Sophie: Cloud Speicher

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Cloud Speicher

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    Unendlicher Online-Speicherplatz?

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      Unendlicher Onlin-Speicherplatz?

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                                      Linux auf Notebooks

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                                                      Windows-Support

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                                                              Unendliche Geschichte

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                                                                          Barrierefreiheit

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                                                  Einfaches, eigenes Backup-Skript

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                                                      Keiner kann alles ...

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Ich hatte gestern leider einen Festplattendefekt und ein Teil meiner Daten sind jetzt weg. Bin selber schuld, hatte noch nie ein Backup erstellt (bestimmt 10 Jahre).

Jetzt überlege ich mir ob es sinnvoll ist einen Cloud- Speicher zuzulegen. Eine externe Festplattet kommt eher nicht in Frage, da ich mit meinem Laptop Mobil bleiben möchte.

  • Ich benötige ca. 100 – 200 GB an Speicher
  • Das Laufwerk sollte über den Windows-Explorer erreichbar sein

Habe vorhin Google Drive getestet, kommt bei langen Dateinamen zu Fehlermeldungen.
Könnt ihr mir etwas empfehlen?

akzeptierte Antworten

  1. Hej Sophie,

    Jetzt überlege ich mir ob es sinnvoll ist einen Cloud- Speicher zuzulegen. Eine externe Festplattet kommt eher nicht in Frage, da ich mit meinem Laptop Mobil bleiben möchte.

    • Ich benötige ca. 100 – 200 GB an Speicher
    • Das Laufwerk sollte über den Windows-Explorer erreichbar sein

    Habe vorhin Google Drive getestet, kommt bei langen Dateinamen zu Fehlermeldungen.
    Könnt ihr mir etwas empfehlen?

    Hinweis vorab: um dich vor Erpressungstrojanern zu schützen solltest du ein Backup verwenden, das nicht aus dem WindowsExplorer funktioniert und nicht automatisch überschreibt (siehe 3. Empfehlung)

    Drei Dinge kann ich empfehlen für Backups und/oder geräteunabhängige Datenhaltung:

    1.) iCloud --------------—

    Vorteile

    • verschlüsselt
    • perfekt ins System integriert
    • mit ios11 und HighSierra (neues macOS) stehen alle Daten auf jedem Apple Gerät zur Verfügung
    • sehr hoher Komfort

    Nachteile

    • das ist kein Backup (dazu bräuchte man noch Time-Machine, das aber mitgeliefert wird oder / und 3.)
    • nur für Apple-Geräte verfügbar
    • Daten gehen ins Ausland (bleiben aber in der EU? - Irland?)
    • keine Schutz vor datenverschlüsselnder Schadsoftware
    • teuer

    2.) Office365 (deutsche Cloud)

    Vorteile

    • günstig, wenn man sowieso Office nutzen möchte
    • Daten bleiben auf deutschen Servern (Betreiber ist die deutsche Telekom, wird aber auch von einigen Hoster wie domainfactory oder STRATO(?) angeboten - ich würde zu MS direkt gehen, weil die einen sehr kompetenten, freundlichen Service haben
    • aktuellste Office-Version inklusive
    • steht für Android, iOS, Mac und Windows bereit
    • mit 1TByte vergleichsweise viel Platz inklusive
    • MSExchange-Postfach (50GByte) mit steuerrechtlich korrekter Archivierungsfunktion inklusive
    • klasse Integration ins gesamte Office-Paket (auch auf Handy und Tablet)

    Nachteile

    • das ist kein Backup (dazu bräuchte man noch Time-Machine, das aber mitgeliefert wird oder/und 3.)

    2.) Acronis Backup in der Cloud

    Vorteile

    • sicher, weil die Daten für Schadsoftware unerreichbar auf dem Server liegen
    • Daten bleiben auf deutschen/europäischen Servern (wird von einigen Hoster wie domainfactory oder STRATO(?) angeboten
    • aktuellste Office-Version inklusive
    • steht für Mac und Windows bereit
    • Platz unbegrenzt (wird je Gerät abgerechnet)
    • funktioniert hin und wieder bei mir (macOS) nicht für einen oder mehrere Tage

    Nachteile

    • man kommt an die Daten nicht ran - weder mit dem WindowsExplorer, noch über eine Weboberfläche oder so. Man kann sie „nur“ wiederherstellen. Es ist also eine klassische Backup-Lösung

    sinnvoll ist IMHO mindestens 3. und eines der oberen, die dann prima im Explorer/Finder zu nutzen sind.

    Wichtig: alles läuft automatisch, du musst dich um nichts kümmern.

    Marc

    1. Korrektur

      2.) Acronis Backup in der Cloud

      • aktuellste Office-Version inklusive

      Das ist mit Copy-und-Paste dahingerutscht und gehörte zu Office 365, ist also nicht inklusive, wenn man die Acronis-Lösung bestellt.

      Ergänzung

      Die deutsche Office365-Cloud kann einiges nicht, was die amerikanische/internationale kann. Zum Beispiel funktionieren Apps wie OfficeLens (iOS) nicht oder das neue Login für portal.office.de

      An manchem ist MS schon dran, anderes wie Office Lense wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht geben.

      Hier die vollständige Service-Beschreibung (Vorsicht: lang!!!) - ganz schön viel, was man für sein Geld bekommt. Ist nicht billig, aber wenn man das nutzt wirklich günstig. Gibt es sonst bei keinem Anbieter günstiger.

      Marc

    2. Tach!

      Wichtig: alles läuft automatisch, du musst dich um nichts kümmern.

      Zweite Wichtigkeit: Restore üben. Und am besten immer mal wieder testen. Was nützt die schönste Backup-Lösung, wenn das Restore nicht klappt oder nicht beherrscht wird.

      dedlfix.

    3. Hallo marctrix,

      erstmal vielen lieben Dank für deine sehr ausführliche Antwort. Office 365 ist sehr verlockend und Preislich noch völlig OK. Dazu habe ich noch eine Frage in der Hoffnung du kennst dich damit aus:

      1. Bin ich wenn ich Office 365 Deutschland nehme Kunde bei MS oder bei der Telekom?
      2. Ich habe zwar von Exchange schon öfters mal etwas gehört nur brauche ich dieses? Welche Vorteile habe ich damit? Derzeit liegen meine Mails bei All-Inkl. Verlockend ist natürlich das 50 GB Postfach. All-Inkl biete eine Office 365 Lösung an:

      https://all-inkl.com/wichtig/anleitungen/programme/e-mail/office-365/dns-einstellungen-zur-nutzung-von-office365_296.html

      Wenn ich das richtig verstehe bleibt meine Webseite weiterhin bei All-Inkl nur die Mails ziehen um, richtig? Außerdem lese ich immer mal wieder man hat dann eine Mail Adresse mit @onmicrosoft.com? Das finde ich nicht toll, ich möchte gerne weiterhin meine persönliche Mail Adresse verwenden.

      Ich habe insgesamt zwei Domains eine die rein mit gehört, eine mit meiner Schwester zusammen. Sprich für diese zweite Domain müsste ich dann nochmals ein Konto anlegen? Das wären dann doppelte kosten?

      Und zum Thema Backup. Muss man sich wirklich Gedanken machen zum Thema Erpresser? In der letzten Zeit ist es sehr ruhig geworden. Ich habe auf heise.de von „Backup and Sync: Google Drive als Backup-Lösung“ gelesen, das ist doch genau das was du in Punkt drei anbietest? https://www.heise.de/newsticker/meldung/Backup-and-Sync-Google-Drive-als-Backup-Loesung-3744624.html

      Und du schreibst eine Backup Lösung sei in Office 365 schon mit dabei? Davon konnte ich nichts lesen. Ist da vielleicht etwas beim Kopieren durcheinander geraten?

      1. Hallo Sophie,

        eventuell kannst du dieses Problem,

        Wenn ich das richtig verstehe bleibt meine Webseite weiterhin bei All-Inkl nur die Mails ziehen um, richtig? Außerdem lese ich immer mal wieder man hat dann eine Mail Adresse mit @onmicrosoft.com? Das finde ich nicht toll, ich möchte gerne weiterhin meine persönliche Mail Adresse verwenden.

        lösen, falls du mit deinem bisherigen Mailaccount die @onmicrosoft.com abholen kannst.

        Und zum Thema Backup. Muss man sich wirklich Gedanken machen zum Thema Erpresser?

        Ja. Du kannst stattdessen auch „unbemerkter Hardwaredefekt“ einsetzen, so dass deine lokalen Dateien mit der Zeit physisch „kaputt gehen“. In beiden Fällen kann dir ein Backup schlaflose Nächte vermeiden helfen.

        Das Thema Erpressungstrojaner oder Viren erschlägst du am Besten gleich an der Wurzel, das heißt mit Verstand im Umgang mit unbekannten Dateien aus fremder Quelle.

        Viele Grüße
        Robert

        1. Hej Robert,

          Das Thema Erpressungstrojaner oder Viren erschlägst du am Besten gleich an der Wurzel, das heißt mit Verstand im Umgang mit unbekannten Dateien aus fremder Quelle.

          Oft versendet sich Schadsoftware an die Kontakte im Adressbuch — man steckt sich also wie im echten Leben u.U. gerade bei denen an, die man am besten kennt und mit denen man in regen Kontakt steht…

          Marc

      2. Hej Sophie,

        erstmal vielen lieben Dank für deine sehr ausführliche Antwort.

        Gerne. - Alles natürlich ohne Gewähr. Einen Link auf die offizielle Leistungsbeschreibung von MS habe ich ja in den Ergänzungen und Korrekturen zu meinem ersten Posting verlinkt…

        Dazu habe ich noch eine Frage in der Hoffnung du kennst dich damit aus:

        1. Bin ich wenn ich Office 365 Deutschland nehme Kunde bei MS oder bei der Telekom?

        Wenn Du Office 365 mit der Deutschland-Cloud direkt von MS nimmst, bist du Kunde von MS. Die haben einen Treuhänder- oder Datenhaltungsvertrag mit der deutschen Telekom. Die Daten liegen auf Telekom-Servern in Deutschland, MS ist also Kunde von der Telekom, nicht du. Du hast nur mit MS zu tun.

        1. Ich habe zwar von Exchange schon öfters mal etwas gehört nur brauche ich dieses? Welche Vorteile habe ich damit? Derzeit liegen meine Mails bei All-Inkl. Verlockend ist natürlich das 50 GB Postfach.

        Exchange bietet halt proprietäre Zusatzfunktionen für Mail und mehr (Notizen, Kalender) an, die sich vor allem Teams bemerkbar machen. Funktioniert nicht nur, aber besonders gut in Outlook (logisch).

        Für mich sind zwei Dinge dabei interessant: erstens die in-situ-Archivierung, die meines Wissens nach dem Finanzamt genügt (jedenfalls habe ich den Werbetext von MS so verstanden). Zweitens finde ich genau wie du die Größe von 50GB klasse (tatsächlich ist das Postfach sogar "unendlich" groß, denn wie ich eben gelesen habe, unterliegt das Archiv keiner Größenbeschränkung).

        1. All-Inkl biete eine Office 365 Lösung an:

        https://all-inkl.com/wichtig/anleitungen/programme/e-mail/office-365/dns-einstellungen-zur-nutzung-von-office365_296.html

        Da müsstest du dann genau lesen, wo die Daten liegen, wenn dir das wichtig ist. Da braut jeder Provider sein eigenes Püppchen. Ich kann mir vorstellen, dass die Daten dann bei all-inkl liegen, nicht bei der Telekom. Ggfs. ist das günstiger, vielleicht gibt es dann noch mehr Probleme als mit den Telekom-Servern, vielleicht auch nicht. Da ich dort nicht bin und auch nicht das Office-Angebot von meinem eigenen Provider angenommen habe, kann ich dazu nichts sagen. Dazu würde ich die Hotline löchern. Mit viel Glück wissen die mehr. 😉

        1. Wenn ich das richtig verstehe bleibt meine Webseite weiterhin bei All-Inkl nur die Mails ziehen um, richtig?

        Nein, die würde ich nicht umziehen. Das ist eine Empfehlung aus dem Forum hier. Ich habe das für mich so gelöst:

        Mein Postfach habe ich umbenannt von meinPostfach@mhis.de zu meinPostfach-archiv@mhis.de. Ich lasse es also, wie es ist, aber da diese Adresse niemandem bekannt ist, schreibt mir da keiner mehr hin. Dieses Postfach läuft also nicht voll.

        Für meine Email-Adresse (meinPostfach@mhis.de), die ja allen Kunden usw bekannt ist, habe ich eine Weiterleitung zu meinem neuen Exchange-Konto eingerichtet, so dass ich weiterhin alle Mails bekomme, die an meinPostfach@mhis.de geschickt werden - nur landen die jetzt im Exchange-Postfach.

        In meinen Clients gebe ich als Absenderadresse meinPostfach@mhis.de an. Das führt dazu, dass ich niemandem die neue Mail-Adressen mitteilen muss. Alle können weiter an die gewohnte Adresse schreiben, die Mails landen aber im neuen Postfach. Dessen tatsächliche Adresse bekommt keiner zu sehen. Nur den Forwarder. So landet alles in meinem Exchange-Postfach

        Das hat einen doofen, langen Namen - wenn du vor der ersten Verwendung ein paar Schritte durchführst, lässt sich das wohl umgehen. In der c't oder so gab es mal einen Artikel dazu, finde den aber nicht. Ich würde das auch lieber heute mit dem Service von MS machen. Mein Rat: Kaufe das und lasse dir bei der Einrichtung helfen. Sage denen, dass du eine eigene Email-Adresse verwenden möchtest, die nicht auf deinName.onmicrosoft.de endet, wenn dir das wichtig ist. Für mich ist das im Nachhinein ok so, wie ich es gelöst habe, es geht aber wie gesagt wohl noch „schöner“.

        Außerdem lese ich immer mal wieder man hat dann eine Mail Adresse mit @onmicrosoft.com? Das finde ich nicht toll, ich möchte gerne weiterhin meine persönliche Mail Adresse verwenden.

        s.o. - kannst bei all-inkl sicher eine Weiterleitung einrichten?

        Ich habe insgesamt zwei Domains eine die rein mit gehört, eine mit meiner Schwester zusammen. Sprich für diese zweite Domain müsste ich dann nochmals ein Konto anlegen? Das wären dann doppelte kosten?

        Musst du klären. Die Produkte kannst du ja auf bis zu 5 Geräten installieren. Die sind aber schnell zusammen. Ich habe office auf meinem Handy (um schnell mal was nachlesen zu können und ggfs. einen Tippfehler zu korrigieren), auf meinem Tablet (großes iPad, mit dem sich schon gut arbeiten lässt, besonders mit externer Tastatur) und natürlich dem Computer. Sind drei schon mal futsch.

        Was ich mir vorstellen kann: ein kleiner Business-Plan für zwei bis drei Leute kostet vielleicht nur das 1,5fache von einem Einzelvertrag?!? Die haben haufenweise Pläne, auch besonders günstige für Studenten — vielleicht passt das ja für einen von Euch. Müsst ihr mal durchgucken und ggfs. auch deswegen mal nachfragen.

        Weil ich es nicht gebraucht habe, weiß ich das nicht, aber vielleicht lässt sich ja ein Exchange-Postfach auch mit zwei Leuten sinnvoll nutzen?!? — Bei Exchange geht es ja gerade um Zusammenarbeit im Team - aber ich glaube eher nicht.

        Und zum Thema Backup. Muss man sich wirklich Gedanken machen zum Thema Erpresser? In der letzten Zeit ist es sehr ruhig geworden.

        Die kommen ja immer so in Wellen. Es wird einer losgeschickt, der sich massenhaft verbreitet, dann reagieren die Antivirenhersteller und die Welle verebbt wieder. Der Verursacher hat dann sicher viele Millionen Gewinn gemacht und kann seinen "Gewinn" erst mal genießen. Später kommt dann derselbe oder ein anderer und probiert es erneut. Nur weil es im Moment ruhig ist, heißt das nicht, dass nicht irgendwo auf der Welt gerade jetzt in diesem Augenblick wieder irgendjemand so ein Ding auf die Computer dieser Welt loslässt…

        Ich habe auf heise.de von „Backup and Sync: Google Drive als Backup-Lösung“ gelesen, das ist doch genau das was du in Punkt drei anbietest? https://www.heise.de/newsticker/meldung/Backup-and-Sync-Google-Drive-als-Backup-Loesung-3744624.html

        Kenne ich nicht — aber ohne das Thema mit Facebook, Google und Co hier wieder aufmachen zu wollen: ich würde meine Daten nicht Google geben wollen. Ich weiß, deren Lösungen sind technisch top und kostenlos und daher extrem verlockend. Aber google liest eben auch mit…

        Ich würde ja gerne sagen: Deine Entscheidung. Aber spätestens wenn du da Informationen, Namen, was auch immer von anderen Menschen in Deinen Dokumenten hast (was mit Sicherheit der Fall sein dürfte), gibst du die halt auch weiter…

        Ich sichere mein komplettes Benutzerverzeichnis online, d.h. da sind wirklich alle Daten drin. Die werden verschlüsselt und bleiben in der EU (Frankreich) - außerdem vertraue ich meinem Hoster.

        Bei Google sieht das ganz anders aus — und du hast keinen Vertrag mit denen. Die können den Dienst morgen einstellen (wäre nicht der erste), die Bedingungen beliebig ändern usw

        Mit einem deutschen Hoster machst du einen Vertrag, an den er sich halten muss.

        Und du schreibst eine Backup Lösung sei in Office 365 schon mit dabei? Davon konnte ich nichts lesen. Ist da vielleicht etwas beim Kopieren durcheinander geraten?

        Nein, damit meinte ich TimeMachine, was immer kostenlos beim Mac dabei ist - eine Superlösung, weil man auch verschiedene Stände von Dateien ganz simpel wiederherstellen kann. Aber das nützt dir nichts, weil du - wenn ich das recht im Kopf habe - Windows nutzt. Dafür gibt es das nicht.

        Marc

      3. Hej Sophie,

        Muss man sich wirklich Gedanken machen zum Thema Erpresser?

        Wenn man vom Diablo6 spricht…

        Marc

  2. Hallo Sophie,

    Jetzt überlege ich mir ob es sinnvoll ist einen Cloud- Speicher zuzulegen. Eine externe Festplattet kommt eher nicht in Frage, da ich mit meinem Laptop Mobil bleiben möchte.

    Darf ich fragen, in wie fern eine externe Festplatte die Mobilität deines Notebooks hemmt?

    Prinzipiell halte ich eine externe Festplatte allerdings als zusätzliches Backupmedium allerdings für sinnvoll, denn

    1. ist der Datendurchsatz über USB 3 doch deutlich größer als über das Internet,
    2. hast du ein Backup, welches auch funktioniert, falls du gerade keinen Internetzugang hat.

    Die Kombination aus externer Festplatte und einem Cloudspeicher im Internet streut das Risiko eines Totalausfalls schon sehr.

    Viele Grüße
    Robert

    Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

    1. Hallo Robert,

      Darf ich fragen, in wie fern eine externe Festplatte die Mobilität deines Notebooks hemmt?

      Natürlich darfst du fragen ;) Weil ich viel mit meinem Laptop unterwegs bin. Bin nur selten daheim. Mal bei meiner Schwester oder eben im Büro / Hotel, wenn ich für ein Event gebucht werde. Das heißt ich müsste immer die externe Festplatte mitnehmen. Dann liegt diese irgendwo im Koffer oder in der Tasche. Nicht besonders gut? Außerdem wenn ich jeden Tag ein Backup haben möchte muss ich diese immer wieder anstecken? Außerdem könnte ich wenn ich eine Online-Lösung habe unterwegs von jedem Rechner aus an meine Daten kommen

      Die Kombination aus externer Festplatte und einem Cloudspeicher im Internet streut das Risiko eines Totalausfalls schon sehr.

      Das wäre eine sehr gute Idee. Ein Backup auf meine externe Festplatte würde ja einmal in der Woche reichen. Ein Online-Backup könnte ich jeden Tag durchlaufen lassen?

      1. Hallo Sophie,

        Das heißt ich müsste immer die externe Festplatte mitnehmen. Dann liegt diese irgendwo im Koffer oder in der Tasche. Nicht besonders gut?

        gute Frage, wie mechanisch robust so externe HDDs sind.

        Außerdem wenn ich jeden Tag ein Backup haben möchte muss ich diese immer wieder anstecken?

        Fürs Online-Backup musst du auch immer „etwas anstecken“: Ein LAN-Kabel oder die WLAN-Verbindung ;) Gerade bei täglichen Backups hält sich aber die zu übertragende Datenmenge oft in Grenzen, das Backup dauert also nicht lange.

        Außerdem könnte ich wenn ich eine Online-Lösung habe unterwegs von jedem Rechner aus an meine Daten kommen

        Das ist korrekt. Zumal du unterwegs vielleicht auch mit Geräten arbeitest, die vielleicht gar keinen USB-Anschluss haben.

        Das wäre eine sehr gute Idee. Ein Backup auf meine externe Festplatte würde ja einmal in der Woche reichen. Ein Online-Backup könnte ich jeden Tag durchlaufen lassen?

        Du kannst auch eine Festplatte zu Hause an deine Fritzbox oder einen Raspberry Pi hängen und mit der Cloud synchron halten.

        Viele Grüße
        Robert

        1. Hej Robert,

          Du kannst auch eine Festplatte zu Hause an deine Fritzbox oder einen Raspberry Pi hängen und mit der Cloud synchron halten.

          Wozu? Bringt das was, dieselbe Form der Daten noch mal zu haben? Ich mache die Backups ja auch zu Hause mit einer externen hdd an meiner dockingstation. Aber die sind halt anders: wie gesagt legt Timemachine Versionen von geänderten Dateien an, weshalb ich bisher auch für mich allein git nicht nutze, nur für Projekte im Team.

          So erfüllt dieses Backup einen anderen Zweck: schnelle Wiederherstellung von versehentlich gelöschtem oder alte Version wieder herstellen.

          Sichert mich gegen vieles ab, könnte aber meines Wissens nach durch Schadsoftware verschlüsselt werden und wird bei einem Einbruch, Wasserschaden, Feuer, Überspannung bei Blitzschlag usw eventuell auch betroffen sein, wenn bei mir zu Hause was passiert.

          Dafür das Backup in der cloud, das aufwändiger wiederherstellen ist und das ich hoffentlich nie brauche.

          Aber warum sollte ich das nach Hause spiegeln, wo es denselben Risiken ausgesetzt ist, wie meine übrige Hardware mit den original-Daten?

          Marc

          1. Hallo Marc,

            ein Großteil deiner Fragen wurde bereits zwei Antworten weiter oben beantwortet. Dazu kommt, dass mit der Anzahl an Backups die Ausfallsicherheit deutlich steigt.

            Viele Grüße
            Robert

        2. Aloha ;)

          Du kannst auch eine Festplatte zu Hause an deine Fritzbox oder einen Raspberry Pi hängen und mit der Cloud synchron halten.

          Bei mir ist die externe Festplatte am Raspberry Pi sowohl Cloud als auch Backup in einem - dank dem kostenlos verwendbaren Seafile, das im Kern der Sache genauso funktioniert wie Dropbox, nur eben selbst gehostet und mit nur durch die Festplatte begrenzter Speicherkapazität.

          Hat den Vorteil, dass die Funktionen aller oben genannten Lösungen integriert sind[1] und den Nachteil, dass man es selbst aufsetzen muss und, dass es anfällig für Wohnungsbrände und andere Katastrophen ist[2].

          Grüße,

          RIDER

          --
          Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller
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          1. Seafile basiert auf demselben Prinzip wie git, Daten können auf beliebigen Zeitpunkt zurückgesetzt werden und damit auch vor Trojaner-Angriffen sicher; dank lokaler Kopie (Dropbox-Prinzip) sind die Daten per Windows-Explorer editierbar; die Daten können jederzeit über Webinterface oder webdav auch direkt vom Server abgerufen werden. Und wer jetzt denkt "aha, owncloud", der weiß nicht wie langsam und ressourcenintensiv owncloud im Gegenteil zu seafile ist. ↩︎

          2. Wobei beispielsweise bei mir, durch die jeweilige lokale Kopie, die Daten ja dann jeweils pro Gerät und auf dem Server vorhanden sind - und wenn meine Wohnung mal abbrennen sollte während ich weg bin, dann hab ich den Laptop dabei, der ja auch über eine lokale Kopie verfügt. ↩︎

          1. Hej Camping_RIDER,

            Du kannst auch eine Festplatte zu Hause an deine Fritzbox oder einen Raspberry Pi hängen und mit der Cloud synchron halten.

            Bei mir ist die externe Festplatte am Raspberry Pi sowohl Cloud als auch Backup in einem - dank dem kostenlos verwendbaren Seafile, das im Kern der Sache genauso funktioniert wie Dropbox, nur eben selbst gehostet und mit nur durch die Festplatte begrenzter Speicherkapazität.

            Klingt nach einer zuverlässigen und eleganten Lösung!

            Marc

    2. Hej Robert,

      [Geschwindigkeit von online-Backups]

      Bei mir laufen die nachts, da das inkrementelle backups sind, handelt es sich meist nur um ein paar Megabyte.

      Mein Mac läuft rund um die Uhr und macht auch ständig was. Allerdings ist es ein Laptop mit entsprechend energiesparenden Komponenten — braucht nur wenige Watt im power-sleep-mode, in dem allerhand Routine-Aufgaben erledigt werden. Keine Ahnung, ob der „aufwacht“ während des Backups. Aber das ist wichtig, das muss laufen.

      Marc

  3. Ich hatte gestern leider einen Festplattendefekt und ein Teil meiner Daten sind jetzt weg. Bin selber schuld, hatte noch nie ein Backup erstellt (bestimmt 10 Jahre).

    Mit Testdisk hat man durchaus noch Chancen bei vielen Fehlerarten Daten zu retten.

    Von einer Fritzbox mit externer USB-Festplatte als Datensicherung kann ich nur abraten. Sie startet zwar schnell, fällt aber in der Leistung rapide ab. Bei 34 GB was in ca. 1 1/2 Stunden erledigt sein sollte, werden schon mal 15 Stunden Sicherungszeit benötig im GBit Netzwerk. Ist bekannt aber immer noch nicht gelöst. Andere kennen das auch.

    Ich würde das mit einem eignen V-Server oder Rootserver bei meinem Hoster lösen, die Dinger kosten ja nicht mehr die Welt. Ein Nadelöhr ist aber immer noch der Upload vom Internetzugang.

    1. Ich würde das mit einem eignen V-Server oder Rootserver bei meinem Hoster lösen, die Dinger kosten ja nicht mehr die Welt. Ein Nadelöhr ist aber immer noch der Upload vom Internetzugang.

      Das Problem dabei ist, dass ich da immer ein FTP Programm benötige um Daten zu sichern bzw. auf diese zuzugreifen. Ich möchte ehrlich gesagt überhaupt keine Daten mehr "nur" auf meinem Rechner haben. Ich habe insgesamt knapp 60 GB an Daten verloren. Mir ist jetzt noch schlecht.

      1. Hallo Sophie,

        Ich würde das mit einem eignen V-Server oder Rootserver bei meinem Hoster lösen, […]

        Das Problem dabei ist, dass ich da immer ein FTP Programm benötige um Daten zu sichern bzw. auf diese zuzugreifen.

        Bei jedem Cloud-Dienst brauchst du ein Programm um an deine Daten zu kommen; das kann ein Browser sein, ein SFTP-Programm, ein virtuelles Laufwerk wie bei Dropbox oder ownCloud (letzteres kannst du selbst auf einem Server installieren), …

        Ich möchte ehrlich gesagt überhaupt keine Daten mehr "nur" auf meinem Rechner haben.

        Genau wegen dieses „nur“ unterhalten wir uns doch die ganze Zeit über kontinuierliche Synchronisation mit Cloudspeichern.

        Viele Grüße
        Robert

        1. Hej Robert,

          Ich würde das mit einem eignen V-Server oder Rootserver bei meinem Hoster lösen, […]

          Das Problem dabei ist, dass ich da immer ein FTP Programm benötige um Daten zu sichern bzw. auf diese zuzugreifen.

          Bei jedem Cloud-Dienst brauchst du ein Programm um an deine Daten zu kommen; das kann ein Browser sein, ein SFTP-Programm, ein virtuelles Laufwerk wie bei Dropbox oder ownCloud (letzteres kannst du selbst auf einem Server installieren), …

          Ich kenne keine Möglichkeit, die zwei Wünsche von Sophie (und übrigens auch von mir) mit einer Klappe zu erschlagen.

          1. Auf alle Daten jederzeit bequem von alle Geräten zugreifen (das ist erst mal kein Backup, denn dazu ist es nötig, dass alle Dateien synchron gehalten werden. Wird auf dem Desktop alles verschlüsselt durch einen Trojaner, werden die verschlüsselten Dateien überall hinkopiert - da können Versionierungen wie bei Dropbox helfen, die alle einzeln wieder herzustellen, dürfte aber extrem schwierig bis unmöglich sein.)
          2. Ein klassisches Backup, das inkrementell alle Änderungen möglichst außer dem eigenen Haus sichert, wo die dann auch vor einem Brand, Blitzschlag, Raubzug etc geschützt sind, der in den eigenen Dateien die Originale und Backups vernichten könnte.

          Hier mal der Link zur Cloud-Backup-Lösung von Acronis, die (unter anderem Namen) auch von diversen Providern angeboten wird. So weit ich weiß gibt es ähnliches auch von anderen Anbietern, bin mir aber nicht sicher.

          Marc

          1. Hallo Marc,

            korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege, aber ich kann doch per NFS oder sshfs ein Netzlaufwerk von einem Server via (Inter-) Netz mounten. Dann habe ich keinen lokalen Datenbestand mehr, erkaufe mir das aber mit der Netzlatenz. Auf dem Server kann ich dann eine Versionierung der Datenbestände (als Backup) aufsetzen, um eventuelle Schäden zurückrollen zu können.

            Viele Grüße
            Robert

            1. Hej Robert,

              korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege, [Kauderwelsch]

              Von so was habe ich keine Ahnung - darum nehme ich Lösungen out of the box 😉

              Marc

          2. Hallo

            Bei jedem Cloud-Dienst brauchst du ein Programm um an deine Daten zu kommen; das kann ein Browser sein, ein SFTP-Programm, ein virtuelles Laufwerk wie bei Dropbox oder ownCloud (letzteres kannst du selbst auf einem Server installieren), …

            Ich kenne keine Möglichkeit, die zwei Wünsche von Sophie (und übrigens auch von mir) mit einer Klappe zu erschlagen.

            1. Auf alle Daten jederzeit bequem von alle Geräten zugreifen (das ist erst mal kein Backup, denn dazu ist es nötig, dass alle Dateien synchron gehalten werden. Wird auf dem Desktop alles verschlüsselt durch einen Trojaner, werden die verschlüsselten Dateien überall hinkopiert - da können Versionierungen wie bei Dropbox helfen, die alle einzeln wieder herzustellen, dürfte aber extrem schwierig bis unmöglich sein.)

