts-Verlust entstandenen Finanz-Schaden beziffern? Nur eine ganz grobe Schätzung unter Rücksichtnahme auf Punkt 1.
                            3. Diese Art der Arbeitsverhinderung wäre offensichtlich auch bei Migration auf Windows 7 angefallen, wie würde diese Variante im Vergleich zur Linux-Variante abschneiden?
                            4. Langfristig betrachtet werden diese unangenehmen Finanzposten während den Migrations-Phasen wohl deutlich abnehmen, denn gerade das war ja ein Grund für den Wechsel auf eine Linux-Distribution, die evolutionär entwickelt wird. Wie schätzt du nun die Amortisationszeit der Linux-Migration ein?

                            Schönrechnen kann ich mir alles :D

                            Und Schlechtreden kannst du auch. Du hast eine Quelle gefordert, die habe ich dir genannt, dann hast du sie in einem Nebensatz für unseriös erklärt. Diese Art der Diskussionsführung wirkt auf mich äußerst arrogant und respektlos. Wenn ich mir die Mühe mache eine Quelle rauszusuchen, nach der du verlangt hast, dann erwarte ich auch, dass du dir die Mühe machst, die Quelle zu studieren und dann fundierte Kritik daran zu üben. Aber bitte nicht auf dieser oberflächlichen Ebene.

                            […] zu glauben, nur weil Software Geld kostet ist ne andere Software insgesamt billiger, ist unrealistisch. Darauf wollte ich hinaus.

                            So naiv ist die genannte Quelle nun ja nicht. Da finden detaillierte Kostenaufstellung statt, die über die bloßen Anschaffungskosten weit hinaus gehen. Ich möchte dich bitten deine Argumentation ab sofort auch inhaltlich und unter Angabe von Quellen zu führen und diese Meta-Ebene mal zu verlassen. Danke.

                            --
                            “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                            1. Mahlzeit,

                              Und Schlechtreden kannst du auch. Du hast eine Quelle gefordert, die habe ich dir genannt, dann hast du sie in einem Nebensatz für unseriös erklärt. Diese Art der Diskussionsführung wirkt auf mich äußerst arrogant und respektlos.

                              Schade, dass du den relevanten Satz wegelassen hast:

                              "Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Behörden auf Linux umsteigen, aber zu glauben, nur weil Software Geld kostet ist ne andere Software insgesamt billiger, ist unrealistisch. Darauf wollte ich hinaus."

                              Und genau das entkräftet deine Aussage IMO gewaltig. Ich begrüsse es, wenn Behörden eine Alternative zu Windows nutzen, alleine schon um das Monopol zu brechen.

                              --
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                              1. હેલો

                                "Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Behörden auf Linux umsteigen, aber zu glauben, nur weil Software Geld kostet ist ne andere Software insgesamt billiger, ist unrealistisch. Darauf wollte ich hinaus."

                                Wenn Windows nur 50 € kosten würde, weil man Mengenrabatt bekommt, wären das bei 100.000 Rechnern wieviel Geld allein für die Lizenzen? Und, wenn in sagen wir mal 4 Jahren Win 7 eingestellt wird, weil dann Win 8 sich besser verkaufen ließe, soll der Staat sich wieder alles neu beschaffen? So kann man auch Steuergelder verschwenden.

                                Abgesehen davon war ich noch nie ein Freund von „never touch a running System“. So bremst man lediglich Innovationen aus, nichts weiter.

                                બાય

                                --
                                 .
                                ..:
                                1. Mahlzeit,

                                  Wenn Windows nur 50 € kosten würde, weil man Mengenrabatt bekommt, wären das bei 100.000 Rechnern wieviel Geld allein für die Lizenzen? Und, wenn in sagen wir mal 4 Jahren Win 7 eingestellt wird, weil dann Win 8 sich besser verkaufen ließe, soll der Staat sich wieder alles neu beschaffen? So kann man auch Steuergelder verschwenden.

                                  Nur mal ein Beispiel:
                                  Eine Behörde hat ein System mit eine nativen Software unter Windows. Die Entwicklung hat 20 Mio € gekostet.
                                  Nun steigt die Behörde auf Linux um. Wieviel Geld kostet es nun mehr als die 100.000 Lizenzen?

                                  Weiteres Beispiel:
                                  Für eine Intranetanwendung wird der IE vorrausgesetzt (ja, das solls geben). Um auf Linux umsteigen zu können muss diese Anwendung so umgeschrieben werden, dass sie auch in anderen Browsern läuft. Weisst du, was das kosten kann?

                                  Deine Rechnung dürfte in den wenigsten Fällen aufgehen, da jede Behörde spezielle Anwendungen hat und Admins, die auf die aktuelle Software geschult sind. Also entweder muss dieses Personal ausgetauscht werden oder sie müssen teuer umgeschult werden.

                                  Also rechne bitte alles mit ein, nicht nur die reinen Lizenzkosten, das ist in den meisten Fällen der kleinste Teil der Kosten.

                                  --
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                                  1. Meine Herren!

