Linuchs: Vertriebskonzept für Webseiten

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Vertriebskonzept für Webseiten

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Moin,

ich habe hier immer prompt und kostenlos Rat gefunden, aber zaghafte Versuche zur Zusammenarbeit wurden rigoros abgebügelt oder mit Nichtachtung bestraft.

Was sagt das über unsere Community aus? Überwiegend Männer mit Sozialphobie, die auf keinen Fall Kontakt mit der Echt-Welt mögen, aber ganztags auf ihren Bildschirm starren, um Fragen zu beantworten? IT-Götter im Web-Himmel sozusagen, die keiner kennt, die aber allwissend sind ;-)

Gut, das war jetzt provozierend, aber ich ärgere mich darüber, dass ich als Einzelkämpfer offenbar keine Chance auf Teamgeist habe. Hätte ich aber gern, ohne meine Freiheit aufgeben zu müssen.

Nun wurde mir von einem Verband angetragen, Vorschläge für deren Mitglieder auszuarbeiten, wie für kleine (ca 300 €) und mittlere Budgets (ca. 1000 €) Webseiten mit überschaubarem Aufwand erstellt werden können. Und da fiel mir ein, dass Self HTML doch früher mal "gebrauchsfertige" Gerüste für Webseiten hatte? Gibt es die noch?

Aber weiter mit meiner Idee: Ich denke, eine Checkliste für Vereine zu definieren, was sie bereitstellen müssen, bevor es losgeht. Im Prinzip möchte ich den Layout-Rahmen machen und für mehrere Seiten, etwa "News" oder "Veranstaltungen" gibt's einen kleinen Text-Editor, mit dem variabler Inhalt zu bearbeiten ist.

Ich wünsche mir freiberufliche Kollegen, die auf eigene Rechnung arbeiten, aber für dieses Projekt einen gemeinsamen Standard anbieten. Hintergrund: Einerseits Kundennähe, denn wer will für 300 € quer durch die Republik fahren? Und bei Ausfall eines Teamers könnten "seine" Vereine weiter betreut werden. Da ich als Freiberufler bereits im "Unruhestand" bin, möchte ich mir irgendwann die Freiheit nehmen, aufzuhören.

Ich denke nicht, dass wir hier per Forum so ein Konzept entwickeln können. Wie könnte es funktionieren?

Linuchs

  1. Servus!

    Nun wurde mir von einem Verband angetragen, Vorschläge für deren Mitglieder auszuarbeiten, wie für kleine (ca 300 €) und mittlere Budgets (ca. 1000 €) Webseiten mit überschaubarem Aufwand erstellt werden können.

    ein interessantes Projekt.

    ich habe hier immer prompt und kostenlos Rat gefunden, aber zaghafte Versuche zur Zusammenarbeit wurden rigoros abgebügelt oder mit Nichtachtung bestraft. Was sagt das über unsere Community aus? ...

    Ich glaube eher, dass die Community mittlerweile zu klein ist. Ein Pool an Freiberuflern wäre wünschenswert, zur Zeit gibt es aber nur Angestellte, die in Arbeit ersaufen, Lehrer und einige Studenten, die durch die Bologna-Reformen doch mehr unter Zeitdruck stehen als wir alte Hasen uns das vorstellen können.

    Und da fiel mir ein, dass Self HTML doch früher mal "gebrauchsfertige" Gerüste für Webseiten hatte? Gibt es die noch?

    Ja, unter CSS/Templates (Ich habe auch schon Ideen für eine Neugestaltung. Sollten wir irgendetwas am Seitennamen / Speicherort /Verlinkung verbessern?)

    Aber weiter mit meiner Idee: Ich denke, eine Checkliste für Vereine zu definieren, was sie bereitstellen müssen, bevor es losgeht. Im Prinzip möchte ich den Layout-Rahmen machen und für mehrere Seiten, etwa "News" oder "Veranstaltungen" gibt's einen kleinen Text-Editor, mit dem variabler Inhalt zu bearbeiten ist.

    Schwebt Dir da ein CMS (wenn ja weches?) oder ein Eigenbau vor?

    Ich wünsche mir freiberufliche Kollegen, die auf eigene Rechnung arbeiten, aber für dieses Projekt einen gemeinsamen Standard anbieten. Hintergrund: Einerseits Kundennähe, denn wer will für 300 € quer durch die Republik fahren? Und bei Ausfall eines Teamers könnten "seine" Vereine weiter betreut werden.

    Geht es nur um die technische Bereitstellung oder auch um redaktionelle Inhalte?

    Ein Knackpunkt im Erstellen von Webprojekten für Schueln, Vereine, etc. ist die redaktionalle Betreuung:

    • Ein Link soll "mal schnell vorgestellt" werden? - Wer schreibt Überschrift und Text zum Link?
    • Ein pdf soll online gestellt werden! - Als pdf verlinkt oder den Text extrahieren und in HTML formatieren?
    • Bilder hochladen! - schon im Upload passend skalieren und komprimieren (Felix Riesterer hat so ein Skript in seinem CMS)

    hierm üsste sichergestellt sein, dass sich die Verantwortlichen seblst drum kümmern können, d.h. dass das CMS relativ benutzerfreundlich ist.

    Herzliche Grüße

    Matthias Scharwies

    -- Es gibt viel zu tun - packen wir's an: ToDo-Liste gewünschte Seiten
    1. Hallo Matthias,

      seit Jahren bin ich in dieser Szene unterwegs mit meinem Veranstaltungskalender. Es handelt sich überwiegend um Rentner, die nichtmal wissen, wie man das Zeichen | per Tastatur eingibt. Die oft keine Grundlagen von Grafischen User Interfaces haben, copy und paste vollkommen unbekannt. Und die gewohnt sind, dass ein Dirigent Anweisungen gibt. Die sind zu 98% nicht in der Lage, ein Lied selbst zu singen, das sie gerade eben noch im Chor aufgeführt haben.