            Auch OwnCloud und NextCloud haben eine Versionierung an Bord. Diese ist, soweit ich das sehe nur über die Weboberfläche erreichbar, ist aber meiner Meinung nach sehr einfach zu bedienen.

            Versionsliste einer Datei in NextCloud

            Der Zugriff auf die Dateien über die Geräte hinweg erfolgt entweder über diese Weboberfläche oder, was wohl der typischere Weg ist, über das Verzeichnis, das durch die Synchronisierungs-App beliefert wird. OwnCloud und NextCloud kann man, wie schon mehrfach geschrieben wurde, selbst hosten oder bei einem externen Anbieter mieten. Das geht auch in Kombination, da die Client-Apps mehrere Konten verwalten können [1].

            Ein Backup ist das natürlich immer noch nicht.

            Tschö, Auge

            --
            Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
            Toller Dampf voraus von Terry Pratchett

            1. Das gilt zumindest für die nextCloud-Client-Apps für Windows, Linux und Android, die ich aus eigener Nutzung kenne. Ich wüsste allerdings keinen Grund, warum die Apps für andere Betriebssysteme diese Funktion nicht haben sollten. ↩︎

          3. Aloha ;)

            Wird auf dem Desktop alles verschlüsselt durch einen Trojaner, werden die verschlüsselten Dateien überall hinkopiert - da können Versionierungen wie bei Dropbox helfen, die alle einzeln wieder herzustellen, dürfte aber extrem schwierig bis unmöglich sein.)

            Seafile (frei verfügbar, zum selber aufsetzen, mit Multiplattform-Client-Software) kann durch seine Versionierung auch ganze Bibliotheken auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen. Das erschlägt dieses Problem.

            Grüße,

            RIDER

            --
            Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller
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            1. Moin RIDER,

              Seafile (frei verfügbar, zum selber aufsetzen, mit Multiplattform-Client-Software) kann durch seine Versionierung auch ganze Bibliotheken auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen.

              ist das dieses Seafile?

              Viele Grüße
              Robert

              1. Aloha ;)

                Seafile (frei verfügbar, zum selber aufsetzen, mit Multiplattform-Client-Software) kann durch seine Versionierung auch ganze Bibliotheken auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen.

                ist das dieses Seafile?

                Ja, genau dieses.

                Grüße,

                RIDER

                --
                Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller
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  4. Guten Morgen,

    ich habe eine Frage vielleicht kennt sich damit jemand von euch aus. Wenn ich einen Ordner per WinRAR zippe, hat dann ein Erpresser der meine Daten verschlüsselt Zugriff darauf? Ich meine nein?

    1. Moin Sophie,

      Wenn ich einen Ordner per WinRAR zippe, hat dann ein Erpresser der meine Daten verschlüsselt Zugriff darauf? Ich meine nein?

      Eine ZIP-Datei ist eine ganz normale Datei die ganz normal verschlüsselt werden kann. Zippen hilft dir nicht. Versuch lieber, deinen Rechner sicher zu halten, d.h. Vorsicht bei bestimmten Dateitypen per Email oder mit USB-Sticks aus unbekannter Quelle.

      Viele Grüße
      Robert

      1. Hallo Robert,

        ich kann zwar Vorsichtig mit E-Mail Anhängen umgehen kann mir aber nie zu 100% sicher sein was ein User bzw. ein vielleicht zukünftiger Auftraggeber mir schickt.

        Heute z.B. habe ich eine Mail mit 24 Anhängen bekommen:

        • Bilder
        • Videos
        • PDF
        • Word
        • Excel

        Dateien mit der Frage ob ich Interesse für eine Promoveranstaltung habe. Natürlich mache ich solche Anhänge auf, auch wenn ich die Person nicht kenne. Könnte ja ein Job für mich dahinterstecken.

        Außerdem weiß der Absender vielleicht nicht einmal dass er mir gerade ein Virus mitgeschickt hat.

        1. Hallo Sophie,

          ich kann zwar Vorsichtig mit E-Mail Anhängen umgehen kann mir aber nie zu 100% sicher sein was ein User bzw. ein vielleicht zukünftiger Auftraggeber mir schickt.

          wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dir eine virtuelle Maschine einrichten, in der du die Anhänge anschaust.

          Heute z.B. habe ich eine Mail mit 24 Anhängen bekommen:

          • Bilder

          Sind IMHO harmlos, sofern nicht das Programm zum Anzeigen Sicherheitslücken hat.

          • Videos

          Dito.

          • PDF

          Schwer einzuschätzen, weil die Spezifikation wohl so komplex ist, dass man in PDF viel machen kann. Aber wenn du nicht den Adobe Reader verwendest, bist du AFAIK sicherer.

          • Word
          • Excel

          Sind mittlerweile prinzipiell sicher, solange du keine Makros aktivierst! Es gibt Ransomware, die sich per Makro auf deinem Rechner installiert.

          Außerdem weiß der Absender vielleicht nicht einmal dass er mir gerade ein Virus mitgeschickt hat.

          Das ist korrekt, darf aber trotzdem nicht zu deinem Schaden werden.

          Viele Grüße
          Robert

          1. Hallo Robert,

            • PDF

            Schwer einzuschätzen, weil die Spezifikation wohl so komplex ist, dass man in PDF viel machen kann. Aber wenn du nicht den Adobe Reader verwendest, bist du AFAIK sicherer.

            Die anderen sind nicht per se besser, siehe Foxit. Ich würde Sumatra PDF benutzen, der kann wenig (kein Flash, keine Formulare, vor allem kein JavaScript) und bietet daher keine so große Angriffsfläche, ist zum Betrachten von PDFs aber ausreichend. Außerdem ist er freie Software.

            Gruß
            Julius

          2. Heute z.B. habe ich eine Mail mit 24 Anhängen bekommen:

            • Bilder

            Sind IMHO harmlos, sofern nicht das Programm zum Anzeigen Sicherheitslücken hat.

            Ja. Und vor allem wenn man sich die Dateiendung anzeigen lässt (ist im Explorer einzustellen) und weiß, welche Dateiendungen wie gefährlich sind und dass man nicht in jeder Dialogbox sofort auf "Ja" oder "OK" oder "Vernichte mich" klicken muss lebt man relativ sicher. Das Icon für eine harmlose Bilddatei (und jedes andere auch) kann man nämlich auch einer gefährlichen .exe einflanzen.

            Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

            1. Hallo Regina,

              Ja. Und vor allem wenn man sich die Dateiendung anzeigen lässt (ist im Explorer einzustellen) und weiß, welche Dateiendungen wie gefährlich sind und dass man nicht in jeder Dialogbox sofort auf "Ja" oder "OK" oder "Vernichte mich" klicken muss lebt man relativ sicher. Das Icon für eine harmlose Bilddatei (und jedes andere auch) kann man nämlich auch einer gefährlichen .exe einflanzen.

              Wenn MS die Sicherheit ihrer Nutzer ernst nehmen würde, wäre das das erste, was sie in den Voreinstellungen anpassen würden. Ich tue es jedenfalls auf jedem Windows-PC, den ich unter die Finger bekomme.

              Gruß
              Julius

            2. Hej Regina,

              Heute z.B. habe ich eine Mail mit 24 Anhängen bekommen:

              • Bilder

              Sind IMHO harmlos, sofern nicht das Programm zum Anzeigen Sicherheitslücken hat.

              Ja. Und vor allem wenn man sich die Dateiendung anzeigen lässt (ist im Explorer einzustellen) und weiß, welche Dateiendungen wie gefährlich sind und dass man nicht in jeder Dialogbox sofort auf "Ja" oder "OK" oder "Vernichte mich" klicken muss lebt man relativ sicher.

              Ist jpeg kein Problem mehr?

              Marc

              1. Moin Marc,

                betreibst du zu Hause einen IIS mit ASP.Net?

                Viele Grüße
                Robert

                1. Hej Robert,

                  betreibst du zu Hause einen IIS mit ASP.Net?

                  Nein, so was kann ich nicht administrieren. Ich lege mich ins gemachte Bett, heißt ich nutze die Server, die unsere IT bereit stellt - freiberuflich nutze ich die Server, die mein Provider bereit stellt. In beiden Fällen lasse ich administrieren.

                  Das einzige was ich mal auf meinen Rechnern Lokal laufen lasse sind XAMP oder MAMP. In keinem Fall kümmere ich mich da drum — höchsten Pfade anpassen oder so. Das mache ich im Terminal. Wobei ich froh bin, wenn es nicht nötig ist. Ist schon so lange her, dass ich das zuletzt verwendet habe. Ich weiß gar nicht mehr, wie das ging…

                  Marc

                  1. Hallo Marc,

                    Ist jpeg kein Problem mehr? betreibst du zu Hause einen IIS mit ASP.Net?

                    Nein, so was kann ich nicht administrieren.

                    [Zitat ergänzt.]
                    Dann hast du auch kein Problem mit der von dir verlinkten Sicherheitslücke, weil die erstens eine schlampig programmierte ASP.NET-Anwendung und zweitens eine JPEG mit der Dateiendung aspx und Code in einem EXIF-Kommentar erfordert. Das Problem ist also nicht auf JPEG zurückzuführen.

                    Gruß
                    Julius

                    1. Hej Julius,

                      Dann hast du auch kein Problem mit der von dir verlinkten Sicherheitslücke, weil die erstens eine schlampig programmierte ASP.NET-Anwendung und zweitens eine JPEG mit der Dateiendung aspx und Code in einem EXIF-Kommentar erfordert. Das Problem ist also nicht auf JPEG zurückzuführen.

                      Danke für die (freilich etwas seltsame Art der) Erklärung. Wie gesagt habe ich von Servern keine Ahnung q.e.d.

                      Ist das das einzige Sicherheitsproblem von JPEG? - Ich dachte, da hättest auch clientseitig mal Probleme mit gegeben. Aber vielleicht vertu ich mich da…

                      Marc

                      1. Hallo Marc,

                        Das Problem ist also nicht auf JPEG zurückzuführen.

                        Danke für die (freilich etwas seltsame Art der) Erklärung. Wie gesagt habe ich von Servern keine Ahnung q.e.d.

                        Hm, vielleicht sollte ich mal (hoffentlich nicht nur) meine Definition von „Sicherheitslücke in JPEG“ erläutern:
                        Eine Sicherheitslücke in JPEG würde für mich erfordern, dass die Sicherheitslücke direkt im JPEG-Standard steckt. Beispiel: Wir definieren eine Art Dokumentformat (sowas wie PDF) auf Basis einer ausführbaren Datei (unter Windows u.a. .exe), dann steckt im Format selbst die Sicherheitslücke, weil eine ausführbare Datei ja alles Mögliche auf dem System des Nutzers tun darf und nicht darauf beschränkt ist, brav ein Dokument anzuzeigen.

                        Unter Windows gibt es sowas tatsächlich, fällt mir gerade wieder ein: .scr-Dateien – Das sind Bildschirmschoner, sie können aber auch Code enthalten und sind unter Windows standardmäßig ausführbar. Da ist die Sicherheitslücke quasi schon in den Eigenschaften der Datei enthalten und damit nur durch Redefinition des Formats ausmerzbar, aber nicht sinnvoll[1] durch Patchen der öffnenden Software. Wird auch von Malware benutzt (hier spielt mal wieder mit rein, dass Windows bekannte Dateiendungen standardmäßig nicht anzeigt...).

                        Ist das das einzige Sicherheitsproblem von JPEG? - Ich dachte, da hättest auch clientseitig mal Probleme mit gegeben. Aber vielleicht vertu ich mich da…

                        Nein, du hast schon recht: Es gab schon häufiger Sicherheitslücken in JPEGs verarbeitender Software. In die Kategorie fallen das von dir verlinkte Beispiel und Sicherheitslücken in JPEG-Bibliotheken von Windows.

                        Gruß
                        Julius



                        1. ... denn dann würden ja Bildschirmschoner nicht mehr funktionieren und vorhandene scr-Dateien würden ihres Nutzens beraubt. ↩︎

                        1. Moin Julius, Moin Marc,

                          Eine Sicherheitslücke in JPEG würde für mich erfordern, dass die Sicherheitslücke direkt im JPEG-Standard steckt.

                          Ein Beispiel: Im Windows Meta File gab es aus historischen Gründen eine Sicherheitslücke, die seinerzeit alle Windows-Versionen betroffen hat.

                          Unter Windows gibt es sowas tatsächlich, fällt mir gerade wieder ein: .scr-Dateien – Das sind Bildschirmschoner, sie können aber auch Code enthalten und sind unter Windows standardmäßig ausführbar.

                          Bildschirmschoner sind unter Windows ganz normale ausführbare Dateien, die statt auf .exe auf .scr enden.

                          Viele Grüße
                          Robert

                  2. Hallo Marc,

                    betreibst du zu Hause einen IIS mit ASP.Net?

                    Nein, […]

                    dann betrifft dich die von dir genannte Lücke auch nicht.

                    Viele Grüße
                    Robert

  5. Hallo zusammen,

    gerade folgenden Bericht gelesen: Nutzer lud Pornos mit einer Dauer von 293 Jahren in Amazons Cloud hoch^

    Das könnte auch daran liegen, dass einige Nutzer die Freiheit etwas zu sehr ausnutzten. Wie Beaston02, ein User der Internet-Plattform Reddit, der 1,8 Petabyte (1 Petabyte entspricht 1.000 Terabyte) Pornovideos auf die Amazon-Server geladen hat.

    Da stellt sich mir die Frage, wenn Amazon nicht eingeschritten ist, der Speicherplatz wohl vorrätig war, wie viel Speicherplatz haben solche Unternehmen wie Amazon, Google, Apple und Co? Ich meine, es muss doch irgendwann eine Grenze geben? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen.

    Selbst kleine Provider in Amerika bieten "unlimitierten" Speicherplatz für wenig Geld an. Irgendwo muss es doch eine Grenze geben?

    1. Hej Sophie,

      Selbst kleine Provider in Amerika bieten "unlimitierten" Speicherplatz für wenig Geld an. Irgendwo muss es doch eine Grenze geben?

      Klar, aber Millionen Benutzer und große Firman haben zusammen schon einen erheblichen Soeicherbedarf und der ist auch in der Realität eigentlich unbegrenzt. Der Trick: man kann jederzeit Festplatten und SSDs nachkaufen und einbauen. Aber das ist gar nicht nötig, weil selbst der Typ mit den 293 Jahren Filmmaterial hat ja nur eine endliche Menge an Platz belegt und die meisten Menschen brauchen halt nur einige wenige Gigabyte oder nutzen den Speicher auch gar nicht. Die bezahlen dann das mit, was die Vielnutzer brauchen. Ist eine Mischkalkulation…

      Um zu "unserem Mail-Beispiel" zurückzukommen. Ich bin erst vor kurzem umgezogen zu MS und mein 50GByte-Postfach ist noch fast leer. Obwohl ich theoretisch 50GByte nutzen darf, kriege ich die ja gar nicht voll, selbst wenn ich wollte. 😉

      Das dauert Jahre (ist ja auch der Grund, warum ich das Postfach habe: damit ich erst mal ein paar Jahre Ruhe habe)…

      Marc

      1. Hallo Marc,

        Um zu "unserem Mail-Beispiel" zurückzukommen. Ich bin erst vor kurzem umgezogen zu MS und mein 50GByte-Postfach ist noch fast leer. Obwohl ich theoretisch 50GByte nutzen darf, kriege ich die ja gar nicht voll, selbst wenn ich wollte. 😉

        ich werde am Wochenende auch zu MS zuziehen. Hatte vorhin ein sehr nettes Telefongespräch mit einem MS Mitarbeiter. Der hat mir das mit der @onmicrosoft.com Domain erklärt. Diese ist beim Einrichten automatisch mit dabei. Selbstverständlich muss diese nicht genutzt werden. Ich kann eine (meine) Domain einfach hinzufügen und bei All-Inkl ein paar MX und TXT Einträge ändern und schon kann ich das 50 GB Postfach mit meiner persönlichen Mail Adresse nutzen.

        Zum Schluss habe ich ihm noch von meinem Erlebnis mit dem Datenverlust erklärt. Er meinte da brauche ich mir keine Sorgen machen, bei MS kommen keine Daten weg. Da soll ich ganz beruhig sein. Das gleiche gilt auch für meine Mails. Absolute Datensicherheit.

        1. Tach!

          Absolute Datensicherheit.

          Gibt es nicht. Aber man kann Vorkehrungen treffen, dass im Falle des Verlusts eine Kopie bereitsteht, oder mehrere. Das muss natürlich so geplant sein, dass selbst ein ganzes Rechenzentrum ausfallen kann und dann ein anderes einspringt. Wenn aber zufällig (oder gezielt) alle Rechenzentren mit den Kopien gleichzeitig ausfallen, und unwiederbringlichen Schaden an den Datenträgern auftreten, dann war es das. Die Wahrscheinlichkeit ist aber eher gering. Unter normalen Umständen. Hofft man zumindest. Jedenfalls steht garantiert kein "absolut" in deinem Vertag, sondern nur die Zahl 99 mit einer mehr oder weniger großen Menge weiterer Neunen hinterm Komma.

          dedlfix.

        2. Hallo Sophie,

          was sagt MS zum Thema Schadenersatz und dessen Limitierung, wenn DOCH Daten wegkommen?

          Rolf

          --
          Dosen sind silbern
          1. Hallo Rolf,

            habe ich ehrlich gesagt nicht gefragt. Aber ich denke MS kann sich dieses nicht erlauben dass irgendwelche Daten weg kommen.

            1. Aber ich denke MS kann sich dieses nicht erlauben dass irgendwelche Daten weg kommen.

              Das hat man von Strato auch mal gedacht (2001). Wirklich (2003).

              1. Du willst jetzt nicht ernsthaft Strato mit Microsoft vergleichen?

                1. Du willst jetzt nicht ernsthaft Strato mit Microsoft vergleichen?

                  Das will und kann ich. Gemeinsamkeiten:

                  Beide (Strato gehört jetzt zu United Internet) sind an der Börse notierte Aktiengesellschaften. Beide sind also Firmen, die Aktionären Dividende zahlen und deren Vorstände/Aufsichtsräte/Geschäftsführung von den Aktionären bestellt und bezahlt werden.

                  Beide sind also Firmen, die von Kunden möglichst viel Geld erlangen und für die Leistungen möglichst wenig Geld ausgeben wollen. Das bringt die systemimmanente Gewinnerzielungsabsicht eben mit sich.

                  1. Hej Regina,

                    Du willst jetzt nicht ernsthaft Strato mit Microsoft vergleichen?

                    Das will und kann ich. Gemeinsamkeiten:

                    Und was ist mit den Unterschieden? — Oder willst du behaupten, die gäbe es nicht?

                    Jede halbe Wahrheit ist auch nur eine Lüge…

                    Marc

                    1. Und was ist mit den Unterschieden? — Oder willst du behaupten, die gäbe es nicht?

                      Natürlich gibt es Unterschiede. Microsoft sitzt in den USA und United Internet (dazu gehört Strato) im ach so seriösen Deutschland mit all seinen Ingenieuren, Doktoren, Dichtern und Richtern, Denkern und Bedenkenträgern… und, ach, auch Ökonomen.

                      "Vergleichen" beinhaltet doch gerade das Herausfinden von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Sophie hat mit "Du willst jetzt nicht ernsthaft Strato mit Microsoft vergleichen?" aber implizit behauptet, dass die Unterschiede so gewaltig wären, dass sich ein Vergleich erübrigt oder sogar verbietet. (Die Äußerung ist "klassisch") Ich habe zeigen wollen, dass infolge der identischen ökonomischen und juristischen Prämissen ein Vergleich nicht unangebracht ist.

                      Ich wüsste übrigens auch nicht, warum ich einer von Microsoft betriebenen Cloud weiter trauen sollte als ich ein Rechenzentrum voller Windows-Server werfen kann.

                      1. Ich wüsste übrigens auch nicht, warum ich einer von Microsoft betriebenen Cloud weiter trauen sollte als ich ein Rechenzentrum voller Windows-Server werfen kann.

                        Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass Microsoft was Datensicherheit / Verfügbarkeit weit vor einem kleinen deutschen Hoster liegt. Das Cloud Geschäft wird für Microsoft immer wichtiger.

                        1. Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass Microsoft was Datensicherheit / Verfügbarkeit weit vor einem kleinen deutschen Hoster liegt.

                          Wie das halt mit Meinungen so ist. Ich gehe indes davon aus, dass die Datensicherheit bei "meinem" (ich bin da nur Kunde), noch viel kleinerem deutschen Hoster (Variomedia AG) weit vor der von Microsoft liegt. Begründen kann ich das ebensowenig wie Du. Aber ich habe das von eigener Erfahrung bestätigte Gefühl, "die reißen sich für die Kunden voll den Arsch auf" statt sich selbst beeindruckend bunte und verwirrend animierte Webseiten zu basteln... Es ist noch gar nicht so lange her, da hat der damalige Co-Chef und jetzige Vorstand Marten Lehmann noch persönlich auf eine Anfrage von mir geantwortet und sich des geschilderten Problems auch angenommen und es binnen Minuten(!) gelöst statt mir Euphemismen "um die Ohren zu hauen".

                          Die weitaus größere Telekom kam mir mal damit, dass Linux-Server ein "künftiges Produkt" seien, worauf hin mein Kunde dann ganz schnell kein Telekom-Kunde mehr war.

                          Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

                          1. Hej Regina,

                            Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass Microsoft was Datensicherheit / Verfügbarkeit weit vor einem kleinen deutschen Hoster liegt.

                            Wie das halt mit Meinungen so ist. Ich gehe indes davon aus, dass die Datensicherheit bei "meinem" (ich bin da nur Kunde), noch viel kleinerem deutschen Hoster (Variomedia AG) weit vor der von Microsoft liegt. Begründen kann ich das ebensowenig wie Du. Aber ich habe das von eigener Erfahrung bestätigte Gefühl, "die reißen sich für die Kunden voll den Arsch auf" statt sich selbst beeindruckend bunte und verwirrend animierte Webseiten zu basteln…

                            Was hat denn das nun mit Datensicherheit zu tun?

                            Es ist noch gar nicht so lange her, da hat der damalige Co-Chef und jetzige Vorstand Marten Lehmann noch persönlich auf eine Anfrage von mir geantwortet und sich des geschilderten Problems auch angenommen und es binnen Minuten(!) gelöst statt mir Euphemismen "um die Ohren zu hauen".

                            Sophie hat inzwischen vermutlich mehr Erfahrung mit dem ausgezeichneten MS-Service als du.

                            Dennoch gebe ich dir recht, dass Größe kein Qualitätsmerkmal ist.

                            Die weitaus größere Telekom kam mir mal damit, dass Linux-Server ein "künftiges Produkt" seien, worauf hin mein Kunde dann ganz schnell kein Telekom-Kunde mehr war.

                            Logisch. Wenn ich Mohnbrötchen will, gehe ich auch nicht zu einem Bäcker, der nur Sesambrötchen im Angebot hat.

                            Marc

                            1. Sophie hat inzwischen vermutlich mehr Erfahrung mit dem ausgezeichneten MS-Service als du.

                              Keine Ahnung. Ich werde auch nichts negatives über den MS-Support behaupten. Mein letztes Problem mit der (zu oft erfolgten) Aktivierung von Windows auf VM-Ware konnte der Support schnell lösen. Wahrscheinlich stehe ich jetzt mit meiner Maschinen-ID in einer Tabelle von Typen, die ihr ehrlich erworbenes Windows halt bis zu 3 mal am Tag neu installieren.

                              Trotzdem kommt mir Windows nicht produktiv ins Haus. Denn selbst wenn es viel besser geworden sein sollte, dann habe ich über Windows schon mehr vergessen als sehr viele andere je wussten. Es ist also schon mal bequemer bei Linux zu bleiben.

                              1. Hej Regina,

                                Trotzdem kommt mir Windows nicht produktiv ins Haus.

                                Mir auch nicht. Im Nachhinein erstaunt es mich, wie viel Zeit ich in dieses System investiert habe, einfach so hinnehmend, dass Windows diese Streicheleinheiten halt braucht. Wobei ich ja an anderer Stelle schon schrieb, dass MS nicht zu beneiden ist, denn viele Abstürze und Ungereimtheiten werden durch schlecht programmierte Software von Drittherstellern und der Masse der Hardware-Hersteller verursacht, die sich nicht an Referenz-Designs, Richtlinien oder Vorgaben halten.

                                Unter Linux läuft ein Großteil der verfügbaren Hardware gar nicht oder noch schlechter, MacOs muss man auf den meisten Systemen gar nicht erst versuchen zu installieren.

                                Insofern Hut ab von dem was MS da als Basis bereitstellt.

                                Nur warum soll ich meine Zeit opfern um ein Betriebssystem bei mir am Laufen zu halten, das einen Haufen Soft- und Hardware unterstützt, die ich gar nicht habe?

                                Denn selbst wenn es viel besser geworden sein sollte, dann habe ich über Windows schon mehr vergessen als sehr viele andere je wussten. Es ist also schon mal bequemer bei Linux zu bleiben.

                                Ein guter Grund. Ich weiß von MacOS vermutlich nicht mal halb so viel wie du jetzt noch von Windows weißt - und es läuft trotzdem 😉

                                Und zwar wie Schmitz Katze! Sogar die Beta!

                                Marc

                                1. Unter Linux läuft ein Großteil der verfügbaren Hardware gar nicht oder noch schlechter,

                                  Also meine USB 3.1-Karte habe ich zum Laufen bekommen in dem ich einen aktuellen Kernel (damals 4.8) installiert habe. Das ging sehr viel einfacher und schneller als ein Umstieg von Windows 8.0 auf 8.1 …

                                  Ansonsten kaufe ich halt Hardware nur wenn die laut Hersteller auch mit Macs läuft, dann geht das Zeug regelmäßig auch mit Linux. Ist das nicht zu ergründen gibt es meist im Internet bzw. bei den Produktbewertungen (Amazon!) einen Hinweis (z.B. für die voriges Jahr erworbene GPS-Maus) ob oder wie das Zeug mit Linux funktioniert oder halt sogar die Firmware (eine Art Treiber).

                                  Und Notebooks kaufe ich im Hinblick auf "ungewöhnliche Hardware" nur von Dell oder Lenovo.

                                  1. Hej Regina,

                                    [Es gibt auch Hardware, die unter Linux funktioniert - man muss allerdings gezielt danach suchen]

                                    Ich weiß, daher schrieb ich:

                                    Unter Linux läuft ein Großteil der verfügbaren Hardware gar nicht oder noch schlechter,

                                    Allerdings hast du dich in erster Linie auf Einzelkomponenten bezogen, während ich mehr Komplettsysteme im Kopf hatte. Und bisher habe ich noch keinen einzigen Test eines dedizierten Linux-Notebooks gelesen, in dem alle Komponenten funktioniert hätten.

                                    Auch nicht von Dell oder Lenovo. Mag sein, dass es (für Dich und mich) nur Kleinigkeiten sind (ich jedenfalls hätte mit den Einschränkungen leben können), aber mein Punkt war, dass Ms es hinkriegt, dass all das unter Windows läuft und meistens sogar noch stabil — und ohne Einschränkungen. Nur dafür habe ich Respekt gezollt!

                                    Ich wollte dir Linux nicht schlecht reden. Sicher hast du gute Gründe damit zu arbeiten - ich habe gute Gründe, es nicht (mehr) zu tun.

                                    Marc

                                    1. Allerdings hast du dich in erster Linie auf Einzelkomponenten bezogen, während ich mehr Komplettsysteme im Kopf hatte. Und bisher habe ich noch keinen einzigen Test eines dedizierten Linux-Notebooks gelesen, in dem alle Komponenten funktioniert hätten.

                                      Ich weiß nicht so ganz genau, was die alle machen. Hier meine Liste:

                                      Lenovo T71 "mit unterschiedlichen Ausstattungen": Ubuntu drauf. Geht alles "out of the box" (wlan, lan, Kamera, zweiter Bildschirm, spezielle Tasten, Sound). Habe allerdings Nvidia-Treiber installiert wegen dem zweiten Bildschirm. Soll nicht mehr nötig sein.

                                      Lenovo T500 "mit allem drin was bestellbar war": Ubuntu drauf. Geht alles "out of the box" (wwan/umts in D, F, ES, P; wlan, lan, Kamera, zweiter Bildschirm (Grafik von Intel), spezielle Tasten, Sound)

                                      Lenovo T530 mit sehr schmaler Ausstattung: Ubuntu drauf. Geht alles "out of the box" (wlan, lan, sound, spezielle Tasten). Bis auf den zweiten Bildschirm. Der geht aber auch nicht unter Windows: Der Käufer hat die zu billige Grafik gewählt.

                                      Die Lenovos wurden sämtlich als Leasingrückläufer gekauft. Die Entwickler hatten also etwas Zeit.

                                      Acer E-510 (so ein Billig-Ding aus dem Blödmarkt als Notkauf): Ubuntu drauf. Geht alles "out of the box" (wlan, lan, sound, zweiter Monitor, nicht alle Zusatz-Tasten).

                                      Dell sonstwas (Leihgerät): Mal eben rasch Ubuntu drauf. "out of the box" gehen wlan, lan, sound. Der Rest wurde nicht genutzt. Es gingen wohl nicht alle Zusatz-Tasten aber das wird wohl mit geringem Aufwand hinzubekommen sein.

                                      1. Hej Regina,

                                        Allerdings hast du dich in erster Linie auf Einzelkomponenten bezogen, während ich mehr Komplettsysteme im Kopf hatte. Und bisher habe ich noch keinen einzigen Test eines dedizierten Linux-Notebooks gelesen, in dem alle Komponenten funktioniert hätten.

                                        Ich weiß nicht so ganz genau, was die alle machen. Hier meine Liste:

                                        Die enthält aber auch allerhand Zugeständnisse, wie "Sondertasten" gehen nicht. WLAN, Sound und zwei Monitore sind auch längst nicht alles. Nicht erst seit 2010 lese ich regelmässig, dass Linux-Notebooks in c't-Tests scheitern

                                        Meine Erfahrungen decken sich damit. Akkulaufzeiten und 3D-Performanz sind in der Regel geringer (wobei das letztere für mich egal ist - für andere halt nicht) und andere Nachteile führen ja auch zu einem eingeschränkten Nutzererlebnis/Brauchbarkeit. Auch wenn prinzipiell Akku und GraKA auch unter Linux seine Arbeit verrichten.

                                        Habe schon so unerklärliche Sachen gehabt, wie die dass sich zwei Distributionen nach einer Weile nicht mehr aktualisieren ließen (Linux Mint und Ubuntu waren das).

                                        Vielleicht gäbe es da andere Wege, als die distributionseigenen Standard-GUI-Tools, aber was für Dich "wenig Aufwand" bedeutet ist für jemanden, der keine Zeit und Lust hat, sich mit dem System zu beschäftigen, eine unüberwindbare Hürde.