                                    Nur mal ein Beispiel:

                                    Wie wäre es mal mit einer Quelle? Kannst du ein Fallbeispiel nennen, das in dieser Größenordnung spielt? Die Zahlen scheinen mir ziemlich aus der Luft gegriffen.

                                    Eine Behörde hat ein System mit eine nativen Software unter Windows. Die Entwicklung hat 20 Mio € gekostet.
                                    Nun steigt die Behörde auf Linux um. Wieviel Geld kostet es nun mehr als die 100.000 Lizenzen?

                                    Die Lizenzen für 15.000 Systeme wurden von München mit 6.846.240 € beziffert. Wenn ich diese Kosten proportional zur Menge entwickle, komme ich auf Lizenz-Kosten von:
                                    ( 6.846.240€ / 15.000 ) * 100.000 = 45.641.600€.

                                    Angenommen die Neu-Entwicklung dieser Anwendung kostet unter Linux ebenfalls 20 Mio.€, dann bleibt eine Differenz von 45.641.600€ - 20.000.000€ = 25.641.600€.

                                    Die ganze Rechnung ist natürlich völlig unseriös, das beginnt bei den beispiellosen Eingabeparametern und mündet in der Annahme, dass diese Kosten bei Migration auf Windows 7 völlig ausblieben.

                                    Weiteres Beispiel:
                                    Für eine Intranetanwendung wird der IE vorrausgesetzt (ja, das solls geben). Um auf Linux umsteigen zu können muss diese Anwendung so umgeschrieben werden, dass sie auch in anderen Browsern läuft. Weisst du, was das kosten kann?

                                    Ich weiß zwar nicht was es kosten kan, aber was es kosten dürfte: 25.641.600 €.

                                    Spaß bei Seite, erlaube mir München zu zitieren (Punkt 1.2 der Sitzungsvorlage):

                                    „Dabei sind in den Anwendungsmigrationskosten ca. 500.000 [€]
                                    enthalten, die für die Umstellung von auf der Basis von Microsoft Excel erstellten
                                    Fachanwendungen auf webbasierte Anwendungen ausgegeben wurden.“

                                    Web-Anwendungen unter Rücksichtnahme auf alte IEs zu entwickeln erscheint mir außerdem deutlich kostspieliger als Web-Anwendung auf Basis von aktuellen Browsern.

                                    Deine Rechnung dürfte in den wenigsten Fällen aufgehen, da jede Behörde spezielle Anwendungen hat und Admins, die auf die aktuelle Software geschult sind. Also entweder muss dieses Personal ausgetauscht werden oder sie müssen teuer umgeschult werden.

                                    Lass mich abermals München zitieren (Punkt 1.4):
                                    1.691.690€ Schulungskosten für die Linux-Migration.

                                    Also rechne bitte alles mit ein, nicht nur die reinen Lizenzkosten, das ist in den meisten Fällen der kleinste Teil der Kosten.

                                    München (Punkt 1.4). Die Lizenz-Kosten bilden von allen in der Tabelle aufgezählten Kosten den größten Kostenfaktor. Eine andere Quelle gibt es bisher nicht. Amsterdam hat ein vergleichbares Projekt im Gange, vielleicht findet ja jemand dazu noch etwas.

                                    Schade, dass du den Bericht nicht gelesen hast. Liefere doch endlich mal etwas greifbares, du hast eine Quelle gefordert, die habe ich geliefert, ich fordere Quellen und du lieferst nur graue Schleier. Pack dir mal an die eigene Nase und Hand aufs Herz, ist das noch deine ehrliche fachliche Meinung?

                                    --
                                    “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
                                  2. હેલો

                                    Nur mal ein Beispiel:
                                    Eine Behörde hat ein System mit eine nativen Software unter Windows. Die Entwicklung hat 20 Mio € gekostet.
                                    Nun steigt die Behörde auf Linux um. Wieviel Geld kostet es nun mehr als die 100.000 Lizenzen?

                                    Vielleicht wird der einmalige umstieg teuerer als ein reiner wechsel, aber auf dauer wird es sich rechnen. Letztenendes wird auch Win 7 enden, und dann Win 8 und so weiter. Mir scheint, du siehst das viel zu kurzfristig. Der umstieg auf Win 7 macht neue Hardware erforderlich. Vielleicht wird auch Win 8 Office neue Hardware erfordern. Das ist weder Ökonomisch noch Ökologisch.

                                    Für eine Intranetanwendung wird der IE vorrausgesetzt (ja, das solls geben). Um auf Linux umsteigen zu können muss diese Anwendung so umgeschrieben werden, dass sie auch in anderen Browsern läuft. Weisst du, was das kosten kann?

                                    In welchem IE? IE 6? Egal was es kostet, wenn es nur im IE läuft, sollte es dringendst geändert werden, und zwar schon vorgestern.

                                    Deine Rechnung dürfte in den wenigsten Fällen aufgehen, da jede Behörde spezielle Anwendungen hat und Admins, die auf die aktuelle Software geschult sind.