      Nun gut, für die Webseiten haben wir es hoffentlich mit den restlichen 2% zu tun, aber ich bin nicht sicher. Soweit die ehrliche Beschreibung "unseres" Klientels. Die sind froh, wenn sie eine Schreibmaschine bedienen können.

      Einrichtung und Bedienung eines CMS, und sei es noch so klein, kommt nicht infrage.

      Also: Fertiger Rahmen mit Containern, deren Inhalt per "Schreibmaschine" verändert werden kann. Als kleiner Luxus sei die Text-Formatierung erlaubt. Ja, auch das Hochladen von Bilden und PDF ist erwünscht ...

      Wer ausgehend von dieser Basis später mehr will, hätte dann mit "uns" Ansprechpartner. Verliert also noch nicht mal die investierten Kosten.

      Linuchs

      1. Hej Linuchs,

        seit Jahren bin ich in dieser Szene unterwegs mit meinem Veranstaltungskalender. Es handelt sich überwiegend um Rentner, die nichtmal wissen, wie man das Zeichen | per Tastatur eingibt. Die oft keine Grundlagen von Grafischen User Interfaces haben, copy und paste vollkommen unbekannt.

        Ich glaube, die wären mit allem überfordert. Die sollen dann Texte zusenden und wir stellen das ein. Das geht ja mit Copy und Paste schnell. Muss dennoch bezahlt werden (10,- EURo oder so - weil man ja aus dem was man sonst gerade tut rausgerissen wird, das backend aufrufen muss usw).

        Dann könnte man auch ein fertiges CMS nehmen, dadurch wäre die Gewinnung weiterer Mitstreiter leichter, da sich diese nicht in ein proprietäres System einarbeiten müssten.

        WP hat derzeit die größte Verbreitung. Den cleversten 2% könnte man in WP auch einen redakteurszugang geben.

        Ich biete so etwas übrigens gegen Pauschalen an (inklusive WP-Aktualisierung). Hat sich bewährt. Der eine braucht mehr, der andere weniger Unterstützung, Updates benötigt jeder. Habe da inzwischen (für mich) einen guten Satz gefunden, den auch meine Kunden zahlen können (meist kleine Betriebe oder gar Privat-Personen).

        Marc

      2. Hallo Linuchs,

        Also: Fertiger Rahmen mit Containern, deren Inhalt per "Schreibmaschine" verändert werden kann. Als kleiner Luxus sei die Text-Formatierung erlaubt. Ja, auch das Hochladen von Bilden und PDF ist erwünscht ...

        Die Leute lernen durchaus dazu und die Schreibmaschinentäter sterben doch so langsam aus. Die 60jährigen von heute sind meistens schon mit "Word für DOS" oder textstar, wordstar, o.ä. aufgewachsen. Da sollten sie einen CK-Editor bedienen können.

        Viel mehr Sorgen mache ich mir über die Klicki-Bunti-Generation, die nur noch WINDoofs und Flatscreen können.

        Grüße
        TS

        http://freifunk-oberharz.de

        -- es wachse der Freifunk
  2. Hallo und guten Morgen,

    Gut, das war jetzt provozierend, aber ich ärgere mich darüber, dass ich als Einzelkämpfer offenbar keine Chance auf Teamgeist habe. Hätte ich aber gern, ohne meine Freiheit aufgeben zu müssen.

    Nun wurde mir von einem Verband angetragen, Vorschläge für deren Mitglieder auszuarbeiten, wie für kleine (ca 300 €) und mittlere Budgets (ca. 1000 €) Webseiten mit überschaubarem Aufwand erstellt werden können. Und da fiel mir ein, dass Self HTML doch früher mal "gebrauchsfertige" Gerüste für Webseiten hatte? Gibt es die noch?

    Aber weiter mit meiner Idee: Ich denke, eine Checkliste für Vereine zu definieren, was sie bereitstellen müssen, bevor es losgeht. Im Prinzip möchte ich den Layout-Rahmen machen und für mehrere Seiten, etwa "News" oder "Veranstaltungen" gibt's einen kleinen Text-Editor, mit dem variabler Inhalt zu bearbeiten ist.

    Ich wünsche mir freiberufliche Kollegen, die auf eigene Rechnung arbeiten, aber für dieses Projekt einen gemeinsamen Standard anbieten. Hintergrund: Einerseits Kundennähe, denn wer will für 300 € quer durch die Republik fahren? Und bei Ausfall eines Teamers könnten "seine" Vereine weiter betreut werden. Da ich als Freiberufler bereits im "Unruhestand" bin, möchte ich mir irgendwann die Freiheit nehmen, aufzuhören.

    Ich hätte großes Interesse, da aktiv mitzuarbeiten. Es müssen allerdings auch ein paar Euro zu verdienen sein. Bezüglich Community-Plattformen (WEb im Web) habe ich schon 1999 erste Erfahrungen sammeln können. Wenn ich selber damals schon weiter gewwesen wäre, gäbe es sicherlich inzwischen ein Modulsystem dafür...

    Ruf mich einfach an: 05582/999378 (nut mit Anruferkennung möglich!).

    Grüße
    TS

    http://freifunk-oberharz.de

    -- es wachse der Freifunk
    1. Hallo TS,

      Ruf mich einfach an: 05582/999378 (nut mit Anruferkennung möglich!).

      Ach deshalb hast du vor ungefähr einem Jahr nicht mit mir sprechen wollen ;-)

      Bis demnächst
      Matthias

      -- Dieses Forum nutzt Markdown. Im Wiki erhalten Sie Hilfe bei der Formatierung Ihrer Beiträge.
      1. Hallo Matthias,

        Ruf mich einfach an: 05582/999378 (nut mit Anruferkennung möglich!).