                                        Ich erwarte: It just works! 😉

                                        Aber ich bin da auch etwas verwöhnt: "anschalten und sofort produktiv sein" möchte ich gegen nichts mehr eintauschen. Selbst die Auswahl der Distribution überfordert mich bereits.

                                        Marc

                                        1. Nicht erst seit 2010 lese ich regelmässig, dass Linux-Notebooks in c't-Tests scheitern

                                          Naja. Das scheint aber auch den Leuten zu liegen, welche das Mustersetup bauen.

                                          Akkulaufzeiten

                                          Aktuelle Kernel installieren!

                                          und 3D-Performanz

                                          Aktuelle Kernel installieren!

                                          Habe schon so unerklärliche Sachen gehabt, wie die dass sich zwei Distributionen nach einer Weile nicht mehr aktualisieren ließen (Linux Mint und Ubuntu waren das).

                                          Nicht unerklärlich. Häufigste Ursachen:

                                          • keine LTS-Version installiert, Unterstützungszeitraum ist "abgelaufen, Fremdrepos mit kaputten Abhängigkeiten.
                                          • /boot war voll (sudo apt autoremove behebt das)

                                          Vielleicht gäbe es da andere Wege, als die distributionseigenen Standard-GUI-Tools, aber was für Dich "wenig Aufwand" bedeutet ist für jemanden, der keine Zeit und Lust hat, sich mit dem System zu beschäftigen, eine unüberwindbare Hürde.

                                          Eine Hürde, aber keine unüberwindbare.

                                          Selbst die Auswahl der Distribution überfordert mich bereits.

                                          Also mir ist die inzwischen egal. Mein Umgang mit ubuntu/debian ist zwar flüssiger aber der mit Red Hat (und Derivaten) oder Suse erscheint meinen Kursteilnehmern den Bewertungen nach als "sehr gut".

                                          Ich habe nichts gegen Mac-Benutzer. Ich frage mich nur was jemand macht, der stets nur will, dass es einfach nur "out of the box" läuft, macht, falls Probleme oder nicht per Klick realisierbare Wünsche auftreten. Gibt es für Macianer sowas wie den ADAC für Autofahrer?

                                          1. Hej Regina,

                                            Nicht erst seit 2010 lese ich regelmässig, dass Linux-Notebooks in c't-Tests scheitern

                                            Naja. Das scheint aber auch den Leuten zu liegen, welche das Mustersetup bauen.

                                            Dell?!? Lenovo?!?

                                            Habe schon so unerklärliche Sachen gehabt, wie die dass sich zwei Distributionen nach einer Weile nicht mehr aktualisieren ließen (Linux Mint und Ubuntu waren das).

                                            Nicht unerklärlich. Häufigste Ursachen:

                                            • keine LTS-Version installiert, Unterstützungszeitraum ist "abgelaufen, Fremdrepos mit kaputten Abhängigkeiten.

                                            Habe definitiv bei Ubuntu die LTS installiert, bei Mint weiß ich nicht mehr, ob es so was gibt.

                                            • /boot war voll (sudo apt autoremove behebt das)

                                            Dann muss das System eine entsprechende Fehlermeldung ausgeben und Hilfe zur Reparatur anbieten!

                                            Ich habe nichts gegen Mac-Benutzer. Ich frage mich nur was jemand macht, der stets nur will, dass es einfach nur "out of the box" läuft, macht, falls Probleme oder nicht per Klick realisierbare Wünsche auftreten. Gibt es für Macianer sowas wie den ADAC für Autofahrer?

                                            Das nennt sich bei Apple „Support“…

                                            Ansonsten gibt es zahlreiche kostenlose Bildungsangebote für alle die wollen, online wie im Real Life — von der Bedienung des mitgelieferten Screenreaders über die Erläuterung der Apple-Apps bis hin zur Programmierung von Apps mit Swift.

                                            Vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen ist eigentlich was dabei und das System selber ist auch gut dokumentiert. Dank einer stabilen Community gibt es natürlich auch genug Fachzeitschriften und Foren rund um alle Apple-Themen. Der Punkt ist: man braucht das alles extrem selten!

                                            Dir mag die Beschäftigung mit dem System ja Spaß machen und das ist für mich vollkommen in Ordnung so.

                                            Doof wäre eigentlich nur, wenn man diese Wahl nicht mehr hätte!

                                            Marc

                                              • /boot war voll (sudo apt autoremove behebt das)

                                              Dann muss das System eine entsprechende Fehlermeldung ausgeben und Hilfe zur Reparatur anbieten!

                                              Tja. Da hast Du recht. Das haben die Entwickler der bequem erscheinenden, grafischen Klickibunti-Tools irgendwie übersehen. Zumindest in Synaptic kann man sich die Ausgaben der virtuellen Konsole (in der tatsächlich apt bzw. deb läuft) anzeigen lassen und da dürfte dann stehen, dass das Update am fehlenden Speicherplatz scheitert. Aufräumen kann Syn-apt-ic (warum auch immer) nicht. Der Ubuntu-Installer noch weniger. Die Bestätigung für die volle Partition liefert dann df -h /boot (oder halt was grafisches ... aber bis ich das erklickt habe hab ich die Konsole schon längst gequält) und leider muss man wissen, dass apt autoremove (auch) die alten Kernel (bis auf den aktuellen und dessen Vorgänger) rausräumt.

                                              Hinzu kommt, dass Ubuntu den Ordner /boot (für Kernel und Grub) mehr oder weniger grundlos als eigene Partition einrichtet wenn man beim Setup den "Dödl-Modus" wählt ("Mach einfach!"-Taste). Immerhin wird dann nämlich auch keines der Dateisysteme verwendet, die der von Ubuntu kompilierte Kernel nicht lesen kann ohne Kernelmodule zu bemühen.

                                              Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

                                        2. Hallo marctrix,

                                          ich will mich gar nicht groß einmischen in die Diskussion, da ich sie müßig finde (du wirst die Linux-Fraktion nicht überzeugen und die Linux-Fraktion wird dich nicht überzeugen und einen möglichen Erkenntnis-Gewinn kann ich nicht erkennen). Aber eins muss ich doch loswerden:

                                          Ich erwarte: It just works! 😉

                                          „It just works“ ist doch eine Lüge… ich hatte mit meinem macOS bereits diverse, sehr schwer nachvollziehbare Probleme, die ich unter Linux nie hatte. Dafür hatte ich unter Linux echte Probleme, die ich unter macOS nie hatte.

                                          Die Probleme unterscheiden sich nur in ihrer Art, welches System man nutzt hängt dann davon ab, welche Art von Problemen man bevorzugt… „all hardware sucks, all software sucks.“

                                          LG,
                                          CK

                                          1. Hej Christian,

                                            Ich erwarte: It just works! 😉

                                            „It just works“ ist doch eine Lüge… „all hardware sucks, all software sucks.“

                                            Ich möchte niemanden überzeugen. Es geht mir nur darum, dass Linux eine dauernde und intensive Beschäftigung mit dem OS selbst benötigt. Und dass das verlorene Lebenszeit ist, wenn man es nicht

                                            1. aus Spaß an der Freude
                                            2. aus beruflichen Gründen

                                            Sowieso machen will oder muss.

                                            Und was die Fehler angeht. Ja, die hat jedes System. Was ich aber sagen kann: noch nie habe ich mich mehr mit meiner eigentlichen Arbeit und weniger mit meinem Computer beschäftigt!

                                            Und die Einarbeitungszeit war für einen Computer-Nutzer wie mich nicht größer als nach dem Umstieg von xp auf Vista.

                                            Marc

                                            Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

                                            1. Hallo marctrix,

                                              Ich erwarte: It just works! 😉

                                              „It just works“ ist doch eine Lüge… „all hardware sucks, all software sucks.“

                                              Ich möchte niemanden überzeugen. Es geht mir nur darum, dass Linux eine dauernde und intensive Beschäftigung mit dem OS selbst benötigt.

                                              Und davon versuchst du andere zu überzeugen. 😉 Was dir halt nicht gelingen wird, da die Erfahrungen so unterschiedlich sind. Ich beschäftige mich kaum mit meinen Kinux-Kisten. Die laufen einfach, stabil und zuverlässig.

                                              Um macOS muss ich mich dagegen mindestens einmal die Woche kümmern: immer dann, wenn es das TimeMachine-Backup kaputt gemacht hat.

                                              Unter uns Beetschwestern: auf TM würde ich mich nicht verlassen an deiner Stelle… das ist einfach zu unzuverlässig. Such mal im Netz danach. Die Probleme sind mannigfaltig und zahlreich… ich nutze deshalb zusätzlich Arq.

                                              Und was die Fehler angeht. Ja, die hat jedes System. Was ich aber sagen kann: noch nie habe ich mich mehr mit meiner eigentlichen Arbeit und weniger mit meinem Computer beschäftigt!

                                              Das ist schön. Dann hat Apple genau deinen use case getroffen, Glückwunsch! Gut, dass du dein auf dich passendes System gefunden hast.

                                              Und jetzt schau mal über den Tellerrand auf den use case anderer Leute 😜

                                              Ich könnte dir z.B. erzählen, dass wir in der Firma nur Linux als Desktop einsetzen. Und dass die User damit zufrieden sind. Oder dass wir unserer Schwiegermutter Ubuntu auf ihr altes Thinkpad x201 geworfen haben und sie sich freut wie ein Schneekönig, weil sie kein Geld ausgeben muss und alles so schnell ist auf einmal.

                                              Die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich. Und das ist ok. Man sollte nur davon Abschied nehmen zu glauben, der eigene Weg sei der bessere für einen dritten. Ob das der Fall ist, ist ungewiss bis Kenntnis der genauen Umstände.

                                              LG,
                                              CK

                                              1. Hej Christian,

                                                Ich erwarte: It just works! 😉

                                                „It just works“ ist doch eine Lüge… „all hardware sucks, all software sucks.“

                                                Ich möchte niemanden überzeugen. Es geht mir nur darum, dass Linux eine dauernde und intensive Beschäftigung mit dem OS selbst benötigt.

                                                Und davon versuchst du andere zu überzeugen. 😉

                                                Ja — Leute, die sich schon so gut auskennen mit Ihrem System, dass sie gar nicht mehr merken, wenn sie hier oder da mal eben einen Befehl aus dem Kopf in die Konsole schreiben.

                                                Weil Regina den Vergleich mit den Autos brachte. Habe gerade einen YouTube-Film gesehen über alte Autos (die nie kaputt gegangen sind) und neue Autos, die ständig kaputt sind. Fazit: neue Autos sind zuverlässiger, allerdings schleppen sie viel mehr Zeug mit sich rum und sind kompliziert. Früher hat der Farmer selbst zum Schraubenschlüssel gegriffen, wenn sein Defender mal wieder gestreikt hat und das war oft der Fall. Aber nur weil man mal ein paar Schrauben nachzieht oder einen Keilriemen wechselt, kann man doch nicht sagen, der ganze Wagen sei kaputt! 😉

                                                Was dir halt nicht gelingen wird, da die Erfahrungen so unterschiedlich sind. Ich beschäftige mich kaum mit meinen Kinux-Kisten. Die laufen einfach, stabil und zuverlässig.

                                                Keine Ahnung warum ich dann so oft gescheitert bin…

                                                Um macOS muss ich mich dagegen mindestens einmal die Woche kümmern: immer dann, wenn es das TimeMachine-Backup kaputt gemacht hat.

                                                Hmmm - passierte mir nie. Vielleicht falsche Festplatte? Bei mir laufen drei problemlos: ein Mac wird auf ein TimeCapsule gesichert, zwei auf USB-Festplatten.

                                                Unter uns Beetschwestern: auf TM würde ich mich nicht verlassen an deiner Stelle… das ist einfach zu unzuverlässig. Such mal im Netz danach. Die Probleme sind mannigfaltig und zahlreich… ich nutze deshalb zusätzlich Arq.

                                                Danke für den Hinweis, ich sichere zusätzlich in die Cloud — dreifach…

                                                Obwohl ich noch keine Probleme mit TM hatte. Bin ich eigentlich paranoid?!?

                                                Und was die Fehler angeht. Ja, die hat jedes System. Was ich aber sagen kann: noch nie habe ich mich mehr mit meiner eigentlichen Arbeit und weniger mit meinem Computer beschäftigt!

                                                Das ist schön. Dann hat Apple genau deinen use case getroffen, Glückwunsch! Gut, dass du dein auf dich passendes System gefunden hast.

                                                Ja, schade, dass ich es nicht früher gefunden habe!

                                                Und jetzt schau mal über den Tellerrand auf den use case anderer Leute 😜

                                                Das tu ich doch die ganze Zeit — aber Regina ist so it ihrem eigenen Teller beschäftigt, dass wir uns nur darüber unterhalten…

                                                😉

                                                Ich könnte dir z.B. erzählen, dass wir in der Firma nur Linux als Desktop einsetzen. Und dass die User damit zufrieden sind.

                                                Cool - machst du das für mich auch? Da habe ich überhaupt nichts gegen!

                                                Oder dass wir unserer Schwiegermutter Ubuntu auf ihr altes Thinkpad x201 geworfen haben und sie sich freut wie ein Schneekönig, weil sie kein Geld ausgeben muss und alles so schnell ist auf einmal.

                                                Darfst gerne mit mir experimentieren. Ich habe noch so diverse alte Kisten hier rumstehen, die du alle voll mit unterschiedlichsten Distributionen packen kannst. Mit Sicherheit sind hier und da sogar noch welche drauf. eeebuntu zum Beispiel auf meinem - na du hast es sicher schon erraten, auf was für einer Hardware das läuft… 😉

                                                Die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich. Und das ist ok. Man sollte nur davon Abschied nehmen zu glauben, der eigene Weg sei der bessere für einen dritten. Ob das der Fall ist, ist ungewiss bis Kenntnis der genauen Umstände.

                                                Deine Worte in Reginas Ohren. Mehr will ich eigentlich gar nicht sagen…

                                                Marc

                                                1. Hallo marctrix,

                                                  Ich erwarte: It just works! 😉

                                                  „It just works“ ist doch eine Lüge… „all hardware sucks, all software sucks.“

                                                  Ich möchte niemanden überzeugen. Es geht mir nur darum, dass Linux eine dauernde und intensive Beschäftigung mit dem OS selbst benötigt.

                                                  Und davon versuchst du andere zu überzeugen. 😉

                                                  Ja

                                                  Ja sag ich doch! 😂

                                                  Was dir halt nicht gelingen wird, da die Erfahrungen so unterschiedlich sind. Ich beschäftige mich kaum mit meinen Kinux-Kisten. Die laufen einfach, stabil und zuverlässig.

                                                  Keine Ahnung warum ich dann so oft gescheitert bin…

                                                  Kann ich auch nicht beurteilen. Ich weiß ja nicht, was du so machst! 😝 Aber das ist es doch auch, was ich sage. Die Erfahrungen und Voraussetzungen sind halt unterschiedlich. Du gehst an Dinge offensichtlich anders heran als ich und fällst damit bei Linux auf die Nase: deine Herangehensweise ist damit offensichtlich inkompatibel zu der von vielen Linux-Systemen erwarteten Verhaltensweise. Daran ist ja auch nichts schlechtes: dafür haben wir ja die Wahl zwischen verschiedenen Systemen.

                                                  Um macOS muss ich mich dagegen mindestens einmal die Woche kümmern: immer dann, wenn es das TimeMachine-Backup kaputt gemacht hat.

                                                  Hmmm - passierte mir nie. Vielleicht falsche Festplatte?

                                                  Nein, Bugs in TimeMachine. Wie gesagt, such mal bei Google damit. Sogar Gruber hat sich darüber schon beschwert… 😉

                                                  Bei mir laufen drei problemlos:

                                                  Sagen wir es so: sie scheinen problemlos zu laufen. Eines der Symptome ist, dass Dateien im Backup auf einmal leer sind. Hast du das überprüft?

                                                  Verlass dich nicht darauf, das ist eine freundlich gemeinte Warnung geboren aus der Erfahrung eines kaputten Backups.

                                                  Unter uns Beetschwestern: auf TM würde ich mich nicht verlassen an deiner Stelle… das ist einfach zu unzuverlässig. Such mal im Netz danach. Die Probleme sind mannigfaltig und zahlreich… ich nutze deshalb zusätzlich Arq.

                                                  Danke für den Hinweis, ich sichere zusätzlich in die Cloud — dreifach…

                                                  Sehr gut 👍 wie gesagt, ich kann hier auch Arq wärmstens ans Herz legen.

                                                  Bin ich eigentlich paranoid?!?

                                                  Beim Thema Backups kann man nicht paranoid genug sein.

                                                  Und jetzt schau mal über den Tellerrand auf den use case anderer Leute 😜

                                                  Das tu ich doch die ganze Zeit — aber Regina ist so it ihrem eigenen Teller beschäftigt, dass wir uns nur darüber unterhalten…

                                                  Äh, das machte hier aber ganz und gar nicht den Eindruck. Ich hatte den Eindruck, dass du Regina partout sein Linux ausreden möchtest.

                                                  Ich könnte dir z.B. erzählen, dass wir in der Firma nur Linux als Desktop einsetzen. Und dass die User damit zufrieden sind.

                                                  Cool - machst du das für mich auch? Da habe ich überhaupt nichts gegen!

                                                  Wenn du mich dafür bezahlst können wir sicher darüber reden 😀 ansonsten gilt das hier. 😂

                                                  Die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich. Und das ist ok. Man sollte nur davon Abschied nehmen zu glauben, der eigene Weg sei der bessere für einen dritten. Ob das der Fall ist, ist ungewiss bis Kenntnis der genauen Umstände.

                                                  Deine Worte in Reginas Ohren. Mehr will ich eigentlich gar nicht sagen…

                                                  Ich glaube, du hast etwas in Reginas Beiträge gelesen, was da nicht war. Er sprach davon, dass seine Kunden Admins sind, die „mehr brauchen.“ Er sprach gar nicht von normalen Usern (was soll das eigentlich sein?).

                                                  LG,
                                                  CK

                                                  1. Hallo Christian Kruse,

                                                    ansonsten gilt das hier. 😂

                                                    No, I Will Not Fix Your Computer T-Shirt hat meine Schwiegermutter letztens zu mir auch gesagt. 😂

                                                    Bis demnächst
                                                    Matthias

                                                    --
                                                    Rosen sind rot.
                                                    1. Hej Matthias,

                                                      Hallo Christian Kruse,

                                                      ansonsten gilt das hier. 😂

                                                      No, I Will Not Fix Your Computer T-Shirt hat meine Schwiegermutter letztens zu mir auch gesagt. 😂

                                                      Ich würde ja gerne mal mit dem in die große-Runde-Besprechung 😉

                                                      Marc

                                                      1. Hallo marctrix,

                                                        ansonsten gilt das hier. 😂

                                                        No, I Will Not Fix Your Computer T-Shirt hat meine Schwiegermutter letztens zu mir auch gesagt. 😂

                                                        Ich würde ja gerne mal mit dem in die große-Runde-Besprechung 😉

                                                        Das habe ich in rot mit weißen Lettern und trage es gerne im Büro 😂

                                                        LG,
                                                        CK

                                                    2. Hallo Matthias,

                                                      ansonsten gilt das hier. 😂

                                                      No, I Will Not Fix Your Computer T-Shirt hat meine Schwiegermutter letztens zu mir auch gesagt. 😂

                                                      So lange du Ahnung von Computern hast, aber sie nicht, ließe sich da doch sicher etwas arrangieren?!

                                                      Gruß
                                                      Julius

                                                  2. Hej Christian,

                                                    Was dir halt nicht gelingen wird, da die Erfahrungen so unterschiedlich sind. Ich beschäftige mich kaum mit meinen Kinux-Kisten. Die laufen einfach, stabil und zuverlässig.

                                                    Keine Ahnung warum ich dann so oft gescheitert bin…

                                                    Kann ich auch nicht beurteilen. Ich weiß ja nicht, was du so machst! 😝 Aber das ist es doch auch, was ich sage. Die Erfahrungen und Voraussetzungen sind halt unterschiedlich. Du gehst an Dinge offensichtlich anders heran als ich und fällst damit bei Linux auf die Nase: deine Herangehensweise ist damit offensichtlich inkompatibel zu der von vielen Linux-Systemen erwarteten Verhaltensweise.

                                                    Keine Ahnung — ich hatte viele Herangehensweisen. Einfach laufen lassen hat jedenfalls nciht geklappt…

                                                    Nicht mal der Wohnzimmer-PC mit einem Standard-Min, der nur zum Abspielen von Multimedia dienen sollte. Kein Drucker dran, kein Office drauf, nur mitgelieferter Video- und Musik-Abspielkram. Weigerte sich einfach irgendwann Updates einzuspielen…

                                                    War aber auch schon eine ziemliche Fummelei herauszufinden, was man tun musste, damit der Ton über HDMI an den Fernseher kam und den Ausgang musste man dann nach jedem Reboot wieder händisch auswählen. Speichern ging nciht, obwohl es dafür einen Klick-bunti-button gab…

                                                    Einmal ein Linux haben, das "einfach stabil läuft" träum…

                                                    Obwohl manchmal ging es ja mehrere Monate am Stück gut und ich glaube einmal habe ich nach vielen Monaten einfach entnervt aufgehört, weil ich keinen Editor gefunden hatte, der ausgewählten Text mit HTML-Tags umgeben konnte.

                                                    Lang ist's her. Gibt es heute sicherlich… - aufgegeben habe ich das funktionierende System, weil ich den IE7 oder IE8 nicht ans laufen brachte und ich eine virtuelle Maschine brauchte mit Windows, die damals so langsam lief, dass es keinen Spaß machte.

                                                    Zeit habe ich da ohne Ende rein investiert…

                                                    Bei mir laufen drei problemlos:

                                                    Sagen wir es so: sie scheinen problemlos zu laufen. Eines der Symptome ist, dass Dateien im Backup auf einmal leer sind. Hast du das überprüft?

                                                    Ich stelle damit regelmäßig alte Stände von Dateien wieder her und habe mal einen neuen Mac aus dem Backup des alten wiederhergestellt.

                                                    Habe ich wohl Glück gehabt!

                                                    Verlass dich nicht darauf, das ist eine freundlich gemeinte Warnung geboren aus der Erfahrung eines kaputten Backups.

                                                    Nein, mache ich nicht. Danke für den Tipp!

                                                    Sehr gut 👍 wie gesagt, ich kann hier auch Arq wärmstens ans Herz legen.

                                                    Werde ich mir mal anschauen, danke!

                                                    Und jetzt schau mal über den Tellerrand auf den use case anderer Leute 😜

                                                    Das tu ich doch die ganze Zeit — aber Regina ist so it ihrem eigenen Teller beschäftigt, dass wir uns nur darüber unterhalten…

                                                    Äh, das machte hier aber ganz und gar nicht den Eindruck. Ich hatte den Eindruck, dass du Regina partout sein Linux ausreden möchtest.

                                                    Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe gesagt, dass Linux nichts für mich ist. Weil ich da immer so viel Zeit rein stecken musste und es nie richtig rund lief.

                                                    Bei mir. Und ich kenne viele Linuxer (wir haben ja ein eigenes Rechenzentrum auf der Arbeit) aber keinen Linuxer, der das dauerhaft im Einsatz hat, ohne viel auf der Konsole zu machen.

                                                    Alle Linuxer aus meinem Bekanntenkreis, haben ständig mehrere Terminalsitzungen laufen. Die konnten mir auch oft mit meinen Problemen helfen. Aber das waren dann so Dinge wie sie Regina nannte: mach mal Konsole auf und getz tippse mal sudo alt -blablafoobar

                                                    Ich glaube die können auch alle mit zehn Fingern blind tippen. Ich nicht. :,(

                                                    Ich könnte dir z.B. erzählen, dass wir in der Firma nur Linux als Desktop einsetzen. Und dass die User damit zufrieden sind.

                                                    Cool - machst du das für mich auch? Da habe ich überhaupt nichts gegen!

                                                    Wenn du mich dafür bezahlst können wir sicher darüber reden 😀 ansonsten gilt das hier. 😂

                                                    Wieder einer der mit Linux sein Geld verdient. Dann macht es Sinn (für Dich, also da drüben auf Deiner Seite vom Tisch, hinter meinem Tellerrand 😂), sich mit dem System zu beschäftigen. Aber um ein Buch mit Word für Windows (Verlagsvorgabe) zu schreiben eher nicht…

                                                    Ich brauche meine Zeit, um in Bezug auf CSS, SVG, HTML, Browser-Screenreader-Betriebssystem-Kombinationen und so einem Zeug auf dem Laufenden zu bleiben.

                                                    Die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich. Und das ist ok. Man sollte nur davon Abschied nehmen zu glauben, der eigene Weg sei der bessere für einen dritten. Ob das der Fall ist, ist ungewiss bis Kenntnis der genauen Umstände.

                                                    Deine Worte in Reginas Ohren. Mehr will ich eigentlich gar nicht sagen…

                                                    Ich glaube, du hast etwas in Reginas Beiträge gelesen, was da nicht war. Er sprach davon, dass seine Kunden Admins sind, die „mehr brauchen.“ Er sprach gar nicht von normalen Usern (was soll das eigentlich sein?).

                                                    An einer Stelle. Darauf habe ich — wie auch dir hier — gesagt, dass es für Linux-Professionals (Menschen, die als Admin, Erklärbar oder wie auch immer mit Linux ihr Geld verdienen) sehr viel Sinn macht, das System zu kennen und viele Stunden Bildung und ständiges Weiterbilden darein zu investieren. Für einen Frontender, der auch mal IE11 und Edge zum Testen braucht, übliche Browser-Screenreader-Kombinationen unter Windows oder einen iOS-Simulator eher nicht.

                                                    Aber mein Problem ist ja eher, dass nicht einmal viel simplere Dinge funktionierten oder nach einer Weile den Dienst versagt haben. Auf einem Rechner musste immer wieder die Netzwerkkarte neu konfiguriert werden, wenn man "rein" wollte. Was ein DHCP-Server ist, habe ich erst gelernt, als ich zum ersten Mal Linux installiert habe. Vorher musste ich das nicht wissen…

                                                    Ballast für jemanden der Screencasts von responsiven Webseiten erstellen muss…

                                                    Ich habe immer noch den Verdacht, dass ihr bewusst oder unbewusst auch diese Probleme habt — ihr wechselt nur halt schnell mal einen Keilriemen oder Ölfilter und merkt es nicht mal. "Bei mir läuft das seit Jahren stabil".

                                                    Genau wie ein altes Auto mit einem Hammer für den Magnetschalter unterm Beifahrersitz. War noch nie kaputt…

                                                    Habe ich noch nie was dran gemacht. Außer Routine-Arbeiten wie Ölwechsel, Zündkerzen reinigen, Luftfilter reinigen, später tauschen, zwei Mal im Jahr Reifen wechseln, halt sich drum kümmern, aber nur das normale, Verschleißteile halt und so - aber läuft und läuft und läuft 😂

                                                    Bis auf das einmal, als ich den Vergaser wechseln musste. Aber das ist ja auch schnell gemacht und hat fast nichts gekostet. Habe ich aus dem Auto von nem Kumpel ausgebaut, der seinen zum Schrott gebracht hat.

                                                    Aber kaputt war der eigentlich nie. Wenn man den immer gut pflegt. Alle zwei Jahre den korrosionsschutz erneuert, jeden Samstag wäscht und Beschädigungen am Lack gleich in Ordnung bringt.

                                                    Ne, mein Wagen ist eigentlich nie kaputt und läuft immer. Reingesteckt habe ich nie viel. Der Krümmer war mal durch, das ist aber normal. Die Kupplung hat über 300.000 km gehalten, bevor die getauscht werden musste. Findet man heute gar nicht mehr so eine Qualität!

                                                    Ja klar habe ich die getauscht, sonst fährt dat Fahrzeuch doch gar nicht mehr. Aber so eine treue Seele ist der Wagen.

                                                    Den liebe ich über alles und ein anderer kommt mir auch nicht mehr ins Haus. Mit dem trete ich meine letzte Fahrt an (weil ich den so liebe, kümmer ich mich ja auch gerne drum).

                                                    So genug gealbert, habe extra ein bisschen übertrieben, aber ich denke ein Körnchen Wahrheit ist da schon drin, oder?

                                                    Ich gehe mal die Gummis von den Türen einfetten, die sind schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Nicht dass die noch spröde werden, sonst habe ich morgen wieder die Suppe im Fußraum stehen!

                                                    Aber kaputt war der noch nie! Läuft und läuft und läuft…

                                                    Marc

                                                    1. Hallo marctrix,

                                                      Keine Ahnung — ich hatte viele Herangehensweisen. Einfach laufen lassen hat jedenfalls nciht geklappt…

                                                      „Einfach laufen lassen“ ist meine präferierte Art der Nutzung. Ich mache nicht einmal die Updates händisch: dafür gibt es „unattended updates.“ Ich kriege dann nur die Status-Informationen per Mail zugeschickt.

                                                      Auf meinem privaten Desktop sieht das anders aus, da habe ich mit Arch Linux bewusst ein Nerd-System gewählt, weil ich die Kontrolle will.

                                                      [… viele merkwürdige Probleme …]
                                                      Einmal ein Linux haben, das "einfach stabil läuft" träum…

                                                      Ich glaube dir ja, dass du diese Probleme hattest. Ich kann dir aber sagen, dass ich sie nie hatte. Ich habe damals Linux gewählt, weil ich es als einfacher empfunden habe als Windows.

                                                      Obwohl manchmal ging es ja mehrere Monate am Stück gut und ich glaube einmal habe ich nach vielen Monaten einfach entnervt aufgehört, weil ich keinen Editor gefunden hatte, der ausgewählten Text mit HTML-Tags umgeben konnte.

                                                      Lang ist's her. Gibt es heute sicherlich…

                                                      Den Editor gabs schon in den 90ern 😉 ich nutze seit '98 hauptsächlich Linux, und seit 2008 macOS im Geschäft. Meine Editor-Software hat sich in den Jahren kaum verändert, ich nutze schon immer[tm] den gleichen Editor unter beiden Systemen (damals Emacs, heute Atom). Emacs war aber nicht die einzige Alternative, es gab da noch diverse andere, @Daniela Kruse hat z.B. eine lange Zeit NEdit genutzt; Gero hat eine lange Zeit Bluefish genutzt. Usw, pp.

                                                      Und jetzt schau mal über den Tellerrand auf den use case anderer Leute 😜

                                                      Das tu ich doch die ganze Zeit — aber Regina ist so it ihrem eigenen Teller beschäftigt, dass wir uns nur darüber unterhalten…

                                                      Äh, das machte hier aber ganz und gar nicht den Eindruck. Ich hatte den Eindruck, dass du Regina partout sein Linux ausreden möchtest.

                                                      Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe gesagt, dass Linux nichts für mich ist.

                                                      Nein, du hast gesagt, dass Linux nichts für den normalen Anwender ist, drüben im anderen Zweig.

                                                      Weil ich da immer so viel Zeit rein stecken musste und es nie richtig rund lief.

                                                      Nein, du schriebst, dass „man“ da so viel Zeit reinstecken muss und es nie richtig läuft.