                                    Never touch a running System? Eine Anwendung, die 10 jahre ihren Dienst getan hat, hat genug geleistet. Kann also ruhig mal ausgetauscht werden.

                                    Also entweder muss dieses Personal ausgetauscht werden oder sie müssen teuer umgeschult werden.

                                    Schulen, wo ist das Problem? In der Privatwirtschaft ist es selbstverständlich, sein Personal stetig weiter zu schulen, warum sollte es in Behörden anders sein? Warum sollen Behörden nicht im 21. Jahrhundert ankommen?

                                    બાય

                                    --
                                     .
                                    ..:
                              2. Meine Herren!

                                Schade, dass du den relevanten Satz wegelassen hast:

                                "Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Behörden auf Linux umsteigen, aber zu glauben, nur weil Software Geld kostet ist ne andere Software insgesamt billiger, ist unrealistisch. Darauf wollte ich hinaus."

                                Das ist gelogen, ich möchte wieder selbst zitieren:

                                „So naiv ist die genannte Quelle nun ja nicht. Da finden detaillierte Kostenaufstellung statt, die über die bloßen Anschaffungskosten weit hinaus gehen. Ich möchte dich bitten deine Argumentation ab sofort auch inhaltlich und unter Angabe von Quellen zu führen und diese Meta-Ebene mal zu verlassen. Danke.“

                                Und genau das entkräftet deine Aussage IMO gewaltig.

                                Gewaltig.

                                --
                                “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
              2. Meine Herren!

                Hast du ne Quelle zum Kostenvergleich, worauf deine Aussage basiert?

                Die Stadt München hat so einen Vergleich mal geführt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sie durch den Umstieg auf Linux 25% der Kosten einsparen, die Windows verursacht hätte. Das ist ein Ersparnis von 10 Mio. Euro.

                Der Untersuchungsbericht liegt der Öffentlichkeit vor: http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=2773053

                --
                “All right, then, I'll go to hell.” – Huck Finn
    2. Mahlzeit,

      Gab es eine vorlaufzeit?

      Ja, und es gab nochmal eine Verlängerung des Supports. Dürfte insgesamt mehr als ein Jahr bekannt gewesen sein, dass der Support wegfällt.

      --
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  3. Om nah hoo pez nyeetz, M.!

    Gestern in der Tagesschau gab es Bilder aus dem Kreml, Putin und sein Verteidigungsminister haben sich beraten. Im Hintergrund ein Bildschirm mit dem schönen XP-Landschafts-Hintergrund …

    Matthias

    --
    Der Unterschied zwischen Java und JavaScript ist größer als der zwischen wir und Wirrwarr.

    1. Hello,

      Gestern in der Tagesschau gab es Bilder aus dem Kreml, Putin und sein Verteidigungsminister haben sich beraten. Im Hintergrund ein Bildschirm mit dem schönen XP-Landschafts-Hintergrund …

      Dann werde ich ihm mals schreiben und darum bitten, mir einen Kontakt zu seiner Softwareabteilung herzustellen.

      Die werden die Löcher bestimmt auch weiterhin suchen nund stopfen. Da könnte man dann doch ein Joint Venture eingehen und aus den Patches einn lukrativen Exportartikel für Russland machen...

      Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

      Tom vom Berg

      --
       ☻_
      /▌
      / \ Nur selber lernen macht schlau
      http://bikers-lodge.com
    2. Hallo

      Gestern in der Tagesschau gab es Bilder aus dem Kreml, Putin und sein Verteidigungsminister haben sich beraten. Im Hintergrund ein Bildschirm mit dem schönen XP-Landschafts-Hintergrund …

      Das Bild mit den viel zu weißen Wolken auf dem viel zu blauen Himmel und der viel zu grünen Wiese auf dem Hügel (der jetzt (wieder) ein Weinberg ist)? Das Ding verursacht doch Augenkrebs!!1!elf!

      Tschö, Auge

      --
      Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
      Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
      ie:{ fl:| br:> va:) ls:[ fo:) rl:( ss:| de:> js:| zu:}
      Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.3
      1. Om nah hoo pez nyeetz, Auge!

        Das Bild mit den viel zu weißen Wolken auf dem viel zu blauen Himmel und der viel zu grünen Wiese auf dem Hügel (der jetzt (wieder) ein Weinberg ist)?

        Genau das.

        Matthias

        --
        Der Unterschied zwischen Java und JavaScript ist größer als der zwischen Helm und Helmut.

    3. Mahlzeit,

      Gestern in der Tagesschau gab es Bilder aus dem Kreml, Putin und sein Verteidigungsminister haben sich beraten. Im Hintergrund ein Bildschirm mit dem schönen XP-Landschafts-Hintergrund …

      Liefen die Rechner auf der ISS nicht auch mal auf XP und wurde das irgendwann mal geändert?
      Da dürften hacker zwar ziemliche Hürden vorfinden, aber solange ein Rechner Verbindung zu anderen hat, ist Hacking nicht ausgeschlossen.

      --
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