        Ach deshalb hast du vor ungefähr einem Jahr nicht mit mir sprechen wollen ;-)

        Oh, das habe ich eingerichtet, nachdem ich täglich weit mehr als 10 anonyme Werbeanrufe, Drohanrufe, Faxe auf der Telefonnummer usw. und das vorwiegend nachts bekommen habe.

        Ich muss mich da jetzt mal durchkämpfen. Mit dem neuen Fritz-OS kann ich wohl auch einen separaten AB für anonyme Anrufe einrichten. Dann wissen die Leute wenigstens, woran sie sind.

        Grüße
        TS

        http://freifunk-oberharz.de

        -- es wachse der Freifunk
        1. Hallo,

          Ruf mich einfach an: 05582/999378 (nut mit Anruferkennung möglich!).

          Oh, das habe ich eingerichtet, nachdem ich täglich weit mehr als 10 anonyme Werbeanrufe, Drohanrufe, Faxe auf der Telefonnummer usw. und das vorwiegend nachts bekommen habe.

          das kommt in Schüben hier auch immer mal wieder. Nicht so extrem, wie du es beschreibst, aber 2..3mal in der Woche wäre nicht ungewöhnlich. Und das, wie du auch sagst, teils zu unmöglichen Zeiten, etwa nachts um halb sieben.

          Ich muss mich da jetzt mal durchkämpfen. Mit dem neuen Fritz-OS kann ich wohl auch einen separaten AB für anonyme Anrufe einrichten. Dann wissen die Leute wenigstens, woran sie sind.

          Das können die Fritzbüxen schon seit Jahren, nicht erst seit FritzOS. Das kann sogar meine alte 7170, für die AVM schon lange den Support eingestellt hat und die deshalb nicht in den Genuss eines FritzOS kommt, sondern mit der alten, traditionellen AVM-Firmware Vorlieb nehmen muss.

          Übrigens noch'n Tipp: Zusätzlich zur Sperrung anonymer Anrufe sowie Anrufe mit bekannten Spammer-Rufnummern habe ich eine sogenannte Klingelsperre eingerichtet und die mit der Nachtschaltung kombiniert. Von abends 22 Uhr bis früh um acht kommen dann nur noch die Anrufer durch, die im Telefonbuch der Box stehen.
          Nachteil: Die Klingelsperre ist in Wirklichkeit eine Anrufsperre. Der Anrufer hört also weder ein Besetzt- noch ein gewöhnliches Rufzeichen, sondern einfach nur Stille in der Leitung.

          So long,
           Martin

          -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
          - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
        2. Mit anderen Worten, Du willst mit Analoganschlußtelefonierern nichts zu tun haben! OK, kann auch seine Vorteile haben, wenn die Verwandschaft (Dies sind bei mir die Analoganschlußinhaber) einen nicht erreichen kann.

          1. Hallo und guten Tag,

            Mit anderen Worten, Du willst mit Analoganschlußtelefonierern nichts zu tun haben! OK, kann auch seine Vorteile haben, wenn die Verwandschaft (Dies sind bei mir die Analoganschlußinhaber) einen nicht erreichen kann.

            Alle Analoganschlussinhaber sind schon vor Jahren mit Anrufer-Kennung ausgestattet worden, wenn sie sich das nicht aktiv verbeten haben. Und man kann diese mit MFV-Apparaten sogar ein- und ausschalten. Da sehe ich also kein Problem.

            Grüße
            TS

            http://freifunk-oberharz.de

            -- es wachse der Freifunk
            1. Alle Analoganschlussinhaber sind schon vor Jahren mit Anrufer-Kennung ausgestattet worden, wenn sie sich das nicht aktiv verbeten haben. Und man kann diese mit MFV-Apparaten sogar ein- und ausschalten. Da sehe ich also kein Problem.

              Ich kenn genügend Anschlüsse, da müsste man das Equipment erst aufpimpem. Und ob sich das mit der Restlebenszeit noch rechnet.

              Es gibt doch ACR als Dienstmerkmal. Das erledigt zum Ärgernis des Anbieters doch die gewünschte Funktionalität.

              Wer aber wissen möchte, wer da angerufen hat, sollte sich einen Anschluss mit CLIRO zulegen. Die Argumantation bei der Antragstellung braucht aber gute Argumente.

              1. Hallo,

                Alle Analoganschlussinhaber sind schon vor Jahren mit Anrufer-Kennung ausgestattet worden, wenn sie sich das nicht aktiv verbeten haben. Und man kann diese mit MFV-Apparaten sogar ein- und ausschalten. Da sehe ich also kein Problem.

                Ich kenn genügend Anschlüsse, da müsste man das Equipment erst aufpimpem.

                das muss ein Missverständnis sein, denn die Übermittlung der Rufnummer beim Anrufen ist vom verwendeten Gerät unabhängig; diese Information wird bei analogen Anschlüssen erst vom Umsetzer in der Vermittlungsstelle ergänzt.

                Was du vielleicht meinst, ist die Anzeige der Rufnummer bei ankommenden Anrufen. Die kann natürlich nur stattfinden, wenn das Endgerät diese Funktion unterstützt.

                Es gibt doch ACR als Dienstmerkmal. Das erledigt zum Ärgernis des Anbieters doch die gewünschte Funktionalität.

                Wieso zum Ärger des Anbieters? Welches Anbieters?
                Und warum sollte man den Telekommunikations-Dienstleister damit behelligen, wenn die eigene Hardware das auch kann?

                Wer aber wissen möchte, wer da angerufen hat, sollte sich einen Anschluss mit CLIRO zulegen.

                Das wird umgangssprachlich auch Fangschaltung genannt und muss tatsächlich beim Provider beantragt werden, weil nämlich sonst die Rufnummer des Anrufenden bereits in der Vermittlungsstelle wieder aus den Daten rausgepult wird, wenn der Anrufer die Anzeige nicht wünscht (also unterdrückt).
                Lediglich einige besondere Organisationen, etwa Polizei und Rettungsdienste, sind davon ausgenommen. Die sehen die Rufnummer des Anrufers immer. Auch wenn sie eigentlich unterdrückt werden soll.

