Gunnar Bittersmann: 10 Jahre iPhone

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10 Jahre iPhone

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      Bitte due sprachliche Brücke schlagen

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        Bitte die sprachliche Brücke schlagen

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          Bitte die sprachliche Brücke schlagen

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    10 Jahre iPhone ∞ Profitgier

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Happy birthday, iPhone! 🎉

Die ZEIT ONLINE dazu mit einem Artikel „10 Jahre iPhone: ‚Wir nennen es iPhone‘

„Vor genau zehn Jahren präsentierte Steve Jobs das erste iPhone. […]

Drei Icons tauchen auf der Leinwand hinter Jobs auf, je eines für den iPod, das Telefon und das Internetkommunikationsgerät. Während Jobs die Aufzählung noch zweieinhalb Mal wiederholt, bilden die Icons die Seiten eines Würfels. ‚Versteht ihr?‘, fragt Jobs in das lauter werdende Lachen der Anwesenden. ‚Das sind keine drei separaten Geräte. Das ist ein Gerät. Und wir nennen es iPhone.‘“

Darin auch ein Link zu Steve Jobs’ Präsentation zur Einführung des iPhones.

LLAP 🖖

--
“When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
  1. Hallo Gunnar,

    finde den Artikel amüsanter und schön selbstkritisch 😉

    Werde persönlich allerdings nie verstehen, wie man sich dieser "Sekte" anschließen kann 😉

    Ich kann mich auch noch gut an das erste Erscheinen erinnern und dass ausgerechnet der Typus anarchisch, Revoluzzer, sozial/kommunistisch, antikommerz, usw. das so gut fanden und stolz ihre Emails mit "gesendet von meinem IPhone" verteilten.

    Gruss
    Henry

    1. Hej Henry,

      Werde persönlich allerdings nie verstehen, wie man sich dieser "Sekte" anschließen kann 😉

      Hast du mal eines benutzt?

      Marc

      1. Hallo Marc,

        Hast du mal eines benutzt?

        Natürlich, sogar im Großhandelssegment eingekauft/verkauft, und ich mag das Design, sowohl außen als auch auch vom OS. Die Bedienung mag ich nicht, aber wahrscheinlich Gewöhnung. Die wesentlichen Nachteil dürften bekannt sein. Nachdem ich zwei Jahre lang vergeblich versucht hatte meine Tochter davon abzuhalten, lenkte ich irgendwann ein und schenkte ihr eines, in der Hoffnung sie würde die Nachteile erkennen und hassen. Doch was passierte? Sie liebt es immer noch, meckert über vieles am Iphone was ihr AndroidHandy besser konnte bzw. nicht verlangte, aber sagt, "....jaaa aber sooo schööön....und apple..." Sie sagt selbst, es sei irrational und subjektiv, aber wäre bei Schuhen ja auch so.

        Gruss
        Henry

        1. Hello,

          Sie liebt es immer noch, meckert über vieles am Iphone was ihr AndroidHandy besser konnte bzw. nicht verlangte, aber sagt, "....jaaa aber sooo schööön....und apple..." Sie sagt selbst, es sei irrational und subjektiv, aber wäre bei Schuhen ja auch so.

          Welche Frau trägt schon freiwillig Schuhe in einem 10 Jahre alte Design.

          Da muss mal wieder 'was Neues her! Diese iPhone-Technik ist doch museumsreif ;-P

          Liebe Grüße
          Tom S.

          --
          Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
          Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
        2. Hej Henry,

          Hast du mal eines benutzt?

          Natürlich,

          Vor sehr langer Zeit? Womit vergleichst du es? Mit aktuellen Handys anderer Hersteller?

          sogar im Großhandelssegment eingekauft/verkauft

          Das spielt keine Rolle. Wenn ich als Vegetarier Fleisch verkaufe, heißt das nicht, das ich weiß, wie ein Burger schmeckt.

          Die wesentlichen Nachteil dürften bekannt sein.

          Mir nicht - aber ich habe den Verdacht, dass ich gerade das zu schätzen weiß, was du ablehnst. iOS ist vermutlich das sicherste mobile Betriebssystem. Das liegt unter anderem am App Store.

          Ich höre oft, dass Leute sich wünschen jede Software installieren zu können, ohne zu prüfen, was die macht. Ich gehöre nicht dazu.

          Nachdem ich zwei Jahre lang vergeblich versucht hatte meine Tochter davon abzuhalten, lenkte ich irgendwann ein und schenkte ihr eines, in der Hoffnung sie würde die Nachteile erkennen und hassen. Doch was passierte? Sie liebt es immer noch, meckert über vieles am Iphone was ihr AndroidHandy besser konnte bzw. nicht verlangte, aber sagt, "....jaaa aber sooo schööön....und apple..." Sie sagt selbst, es sei irrational und subjektiv, aber wäre bei Schuhen ja auch so.

          Hmm... - mein iPhone kann mehr als ich erwarte. Ich bekomme jahrelang neue Funktionen per kostenloser Updates nachgeliefert und werde mit Sicherheitsupdates versorgt. Der Hersteller meines iPhones und des darauf installierten OS erwirtschaftet fast seinen kompletten Gewinn durch den Verkauf von Hardware, statt durch Werbung (also den Verkauf der von mir gesammelten Daten).

          Bei Hardware-Defekten hat sich der Hersteller mehrfach äußerst kulant gezeigt.

          Das Zusammenspiel mit meinem Desktop-Rechner und meinem Tablet ist verblüffend!

          Die Dinge, die mir persönlich wichtig sind, habe ich in der Kombination nirgendwo anders gefunden.

          Marc

          1. Hallo marctrix,

            iOS ist vermutlich das sicherste mobile Betriebssystem.

            Das kann man gar nicht genug hervorheben. 10 Jahre iPhone ohne größeren Malware-Vorfall, und das liegt nicht daran dass es die Leute nicht probiert hätten. Dazu muss man Apple gratulieren.

            Das liegt unter anderem am App Store.

            Naja, das sehe ich etwas anders. Das liegt an den fantastischen Sicherheits-Konzepten, die das iPhone umsetzt. Allein schon die Secure Enclave ist ein Konzept, von dem die anderen Hersteller noch Kilometer weit entfernt sind.

            Ich bekomme jahrelang neue Funktionen per kostenloser Updates nachgeliefert und werde mit Sicherheitsupdates versorgt. […]
            Bei Hardware-Defekten hat sich der Hersteller mehrfach äußerst kulant gezeigt.

            Ja. Während ich bei Android im Glücksfall zwei Jahre lang Updates kriege (bei den Google-Phones) ist bei Apple sechs Jahre die Regel. Und bei der Hardware vier Jahre.

            Ich hoffe, dass sie jetzt tatsächlich den Schuss gehört haben und wieder mehr für die Pro-Userschaft tun - die letzte WWDC und die darauf folgenden Wochen lassen darauf hoffen!

            Ich möchte übrigens nochmal kurz darauf hinweisen, dass Apple das Dateisystem mal eben so auf ein paar Millionen Devices on-the-fly umgestellt hat - ohne nennenswerte Zwischenfälle. Wenn das keinen Respekt verdient…

            LG,
            CK

          2. Hallo Marc.

            Ich höre oft, dass Leute sich wünschen jede Software installieren zu können, ohne zu prüfen, was die macht. Ich gehöre nicht dazu.

            Mir ist da der Weg von Google lieber. Man kann ohne große Bastelei Software aus fremden Quellen nachinstallieren, muss das aber erst erlauben und wird vor den Risiken gewarnt. Ich halte nichts davon, Nutzern den Zugang zu ihren Geräten zu versperren. Man sollte sie informieren, nicht gängeln.

            Hmm... - mein iPhone kann mehr als ich erwarte. Ich bekomme jahrelang neue Funktionen per kostenloser Updates nachgeliefert und werde mit Sicherheitsupdates versorgt. Der Hersteller meines iPhones und des darauf installierten OS erwirtschaftet fast seinen kompletten Gewinn durch den Verkauf von Hardware, statt durch Werbung (also den Verkauf der von mir gesammelten Daten).

            Eindeutige Plus-Punkt(e) für Apple.

            Freunde von mir nutzen relativ alte Android-Geräte mit CyanogenMod (bzw. dessen Nachfolger LineageOS) weiter, Nokia / HMD Global wollen auch länger Updates anbieten, aber gegen die langen Zyklen und einfache Aktualisierbarkeit von Apple-Geräten ist das natürlich nichts...

            Das Hauptproblem ist, dass die Leute sich scheinbar primär für den Preis interessieren, dann für irgendwelches BlingBling und an ganz letzter Stelle erst für Sicherheit und Lebensdauer. Meiner Ansicht nach sollte der Gesetzgeber handeln und im Sinne des Umweltschutzes unreparierbare Geräte (Akku nicht tauschbar, da verklebt; Hersteller zum Anbieten von preiswerten Ersatzteilen zwingen) und unsichere Geräte (Sicherheitsupdates für eine ausreichende Zeit!) in der EU gar nicht erst auf den Markt lassen.

            Das Zusammenspiel mit meinem Desktop-Rechner und meinem Tablet ist verblüffend!

            Hast du einen Mac? Dann kann ich mir das gut vorstellen.

            Gruß
            Julius

            1. Hej Julius,

              Ich höre oft, dass Leute sich wünschen jede Software installieren zu können, ohne zu prüfen, was die macht. Ich gehöre nicht dazu.

              Mir ist da der Weg von Google lieber. Man kann ohne große Bastelei Software aus fremden Quellen nachinstallieren, muss das aber erst erlauben und wird vor den Risiken gewarnt. Ich halte nichts davon, Nutzern den Zugang zu ihren Geräten zu versperren. Man sollte sie informieren, nicht gängeln.

              Dann sollten diese Leute aber auch für den Schaden aufkommen, der durch die Verbreitung von Schadsoftware, Spams usw entsteht.

              Und weil das utopisch ist, gehört es verboten. Es ist so als würde man fordern, Autos ohne bremsen zu verkaufen.

              Wannacry hat gezeigt, dass Schadsoftware tatsächlich Leben bedroht.

              Egoismus ist keine Entschuldigung dafür, dritte zu gefährden!

              Eindeutige Plus-Punkt(e) für Apple.

              Freunde von mir nutzen relativ alte Android-Geräte mit CyanogenMod (bzw. dessen Nachfolger LineageOS) weiter, [Nokia / HMD Global]

              Das nennst du „ohne große Bastelei“?

              Selbst neu gekaufte Android-Geräte werden in der Regel mit veralteter Software erledigt.

              Das Hauptproblem ist, dass die Leute sich scheinbar primär für den Preis interessieren,

              Man kann sein Geld halt nur einmal ausgeben.

              dann für irgendwelches BlingBling

              Spaß muss sein. Du wolltest doch keine gängelei 😉

              und an ganz letzter Stelle erst für Sicherheit und Lebensdauer.

              Ja, insbesondere wenn man keine OS-Updates kriegt, muss man für aktuelle Features halt direkt ein komplett neues Gerät kaufen.

              Ich darf mich jedenfalls schon auf viele schöne Sachen freuen.

              Meiner Ansicht nach sollte der Gesetzgeber handeln und im Sinne des Umweltschutzes unreparierbare Geräte (Akku nicht tauschbar, da verklebt; Hersteller zum Anbieten von preiswerten Ersatzteilen zwingen)

              Vermutlich gibt es keinen Hersteller (abgesehen vom fairphone ohne marktrelevanz), der mehr in Bezug auf Umweltschutz tut als Apple. Auch wenn es noch bei weitem nicht genug ist: der Weg ist der richtige.

              Liam soll wohl noch viele Brüder und Schwestern bekommen?!?

              Das Zusammenspiel mit meinem Desktop-Rechner und meinem Tablet ist verblüffend!

              Hast du einen Mac? Dann kann ich mir das gut vorstellen.

              Ja. — das ist echt der Wahnsinn! Gemeinsame Zwischenablage, überall zugängliche Dokumente, continuity oder wie das heißt (auf einem Gerät anfangen, an einem beliebigen anderen weiter machen), die Verwendung meines 12''-iPads als zweites unterwegs-Display (mit Touchbar), Webseiten auf mit mobile.de Geräten am Mac debuggen (kann man mit den Entwickler-Werkzeugen des Mac-Safari), am Mac oder Tablet Gespräche annehmen, die auf dem iPhone ankommen…

              Und das ohne ständig von Abstürzen unterbrochen zu werden.

              Super Support - den ich aber lange nicht gebraucht habe (und das ist das beste). Musste allerdings mehrfach mit Microsoft telefonieren, weil Office nach der Umstellung auf die deutsche Cloud nicht mehr wie erwartet funktioniert hat. - Danke MS! Ich habe mich schon für ein surface interessiert, aber jetzt weiß ich wieder, warum ich euch den Rücken gekehrt habe!

              Marc

              1. Hallo Marc,

                (Anmerkung: Ich hatte diesen Beitrag seit ein paar Tagen im „Entwurfs-Ordner“, nicht wundern, wenn einige Punkte aus anderen Beiträgen hier doppelt sind...)

                Ich höre oft, dass Leute sich wünschen jede Software installieren zu können, ohne zu prüfen, was die macht. Ich gehöre nicht dazu.

                Mir ist da der Weg von Google lieber. Man kann ohne große Bastelei Software aus fremden Quellen nachinstallieren, muss das aber erst erlauben und wird vor den Risiken gewarnt. Ich halte nichts davon, Nutzern den Zugang zu ihren Geräten zu versperren. Man sollte sie informieren, nicht gängeln.

                Dann sollten diese Leute aber auch für den Schaden aufkommen, der durch die Verbreitung von Schadsoftware, Spams usw entsteht.

                Dann sollten aber nach deiner Logik auch die Hersteller der ungepatchten Geräte für dieses ebenso fahrlässige Verhalten aufkommen. Oder man sollte nur noch stumpfe Messer verkaufen. Dass ich nicht auf die Software oder Nutzungsweise beschränkt bin, die der Hersteller meines Geräts für sinnvoll hält, ist mir wichtig.

                Und weil das utopisch ist, gehört es verboten. Es ist so als würde man fordern, Autos ohne bremsen zu verkaufen.