                                                      Bei mir. Und ich kenne viele Linuxer (wir haben ja ein eigenes Rechenzentrum auf der Arbeit) aber keinen Linuxer, der das dauerhaft im Einsatz hat, ohne viel auf der Konsole zu machen.

                                                      Wieviele Linux-User kennst du denn, die Linux privat nutzen und ihr Geld nicht in der IT erwirtschaften? Und ja, die gibt es 😀

                                                      Was ich damit sagen will: dein Bild ist vielleicht nicht unbedingt aussagekräftig wenn du dir nur die Linux-Kisten der Nerds anschaust.

                                                      Aber das waren dann so Dinge wie sie Regina nannte: mach mal Konsole auf und getz tippse mal sudo alt -blablafoobar

                                                      Klar, weil die Admins und Programmierer halt lieber mit der Shell arbeiten: das ist häufig schneller und effektiver. Das heisst aber nicht, dass es nicht ohne Shell ginge. Ich kenne User, die genau das tun.

                                                      Ich glaube die können auch alle mit zehn Fingern blind tippen. Ich nicht. :,(

                                                      Ich kann das auch nur auf meiner eigenen Tastatur 😉

                                                      Ich könnte dir z.B. erzählen, dass wir in der Firma nur Linux als Desktop einsetzen. Und dass die User damit zufrieden sind.

                                                      Cool - machst du das für mich auch? Da habe ich überhaupt nichts gegen!

                                                      Wenn du mich dafür bezahlst können wir sicher darüber reden 😀 ansonsten gilt das hier. 😂

                                                      Wieder einer der mit Linux sein Geld verdient.

                                                      Ich verdiene mein Geld nicht mit Linux. Oder Administration. Ich bin Software-Entwickler. Dass ich das für dich für Geld machen würde ist auf Sympathie zurück zu führen, idR lehne ich rundweg ab. Support macht mir keinen Spaß.

                                                      Für einen Frontender, der auch mal IE11 und Edge zum Testen braucht, übliche Browser-Screenreader-Kombinationen unter Windows oder einen iOS-Simulator eher nicht.

                                                      Ob es für den Frontend-Entwickler Sinn macht sei dahin gestellt, dass es für dich keinen Sinn macht glaube ich dir. Ist doch auch ok. Ich will dir kein Linux aufschwatzen. Ich nutze beruflich auch den Mac und bin damit weitestgehend zufrieden.

                                                      Aber mein Problem ist ja eher, dass nicht einmal viel simplere Dinge funktionierten oder nach einer Weile den Dienst versagt haben. Auf einem Rechner musste immer wieder die Netzwerkkarte neu konfiguriert werden, wenn man "rein" wollte. Was ein DHCP-Server ist, habe ich erst gelernt, als ich zum ersten Mal Linux installiert habe.

                                                      Damals war das aber nicht so einfach. Auch auf anderen Systemen nicht. IP musste man damals noch von Hand einrichten, DHCP war noch nicht besonders verbreitet. Ich erinnere mich noch daran, dass ich fli4l auf einem alten 486er benutzt habe für solche Aufgaben… dass jeder und sein Hund einen DHCP-Server in der Wohnung hat, kam erst später.

                                                      Vorher musste ich das nicht wissen…

                                                      Und das ist jetzt ein Argument wofür? 😉 Dass „normale User“ kein Linux aufsetzen können? Da hast du wahrscheinlich recht. Können sie bei Windows aber auch nicht, und bei macOS auch nicht.

                                                      Ich habe immer noch den Verdacht, dass ihr bewusst oder unbewusst auch diese Probleme habt — ihr wechselt nur halt schnell mal einen Keilriemen oder Ölfilter und merkt es nicht mal. "Bei mir läuft das seit Jahren stabil".

                                                      Genau wie ein altes Auto mit einem Hammer für den Magnetschalter unterm Beifahrersitz. War noch nie kaputt…

                                                      Habe ich noch nie was dran gemacht. Außer Routine-Arbeiten wie Ölwechsel, Zündkerzen reinigen, Luftfilter reinigen, später tauschen, zwei Mal im Jahr Reifen wechseln, halt sich drum kümmern, aber nur das normale, Verschleißteile halt und so - aber läuft und läuft und läuft 😂

                                                      Bis auf das einmal, als ich den Vergaser wechseln musste. Aber das ist ja auch schnell gemacht und hat fast nichts gekostet. Habe ich aus dem Auto von nem Kumpel ausgebaut, der seinen zum Schrott gebracht hat.

                                                      Aber kaputt war der eigentlich nie. Wenn man den immer gut pflegt. Alle zwei Jahre den korrosionsschutz erneuert, jeden Samstag wäscht und Beschädigungen am Lack gleich in Ordnung bringt.

                                                      Ne, mein Wagen ist eigentlich nie kaputt und läuft immer. Reingesteckt habe ich nie viel. Der Krümmer war mal durch, das ist aber normal. Die Kupplung hat über 300.000 km gehalten, bevor die getauscht werden musste. Findet man heute gar nicht mehr so eine Qualität!

                                                      Ja klar habe ich die getauscht, sonst fährt dat Fahrzeuch doch gar nicht mehr. Aber so eine treue Seele ist der Wagen.

                                                      Den liebe ich über alles und ein anderer kommt mir auch nicht mehr ins Haus. Mit dem trete ich meine letzte Fahrt an (weil ich den so liebe, kümmer ich mich ja auch gerne drum).

                                                      So genug gealbert, habe extra ein bisschen übertrieben, aber ich denke ein Körnchen Wahrheit ist da schon drin, oder?

                                                      Ich ignoriere die Polemik mal und gehe auf das ein, was du sagen wolltest. Wenn meine Systeme so liefen, wie du es oben beschreibst, hätte ich mir schon lange was neues gesucht. Ich bin nicht bereit soviel Zeit zu investieren. Meine Arbeit ist nicht Linux das Händchen zu halten, sondern Software zu entwickeln. Meine Linux-Systeme müssen vor allem eins: funktionieren. Sowohl auf dem Server als auch auf dem Desktop.

                                                      Die Probleme, die ich unter Linux habe, sind viel weniger (natürlich gibt es dort auch schonmal Probleme, aber im wesentlichen laufen die einfach) und die Probleme, die auftauchen, kann ich debuggen. Hast du das schonmal unter Windows oder macOS versucht? Ich schon… das ist ein ernsthaftes Problem.

                                                      Wobei ich zugeben muss, dass es in den letzten Jahren besser geworden ist, speziell unter macOS mit der Einführung von dtrace.

                                                      LG,
                                                      CK

                                                      1. Hej Christian,

                                                        [… viele merkwürdige Probleme …]

                                                        Genau den Ausdruck haben andere Linuxer auch benutzt 😂

                                                        Den Editor gabs schon in den 90ern 😉 ich nutze seit '98 hauptsächlich Linux, und seit 2008 macOS im Geschäft. Meine Editor-Software hat sich in den Jahren kaum verändert, ich nutze schon immer[tm] den gleichen Editor unter beiden Systemen (damals Emacs, heute Atom). Emacs war aber nicht die einzige Alternative, es gab da noch diverse andere, @Daniela Kruse hat z.B. eine lange Zeit NEdit genutzt; Gero hat eine lange Zeit Bluefish genutzt. Usw, pp.

                                                        Ich hatte eine Weile mit Quanta+ (hieß der so?) experimentiert, mochte den einfachen Kate aber lieber.

                                                        Ansonsten gehöre ich zu den Leuten, die Editoren sammeln. Die längste Zeit habe ich vermutlich mit jEdit verbracht. Das mächtige Suchen und Ersetzen war eine Riesenhilfe beim Erstellen von Menüs für statische Seiten, dem Anpassen von Pfaden in unterschiedlich tief verschachtelten Verzeichnissen usw.

                                                        Heute nutze ich Brackets, den es IMHO leider nicht für Linux gibt?!? — Ist sehr speziell auf die Bedürfnisse von Frontender ausgelegt…

                                                        Auf dem Amiga hatte ich GED - das stand für GOLD edit 😉

                                                        Wer denkt sich nur solche Namen aus…

                                                        Nein, auf gar keinen Fall. Ich habe gesagt, dass Linux nichts für mich ist.

                                                        Nein, du hast gesagt, dass Linux nichts für den normalen Anwender ist, drüben im anderen Zweig.

                                                        Ja, da habe ich meine schlechten Erfahrungen verallgemeinert. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ich der einzige bin, bei dem es Probleme gibt, deren Lösung für nicht Fachleute sehr zeitintensiv ist (bei mir bedeutet das immer, mich einen Nachmittag lang mit der Suchmaschine meiner Wahl und der Konsole in ein stilles Kämmerlein zurück zu ziehen, während draußen andere die Sonne genießen…)

                                                        Vielleicht hätte ich auch nicht so selbstverständlich verallgemeinert, wenn ich nicht meine Erfahrungen von so vielen Leuten in meinem Bekanntenkreis bestätigt bekommen hätte.

                                                        Lustigerweise bin ich dann immer derjenige, der so Sätze relativiert wie: „Linux ist nur für Profis“ oder „Das ist doch ein Bastelsystem

                                                        Wieviele Linux-User kennst du denn, die Linux privat nutzen und ihr Geld nicht in der IT erwirtschaften? Und ja, die gibt es 😀

                                                        Keinen. Aber einige, die es versucht und entnervt aufgegeben haben. — Offenbar leben wir in anderen Welten 😂

                                                        Wieder einer der mit Linux sein Geld verdient.

                                                        Ich verdiene mein Geld nicht mit Linux. Oder Administration. Ich bin Software-Entwickler. Dass ich das für dich für Geld machen würde ist auf Sympathie zurück zu führen, idR lehne ich rundweg ab. Support macht mir keinen Spaß.

                                                        Das geht runter wie Öl!

                                                        Danke gleichfalls übrigens!

                                                        So genug gealbert, habe extra ein bisschen übertrieben, aber ich denke ein Körnchen Wahrheit ist da schon drin, oder?

                                                        Ich ignoriere die Polemik mal und gehe auf das ein, was du sagen wolltest.

                                                        Wollte nicht polemisch sein (da steckt Provokation hinter). war ein Versuch, die Sache humorvoll anzugehen…

                                                        [Linux läuft einfach]

                                                        Natürlich glaube ich es Dir, inzwischen auch Regina. Vielleicht repariert ihr ja auch nicht unbewusst dran rum.

                                                        An meiner Stelle wäre es aber auch für Dich schwer gewesen, das zu glauben. Ich habe dem System viele Chancen gegeben mit unterschiedlichsten Distributionen und es gab ständig Ärger. Da kann man sich schwer vorstellen, dass es anders sein kann…

                                                        Wobei ich zugeben muss, dass es in den letzten Jahren besser geworden ist, speziell unter macOS mit der Einführung von dtrace.

                                                        Dass ich davon in meinem ganzen Leben noch nie etwas gehört habe, nehme ich mal als ein gutes Zeichen. Offenbar habe ich es nie gebraucht.

                                                        Und ganz offensichtlich nutzen wir unsere Systeme tatsächlich ganz anders. Sonst könnte ich mir nicht erklären, dass macOS bei mir so viel runder läuft, als bei dir und Linux genau umgekehrt.

                                                        Aber: Ich glaub's euch allen beiden!

                                                        Marc

                                                    2. Alle Linuxer aus meinem Bekanntenkreis, haben ständig mehrere Terminalsitzungen laufen. Die konnten mir auch oft mit meinen Problemen helfen. Aber das waren dann so Dinge wie sie Regina nannte: mach mal Konsole auf und getz tippse mal sudo alt -blablafoobar

                                                      Das ist schlicht einfacher als jeder Versuch, den Benutzer durch seinen Desktop klicken zu lassen, erst herauszufinden, welches Tool der wofür installiert hat, und ihn dann durch eine grafische Oberfläche zu führen, weil der gewiss auch die Namen der Formularelemente nicht kennt. Zudem müsste man sich erinnern, wie welche Funktion in welchem Tool denn GENAU benannt ist, weil der, dem geholfen wird, bei kleinsten Abweichungen ("Suche nach Network." - "Steht da nicht." - "Schau genau nach." - "NEIHEIIIN, DAS STEHT DA NIIICHT! UND ICH BIN KEIN IDIOHOT!" - also rüber gehen, anschauen - es steht "Netzwerk" da.) starrsinnig herumquakt und mir vorheult, dass er nichts dafür kann, dass ich keine Ahnung habe.

                                                      Ein Horror.

                                                      Oder Benutzer, die sagen, "Da kommt eine Fehlermeldung." - "Was steht denn drin?" - "Weiß ich doch nicht, habe auf OK geklickt und die Meldung ging einfach weg!" - "So. Dann müssen wir noch mal von vorn anfangen." - "Was kann ich dafür, dass Du keine Ahnung hast und nicht weißt, was in der Fehlermeldung steht!"

                                                      Am Ende war es keine Fehlermeldung, sondern eine Vollzugsmeldung. Noch so ein Horror.

                                                      "Also. Terminal auf, eintippen was ich sage, auf die Enter-Taste hauen. Lese mir alles vor, was ausgegeben wurde nach dem Befehl eingegeben wurde." - "Nichts. Nur user@host und so ein komisches Wellenzeichen" - "Prima. Fertig."

                                                      Hinzu kommt, dass dafür nötigen Konsolenprogramme faktisch immer da sind weil das grafische Zeug die oft nur steuert.

                                                      Aber mein Problem ist ja eher, dass nicht einmal viel simplere Dinge funktionierten oder nach einer Weile den Dienst versagt haben. Auf einem Rechner musste immer wieder die Netzwerkkarte neu konfiguriert werden, wenn man "rein" wollte. Was ein DHCP-Server ist, habe ich erst gelernt, als ich zum ersten Mal Linux installiert habe. Vorher musste ich das nicht wissen…

                                                      Ich kann Dir versichern, dass Du das schon seit vielen Jahren unter Linux genau so genau wissen musst wie unter Windows oder MacOS. Nämlich "ganz genau" oder auch "gar nicht". Wenn Du nämlich keinen DHCP-Server hast, dann musst Du das Netzwerk manuell konfigurieren, sonst ist nichts mit "Internet". Du kannst Dich auch gerne mit einem Modem einwählen, dass ppp-Protokoll (oder mit frühen DSL-Modems: PPPoE) hat im Prinzip die gleichen Informationen empfangen wie sie heute ein DHCP-Server verbreitet, dafür konntest Du aber nur mit einem Rechner ins Internet. Ein Netz zu Hause muss mehr können, und bietet auch mehr Möglichkeiten. Also muss man auch mehr wissen.

                                                      Und wenn Du die Netzwerkkarte immer wieder neu konfigurieren musst, dann hast Du in der grafischen Oberfläche sehr wahrscheinlich irgendwo eine kitzekleine Checkbox übersehen, die aktiviert werden muss um diese Konfiguration dauerhaft zu speichern. Und der Helfer am Telefon, der sein Netzwerk lieber ohne dieses "Mausklickdingsbums" einrichtet hat sich an das Häkchen nicht erinnert, weil das in der grafischen Programmen auf anderen Rechnern nicht gesetzt werden muss.

                                                      Ich glaube die können auch alle mit zehn Fingern blind tippen. Ich nicht. :,(

                                                      Mach mal den Selbstversuch unter Windows und versuche Dir selbst zu erklären, wie man den Apache Webserver (oder einen anderen Dienst) da über die grafische Diensteverwaltung startet und stoppt. Und versuche dann die Alternative mit

                                                      "Klicke auf Start, gib "cmd" ein. Klicke jetzt mit der rechten Maustaste auf das Symbol für das Windows-Terminal, wähle aus dem erscheinenden Kontextmenü "Als Administrator ausführen". "Ist das Fenster da? Ok. Tippe jetzt 'net stop apache24' ein und lese mir alles vor, was danach ausgegeben wird."

                                                      Linux-Variante:

                                                      "Klicke auf Start, gib Term ein. Klicke auf Terminal. Gib im Terminal sudo service apache2 stop ein und lese mir alles vor, was danach ausgegeben wird."

                                                      Die Variante über die Diensteverwaltung erfordert viele Schritte und entsprechend oft hört man als Helfer den Vorwurf, man hätte keine Ahnung. Nämlich immer dann wenn der daneben klickt, zwischendurch Mails liest und wegen des Fensterwechsels auch mal einen Dialog schließt oder einfach nur verdeckt - was der Helfer nicht wissen kann und sich deswegen dann Ahnungslosigkeit vorwerfen lassen muss.

                                                      Kommen wir zu der Frage, ob man an einem Linux-System ständig fummeln muss.

                                                      Das muss man nicht. Ein System mit Mail, Webbrowser, Filmegucken und Office muss man genau einmal richtig einrichten und dann geht es bis die Linux-Version abläuft. (meist noch länger, weil bei solchen Versionen auch das Distributionsupgrade eingriffsfrei funktioniert). Es ist gar kein Problem den Benutzer von jeder Unbill fernzuhalten. Auch Fernadministration geht völlig problemlos.

                                                      Das was ich mache ist aber etwas völlig anderes. Ich muss und will wissen wie was geht. Also wechsle ich, um bei Deinen Worten zu bleiben, Bauteile aus, feile mir selber welche, versuche ob die wie gedacht funktionieren, wie ich die kaputt machen kann und ob das ein anderer hinbekommt. Das ist in etwa so wie der Gebrauch eines Golfs als Dienstwagen gegenüber dem Gebrauch eines Versuchsfahrzeuges.

                                                      Und es geht beides. Allerdings erscheint mir der Aufwand, Windows etliche nutzungsunfreundliche Macken auszutreiben (Updates sind ein Horror) als zu gewaltig.

                                                      Ich habe kein Problem damit, dass andere meinen MacOS sei für diese geeigneter oder eben dieses Windows. Nur muss ich die ja nicht empfehlen. Jedenfalls nicht so lange nicht sehr spezielle Anforderungen (z.B. unbedingt MS-Office) deren Einsatz notwendig machen oder so lange die Aufgabe mit Linux einfach und (für mich:) bequem erfüllbar ist.

                                                      Kommen wir zu dem von Dir gelesenen "Durch Verzeichnisse greppen":

                                                      Die Sache ist einfach die. Unter Linux habe ich die Macht das zu tun. Die Frage ist, ob man das tun will oder gar tun muss. Ich will und muss, denn ich beschäftige mich mit Dingen, die das und noch vieles mehr (was Dir bestimmt noch "irrer" vorkommt) erfordern. Z.B. den Einsatz von sed, sort, tail, head, awk... anders gesagt: Ich verarbeite tatsächlich Daten.

                                                      Mal so als Tipp: sed, sort, tail, head, awk und co. gibt es (wie auch ssh) auch auf dem Mac weil das aktuelle MacOS eigentlich auf BSD (ein Unix-Derivat und in vielem Linux sehr ähnlich) zurück geht und bisher mit ein paar Aufständen, bald aber nativ für Windows. Ist offenbar sehr nützlich: Scheint eine Menge Nutzer mit anderen Profilen als "Mail, Webbrowser, Filmegucken und Office" zu geben. Soweit zu "Tellerrand".

                                                      1. Hej Regina,

                                                        Alle Linuxer aus meinem Bekanntenkreis, haben ständig mehrere Terminalsitzungen laufen. Die konnten mir auch oft mit meinen Problemen helfen. Aber das waren dann so Dinge wie sie Regina nannte: mach mal Konsole auf und getz tippse mal sudo alt -blablafoobar

                                                        Das ist schlicht einfacher als jeder Versuch, den Benutzer durch seinen Desktop klicken

                                                        Ne, aber ist ja laut @Christian Kruse auch wieder ein Spezialfall. Das sind meist Systemadministratoren, die sich "nur" bzw am besten mit der Konsole auskennen.

                                                        Einige von denen haben privat auch einen mac und nutzen da natürlich auch das Terminal. Mache ich auch. Die Möglichkeiten sind ja da. Für Git beispielsweise. Oder die Konfiguration des loaklen Webservers.

                                                        Was ich aufwändig daran finde ist zu wissen, was man da reintippen muss. Der Lernaufwand ist der eigentliche Aufwand. Für einzelne Aufgaben ein paar Befehle zu lernen oder nachzuschlagen ist nciht das Thema. Aber wenn hin und wieder Fehler auftreten — und bei mir tun sie das nun mal — muss man dann immer wieder suchen, wie die zu beheben sind.

                                                        Gut, das gab es (wenn auch weniger und nicht so schwerwiegend) auch unter windows und hin und wieder war auch eine neuinstallation nötig. Kostet mindestens ein ganzes Wochenende!

                                                        Auf dem mac (toitoitoi) habe ich noch nie etwas reparieren müssen außer: nach dem Umstieg von hotmail auf azure mit exchange mussten die ganzen, tief im System verborgenen Pfade und Konten-Verknüpfungen gelöscht werden und MS bietet dafür keinen Deinstaller. Da hat mich der freundliche MS-Mann mit entsprechender Doku versorgt. Musste im Terminal erledigt werden. Ist mir egal, ob ich einen Befehl tippen muss oder auf einen Button klicke wenn ich die Befehle kenne. Das rausfinden nervt. Wenn ich in einer grafischen Oberfläche alle Optionen angezeigt habe und die einigermaßen sprechend sind, geht das mit Häkchen probieren. Falsch? OK Häkchen wieder weg.

                                                        Allerhand Programme, die im Terminal laufen sind leider schlecht dokumentiert, wenn überhaupt…

                                                        Einen neu gekauften Mac einsatzbereit machen geht so: Strom dran, Festplatte mit Backup dran, beim ersten Einschalten "aus Backup wiederherstellen" auswählen, drei Stunden warten und loslegen.

                                                        Alles da, was man auf dem alten Rechner hatte. Einstellungen, Programme, Passwörter. Sogar der Cursor steht an der Stelle im Editor, wo man ihn auf dem alten Rechner verlassen hatte.

                                                        Finde ich gut. Kann ich nichts dran zu meckern finden.

                                                        Ein Horror.

                                                        Unverschämt halt einem Helfer mangelnde Kompetenz vorzuwerfen, Ist aber eine Schutzbehauptung. Sonst müsste der Kunde ja zugeben, zu doof zu sein, sich führen zu lassen. Zur Fernwartung find eich die Desktop-Freigabe auch sinnvoller…

                                                        Die Vorwürfe kenne ich übrigens auch. Wie jeder, der was mit Computern macht.

                                                        Ja, die berühmten Clients from hell… 😉

                                                        • Machen Sie mal alle Fentser zu
                                                        • ok (Schweigen - klack, klack, klack - Schweigen) - So da bin ich wieder. Soll ich die Tür auch zumachen?

                                                        Und wenn Du die Netzwerkkarte immer wieder neu konfigurieren musst, dann hast Du in der grafischen Oberfläche sehr wahrscheinlich irgendwo eine kitzekleine Checkbox übersehen, die aktiviert werden muss um diese Konfiguration dauerhaft zu speichern.

                                                        Dutzende von Malen?

                                                        Ich glaube die können auch alle mit zehn Fingern blind tippen. Ich nicht. :,(

                                                        Mach mal den Selbstversuch unter Windows und versuche Dir selbst zu erklären, wie man den Apache Webserver (oder einen anderen Dienst) da über die grafische Diensteverwaltung startet und stoppt. Und versuche dann die Alternative mit

                                                        Dafür gibt es doch XAMP 😉

                                                        Läufst du jetzt eigentlich rot an oder eher violett 😂

                                                        "Klicke auf Start, gib "cmd" ein. Klicke jetzt mit der rechten Maustaste auf das Symbol für das Windows-Terminal, wähle aus dem erscheinenden Kontextmenü "Als Administrator ausführen". "Ist das Fenster da? Ok. Tippe jetzt 'net stop apache24' ein und lese mir alles vor, was danach ausgegeben wird."

                                                        Wie soll ich denn da drauf kommen: 'net stop apache24' ???

                                                        Und wem soll ich das vorlesen?

                                                        Kommen wir zu der Frage, ob man an einem Linux-System ständig fummeln muss.

                                                        Das muss man nicht. Ein System mit Mail, Webbrowser, Filmegucken und Office muss man genau einmal richtig einrichten und dann geht es bis die Linux-Version abläuft.

                                                        Dann wäre ich bei Linux geblieben. Denn genau so etwas habe ich immer gesucht.

                                                        Aber wie auch immer. Meiner Meinung nach liegt es da dran, dass ich nicht genug Ahnung hatte. Etwas was Leute mit Ahnung gerne unterschätzen.

                                                        Das was ich mache ist aber etwas völlig anderes. Ich muss und will wissen wie was geht.

                                                        Dann macht es auch Sinn, sich mit einem System zu beschäftigen. Aber das habe ich ja schon etliche Postings zuvor gesagt… 😉

                                                        Und es geht beides. Allerdings erscheint mir der Aufwand, Windows etliche nutzungsunfreundliche Macken auszutreiben (Updates sind ein Horror) als zu gewaltig.

                                                        Mir auch. Darum habe ich ja auch immer wieder Linux installiert.

                                                        Die Sache ist einfach die. Unter Linux habe ich die Macht das zu tun. Die Frage ist, ob man das tun will oder gar tun muss. Ich will und muss, denn ich beschäftige mich mit Dingen, die das und noch vieles mehr (was Dir bestimmt noch "irrer" vorkommt) erfordern. Z.B. den Einsatz von sed, sort, tail, head, awk... anders gesagt: Ich verarbeite tatsächlich Daten.

                                                        Wieso sollte mir das irr vorkommen? Dir kommt es doch sicher auch nicht irre vor, dass ich für meine Arbeit, die anders ist als Deine, andere Werkzeuge benutze, mit denen ich mich auch beschäftigen muss und das tue ich auch. Logisch.

                                                        Du scheinst mich für ziemlich ignorant zu halten…

                                                        Mal so als Tipp: sed, sort, tail, head, awk und co. gibt es (wie auch ssh) auch auf dem Mac weil das aktuelle MacOS eigentlich auf BSD (ein Unix-Derivat und in vielem Linux sehr ähnlich) zurück geht und bisher mit ein paar Aufständen, bald aber nativ für Windows.

                                                        Ja weiß ich, ist doch Klasse!

                                                        Ist offenbar sehr nützlich: Scheint eine Menge Nutzer mit anderen Profilen als "Mail, Webbrowser, Filmegucken und Office" zu geben.

                                                        Unbedingt! — Meinst du ernsthaft ich wüsste nicht, dass es Leute mit anderen Berufen als dem meinen gibt?

                                                        Ich habe nicht ein einziges Mal gesagt, dass du das nicht nutzen sollst oder irgend jemand anders. Ich habe gesagt, dass es für Menschen, die nur einen Film gucken wollen — oder Office nutzen müssen oder eine Anwaltssoftware oder ein Steuerprogramm verlorene Lebenszeit ist, die komplette Administration eines Systems erlernen zu müssen.

                                                        Und weil bei mir Linux in zahlreichen Versuchen nie so funktioniert hat, wie ich es brauchte, habe ich angenommen, das sei systembedingt und man wird damit nur glücklich, wenn man "Linux lernt".

                                                        Wollte ich aber nicht. Ich wollte Webseiten bauen. Auf was für einem System war und ist mir egal. Wäre Linux gewesen, wenn es mir nicht so viele Probleme bereitet hätte, die ich nicht zu lösen bereit war (in der Regel habe ich das ja hinbekommen! - Ohne einen am Telefon).

                                                        Aber das hielt mich von meiner Arbeit und meiner Freizeit ab. Viele viele Stunden und Tage!

                                                        Soweit zu "Tellerrand".

                                                        Wie kann man jemanden, der so oft Linux benutzt hat und Windows und macOS und iOS und Android und einen Amiga hatte und DOS und Symbian eigentlich unterstellen so dermaßen ignorant zu sein, wie du das von mir denkst?

                                                        Mich hat Linux sehr viel Zeit gekostet. Mehr als ich investieren wollte. Zumal das erworbene Wissen für mich unnützes Wissen war. Ich habe es nur dafür benötigt, meine eigentliche Arbeit machen zu können. macOS kostet mich extrem wenig Zeit — einen Bruchteil dessen, was mich andere Systeme gekostet haben. Das ist schon alles.

                                                        Darum nutze ich es. Mehr versuche ich eigentlich nicht dir seit drei Tagen oder so zu erzählen… 😉

                                                        Marc

                                                        Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

                                                        1. Und wenn Du die Netzwerkkarte immer wieder neu konfigurieren musst, dann hast Du in der grafischen Oberfläche sehr wahrscheinlich irgendwo eine kitzekleine Checkbox übersehen, die aktiviert werden muss um diese Konfiguration dauerhaft zu speichern.

                                                          Dutzende von Malen?

                                                          Durchaus denkbar. Möglicherweise ist das Formularelement sehr gut versteckt oder die Bedienung ungewöhnlich. Man nehme Putty und die merkwürdige Weise, die geänderte Konfiguration einer Verbindung zu speichern... Die "Netzwerkmanager" werfe ich für Desktops (und erst recht Server) übrigens aus den Installationen. DHCP erfordert zwei Zeilen in einer Datei, feste Netzwerkadressen erfordern sechs oder sieben. Von denen ich praktisch alle bis auf eine die mit der IP aus einer Vorlage (z.B. einem anderen Rechner kopieren kann.)

                                                          Läufst du jetzt eigentlich rot an oder eher violett 😂

                                                          Nö. Ich bin braun gebrannt, weil ich im Urlaub nur einmal sehr kurz und für eine ssh-Sitzung aus der Sonne musste. Übrigens um Daten von einem Rechner zu holen, der ausgeschaltet war und danach auch wieder ausgeschaltet wurde.

                                                          Wie soll ich denn da drauf kommen: 'net stop apache24' ???

                                                          RTFM. Ich weiß, "richtige Männer" machen das nicht. Der Befehl stammt aus dem allgemeinen Windows-Manual zur Diensteverwaltung und ist so nützlich, dass ich ihn nicht vergessen habe obwohl ich über Windows schon mehr vergessen habe als viele andere Windows-Benutzer je wussten.

                                                          1. Hej Regina,

                                                            Wie soll ich denn da drauf kommen: 'net stop apache24' ???

                                                            RTFM.

                                                            Zeitverschwendung!

                                                            Ich habe den Anspruch, dass Programme für denjenigen, der weiß, was er damit will, intuitiv bedienbar sind und dass für alle anderen alle Optionen erkennbar sind. Das heißt, ohne die irgendwo nachschlagen zu müssen (die Erklärungen gehören in die Programmoberfläche).

                                                            Oder andersrum gesagt: da wo steht, wofür eine Option gut ist, soll die auch gleich aktivierbar sein. Insofern ist eine Programmoberfläche, die vernünftig gemacht ist, nichts anderes als das Manual.

                                                            Marc

                                                            1. Wie soll ich denn da drauf kommen: 'net stop apache24' ???

                                                              RTFM.

                                                              Zeitverschwendung!

                                                              Ich habe den Anspruch, dass Programme für denjenigen, der weiß, was er damit will, intuitiv bedienbar sind

                                                              Ich finde, das ist intuitiv. Und da man es wegen der vielen Dienste dauernd braucht kann man sich das auch mal merken.