                Die Argumantation bei der Antragstellung braucht aber gute Argumente.

                Und ist noch dazu sehr teuer.

                So long,
                 Martin

                -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
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                1. Tach!

                  Wer aber wissen möchte, wer da angerufen hat, sollte sich einen Anschluss mit CLIRO zulegen.

                  Das wird umgangssprachlich auch Fangschaltung genannt

                  Äh, nein. Fangen ist MCID und dabei wird nicht zwangsläufig die Rufnummer zum Gerät des Beantragenden gesendet. Fangen ist zum gerichtsfesten Dokumentieren des Anrufers bestimmt. Solch einen Aufwand braucht man bei CLIRO-Nutzern (Polizei, Rettungsdienste) nicht, aber die haben trotzdem ein berechtigtes Interesse daran, die Nummern sehen zu können.

                  dedlfix.

                2. Die Übermittlung der Rufnummer musste früher explizit beantragt werden.

                  Als es bei mir (um 2000) ISDN gab, musste ich explizit die nicht Übermittlung der Rufnummer beantragen. Und bei der Zwangsumstellung auf IP-Telefonie (2016), hätte ich es bei einen Neuanschluss auch beantragen müssen.

                  Das hat zur Folge, selbst wenn ich die Geräte so einstelle, das die Rufnummer übermittelt werden soll, wird keine Rufnummer gesendet. OB CLIRO trotzdem funtioniert, kann ich nicht sagen und MCID (Fangschaltung) ist noch mal eine andere Sache.

                  Wieso zum Ärger des Anbieters? Welches Anbieters?

                  Laut EU-Richtlinie hat man einen Anspruch auf ACR (Es gibt aber Ausnahmen). Die Anbieter verlieren aus den Volumentariefen das Entgelt für zustandegekommene Gespräche, falls man doch abhebt. Deshalb wird ACR auch nicht aktiv beworben.

                  Und warum sollte man den Telekommunikations-Dienstleister damit behelligen, wenn die eigene Hardware das auch kann?

                  Das hält einem die Leitung frei, für bessere Anrufe. Der Sprachkanal ist nun mal belegt, wenn meine Geräte entscheiden. Da ich aber rechtviele ankommende Telefongespräche ohne Rufnummernübermittlung habe, ist bei mir kein ACR aktiv.

                  1. Hallo,

                    Die Übermittlung der Rufnummer musste früher explizit beantragt werden.

                    wie ich schon sagte: Das wurde wohl unterschiedlich gehandhabt. Meine Eltern hatten es irgendwann einfach so, ohne dass sie es je beantragt hätten.

                    Als es bei mir (um 2000) ISDN gab, musste ich explizit die nicht Übermittlung der Rufnummer beantragen.

                    Richtig, irgendwann ab den späten 90er Jahren wurde die Rufnummer-Übermittlung zum Standard, und man musste sie explizit abbestellen (oder sein Telefon so einstellen, dass sie bei jedem Anruf "fallweise" unterdrückt wurde). Bei Neuanschlüssen war sie seither generell dabei, bei Altanschlüssen wurde sie AFAIK stillschweigend aktiviert, wenn man irgendein Merkmal des Anschlusses ändern ließ. Bei mir war es die Beantragung eines Gebührenzählimpulses, mit dem zeitgleich CLIR aktiviert wurde.

                    Und warum sollte man den Telekommunikations-Dienstleister damit behelligen, wenn die eigene Hardware das auch kann?

                    Das hält einem die Leitung frei, für bessere Anrufe. Der Sprachkanal ist nun mal belegt, wenn meine Geräte entscheiden.

                    Ja, aber nur für einen kurzen Augenblick. Eben so lange, bis der Anruf erkannt ist. Bei der heutigen VoIP-Technik dürften das wenige Millisekunden sein.

                    So long,
                     Martin

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            2. Hallo,

              Alle Analoganschlussinhaber sind schon vor Jahren mit Anrufer-Kennung ausgestattet worden, wenn sie sich das nicht aktiv verbeten haben. Und man kann diese mit MFV-Apparaten sogar ein- und ausschalten. Da sehe ich also kein Problem.

              das stimmt meines Wissens nach so nicht. Meine Vater hat nicht „aktiv verbeten“, er musste es aktiv per Antrag an die Telekom einschalten lassen.

              Gruß
              Jürgen

              1. Hi,

                Alle Analoganschlussinhaber sind schon vor Jahren mit Anrufer-Kennung ausgestattet worden, wenn sie sich das nicht aktiv verbeten haben. Und man kann diese mit MFV-Apparaten sogar ein- und ausschalten. Da sehe ich also kein Problem.

                das stimmt meines Wissens nach so nicht. Meine Vater hat nicht „aktiv verbeten“, er musste es aktiv per Antrag an die Telekom einschalten lassen.

                das wurde wohl unterschiedlich gehandhabt. Ich weiß noch, dass das bei meinen Eltern auch irgendwann (AFAIR in den späten 90ern) stillschweigend aktiviert wurde. Ich meine, das war zeitgleich mit der Mitteilung der Telekom (oder war's damals noch die Post?), dass man nun auch MFW nutzen könne, wenn der Apparat das kann.

                So long,
                 Martin

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                - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
                1. Hallo

                  Alle Analoganschlussinhaber sind schon vor Jahren mit Anrufer-Kennung ausgestattet worden, wenn sie sich das nicht aktiv verbeten haben.

                  das stimmt meines Wissens nach so nicht. Meine Vater hat nicht „aktiv verbeten“, er musste es aktiv per Antrag an die Telekom einschalten lassen.

                  Ich weiß noch, dass das bei meinen Eltern auch irgendwann (AFAIR in den späten 90ern) stillschweigend aktiviert wurde.