                Nein, es geht bei meiner Forderung eher um Autos mit einem DIN-Schacht, wo ich dann mein eigenes, mir sinnvoll erscheinendes Autoradio einbauen kann.

                Wannacry hat gezeigt, dass Schadsoftware tatsächlich Leben bedroht.

                Wanncry(pt) ist ein schlechtes Beispiel, weil daran die Krankenhäuser und die betroffenen Institutionen größtenteils selber Schuld waren. Wer keine Sicherheitsupdates (das Update kam Monate vor dem Angriff raus!) installiert (Sicherheitslücken und Leute, die diese ausnutzen, wird es immer geben), ist definitiv selber Schuld.

                Egoismus ist keine Entschuldigung dafür, dritte zu gefährden!

                Sag das lieber Google, damit die mal dafür sorgen, dass die Gerätehersteller auch mal regelmäßig Updates nachreichen.

                Freunde von mir nutzen relativ alte Android-Geräte mit CyanogenMod (bzw. dessen Nachfolger LineageOS) weiter, [Nokia / HMD Global]

                Das nennst du „ohne große Bastelei“?

                Nö, war einfach nur ein (deplatziertes 😉) Beispiel am Rande. Ich habe nicht gesagt, dass das jeder „DAU“ nachmachen soll bzw. kann. Wenn man sich mit Technik ein bisschen auskennt und sich über Vorgehensweisen und Risiken informiert, ist das durchaus machbar. Fällt aber unter Bastelei, das gebe ich zu.

                Selbst neu gekaufte Android-Geräte werden in der Regel mit veralteter Software erledigt.

                Dass das ein Problem ist, streite ich auch nicht ab. Hier und bei der Aufklärung der Nutzer sollte man ansetzen, aber nicht da, dass man sie einsperrt.

                Das Hauptproblem ist, dass die Leute sich scheinbar primär für den Preis interessieren,

                Man kann sein Geld halt nur einmal ausgeben.

                Deshalb preiswerte Geräte, die alle Funktionen haben, die ich brauche, und keine, deren Funktionen ich nur dann voll ausnutzen kann, wenn ich dessen ganze Kollektion kaufe und mich dadurch einschränke.

                dann für irgendwelches BlingBling

                Spaß muss sein. Du wolltest doch keine gängelei 😉

                Das ist für mich eine Grundfunktion.

                und an ganz letzter Stelle erst für Sicherheit und Lebensdauer.

                Ja, insbesondere wenn man keine OS-Updates kriegt, muss man für aktuelle Features halt direkt ein komplett neues Gerät kaufen.

                Nicht beim Fairphone.

                Ich darf mich jedenfalls schon auf viele schöne Sachen freuen.

                Meiner Ansicht nach sollte der Gesetzgeber handeln und im Sinne des Umweltschutzes unreparierbare Geräte (Akku nicht tauschbar, da verklebt; Hersteller zum Anbieten von preiswerten Ersatzteilen zwingen)

                Vermutlich gibt es keinen Hersteller (abgesehen vom fairphone ohne marktrelevanz), der mehr in Bezug auf Umweltschutz tut als Apple. Auch wenn es noch bei weitem nicht genug ist: der Weg ist der richtige.

                Aber an den entscheidenden Punkten Akku und Reparierbarkeit (Apple, andere Hersteller) und Updates (andere Hersteller → Großteil der Android-Geräte) bewegen sie sich alle nicht wirklich vorwärts.

                Liam soll wohl noch viele Brüder und Schwestern bekommen?!?

                Unterschreibe ich (falls du dich mit „Liam“ auf faire, umweltfreundliche Produktion beziehst).

                Das Zusammenspiel mit meinem Desktop-Rechner und meinem Tablet ist verblüffend!

                Hast du einen Mac? Dann kann ich mir das gut vorstellen.

                Ja. — das ist echt der Wahnsinn! Gemeinsame Zwischenablage, überall zugängliche Dokumente, continuity oder wie das heißt (auf einem Gerät anfangen, an einem beliebigen anderen weiter machen), die Verwendung meines 12''-iPads als zweites unterwegs-Display (mit Touchbar), Webseiten auf mit mobile.de Geräten am Mac debuggen (kann man mit den Entwickler-Werkzeugen des Mac-Safari), am Mac oder Tablet Gespräche annehmen, die auf dem iPhone ankommen…

                Das ist natürlich praktisch und unter Ubuntu nicht so einfach einzurichten bzw. per default so. Das muss man hier schon von Hand einrichten, wenn man es braucht.

                Und das ohne ständig von Abstürzen unterbrochen zu werden.

                Hab ich unter Ubuntu aber auch nicht 😉, hab den PC seit zwei Wochen nicht mehr neu gestartet. Außerdem scheint man im FLOSS-Bereich oftmals pragmatischer zu sein als bei MS und Apple (es gibt natürlich auch viele Ideologen). Alles was machbar ist, geht. Ich kann unter Ubuntu sowohl HFS+- als auch NTFS formatierte Platten lesen und schreiben, was unter Windows (ersteres) bzw unter macOS (letzteres) nicht klappt.

                Ich bin froh, dass man Alternativen hat und Gängelung nicht alternativlos ist. Soll doch jeder nehmen, womit er glücklich ist oder womit er besser arbeiten kann oder will.

                Gruß
                Julius

                1. Hej Julius,

                  Nein, es geht bei meiner Forderung eher um Autos mit einem DIN-Schacht, wo ich dann mein eigenes, mir sinnvoll erscheinendes Autoradio einbauen kann.

                  Wannacry hat gezeigt, dass Schadsoftware tatsächlich Leben bedroht.

                  Wanncry(pt) ist ein schlechtes Beispiel, weil daran die Krankenhäuser und die betroffenen Institutionen größtenteils selber Schuld waren. Wer keine Sicherheitsupdates (das Update kam Monate vor dem Angriff raus!) installiert (Sicherheitslücken und Leute, die diese ausnutzen, wird es immer geben), ist definitiv selber Schuld.

                  Es halt erlaubt. Dann ist es nicht wie ein Auto ohne Bremse zu verkaufen, sondern als würde man den TÜV abschaffen.

                  Kaum jemand kann sein Auto warten und reparieren. Dann muss man halt dafür bezahlen. Ich weiß, es ist utopisch, aber die Idee für einen Rechner-TÜV finde ich gar nicht so schlecht.

                  Egoismus ist keine Entschuldigung dafür, dritte zu gefährden!

                  Sag das lieber Google, damit die mal dafür sorgen, dass die Gerätehersteller auch mal regelmäßig Updates nachreichen.

                  😀 werde ich machen, wir wollten uns heute eh noch auf ein Bierchen treffen!

                  Selbst neu gekaufte Android-Geräte werden in der Regel mit veralteter Software erledigt.

                  Dass das ein Problem ist, streite ich auch nicht ab. Hier und bei der Aufklärung der Nutzer sollte man ansetzen, aber nicht da, dass man sie einsperrt.

                  Rechner (egal ob als desktop-Variante oder im Hosentaschen-Format) sind zu komplex für Laien. Selbst für webdeveloper wie mich, die ständig damit arbeiten.

                  Darum fahre ich gut mit dem Apple-Ökosystem. Da muss ich mich um nichts kümmern und habe das Gefühl, in guten Händen sein.

                  Beim Auto verlasse ich mich ja auch auf die vertragswerkstatt.

                  Bei windows würde ich mich auch einigermaßen gut aufgehoben fühlen, bei Produkten, wo man alles aus einer Hand bekommt (Surface z.b.)

                  Aber auch mit Linux habe ich mich immer wohl gefühlt.

                  Bei Android dagegen überhaupt nicht.

                  Aber das kann ich als Laie nicht begründen außer in erster Linie mit dem Update-Problem. Das scheint mir aber ein Hinweis dafür zu sein, dass Google die Verbreitung des eigenen Systems über alle Ethik stellt.

                  Weckt irgendwie kein Vertrauen…

                  Ja, insbesondere wenn man keine OS-Updates kriegt, muss man für aktuelle Features halt direkt ein komplett neues Gerät kaufen.

                  Nicht beim Fairphone.

                  Interessant!

                  Ich darf mich jedenfalls schon auf viele schöne Sachen freuen.

                  Meiner Ansicht nach sollte der Gesetzgeber handeln und im Sinne des Umweltschutzes unreparierbare Geräte (Akku nicht tauschbar, da verklebt; Hersteller zum Anbieten von preiswerten Ersatzteilen zwingen)

                  Cradle to cradle ist auch ein nettes Konzept. Dann ist obsolescence kein so großes Problem mehr.

                  Apple finde ich hier auf einem guten Weg, einerseits weil sie das Wiederverwertungsprogramm ausbauen wollen (1,5 Mrd. haben die da wohl gerade reingesteckt und 1 Mrd. um ihren gesamten Strombedarf aus regenerativen Energien zu erzeugen).

                  Um ehrlich zu sein: Ich würde wohl auch ohne diese Dinge Geräte von Apple kaufen, weil ich nur Alternativen kenne (Windows, Ubuntu, SuSe, Linux Mint), die für mich schlechter funktionieren.

                  Aber da mir unsere Welt wichtig ist, freue ich mich über Apples Anstrengungen in Bezug auf deren Ökobilanz. Auch der Konfrontationskurs in dieser Hinsicht mit Donald Trump finde ich beachtenswert. Klasse das ein Konzern mit diesem Einfluss sich für solche Dinge stark macht.

                  Aber an den entscheidenden Punkten Akku und Reparierbarkeit (Apple, andere Hersteller) und Updates (andere Hersteller → Großteil der Android-Geräte) bewegen sie sich alle nicht wirklich vorwärts.

                  Das Problem ist viel geringer als du denkst, glaube ich. Es gibt wenige Leute, die ihr Gerät so lange nutzen, wie der Akku eigentlich hält…

                  Insofern sehe ich das Problem eher beim Verbraucher. Die Hersteller ziehen die Konsequenz daraus (wenn es keine Sau interessiert, können wir uns den Aufwand sparen).

                  Wenn alle bei der Herstellung schon im Sinn hätten, die Dinger auch wieder auseinander zu nehmen und wenigstens teilweise wieder zu verwerten (noch ist die Technik wohl nicht weit genug, alles kostendeckend herauszufriemeln, was reingepackt wurde), wäre die Welt auch schon ein ganzes Stück besser.

                  In dieser Hinsicht scheint mir Apple schon wieder Vorreiter zu sein.

                  Was passiert eigentlich mit gebrauchten Akkus vom Fairphone?

                  Und das ohne ständig von Abstürzen unterbrochen zu werden.

                  Hab ich unter Ubuntu aber auch nicht 😉, hab den PC seit zwei Wochen nicht mehr neu gestartet.

                  Glaube ich sofort. Ich habe halt Windows gehabt vorher.

                  Was schon alleine nervt (besonders wenn man nur alle paar Wochen den Windows-Rechner braucht: es dauert jedesmal mindestens eine halbe Stunde alle Aktualisierungen einzuspielen, bevor man das Ding benutzen kann.

                  Gerade mir, der Schiss hat mit einem ungepatchten System online zu gehen, verdirbt mir das den ganzen Spaß am Rechner…

                  Alles was machbar ist, geht. Ich kann unter Ubuntu sowohl HFS+- als auch NTFS formatierte Platten lesen und schreiben, was unter Windows (ersteres) bzw unter macOS (letzteres) nicht klappt.

                  Da hat du recht. Da ich in dem Ökosystem bleibe, ist es aber für mich nicht wichtig.

                  Ich bin froh, dass man Alternativen hat und Gängelung nicht alternativlos ist. Soll doch jeder nehmen, womit er glücklich ist oder womit er besser arbeiten kann oder will.

                  Ein schönes Resümee eigentlich - ich schiebe trotzdem mal hinterher: außer Android. 😉

                  Marc

                  1. Hallo Marc,

                    Kaum jemand kann sein Auto warten und reparieren. Dann muss man halt dafür bezahlen. Ich weiß, es ist utopisch, aber die Idee für einen Rechner-TÜV finde ich gar nicht so schlecht.

                    Aber der Vorteil bei offenen Geräten ist, dass ich es selbst machen kann, Wissen und Können vorausgesetzt. Aber ich kann es auch machen lassen, und dank der Offenheit muss es nicht unbedingt eine Vertragswerkstatt sein. Auch unabhängige machen ihre Arbeit in der Mehrheit gut.
                    – Bei meinem Auto spann letztens die Funkverriegelung herum und dann bin ich damit zum Vetragshändler, die haben die Schlüssel fix neu programmiert und das war’s, die unabhängige Werkstatt wusste nicht, wie sie da herangehen sollte (kann ich denen aber auch nicht verübeln, die können ja nicht jeden Trick kennen). Andererseits habe ich den Eindruck, dass die unabhängigen gerne tüfteln und günstige gebrauchte Ersatzteile auftreiben können, während die Vetragswerkstätten einem gleich einen neuen Wagen verkaufen wollten.

                    Worauf ich hinaus will: Wenn nichts unnötig verdongelt ist, hat man oft mehrere Möglichkeiten. Ich bin jedenfalls froh, wenn ich auf möglichst vielen Gebieten Wahlfreiheit habe.

                    Egoismus ist keine Entschuldigung dafür, dritte zu gefährden!

                    Sag das lieber Google, damit die mal dafür sorgen, dass die Gerätehersteller auch mal regelmäßig Updates nachreichen.

                    😀 werde ich machen, wir wollten uns heute eh noch auf ein Bierchen treffen!

                    Hihi 😀.

                    Selbst neu gekaufte Android-Geräte werden in der Regel mit veralteter Software erledigt.

                    Dass das ein Problem ist, streite ich auch nicht ab. Hier und bei der Aufklärung der Nutzer sollte man ansetzen, aber nicht da, dass man sie einsperrt.

                    Rechner (egal ob als desktop-Variante oder im Hosentaschen-Format) sind zu komplex für Laien. Selbst für webdeveloper wie mich, die ständig damit arbeiten.

                    Jeder hat seine Spezialbereiche, sieht man ja hier im Forum immer daran, wer wo antwortet. Schließlich kann nicht jeder alles wissen...

                    Bei windows würde ich mich auch einigermaßen gut aufgehoben fühlen, bei Produkten, wo man alles aus einer Hand bekommt (Surface z.b.)