                                                              Windows:

                                                              net {start|stop} $dienstname
                                                              

                                                              Ok. Der Name "net" ist für ein Dienstverwaltungstool etwas blöd gewählt. "net" ist aber ein "Schweizermesser" bzw. eine "eierlegende Wollmichsau" von Kilokleinweich.

                                                              Modernes Linux:

                                                              service $dienstname {start|stop|restart|reload|status}
                                                              

                                                              Ein modernes Linux kennt die Dienste und Argumente für das Programm "service" sogar in der Befehlserweiterung. (Einfach zweimal <TAB> und schon kann man es nachlesen.)

                                                              Dafür kann ich u.v.a. nicht singen, musizieren, malen oder so.

                                                              1. Hej Regina,

                                                                Wie soll ich denn da drauf kommen: 'net stop apache24' ???

                                                                Ich finde, das ist intuitiv.

                                                                Wir waren ja schon öfter an diesem Punkt: ich finde es toll, dass es Software gibt für Leute, die anders ticken als ich!

                                                                Würde ich vielleicht anders sehen, wenn ich keine für mich angenehme Alternative hätte. Obwohl wenn es nur die Kommandozeile gäbe, käme ich auch zurecht und was anderes kenne ich dann k nicht. Insofern wäre ich auch zufrieden. Aber jetzt wo ich was anderes habe, freu ich mich, mir solche Dinge nicht merken zu müssen und statt dessen vielleicht ein paar Vokabeln lernen zu können.

                                                                Ein modernes Linux kennt die Dienste und Argumente für das Programm "service" sogar in der Befehlserweiterung. (Einfach zweimal <TAB> und schon kann man es nachlesen.)

                                                                Ja, das ist eine enorme Verbesserung!

                                                                Dafür kann ich u.v.a. nicht singen, musizieren, malen oder so.

                                                                Menno — das kann ich auch nicht!

                                                                Aber ich habe mal passable Belletristik verfasst… — wird man nur nicht satt von 😂

                                                                Marc

                                                            2. Moin @marctrix,

                                                              Insofern ist eine Programmoberfläche, die vernünftig gemacht ist, nichts anderes als das Manual.

                                                              Diesen Satz muss ich mir merken – Business-Software ist oftmals das komplette Gegenteil davon.

                                                              Viele Grüße
                                                              Robert

                                              2. Hallo Ingrid,

                                                Unter uns Beetschwestern: auf TM würde ich mich nicht verlassen an deiner Stelle… das ist einfach zu unzuverlässig. Such mal im Netz danach. Die Probleme sind mannigfaltig und zahlreich… ich nutze deshalb zusätzlich Arq.

                                                Die Probleme sollten jetzt mit High Sierra behoben sein. Mit der Einführung von Snapshots kann das so eigentlich nicht mehr passieren, dass Daten verloren gehen: Time Machine nutzt die Snapshots, um eine Differenz zwischen zwei Zeitpunkten im Dateisystem zu erstellen. Geile Technologie 😍 wenn auch leider mindestens fünf Jahre zu spät (so lange nutze ich schon ZFS für die gleiche Aufgabe auf meinen Storage-Systemen 😂).

                                                LG,
                                                CK

                                                1. Hej Christian,

                                                  Die Probleme sollten jetzt mit High Sierra behoben sein.

                                                  Danke, @Christian Kruse , die info schätze ich sehr!

                                                  Marc

                                            2. Moin Marc,

                                              Es geht mir nur darum, dass Linux eine dauernde und intensive Beschäftigung mit dem OS selbst benötigt.

                                              Das kommt wohl auf verschiedene Randbedingungen an. Auf meinem Desktop läuft Linux Mint ohne weiteres zu tun meinerseits – einfach so.

                                              Viele Grüße
                                              Robert

                                              1. Hej Robert,

                                                Es geht mir nur darum, dass Linux eine dauernde und intensive Beschäftigung mit dem OS selbst benötigt.

                                                Das kommt wohl auf verschiedene Randbedingungen an. Auf meinem Desktop läuft Linux Mint ohne weiteres zu tun meinerseits – einfach so.

                                                Das erwarte ich eigentlich auch. Später habe ich es dann immer wieder gehofft und irgendwann die Hoffnung verloren…

                                                Marc

                                          2. Moin Christian,

                                            „It just works“ ist doch eine Lüge […]

                                            Die Probleme unterscheiden sich nur in ihrer Art, welches System man nutzt hängt dann davon ab, welche Art von Problemen man bevorzugt… „all hardware sucks, all software sucks.“

                                            Und ein weiterer Unterschied ist, ob und auf welchem Wege man die Probleme lösen kann.

                                            Viele Grüße
                                            Robert

                      2. Hej Regina,

                        "Vergleichen" beinhaltet doch gerade das Herausfinden von Gemeinsamkeiten und Unterschieden.

                        Manche Gemeinsamkeiten sind aber zu banal oder irreführend, vor allem wenn sie ausschließlich benannt werden, grenzt das schon an fakenews.

                        Klar sind die beiden Börsenunternehmen. Das trifft aber auch auf eine Reihe Firmen zu, die nicht einmal aus der it-Branche stammen.

                        Inwiefern sollen diese Gemeinsamkeiten dann hilfreich sein, wenn man Sophies impliziere Aussage widerlegen möchte.

                        Wenn Sie gesagt hätte „Du willst doch nicht ernsthaft den BVB und Strato vergleichen, wärest du doch auch nicht mit dem gemeinsamen Status einer ag gekommen?

                        Den hat sie nie in Abrede gestellt und sicher auch nicht gemeint.

                        Den zum Thema zu machen, obwohl gar nicht gemeint, ist ziemlich unfair — im besten Fall…

                        Ich wüsste übrigens auch nicht, warum ich einer von Microsoft betriebenen Cloud weiter trauen sollte als ich ein Rechenzentrum voller Windows-Server werfen kann.

                        Die deutsche MS-Cloud wird von der Telekom betrieben — wie hier mehrfach erwähnt wurde…

                        Marc

                        1. Die deutsche MS-Cloud wird von der Telekom betrieben — wie hier mehrfach erwähnt wurde…

                          Klar, denen traust du auch nicht (diese Vorhersage notiere ich hier mal Spaßeshalber und lösche sie in der Bearbeitung. Damit man sieht, wie vorhersehbar du argumentierst)…

                          Da war ich wohl schneller.

                          Zur Telekom: Die betreiben Server für Microsoft. Mit Windows. (Gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis). Microsoft benutzt ansonsten Server von Akamai und anderen (CDN, Mirrors). Früher lief deshalb der Download von Microsoft-Zeug geradezu regelmäßig über Linux-Server - es gab deswegen auch einiges Gelächter im Web. Es kann sein, dass in manchen Telko-Netzen noch immer zahlreiche Content-Deliverer herumstehen, die mit Linux laufen. Das kann ich aber schlecht nachprüfen, weil der Zugriff über DNS und wahrscheinlich auch Layer-3-Switches verteilt wird.

                          1. Hej Regina,

                            Die deutsche MS-Cloud wird von der Telekom betrieben — wie hier mehrfach erwähnt wurde…

                            Klar, denen traust du auch nicht (diese Vorhersage notiere ich hier mal Spaßeshalber und lösche sie in der Bearbeitung. Damit man sieht, wie vorhersehbar du argumentierst)…

                            Da war ich wohl schneller.

                            😀

                            Du warst verdammt schnell! Und Hast es gut genutzt und bringst eine gut begründete Argumentation! So macht man das! Respekt!

                            Zur Telekom: Die betreiben Server für Microsoft. Mit Windows. (Gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis). Microsoft benutzt ansonsten Server von Akamai und anderen (CDN, Mirrors). Früher lief deshalb der Download von Microsoft-Zeug geradezu regelmäßig über Linux-Server - es gab deswegen auch einiges Gelächter im Web. Es kann sein, dass in manchen Telko-Netzen noch immer zahlreiche Content-Deliverer herumstehen, die mit Linux laufen. Das kann ich aber schlecht nachprüfen, weil der Zugriff über DNS und wahrscheinlich auch Layer-3-Switches verteilt wird.

                            Klar hängen Firmen wie Staaten voneinander ab. Ich bin jetzt kein großer Freund der Telekom, aber für die scheint ähnliches zu gelten, wie für Strato. Nach allerhand Desastern und einer eigenen Rubrik bei dieser rtl-Sendung über Kunden-Unzufriedenheit (weiß noch einer, wie die Sendung hieß), läuft in letzter Zeit bei mir alles reibungslos: mobil, Festnetz, dsl — geht jetzt schon seit ein paar Jahren so.

                            Marc

                          2. Deshalb nutze ich auch keine deutsche Cloud. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt ist dieses in meinem Fall nicht nötig.

                            1. Deshalb nutze ich auch keine deutsche Cloud.

                              Mir fehlt der Bezug für das "deshalb". In meinem Beitrag stand (für mich!) nichts, was ich als Grund dafür begreifen würde, keine deutsche Cloud zu nutzen. Allgemein gesagt gibt es eine Menge Zeug persönlicher, technischer, politischer und juristischer Natur, welches für eine deutsche Cloud oder eben dagegen spricht.

                              Also bin ich jetzt mal sehr neugierig.

                              1. Deshalb nutze ich auch keine deutsche Cloud. Mir fehlt der Bezug für das "deshalb".

                                Weil ich die deutsche Telekom nicht mag und ich diese Abzocker nicht unterstützen möchte. Ich habe in den letzten paar Tage sehr viel mit Microsoft und meinem Anwalt telefoniert und ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich direkt bei Microsoft den Cloud-Service nutzen werde. Deutschen Firmen vertraue ich meine Daten nicht an (was die Zuverlässigkeit angeht).

                                1. und ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich direkt bei Microsoft den Cloud-Service nutzen werde

                                  Ja. Hach. Wenn Du mit Microsoft so glücklich bist ist es technisch und im Hinblick auf die Abhängigkeit ziemlich egal was Du nutzt, Windows und MS-Cloud dürften sogar ein eben so gutes Paar sein wie Android und Google. Ist einfach bequem und wenn es nicht geht kann Microsoft es nur auf Microsoft schieben…

                                  Ich bin da, weil sowieso Linux-begeistert, eher ein Freund des Home-Hostings (das Ferneinschalten selbst meines "Hauptrechners" hat via Smartphone, Raspi und ssh-Client sogar von Kroatien aus prima geklappt!) und zahle ein paar Heller mehr an den Telko, der mir hier für 44 Euro/Monat sogar echte 100/40 MBit/s mit der Fast-Ping-Option hinstellt. Nur Emails und Kalender sind noch in der Cloud, die Emails werden es wohl bleiben müssen, beim Kalender spielt meine eigene Faul- und Feigheit eine gewisse Rolle.

                                  Übrigens habe ich mein Smartphone mit einem Prepaid-Tarif der von Dir als Abzocker bezeichneten Telekom ausgerüstet. Grund: Wenn bei meinem Telko die Wachhund-Server ausfallen kann ich noch Funken. Als ich Funk- und DSDL-Verbindung noch vom selben Anbieter hatte war immer mal beides auf einmal "tot" - eben wegen der toten Wachhunde. An einem dieser Tage zog ich also los und holte mir um die Ecke die Telekom-Simkarte. Das hat mir schon Aufträge gerettet.

                                  1. Hej Regina,

                                    und ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich direkt bei Microsoft den Cloud-Service nutzen werde

                                    Ja. Hach. Wenn Du mit Microsoft so glücklich bist ist es technisch und im Hinblick auf die Abhängigkeit ziemlich egal was Du nutzt, Windows und MS-Cloud dürften sogar ein eben so gutes Paar sein wie Android und Google. Ist einfach bequem und wenn es nicht geht kann Microsoft es nur auf Microsoft schieben…

                                    Vor allem funktioniert es auch für Menschen, die sich mit der Linux-Konsole nicht auskennen.

                                    Was das selber Hosten, Daten zu Hause halten usw angeht bin ich sehr skeptisch: die meisten Menschen werden die zu Hause weniger sicher aufbewahren, als ein mittelmäßiger Hoster - weil sie schlicht nicht wissen, wie diese sicher aufbewahrt werden können.

                                    So etwas zu lernen passt nicht in mein Portfolio und nur für mich lohnt es nicht, das Wissen auf einem professionellen Level (besser als z.B. MS) erstens anzueignen und zweitens auch noch dauerhaft auf aktuellem Stand zu halten…

                                    Für mich ist OneDrive nach wie vor ein guter Kompromiss. Und was die Einbindung in MS Office usw angeht: die brauche ich meistens nicht, da ich die entsprechenden Programme lokal installiert habe und der onedrive-Client die Synchronisierung übernimmt.

                                    Dennoch sind solche Lösungen nciht einfach nur "bequem" — sie sind effizient!

                                    Marc

                                    1. Dennoch sind solche Lösungen nicht einfach nur "bequem" — sie sind effizient!

                                      Naja. Ich hatte mir ein Backup-Skript gemacht und per Cronjob eingerichtet. Wenn sowas drei Monate lang prima geht, dann geht es "immer". Man denkt, man muss sich nie wieder darum kümmern.

                                      Jedenfalls bis ich eines schönen Tages ausgerechnet im Linux-Admin-Seminar (beim Zeigen wie sowas wirklich effizient geht) bemerkte, dass die backups merkwürdig alt waren. Da habe ich den Seminarteilnehmern gleich

                                      • die Fehlersuche (Erfolg: kaputtes Dateisystem, war read-only gemounted),
                                      • Reparatur und das
                                      • Vermeiden künftiger Überraschungen (cronjob schickt mir jetzt ein Mail wenn sich keine Backup-Platte einbinden lässt oder das Backup scheitert) gezeigt.

                                      Das alles via ssh, also in einem Terminal, rund 400km weit vom betroffenen Rechner weg. Nach dem fälligen Lacher gab es durchweg Bestbewertungen wegen der "extrem praxisnahen Stoffvermittlung".

                                      Jetzt weißt Du, warum ich mir den Aufwand mit der Konsole und Skripten und Konfigurationsdateien mache statt für irgendwas fertiges zu installieren — was man inzwischen durchaus auch mit Linux kann. Das viel gescholtene Ubuntu geht genau den Weg in genau die bequeme Richtung, die Du haben willst. Man kann aber auch damit anders, wenn man mehr oder anderes braucht. Meine Kunden sind Admins und die brauchen mehr.

                                      1. Hej Regina,

                                        Dennoch sind solche Lösungen nicht einfach nur "bequem" — sie sind effizient!

                                        Jedenfalls bis ich eines schönen Tages ausgerechnet im Linux-Admin-Seminar (beim Zeigen wie sowas wirklich effizient geht) bemerkte, dass die backups merkwürdig alt waren. Da habe ich den Seminarteilnehmern gleich

                                        • die Fehlersuche (Erfolg: kaputtes Dateisystem, war read-only gemounted),
                                        • Reparatur und das
                                        • Vermeiden künftiger Überraschungen (cronjob schickt mir jetzt ein Mail wenn sich keine Backup-Platte einbinden lässt oder das Backup scheitert) gezeigt.

                                        Das nennt sich bei Apple TimeMachine und wird mitgeliefert.

                                        Das alles via ssh, also in einem Terminal, rund 400km weit vom betroffenen Rechner weg. Nach dem fälligen Lacher gab es durchweg Bestbewertungen wegen der "extrem praxisnahen Stoffvermittlung".

                                        Auch für den Mac gibt es ssh und andere Möglichkeiten des entfernten Zugriffs.

                                        Jetzt weißt Du, warum ich mir den Aufwand mit der Konsole und Skripten und Konfigurationsdateien mache statt für irgendwas fertiges zu installieren

                                        Nein, gerade das verstehe ich überhaupt nicht. Was soll daran toll sein? Warum findest du es gut, dass du erst selber eine Lösung entwickeln musst, dann ausprobierst, sie für zuverlässig hältst, monatelang ohne Backups dasitzt und nur Glück hast, dass nichts passiert ist, bis du zufällig merkst, dass nachgebessert werden muss, in der Hoffnung diesmal an alles gedacht zu haben? Zumal bei so was wichtigem, wie Backups?

                                        Warum nicht statt dessen eine bewährte Software, deren Bugfixes auf den Rückmeldungen von hunderttausenden von Nutzern beruht?

                                        Marc

                                        1. Moin Marc,

                                          Warum nicht statt dessen eine bewährte Software, deren Bugfixes auf den Rückmeldungen von hunderttausenden von Nutzern beruht?

                                          Vielleicht wegen eines Vendor-Lock-Ins? Ich möchte jedenfalls meine Backups nicht von einer Firma abhängig machen – vor allem, wenn ich dafür spezielle Hardware und Betriebssystem benötige.

                                          Viele Grüße
                                          Robert

                                        2. Warum nicht statt dessen eine bewährte Software, deren Bugfixes auf den Rückmeldungen von hunderttausenden von Nutzern beruht?

                                          Ich schiebe und schubse die Bytes ja nicht selbst, sondern nehme letztendlich rsync, eine über viele Jahre entwickelte und bewährte Software, deren Bugfixes auf den Rückmeldungen von hunderttausenden von Nutzern beruht und die alles kann was ich will. In den Skripten bau ich nur das "Drumherum".

                                          Das Ergebnis ist ein Backup, bei dem unveränderte Dateien nur einen Hardlink zum ältesten identischen Version im Backup haben, das also sehr wenig Platz und geringste Übertragungsbandbreite benötigt, verschlüsselt übertragen wird - sich aber wie ein Fullbackup verhält. So habe ich in einem Fall 30 Backups auf einer Platte, die benötigen insgesamt nur 12 GB. Dies bei einem Dateisystem, dass mit 5,9 GB gefüllt ist. 30x6 GB wären bei echten Fullbackups 180 GB ... und ich brauche eben kein Wundertool, weil ich wie bei einem Fullbackup einfach Daten ohne zu suchen rauskopieren kann. Und das mit den nativen und primitivsten Mitteln des OS.

                                          Warum findest du es gut, dass du erst selber eine Lösung entwickeln musst, dann ausprobierst, sie für zuverlässig hältst, monatelang ohne Backups dasitzt und nur Glück hast, dass nichts passiert ist, bis du zufällig merkst, dass nachgebessert werden muss, in der Hoffnung diesmal an alles gedacht zu haben? Zumal bei so was wichtigem, wie Backups?

                                          Weil auch Lösungen Dritter auf Grund irgendwelcher von Programmierer nicht vorhergesehenen Umstände versagen können. Nur kann ich es dann womöglich nicht selbst verbessern.

                                          monatelang ohne Backups, nur Glück, ...

                                          Das waren zwei Wochen. In dem Fall absolut "lässlich", weil der Rechner nur Zeug enthält, das eigentlich sowieso nochmal anderswo liegt und alles andere als wichtig oder geheim ist. Ich greif auf den immerhin vor den Augen meiner Seminarteilnehmer zu…

                                          Wichtigere Backups auf meinem Hauptrechner kontrolliere ich natürlich durch "Wahrschau". Da gibt es auch neben einer internen (die nur das letzte Backup enthält) auch Wechselplatten für die Backups. Vor dem Plattenwechsel wird das Backup kontrolliert, das Desktop-Skript loggt auch jeden Mist selbst - allerdings nach /tmp.

                                          Warum findest du es gut,

                                          Weil ich es kann. Weil ich es sogar besser kann und weil ich es so kann, dass ich auch noch in 20 Jahren (oder jeder andere) die Daten wieder herstellen kann (Sorry, NSA, bis auf die bewusst verschlüsselten natürlich.) Weil ich keinen Anbieter X dazu brauche dessen Wunderformat ich vielleicht schon übermorgen nicht mehr lesen kann, weil die einzige Version seiner Software, die das kann, in just jenen Backups steckt, an die ich nicht mehr rankomme. Weil mein Backup-Skript genau das tut, was ich will und genau das lässt was ich nicht will und all das genau so tut wie ich es will und eben nicht so wie ein Dritter sich das denkt. (siehe Software-Installer)

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                                          1. Hej Regina,

                                            Warum findest du es gut,

                                            Weil ich es kann.

                                            Und wie lange hast du dazu benötigt? Willst du das allen Ernstes allen Computernutzern empfehlen?

                                            Wieso sollte jeder Anwender das (und viele mehr) lernen, wenn er beruflich Mails schreiben muss oder irgendetwas mit dem Computer?

                                            Für Dich deckt sich das ja mit deinem Beruf, schließlich unterrichtest du das und verdienst damit Geld — das ist effizient.

                                            Für alle anderen ist das Zeit, die ihnen niemand bezahlt.

                                            Marc

                                            1. Hallo

                                              Warum findest du es gut,

                                              Weil ich es kann.

                                              Und wie lange hast du dazu benötigt?

                                              Wahrscheinlich lange.

                                              Willst du das allen Ernstes allen Computernutzern empfehlen?

                                              Ich vermute mal: nein. Wenn es aber diese funktioniernde Lösung gibt (es ist übrigens nicht die Einzige im Linux-Bereich) könnte sie auch anderen als Regina zur Verfügung stehen. Ich weiß natürlich nicht, ob das so ist, ob Regina überhaupt daran interessiert ist und ob die Konfiguration der Skripte für einen nicht Eingeweihten handlebar ist.

                                              Allerdings fände ich es grundsätzlich interssant, den Code zu sehen. Die Funktionsbeschreibung hört sich jedenfalls gut an.

                                              Wieso sollte jeder Anwender das (und viele mehr) lernen, wenn er beruflich Mails schreiben muss oder irgendetwas mit dem Computer?

                                              Meiner Meinung nach soll er das nicht müssen und in den allermeisten Fällen tut der Anwender das ja auch nicht. An der Stelle haben für reine Anwender einfach zu bedienende Lösungen die Nase natürlich weit vorn. Mir stellt sich aber doch die Frage, ob ausgefeilte, nicht einfache Lösungen, wie es Reginas Skripte laut der Beschreibung zu sein scheinen, unbedienbar sein müssen. Meiner Meinung nach müssen sie das nicht.

                                              Tschö, Auge

                                              --
                                              Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                              Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                              1. Hej Auge,

                                                Mir stellt sich aber doch die Frage, ob ausgefeilte, nicht einfache Lösungen, wie es Reginas Skripte laut der Beschreibung zu sein scheinen, unbedienbar sein müssen. Meiner Meinung nach müssen sie das nicht.

                                                Es gibt ja auch leichter zu bedienende einfache Lösungen. Aber sie sollen ja laut Regina nicht von jemand anders sein — wobei: war das nicht ein gewisser Linus Torvalds mit diesem Linux Dingens? Sieht aus als benutzt auch Regina Software anderer 😉

                                                Von einer Firma darf sie nicht sein. Ubuntu, Steam, AVM, NVIDIA, AMD usw sind also draußen?!? Oder sind nur manche Firmen schlecht?

                                                Ich finde es toll, wenn jemand mit Linux arbeiten kann und was manche (sicher gehört Regina dazu) auf der Konsole anstellen, ist für mich faszinierend.

                                                Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Linux hat seine Stärken, aber bisher sind alle versuche gescheitert, die Linux als desktop-OS etablieren wollten. Dafür gibt es Gründe. Der wichtigste: es ist zu kompliziert. Egal wie viele Linuxer das Gegenteil behaupten.

                                                Wenn es leichter bedienbar wäre als Windows oder macOS wäre es auch auf mehr Desktops zu finden.

                                                Linux gehört für mich auf Server und von Leuten mit Ahnung bedient! Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt. Und das ist nichts für Leute ohne Ahnung!

                                                Marc

                                                Folgende Beiträge verweisen auf diesen Beitrag:

                                                1. Hallo Marc,

                                                  Mir stellt sich aber doch die Frage, ob ausgefeilte, nicht einfache Lösungen, wie es Reginas Skripte laut der Beschreibung zu sein scheinen, unbedienbar sein müssen. Meiner Meinung nach müssen sie das nicht.

                                                  Es gibt ja auch leichter zu bedienende einfache Lösungen. Aber sie sollen ja laut Regina nicht von jemand anders sein — wobei: war das nicht ein gewisser Linus Torvalds mit diesem Linux Dingens?

                                                  Wenn ich das richtig verstanden habe, greift sie auf rsync zurück. Der „normale“ Nutzer kann ja eine Backup-Lösung von der Stange nehmen, aber das muss ja jemand, der sich eine eigene aus vorhandenen Komponenten bauen möchte, nicht davon abhalten, das auch zu tun. Diese von einem selbst auf die eigenen Bedürfnisse angepasste Lösung ist naturgemäß von einem selbst und nicht von einem Dritten 😉.

                                                  Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                  Auch auf der Kommandozeile gibt es Usability: Die dortigen Tools, ihre Optionen, (Fehler-)Meldungen und Dokumentation sind manchmal gut durchdacht, manchmal aber auch (gefühlt) dahingerotzt und unlogisch bis zum geht nicht mehr.

                                                  Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Linux hat seine Stärken, aber bisher sind alle versuche gescheitert, die Linux als desktop-OS etablieren wollten. Dafür gibt es Gründe. Der wichtigste: es ist zu kompliziert.

                                                  Das Thema hatten wir beide schon mal, glaube ich.

                                                  Meiner Erfahrung nach ist es den normalen reinen Anwendern ohne große Ansprüche (geschätzt 75% der PC-Nutzer) schnurz piepe, was auf ihrem PC läuft – so lange sie damit ins Internet kommen, Texte tippen und ein bisschen Multimedia machen können. Die Leute, auf deren angestaubten Rechnern ich Ubuntu installiert habe, nutzen es einfach. Hätte ich ihnen Windows installiert, würden sie das nutzen (kostete aber Geld und ich wollte das Experiment wagen). Sie hätten sich aber weder Windows noch Ubuntu selber installiert. Offenkundig ist all dies zu kompliziert. Meiner Meinung nach würde es anders aussehen, wenn Linux auf PCs vorinstalliert ausgeliefert würde (wird es aber nicht, weil nicht jede Soft- und Hardware damit läuft) und es mehr Software und passende Hardware dafür gäbe (mangels Verbreitung gibt es das aber nicht / zu wenig).

                                                  IMHO liegt es nicht an der Qualität der Software, sondern an der Marktdominanz von Windows, dass Linux so wenig verbreitet ist und nicht wirklich Chancen auf größere Marktanteile im Desktop-Markt hat.

                                                  Wenn es leichter bedienbar wäre als Windows oder macOS wäre es auch auf mehr Desktops zu finden.

                                                  Leicht zu bedienen ist es. Sogar für Laien, wenn es erst einmal installiert ist.

                                                  Linux gehört für mich auf Server und von Leuten mit Ahnung bedient! Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt.

                                                  Keine Android-Nutzer in deinem Unfeld? 😝
                                                  Ich kenne vier Desktop-Linux-Nutzer, deren Systeme aber ich eingerichtet habe.

                                                  Gruß
                                                  Julius

                                                  1. Hej Julius,

                                                    Leicht zu bedienen ist es. Sogar für Laien, wenn es erst einmal installiert ist.

                                                    Das hat bei mir eigentlich immer prima geklappt…

                                                    Linux gehört für mich auf Server und von Leuten mit Ahnung bedient! Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt.

                                                    Keine Android-Nutzer in deinem Unfeld? 😝
                                                    Ich kenne vier Desktop-Linux-Nutzer, deren Systeme aber ich eingerichtet habe.

                                                    Das mag der entscheidende Unterschied sein. Ich glaube gerne, dass es rund läuft, wenn es jemand mit Ahnung installiert!

                                                    Sehe ich ja jeden Tag. Nicht nur unsere Desktops, insbesondere unsere Server laufen ja 24/7 wie ein Uhrwerk. Und natürlich ohne, dass da Maus, Monitor oder Tastatur dran hängen.

                                                    Vielleicht habe ich ja auch immer und immer wieder nur Pech gehabt. Übrigens habe ich das so oft versucht, weil mir Windows auch nicht gepasst hat.

                                                    Nach so viel Pech habe ich es mir dann auch mal verdient, dass macOS bei mir seit vier, fast fünf Jahren rund läuft. In der ganzen Zeit habe ich ein gefühltes Dutzend Mal neu gestartet (einmal im Jahr wegen OS-Update und alle paar Monate, um das System noch mal neu hochzufahren. Als Reminiszenz an die Windows-Zeiten sozusagen. Habe das Gefühl, dass tut auch macOS hin und wieder gut?!?

                                                    Finde es übrigens immer noch schade, dass aus mir und Linux nie was dauerhaftes geworden ist. Nicht dass jemand denkt, ich fände Linux nicht toll. In einer virtuellen Maschine habe ich es auch noch installiert (Ubuntu - nutze es aber mangels Bedarf eigentlich gar nicht. - Das scheint stabil zu laufen, aber ich habe auch nicht einmal einen Druckertreiber installiert…)

                                                    Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, kann ich es aber niemandem empfehlen, schon weil ich ihm damit nicht helfen kann, wenn was hängt, bzw nicht will.

                                                    Marc

                                                    1. Moin Marc,

                                                      Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, kann ich es aber niemandem empfehlen, schon weil ich ihm damit nicht helfen kann, wenn was hängt, bzw nicht will.

                                                      Reine Neugierde: Wie sieht denn deine Hilfe aus, wenn etwas unter Windows „nicht funktioniert“?

                                                      Viele Grüße
                                                      Robert

                                                      1. Hej Robert,

                                                        Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, kann ich es aber niemandem empfehlen, schon weil ich ihm damit nicht helfen kann, wenn was hängt, bzw nicht will.

                                                        Reine Neugierde: Wie sieht denn deine Hilfe aus, wenn etwas unter Windows „nicht funktioniert“?

                                                        Meistens rate ich: tu mal neu starten.

                                                        Hilft auch oft.

                                                        Und löst die meisten Probleme. Wenn es Probleme waren, die ich schon selber hatte, habe ich halt gesagt, wo man klicken muss, bzw. per desktop-Freigabe lieber selber Hand angelegt. Vor allem bei Leuten, die sich die Lösung eh nicht gemerkt hätten.

                                                        Aber inzwischen kann ich das oft nicht mehr. Und als Mac-User werde ich glücklicherweise auch nicht mehr oft gefragt.

                                                        Marc

                                                    2. Hallo Marc,

                                                      Linux gehört für mich auf Server und von Leuten mit Ahnung bedient! Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt.

                                                      Keine Android-Nutzer in deinem Unfeld? 😝
                                                      Ich kenne vier Desktop-Linux-Nutzer, deren Systeme aber ich eingerichtet habe.

                                                      Das mag der entscheidende Unterschied sein. Ich glaube gerne, dass es rund läuft, wenn es jemand mit Ahnung installiert!

                                                      Wobei ich mich jetzt auch nicht als absoluten Linux-Checker definieren würde, ich kann hauptsächlich Google mit Schlagwörtern füttern und habe ein bisschen grundlegendes Wissen. Das erste Mal habe ich mir so um 2010 herum Ubuntu installiert und da hatte ich nicht wirklich Ahnung was PCs angeht (um den Bootloader von Ubuntu zu entfernen und XP neu zu installieren, brauchte ich damals Hilfe – kann aber auch daran liegen, dass man den einzigen bootenden Rechner nicht unbedingt „schrotten“ möchte)! Bis 2012 gab es dann noch mehrere (wohl erfolgreiche) Experimente und dann bin ich endgültig umgestiegen.