                  Als ich 1999, nach einem Umzug, den neuen Telefonanschluss beantragte (so richtig auf der Post), musste ich der Übertragung der Kennung explizit zustimmen.

                  Tschö, Auge

                  -- Wo wir Mängel selbst aufdecken, kann sich kein Gegner einnisten.
                  Wolfgang Schneidewind *prust*
          2. Hallo Kay,

            Mit anderen Worten, Du willst mit Analoganschlußtelefonierern nichts zu tun haben! OK, kann auch seine Vorteile haben, wenn die Verwandschaft (Dies sind bei mir die Analoganschlußinhaber) einen nicht erreichen kann.

            Auch die analogen Anschlüsse können CLIP. Die sind ja auch nur bis zur nächsten Stelle analog. Das muss man allerdings aktivieren oder ggfls buchen (IIRC war das früher ein Feature, dass man dazu buchen musste).

            LG,
            CK

            -- https://wwwtech.de/about
          3. Hallo,

            Mit anderen Worten, Du willst mit Analoganschlußtelefonierern nichts zu tun haben!

            soweit ich weiß, ist das Netz der Telekom seit einigen Jahren komplett digital, mit Ausnahme der sogenannten "letzten Meile" vom Vermittlungskasten bis zum Teilnehmer in die Wohnung. Die Netze anderer Anbieter erst recht. Auch wer noch ein klassisches Analogtelefon benutzt, telefoniert also letztendlich digital. Das Anschlussmerkmal CLIP ist auch bei diesen semi-analogen Anschlüssen mittlerweile Standard.

            Wer also heutzutage "ohne angezeigte Rufummer ankommt", tut das in der Regel absichtlich.

            So long,
             Martin

            -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
            - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
        3. Hallo,

          Oh, das habe ich eingerichtet, nachdem ich täglich weit mehr als 10 anonyme Werbeanrufe, Drohanrufe, Faxe auf der Telefonnummer usw. und das vorwiegend nachts bekommen habe.

          mich rufen anonym nur noch ältere (>80) Verwandte an. Die Werber zeigen ihre Nummer an, lassen es aber nur klingeln, bis man abnimmt, legen dann auf und hoffen auf einen Rückruf.

          Gruß
          Jürgen

          1. Hallo,

            Oh, das habe ich eingerichtet, nachdem ich täglich weit mehr als 10 anonyme Werbeanrufe, Drohanrufe, Faxe auf der Telefonnummer usw. und das vorwiegend nachts bekommen habe.

            mich rufen anonym nur noch ältere (>80) Verwandte an.

            bei mir war es bis vor kurzem nur noch einer in der Verwandtschaft, der grundsätzlich und absichtlich mit unterdrückter Rufnummer anrief, "weil ich nicht möchte, dass meine Studenten versehentlich meine Privatnummer kriegen".
            Inzwischen hat er meinen Vorschlag umgesetzt, die Nummern im Telefonbuch des Geräts bzw. der Anlage mit dem Präfix zur "fallweisen Übermittlung" zu versehen.

            Die Werber zeigen ihre Nummer an

            Unterschiedlich. Auch wenn es seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt ist, rufen immer noch oft Call Center mit unterdrückter Rufnummer an.

            lassen es aber nur klingeln, bis man abnimmt, legen dann auf und hoffen auf einen Rückruf.

            Das hasse ich wie die Pest. Das erste, was ich mache, wenn so ein Anruf doch mal durchkam: Ich suche im Internet bei einschlägigen Portalen (z.B. tellows.de) nach Erfahrungen mit dieser Rufnummer. Meist findet man dann mehrheitlich die Einschätzung, dass es sich um unseriöse Anrufer handelt (Gewinnspiel, aggressive Werbung, Beschimpfungen, indiskrete Umfragen).

            Ciao,
             Martin

            -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
            - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
    2. Hallo

      … (nut mit Anruferkennung möglich!).

      Sollte es nicht Basisfunktion eines Telefons sein, einen Anruf zu erkennen? *scnr?*

      Tschö, Auge

      -- Wo wir Mängel selbst aufdecken, kann sich kein Gegner einnisten.
      Wolfgang Schneidewind *prust*
      1. Hallo und guten Tag,

        … (nur mit Anruferkennung möglich!).

        Sollte es nicht Basisfunktion eines Telefons sein, einen Anruf zu erkennen? *scnr?*

        Blödmann :-P

        Anrufer-Kennung, nicht Anruf-Erkennung

        Aber das wusstest Du ja. Wie waren die Klassiker? Hoffensterchen, etc.

        siehe auch weitere Beispiele

        Grüße
        TS

        http://freifunk-oberharz.de

        -- es wachse der Freifunk
        1. Hi,

          … (nur mit Anruferkennung möglich!).

          Sollte es nicht Basisfunktion eines Telefons sein, einen Anruf zu erkennen? *scnr?*

          Blödmann :-P

          Anrufer-Kennung, nicht Anruf-Erkennung

          eigentlich klar. Caller ID. CLIP im Telekommunikations-Jargon.

          Aber das wusstest Du ja. Wie waren die Klassiker? Hoffensterchen, etc.

          siehe auch weitere Beispiele

          die waren mir größtenteils neu. Dafür hätte ich noch den/die/das Drandenkerle (eher hier im Süddeutschen).

          Ähnliche Stolperfallen entstehen gern mal durch falsche Silbentrennung. Viele Tageszeitungen kümmern sich wohl wenig um die Regeln zur Silbentrennung, und trennen stattdessen da, wo es gerade passt. Da muss man manchmal schon kurz überlegen, was denn wohl ein Dachs-tuhl oder ein Reis-eleiter ist.

          Ciao,
           Martin

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          - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
          1. Hallo Martin,

            Ähnliche Stolperfallen entstehen gern mal durch falsche Silbentrennung. Viele Tageszeitungen kümmern sich wohl wenig um die Regeln zur Silbentrennung, und trennen stattdessen da, wo es gerade passt. Da muss man manchmal schon kurz überlegen, was denn wohl ein Dachs-tuhl oder ein Reis-eleiter ist.