                    Sind auch schicke Teile, das stimmt. Nutzer dieser Geräte, mit denen ich so im Alltag zu tun habe, waren damit meist sehr zufrieden.

                    Bei Android dagegen überhaupt nicht.

                    Aber das kann ich als Laie nicht begründen außer in erster Linie mit dem Update-Problem. Das scheint mir aber ein Hinweis dafür zu sein, dass Google die Verbreitung des eigenen Systems über alle Ethik stellt.

                    Google könnte die Hersteller zwingen. Sie zwingen sie ja auch, alle möglichen Google-Dienste auf Android-Handys vorzuinstallieren, weil die Hersteller nur dann den Play-Store vorinstallieren dürfen, ohne den gibt es keine Apps (außer man benutzt den Store von Amazon, aber der hat einen geringeren Umfang als der von Google).

                    Aber klar, wenn Google die Hersteller zum garantieren von – sagen wir mal – mindestens 4 Jahren Sicherheitsupdates zwingen würde, würden die Geräte vielleicht teuerer werden und sich nicht mehr so gut verkaufen. Wie du sagst, sie werten wohl den Profit höher.

                    Meiner Ansicht nach sollte der Gesetzgeber handeln und im Sinne des Umweltschutzes unreparierbare Geräte (Akku nicht tauschbar, da verklebt; Hersteller zum Anbieten von preiswerten Ersatzteilen zwingen)

                    Cradle to cradle ist auch ein nettes Konzept. Dann ist obsolescence kein so großes Problem mehr.

                    C2C kannte ich bisher nicht, klingt logisch. Obsoleszenz ist aber noch so lange ein Problem, wie man Dinge nicht zu 100% recyclen kann und die zur Produktion benötigte Energie nicht erneuerbar ist.

                    Um ehrlich zu sein: Ich würde wohl auch ohne diese Dinge Geräte von Apple kaufen, weil ich nur Alternativen kenne (Windows, Ubuntu, SuSe, Linux Mint), die für mich schlechter funktionieren.

                    Ich habe das erste Fairphone 2013 auch nicht gekauft, weil ich mit den Spezifikationen nicht zufrieden war und der verwendete Chipsatz mich abschreckte – Mediatek supportet selten neuere Android-Versionen, das wusste selbst ich schon 2013, aber Fairphone hatte damals wohl keine andere Wahl, weil kein anderer Hersteller mit denen zusammenarbeiten wollte (zu geringe Stückzahlen). Als es dann für mein Nexus 4 keine Sicherheitsupdates mehr gab, der Power-Button nicht mehr so zuverlässig funktionierte und es dafür keine offiziellen Ersatzteile gab und sich das Gerät ab und an so aufhing, dass ich warten musste, bis der Akku leer war (ich hatte damals keinen Torx-Schraubendrehe, um das Gerät öffnen und den Akku kurz abziehen zu können), reichte es mir. Als ich dann sah, dass Fairphone es ernst meint (Root-Zugriff möglich, Original-Ersatzteile und Sicherheitsupdates), habe ich mir dann auch ein Fairphone 2 geholt.
                    – Ich sehe das ähnlich wie du: Wenn es eine Lösung gibt, die umweltfreundlich und fair ist, wird sie genommen. Sie muss aber schon annehmbar vom Komfort her sein (wenn man keinen Spaß dran hat, holt man sich schnell ein anderes Gerät und erzeugt so mehr Müll als hätte man sich direkt die technisch bessere, aber unökologischere Lösung geholt).

                    Aber da mir unsere Welt wichtig ist, freue ich mich über Apples Anstrengungen in Bezug auf deren Ökobilanz. Auch der Konfrontationskurs in dieser Hinsicht mit Donald Trump finde ich beachtenswert. Klasse das ein Konzern mit diesem Einfluss sich für solche Dinge stark macht.

                    Eigentlich kann man ja auch nur gegen Donald Trump sein 😉. Der Typ will ja die Mauer an der Grenze zu Mexiko mit angebrachten Solarpanelen finanzieren (seht her, ich bin ja so öko(nomisch)), dabei gehen Experten davon aus, dass sich das nicht ansatzweise rechnet...

                    Das Problem ist viel geringer als du denkst, glaube ich. Es gibt wenige Leute, die ihr Gerät so lange nutzen, wie der Akku eigentlich hält…

                    Stimmt auch wieder, ich habe bisher einzig für meine Digitalkamera mal einen neuen Akku geholt, weil der alte nach sieben Jahren einfach platt war. Bei Notebooks habe ich allerdings schon häufiger Akkus getauscht bzw. neue beschafft, weil die Rechner wesentlich länger als Handys im Einsatz sind...

                    Insofern sehe ich das Problem eher beim Verbraucher. Die Hersteller ziehen die Konsequenz daraus (wenn es keine Sau interessiert, können wir uns den Aufwand sparen).

                    Ja, leider...

                    Wenn alle bei der Herstellung schon im Sinn hätten, die Dinger auch wieder auseinander zu nehmen und wenigstens teilweise wieder zu verwerten (noch ist die Technik wohl nicht weit genug, alles kostendeckend herauszufriemeln, was reingepackt wurde), wäre die Welt auch schon ein ganzes Stück besser.

                    Samsung scheint das mit dem Note 7 ja bereits gemacht zu haben.

                    Was passiert eigentlich mit gebrauchten Akkus vom Fairphone?

                    Ich habe kaputte Akkus bisher immer abgeklebt (will ja keine Kurzschlüsse provozieren...) über die örtlichen Sammelsysteme für Akkus und Batterien entsorgt. Telefone selbst, auch anderer Marken kann man bei Fairphone selbst kostenlos los werden. Auch scheint man am Recycling zu forschen und auch recycelte Materialien zu verbauen. Auch den Hinweis bei deren Ladegerät (es wird keins mitgeliefert) ist gut:
                    „Bestell’ dir deshalb nur ein neues, wenn du es wirklich brauchst. Fairphone 1 verwendet Mikro-USB Typ B, der kompatibel ist mit den Ladegeräten, die vielleicht bei dir noch irgendwo rumliegen.“

                    Und das ohne ständig von Abstürzen unterbrochen zu werden.

                    Hab ich unter Ubuntu aber auch nicht 😉, hab den PC seit zwei Wochen nicht mehr neu gestartet.

                    Glaube ich sofort. Ich habe halt Windows gehabt vorher.

                    Mit meinen Windows-Installationen hatte ich bisher sehr lange Glück. Die letzten Bluescreens, an die ich mich erinnern kann, hatte ich in meiner Kindheit unter Windows ME...

                    Was schon alleine nervt (besonders wenn man nur alle paar Wochen den Windows-Rechner braucht: es dauert jedesmal mindestens eine halbe Stunde alle Aktualisierungen einzuspielen, bevor man das Ding benutzen kann.

                    Nervt mich auch immer gewaltig, zusammen mit den dauernd zwingend nötigen Neustarts (sollte man unter Linux aber auch machen, damit der aktualisierte Kernel gestartet wird). In der gleichen Zeit kann man auf einem schnellen Rechner ein Ubuntu komplett neu installiern 😂.

                    Gerade mir, der Schiss hat mit einem ungepatchten System online zu gehen, verdirbt mir das den ganzen Spaß am Rechner…

                    Dito. Werden sofort bei Verfügbarkeit installiert.

                    Alles was machbar ist, geht. Ich kann unter Ubuntu sowohl HFS+- als auch NTFS formatierte Platten lesen und schreiben, was unter Windows (ersteres) bzw unter macOS (letzteres) nicht klappt.

                    Da hat du recht. Da ich in dem Ökosystem bleibe, ist es aber für mich nicht wichtig.

                    Bei mir hält sich das aber ebenfalls in Grenzen. Daten mit Windows tausche ich von Linux aus über NTFS aus.

                    Ich bin froh, dass man Alternativen hat und Gängelung nicht alternativlos ist. Soll doch jeder nehmen, womit er glücklich ist oder womit er besser arbeiten kann oder will.

                    Ein schönes Resümee eigentlich - ich schiebe trotzdem mal hinterher: außer Android. 😉

                    Android ist nicht zwingend mit Google und ohne Updates (ROMs Dritter wie LineageOS, es gibt aber auch Android ganz ohne proprietäre Software (Replicant)), aber im Allgemeinen wird es wohl leider mit Google und ohne Updates sein...

                    Gruß
                    Julius

                    1. Hej Julius,

                      Kaum jemand kann sein Auto warten und reparieren. Dann muss man halt dafür bezahlen. Ich weiß, es ist utopisch, aber die Idee für einen Rechner-TÜV finde ich gar nicht so schlecht.

                      Aber der Vorteil bei offenen Geräten ist, dass ich es selbst machen kann, Wissen und Können vorausgesetzt. Aber ich kann es auch machen lassen, und dank der Offenheit muss es nicht unbedingt eine Vertragswerkstatt sein. Auch unabhängige machen ihre Arbeit in der Mehrheit gut.

                      Da kommen die Werkstatt-Tests, die ich so kenne, aber zu anderen Ergebnissen. Aber egal Autos sind nicht das Thema, ich verstehe das Beispiel und weiß worauf du hinaus willst.

                      – Bei meinem Auto spann letztens die Funkverriegelung herum und dann bin ich damit zum Vetragshändler, die haben die Schlüssel fix neu programmiert und das war’s, die unabhängige Werkstatt wusste nicht, wie sie da herangehen sollte (kann ich denen aber auch nicht verübeln, die können ja nicht jeden Trick kennen). Andererseits habe ich den Eindruck, dass die unabhängigen gerne tüfteln und günstige gebrauchte Ersatzteile auftreiben können, während die Vetragswerkstätten einem gleich einen neuen Wagen verkaufen wollten.

                      Fragen ist ja wohl noch erlaubt ;-)

                      Worauf ich hinaus will: Wenn nichts unnötig verdongelt ist, hat man oft mehrere Möglichkeiten. Ich bin jedenfalls froh, wenn ich auf möglichst vielen Gebieten Wahlfreiheit habe.

                      Ich eigentlich auch und - ich will dich nicht zu Apple überreden, her das weißt du wohl längst, nur Erfahrungen austauschen — auch für Apple - Geräte gibt es „freie Werkstätten“.

                      Trotzdem fahre ich mit meinem alten Ford zum Vertragshändler und mit meinem iPhone auch. Schon weil ich den Apple Store mag. Mein MacBook habe ich gebraucht (refurbished) von gravis gekauft, vorher bei alternate. Ein bisschen Auswahl hat man aber also schon. 😉

                      Aber klar, wenn Google die Hersteller zum garantieren von – sagen wir mal – mindestens 4 Jahren Sicherheitsupdates zwingen würde, würden die Geräte vielleicht teuerer werden und sich nicht mehr so gut verkaufen. Wie du sagst, sie werten wohl den Profit höher.

                      Die marktherrschaft ist denen wohl wichtiger. Deren Vormachtstellung in so vielen Bereichen ist mir echt unheimlich…

                      Cradle to cradle ist auch ein nettes Konzept. Dann ist obsolescence kein so großes Problem mehr.

                      C2C kannte ich bisher nicht, klingt logisch. Obsoleszenz ist aber noch so lange ein Problem, wie man Dinge nicht zu 100% recyclen kann und die zur Produktion benötigte Energie nicht erneuerbar ist.

                      Absolut richtig. Ich hoffe, es wird in absehbarer Zeit Lösungen dafür geben. Wie gesagt will Apple nur noch regenerative Energien verwenden. Und die sind nicht die einzigen. Mit Deutschland ist eine der größten Industrienationen überhaupt auf einem guten Weg. Der atomausstieg war ein wichtiger Schritt und weitere werden folgen, da bin ich mir sicher. Es gibt auch eine kleine Bewegung von Menschen, die verzicht auf völlerei, Effizienz und Ökologie höher werten, als immer mehr Besitz anzuhäufen. Macht auch besonders in einem so reichen Land wie Deutschland Sinn.

                      Als ich dann sah, dass Fairphone es ernst meint (Root-Zugriff möglich, Original-Ersatzteile und Sicherheitsupdates), habe ich mir dann auch ein Fairphone 2 geholt.

                      Du hast mich neugierig gemacht. Ich habe auf Fairphone.com nur eine Möglichkeit zur Vorbestellung gefunden. Und 529,- Euro finde ich ziemlich viel (für mein iPhone 7 mit 256GByte) habe ich 350 oder so zugezahlt - habe halt einen Vertrag, der 60 Euro im Monat kostet, dadurch sind die Geräte günstig).

                      Finde ich recht teuer zum ausprobieren…

                      Außerdem komme ich mit dem Speicher vorne und hinten nicht aus. Ich nutze mein telephone zum arbeiten, scannen, fotografieren, Musik hören, Filme schauen — alles von Freizeit bis Beruf. Und wenn ich irgendwohin fahre, möchte ich mir schon ein paar Filme oder so mitnehmen können (Hotel-WLAN ist Glückssache). Gut, kann ich ja auf dem iPhone, aber ich hätte dem fairphone eine echte Chance geben wollen, sich im Alltag zu beweisen, aber mit der Ausstattung wird das schwierig - zumal das 7er ein überlegener Gegner ist — ich erwarte daher wenig und es gäbe eine Chance, mich positiv zu überraschen.

                      Wenn alle bei der Herstellung schon im Sinn hätten, die Dinger auch wieder auseinander zu nehmen und wenigstens teilweise wieder zu verwerten (noch ist die Technik wohl nicht weit genug, alles kostendeckend herauszufriemeln, was reingepackt wurde), wäre die Welt auch schon ein ganzes Stück besser.

                      Samsung scheint das mit dem Note 7 ja bereits gemacht zu haben.

                      Interessant. Ja, vielleicht wird ja ein Trend draus!

                      Und das ohne ständig von Abstürzen unterbrochen zu werden.

                      Hab ich unter Ubuntu aber auch nicht 😉, hab den PC seit zwei Wochen nicht mehr neu gestartet.

                      Glaube ich sofort. Ich habe halt Windows gehabt vorher.

                      Mit meinen Windows-Installationen hatte ich bisher sehr lange Glück. Die letzten Bluescreens, an die ich mich erinnern kann, hatte ich in meiner Kindheit unter Windows ME...