                                                      Vielleicht habe ich ja auch immer und immer wieder nur Pech gehabt.

                                                      Gut möglich. Habe hier auch einige ältere PCs, die nur Zicken machen. Wenn mir ein paar andere Mainboards unter die Finger kommen, werde ich die einbauen. Auf die Frickelei mit einem Mainboard mit Lotterie-SATA-Anschlüssen (mal tuts, mal nicht), habe ich auch keine Lust.

                                                      Ubuntu 17.04 scheint tatsächlich auch Probleme mit Netzwerkhardware zu haben. Ist mir aber ziemlich egal, weil es keine LTS-Version ist.

                                                      Gruß
                                                      Julius

                                                2. Moin Marc,

                                                  Von einer Firma darf sie nicht sein. Ubuntu, Steam, AVM, NVIDIA, AMD usw sind also draußen?!? Oder sind nur manche Firmen schlecht?

                                                  Siehe Vendor-Lock-In.

                                                  Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                  Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                  Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Linux hat seine Stärken, aber bisher sind alle versuche gescheitert, die Linux als desktop-OS etablieren wollten. Dafür gibt es Gründe. Der wichtigste: es ist zu kompliziert.

                                                  Deshalb basiert Android ja auch auf … wait, das ist ein Linux? Und Mac OS ist ein Unix.

                                                  Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt.

                                                  Das liegt einfach daran, dass es manche Aufgaben gibt, die „zu Fuß“ einfach schneller erledigt sind als mit Klicken. Ich sage nur so Batch-Aufgaben wie eine bestimmte Anzahl an Fotos mal schnell per Exif-Informationen richtig drehen oder aus allen Musikdateien in einem Verzeichnis eine Playlist erstellen.

                                                  Und das ist nichts für Leute ohne Ahnung!

                                                  Wow, wie hat damals bloß DOS funktioniert …?

                                                  Viele Grüße
                                                  Robert

                                                  1. Hej Robert,

                                                    Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                    Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                    Das muss ich nicht glauben, weil ich es weiß. Wissen ist immer besser als glauben. 😉

                                                    Na gut, ich werde meinem Chef sagen, der Julius hat gesagt, wir brauchen keine herkömmlichen Webseiten mehr. keinen Styleguide, keine Layouts, keine Formulare, keine gestylten Suchergebnisse, weil grep ist schneller. Der wird sich sicher freuen und ich bekomme eine Lohnerhöhung.

                                                    Finde ich gut!

                                                    Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Linux hat seine Stärken, aber bisher sind alle versuche gescheitert, die Linux als desktop-OS etablieren wollten. Dafür gibt es Gründe. Der wichtigste: es ist zu kompliziert.

                                                    Deshalb basiert Android ja auch auf … wait, das ist ein Linux? Und Mac OS ist ein Unix.

                                                    ??? - Verstehe ich nicht.

                                                    Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt.

                                                    Das liegt einfach daran, dass es manche Aufgaben gibt, die „zu Fuß“ einfach schneller erledigt sind als mit Klicken. Ich sage nur so Batch-Aufgaben wie eine bestimmte Anzahl an Fotos mal schnell per Exif-Informationen richtig drehen oder aus allen Musikdateien in einem Verzeichnis eine Playlist erstellen.

                                                    Nein, es ging mir um Fehlerbehebungen (es gibt übrigens auch Programme mit GUI, denen Stapelverarbeitungen nicht fremd sind...)

                                                    Und das ist nichts für Leute ohne Ahnung!

                                                    Wow, wie hat damals bloß DOS funktioniert …?

                                                    Für die meisten? Gar nicht. Die haben DOS nur gebraucht um ein Programm zu starten, in das sie eingewiesen wurden. Das eine Programm konnten sie dann. Bis dann irgendwann ein weiteres angeschafft und beigebracht wurde. Irgendwann waren dann manche fit genug, alleine zurecht zu kommen.

                                                    Ich bin alt genug, um mich daran noch zu erinnern, wie kompliziert Computer für Menschen damals noch waren. Und wie viele keinen Bock hatten sich damit zu beschäftigen.

                                                    Marc

                                                    1. Moin Marc,

                                                      Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                      Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                      Na gut, ich werde meinem Chef sagen, der Julius hat gesagt, wir brauchen keine herkömmlichen Webseiten mehr […], weil grep ist schneller.

                                                      Falls der Julius eigentlich Robert heißt, hat er das gerade nicht gesagt, sondern ein Beispiel gezeigt, warum manche Linuxer (Unixer) bestimmte Aufgaben in einer Shell erledigen.

                                                      BTW: Ich hab auch unter Windows oft ein Terminal offen ;)

                                                      Linux hat seine Stärken, aber bisher sind alle versuche gescheitert, die Linux als desktop-OS etablieren wollten. Dafür gibt es Gründe. Der wichtigste: es ist zu kompliziert.

                                                      Deshalb basiert Android ja auch auf … wait, das ist ein Linux? Und Mac OS ist ein Unix.

                                                      ??? - Verstehe ich nicht.

                                                      Du behauptest hier, Linux sei zu kompliziert und ich habe dir ein Linux genannt, dass so unkompliziert ist, dass es als Smartphone-Betriebssystem verwendet wird.

                                                      Ich habe noch keinen Linux-Nutzer kennen gelernt, der ohne Konsole auskommt.

                                                      […]

                                                      Nein, es ging mir um Fehlerbehebungen

                                                      Wie hier ↑ offensichtlich zu erkennen ist …

                                                      Wow, wie hat damals bloß DOS funktioniert …?

                                                      Für die meisten? Gar nicht. Die haben DOS nur gebraucht um ein Programm zu starten, in das sie eingewiesen wurden. Das eine Programm konnten sie dann. Bis dann irgendwann ein weiteres angeschafft und beigebracht wurde. Irgendwann waren dann manche fit genug, alleine zurecht zu kommen.

                                                      Jetzt mal ganz ehrlich: Ersetz hier mal DOS durch Windows, MacOS oder allgemein „Computer“ und frage dich, was sich seitdem tatsächlich verändert hat. Mir scheint das nicht viel zu sein. Ich kann heute eben mehr klicken, aber verstehe ich auch, was ich da klicke oder ergoogele? Meine These sagt: Nein.

                                                      Ich bin alt genug, um mich daran noch zu erinnern, wie kompliziert Computer für Menschen damals noch waren. Und wie viele keinen Bock hatten sich damit zu beschäftigen.

                                                      Und ich glaube, dass es heute im Grunde nicht anders ist – weshalb größere Unternehmen auch sinnvoller Weise eine IT haben.

                                                      Viele Grüße
                                                      Robert

                                                      1. Hej Robert,

                                                        Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                        Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                        Na gut, ich werde meinem Chef sagen, der Julius hat gesagt, wir brauchen keine herkömmlichen Webseiten mehr […], weil grep ist schneller.

                                                        Falls der Julius eigentlich Robert heißt, hat er das gerade nicht gesagt, sondern ein Beispiel gezeigt, warum manche Linuxer (Unixer) bestimmte Aufgaben in einer Shell erledigen.

                                                        Dann würde es als Antwort auf meinen Vorschlag keinen Sinn machen. Denn der war, niemals mehr Webseiten anzubieten, sondern nur noch .md oder so und den Besuchern einen ssh-Zugang und grep bereit zu stellen.

                                                        War allerdings nicht ernst gemeint. Es ging mir darum zu zeigen, dass das eben nicht jedermanns Sache ist.

                                                        BTW: Ich hab auch unter Windows oft ein Terminal offen ;)

                                                        Hilfreich und nützlich!

                                                        Linux hat seine Stärken, aber bisher sind alle versuche gescheitert, die Linux als desktop-OS etablieren wollten. Dafür gibt es Gründe. Der wichtigste: es ist zu kompliziert.

                                                        Deshalb basiert Android ja auch auf … wait, das ist ein Linux? Und Mac OS ist ein Unix.

                                                        ??? - Verstehe ich nicht.

                                                        Du behauptest hier, Linux sei zu kompliziert und ich habe dir ein Linux genannt, dass so unkompliziert ist, dass es als Smartphone-Betriebssystem verwendet wird.

                                                        Ich habe hier von zahlreichen Problemen berichtet (vor Android übrigens die meisten davon, vielleicht sogar alle), deren Behebung so aufwändig war, dass ich es irgendwann dran gegeben habe und du sagst es gibt aber auch Android? — Das kommt mir aber nicht auf den Desktop! 😉

                                                        Jetzt mal ganz ehrlich: Ersetz hier mal DOS durch Windows, MacOS oder allgemein „Computer“ und frage dich, was sich seitdem tatsächlich verändert hat. Mir scheint das nicht viel zu sein. Ich kann heute eben mehr klicken, aber verstehe ich auch, was ich da klicke oder ergoogele?

                                                        Nein, wozu auch?

                                                        Ich bin alt genug, um mich daran noch zu erinnern, wie kompliziert Computer für Menschen damals noch waren. Und wie viele keinen Bock hatten sich damit zu beschäftigen.

                                                        Und ich glaube, dass es heute im Grunde nicht anders ist – weshalb größere Unternehmen auch sinnvoller Weise eine IT haben.

                                                        Im Grunde nicht, aber graduell. Deswegen gibt es beispielsweise niemals Webseiten, die tatsächlich für jeden Menschen mit jeder Art von B ehinderung, zumal mehrfachbehinderung zugänglich ist. Aber es arbeiten verdammt viele Menschen verdammt hart daran, dass immer weniger ohne Computer leben müssen.

                                                        ios warin dieser Hinsicht ein Meilenstein, so wie es Windows seinerzeit, so wie die Abschaffung der Lochkarten! - Heute sind Computer schon wesentlich einfacher und von deutlich mehr Menschen bedienbar!

                                                        Marc

                                                        1. Hallo Marc,

                                                          ich ordne noch einmal:

                                                          Marc: Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                          Robert: Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                          Marc: Na gut, ich werde meinem Chef sagen, der Julius hat gesagt, wir brauchen keine herkömmlichen Webseiten mehr […], weil grep ist schneller.

                                                          Robert: Falls der Julius eigentlich Robert heißt, hat er das gerade nicht gesagt, sondern ein Beispiel gezeigt, warum manche Linuxer (Unixer) bestimmte Aufgaben in einer Shell erledigen.

                                                          Dann würde es als Antwort auf meinen Vorschlag keinen Sinn machen.

                                                          Das ist exakt die Reihenfolge der Antworten. Dein Vorschlag ergibt in diesem Kontext bereits keinen Sinn mehr für mich.

                                                          Denn der war, niemals mehr Webseiten anzubieten, sondern nur noch .md oder so und den Besuchern einen ssh-Zugang und grep bereit zu stellen.

                                                          Wenn du jedem Nutzer Shellzugriff auf deinen Server gewähren willst … ich hätte da ja Sicherheitsbedenken.

                                                          BTW: Ich hab auch unter Windows oft ein Terminal offen ;)

                                                          Hilfreich und nützlich!

                                                          Und wo ist jetzt der Unterschied, ob ich zur Produktivität unter Windows oder Linux ein Terminal offen habe?

                                                          Ich bin alt genug, um mich daran noch zu erinnern, wie kompliziert Computer für Menschen damals noch waren. Und wie viele keinen Bock hatten sich damit zu beschäftigen.

                                                          Und ich glaube, dass es heute im Grunde nicht anders ist – weshalb größere Unternehmen auch sinnvoller Weise eine IT haben.

                                                          Im Grunde nicht, aber graduell. Deswegen gibt es beispielsweise niemals Webseiten, die tatsächlich für jeden Menschen mit jeder Art von B ehinderung, zumal mehrfachbehinderung zugänglich ist.

                                                          Wenn ich plain-HTML in einer ordentlichen Struktur nehme, ist es sehr einfach, eine Webseite zu erstellen, die aber so etwas von barrierefrei ist.

                                                          Aber es arbeiten verdammt viele Menschen verdammt hart daran, dass immer weniger ohne Computer leben müssen.

                                                          „Müssen“? Ich sehe nicht, was gut daran ist, wenn jeder mit einem Computer arbeiten soll. Und ich verdiene mittlerweile mein Geld in der IT.

                                                          ios warin dieser Hinsicht ein Meilenstein, so wie es Windows seinerzeit, so wie die Abschaffung der Lochkarten! - Heute sind Computer schon wesentlich einfacher und von deutlich mehr Menschen bedienbar!

                                                          Und weißt du, was das Geheimnis von iOS oder auch dem Linux Android ist? Reduktion der Komplexität, Aufteilung der Aufgaben auf einzelne Apps – also genau die Unix-Philosophie :D

                                                          Viele Grüße
                                                          Robert

                                                          1. Hej Robert,

                                                            ich ordne noch einmal:

                                                            Marc: Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                            Robert: Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                            Marc: Na gut, ich werde meinem Chef sagen, der Julius hat gesagt, wir brauchen keine herkömmlichen Webseiten mehr […], weil grep ist schneller.

                                                            Robert: Falls der Julius eigentlich Robert heißt, hat er das gerade nicht gesagt, sondern ein Beispiel gezeigt, warum manche Linuxer (Unixer) bestimmte Aufgaben in einer Shell erledigen.

                                                            Dann würde es als Antwort auf meinen Vorschlag keinen Sinn machen.

                                                            Vielleicht ist einfach nicht klar geworden, was ich meinte:

                                                            Die Shell hilft in vielen Situationen, benötigt aber viel Einarbeitungszeit. Nicht jeder möchte den Lernaufwand auf sich nehmen. Es ist also keine sinnvolle Alternative, Webseiten abzuschaffen und Nutzer perr grep Verzeichnisse durchsuchen zu lassen. Auch wenn grep schnell ist!

                                                            Das ist exakt die Reihenfolge der Antworten. Dein Vorschlag ergibt in diesem Kontext bereits keinen Sinn mehr für mich.

                                                            Vermutlich weil du meinen Vorschlag ernst genommen hast. Mir schien der so absurd, dass ich nicht damit gerechnet hätte…

                                                            Denn der war, niemals mehr Webseiten anzubieten, sondern nur noch .md oder so und den Besuchern einen ssh-Zugang und grep bereit zu stellen.

                                                            Wenn du jedem Nutzer Shellzugriff auf deinen Server gewähren willst … ich hätte da ja Sicherheitsbedenken.

                                                            Ich selbstverständlich auch!

                                                            BTW: Ich hab auch unter Windows oft ein Terminal offen ;)

                                                            Hilfreich und nützlich!

                                                            Und wo ist jetzt der Unterschied, ob ich zur Produktivität unter Windows oder Linux ein Terminal offen habe?

                                                            Nirgends. Ist auch unter Linux nützlich und hilfreich!

                                                            Wenn ich plain-HTML in einer ordentlichen Struktur nehme, ist es sehr einfach, eine Webseite zu erstellen, die aber so etwas von barrierefrei ist.

                                                            Nein. Es ist sogar unmöglich mit reinem HTML die Vorgaben der WCAG zu erfüllen.

                                                            Aber es arbeiten verdammt viele Menschen verdammt hart daran, dass immer weniger ohne Computer leben müssen.

                                                            „Müssen“? Ich sehe nicht, was gut daran ist, wenn jeder mit einem Computer arbeiten soll. Und ich verdiene mittlerweile mein Geld in der IT.

                                                            Ich habe nciht gesagt, dass sie mit einem Computer arbeiten müssen, sondern das sie nciht mehr ohne arbeiten müssen, dass sie also können, wenn sie wollen.

                                                            ios warin dieser Hinsicht ein Meilenstein, so wie es Windows seinerzeit, so wie die Abschaffung der Lochkarten! - Heute sind Computer schon wesentlich einfacher und von deutlich mehr Menschen bedienbar!

                                                            Und weißt du, was das Geheimnis von iOS oder auch dem Linux Android ist? Reduktion der Komplexität, Aufteilung der Aufgaben auf einzelne Apps – also genau die Unix-Philosophie :D

                                                            Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen! 😉

                                                            Marc

                                                            1. Hallo Marc,

                                                              Vielleicht ist einfach nicht klar geworden, was ich meinte:

                                                              Die Shell hilft in vielen Situationen, benötigt aber viel Einarbeitungszeit. Nicht jeder möchte den Lernaufwand auf sich nehmen. Es ist also keine sinnvolle Alternative, Webseiten abzuschaffen und Nutzer perr grep Verzeichnisse durchsuchen zu lassen. Auch wenn grep schnell ist!

                                                              Wenn du mir jetzt die Stelle zeigst, an der ich behauptet habe, dass grep eine sinnvolle Alternative zu Webseiten ist, sind wir quitt.

                                                              Wenn ich plain-HTML in einer ordentlichen Struktur nehme, ist es sehr einfach, eine Webseite zu erstellen, die aber so etwas von barrierefrei ist.

                                                              Nein. Es ist sogar unmöglich mit reinem HTML die Vorgaben der WCAG zu erfüllen.

                                                              Warum sollte das denn so sein? An welchen Stellen wird es problematisch?

                                                              Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen! 😉

                                                              Warum soll ich ein Unix oder Linux mit Linux ersetzen, wenn die Leute mir ihrem Linux glücklich sind?

                                                              Viele Grüße
                                                              Robert

                                                              1. Hej Robert,

                                                                Vielleicht ist einfach nicht klar geworden, was ich meinte:

                                                                Die Shell hilft in vielen Situationen, benötigt aber viel Einarbeitungszeit. Nicht jeder möchte den Lernaufwand auf sich nehmen. Es ist also keine sinnvolle Alternative, Webseiten abzuschaffen und Nutzer perr grep Verzeichnisse durchsuchen zu lassen. Auch wenn grep schnell ist!

                                                                Wenn du mir jetzt die Stelle zeigst, an der ich behauptet habe, dass grep eine sinnvolle Alternative zu Webseiten ist, sind wir quitt.

                                                                Das klang für mich so:

                                                                Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                                Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                                Mit quitt sein hat das übrigens nichts zu tun. Ich bin hier nicht in irgendeinem Wettbewerb und ich versuche nicht, dich von irgendwas zu überzeugen…

                                                                Wenn ich plain-HTML in einer ordentlichen Struktur nehme, ist es sehr einfach, eine Webseite zu erstellen, die aber so etwas von barrierefrei ist.

                                                                Nein. Es ist sogar unmöglich mit reinem HTML die Vorgaben der WCAG zu erfüllen.

                                                                Warum sollte das denn so sein? An welchen Stellen wird es problematisch?

                                                                Wie willst du denn beispielsweise die folgenden beiden Punkte erfüllen:

                                                                • Die Breite beträgt nicht mehr als 80 Zeichen oder Glyphen (40 wenn es sich um CJK handelt).
                                                                • Der Zeilenabstand (Durchschuss) ist mindestens 1,5-fach innerhalb von Paragraphen und der Paragraphenabstand ist mindestens 1,5-fach so groß wie der Zeilenabstand.

                                                                Konventionen einzuhalten ist ein wichtiges Mittel der Zugänglichkeit, dazu gehört auch ein bekannter und übersichtlicher Seitenaufbau. Ohne CSS kommt man da nicht weit.

                                                                Linearisierbare Layout-Tabellen könnten hier zwar abhelfen, aber nur auf Desktops. Wie kriegst du die ohne CSS aus der mobilen Darstellung wieder raus?

                                                                Die meisten Dinge sind zwar im HTML verankert. Übrigens reicht es mitunter nicht einmal die WCAG zu erfüllen. Ob eine Seite zugänglich ist, entscheidet sich im Nutzertest…

                                                                Übrigens: wie willst du denn Überschriften, Listen usw von anderen HTML-Elementen unterscheiden. Auch die Standard-Darstellung der Browser ist kein Plain HTML sondern HTML plus CSS und beides gerendert.

                                                                Selbst Lynx bringt bereits Formatierungen mit.

                                                                Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen! 😉

                                                                Warum soll ich ein Unix oder Linux mit Linux ersetzen, wenn die Leute mir ihrem Linux glücklich sind?

                                                                Keine Ahnung. Was wolltest du denn damit sagen, dass das alles Unix-Derivate sind? — Da muss doch was hinter gesteckt haben?!?

                                                                Für mich klang dass wie: du benutzt doch selber einen Unix/Linux-Abkömmling. Ja tu ich, sehr gerne sogar! Aber was ist Dein Punkt?

                                                                Dass es Apple geschafft hat, mir ein Unix zu bauen, mit dem ich gut zurecht komme?

                                                                Ja, haben Sie. Aber immer noch verstehe ich nicht, wo du drauf hinaus willst!

                                                                Oder dass deswegen auch alle anderen Distributionen toll für mich sind?

                                                                Nein sind sie nicht. Ich bin aber froh, dass es die Auswahl gibt und freue mich für diejenigen, die damit glücklich sind. Ist schließlich ein tolles System, wie ich hier sehr oft gesagt habe.

                                                                Regina hat auch viele Plusse von mir bekommen in diesem Thread hier…

                                                                Also worauf willst du hinaus, wenn du hier aufzählst, wo alles Unix "drin steckt"?

                                                                Ich habe so das Gefühl, du denkst, ich mag Linux nicht. - Aber damit liegst du falsch. Auch wenn ich es bereits unzählige Male wiederholt habe: es hat für mich und meine Art zu arbeiten nicht gepasst.

                                                                Das war es dann aber auch schon. Übrigens habe Regina und ich eine ganze Weile an eben diesem Punkt auch aneinander vorbei geredet, wie auch @Christian Kruse angemerkt hat…

                                                                Und dass ich mich da vielleicht unklar oder einfach schlecht ausgedrückt habe. Sollte aber inzwischen geklärt sein?!?

                                                                Marc

                                                                1. Moin Marc,

                                                                  Wenn du mir jetzt die Stelle zeigst, an der ich behauptet habe, dass grep eine sinnvolle Alternative zu Webseiten ist, sind wir quitt.

                                                                  Das klang für mich so:

                                                                  Aber ich frage mich manchmal wenn ich mit einem Linuxer rede, warum ich mir den ganzen Tag über usability, accessibility und so nen Kram Gedanken mache. Sollen die Leute doch Verzeichnisse auf dem Server einfach mit grep durchsuchen!

                                                                  Du glaubst gar nicht, wie schnell grep ist. Spielt Performance keine Rolle?

                                                                  Ja, und wo geht aus deinem ursprünglichen Beitrag hervor, dass eine Webanwendung zum Durchsuchen von Verzeichnissen verwendet wird?

                                                                  Nein. Es ist sogar unmöglich mit reinem HTML die Vorgaben der WCAG zu erfüllen.

                                                                  Warum sollte das denn so sein? An welchen Stellen wird es problematisch?

                                                                  Wie willst du denn beispielsweise die folgenden beiden Punkte erfüllen:

                                                                  • Die Breite beträgt nicht mehr als 80 Zeichen oder Glyphen (40 wenn es sich um CJK handelt).
                                                                  • Der Zeilenabstand (Durchschuss) ist mindestens 1,5-fach innerhalb von Paragraphen und der Paragraphenabstand ist mindestens 1,5-fach so groß wie der Zeilenabstand.

                                                                  Das sind Dinge, die könnte ich als Leser in meinem Browserstylesheet definieren, und zwar so, dass sie die Regeln von Webseiten überschreiben. Das tangiert in diesem Sinne dann allerdings nicht den Autor, der gar keine Stylesheets verwendet.

                                                                  Konventionen einzuhalten ist ein wichtiges Mittel der Zugänglichkeit, dazu gehört auch ein bekannter und übersichtlicher Seitenaufbau. Ohne CSS kommt man da nicht weit.

                                                                  Ich kann auch ohne CSS einen bekannten und übersichtlichen Seitenaufbau erreichen, sie z.B. Fefes Blog.

                                                                  Übrigens: wie willst du denn Überschriften, Listen usw von anderen HTML-Elementen unterscheiden. Auch die Standard-Darstellung der Browser ist kein Plain HTML sondern HTML plus CSS und beides gerendert.

                                                                  Und als Autor habe ich wie viel Einfluss auf die Darstellung meiner Seite beim Leser, insbesondere das Browserstylesheet (oder die Audioausgabe bzw. den Screenreader selbst)?

                                                                  Selbst Lynx bringt bereits Formatierungen mit.

                                                                  Als HTML-Autor kann ich das allerdings ebenfalls nicht beeinflussen.

                                                                  Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen! 😉

                                                                  Warum soll ich ein Unix oder Linux mit Linux ersetzen, wenn die Leute mir ihrem Linux glücklich sind?

                                                                  Keine Ahnung.

                                                                  Und warum machst du dann diesen Vorschlag?

                                                                  Da muss doch was hinter gesteckt haben?!?

                                                                  Ja, eine Antwort auf deinen merkwürdigen Vorschlag.

                                                                  Viele Grüße
                                                                  Robert

                                                                  1. Hej Robert,

                                                                    Ja, und wo geht aus deinem ursprünglichen Beitrag hervor, dass eine Webanwendung zum Durchsuchen von Verzeichnissen verwendet wird?

                                                                    Du verstehst offenbar noch nicht, was ich gemeint habe. Sicher habe ich mich da zu missverständlich ausgedrückt. Tut aber auch eigentlich nichts zur Sache, lassen wir das also.

                                                                    Nein. Es ist sogar unmöglich mit reinem HTML die Vorgaben der WCAG zu erfüllen.

                                                                    Warum sollte das denn so sein? An welchen Stellen wird es problematisch?

                                                                    Wie willst du denn beispielsweise die folgenden beiden Punkte erfüllen:

                                                                    • Die Breite beträgt nicht mehr als 80 Zeichen oder Glyphen (40 wenn es sich um CJK handelt).
                                                                    • Der Zeilenabstand (Durchschuss) ist mindestens 1,5-fach innerhalb von Paragraphen und der Paragraphenabstand ist mindestens 1,5-fach so groß wie der Zeilenabstand.

                                                                    Das sind Dinge, die könnte ich als Leser in meinem Browserstylesheet definieren, und zwar so, dass sie die Regeln von Webseiten überschreiben. Das tangiert in diesem Sinne dann allerdings nicht den Autor, der gar keine Stylesheets verwendet.

                                                                    Und genau so funktioniert Barrierefreiheit nicht. Eine Webseite muss funktionieren, ohne dass man weiß, wie man ein Stylesheet erstellt. Sonst ist sie nicht barrierefrei.

                                                                    Konventionen einzuhalten ist ein wichtiges Mittel der Zugänglichkeit, dazu gehört auch ein bekannter und übersichtlicher Seitenaufbau. Ohne CSS kommt man da nicht weit.

                                                                    Ich kann auch ohne CSS einen bekannten und übersichtlichen Seitenaufbau erreichen, sie z.B. Fefes Blog.

                                                                    An welche Konventionen hält fefes Block sich denn. Würdest du die bitte mal benennen…

                                                                    Übrigens: wie willst du denn Überschriften, Listen usw von anderen HTML-Elementen unterscheiden. Auch die Standard-Darstellung der Browser ist kein Plain HTML sondern HTML plus CSS und beides gerendert.

                                                                    Und als Autor habe ich wie viel Einfluss auf die Darstellung meiner Seite beim Leser, insbesondere das Browserstylesheet (oder die Audioausgabe bzw. den Screenreader selbst)?

                                                                    Keinen, was dich aber nicht aus der Verantwortung entlässt ein barrierefreies Angebot zu machen und dafür zu sorgen, dass die Seite unabhängig von den verwendeten Eingabegeräten und Ausgabegeräten funktioniert. Sonst ist sie nicht barrierefrei.

                                                                    Unabhängig davon, ob der Nutzer dieses Angebot später annimmt oder z.b. eigene Farben verwendet. Hier kommt es dann drauf an, wie Bilder eingebunden sind und wie diese Bilder aussehen, damit icons usw auch mit anderen Farben funktionieren und sichtbar bleiben.

                                                                    Dazu muss man die Bilder entsprechend vorbereiten. Auch hier reicht HTML nicht um entsprechende Vorgaben zu erfüllen.

                                                                    Selbst Lynx bringt bereits Formatierungen mit.

                                                                    Als HTML-Autor kann ich das allerdings ebenfalls nicht beeinflussen.

                                                                    Und trotzdem muss die Seite auch in Lynx zugänglich sein!

                                                                    Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen! 😉

                                                                    Warum soll ich ein Unix oder Linux mit Linux ersetzen, wenn die Leute mir ihrem Linux glücklich sind?

                                                                    Keine Ahnung.

                                                                    Und warum machst du dann diesen Vorschlag?

                                                                    Muss ich dir das lächelnde Gesicht mit dem zwinkernden Auge erklären? Wenn ich barrierefrei sein will auf jeden, Fall, da gehören an icons nämlich Texte.

                                                                    Oder hast du es einfach nur übersehen? Das würde das Missverständnis erklären…

                                                                    Da muss doch was hinter gesteckt haben?!?

                                                                    Ja, eine Antwort auf deinen merkwürdigen Vorschlag.

                                                                    ich habe keinen Vorschlag gemacht, sondern ich habe dich gefragt, warum du mir unter die Nase gerieben hast, dass das alles unix-Derivate sind. Deine Art zu zitieren wirft kein gutes Licht auf deinen diskussionsstil — sie erweckt den Eindruck, als wolltest du keinen Austausch, sondern einen Sieg (was gibt es denn zu gewinnen?) und wärest bereit unfaire Mittel dafür einzusetzen. Aber das verstehe ich sicher falsch…

                                                                    Wo willst du denn mit dieser „unendlichen Geschichte“ noch hin?

                                                                    Ich habe das Gefühl, das Thema ist längst erschöpfend besprochen?!?

                                                                    Ich mache dir einen Vorschlag: Lies noch einmal diesen Beitrag und dann stell mir konkrete Fragen, wenn du noch was über meine Nutzung von Betriebssystemen wissen möchtest. Falls ich das Gefühl habe, dass daran ein echtes Interesse besteht, antworte ich gerne. Wobei ich nicht weiß, was daran so interessant sein könnte. Mich interessiert es beispielsweise kein bisschen, auf welchem System du arbeitest. Ich bin mir aber sicher, dass es das ist, was derzeit für dich am besten passt. Also genau das richtige!

                                                                    Ansonsten denke ich wir könnten uns wieder anderem zuwenden…

                                                                    Marc

                                                                    1. Hallo Marc,

                                                                      Und genau so funktioniert Barrierefreiheit nicht. Eine Webseite muss funktionieren, ohne dass man weiß, wie man ein Stylesheet erstellt. Sonst ist sie nicht barrierefrei.

                                                                      Das heißt, eigentlich müsste ich das Browserstylesheet auch „nachbauen“, wenn ich dich richtig verstanden habe, also definieren, dass die Schriftgrößen h1 > h2 > h3 > … und so weiter, da die Webseite auch ohne Browserstylesheet sinnvoll funktionieren soll. Ist das korrekt?

                                                                      Konventionen einzuhalten ist ein wichtiges Mittel der Zugänglichkeit, dazu gehört auch ein bekannter und übersichtlicher Seitenaufbau. Ohne CSS kommt man da nicht weit.