            Meine Lieblingssilbentrennung, mit der ich (absichtlich) immer anecke, ist "Helico-Pter", also demnach auch "Oktopter" für die Drohnenteile...

            Grüße
            TS

            http://freifunk-oberharz.de

            -- es wachse der Freifunk

            Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

            1. Hi,

              Ähnliche Stolperfallen entstehen gern mal durch falsche Silbentrennung. Viele Tageszeitungen kümmern sich wohl wenig um die Regeln zur Silbentrennung, und trennen stattdessen da, wo es gerade passt. Da muss man manchmal schon kurz überlegen, was denn wohl ein Dachs-tuhl oder ein Reis-eleiter ist.

              Meine Lieblingssilbentrennung, mit der ich (absichtlich) immer anecke, ist "Helico-Pter"

              dem Wortursprung nach müsste man es wohl so trennen. Mein Duden im Bücherschrank (Ausgabe 2004) gibt auch tatsächlich noch He-li-ko-pter als bevorzugte Trennung an, lässt aber -kop-ter alternativ auch zu. Ich vermute, dass die meisten Schreiber wohl letztere Form bevorzugen, weil sie der Sprechweise näher kommt.

              also demnach auch "Oktopter" für die Drohnenteile...

              Okto? Ich habe noch keinen mit acht Rotoren gesehen. Typischerweise sind es doch Quadro-pter.

              Ciao,
               Martin

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              - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
              1. Hallo

                also demnach auch "Oktopter" für die Drohnenteile...

                Okto? Ich habe noch keinen mit acht Rotoren gesehen.

                Doch doch, die gibt es. Es geht aber auch noch mehr. Um Menschen tragen zu können, müssen es in einem selbstgebastelten Array von neun Hexakoptern schon 54 Rotoren sein. In einem ernsthafteren Ansatz sind es immerhin noch 18 Rotoren, mit denen das damit bestückte Gefährt zwei Personen transportieren soll.

                Aber mal was ganz anderes …

                Typischerweise sind es doch Quadro-pter.

                … müsste das nicht Oktocopter bzw. Quadrocopter heißen?

                Tschö, Auge

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                Wolfgang Schneidewind *prust*
                1. Hallo und guten Tag,

                  … müsste das nicht Oktocopter bzw. Quadrocopter heißen?

                  grrr

                  Die Griechenlandkrise ist soch noch gar nicht vorbei und Griechisch damit nochmal in Erinnerung gerufen ;-P

                  Da könnte man dann auch wissen, dass das Hubgerät nach Helico (Spirale) und Pter (Flügel) auf Deutsch Spiralflügler heißt.

                  Grüße
                  TS

                  http://freifunk-oberharz.de

                  -- es wachse der Freifunk

                  Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

                2. Hi,

                  also demnach auch "Oktopter" für die Drohnenteile...

                  Okto? Ich habe noch keinen mit acht Rotoren gesehen.

                  Doch doch, die gibt es.

                  kann ja sein, ich sagte nur: Hab ich noch nicht gesehen. Und die Drohnen, wie sie heute andauernd im Gespräch sind, haben meist vier Rotoren.

                  Aber mal was ganz anderes …

                  Typischerweise sind es doch Quadro-pter.

                  … müsste das nicht Oktocopter bzw. Quadrocopter heißen?

                  Nein. Der Begriff Helikopter setzt sich zusammen aus den griechischen Begriffen Ελικα (Windung, Schraube) und πτερον (Flügel), wobei der erste Wortteil zu Ελικο wird. Der Wortteil Heliko gehört also zusammen. Wenn man also das Präfix Heli durch etwas anderes ersetzt, muss die Silbe ko auch entfallen.

                  Das war ja gerade der Punkt, auf den TS hinaus wollte (nehme ich an).

                  So long,
                   Martin

                  -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
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                  1. Hallo

                    … die Drohnen, wie sie heute andauernd im Gespräch sind, haben meist vier Rotoren.

                    Ich hab' noch einen richtigen™, bemannten Quadrocopter gefunden. Der ist schon etwas antik, soll aber auf etwa 1000 Flugstunden gekommen sein. <del>:-)</del>

                    … müsste das nicht Oktocopter bzw. Quadrocopter heißen?

                    Nein. Der Begriff Helikopter setzt sich zusammen aus den griechischen Begriffen Ελικα (Windung, Schraube) und πτερον (Flügel), wobei der erste Wortteil zu Ελικο wird. Der Wortteil Heliko gehört also zusammen. Wenn man also das Präfix Heli durch etwas anderes ersetzt, muss die Silbe ko auch entfallen.

                    Hmm, auch wenn die Herleitung richtig ist, durchgesetzt hat sich das in der deutschen Sprache nicht. Ich finde sowohl mit der Google-Suche wie mit der von DuckDuckGo neben „Quadrocopter“ auch „Quadcopter“ aber nicht „Quadropter“. Was nützt mir das Wissen um die korrekte Schreibweise, wenn es sie praktisch nicht gibt? Zum klugscheißen wäre das genau richtig, aber solch Fluggerät ist in meinem Umfeld – in diesem Zusammenhang leider – kein Thema. <del>:-)</del>

                    Das war ja gerade der Punkt, auf den TS hinaus wollte (nehme ich an).

                    Ich bin mir in der Interpretation nicht so recht schlüssig, auch wenn seine absichtlich verwirrende Silbentrennung genau darauf hinweist. <del>:-)</del>

                    <ins>Und jetzt einmal zusammengefasst: :-)</ins> ;-)

                    Tschö, Auge

                    -- Wo wir Mängel selbst aufdecken, kann sich kein Gegner einnisten.
                    Wolfgang Schneidewind *prust*
                    1. Hi,

                      … müsste das nicht Oktocopter bzw. Quadrocopter heißen?