                      Es ist sicher auch nicht die Schuld von ms - es gibt einfach zu viele verschiedene Hardware-kompo7die miteinander kombinierbar sind und dazu irrsinnig viel Software — längst nicht jeder Programmierer hält sich an die Vorgaben für ordentliche Software — insofern macht Microsoft da einen beachtlichen Job, dass es einigermaßen rund läuft!

                      Dazu die ständigen Angriffe.

                      Das Problem ist halt in dem System eines quasi-Monopols bedingt.

                      Was schon alleine nervt (besonders wenn man nur alle paar Wochen den Windows-Rechner braucht: es dauert jedesmal mindestens eine halbe Stunde alle Aktualisierungen einzuspielen, bevor man das Ding benutzen kann.

                      Nervt mich auch immer gewaltig, zusammen mit den dauernd zwingend nötigen Neustarts (sollte man unter Linux aber auch machen, damit der aktualisierte Kernel gestartet wird).

                      Ja aber Ubuntu einmal neu starten ist ja auch in ein paar Sekunden erledigt. Bei Windows kann man erst mal ein paar Kaffes trinken, wenn es im Update-Wahn ist. Das ist einfach verlorene Zeit und lässt sich auch nicht immer so legen, dass es nicht nervt.

                      In der gleichen Zeit kann man auf einem schnellen Rechner ein Ubuntu komplett neu installiern 😂.

                      Oder so. 😀

                      Marc

                      1. Hallo Marc,

                        Ein bisschen Auswahl hat man aber also schon. 😉

                        Ok 😉.

                        Cradle to cradle ist auch ein nettes Konzept. Dann ist obsolescence kein so großes Problem mehr.

                        C2C kannte ich bisher nicht, klingt logisch. Obsoleszenz ist aber noch so lange ein Problem, wie man Dinge nicht zu 100% recyclen kann und die zur Produktion benötigte Energie nicht erneuerbar ist.

                        Absolut richtig. Ich hoffe, es wird in absehbarer Zeit Lösungen dafür geben. Wie gesagt will Apple nur noch regenerative Energien verwenden. Und die sind nicht die einzigen. Mit Deutschland ist eine der größten Industrienationen überhaupt auf einem guten Weg.

                        Im Juni lag der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland aufgrund günstiger Bedingungen kurzzeitig sogar bei über 60%. Ja, auf dem Weg ist man. Selbst in Frankreich scheint man erkannt zu haben, dass wenige große und gefährliche Kraftwerke keine allzu gute Idee sind...

                        Als ich dann sah, dass Fairphone es ernst meint (Root-Zugriff möglich, Original-Ersatzteile und Sicherheitsupdates), habe ich mir dann auch ein Fairphone 2 geholt.

                        Du hast mich neugierig gemacht. Ich habe auf Fairphone.com nur eine Möglichkeit zur Vorbestellung gefunden. Und 529,- Euro finde ich ziemlich viel (für mein iPhone 7 mit 256GByte) habe ich 350 oder so zugezahlt - habe halt einen Vertrag, der 60 Euro im Monat kostet, dadurch sind die Geräte günstig).

                        Ich würde das als scheingünstig bezeichnen, die Kosten für das Gerät sind halt auf die Vertragslaufzeit verteilt (ich weiß ja nicht, wie viel von den 60€/Monat für den eigentlichen Tarif draufgehen, aber ich gebe etwa 10€ im Monat für Mobiltelefonie / Internet aus). Ich meine, dass es das Fairphone bei einigen Anbietern auch mit Vertrag gibt. Günstiger als die Preise für ein iPhone direkt beim Hersteller (viel billiger bekommt man die ja nicht) ist das FP aber schon. Das Modulkonzept rechtfertigt höheren den Preis gegenüber 200€-Androiden ebenfalls, weil es das sonst nirgends gibt.

                        Finde ich recht teuer zum ausprobieren…

                        Ich würd’s an deiner Stelle auch ehrlich gesagt nicht unbedingt ausprobieren, weil da – wie gesagt – ein ziemlich normales Android (halt nur mit regelmäßigen Sicherheitsupdates...) drauf läuft. Es wäre vielleicht eine Empfehlung für jemanden, der explizit ein Android-Handy sucht und auf Reparierbarkeit, Offenheit und Updates mehr Wert als auf den neusten Krimskrams (Fingerabdrucksensor oder randlose Displays – das Galaxy S8 soll zu den zerbrechlichsten Smartphones überhaupt gehören) legt.

                        Außerdem komme ich mit dem Speicher vorne und hinten nicht aus.

                        Das Fairphone unterstützt Hardware-mäßig bis zu 2TB-microSD-Karten. Ich habe keine microSD-Karte drin, weil mir die 32GB ausreichen. Ich habe noch eine 64GB-Karte rumliegen, vielleicht kopiere ich mal meine Musiksammlung drauf und steck die ins FP...

                        Wenn alle bei der Herstellung schon im Sinn hätten, die Dinger auch wieder auseinander zu nehmen und wenigstens teilweise wieder zu verwerten (noch ist die Technik wohl nicht weit genug, alles kostendeckend herauszufriemeln, was reingepackt wurde), wäre die Welt auch schon ein ganzes Stück besser.

                        Samsung scheint das mit dem Note 7 ja bereits gemacht zu haben.

                        Interessant. Ja, vielleicht wird ja ein Trend draus!

                        Nur, wenn noch mehr Handys Akku-Probleme bekommen, die Hersteller die zurückrufen müssen und dann wieder die Umweltschützer wegen dem ganzen Elektroschrott auf die Barrikade gehen 😉

                        Mit meinen Windows-Installationen hatte ich bisher sehr lange Glück. Die letzten Bluescreens, an die ich mich erinnern kann, hatte ich in meiner Kindheit unter Windows ME...

                        Es ist sicher auch nicht die Schuld von ms - es gibt einfach zu viele verschiedene Hardware-kompo7die miteinander kombinierbar sind und dazu irrsinnig viel Software — längst nicht jeder Programmierer hält sich an die Vorgaben für ordentliche Software — insofern macht Microsoft da einen beachtlichen Job, dass es einigermaßen rund läuft!

                        Das stimmt allerdings. Genauso beeindruckt bin ich immer, wenn Hardware unter Ubuntu so läuft, ohne dass ich nach der Treiber-CD suchen muss. Vor allem bei in Rechnern eingebauter Hardware muss man oft unter Windows noch nachhelfen.

                        Dazu die ständigen Angriffe.

                        Das Problem ist halt in dem System eines quasi-Monopols bedingt.

                        Genau, eine gesunde Diversität hätte das Problem nicht unbedingt. Bei 90% Marktanteil von Linux-Distris würden ähnliche Probleme bekommen, obwohl auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Distributionen so groß sein können, das ein Teil von einem konkreten Angriff nicht betroffen ist.

                        Was schon alleine nervt (besonders wenn man nur alle paar Wochen den Windows-Rechner braucht: es dauert jedesmal mindestens eine halbe Stunde alle Aktualisierungen einzuspielen, bevor man das Ding benutzen kann.

                        Nervt mich auch immer gewaltig, zusammen mit den dauernd zwingend nötigen Neustarts (sollte man unter Linux aber auch machen, damit der aktualisierte Kernel gestartet wird).

                        Ja aber Ubuntu einmal neu starten ist ja auch in ein paar Sekunden erledigt. Bei Windows kann man erst mal ein paar Kaffes trinken, wenn es im Update-Wahn ist. Das ist einfach verlorene Zeit und lässt sich auch nicht immer so legen, dass es nicht nervt.

                        Seit man da bei Windows 10 kaum noch etwas diesbezüglich einstellen kann, nervt das noch mehr. Aber ich habe nach jedem Windows-Shutdown mindestens 2 Wochen zum Beruhigen 😀, dummerweise fällt dann aber jedes zweite Herunterfahren auf einen Patchday...

                        Gruß
                        Julius

                2. Hej Julius,

                  Ja, insbesondere wenn man keine OS-Updates kriegt, muss man für aktuelle Features halt direkt ein komplett neues Gerät kaufen.

                  Nicht beim Fairphone.

                  Kennst du eigentlich Shift? Bin ich eben drüber gestolpert.

                  Da kann man auch inzwischen auch Modulare Telefone (vor-)bestellen. Android 5.1 ist aber auch schon etwas angestaubt, oder?

                  Marc

                  1. Hallo Marc,

                    Ja, insbesondere wenn man keine OS-Updates kriegt, muss man für aktuelle Features halt direkt ein komplett neues Gerät kaufen.

                    Nicht beim Fairphone.

                    Kennst du eigentlich Shift?

                    Bin ich auch irgendwann mal drüber gestolpert, hab’s aber nicht weiter verfolgt.

                    Da kann man auch inzwischen auch Modulare Telefone (vor-)bestellen. Android 5.1 ist aber auch schon etwas angestaubt, oder?

                    In der Tat, das ist von 2015. Von Sicherheitsupdates, wie sie beispielsweise Fairphone B.V. für das erste Fairphone 3,5 Jahre lang ausgeliefert hat (← mittlerweile aber leider eingestellt, mittlerweile sind FP1-Akkus ziemliche Mangelware[1], die Nutzer basteln), kann ich auf den ersten Blick nichts erkennen. Auf ein Android-Update braucht man nicht hoffen, weil die auf Mediatek-Chips setzen und die haben schon beim FP1 Ärger gemacht und letztlich auch die Supporteinstellung mitverursacht.
                    Dass sie (wie FP auch) Ersatz-Displays und -Akkus verkaufen, finde ich dagegen gut.

                    Interessant ist auch dieser Artikel mit einem kritischen Vergleich beider Unternehmen.

                    Gruß
                    Julius



                    1. Da ist man heute leider mit einem Samsung Galaxy S3 mini oder Apple iPhone 3GS besser dran: Für die bekommt man auch noch problemlos neue Akkus. Ich finde es schade, dass sie sich zumindest für dieses Verschleißteil Nr.1 keine (kreative?) Lösung überlegt haben. ↩︎

                    1. Hej Julius,

                      Kennst du eigentlich Shift?

                      Bin ich auch irgendwann mal drüber gestolpert, hab’s aber nicht weiter verfolgt.

                      Die Preise sind attraktiv. Allerdings sagen mir die Hardware-Spezifikationen nichts. Ich habe halt immer halbwegs aktuelle iOS-Geräte. Die waren immer flott, auch wenn die Hardware eigentlich weniger leistungsfähig sein soll als bei ähnlich teuren Androiden. Also habe ich irgendwann aufgehört, mich über so was zu informieren.

                      Wieder eine Sorge weniger 😉

                      Dass sie (wie FP auch) Ersatz-Displays und -Akkus verkaufen, finde ich dagegen gut.

                      Die neueren, bereits vorbestellbaren Modelle werden modular (was immer das dann auch heißen mag - Modularität lässt sich ja beliebig weit treiben - oder man kann nur einfache oder bessere Displays und Akkus erwerben…

                      Interessant ist auch dieser Artikel mit einem kritischen Vergleich beider Unternehmen.

                      Danke - schaue ich mir mal an!

                      Hier sollte man versuchen, dieselben teile zu verwenden, wie die Bestseller. Mit einem Rahmen o.ä. als Einbauhilfe. Jedenfalls Massenware, die lange verfügbar bleibt. Auch wenn da nicht fair gehandelte Rohstoffe drin sind: ohne Akku nützt es einem nichts, dass der Rest fair und konfliktfrei entstanden ist… — die Realität zwingt mitunter zu Kompromissen.

                      Marc

          3. Hallo Marc,

            Vor sehr langer Zeit? Womit vergleichst du es? Mit aktuellen Handys anderer Hersteller?

            relativ(zuletzt 5er reihe), androidbetrieben(vorrangig Samsung), ja(zum damaligen Zeitpunkt).

            Das spielt keine Rolle. Wenn ich als Vegetarier Fleisch verkaufe, heißt das nicht, das ich weiß, wie ein Burger schmeckt.

            Wenn der Burger Samonellen enthält, brauche ich nicht erst zu probieren, oder ich probiere es und nehme vorsorglich Antibiotika 😉

            Die wesentlichen Nachteil dürften bekannt sein.

            Mir nicht - aber ich habe den Verdacht, dass ich gerade das zu schätzen weiß, was du ablehnst. iOS ist vermutlich das sicherste mobile Betriebssystem. Das liegt unter anderem am App Store.

            Klar ist es sicher, so sicher, dass du viel bezahlst für "dein" Gerät und dir bereits die erste Nutzung untersagt wird, wenn du keinen Internetzugang(erst mal nach Hause funken) hast. Ich nenne so was Nötigung oder besser Versklavung. Und ich weiß es nicht zu schätzen, dass ich mir nicht meine Musik draufspielen kann wie ich will und immer dieses ITunes nutzen muss. Auch weiß ich nicht zu schätzen, dass ich nicht einfach meinen Speicher durch eine Karte erweitern kann, keinen USB-Stick anschließen, Akku tauschen kann, etc. Ohh... Nachtrag*fällt mir gerade noch ein, vor ein paar Tagen wollte ich Photos mit meiner Tochter im Drogeriemarkt ausdrucken, Kabelbindung dauert zu lange(weil dann alle Bilder) und Bluetooth geht ja nicht bei Apple mit den Automaten dort...also musste ich wieder mit meinem alten Samsung aushelfen, per Whatsapp auf meines dann per Bluetooth am Automat 😉

            Hmm... - mein iPhone kann mehr als ich erwarte. Ich bekomme jahrelang neue Funktionen per kostenloser Updates nachgeliefert und werde mit Sicherheitsupdates versorgt. Der Hersteller meines iPhones und des darauf installierten OS erwirtschaftet fast seinen kompletten Gewinn durch den Verkauf von Hardware, statt durch Werbung (also den Verkauf der von mir gesammelten Daten).

            Ach ja, und was denkst du hat Itunes für einen unkommerziellen Charakter? Und ist ja toll "nur durch den Verkauf von Hardware(wenns denn so wäre)", den Kunden drängeln immer Zusatzprodukte zu kaufen und beim nächsten Model wieder, weil sie ja mit dem alten Model nicht mehr kompatibel sind?

            Bei Hardware-Defekten hat sich der Hersteller mehrfach äußerst kulant gezeigt.

            Kann ich von Samsung auch sagen.