                                                                      Ich kann auch ohne CSS einen bekannten und übersichtlichen Seitenaufbau erreichen, sie z.B. Fefes Blog.

                                                                      An welche Konventionen hält fefes Block sich denn. Würdest du die bitte mal benennen…

                                                                      • klare Seitenstruktur
                                                                      • richtige Semantik der HTML-Elemente (wobei h1 fehlt)
                                                                      • Inhalt ist auch ohne Stylesheet zugänglich, d.h. mit einem Screenreader, Textbrowser oder zum Vorlesen
                                                                      • wird auch auf dem Mobiltelefon vernünftig angezeigt

                                                                      Was fehlt:

                                                                      • maximale Textbreite
                                                                      • „Misstrauen“ gegenüber dem Browserstylesheet (siehe oben)

                                                                      Hier kommt es dann drauf an, wie Bilder eingebunden sind und wie diese Bilder aussehen, damit icons usw auch mit anderen Farben funktionieren und sichtbar bleiben.

                                                                      (Genau deshalb habe ich dieses Beispiel gewählt, weil es ohne Tabellen und Bilder auskommt.)

                                                                      Viele Grüße
                                                                      Robert

                                                                      1. Hej Robert,

                                                                        Und genau so funktioniert Barrierefreiheit nicht. Eine Webseite muss funktionieren, ohne dass man weiß, wie man ein Stylesheet erstellt. Sonst ist sie nicht barrierefrei.

                                                                        Das heißt, eigentlich müsste ich das Browserstylesheet auch „nachbauen“, wenn ich dich richtig verstanden habe, also definieren, dass die Schriftgrößen h1 > h2 > h3 > … und so weiter, da die Webseite auch ohne Browserstylesheet sinnvoll funktionieren soll. Ist das korrekt?

                                                                        Nein, sie muss ohne Nutzerstylesheet auskommen. Das heißt man braucht mindestens ein bisschen CSS.

                                                                        Ich wollte nur der Pingeligkeit halber hinweisen, dass selbst dann, wenn du nur HTML auslieferst bereits CSS mit im Spiel ist, weil die Browserhersteller ja dafür sorgen, dass Überschriften, Links, ja selbst normaler Fließtext bereits irgendwie dargestellt wird.

                                                                        Diese Werte nochmal mitzugeben ist nicht unbedingt nötig, macht aber Sinn. Unter anderem um die wirklich verlässlich in allen Browsern identisch zu haben. Dafür sorgen die reset-Regeln, wie sie z.B. Eric Meyer bereit stellt.

                                                                        Konventionen einzuhalten ist ein wichtiges Mittel der Zugänglichkeit, dazu gehört auch ein bekannter und übersichtlicher Seitenaufbau. Ohne CSS kommt man da nicht weit.

                                                                        Ich kann auch ohne CSS einen bekannten und übersichtlichen Seitenaufbau erreichen, sie z.B. Fefes Blog.

                                                                        An welche Konventionen hält fefes Block sich denn. Würdest du die bitte mal benennen…

                                                                        • klare Seitenstruktur
                                                                        • richtige Semantik der HTML-Elemente (wobei h1 fehlt)
                                                                        • Inhalt ist auch ohne Stylesheet zugänglich, d.h. mit einem Screenreader, Textbrowser oder zum Vorlesen
                                                                        • wird auch auf dem Mobiltelefon vernünftig angezeigt

                                                                        Konventionen sind das alles nicht. Konventionen sind von anderen Webseiten bekannte Elemente und Positionen (Quasi-Standards) wie Menü links oder oben horizontal, Suche oben rechts, Infos über die Seite am Seitenende, Logo oben links mit Link zur Startseite, usw

                                                                        der Sinn von Konventionen ist es den Nutzern Bedienelemente und Inhalte so anzubieten, dass ohne Lernaufwand klar ist, was ein Element ist (z.B. call-to-action-Button) oder wo etwas zu finden ist (z.B. Hauptinhalt).

                                                                        An manches davon hält sich Fefes blog (statt eines Logos ist der Name des Blogs oben links zu finden und mit der Startseite verlinkt).

                                                                        Andere erwartete Elemente findet der Nutzer nicht an üblichen Stellen (wo ist die Navigation, wo ist die Suche usw - du findest die Unterschiede zu anderen Seiten im web sicherlich zum großen Teil selbst. Nicht alles davon sind Accessibility oder Usability-Probleme und ich persönlich finde fefes blog auch gut. Ob Nutzer mit und ohne Behinderungen damit gut klar kommen, müsste man mal testen. Sonst handelt es sich nur um eine subjektive Mutmaßung).

                                                                        Hier kommt es dann drauf an, wie Bilder eingebunden sind und wie diese Bilder aussehen, damit icons usw auch mit anderen Farben funktionieren und sichtbar bleiben.

                                                                        (Genau deshalb habe ich dieses Beispiel gewählt, weil es ohne Tabellen und Bilder auskommt.)

                                                                        Grundsätzlich erfüllt reines HTML, wenn es bestimmungsgemäß angewendet wird, sehr viele Aspekte der Barrierefreiheit. Aber der Verzicht auf Bilder beispielsweise ist problematisch - insbesondere Menschen mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche profitieren überdurchschnittlich von einer guten Illustration. Und obwohl fefes blog sehr viel richtig macht, würde ich mir für Screenreader-Nutzer eine Überschriften-Ebene ,ehr wünschen, damit man von Meldung zu Meldung springen kann. Bei den vielen kurzen Einträgen nicht unbedingt nötig, bei den längeren fände ich es aber gut. Man kann zwar von li zu li springen, aber hat dann mitunter längliche texte, die sich schlecht scannen lassen — gilt für sehende wie Blinde gleichermaßen.

                                                                        Aber vielleicht ist das auch Absicht: denn so prägnant und hilfreich eine gut gewählte Überschrift in der Regel ist, so wenig nützt sie einem, wenn man etwas interessantes verpasst, weil die Überschrift schlecht gewählt ist. Vielleicht steckt in fefes blog auch eine andere Überlegung dahinter. Die Meldungen sind immer so kurz wie irgend möglich gehalten und eine weitere Reduzierung in einer Überschrift nicht möglich.

                                                                        Bei solchen Dingen ist es wichtig das Konzept zu kennen — die Überlegungen, die hier angestellt werden müssen sich aber streng genommen auch im Test beweisen.

                                                                        Ohne jetzt einen Test gemacht zu haben, vermute ich fefes blog ist weitestgehend frei von Barrieren, es gäbe aber noch ein paar Dinge zu verbessern.

                                                                        Mir persönlich sind die Schriften viel zu klein. Aber dazu macht die WCAG keine Vorgaben, man muss nur Zoomen können. Und das geht einwandfrei. Für mich ist die größtmögliche Zoomstufe die angenehmste. Jemand der noch etwas mehr möchte, müsste also schon zusätzliche Software (Magnifier) verwenden, um die Seite zu lesen.

                                                                        Auf meinem Mac (Safari) nutze ich zwar schon seit langem den Lesemodus für solche Fälle den jetzt auch die anderen Browser mitbringen, aber barrierefreie Webseiten sollten wie gesagt auch ohne solche Mittel benutzbar sein.

                                                                        Die Schriftgröße ist übrigens ein schönes Beispiel, warum eine Webseite formal einen Test nach WCAG erfüllen kann, trotzdem aber schlecht bedienbar oder unzugänglich sein kann. Stell dir mal vor, irgendein Spinner käme auf die Idee Schriften einen Pixel groß zu setzen. Beim zoomen ist bei 6- oder 8-facher Vergrößerung Schluss Auf einem hochauflösenden Monitor dürften 6 bis 8 Pixel große Schriften für die meisten Menschen unlesbar klein sein…

                                                                        Zumal die WCAG nur fordert, dass auf 200% gezoomt werden muss, ohne dass es das Layout zerhaut. 2px große Schrift? WTF?

                                                                        Marc

                                                                        1. Moin Marc,

                                                                          Nein, sie muss ohne Nutzerstylesheet auskommen. Das heißt man braucht mindestens ein bisschen CSS.

                                                                          alles klar, Danke! Ich hatte vage im Hinterkopf, dass ein erster Test zur Zugänglichkeit ist, im Browser das Stylesheet der Webseite zu deaktivieren und zu schauen, ob man mit der Information noch etwas anfangen kann.

                                                                          Andere erwartete Elemente findet der Nutzer nicht an üblichen Stellen (wo ist die Navigation, wo ist die Suche usw

                                                                          Das gibt es beides gar nicht (jedenfalls nicht im „traditionellen Sinne“).

                                                                          Aber der Verzicht auf Bilder beispielsweise ist problematisch - insbesondere Menschen mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche profitieren überdurchschnittlich von einer guten Illustration.

                                                                          Das ist ein sehr interessanter Punkt. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Das gilt wahrscheinlich auch für Icons (für die es natürlich textuelle Alternativen geben sollte).

                                                                          Und obwohl fefes blog sehr viel richtig macht, würde ich mir für Screenreader-Nutzer eine Überschriften-Ebene ,ehr wünschen, damit man von Meldung zu Meldung springen kann.

                                                                          D'accord.

                                                                          Mir persönlich sind die Schriften viel zu klein. Aber dazu macht die WCAG keine Vorgaben, man muss nur Zoomen können. Und das geht einwandfrei. Für mich ist die größtmögliche Zoomstufe die angenehmste. Jemand der noch etwas mehr möchte, müsste also schon zusätzliche Software (Magnifier) verwenden, um die Seite zu lesen.

                                                                          Das Phänomen mit font-size: 80% gibt es leider immer noch. Auf meinen Seiten lasse ich die Absatzschriftgröße unangetastet, damit jeder passend zoomen kann.

                                                                          Zumal die WCAG nur fordert, dass auf 200% gezoomt werden muss, ohne dass es das Layout zerhaut. 2px große Schrift? WTF?

                                                                          … und dann noch auf einem Retina-Display … da könnte man dann wirklich getrost „Gute Nacht“ sagen ;)

                                                                          Dankende Grüße
                                                                          Robert

                                                                          1. Hej Robert,

                                                                            Nein, sie muss ohne Nutzerstylesheet auskommen. Das heißt man braucht mindestens ein bisschen CSS.

                                                                            alles klar, Danke! Ich hatte vage im Hinterkopf, dass ein erster Test zur Zugänglichkeit ist, im Browser das Stylesheet der Webseite zu deaktivieren und zu schauen, ob man mit der Information noch etwas anfangen kann.

                                                                            Ja, das ist ein sehr guter Test. Wenn das CSS abgeschaltet wird, sind ein paar Dinge auf einen Blick klar:

                                                                            • sind Überschriftenebenen erkennbar?
                                                                            • sind die Inhalte literarisiert (also in der Reihenfolge, die im HTML-Code vorgegeben wird) verständlich oder stimmt die Reihenfolge/Anordnung nicht mehr bis hin zur Unverständlichkeit
                                                                            • Sind die Inhalte ordentlich strukturiert (Aufzählungen in Listen, Zitate in Zitat-Blöcken usw)
                                                                            • Wurden Layout-Tabellen verwendet usw…

                                                                            Übrigens verwendet auch fefes blog ein bisschen CSS… - hast du es bemerkt?

                                                                            Andere erwartete Elemente findet der Nutzer nicht an üblichen Stellen (wo ist die Navigation, wo ist die Suche usw

                                                                            Das gibt es beides gar nicht (jedenfalls nicht im „traditionellen Sinne“).

                                                                            Die BITV (und ich glaube auch die WCAG) schreiben vor, dass jeder Inhalt mindestens auf zwei Wege zugänglich sein muss. Also beispielsweise die Navigation und die Suche. Oder durch die Auflistung in einem "Stream" und eine Suchfunktion. Mehr Möglichkeiten sind immer besser, aber nciht vorgeschrieben.

                                                                            Auch in Bezug auf diese Vorgabe lassen sich wohl Möglichkeiten finden, diesem Success criterion formal gerecht zu werden, aber dennoch eine schlecht bedienbare/unzugängliche Webseite zu bauen.

                                                                            Aber der Verzicht auf Bilder beispielsweise ist problematisch - insbesondere Menschen mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche profitieren überdurchschnittlich von einer guten Illustration.

                                                                            Das ist ein sehr interessanter Punkt. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Das gilt wahrscheinlich auch für Icons (für die es natürlich textuelle Alternativen geben sollte).

                                                                            Ja, die sind eine Riesenhilfe. Hier wird wieder schön deutlich, wie sehr ALLE von einer barrierefreien Webseite profitieren. Denn wie schön ist es doch, interne Links von externen Links aufgrund eines Icons unterscheiden zu können! Um nur ein Beispiel zu nennen.

                                                                            [winzige Schriften]

                                                                            … und dann noch auf einem Retina-Display … da könnte man dann wirklich getrost „Gute Nacht“ sagen ;)

                                                                            Ja, wobei die Gerätehersteller ja tricksen und ein Bildschirmpixel nicht einem Pixel in der Schriftgrößenangabe entspricht.

                                                                            Marc

                                                                    2. Hallo Marc,

                                                                      Du verstehst offenbar noch nicht, was ich gemeint habe.

                                                                      Das ist korrekt, sonst fragte bzw. hakte ich nicht weiter nach. Es kann niemand in den Kopf eines anderen schauen, weshalb ich stets im Kontext zitiere und meine Gedankengänge ausformuliere. Lieber ein Absatz zu viel als einen Satz zu wenig.

                                                                      ich habe keinen Vorschlag gemacht,

                                                                      egal ob Smiley oder nicht ist das ein Vorschlag:

                                                                      Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen!

                                                                      sondern ich habe dich gefragt, warum du mir unter die Nase gerieben hast, dass das alles unix-Derivate sind.

                                                                      Du hast behauptet, dass Linux zu kompliziert sei und auf den Server gehöre und ich habe dir einfach ein Gegenbeispiel geliefert, in dem Linux eben Enduser-tauglich ist. Mehr nicht, Punkt.

                                                                      Deine Art zu zitieren wirft kein gutes Licht auf deinen diskussionsstil — sie erweckt den Eindruck, als wolltest du keinen Austausch, sondern einen Sieg (was gibt es denn zu gewinnen?) und wärest bereit unfaire Mittel dafür einzusetzen. Aber das verstehe ich sicher falsch…

                                                                      Könntest du das bitte genauer erläutern? Ich zitiere immer den Kontext, auf den ich antworte, damit man nachvollziehen kann, worauf ich mich beziehe. Ich möchte möglichst wenig Interpretationsspielraum lassen.

                                                                      Wenn du übrigens mal meine ganzen Fragen an dich bzgl. Barrierefreiheit berücksichtigst, wirst du vielleicht feststellen, dass das Neugierde ist. Im Übrigen: Siehe Anfang dieser Antwort, weshalb ich nachhake und frage – weil es mir um den Dialog geht.

                                                                      (Ich glaube, dass Missverständnisse dieser Art zu Stande kommen, weil man nicht mehr liest, was der andere schreibt, sondern Fragen oder Gegenpunkte als Angriff aufs eigene Narrativ versteht.)

                                                                      Viele Grüße
                                                                      Robert

                                                                      1. Hej Robert,

                                                                        ich habe keinen Vorschlag gemacht,

                                                                        egal ob Smiley oder nicht ist das ein Vorschlag:

                                                                        Mir schien die Übertreibung groß genug, um die Satire erkennbar zu machen. Den Smiley habe ich zusätzlich noch hinzugefügt…

                                                                        Der Vorschlag war also kein ernst gemeinter. So wie ich es nicht ernst meinte, öffentlich ssh-Zugänge bereit zu stellen, damit "Webseitenbesucher" sich mittels grep ihre Inhalte suchen können. Vielleicht sollte ich in Zukunft auf solche Mittel verzichten, da sie missverstanden werden können.

                                                                        Dann kannst du ja allen iPhone- und Android-Nutzern Linux auf Ihre Geräte spielen und sie so endlich glücklich machen!

                                                                        sondern ich habe dich gefragt, warum du mir unter die Nase gerieben hast, dass das alles unix-Derivate sind.

                                                                        Du hast behauptet, dass Linux zu kompliziert sei und auf den Server gehöre und ich habe dir einfach ein Gegenbeispiel geliefert, in dem Linux eben Enduser-tauglich ist. Mehr nicht, Punkt.

                                                                        Ah, dann habe ich in diesem Fall den Bezug nicht verstanden.

                                                                        Ja, ich habe Linux als Synonym für die bekannten Distributionen wie Mint, debian, SuSe, redhat und wie sie alle heißen verwendet.

                                                                        Mit denen hatte ich Probleme. macOS und iOS meinte ich damit nicht. — Das habe ich aber auch schon ziemlich oft im Verlauf dieses Threads geschrieben?!?

                                                                        Sollte das trotzdem unverständlich sein: wie soll ich, das was ich mit Linux meinte von den anderen Systemen sprachlich abgrenzen, damit dir klar ist, wovon ich rede?

                                                                        Die meisten anderen dürften es so verstanden haben, wie ich es meinte. Darauf lassen die Antworten von Regina und Christian jedenfalls schließen…

                                                                        Bin etwas ratlos hier.

                                                                        Deine Art zu zitieren wirft kein gutes Licht auf deinen diskussionsstil — sie erweckt den Eindruck, als wolltest du keinen Austausch, sondern einen Sieg (was gibt es denn zu gewinnen?) und wärest bereit unfaire Mittel dafür einzusetzen. Aber das verstehe ich sicher falsch…

                                                                        Könntest du das bitte genauer erläutern? Ich zitiere immer den Kontext, auf den ich antworte, damit man nachvollziehen kann, worauf ich mich beziehe. Ich möchte möglichst wenig Interpretationsspielraum lassen.

                                                                        Ich habe eine möglichst vorsichtige Rückmeldung versucht und dir den Eindruck widergegeben, der bei mir entsteht.

                                                                        Ich habe das Gefühl, du möchtest mir beweisen, dass meine Kritik an Linux unberechtigt ist. Ob du das dann als "Sieg" begreifst, sei mal dahingestellt.

                                                                        Die Formulierung war zwar unglücklich, mir fällt aber immer noch nichts passenderes ein.

                                                                        Das Problem: ich habe bereits längst gesagt zwei Dinge gesagt:

                                                                        1. Linux ist nicht per se schlecht und ich habe es auch nie schlecht gefunden
                                                                        2. Die Rückmeldungen anderer Nutzer legen den Verdacht nahe, dass meine Probleme untypisch sind/waren und ich vielleicht nur viel Pech hatte mit Hardware-Software-Versions-Kombinationen - was auch immer

                                                                        Alle meine Probleme konnte ich in der Regel lösen, gestört hat mich nur der hohe Zeitaufwand, Lösungen zu finden und umzusetzen. ein Grund dafür ist, dass Linux häufig keine offensichtlichen Lösungen anbietet, nicht einmal eine verständliche Fehlermeldung. Beispiel hierfür war das nicht Ausführen einer Aktion wegen einer vollen Partition. Ohne jede Rückmeldung. Da wäre es schön gewesen eine Meldung über das Problem und Links zur Lösung zu erhalten.

                                                                        Grafische Oberflächen haben den Vorteil, dass Lösungen anhand beschrifteter Bedienelemente durch einen Klick anwendbar und vor allem erkennbar sind. Die Konsole mit einem blinkenden Cursor erwartet dagegen einen Befehl ohne Rechtschreibfehler, den du dir erst in der Suchmaschine deiner Wahl recherchieren musst. Das ist mir so oft passiert und hat mich so viel Zeit gekostet, dass ich irgendwann keinen Bock mehr auf Linux habe. Obwohl ich im Gegensatz zu manchem noch weniger versierten Anwender keine Angst vor der Konsole habe (übrigens ist YAST einer der Gründe, warum ich SuSe mag).

                                                                        Auch die Einrichtung von Druckern, und anderer neuer Hardware ist oft zeitaufwändig gewesen.

                                                                        Wenn man ohne lange Recherche Fehler im Terminal beheben kann, ist Linux super. Die nötigen Strategien zu entwickeln und Befehle zu erlernen ist aber IMHO zu zeitaufwändig um sich für ein einzelnes System zu lohnen.

                                                                        Offenbar haben andere Mint einfach installiert und es lief sofort ohne weiteres zutun.

                                                                        Was mich sehr wundert, denn in der c't lese ich ständig, dass Linux nur mit ausgewählter Hardware zusammen läuft und selbst explizit als Linux-Notebook verkaufte Geräte nicht zu 100% genutzt werden können - mal funktionieren Tasten nicht, mal fingerabdruckscanner, mal funktioniert ein Touchpad, verhält sich aber seltsam usw.

                                                                        Dass habe ich als Kleinigkeiten bezeichnet, mit denen man vielleicht leben kann. Dennoch sind es Einschränkungen. Und nur weil ich damit leben kann, muss das nicht für jeden anderen gelten.

                                                                        Also was soll ich machen? Menschen, die ich mag und denen ich einen guten Rat geben möchte etwas empfehlen, mit dem ich so viele Schwierigkeiten habe?

                                                                        Schließlich habe ich mal von jemandem gehört, dass Mint bei ihm auf seinem Rechner prima lief!

                                                                        Oder ich empfehle denen: "Lass dir das von einem Profi einrichten, dann wird es auch zuverlässig laufen" — aber ist das dann teurer oder günstiger als Windows?

                                                                        Und was wenn derjenige dann merkt, dass auf seinem toll eingerichteten Notebook MS Office nicht läuft?

                                                                        • Ach du brauchst MS Office? - Das hast du vorher nicht gesagt!
                                                                        • Ne, wozu auch, das versteht sich ja wohl von selbst.

                                                                        Sicher kennst du auch solche Gespräche…

                                                                        Soll er dann mit WINE rumprobieren? Oder wieder zum Fachmann?

                                                                        Jedes System hat nun mal Stärken und Schwächen. Mit Standardsoftware zusammen arbeiten gehört nicht zu den Stärken von Linux.

                                                                        Übrigens war der Ausgangspunkt der Diskussion nicht eine Kritik an Linux — der Ausgangspunkt war ein Lob. Und zwar ein Lob an MS, dass es ihnen trotz der widrigen Umstände unzähliger Hard- und (schlecht programmierter) Softwarekomponenten gelingt, dass ein Computer mit Windows die meiste Zeit läuft.

                                                                        Ursprünglich hatte ich gar nicht mehr sagen wollen — wenn ich das jetzt noch richtig zusammen kriege. Nach all den vielen, vielen Postings bin ich mir selber nicht mehr sicher, was ich eigentlich ganz am Anfang hatte sagen wollen…

                                                                        Wenn du übrigens mal meine ganzen Fragen an dich bzgl. Barrierefreiheit berücksichtigst, wirst du vielleicht feststellen, dass das Neugierde ist. Im Übrigen: Siehe Anfang dieser Antwort, weshalb ich nachhake und frage – weil es mir um den Dialog geht.

                                                                        Das ist schön. Ich freue mich, dass ich mich geirrt habe!!!

                                                                        (Ich glaube, dass Missverständnisse dieser Art zu Stande kommen, weil man nicht mehr liest, was der andere schreibt, sondern Fragen oder Gegenpunkte als Angriff aufs eigene Narrativ versteht.)

                                                                        Mir war ehrlich gesagt an manchen Stellen einfach nicht klar, wodrauf du hinaus wolltest.

                                                                        Marc

                                                                        1. Hallo Marc,

                                                                          Ja, ich habe Linux als Synonym für die bekannten Distributionen wie Mint, debian, SuSe, redhat und wie sie alle heißen verwendet.

                                                                          Mit denen hatte ich Probleme. macOS und iOS meinte ich damit nicht. — Das habe ich aber auch schon ziemlich oft im Verlauf dieses Threads geschrieben?!?

                                                                          Sollte das trotzdem unverständlich sein: wie soll ich, das was ich mit Linux meinte von den anderen Systemen sprachlich abgrenzen, damit dir klar ist, wovon ich rede?

                                                                          Die meisten anderen dürften es so verstanden haben, wie ich es meinte. Darauf lassen die Antworten von Regina und Christian jedenfalls schließen…

                                                                          Das kann man auch so verstehen, weil man sich ja damit meist auch auf eine GNU/Linux-Distribution für „normale“ PCs bezieht (ich nenne das auch oft verkürzend „Linux“). Oft kann man aus dem Kontext schließen, ob es um den Linux-Kernel selbst, eine GNU/Linux-Distribution (Linux-Kernel + GNU-Werkzeuge + Desktop/grafische Oberfläche) wie Ubuntu, Mint oder SUSE oder etwas ganz anderes (Android: Linux-Kernel + Google-eigenes Tüddelüt) geht. Ich glaube, dass Robert das ähnlich interpretiert, aber in diesem Absatz darauf hinweisen wollte, dass Android ja schließlich auch einen Linux-Kernel verwendet und macOS und iOS etwas Ähnliches als Unterbau haben, der (Linux-)Kernel an sich ja also gar nicht so schlecht sein könne.

                                                                          Aber du kritisiertes weniger den Linux-Kernel als die Desktops und das Ökosystem (Soft- und Hardware).

                                                                          Bin etwas ratlos hier.

                                                                          Jetzt hoffentlich nicht mehr 😀.

                                                                          Alle meine Probleme konnte ich in der Regel lösen, gestört hat mich nur der hohe Zeitaufwand, Lösungen zu finden und umzusetzen. ein Grund dafür ist, dass Linux häufig keine offensichtlichen Lösungen anbietet, nicht einmal eine verständliche Fehlermeldung.

                                                                          apt schlägt unter Ubuntu Problemlösungen vor, Ubuntu weist mich bei einem länger laufenden Boot-Vorgang darauf hin, dass die Partition (?) /temp/ noch nicht eingebunden werden konnte. Es ist mal so oder so. Ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht immer die Lösung gibt, sondern eine Lösungsfindung in Spekulation ausartet. Aber zumindest eine brauchbare Fehlermeldung sollte das Programm ausspucken (oft steht die aber auch in Log-Dateien...).

                                                                          Grafische Oberflächen haben den Vorteil, dass Lösungen anhand beschrifteter Bedienelemente durch einen Klick anwendbar und vor allem erkennbar sind.

                                                                          Das ist aber kein Linux-spezifisches Problem, ich denke da an den Windows-Klassiker „Irgendetwas ist schief gelaufen, fragen sie ihren Administrator oder Computerhersteller um Hilfe!“.

                                                                          Auch die Einrichtung von Druckern, und anderer neuer Hardware ist oft zeitaufwändig gewesen.

                                                                          Wenn es ein durch einen quelloffenen Treiber unterstützter Drucker ist und kein proprietärer Treiber nötig ist, geht das meist über die Systemeinstellungen und „Drucker hinzufügen“. Drucker, die proprietäre Treiber benötigen, sollte man nicht kaufen. Ich schwöre auf HP-Drucker, weil es dafür quelloffene Treiber gibt, trotz der teuren Patronen. Bei entsprechender Internet-Recherche (die man bei Kauf eines Druckers sowieso macht) stößt man auf Hinweise, ob das Teil unter Linux läuft und wie kompliziert die Einrichtung ist.

                                                                          Offenbar haben andere Mint einfach installiert und es lief sofort ohne weiteres zutun.

                                                                          Das tut es für viele Nutzer auch. Es hat vielleicht auch damit zu tun, dass sie unbewusst bestimmte, als selbsterverständlich empfundenen Kniffe kennen, wie du in einem anderen Posting bereits erwähntest.

                                                                          Das sollte man definitiv vorher klären. Oft, aber nicht immer reicht auch LibreOffice. Privat-Nutzer leisten sich oft auch keine MS-Office-Lizenz, weil denen das einfach zu teuer für das bisschen Nutzung ist. Aber sonst ist ein Ubuntu wirklich schneller installiert und eingerichtet als ein Windows, man kann den Versuch also riskieren.

                                                                          Sicher kennst du auch solche Gespräche…

                                                                          Soll er dann mit WINE rumprobieren? Oder wieder zum Fachmann?

                                                                          Windows nutzen. Oder LibreOffice ausprobieren. Ich habe iTunes auch unter Windows laufen, weil ich keine Lust auf Frickelei habe.

                                                                          Jedes System hat nun mal Stärken und Schwächen. Mit Standardsoftware zusammen arbeiten gehört nicht zu den Stärken von Linux.

                                                                          Es ist auch nicht der Job von Linux-Distributionen. Die „Standardsoftware“ sollte mit Linux-Distris zusammenarbeiten oder andernfalls durch etwas mit offenen Standards und ohne Vendor-Lock-in ersetzt werden.

                                                                          Übrigens ist Software-Entwicklung unter Linux viel entspannter als unter Windows, weil die benötigten Tools ohne Frickelei einfach laufen. Heimvorteil von Linux wie MS Office einer von Windows ist...

                                                                          Deshalb finde ich es auch so wichtig, dass öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen freie Software benutzen, wo das nur möglich ist. Auch echte (kein ActiveX-Müll...) Webapplikationen sind hier sehr hilfreich. Es ermöglicht den Nutzern die Wahl des Systems, das ihre Anforderungen erfüllt: Egal ob das Linux, Windows, macOS/iOS oder irgendein BSD ist, diese Chancengleichheit nützt allen Beteiligten!

                                                                          Gruß
                                                                          Julius

                                                                          1. Hej Julius,

                                                                            Ja, ich habe Linux als Synonym für die bekannten Distributionen wie Mint, debian, SuSe, redhat und wie sie alle heißen verwendet.

                                                                            Das kann man auch so verstehen, weil man sich ja damit meist auch auf eine GNU/Linux-Distribution für „normale“ PCs bezieht (ich nenne das auch oft verkürzend „Linux“). Oft kann man aus dem Kontext schließen, ob es um den Linux-Kernel selbst, eine GNU/Linux-Distribution (Linux-Kernel + GNU-Werkzeuge + Desktop/grafische Oberfläche) wie Ubuntu, Mint oder SUSE oder etwas ganz anderes (Android: Linux-Kernel + Google-eigenes Tüddelüt) geht. Ich glaube, dass Robert das ähnlich interpretiert, aber in diesem Absatz darauf hinweisen wollte, dass Android ja schließlich auch einen Linux-Kernel verwendet und macOS und iOS etwas Ähnliches als Unterbau haben, der (Linux-)Kernel an sich ja also gar nicht so schlecht sein könne.

                                                                            Aber du kritisiertes weniger den Linux-Kernel als die Desktops und das Ökosystem (Soft- und Hardware).

                                                                            Jein - ist es überhaupt Kritik, wenn man sagt, dass man ein System zwar gut findet, es einen aber zu viel Zeit kostet?

                                                                            Übrigens ist mir gerade der Unix-Unterbau an macOS sympathisch…

                                                                            [Ubuntu]

                                                                            in Ubuntu ist alles so "komisch" - ich mag KDE… 😉

                                                                            Grafische Oberflächen haben den Vorteil, dass Lösungen anhand beschrifteter Bedienelemente durch einen Klick anwendbar und vor allem erkennbar sind.