                      Nein. Der Begriff Helikopter setzt sich zusammen aus den griechischen Begriffen Ελικα (Windung, Schraube) und πτερον (Flügel), wobei der erste Wortteil zu Ελικο wird. Der Wortteil Heliko gehört also zusammen. Wenn man also das Präfix Heli durch etwas anderes ersetzt, muss die Silbe ko auch entfallen.

                      Hmm, auch wenn die Herleitung richtig ist, durchgesetzt hat sich das in der deutschen Sprache nicht.

                      ja, ist mir wohl bewusst.

                      Ich finde sowohl mit der Google-Suche wie mit der von DuckDuckGo neben „Quadrocopter“ auch „Quadcopter“ aber nicht „Quadropter“. Was nützt mir das Wissen um die korrekte Schreibweise, wenn es sie praktisch nicht gibt? Zum klugscheißen wäre das genau richtig

                      Genau dafür. Sonst für nix. Das ist dasselbe, als wenn jemand seine altgermanistische Bildung raushängen lässt und erklärt, warum dieser oder jener Begriff eigentlich falsch gebraucht wird - zwecklos.

                      Apropos falsch gebraucht: Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung? Ein Quant ist doch die kleinste überhaupt mögliche Einheit ...

                      So long,
                       Martin

                      -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
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                      1. Hallo Martin,

                        Apropos falsch gebraucht: Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung? Ein Quant ist doch die kleinste überhaupt mögliche Einheit ...

                        das machen Politiker extra, weil Quantensprung besser klingt als "wir haben eigentlich nichts gemacht".

                        Gruß
                        Jürgen

                      2. Hallo Der Martin,

                        Apropos falsch gebraucht: Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung? Ein Quant ist doch die kleinste überhaupt mögliche Einheit ...

                        Ein schönes Beispiel für ein Januswort.

                        Bis demnächst
                        Matthias

                        -- Dieses Forum nutzt Markdown. Im Wiki erhalten Sie Hilfe bei der Formatierung Ihrer Beiträge.
                        1. Hallo,

                          Apropos falsch gebraucht: Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung? Ein Quant ist doch die kleinste überhaupt mögliche Einheit ...

                          Ein schönes Beispiel für ein Januswort.

                          danke, das musste ich jetzt erstmal nachschlagen. Der Begriff Januswort war mir neu.

                          Etwas überrascht war ich, dass der Wikipedia-Artikel auch Untiefe als Beispiel für ein Januswort nennt. Mir war sowohl die nautische Bedeutung (Flachwasser, geringe Tiefe) geläufig, als auch die umgangssprachliche (in den Untiefen der Verwaltung untergegangen). Ich habe das aber nie als etwas Gegensätzliches empfunden, weil Untiefen im nautischen Bereich gern auch mit schlammigem Untergrund einhergehen und Dinge auch gut im Morast verlorengehen können.

                          Ciao,
                           Martin

                          -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
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                      3. Hallo,

                        Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung?

                        Weil es dabei auf die Perspektive und die Auswirkungen ankommt. Wenn sich son Elektron per Sprung auf eine andere Quantenebene bewegt hat, ist das gesamte Atom quasi ausm Häuschen.

                        Gruß
                        Kalk

                        1. Hi,

                          Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung?

                          Weil es dabei auf die Perspektive und die Auswirkungen ankommt. Wenn sich son Elektron per Sprung auf eine andere Quantenebene bewegt hat, ist das gesamte Atom quasi ausm Häuschen.

                          *grins* Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie sich ein Heliumatom ein Loch in die Mütze freut, weil eines seiner beiden Elektronen den Aufstieg auf die nächste Stufe geschafft hat.

                          Ciao,
                           Martin

                          -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
                          - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
                      4. Hi,

                        Apropos falsch gebraucht: Wieso redet man eigentlich bei großartigen Errungenschaften gern von einem Quantensprung?

                        Weil man üblicherweise mit den Füßen springt!

                        cu,
                        Andreas a/k/a MudGuard

        2. Hallo

          … (nur mit Anruferkennung möglich!).

          Sollte es nicht Basisfunktion eines Telefons sein, einen Anruf zu erkennen? *scnr?*

          Anrufer-Kennung, nicht Anruf-Erkennung

          Aber das wusstest Du ja. Wie waren die Klassiker? Hoffensterchen, etc.

          siehe auch weitere Beispiele

          Nette Liste. Geläufig war(en) mir nur die Blumentopferde. Das Hof(-)fensterchen hab' ich aber gleich erkannt. Schön ist auch der in verwirrender Absicht englisch ausgesprochene Brathering. Nur doof, wenn man dann im Supermarkt vor dem Regal steht und sich fragt, was wohl (der englisch ausgesprochene) Brathering sein soll.

          Nach zirka zwei Sekunden hat es Klick gemacht und ich habe erst einmal breit vor mich hin gegrinst. Das hat ja zum Glück niemand je erfahren … ;-)

          Tschö, Auge

          -- Wo wir Mängel selbst aufdecken, kann sich kein Gegner einnisten.
          Wolfgang Schneidewind *prust*
          1. Hi,

            siehe auch weitere Beispiele

            Nette Liste. Geläufig war(en) mir nur die Blumentopferde. Das Hof(-)fensterchen hab' ich aber gleich erkannt.

            ich war ja vorgewarnt und habe daher bewusst sehr aufmerksam und argwöhnisch gelesen. So habe ich sie alle "richtig" erkannt. Aber unverhofft und ohne Vorahnung wäre ich auch in einige Fallen getappt.

            Schön ist auch der in verwirrender Absicht englisch ausgesprochene Brathering. Nur doof, wenn man dann im Supermarkt vor dem Regal steht und sich fragt, was wohl (der englisch ausgesprochene) Brathering sein soll.

            :-)
            Hier im Ort gibt es eine Sanitär-Firma, die auch einen kleinen Ausstellungsraum hat. Die Firma hat außen an der Fassade in großen Lettern den Schriftzug BAD FORUM (ja, mit Deppenleerzeichen).
            "What's so bad about it?"