            Das Zusammenspiel mit meinem Desktop-Rechner und meinem Tablet ist verblüffend!

            Was genau denn dabei, was es bei anderen nicht gibt?

            Die Dinge, die mir persönlich wichtig sind, habe ich in der Kombination nirgendwo anders gefunden.

            Jetzt mal an dich gefragt... Hast du ernsthaft schon mal eine vergleichbare Android-Alternative probiert?

            Gruss
            Henry

            1. Hej Henry,

              Die wesentlichen Nachteil dürften bekannt sein.

              Mir nicht - aber ich habe den Verdacht, dass ich gerade das zu schätzen weiß, was du ablehnst. iOS ist vermutlich das sicherste mobile Betriebssystem. Das liegt unter anderem am App Store.

              Klar ist es sicher, so sicher,

              Dass ist das wichtigste für mich.

              An zweiter Stelle steht für mich Komfort. Auch darin kann Android nicht so recht mithalten.

              dass du viel bezahlst für "dein" Gerät und dir bereits die erste Nutzung untersagt wird, wenn du keinen Internetzugang(erst mal nach Hause funken) hast. Ich nenne so was Nötigung oder besser Versklavung.

              Nur damit wir nicht ständig aneinander vorbei reden, weil du ein selbst geschriebenes Wörterbuch zu benutzen scheinst: wie nennst du dann das, was wir anderen unter Nötigung und Versklavung verstehen?

              Und ich weiß es nicht zu schätzen, dass ich mir nicht meine Musik draufspielen kann wie ich will und immer dieses ITunes nutzen muss.

              Draufspielen? Du meinst herunterladen? Ich habe auf allen Geräten automatisch dieselben Listen (iOS kümmert sich drum) und was ich auf dem Gerät selbst haben will, lade ich aus dem Netz. Geht es noch komfortabler?

              Auch weiß ich nicht zu schätzen, dass ich nicht einfach meinen Speicher durch eine Karte erweitern kann,

              Wozu? - Ich setze meine Geräte beruflich ein und hätte nie ein Problem. Obwohl es ja Speicher-Erweiterungen für iOS-Geräte gibt, würde ich auf eine verschlüsselte cloud wie iCloud zurückgreifen, wenn es mal eng wird.

              keinen USB-Stick anschließen, Akku tauschen kann, etc.

              Einer der Gründe für mein erstes iPhone war, dass es so viele Geräte gibt, die sich damit verbinden. Heute ist das nur noch selten nötig, geht inzwischen alles über Funk im VPN.

              Ohh... Nachtrag*fällt mir gerade noch ein, vor ein paar Tagen wollte ich Photos mit meiner Tochter im Drogeriemarkt ausdrucken, Kabelbindung dauert zu lange(weil dann alle Bilder) und Bluetooth geht ja nicht bei Apple mit den Automaten dort...also musste ich wieder mit meinem alten Samsung aushelfen, per Whatsapp auf meines dann per Bluetooth am Automat 😉

              Ja, die prinzipbedingten Vorteile eines Monopolisten lassen sich nicht wegdiskutieren, aber der Preis in Bezug auf Sicherheit und Datenschutz wäre mir zu hoch. Die Photoautomaten bei den meisten funktionieren allerdings mit meinem iPhone. Muss man wohl gezielt nach suchen, um einen ohne iPhone-Unterstützung zu finden.

              WhatsApp? Echt jetzt? Ich nehme an, Facebook hat sämtliche Daten all deiner Kontakte, ohne dass du von jedem zuvor eine Einwilligung zur Datenweitergabe eingeholt hast?

              Der Hersteller meines iPhones und des darauf installierten OS erwirtschaftet fast seinen kompletten Gewinn durch den Verkauf von Hardware, statt durch Werbung (also den Verkauf der von mir gesammelten Daten).

              Ach ja, und was denkst du hat Itunes für einen unkommerziellen Charakter?

              Nein. Wie kommst du darauf? Apple hat dafür gesorgt, dass Musik wieder gekauft wird, statt illegal getauscht.

              Weil die Inhalteanbieter selber nicht in der Lage waren ein funktionierendes Geschäftsmodell zu etablieren. Auch nicht diejenigen, die mit Marken wie Walkman oder ähnlichem eine bessere Ausgangsposition in diesem Markt gehabt hätten (zumal sie wie Sony über viele Inhalte selber verfügen).

              Und ist ja toll "nur durch den Verkauf von Hardware(wenns denn so wäre)",

              Nur hat niemand gesagt. Fast ist allerdings Nähe dran. Wenn du das bezweifelst hast du sicher verlässlichere zahlen als ich:

              http://www.businessinsider.de/how-google-apple-facebook-amazon-microsoft-make-money-chart-2017-5?op=1&r=US&IR=T

              den Kunden drängeln immer Zusatzprodukte zu kaufen und beim nächsten Model wieder, weil sie ja mit dem alten Model nicht mehr kompatibel sind?

              Dir ist schon klar, dass Apple-Geräte eine höhere Lebenserwartung haben als die entsprechenden Konkurrenz-Produkte?

              Übrigens ein wichtiger Aspekt in Bezug auf die Umwelt.

              Bei Hardware-Defekten hat sich der Hersteller mehrfach äußerst kulant gezeigt. Kann ich von Samsung auch sagen.

              😂 Hattest du eins von diesen Zeitbomben?

              Nein im Ernst: schon mal Statistiken gesehen über die Kundenzufriedenheit bei Reparaturen verschiedenster Hersteller? c't lesen macht kluch 😉

              Das Zusammenspiel mit meinem Desktop-Rechner und meinem Tablet ist verblüffend!

              Was genau denn dabei, was es bei anderen nicht gibt?

              Sag ich nich 😉

              Nein im Ernst, einiges was mir im Alltag wichtig ist habe ich in einem anderen Post geschrieben.

              Die Dinge, die mir persönlich wichtig sind, habe ich in der Kombination nirgendwo anders gefunden.

              Jetzt mal an dich gefragt... Hast du ernsthaft schon mal eine vergleichbare Android-Alternative probiert?

              Nein, das kann ich mir nicht leisten und alle meine Erfahrungen mit Androiden waren enttäuschend. Deren Besitzer waren auch oft nicht in der Lage, mir zu sagen, wie Dinge gehen, meist nicht einmal, ob dieses gehen.

              Und wenn ich Fotos betrachten will, dann möchte ich mich nicht erst für eine App entscheiden. Zeig mir einfach die Bilder, Rechenknecht!

              Dasselbe gilt für Musik usw

              Wie ich von Anfang vermutet habe, nutzen wir unsere Geräte anders. Außerdem:

              Ich lehne ab, wie Google mit Daten umgeht, möchte die drohende Monopol-Stellung nicht unterstützen, verlange ein hohes Sicherheitsniveau, das Zusammenspiel mit meiner restlichen IT-Austattung und Heimautomation, was mit den Jahren gewachsen ist. Es wäre schlicht unfair von einem Androiden darin sauber zu funktionieren, schließlich habe ich bei der Auswahl der Komponenten nicht auf die Kompatibilität mit Geräten geachtet, die ich nicht besitze…

              Ich kenne allerdings andere Systeme wie Linux und windows. Die alle haben ihre Stärken. So wie bestimmte Smartphone-Hardware iPhones überlegen sein kann. Zum Beispiel spezielle Kamera-Handys.

              Aber iPhones bieten einfach das beste gesamt-Paket aus Alltagstaugkichkeit (Akku-Laufzeit, Displayhelligkeit, wie lang dauert es vom aufnehmen des Telefons bis zum annehmen eines Gesprächs/aufnehmen eines Fotos), Unterstützung in meinem Beruf usw

              Wieso soll ich jetzt sehr viel Geld ausgeben, um mein System einzutauschen, von dem ich nicht einmal weiß, wie ich es ähnlich sicher bekomme (ich glaube da gibt es Mittel und Wege auch unter Android, auch um Google zu umgehen - ich befürchte aber, dann ist auch sämtlicher Komfort futsch. Eines der wichtigsten Argumente für Apple ist immer noch: it just works).

              Marc

              1. Hallo marctrix,

                ich finde es schon ziemlich witzig, dass jemand mit Datenschutz und Gängelei argumentiert, aber dann Android einsetzt 🙄

                (ich glaube da gibt es Mittel und Wege auch unter Android, auch um Google zu umgehen - ich befürchte aber, dann ist auch sämtlicher Komfort futsch.

                Um ein Google-freies Telefon zu bekommen muss man auf die Google Play Services verzichten. Und das bedeutet vor allem: kaum noch Apps. Die meisten Apps funktionieren nur mit diesen Services. Und nicht nur das, man muss auch auf zweifelhafte Quellen ausweichen (etwa den Yandex-Store oder ähnliche Stores von Drittanbietern). Hab ich alles durch und ausprobiert, hab sogar das SailfishOS ausprobiert (ausprobiert heißt hier: mindestens einen Monat lang als Hauptgerät getestet). Muss ich nicht haben, alles zu viel Frickelei.

                Mit Android war für mich zu dem Augenblick Schluss, als es die Kontakt-Synchronisation nach einem System-Update automatisch wieder eingeschaltet hat und dann alle Kontakte, die ich gespeichert hatte, bei Google gelandet waren. Fuck you, Google!

                LG,
                CK

              2. Ist eigentlich mal ganz interessant, hin und wieder sich über seine Ausstattung Gedanken zu machen und ob es nicht bessere Alternativen gibt.

                Ich habe ja auch mal überlegt ein Surface und ein Windows Phone anzuschaffen. Dabei habe ich mir ähnliche Vorteile wie von iOS/Mac OS erhofft. Also was das Zusammenspiel der Komponenten beispielsweise angeht.

                Das Surface ist dem iPad doch in mancherlei Hinsicht überlegen was die Nähe zu einem echten Computer angeht. Aber auch das Surface kann letztendlich einen vollwertigen Laptop noch nicht ganz ersetzen. Vor allem was die Display Fläche angeht, sind mir Laptops sowieso eigentlich zu klein.

                Da bin ich mit der Lösung einen Laptop zu besetzen und ein iPad den ich als Display Erweiterung nutzen kann doch sehr zufrieden. Zumal das iPad auch noch einen echten Mehrwert bietet, ist es doch auch noch ein drucksensitives Zeichen Tablett für den Mac.

                Auch was Dinge angeht die man nicht unbedingt braucht aber doch gerne nutzt hat macOS echte Vorteile: zum Beispiel die neue Touch Bar die wirklich eine tolle Sache ist. Natürlich gibt es die nicht für mein altes MacBook von 2014 aber mit der hier bereits genannten Duett App kann man die Touch Bar auch an einem alten Rechner (sogar an einem Desktop) bequem nutzen. Gerade das Hinzufügen von neuen Features für alte Hardware ist einfach klasse! Das betrifft jetzt nicht nur die iPhones sondern sämtliche Apple Geräte.

                Als einzigen Nachteil kann ich wirklich nur den Preis benennen. Aber selbst der relativiert sich angesichts der vielen kostenlos verfügbaren und Programme und Updates, der langen Nutzungsdauer und der hohen Wiederverkaufspreise.

                Letztendlich sind high Endgeräte aus dem Windows Bereich wie das eben genannte Surface auch nicht entscheiden billiger, verlieren aber deutlich schneller an Wert.

                Android ist aufgrund seines Datenschutzdesasters und seiner schlechten Sicherheit ohnehin vollkommen und diskutabel, von Googles Datenhunger überhaupt nicht zu reden.

                Was ich auch schon einmal erwähnt habe: die Vormachtstellung von Google in so vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, Was ich auch schon einmal erwähnt habe: die Vormachtstellung von Google in so vielen Bereichen des allgemeinen Lebens, finde ich besorgniserregend.

                Mal eine kleine Liste:

                • Weltweit meist genutzte Browser
                • Dank der Besetzung von wichtigen Positionen zum Beispiel im w3c (Ian Hickson) immenser Einfluss auf Schlüsseltechnologien wie HTML
                • meistgenutzten mobiles Betriebssystem
                • Weltmarktführer im Bereich Wissenserschliessung (Google Suche) mit dem gesamten Manipulationspotential das damit einhergeht
                • Weltmarktführer im Bereich online marketing
                • daher sicher auch Weltmeister im Nutzertracking
                • führendes Unternehmen im Bereich Deep learning, Datamining, big data, Auswertung unstrukturierter Daten usw

                Keiner der großen Konzerne kann sich davon ganz lossagen, in ähnlicher Hinsicht aktiv zu sein (schon weil es wir Nutzer fordern), aber Apple scheint mir glaubhaft an einem möglichst guten Kompromiss zu arbeiten. Man kann ohne Nutzererfahrung und Verhaltensanalyse seine Produkte nicht ständig verbessern. Dazu muss man einfach wissen, wie Menschen Produkte verwenden. Hier glaube ich Apple die Daten ordentlich zu anonymisierten. Schon weil ich nicht sehe, dass der Handel von Daten oder deren Auswertung wesentlich zum Umsatz von Apple beiträgt. Aber das kann natürlich niemand wissen. Es klingt einfach nur plausibel…

                1. Hallo marctrix,

                  Aber auch das Surface kann letztendlich einen vollwertigen Laptop noch nicht ganz ersetzen.

                  Das Surface-Book schon.

                  Als einzigen Nachteil kann ich wirklich nur den Preis benennen. Aber selbst der relativiert sich angesichts der vielen kostenlos verfügbaren und Programme und Updates, der langen Nutzungsdauer und der hohen Wiederverkaufspreise.

                  Ich hatte noch nie das Bedürfnis, irgendeine Hardware wieder zu verkaufen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich sie recht lange nutze.

                  Letztendlich sind high Endgeräte aus dem Windows Bereich wie das eben genannte Surface auch nicht entscheiden billiger.

                  Leider ja.

                  , verlieren aber deutlich schneller an Wert.

                  s.o.

                  Android ist aufgrund seines Datenschutzdesasters und seiner schlechten Sicherheit ohnehin vollkommen und diskutabel

                  Du meinst indiskutabel 😉

                  Was ich auch schon einmal erwähnt habe: die Vormachtstellung von Google in so vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, Was ich auch schon einmal erwähnt habe: die Vormachtstellung von Google in so vielen Bereichen des allgemeinen Lebens, finde ich besorgniserregend.