                                                                            Das ist aber kein Linux-spezifisches Problem, ich denke da an den Windows-Klassiker „Irgendetwas ist schief gelaufen, fragen sie ihren Administrator oder Computerhersteller um Hilfe!“.

                                                                            😀 - Windows wäre auch schlimmer als Linux, wäre da nicht die Sache mit MS Office (und anderer Standard-Software). Ich habe ja sehr lange die Auffassung (auch öffentlich) vertreten, dass die Nutzung von MS Office schlicht asozial ist. Sie zwingt andere Menschen, die das gar nicht wollen, zur Verwendung einer proprietären, geschlossenen Software. Ggfs auch Menschen für die das Aufbringen der Kosten dafür eine erhebliche Hürde ist.

                                                                            War eine einsame Zeit damals…

                                                                            Auch die Einrichtung von Druckern, und anderer neuer Hardware ist oft zeitaufwändig gewesen.

                                                                            Wenn es ein durch einen quelloffenen Treiber unterstützter Drucker ist und kein proprietärer Treiber nötig ist, geht das meist über die Systemeinstellungen und „Drucker hinzufügen“. Drucker, die proprietäre Treiber benötigen, sollte man nicht kaufen. Ich schwöre auf HP-Drucker,

                                                                            Ich achte seit etwa zwanzig Jahren darauf, dass Hardware unter Linux läuft.

                                                                            Aber das ist jetzt kein Vorteil von Linux, oder?!?

                                                                            😂

                                                                            Offenbar haben andere Mint einfach installiert und es lief sofort ohne weiteres zutun.

                                                                            Das tut es für viele Nutzer auch. Es hat vielleicht auch damit zu tun, dass sie unbewusst bestimmte, als selbsterverständlich empfundenen Kniffe kennen, wie du in einem anderen Posting bereits erwähntest.

                                                                            Den Verdacht werde ich nicht so ganz los. Bin halt ein misstrauischer Typ, der selber weiß, wie oft er was tut, ohne es überhaupt zu bemerken. Ist einer der Dinge, die mir das Lehren beigebracht hat.

                                                                            Ein Gespräch mit meiner Großmutter im Auto ist mir seit meiner Kindheit im Gedächtnis geblieben:

                                                                            • Was hast du da gemacht, Oma?
                                                                            • Nichts, was soll ich denn gemacht haben
                                                                            • Na eben mit deiner Hand
                                                                            • Wieso? Meine Hände sind doch die ganze Zeit am Lenkrad
                                                                            • Nein, eben hast du an dem Ding da gezogen
                                                                            • Nein, ich habe die Hände die ganze Zeit am Steuer
                                                                            • Nein
                                                                            • doch
                                                                            • nein
                                                                            • an was für einem ding soll ich denn gezogen haben, Kind?
                                                                            • na an dem, wo du jetzt wieder dran gezogen hast
                                                                            • Ich habe an keinem Ding gezogen, die Hände sind doch die ganze Zeit am Steuer gewesen!
                                                                            • Nein, Oma, eben hast du an dem Hebel da gezogen
                                                                            • Was für ein Hebel?
                                                                            • Na der da
                                                                            • Auch du meinst den Schaltknüppel — habe ich gar nicht gemerkt 😀

                                                                            Dass nicht nur so absolut simple Handlungen automatisch ablaufen können, weiß ich spätestens seit ich im Unterricht mit so Fragen konfrontiert werde wie:

                                                                            • Was haben Sie da gemacht?
                                                                            • Wann?
                                                                            • Jetzt eben!
                                                                            • Wie jetzt eben - ich habe doch nichts gemacht
                                                                            • Doch, sie haben doch gerade was getippt!
                                                                            • Nein, meine Hände sind doch die ganze Zeit

                                                                            Moment, das kommt mir doch bekannt vor?!? - Mal Strg-Z drücken.

                                                                            • Ach so, ja das ist ein sogenannter vendor-Präfix.
                                                                            • Was ist ein Vendor-Präfix?
                                                                            • Also dazu stellen wir uns erst mal ganz dumm…

                                                                            😂

                                                                            Das sollte man definitiv vorher klären. Oft, aber nicht immer reicht auch LibreOffice. Privat-Nutzer leisten sich oft auch keine MS-Office-Lizenz, weil denen das einfach zu teuer für das bisschen Nutzung ist. Aber sonst ist ein Ubuntu wirklich schneller installiert und eingerichtet als ein Windows, man kann den Versuch also riskieren.

                                                                            Ja, aber inzwischen habe ich ja keinen Bedarf mehr und MS Office, Camtasia, Brackets und vieles andere, was unter Linux nicht oder nicht ohne weiteres läuft sind unverzichtbarer Teil meiner täglichen Arbeit. Von daher wiegt das inzwischen noch schwerer…

                                                                            Dazu kommt, dass ich das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hardware und Software, die bei mir zu Hause werkelt mit Rücksicht auf macOS eingerichtet habe.

                                                                            Übrigens ist Software-Entwicklung unter Linux viel entspannter als unter Windows, weil die benötigten Tools ohne Frickelei einfach laufen.

                                                                            Netterweise oft auch unter macOS, was vielleicht an der Verwandtheit liegt. Oft habe ich das Gefühl, das beste aus beiden Welten zu haben.

                                                                            Deshalb finde ich es auch so wichtig, dass öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen freie Software benutzen, wo das nur möglich ist.

                                                                            Full ACK

                                                                            Oder selbst geschriebene, wenn es um die Wahrung von Geheimnissen geht. Einem Staat, der so reich ist wie Deutschland, sollte wirklich sichere Software und Hardware den nötigen Aufwand wert sein.

                                                                            Marc

                                              2. Allerdings fände ich es grundsätzlich interssant, den Code zu sehen.

                                                Das Skript ist eigentlich nur für mich, also nicht in jedem Punkt "schön" und sehr speziell auf meine Anforderungen zugeschnitten. Ich traue mir allerdings zu, es binnen Minuten an andere Anforderungen (auch Speicherung der Daten von oder auf einen anderen "Server") anzupassen:

                                                #!/bin/bash
                                                
                                                ## Konfiguration:
                                                
                                                sourceDir='/'; #Source
                                                backupDir='/data/backup'; #Target
                                                backupExludesFile='/root/bin/backup.exludes';
                                                backupName='nightly';
                                                maxOldBackups=28;
                                                
                                                ## Programm:
                                                
                                                YMD="$(date +%F)";
                                                
                                                backupDateName="${YMD}-${backupName}";
                                                backupRegex="^2[0-9]{3}-[0-9]{2}-[0-9]{2}-${backupName}$";
                                                
                                                backupLogFile="${YMD}-${backupName}.log";
                                                backupErrorLogFile="${YMD}-${backupName}.err.log";
                                                
                                                
                                                if [ -d "${backupDir}" ]; then
                                                
                                                    oldDir=$(pwd);
                                                    cd ${backupDir};
                                                    date > "${backupLogFile}";
                                                
                                                    if [ -f "${backupLogFile}" ]; then
                                                
                                                        date > "${backupErrorLogFile}";
                                                
                                                        ### Löschen der alten Backups:
                                                
                                                        countBackups=$(ls -d * | grep -P "${backupRegex}" | wc -l);
                                                        if [ ${countBackups} -gt ${maxOldBackups} ]; then
                                                            let newcounter=0;
                                                            for dir in $(ls -d * | grep -P "${backupRegex}" | sort); do
                                                                newCounter=$(($newCounter+1));
                                                                rest=$((${countBackups}-${maxOldBackups}));
                                                                if [ ${newCounter} -le ${rest} ]; then
                                                                    rm -rf "${dir}" 2>> "${backupErrorLogFile}" &&
                                                                    echo "Backup gelöscht: ${dir}" >> "${backupLogFile}";
                                                                    oldDate=$(echo "${dir}" | cut  -d '-' -f 1,2,3);
                                                                    oldBackupLogFile="${oldDate}-${backupName}.log";
                                                                    rm "${oldBackupLogFile}" &&
                                                                    echo "altes Logfile gelöscht: ${oldBackupLogFile}" >> "${backupLogFile}";
                                                                    oldBackupLogFile="${oldDate}-${backupName}.err.log";
                                                                    rm "${oldBackupLogFile}" &&
                                                                    echo "altes Error-Logfile gelöscht: ${oldBackupLogFile}" >> "${backupLogFile}";
                                                                fi
                                                            done
                                                        fi
                                                
                                                        ### Finden des letzten Backups:
                                                
                                                        lastBackup="$(ls -d * | grep -P "${backupRegex}" | sort | tail -n1)";
                                                        if [ "${lastBackup}" = "${backupDateName}" ]; then
                                                            lastBackup="";
                                                        fi
                                                
                                                        ### Anlegen des neuen Backups:
                                                
                                                        if [ -z ${lastBackup} ]; then
                                                            rsync -avu --exclude-from "${backupExludesFile}" "${sourceDir}" "${backupDir}/${backupDateName}" >> "${backupLogFile}" 2>> "${backupErrorLogFile}";
                                                        else
                                                            rsync -avuH --link-dest="${backupDir}/${lastBackup}" --exclude-from "${backupExludesFile}" "${sourceDir}" "${backupDir}/${backupDateName}" >> "${backupLogFile}" 2>> "${backupErrorLogFile}";
                                                        fi
                                                
                                                        cd "${oldDir}";
                                                
                                                    else
                                                
                                                        logger -t "nightly-backup" "Fatal: Backup-Dir ${backupDir} kann nicht beschrieben werden.";
                                                        echo "Fatal: Backup-Dir ${backupDir} kann nicht beschrieben werden." | mail -s "Backupfehler" root;
                                                
                                                    fi
                                                else
                                                    logger -t "nightly-backup" "Fatal: Backup-Dir ${backupDir} nicht verfügbar!";
                                                    echo "Fatal: Backup-Dir ${backupDir} nicht verfügbar!" | mail -s "Backupfehler" root;
                                                fi
                                                

                                                Die excludes-Datei:

                                                /data/*
                                                /dev/*
                                                /sys/*
                                                /proc/*
                                                /media/*
                                                /mnt/*
                                                /tmp/*
                                                /run/*
                                                /var/run/*
                                                /var/swap
                                                /var/cache/*
                                                /var/tmp/*
                                                
                                                1. Was rauskommt:

                                                  1. in /data/backup

                                                  -rw-r--r--  1 root root 226679 Aug 16 02:03 2017-08-16-nightly.log
                                                  drwxr-xr-x 25 root root   4096 Aug  7  2016 2017-08-17-nightly
                                                  -rw-r--r--  1 root root     30 Aug 17 02:00 2017-08-17-nightly.err.log
                                                  -rw-r--r--  1 root root   7203 Aug 17 02:03 2017-08-17-nightly.log
                                                  drwxr-xr-x 25 root root   4096 Aug  7  2016 2017-08-18-nightly
                                                  -rw-r--r--  1 root root     30 Aug 18 02:00 2017-08-18-nightly.err.log
                                                  

                                                  ...

                                                  drwxr-xr-x 25 root root   4096 Aug  7  2016 2017-09-06-nightly
                                                  -rw-r--r--  1 root root     29 Sep  6 02:00 2017-09-06-nightly.err.log
                                                  -rw-r--r--  1 root root   8276 Sep  6 02:04 2017-09-06-nightly.log
                                                  

                                                  2. in /data/backup/2017-09-06-nightly/bin

                                                  -rwxr-xr-x 29 root root 679084 Nov  5  2016 bash
                                                  -rwxr-xr-x 87 root root  26208 Mär 27  2015 bunzip2
                                                  -rwxr-xr-x 87 root root  26208 Mär 27  2015 bzcat
                                                  lrwxrwxrwx 29 root root      6 Mär 27  2015 bzcmp -> bzdiff
                                                  

                                                  Der Link-Zähler birgt das Geheimnis. bunzip2 und bzcat haben im Original selbst schon "harte" Links, deshalb die 87 (87/3=29). Selbst der symbolische Link wird als "harter" Link "verewigt". Die Mühe, das jüngste Auftreten der aktuellen Version zum Verlinken zu finden macht sich rsync selbst.

                                                  Wenn es Änderungen an einer Datei gab, dann sieht das so aus wie in /data/backup/2017-09-06-nightly/usr/bin:

                                                  -rwxr-xr-x 14 root   root       1638 Aug 19 22:03 xml2-config
                                                  -rwxr-xr-x 29 root   root      62892 Sep 14  2014 xmlstarlet
                                                  

                                                  xml2-config wurde also mal verändert, die Datei hat nur 14 Links.

                                                  Für mich ist das einfacher als durch BackInTime oder derlei vermeintliche "Alles-viel-besser" durchzusteigen. Bis ich deren Funktionsumfang "durch" und sowas konfiguriert habe bin ich doch mit meinem "3-Zeiler" schon fertig.

                                            2. Hallo marctrix,

                                              Für alle anderen ist das Zeit, die ihnen niemand bezahlt.

                                              Die nutzen dann fertige Backup-Systeme, etwa BackInTime für Desktops oder rsnapshot für Server-Systeme. Beide Lösungen nutzen intern rsync.

                                              LG,
                                              CK

                                              1. Hej Christian,

                                                Für alle anderen ist das Zeit, die ihnen niemand bezahlt.

                                                Die nutzen dann fertige Backup-Systeme, etwa BackInTime für Desktops oder rsnapshot für Server-Systeme. Beide Lösungen nutzen intern rsync.

                                                Na also. Geht doch. 😉

                                                Marc

                                            3. Und wie lange hast du dazu benötigt?

                                              Insgesamt tatsächlich ein paar Stunden, vielleicht einen Tag. Die Entwicklungszeit dürfte aber schon unter der Gesamt-Laufzeit liegen. Das kann ich nicht von jedem Skript sagen.

                                              Willst du das allen Ernstes allen Computernutzern empfehlen?

                                              Nö. Kann ja auch nicht jeder Autofahrer ein Rad wechseln.

                                              Wieso sollte jeder Anwender das (und viele mehr) lernen, wenn er beruflich Mails schreiben muss oder irgendetwas mit dem Computer?

                                              Muss er doch nicht. Ich kanns, ich freu mich drüber wie der Fahrer, der nach 10 Minuten weiter kann.

                                              1. Hej Regina,

                                                Und wie lange hast du dazu benötigt?

                                                Insgesamt tatsächlich ein paar Stunden, vielleicht einen Tag. Die Entwicklungszeit dürfte aber schon unter der Gesamt-Laufzeit liegen. Das kann ich nicht von jedem Skript sagen.

                                                Du zitierst wiederholt schlecht. Du sagtest "Weil ich es kann" und ich fragte bezogen auf das "können", wie lange es gedauert hat, dir dieses und all das andere Wissen anzueignen, um mit Linux so zügig arbeiten zu können, wie du das heute machst.

                                                Dass das Schreiben eines Skriptes selber Zeit benötigt, auch das Testen und ggfs. diverse Korrekturrunden hatten wir ja davor besprochen.

                                                Willst du das allen Ernstes allen Computernutzern empfehlen?

                                                Nö. Kann ja auch nicht jeder Autofahrer ein Rad wechseln.

                                                Es geht wohl eher darum, das gesamte Auto instand halten zu können, nicht um das Wechseln eines Rades. Wie sieht es denn mit dem Wechseln eines Reifens aus? Mit Ölwechsel oder auch nur sämtliche Flüssigkeiten überprüfen (muss jeder Autofahrer, weil man verpflichtet ist, die Betriebssicherheit zu gewährleisten).

                                                Kennst du den aktuellen Flüssigkeitsstand von Deiner Servolenkung? Und im Kühler? Und wechselst du all diese Flüssigkeiten und andere Verschleißteile selber? Luftfilter, Ölfilter beispielsweise? Zündkerzen?

                                                Oder nimmst du auch Hilfe in Anspruch?

                                                Wobei ein funktionierendes Backup erstellen für mich schon eher in Richtung Bremsenwartung geht…

                                                Wieso sollte jeder Anwender das (und viele mehr) lernen, wenn er beruflich Mails schreiben muss oder irgendetwas mit dem Computer?

                                                Muss er doch nicht. Ich kanns, ich freu mich drüber wie der Fahrer, der nach 10 Minuten weiter kann.

                                                Na toll. Und worüber reden wir hier dann? Dass du das kannst, wissen doch alle. Es ging doch darum, dass es für Menschen wie mich keine Lösung ist, ständig in den (Un-)Tiefen des OS rumzuwühlen.

                                                Ich will doch nicht Deine Arbeitsweise in Frage stellen oder gar behaupten, ich wüsste besser, was für dich funktioniert!

                                                Marc

                                                1. Du zitierst wiederholt schlecht. Du sagtest "Weil ich es kann" und ich fragte bezogen auf das "können", wie lange es gedauert hat, dir dieses und all das andere Wissen anzueignen, um mit Linux so zügig arbeiten zu können, wie du das heute machst.

                                                  Nein. Ich habe nur falsch verstanden. Ich dachte Du meinst die Zeit zum Programmieren (und Testen).

                                                  Du fragst also:

                                                  wie lange es gedauert hat, dir dieses und all das andere Wissen anzueignen, um mit Linux so zügig arbeiten zu können, wie du das heute machst.

                                                  Tja. Sagen wir mal ich habe in den 1990ern mal müde ein paar Stunden an einem Unix-System hergetippt und sogar lokal mails verschickt, hatte seit der Jahrtausendwende immer mal mit Linux zu tun, seit ungefähr 2003 intensiv.

                                                  Davor kam die Arbeit an DOS-Systemen und vorher das Hobby mit Rechnern, die gleich in BASIC programmiert wurden. Ich bin es also gewohnt in die Tasten zu hauen und mir mal rasch was zu programmieren.

                                                  Kennst du den aktuellen Flüssigkeitsstand von Deiner Servolenkung? Und im Kühler?

                                                  Abgesehen von der Frage nach dem "aktuell": Ja. Und ich sehe auch nach ob genug Öl im Motor ist. Bei der Servolenkung oder dem Getriebe schaut keiner nach, es sei denn die Karre suppt.

                                                  Und wechselst du all diese Flüssigkeiten und andere Verschleißteile selber? Luftfilter, Ölfilter beispielsweise? Zündkerzen?

                                                  Ja. Wo ist das Problem? Ich tapeziere übrigens auch selbst und vergreife mich am Strom. Du bist wahrscheinlich der letzte, der es nicht nicht weiß: Ich bin ein Ossi.

                                                  Neulich habe ich in Italien die 40A-Sicherung für den Kühlerlüfter gekauft und eingebaut, deren Wiedereinbau die Werkstatt vergessen hat. Unterwegs musste ich an einem Berg bei 30°C die Heizung anwerfen und voll aufdrehen, damit die Karre nicht abkocht. Da kann man gleich alles selber machen…

                                                  Oder nimmst du auch Hilfe in Anspruch?

                                                  Immer dann, wenn ich irgendwas nicht selbst tun will, es völlig unökonomisch ist, oder wenn etwas nicht kann und nicht erlernen will oder kann. Sonst höchst ungern. Das ist der "alte Ossi" nicht gewohnt.

                                                  1. Hej Regina,

                                                    Nein. Ich habe nur falsch verstanden.

                                                    Wir haben wohl schon eine Weile aneinander vorbei geredet. 😉

                                                    Kennst du den aktuellen Flüssigkeitsstand von Deiner Servolenkung? Und im Kühler?

                                                    Abgesehen von der Frage nach dem "aktuell": Ja. Und ich sehe auch nach ob genug Öl im Motor ist. Bei der Servolenkung oder dem Getriebe schaut keiner nach, es sei denn die Karre suppt.

                                                    Vielleicht verstehst du die vielen anderen deshalb so schlecht, weil du alles kannst 😂

                                                    Ich habe natürlich versucht ein Beispiel dafür zu finden, wo du selber einfach mal machen lässt. Ich merke schon, das wird nicht so einfach…

                                                    Marc

                                                    1. Ich habe natürlich versucht ein Beispiel dafür zu finden, wo du selber einfach mal machen lässt. Ich merke schon, das wird nicht so einfach…

                                                      Mir fällt da viel ein.

                                                      Ich putze keine Wand, lege keine Fließen (Kein Talent. Wie soll DAS denn 30 Jahre lang aussehen?) Ich gehe zum Friseur, ungern zum Arzt. Und selbst beim Auto gibt es genug was jemand machen mag, der das als seinen Job ansieht. Eine Kopfdichtung hatte ich aber auch schon mal in der Hand und der Motor russischer Bauart (4-Takter) lief nach dem Zusammenbau wieder. Ich bin völlig untalentiert, was das Lackieren betrifft. Dafür weiß ich warum bei Fiats (hab keinen) die Scheinwerfer ausfallen obwohl alles (Birne, Sicherung, Kabelbaum) wunderbar aussieht und wie man das "besser als neu" repariert ohne auch nur einen einzigen Cent auszugeben.

                                                      Oh. Ich löte nicht an Mainboards herum. Das hat bei meinem Radiorekorder auch schon nicht geklappt. Und wenn der Staubsauger kaputt ist kaufe ich einen neuen. Allerdings nicht ohne den alten mal probeweise aufgeschraubt zu haben. Mit meinem Spielzeug und allem was technisch aussah habe ich das schließlich auch gemacht. Dazu musste ich freilich beizeiten Klettern lernen, weil das Werkzeug in 2,10m Höhe vor mir in "Sicherheit" gebracht wurde. Mein Versuch, einen funkenden Staubsauger mittels eines in Reinigungsspiritus getränktem Lappen in einen Flammenwerfer zu verwandeln, ist in der Familie legendär. Allerdings reichten die Flammen nur einen halben Meter weit.

                                                      Mechanische Uhren, dass weiß ich vielleicht seit meinem 6. Lebensjahr, haben eine Feder, eine Unruh (damit sie nicht wie meine Eltern durchdrehen), einen Haufen Zahnräder und irgendwelche Kleinteile; wenn ich sie zerlege sind sie kaputt. Mein Zimmer wurde in Straßenschuhen betreten, weil stets die Gefahr bestand, sich was Spitzes in den Fuß zu treten. Wie auch immer: kaputte Uhren repariere ich nicht.

                                                      1. Hej Regina,

                                                        Ich habe natürlich versucht ein Beispiel dafür zu finden, wo du selber einfach mal machen lässt. Ich merke schon, das wird nicht so einfach…

                                                        Mir fällt da viel ein.

                                                        Du kennst dich ja auch besser! 😂

                                                        Mein Versuch, einen funkenden Staubsauger mittels eines in Reinigungsspiritus getränktem Lappen in einen Flammenwerfer zu verwandeln, ist in der Familie legendär. Allerdings reichten die Flammen nur einen halben Meter weit.

                                                        Herrlich! Hauptsache das Haus steht noch!

                                                        Was macht man nur mit so einem Kind! ☢

                                                        Mechanische Uhren, haben eine Feder, eine Unruh (damit sie nicht wie meine Eltern durchdrehen), einen Haufen Zahnräder und irgendwelche Kleinteile; wenn ich sie zerlege sind sie kaputt.

                                                        Danke für den humorvollen Einblick! Hat sehr viel Spaß gemacht, das zu lesen!

                                                        Marc

                                                        1. Mein Versuch, einen funkenden Staubsauger mittels eines in Reinigungsspiritus getränktem Lappen in einen Flammenwerfer zu verwandeln, ist in der Familie legendär. Allerdings reichten die Flammen nur einen halben Meter weit.

                                                          Herrlich! Hauptsache das Haus steht noch!

                                                          Schon. Ich hab es aber auch mit Chemie versucht. Nach meinen Versuchen mit Karbid musste das Bad renoviert werden. Das Chemie-Abbi habe ich dann mit Note 1.0 gemacht...

                                                          Was macht man nur mit so einem Kind!

                                                          Ganz einfach: Die ganze Familie (alle Verwandten bis zu Großonkels und so) hat irgendwann damit angefangen, mir altes oder kaputtes Zeug zu schenken, damit ich die Haushaltsgeräte nicht zerlege.

                                2. Hallo Sophie,

                                  Deshalb nutze ich auch keine deutsche Cloud. Mir fehlt der Bezug für das "deshalb".

                                  Weil ich die deutsche Telekom nicht mag und ich diese Abzocker nicht unterstützen möchte. Ich habe in den letzten paar Tage sehr viel mit Microsoft und meinem Anwalt telefoniert und ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich direkt bei Microsoft den Cloud-Service nutzen werde. Deutschen Firmen vertraue ich meine Daten nicht an (was die Zuverlässigkeit angeht).

                                  Stellt die Telekom für MS’ Dienstleistungen im EU-Raum nicht die Rechenzentren? Wurde im Verlauf dieses Threads bereits erwähnt, falls ich mich nicht irre...

                                  Gruß
                                  Julius

                                  1. Stellt die Telekom für MS’ Dienstleistungen im EU-Raum nicht die Rechenzentren? Wurde im Verlauf dieses Threads bereits erwähnt, falls ich mich nicht irre…

                                    Mag sein. Aber man kann durchaus auch auswählen, wo man die Daten speichern lassen will. Manchmal hat man an einer Speicherung im Ausland vor allem im Hinblick auf die übermäßig hohe Drehzahl der aktuellen Innen- und Justizminister sowie der merkwürdigen Rechtsvorstellungen gewisser Dienste (Stichwort: "Weltraumtheorie") und der vielen "Verbesserungsgesetze" (siehe Verfassungsbrüche vom 22. Juni 2017) sogar ein völlig legales Interesse. Nämlich den Schutz seiner Daten. Und die Telekom ist mir jedenfalls nicht dafür bekannt, dass diese irgendwelche Daten nur zurückhaltend oder nach angemessen sorgfältiger Prüfung der rechtlichen Grundlage a) speichern und b) an "Staatsorgane" liefern würde.

                                    1. Hallo Regina,

                                      Stellt die Telekom für MS’ Dienstleistungen im EU-Raum nicht die Rechenzentren? Wurde im Verlauf dieses Threads bereits erwähnt, falls ich mich nicht irre…

                                      Mag sein. Aber man kann durchaus auch auswählen, wo man die Daten speichern lassen will. Manchmal hat man an einer Speicherung im Ausland vor allem im Hinblick auf die übermäßig hohe Drehzahl der aktuellen Innen- und Justizminister sowie der merkwürdigen Rechtsvorstellungen gewisser Dienste (Stichwort: "Weltraumtheorie") und der vielen "Verbesserungsgesetze" (siehe Verfassungsbrüche vom 22. Juni 2017) sogar ein völlig legales Interesse. Nämlich den Schutz seiner Daten. Und die Telekom ist mir jedenfalls nicht dafür bekannt, dass diese irgendwelche Daten nur zurückhaltend oder nach angemessen sorgfältiger Prüfung der rechtlichen Grundlage a) speichern und b) an "Staatsorgane" liefern würde.

                                      Ich gebe dir recht, dass es um den Datenschutz in Deutschland nicht allzu gut bestellt ist[1]. Aber das war nicht der Punkt, den ich ursprünglich ansprach: Sophie wollte explizit keinen deutschen Anbieter nutzen, nutzt ihn aber mit der Telekom dennoch, falls MS solche Consumer-Cloud-Geschichten wirklich bei denen hostet (Für mich klang das nämlich nach einer Unternehmenslösung, die bei der Telekom gehostet werden soll).

                                      Gruß
                                      Julius



                                      1. Wenn man im Ausland bzw. bei einem ausländischen Anbieter hostet, unterliegt man ggf. dem Recht bzw. der Rechtsauffassung zweier verschiedener Staaten. Ich bin mir nicht sicher, ob man das will (Telegram nutzt das nach eigenen Angaben aus). Siehe auch Paypals Umsetzung von US-Sanktionen gegen Kuba in Deutschland. ↩︎

              2. Hej Regina,

                Aber ich denke MS kann sich dieses nicht erlauben dass irgendwelche Daten weg kommen.

                Das hat man von Strato auch mal gedacht (2001). Wirklich (2003).

                Strato kann sich alles erlauben. Ist ja billig. Und Geiz ist geil. 🤔

                Marc

                1. Strato kann sich alles erlauben.

                  Naja. Kein Angebot für mich: zu große Bude. Da ist so einer wie ich und seine Meinung oder sein Wollen zu uninteressant. Aber ich denke aus den Katastrophen von 2001 und 2003 hat man dort viel gelernt. Jedenfalls weiß ich auf die Schnelle nichts Neues und von keinem Beklagen, dass außerhalb des Erwartbaren und zuvor als fast bewusst hingenommenen läge.

                  Wem es reicht: Bitteschön! "Fasson", "glücklich", "alter Fritz" und so weiter.

                  1. Hej Regina,

                    Strato kann sich alles erlauben.

                    Aber ich denke aus den Katastrophen von 2001 und 2003 hat man dort viel gelernt. Jedenfalls weiß ich auf die Schnelle nichts Neues und von keinem Beklagen,

                    Geht mir auch so - aber seitdem bin ich zufriedener Kunde von einem kleineren Qualitätshoster, mit dessen resellertarifen ich sogar finanziell günstiger dastehe.

                    Wer zufrieden ist, wechselt nicht — so lange kann Strato also tun, was sie wollen. Ich gehe nicht zurück.

                    Marc

        3. Hallo Sophie,

          Zum Schluss habe ich ihm noch von meinem Erlebnis mit dem Datenverlust erklärt. Er meinte da brauche ich mir keine Sorgen machen, bei MS kommen keine Daten weg.

          Meinst du, er hätte dir etwas anderes gesagt, wenn es anders wäre? 😉

          Da soll ich ganz beruhig sein. Das gleiche gilt auch für meine Mails. Absolute Datensicherheit.

          Dass die Wahrscheinlichkeit, dass denen deine Daten abhanden kommen, gering ist, ist das eine, aber was passiert, wenn du aus Versehen oder eine Schadsoftware etwas löscht? Kann man das dann zurücksetzten? Solltest du im Hinterkopf behalten...

          Gruß
          Julius

    2. gerade folgenden Bericht gelesen: Nutzer lud Pornos mit einer Dauer von 293 Jahren in Amazons Cloud hoch^

      Du musst den Artikel mal richtig lesen. Es sind etwa 103 Jahre in HD-Qualität oder 293 Jahre bei 480p Auflösung.

      Da stellt sich mir die Frage, wenn Amazon nicht eingeschritten ist, der Speicherplatz wohl vorrätig war, wie viel Speicherplatz haben solche Unternehmen wie Amazon, Google, Apple und Co? Ich meine, es muss doch irgendwann eine Grenze geben? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen.

      Das ist Geschäftsgeheimnis. 1,8 Pettabyte dürfte aber kaum der Rede wert sein. Amazon AWS ist mit Abstand der Größte. Gefolgt von Google und Microsoft Azure.

      Nach einen Bericht aus 2016, fügt Google jeden Tag ein Petabayte Festplattenspeicher für neue Daten hinzu. Das sind 250 Stück a 4TB Festplatten oder 167 Stück a 6TB Festplatten. Ein etwas älterer Bericht sagt, das Google etwa damals 4500 defekte Festplatten pro Monat erneuert hat.

      Das könnte alles schon im Zettabayte oder Yottabyte Bereich liegen. Den die betreiben ja alle mehrere Rechenzentren.