            Schön ist auch folgendes Beispiel. Man schreibt in Großbuchstaben untereinander:

            BEAT
            BEATLES
            BEATMUNG

            Dann deckt man teilweise ab, so dass nur noch BEAT von allem drei Wörtern zu sehen ist. Nun wird der Reihe nach aufgedeckt, und die Versuchsperson soll spontan vorlesen. Wetten, dass die Mehrheit der Probanden zunächst auf die Beatmung hereinfällt? ;-)

            So long,
             Martin

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            1. Hallo

              siehe auch weitere Beispiele

              Nette Liste. Geläufig war(en) mir nur die Blumentopferde. Das Hof(-)fensterchen hab' ich aber gleich erkannt.

              ich war ja vorgewarnt und habe daher bewusst sehr aufmerksam und argwöhnisch gelesen. So habe ich sie alle "richtig" erkannt. Aber unverhofft und ohne Vorahnung wäre ich auch in einige Fallen getappt.

              <den_Bauchpinsel_raushol />Neenee! Das Löchlein in der Wand fiel mir schon vor dem Öffnen der verlinkten Seite, also im hiesigen Text auf. Ich bin ja sooo gut!<den_Bauchpinsel_einsteck /> ;-)

              BEATMUNG

              bei mir um die Ecke gab's mal eine Bar namens „Künstliche Beatmung“. In der heutigen, mit Anglizismen überladenen Zeit habe ich mich im sprichwörtlichen Vorbeigehen desöfteren – wenn auch nicht jedes Mal – gefragt, ob der Namensteil „Beatmung“ wohl deutsch oder englisch auszusprechen sei.

              Tschö, Auge

              -- Wo wir Mängel selbst aufdecken, kann sich kein Gegner einnisten.
              Wolfgang Schneidewind *prust*
            2. Hallo Der Martin,

              Schön ist auch der in verwirrender Absicht englisch ausgesprochene Brathering.

              Nobody makes me my farmer's early piece after.

              BEAT
              BEATMUNG

              Nehm ich. 😁 Die Umsetzung muss bis nach dem Urlaub warten.

              Bis demnächst
              Matthias

              -- Dieses Forum nutzt Markdown. Im Wiki erhalten Sie Hilfe bei der Formatierung Ihrer Beiträge.
              1. Hi,

                Schön ist auch der in verwirrender Absicht englisch ausgesprochene Brathering.

                Nobody makes me my farmer's early piece after.

                autschn. *zähneknirsch*

                BEAT
                BEATMUNG

                Nehm ich. 😁 Die Umsetzung muss bis nach dem Urlaub warten.

                Oh. Ja, schön. Hätte nicht gedacht, dass sich jemand dafür begeistern könnte.

                So kann man auch mit kleinen Sachen
                Den Leuten eine Freude machen.

                Schönes Wochenende,
                 Martin

                -- Nothing travels faster than the speed of light with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.
                - Douglas Adams, The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
            3. Hi,

              Schön ist auch folgendes Beispiel. Man schreibt in Großbuchstaben untereinander:

              BEAT
              BEATLES
              BEATMUNG

              Dann deckt man teilweise ab, so dass nur noch BEAT von allem drei Wörtern zu sehen ist. Nun wird der Reihe nach aufgedeckt, und die Versuchsperson soll spontan vorlesen. Wetten, dass die Mehrheit der Probanden zunächst auf die Beatmung hereinfällt? ;-)

              Bei den Deutsch-Schweizern könnte das Ergebnis anders ausfallen, die kennen Beat als männlichen Vornamen ...

              cu,
              Andreas a/k/a MudGuard

              1. Hallo MudGuard,

                Bei den Deutsch-Schweizern könnte das Ergebnis anders ausfallen, die kennen Beat als männlichen Vornamen ...

                Stimmt, einer von Danies Onkeln heisst Beat.

                LG,
                CK

                -- https://wwwtech.de/about
                1. Hallo Christian Kruse,

                  Bei den Deutsch-Schweizern könnte das Ergebnis anders ausfallen, die kennen Beat als männlichen Vornamen ...

                  Stimmt, einer von Danies Onkeln heisst Beat.

                  Und Beat heißt auch Beat Stoecklin.

                  Bis demnächst
                  Matthias

                  -- Dieses Forum nutzt Markdown. Im Wiki erhalten Sie Hilfe bei der Formatierung Ihrer Beiträge.
  3. Matthias und Thomas haben Interesse an dem Projekt bekundet, also sind wir schon eine 3-er Planungsgruppe.

    Ich habe das Projekt "Miniweb" hier defniert mit der Möglichkeit, es zu diskutieren und zu formen: osmer.de/studien/miniweb/

    Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

    1. Hej Linuchs,

      Matthias und Thomas haben Interesse an dem Projekt bekundet, also sind wir schon eine 3-er Planungsgruppe.

      Ich habe das Projekt "Miniweb" hier defniert mit der Möglichkeit, es zu diskutieren und zu formen: osmer.de/studien/miniweb/

      Ich habe grundsätzlich auch Interesse an einer Mitwirkung - alles weitere hängt vom Fortgang des Projektes ab... ;-)

      Marc

    2. Hallo und guten Tag KH,

      Matthias und Thomas haben Interesse an dem Projekt bekundet, also sind wir schon eine 3-er Planungsgruppe.

      Ich habe das Projekt "Miniweb" hier defniert mit der Möglichkeit, es zu diskutieren und zu formen: osmer.de/studien/miniweb/

      Ich habe das jetzt angeschaut und helfe gerne weiter. Ich werde mich dirket bei Dir wieder melden, wenn ich etwas darüber nach-, neben- und vorgedacht habe.

      Grüße
      TS

      http://freifunk-oberharz.de

      -- es wachse der Freifunk