                  Und die nächsten Konkurrenten (Facebook, Amazon) sind auch nicht besser, gefühlt eher im Gegenteil.

                  Hier glaube ich Apple die Daten ordentlich zu anonymisierten. Schon weil ich nicht sehe, dass der Handel von Daten oder deren Auswertung wesentlich zum Umsatz von Apple beiträgt.

                  Das siehst du ja bei Google auch nicht.

                  Aber das kann natürlich niemand wissen.

                  Eben.

                  Bis demnächst
                  Matthias

                  --
                  Rosen sind rot.
                2. @@marctrix

                  Ist eigentlich mal ganz interessant, hin und wieder sich über seine Ausstattung Gedanken zu machen und ob es nicht bessere Alternativen gibt.

                  Da fällt mir wieder ein, was Rodney Rehm darüber sagte: „Wenn ich die Wahl hab zwischen Sicherheitslücke, keinen Apps und beschissenem Browser, nehm ich den beschissenen Browser.“ (Gedächtnisprotokoll)

                  die Vormachtstellung von Google in so vielen Bereichen des allgemeinen Lebens, finde ich besorgniserregend.

                  Auf der Liste fehlt noch AMP, womit sie ihre Vormachtstellung im Web noch ausbauen wollen und das auch noch als Fortschritt verkaufen.

                  “Those of us who don’t like AMP, however, must fight back.” —Alex Kras, I decided to disable AMP on my site

                  LLAP 🖖

                  --
                  “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
              3. Hallo Marc,

                Klar ist es sicher, so sicher,

                Dass ist das wichtigste für mich.

                Das war jetzt aber eher ironisch von mir gemeint, kein System ist wirklich sicher.

                An zweiter Stelle steht für mich Komfort. Auch darin kann Android nicht so recht mithalten.

                Kannst du doch gar nicht beurteilen ohne Erfahrung, oder? Ich hingegen habe beides intensiv ausprobiert und finde viele Androidgeräte wesentlich praktischer, was aber nicht am OS liegt, sondern am Gerät.

                dass du viel bezahlst für "dein" Gerät und dir bereits die erste Nutzung untersagt wird, wenn du keinen Internetzugang(erst mal nach Hause funken) hast. Ich nenne so was Nötigung oder besser Versklavung.

                Nur damit wir nicht ständig aneinander vorbei reden, weil du ein selbst geschriebenes Wörterbuch zu benutzen scheinst: wie nennst du dann das, was wir anderen unter Nötigung und Versklavung verstehen?

                Wenn sich jemand freudig ein Iphone kauft, dann zu Hause ankommt und überraschend feststellt, dass er Internet brauch um sein "eigenes" Gerät nutzen zu dürfen... Ja das nenne ich Nötigung. Du kaufst auch keinen Liter Milch im Supermarkt und zuhause stellst du fest, du darfst du die Packung erst öffnen, wenn du den Bauer/Lieferanten kontaktiert hast.

                Und ich weiß es nicht zu schätzen, dass ich mir nicht meine Musik draufspielen kann wie ich will und immer dieses ITunes nutzen muss.

                Draufspielen? Du meinst herunterladen? Ich habe auf allen Geräten automatisch dieselben Listen (iOS kümmert sich drum) und was ich auf dem Gerät selbst haben will, lade ich aus dem Netz. Geht es noch komfortabler?

                Nein, ich meine draufspielen... Ja, so was geht mit den meisten Handys(außer Iphone) 😉

                Auch weiß ich nicht zu schätzen, dass ich nicht einfach meinen Speicher durch eine Karte erweitern kann,

                Wozu? - Ich setze meine Geräte beruflich ein und hätte nie ein Problem. Obwohl es ja Speicher-Erweiterungen für iOS-Geräte gibt, würde ich auf eine verschlüsselte cloud wie iCloud zurückgreifen, wenn es mal eng wird.

                Dagegen sprechen genügend unzufriedene Iphonenutzer, die gerne mehr Speicher hätten. Warum eine Cloud? Mich noch mehr abhängig machen?

                ...Die Photoautomaten bei den meisten funktionieren allerdings mit meinem iPhone. Muss man wohl gezielt nach suchen, um einen ohne iPhone-Unterstützung zu finden.

                eher umgekehrt, gezielt suchen um einen zu finden wo es funktioniert, es sei denn du hast bereits die passende(unnötige)app drauf. Denn, dass Bluetooth-Probleme ohne Ende vorliegen, sobald etwas nicht mit appleeigener Hardware bzw. Partnerfirmenhardware, dürfte bekannt sein.

                WhatsApp? Echt jetzt? Ich nehme an, Facebook hat sämtliche Daten all deiner Kontakte, ohne dass du von jedem zuvor eine Einwilligung zur Datenweitergabe eingeholt hast?

                Ja, gegen Whatsapp habe ich mich auch lange gesperrt, ließ sich aber aus beruflichen Gründen leider nicht länger vermeiden aber hat ja jetzt auch nichts mit "Iphone oder nicht" zu tun, denn Iphoneuser nutzen es ja genauso.

                Ach ja, und was denkst du hat Itunes für einen unkommerziellen Charakter?

                Nein. Wie kommst du darauf? Apple hat dafür gesorgt, dass Musik wieder gekauft wird, statt illegal getauscht.

                Wenn du dich richtig erinnerst, war das wohl etwas anders. Zuerst schaffte Apple durch die Zwangsnutzung eine Art Monopol, was Künstler und Produzenten gar nicht schmeckte, diese sich aber letzten Endes aufgrund der Allmacht geschlagen geben mussten, weil jetzt zwingender Standard.

                Nur hat niemand gesagt. Fast ist allerdings Nähe dran. Wenn du das bezweifelst hast du sicher verlässlichere zahlen als ich:

                http://www.businessinsider.de/how-google-apple-facebook-amazon-microsoft-make-money-chart-2017-5?op=1&r=US&IR=T

                Ich glaube nicht, dass man ~13% als "fast nur" bezeichnen kann.

                den Kunden drängeln immer Zusatzprodukte zu kaufen und beim nächsten Model wieder, weil sie ja mit dem alten Model nicht mehr kompatibel sind?

                Dir ist schon klar, dass Apple-Geräte eine höhere Lebenserwartung haben als die entsprechenden Konkurrenz-Produkte?

                Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett?

                Übrigens ein wichtiger Aspekt in Bezug auf die Umwelt.

                Ja und Umwelt und faire Arbeitsbedingungen liegen Apple auch so sehr am Herzen 😉

                Bei Hardware-Defekten hat sich der Hersteller mehrfach äußerst kulant gezeigt. Kann ich von Samsung auch sagen.

                😂 Hattest du eins von diesen Zeitbomben?

                Du meinst explodierende Akkus? Gut, dass so was nicht beim Iphone vorkommt, höchstens mal einen stimulierenden Stromstoß 😉

                Nein im Ernst: schon mal Statistiken gesehen über die Kundenzufriedenheit bei Reparaturen verschiedenster Hersteller? c't lesen macht kluch 😉

                Echt... warum liest du dann nicht? https://www.notebookcheck.com/Smartphones-Samsung-fuehrt-bei-Kundenzufriedenheit-vor-Apple.98289.0.html

                Jetzt mal an dich gefragt... Hast du ernsthaft schon mal eine vergleichbare Android-Alternative probiert?

                Nein, das kann ich mir nicht leisten und alle meine Erfahrungen mit Androiden waren enttäuschend. Deren Besitzer waren auch oft nicht in der Lage, mir zu sagen, wie Dinge gehen, meist nicht einmal, ob dieses gehen.

                na toll...

                Und wenn ich Fotos betrachten will, dann möchte ich mich nicht erst für eine App entscheiden. Zeig mir einfach die Bilder, Rechenknecht!

                Und wie kommst du da schon wieder drauf? Denkst du Androidhandys hätten keinen Bildbetrachter onboard?

                Aber iPhones bieten einfach das beste gesamt-Paket aus Alltagstaugkichkeit (Akku-Laufzeit, Displayhelligkeit, wie lang dauert es vom aufnehmen des Telefons bis zum annehmen eines Gesprächs/aufnehmen eines Fotos), Unterstützung in meinem Beruf usw

                Liest Du dir ab und zu auch mal Testergebnisse durch? Ich diskutiere gerne und oft mit Theologen aller Glaubensrichtungen und irgendwie erinnert mich das hier ein wenig daran... "Fundamentaler Glaube ist nicht durch Fakten zu erschüttern." Gerade Display und Akku liegt Samsung vorne.

                Und weißt du woran mich das hier noch erinnert? Als das erste Iphone rauskam, gabs schon ne Menge Handys mit echt guten Kameras. Als ich bei den "Jüngern" das kritisierte bekam ich entweder zu hören "Kamera brauche ich eh nicht" oder "für so was habe ich meine Digitalkamera". Nie habe ich aber mal gehört "ja stimmt die könnte besser sein". Es wird immer versucht das hauseigene Tamagotchi zu schützen und keine(belegbare) Kritik anzuerkennen.

                Gruss
                Henry

                1. Hello,

                  Klar ist es sicher, so sicher,

                  wie?

                  Dass ist das wichtigste für mich.

                  Das war jetzt aber eher ironisch von mir gemeint, kein System ist wirklich sicher.

                  Da bleiben bei mir einige Fragen im Kopf:

                  1. ist das System (nur) so sicher, dass garantiert nur die Gangster, die es ersonnen haben, Zugriff darauf haben?
                  2. wurden/werden immer alle Codes des Systems offengelegt?
                  3. hat der User selber vollständigen, zumindest lesenden Zugriff auf alle seine Systemressourcen?

                  MMn kann ein System erst dann als "sicher" gelten wenn Punkt 2. + 3. erfüllt sind und der User Punkt 1. nach eigener Wahl weiter einschränken oder abstellen kann.

                  MMn sollte Frau Merkel (!) sich darür einsetzen, dass in Europa derartige Systeme geplant, designed und gebaut werden und keine Teile aus USA, China, Pakistan usw. darin enthalten sind.

                  Liebe Grüße
                  Tom S.

                  --
                  Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
                  Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
                  1. Hej TS,

                    1. ist das System (nur) so sicher, dass garantiert nur die Gangster, die es ersonnen haben, Zugriff darauf haben?
                    2. wurden/werden immer alle Codes des Systems offengelegt?
                    3. hat der User selber vollständigen, zumindest lesenden Zugriff auf alle seine Systemressourcen?

                    MMn kann ein System erst dann als "sicher" gelten wenn Punkt 2. + 3. erfüllt sind und der User Punkt 1. nach eigener Wahl weiter einschränken oder abstellen kann.

                    Punkt 1 und 2 schließen sich aus, Punkt zwei hat was mit der Überprüfbarkeit von Sicherheit zu tun, es ist erst mal nicht sicher, ein System mit allen möglicherweise enthaltenen Lücken öffentlich bloß zu stellen.

                    Was meinst du mit Punkt 3?

                    MMn sollte Frau Merkel (!) sich darür einsetzen, dass in Europa derartige Systeme geplant, designed und gebaut werden und keine Teile aus USA, China, Pakistan usw. darin enthalten sind.

                    Jawoll! Ich finde, wir sollten unsere Smartphones überhaupt selber bauen mit dem, was wir unter unseren Füßen finden! Germany first! 😀

                    Marc

                    1. Hello,

                      MMn sollte Frau Merkel (!) sich darür einsetzen, dass in Europa derartige Systeme geplant, designed und gebaut werden und keine Teile aus USA, China, Pakistan usw. darin enthalten sind.

                      Jawoll! Ich finde, wir sollten unsere Smartphones überhaupt selber bauen mit dem, was wir unter unseren Füßen finden! Germany first! 😀

                      Genügend Materialien dürften wir inzwischen aus dem Recycling-Berg von Computer- und TelCo-Hardware gewinnen können. Und wenn wir die Fähigkeiten, in EU selber eine Chipfabrik betreiben zu können nicht ganz verlieren würden, wäre das sicherlich besser, als jedes Cyber-War-Szenario.

                      Liebe Grüße
                      Tom S.

                      --
                      Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
                      Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
                    2. Hallo marctrix,

                      1. ist das System (nur) so sicher, dass garantiert nur die Gangster, die es ersonnen haben, Zugriff darauf haben?
                      2. wurden/werden immer alle Codes des Systems offengelegt?
                      3. hat der User selber vollständigen, zumindest lesenden Zugriff auf alle seine Systemressourcen?

                      MMn kann ein System erst dann als "sicher" gelten wenn Punkt 2. + 3. erfüllt sind und der User Punkt 1. nach eigener Wahl weiter einschränken oder abstellen kann.

                      Punkt 1 und 2 schließen sich aus, Punkt zwei hat was mit der Überprüfbarkeit von Sicherheit zu tun, es ist erst mal nicht sicher, ein System mit allen möglicherweise enthaltenen Lücken öffentlich bloß zu stellen.

                      Das schließt sich nicht aus – sonst wären die ganzen Server, die hauptsächlich mit FLOS-Software laufen, sofort alle gehackt (dass FLOSS zwangsläufig sicherer als CSS). Du scheinst mir ein Security-by-Obscurity-Befürworter zu sein...

                      Was meinst du mit Punkt 3?

                      Ich vermute, dass er sich darauf bezog, dass der Nutzer nicht aus seinem eigenen System ausgesperrt wird, wie es bei Apples iOS derzeit ist. Selbst unter Windows kann ich immer noch ohne großes Heckmeck den Kernel löschen, wenn ich Bock drauf habe 😀

                      *[CSS]: Closed Source Software

                      Gruß
                      Julius

                      1. Hello,

                        Was meinst du mit Punkt 3?

                        Ich vermute, dass er sich darauf bezog, dass der Nutzer nicht aus seinem eigenen System ausgesperrt wird, wie es bei Apples iOS derzeit ist. Selbst unter Windows kann ich immer noch ohne großes Heckmeck den Kernel löschen, wenn ich Bock drauf habe 😀

                        ... oder zugucken (lassen), was er macht.
                        Wenn man sich als User keinen Überblick mehr darüber verschaffen darf, was sein eigenes System (und die installierten Apps) tut, dann ist das nicht mehr gesund.

                        Liebe Grüße
                        Tom S.

