ralphi: Sonderzeichen im Shell-comand

Hi Leute,

das Einbinden von FTP-Ordner unter Debian (fstab) klappt eigentlich prima. Strato hat nur bei weiteren FTP-Zugängen einen Klammeraffen als Username dabei.

Ich bekomme es nicht hin, das Sonderzeichen zu maskieren. Weder mit Hochkomma noch mit Slasch. Ich hätte auch noch gerne Sonderzeichen im Passwort. Beispiel mit User: ftp_zugang@beispiel.com und Pass: xxyy!?

curlftpfs#ftp_zugang@beispiel.com:xxyy!?@ftp.strato.com /mnt/ftp fuse auto,user,uid=1000,tlsv1,allow_other,disable_eprt,_netdev 0 0

mit Hochkomma:

curlftpfs#'ftp_zugang@beispiel.com:xxyy!?@ftp.strato.com' /mnt/ftp fuse auto,user,uid=1000,tlsv1,allow_other,disable_eprt,_netdev 0 0

mit Slasch

curlftpfs#ftp_zugang@beispiel.com:xxyy\!\?@ftp.strato.com /mnt/ftp fuse auto,user,uid=1000,tlsv1,allow_other,disable_eprt,_netdev 0 0

Irgendjemand ne Idee?

-- Viele Grüße aus LA ralphi
  1. Hallo,

    Strato hat nur bei weiteren FTP-Zugängen einen Klammeraffen als Username dabei.

    das machen wohl viele Provider so.

    Ich bekomme es nicht hin, das Sonderzeichen zu maskieren.

    Mit URL-Encoding, manchmal auch Percent-Encoding genannt. Sei der Username willi@example.com und sein Passwort P8*r1'b:

    willi%40example.com:P8%2Ar1%27b@ftp.example.com

    So long,
     Martin

    1. Hi Martin,

      perfekt -danke :-)

      -- Viele Grüße aus LA ralphi
  2. Tach,

    das Einbinden von FTP-Ordner unter Debian (fstab) klappt eigentlich prima. Strato hat nur bei weiteren FTP-Zugängen einen Klammeraffen als Username dabei.

    Ich bekomme es nicht hin, das Sonderzeichen zu maskieren. Weder mit Hochkomma noch mit Slasch. Ich hätte auch noch gerne Sonderzeichen im Passwort. Beispiel mit User: ftp_zugang@beispiel.com und Pass: xxyy!?

    die man-Page schlägt fürs Escaping von Leerzeichen \040 vor, also würde ich erwarten, dass \0100 ein @ escapen sollte (oder \40 wenn man lieber Hex statt octal möchte). Noch besser wäre es allerdings, du lagerst User und Passwort in die Datei ~/.netrc des mountenden Users aus; dann kann nicht jeder User sie lesen.

    mfg
    Woodfighter

    1. Tach,

      die man-Page schlägt fürs Escaping von Leerzeichen \040 vor, also würde ich erwarten, dass \0100 ein @ escapen sollte (oder \40 wenn man lieber Hex statt octal möchte). Noch besser wäre es allerdings, du lagerst User und Passwort in die Datei ~/.netrc des mountenden Users aus; dann kann nicht jeder User sie lesen.

      Der Martin hat natürlich Recht, das ist kein fstab-Kontext sondern ein URI-Kontext-Problem.

      mfg
      Woodfighter

      1. Hi,

        du lagerst User und Passwort in die Datei ~/.netrc des mountenden Users aus; dann kann nicht jeder User sie lesen.

        probier ich später aus - gute Idee ;-)

        -- Viele Grüße aus LA ralphi
      2. Hi,

        Der Martin hat natürlich Recht

        uii, wie hört sich das denn an?
        "Natürlich hat er Recht!"

        das ist kein fstab-Kontext sondern ein URI-Kontext-Problem.

        Ich verstehe, was du meinst. Aber die Formulierung war ein wenig gewagt, ich bin ja schließlich nicht Papst oder sowas. Will ich auch gar nicht sein. ;-)

        Ciao,
         Martin

        1. Tach,

          Der Martin hat natürlich Recht

          uii, wie hört sich das denn an?
          "Natürlich hat er Recht!"

          weil ich dir innerlich zuerst Unrecht unterstellt habe und dann als zweites dachte, dass deine Lösung nur für den Spezialfall funktionieren würde und mir erst dann aufging, dass meine Lösung nichts mit dem Problem zu tun hatte.

          Ich verstehe, was du meinst. Aber die Formulierung war ein wenig gewagt, ich bin ja schließlich nicht Papst oder sowas. Will ich auch gar nicht sein. ;-)

          natürlich ≠ naturgegeben, sondern im ungangssprachlichen Sinne

          mfg
          Woodfighter