                        --
                        Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
                        Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
                        1. Hej TS,

                          ... oder zugucken (lassen), was er macht.
                          Wenn man sich als User keinen Überblick mehr darüber verschaffen darf, was sein eigenes System (und die installierten Apps) tut, dann ist das nicht mehr gesund.

                          Ich kenne nicht einen, der mit dem, was er da beobachten kann, etwas anfangen könnte. Keine Ahnung, wie das zur Sicherheit beitragen kann. Ich sage ja nicht, dass Entwicklern grundsätzlich der Zugriff darauf verboten werden sollte. Aber Endandwender? Wozu?

                          Marc

                          1. Hallo

                            Wenn man sich als User keinen Überblick mehr darüber verschaffen darf, was sein eigenes System (und die installierten Apps) tut, dann ist das nicht mehr gesund.

                            Ich kenne nicht einen, der mit dem, was er da beobachten kann, etwas anfangen könnte. Keine Ahnung, wie das zur Sicherheit beitragen kann.

                            Es gibt aber Leute, die können damit etwas anfangen. Die können mit einem solchen Zugriff Fehler finden, auch sicherheitsrelevante.

                            Ich sage ja nicht, dass Entwicklern grundsätzlich der Zugriff darauf verboten werden sollte. Aber Endandwender? Wozu?

                            Der nicht interessierte Endanwender muss da ja nicht reingucken, oder? Der interessierte Endanwender, der durchaus auch Entwicker sein kann, sollte es aber überhaupt können.

                            Tschö, Auge

                            --
                            Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                            Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                            1. Hej Auge,

                              Ich sage ja nicht, dass Entwicklern grundsätzlich der Zugriff darauf verboten werden sollte. Aber Endandwender? Wozu?

                              Der nicht interessierte Endanwender muss da ja nicht reingucken, oder? Der interessierte Endanwender, der durchaus auch Entwicker sein kann, sollte es aber überhaupt können.

                              Apple schließt seine Systeme ja immer mehr ein. Es gibt zunehmend Bereiche, die nicht einmal mehr Anwendungen mit Adiministrationsrechten verändern/beschreiben/löschen können.

                              Ich bin kein IT-Sicherheitsexperte, habe aber folgende Beobachtungen gemacht:

                              1.) In Open Source Software werden mitunter Sicherheitslöcher gefunden, die seit Jahren bestehen, obwohl jeder in den Code reinschauen kann.

                              2.) Wer gezielt nach Zero-Day-Exploits sucht (z.B. Geheimdienste) nutzen solche Sicherheitslücken auch oft jahrelang unbemerkt und ungehindert aus.

                              Insofern scheint es mir reines Wunschdenken zu sein, wenn man behauptet, offene Software sei prinzipiell sicherer. Sie könnte es vielleicht rein theoretisch sein. Die Praxis sieht aber anders aus. Ich habe eher das Gefühl, dass Programmierer sich darauf verlassen, dass Sicherheitslücken von der Crowd entdeckt und gemeldet werden, so dass man sie fixen kann. De facto nimmt sich aber kaum jemand die Zeit für solche Tests. Anders kann ich mir nicht erklären, warum die Punkte 1) und 2) Realität sind.

                              Ob der Weg von Appple richtig ist, muss sich noch erweisen. Bisher stellt er aber die Entwickler von Schadsoftware und Behörden vor nicht unlösbare aber deutlich größere Probleme beim Versuch die Systeme zu kompromittieren.

                              Insofern kann man auch die ketzerische Frage stellen, ob iOS und MacOS nicht immer noch zu offen sind. Mir scheint, dass ist derzeit Apples Ansicht, denn Sie verbarrikadieren die Systeme immer stärker. Und haben ja gerade in diesem Bereich Firmen zugekauft. Da scheint derzeit einiges im Gange zu sein.

                              Aus anderen Gründen mag dieses Vorgehen problematisch sein (Alleinherrschaft über ein ganzes Ökosystem in der Hand eines Konzerns). So interessant dieses Thema auch ist: es ist erst mal kein Software-Sicherheitsaspekt.

                              Zu dem Thema Allmacht habe ich natürlich auch eine Meinung. Die finde ich nämlich extrem bedenklich. Hier sehe ich ein Dilemma, für das ich derzeit keine Lösung kenne.

                              Marc

                              1. Hallo marctrix,

                                Ich bin kein IT-Sicherheitsexperte, habe aber folgende Beobachtungen gemacht:

                                Gut, dass du das vorweg gesetzt hast…

                                1.) In Open Source Software werden mitunter Sicherheitslöcher gefunden, die seit Jahren bestehen, obwohl jeder in den Code reinschauen kann.

                                2.) Wer gezielt nach Zero-Day-Exploits sucht (z.B. Geheimdienste) nutzen solche Sicherheitslücken auch oft jahrelang unbemerkt und ungehindert aus.

                                Insofern scheint es mir reines Wunschdenken zu sein, wenn man behauptet, offene Software sei prinzipiell sicherer.

                                Das hat niemand behauptet. Die allgemein anerkannte These ist, dass Sicherheit nur mit quelloffener Software möglich ist.

                                Deine Beobachtung hat sich zu sehr auf OSS beschränkt, identische Beobachtungen hättest du auch bei geschlossener Software machen können. Die letzten zwei großen Trojaner-Wellen gab es genau deshalb: Geheimdienste haben Sicherheitslücken, die in geschlossener Software vorhanden sind, geheim gehalten und bei bekannt werden wurden die dann ausgenutzt.

                                Sie könnte es vielleicht rein theoretisch sein. Die Praxis sieht aber anders aus.

                                Nein, die Praxis bestätigt die These.

                                De facto nimmt sich aber kaum jemand die Zeit für solche Tests.

                                Es gibt diverse Firmen, die Sicherheitsforscher beschäftigen und Probleme und Bugs finden. Deshalb werden die Probleme ja gefunden! Googles Project Zero ist hier vorbildlich, die machen vortreffliche und fantastische Arbeit. Ansonsten muss man auch sagen, dass sich um Sicherheitslücken im allgemeinen und 0-days im speziellen ein ganz massiver Schwarzmarkt gebildet hat, der es unattraktiv macht, solche Probleme zu veröffentlichen. Verkaufen ist da einfach viel lukrativer.

                                Anders kann ich mir nicht erklären, warum die Punkte 1) und 2) Realität sind.

                                Software ist ausgesprochen komplex, und Sicherheitslücken zu finden erforderte bislang nicht nur den Code zu lesen und verstehen, sondern auch zu verstehen wo die Lücken und Probleme sind. Das it ein ausgesprochen komplexer Vorgang, der sehr viel Kreativität gepaart mit tiefem Verständnis erfordert.

                                Ob der Weg von Appple richtig ist, muss sich noch erweisen. Bisher stellt er aber die Entwickler von Schadsoftware und Behörden vor nicht unlösbare aber deutlich größere Probleme beim Versuch die Systeme zu kompromittieren.

                                Nein, da hast du etwas missverstanden. Apples Weg ist nicht security by obscurity („niemand darf den Code ansehen!“), sondern sie setzen auf Mechanismen, die trotz Kenntnis des Codes nicht zu überwinden sind. Einiges davon ist sogar OSS (Stichwort Darwin-Kernel). Und das ist genau der richtige Weg, nur so ist Sicherheit möglich.

                                Ein kleines Beispiel: die Secure Enclave. Das ist ein Konzept, bei dem es nur durch massiven physischen Zugriff möglich ist Daten auszulesen: man muss buchstäblich das Gehäuse des Chips aufschleifen um an die Bausteine zu kommen und von denen dann die Daten auszulesen. Da ist eine Abschottung einfach nicht nötig.

                                Oder die Tatsache, dass alle iOS-Apps in einer Sandbox sind und mit dem System nur über spezielle APIs kommunizieren können: ein weiteres Konzept, dass für eine deutliche Verbesserung der Sicherheit sorgt. Ein abschotten des Systems ist da einfach nicht nötig.

                                Das gleiche gilt für das in macOS eingeführte Feature, dass der System-Kern (Kernel, Userland, …) unveränderbar ist. Auch hier gilt: eine Abschottung ist nicht nötig, damit das Feature effektiv ist.

                                Die Abschottung basiert IMHO im wesentlichen auf einem Kontrollzwang (der sich aber zur Zeit zu lockern scheint).

                                LG,
                                CK

                                1. Hallo Christian,

                                  Ein kleines Beispiel: die Secure Enclave. Das ist ein Konzept, bei dem es nur durch massiven physischen Zugriff möglich ist Daten auszulesen: man muss buchstäblich das Gehäuse des Chips aufschleifen um an die Bausteine zu kommen und von denen dann die Daten auszulesen. Da ist eine Abschottung einfach nicht nötig.

                                  in dem Zusammenhang vielleicht interessant: http://www.itopnews.de/2017/07/iphone-6-spanische-polizei-mit-erstem-hack-das-secure-enclave/

                                  Ich habe von dem Thema Sicherheit(Mobil) gar keine Ahnung, sehe aber immer die Diskussionen von "normalen" (also nicht Programmierer), die sich darüber auslassen, andererseits aber unzählige Apps nutzen, deren Berechtigungen weit über die benötigten Rechte hinausgehen.

                                  Gruss
                                  Henry

                                  1. Hallo Henry,

                                    Ein kleines Beispiel: die Secure Enclave. Das ist ein Konzept, bei dem es nur durch massiven physischen Zugriff möglich ist Daten auszulesen: man muss buchstäblich das Gehäuse des Chips aufschleifen um an die Bausteine zu kommen und von denen dann die Daten auszulesen. Da ist eine Abschottung einfach nicht nötig.

                                    in dem Zusammenhang vielleicht interessant: http://www.itopnews.de/2017/07/iphone-6-spanische-polizei-mit-erstem-hack-das-secure-enclave/

                                    Es kann gut sein, dass sie „bloß“ das Passwort erraten haben und nicht direkt den Mechanismus selbst geknackt haben.

                                    Ich habe von dem Thema Sicherheit(Mobil) gar keine Ahnung, sehe aber immer die Diskussionen von "normalen" (also nicht Programmierer), die sich darüber auslassen, andererseits aber unzählige Apps nutzen, deren Berechtigungen weit über die benötigten Rechte hinausgehen.

                                    Mein Eindruck ist, dass die in den Medien gemeldeten Sicherheitsvorfälle meist auf relativ triviale Ursachen zurückgehen:

                                    • schlechte Passwörter
                                    • nicht vertrauenswürdige Software (z.B. eine Taschenlampenapp, die deine Kontakte lesen möchte (was du ja auch schon ansprachst))
                                    • unbenötigte Dienste nicht aktiviert (z.B. Ausfall / Denial-of-Service der Telekom-Router)
                                    • auf konkrete Hinweise auf Sicherheitslücken wurde seitens der Hersteller nicht reagiert, bzw. abgestritten, dass es sich überhaupt um ein Problem handelt
                                    • Updates wurden nicht eingespielt

                                    Gruß
                                    Julius

                                  2. Hej Henry,

                                    Ich habe von dem Thema Sicherheit(Mobil) gar keine Ahnung, sehe aber immer die Diskussionen von "normalen" (also nicht Programmierer), die sich darüber auslassen, andererseits aber unzählige Apps nutzen, deren Berechtigungen weit über die benötigten Rechte hinausgehen.

                                    Wie erkenne ich denn solche Apps?

                                    Marc

                                    1. Hallo marctrix,

                                      Ich habe von dem Thema Sicherheit(Mobil) gar keine Ahnung, sehe aber immer die Diskussionen von "normalen" (also nicht Programmierer), die sich darüber auslassen, andererseits aber unzählige Apps nutzen, deren Berechtigungen weit über die benötigten Rechte hinausgehen.

                                      Wie erkenne ich denn solche Apps?

                                      Unter Android bekommst du immer angezeigt, worauf die App zugreifen möchte (ist unter iOS auch so, glaube ich). Wenn darunter Berechtigungen sind, die die App nicht braucht, sollte das einen zum Nachdenken bringen. Wenn beispielsweise eine Taschenlampen-App auf den Speicher deines Geräts und deine Kontakte zugreifen möchte, ist das verdächtig. Allerdings gibt es auch Zusammenhänge, die nicht unmittelbar ersichtlich sind. Beispielsweise muss eine Taschenlampen-App unter Android Zugriff auf die Kamera haben, weil der Blitz Berechtigungs-technisch zur Kamera gehört.

                                      Gruß
                                      Julius

                                      1. Hej Julius,

                                        Ich habe von dem Thema Sicherheit(Mobil) gar keine Ahnung, sehe aber immer die Diskussionen von "normalen" (also nicht Programmierer), die sich darüber auslassen, andererseits aber unzählige Apps nutzen, deren Berechtigungen weit über die benötigten Rechte hinausgehen.

                                        Wie erkenne ich denn solche Apps?

                                        Unter Android bekommst du immer angezeigt, worauf die App zugreifen möchte (ist unter iOS auch so, glaube ich).

                                        Ach so, ja das kenne ich natürlich auch von iOS und bin mit der Vergabe von Rechten sehr sparsam und lösche auch Apps, die da Dinge fordern, deren Sinn ich nicht nahvollziehen kann.

                                        Finde ich auch eine tolle Sache - so haben bei mir beispielsweise nur sehr wenige Apps das recht mobile Daten anzufordern, was sich sehr wohltuend auf mein Inklusiv-Volumen auswirkt. 😉

                                        Marc

                                      2. Tach!

                                        Unter Android bekommst du immer angezeigt, worauf die App zugreifen möchte (ist unter iOS auch so, glaube ich). Wenn darunter Berechtigungen sind, die die App nicht braucht, sollte das einen zum Nachdenken bringen. Wenn beispielsweise eine Taschenlampen-App auf den Speicher deines Geräts und deine Kontakte zugreifen möchte, ist das verdächtig. Allerdings gibt es auch Zusammenhänge, die nicht unmittelbar ersichtlich sind. Beispielsweise muss eine Taschenlampen-App unter Android Zugriff auf die Kamera haben, weil der Blitz Berechtigungs-technisch zur Kamera gehört.

                                        Oder die supercoole neue Funktion: "Erzähl allen Freunden von dieser App". Die braucht dafür natürlich auch Zugriff auf die Kontakte. Die Frage ist dann aber, ob ich eine solche Funktion in der App und damit die App selbst (immer noch) brauche.

                                        Das hatten wir vor Jahren hier im Forum schon einmal als Thema, als sich jemand bei uns und nicht bei der Bahn über deren App beschwerte, weil die einen Haufen Berechtigungen einforderte, er aber eigentlich nur den Fahrplan lesen wollte, oder so ähnlich. Wenn man sich aber die Feature-Liste der Bahn-App anschaute, war klar, warum die so viel benötigte. Da war dann auch eine Funktion drin, mit der man sich Verbindungen zu den Wohnorten seiner Kontakte heraussuchen lassen konnte. Das kann ein Komfort sein, wenn man die Zieladresse nicht per Hand eingeben muss, erfordert dann aber auch die Kontaktdatenbankzugriffsberechtigung.

                                        Das Problem ist eigentlich nicht, dass die App solchen Komfort bietet und dafür Rechte braucht, sondern dass es ein Monolith ist, und vielen Kram enthält, den man als Anwender nicht nutzten möchte, aber trotzdem bekommt. Das Ding modular zu gestalten, würde dieses Problem zwar lösen, geht aber auf Kosten der Einfachheit und bürdet den 0815-Anwendern, die einfach nur die Bahn-App haben wollen, zusätzlichen Aufwand auf, mit dem sie sich nicht beschäftigen wollen, sich die App zusammenzustückeln.

                                        dedlfix.

                                    2. Hallo marctrix,

                                      Ich habe von dem Thema Sicherheit(Mobil) gar keine Ahnung, sehe aber immer die Diskussionen von "normalen" (also nicht Programmierer), die sich darüber auslassen, andererseits aber unzählige Apps nutzen, deren Berechtigungen weit über die benötigten Rechte hinausgehen.

                                      Wie erkenne ich denn solche Apps?

                                      Bei iOS muss bei den sensiblen Berechtigungen (Kamera, Mikrofon, GPS, usw, pp) um Erlaubnis gefragt werden. Und du kannst es in der Settings.app ausschalten bzw verbieten.

                                      LG,
                                      CK

                                2. Hej Christian,

                                  Ich bin kein IT-Sicherheitsexperte, habe aber folgende Beobachtungen gemacht:

                                  Gut, dass du das vorweg gesetzt hast…

                                  Ja klar, ich will auch nicht recht haben, ich will von der Energie des Verstehens profitieren. 😉

                                  1.) In Open Source Software werden mitunter Sicherheitslöcher gefunden, die seit Jahren bestehen, obwohl jeder in den Code reinschauen kann.

                                  2.) Wer gezielt nach Zero-Day-Exploits sucht (z.B. Geheimdienste) nutzen solche Sicherheitslücken auch oft jahrelang unbemerkt und ungehindert aus.

                                  Insofern scheint es mir reines Wunschdenken zu sein, wenn man behauptet, offene Software sei prinzipiell sicherer.

                                  Das hat niemand behauptet. Die allgemein anerkannte These ist, dass Sicherheit nur mit quelloffener Software möglich ist.

                                  Deine Beobachtung hat sich zu sehr auf OSS beschränkt, identische Beobachtungen hättest du auch bei geschlossener Software machen können. Die letzten zwei großen Trojaner-Wellen gab es genau deshalb: Geheimdienste haben Sicherheitslücken, die in geschlossener Software vorhanden sind, geheim gehalten und bei bekannt werden wurden die dann ausgenutzt.

                                  Nein, ich habe das auch bei geschlossener Software beobachtet. Die letzten Trojaner-Wellen habe ich auch verfolgt und einige Hintergrund-Artikel dazu gelesen. — Es ging mir schlicht um die These, dass Software sicherer ist, wenn jeder den Quelltext lesen kann.

                                  Sie könnte es vielleicht rein theoretisch sein. Die Praxis sieht aber anders aus.

                                  Wie passt diese Aussage

                                  Nein, die Praxis bestätigt die These.

                                  hiermit zusammen (für mich ist das ein Widerspruch):

                                  Ansonsten muss man auch sagen, dass sich um Sicherheitslücken im allgemeinen und 0-days im speziellen ein ganz massiver Schwarzmarkt gebildet hat, der es unattraktiv macht, solche Probleme zu veröffentlichen. Verkaufen ist da einfach viel lukrativer.

                                  Das ist doch die Praxis, dass Sicherheitslücken absichtlich geheim gehalten werden, um davon zu profitieren. Insofern hat OSS doch keinen Sicherheitsvorteil gegenüber CSS (bestenfalls einen theoretischen, den ich ja verstehe - nützt nur nichts, wenn die Praxis ein florierender Schwarzmarkt ist).

                                  Anders kann ich mir nicht erklären, warum die Punkte 1) und 2) Realität sind.

                                  Software ist ausgesprochen komplex, und Sicherheitslücken zu finden erforderte bislang nicht nur den Code zu lesen und verstehen, sondern auch zu verstehen wo die Lücken und Probleme sind. Das it ein ausgesprochen komplexer Vorgang, der sehr viel Kreativität gepaart mit tiefem Verständnis erfordert.

                                  Ales klar. Die Idee von Sicherheit durch Offenheit ist ja das Auffinden von Fehlern, deren Meldung bei den Verantwortlichen und das zeitnahe Stopfen der Lücke.

                                  Theoretisch — wie gesagt…

                                  Ob der Weg von Appple richtig ist, muss sich noch erweisen. Bisher stellt er aber die Entwickler von Schadsoftware und Behörden vor nicht unlösbare aber deutlich größere Probleme beim Versuch die Systeme zu kompromittieren.

                                  Nein, da hast du etwas missverstanden. Apples Weg ist nicht security by obscurity

                                  Das habe ich auch nie behauptet, das wurde mir untergeschoben. 😉

                                  („niemand darf den Code ansehen!“), sondern sie setzen auf Mechanismen, die trotz Kenntnis des Codes nicht zu überwinden sind. Einiges davon ist sogar OSS (Stichwort Darwin-Kernel).

                                  [Beispiele]

                                  Die Abschottung basiert IMHO im wesentlichen auf einem Kontrollzwang (der sich aber zur Zeit zu lockern scheint).

                                  Wieder was gelernt! Herzlichen Dank!

                                  Marc

                                  1. Hallo marctrix,

                                    Ja klar, ich will auch nicht recht haben, ich will von der Energie des Verstehens profitieren. 😉

                                    👍

                                    Nein, ich habe das auch bei geschlossener Software beobachtet. Die letzten Trojaner-Wellen habe ich auch verfolgt und einige Hintergrund-Artikel dazu gelesen. — Es ging mir schlicht um die These, dass Software sicherer ist, wenn jeder den Quelltext lesen kann.

                                    Das ist ein häufig verbreiteter Irrtum. Natürlich macht OSS nicht per se sicherer. Aber echte Sicherheit ist mit OSS erst möglich.

                                    Sie könnte es vielleicht rein theoretisch sein. Die Praxis sieht aber anders aus.

                                    Wie passt diese Aussage

                                    Nein, die Praxis bestätigt die These.

                                    hiermit zusammen (für mich ist das ein Widerspruch):

                                    Ansonsten muss man auch sagen, dass sich um Sicherheitslücken im allgemeinen und 0-days im speziellen ein ganz massiver Schwarzmarkt gebildet hat, der es unattraktiv macht, solche Probleme zu veröffentlichen. Verkaufen ist da einfach viel lukrativer.

                                    Das ist doch die Praxis, dass Sicherheitslücken absichtlich geheim gehalten werden, um davon zu profitieren.

                                    Korrekt.

                                    Insofern hat OSS doch keinen Sicherheitsvorteil gegenüber CSS (bestenfalls einen theoretischen, den ich ja verstehe - nützt nur nichts, wenn die Praxis ein florierender Schwarzmarkt ist).

                                    Dass das ein Problem und nicht gut für die Menschheit sowie die Industrie ist, das haben viele Leute erkannt. Und forschen genau deshalb trotzdem weiter. Siehe, wie gesagt, Googles Project Zero.

                                    Man muss auch dazu sagen, dass die OSS-Szene erst in den letzten paar Jahren da aus einer Art Dornröschen-Schlaf erwacht ist; Project Zero etwa ist erst 2014 ins Leben gerufen worden.

                                    Ob der Weg von Appple richtig ist, muss sich noch erweisen. Bisher stellt er aber die Entwickler von Schadsoftware und Behörden vor nicht unlösbare aber deutlich größere Probleme beim Versuch die Systeme zu kompromittieren.

                                    Nein, da hast du etwas missverstanden. Apples Weg ist nicht security by obscurity

                                    Das habe ich auch nie behauptet, das wurde mir untergeschoben. 😉

                                    Das ist das, was ich aus deinem Beitrag herausgelesen habe. Wenn du es nicht so gemeint hast - umso besser.

                                    LG,
                                    CK

                                  2. Moin!

                                    Deine Beobachtung hat sich zu sehr auf OSS beschränkt, identische Beobachtungen hättest du auch bei geschlossener Software machen können. Die letzten zwei großen Trojaner-Wellen gab es genau deshalb: Geheimdienste haben Sicherheitslücken, die in geschlossener Software vorhanden sind, geheim gehalten und bei bekannt werden wurden die dann ausgenutzt.

                                    Nein, ich habe das auch bei geschlossener Software beobachtet. Die letzten Trojaner-Wellen habe ich auch verfolgt und einige Hintergrund-Artikel dazu gelesen. — Es ging mir schlicht um die These, dass Software sicherer ist, wenn jeder den Quelltext lesen kann.

                                    Ich bin mir sicher, dass die überwiegende Menge der FLOSS-Verfechter diese Annahme so unterschreiben würde. Wahrscheinlich aber schon, wenn dort ein „potenziell sicherer“ ergänzt würde.

                                    Bei Heartbleed hat sich gezeigt, dass chronisch unterfinanzierte FLOSS-Projekte mit Personalmangel (ein hauptamtlicher Entwickler für eine riesige Code-Basis, die noch Code für längst vergessene Betriebsysteme enthält), das von der halben IT-Welt verwendet wird, keine gute Idee ist. Mittlerweile hat OpenSSL mehr Entwickler und andere Organisationen, wie Mozilla, die Linux-Foundation sowie die EU bezahlen Security-Audits wichtiger Programme und Bibliotheken.

                                    Ansonsten muss man auch sagen, dass sich um Sicherheitslücken im allgemeinen und 0-days im speziellen ein ganz massiver Schwarzmarkt gebildet hat, der es unattraktiv macht, solche Probleme zu veröffentlichen. Verkaufen ist da einfach viel lukrativer.

                                    Das ist doch die Praxis, dass Sicherheitslücken absichtlich geheim gehalten werden, um davon zu profitieren. Insofern hat OSS doch keinen Sicherheitsvorteil gegenüber CSS (bestenfalls einen theoretischen, den ich ja verstehe - nützt nur nichts, wenn die Praxis ein florierender Schwarzmarkt ist).

                                    Das Problem der Vergleichbarkeit ist aber, dass FLOSS-Projekte nicht 1:1 mit Closed-Source-Projekten vergleichbar sind. Man müsste exakt das gleiche Projekt (gleiche Entwickler, exakt gleicher Code, gleiche Strukturen bzw. Hierarchien) ein mal als FLOSS und einmal als CSS haben, um das vergleichen zu können, was nicht möglich ist.

                                    Dass Security by Obscurity keine gute Idee ist, dürfte als allgemein anerkannt gelten.

                                    Nein, da hast du etwas missverstanden. Apples Weg ist nicht security by obscurity

                                    Das habe ich auch nie behauptet, das wurde mir untergeschoben. 😉

                                    Naja, ich hatte deine Argumentation in die Richtung eingeordnet (und Christian hat vermutlich das gleiche getan), aber das hattest du ja bereits klar gestellt.

                                    Gruß
                                    Julius

                                    1. Hej Julius,

                                      Das habe ich auch nie behauptet, das wurde mir untergeschoben. 😉

                                      Naja, ich hatte deine Argumentation in die Richtung eingeordnet (und Christian hat vermutlich das gleiche getan), aber das hattest du ja bereits klar gestellt.

                                      Kein Problem!

                                      Das bsi hat doch tatsächlich mal empfohlen, Nutzernamen genauso zu behandeln wie Passwörter. Also keine Wörterbucheinträge, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen usw - sehr obskurer Vorschlag 😉

                                      Marc

                                      1. Hallo Marc,

                                        Das bsi hat doch tatsächlich mal empfohlen, Nutzernamen genauso zu behandeln wie Passwörter. Also keine Wörterbucheinträge, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen usw - sehr obskurer Vorschlag 😉

                                        Wow. Ich würde hier nicht unter meinem kompletten Namen (um mir einen vom Vornamen unabhängigen Nickname auszudenken, bin ich zu unkreativ...) posten, wer weiß, wer damit Schindluder treibt (potenzielle Arbeitgeber, die die Online-Aktivitäten ausforschen?). Wer hier öfter mal mitliest, kann bestimmt auf mich schließen, aber da ist mir das egal.

                                        Gruß
                                        Julius

                              2. Hallo

                                Ich bin kein IT-Sicherheitsexperte, habe aber folgende Beobachtungen gemacht:

                                1.) In Open Source Software werden mitunter Sicherheitslöcher gefunden, die seit Jahren bestehen, obwohl jeder in den Code reinschauen kann.

                                In Closed-Source werden mitunter Sicherheitslöcher gefunden, die seit Jahren bestehen, weil niemand (externes) in den Code reinschauen kann.

                                Ja, gerade die letzten paar Jahre haben gezeigt, dass auch in Open-Source-Software (OSS) Fehler — auch sicherheitsrelevate — Jahre überdauern können, bis sie gefunden werden. Natürlich schaut nicht jeder Anwender von OSS in den Quelltext und genausowenig findet dort jeder, der sich die Quelltexte anschaut, Fehler. Es gibt aber die Möglichkeit reinzuschauen und immer wieder findet dort jemand Fehler.

                                In Closed-Source-Software (CSS) gibt es nur den Hersteller und eventuell von ihm Beauftrage, die die Quellen inspizieren können. Der Hersteller fällt als Fehlerfinder in vielen Fällen wegen Betriebsblindheit o.ä. mehr oder minder aus. Bleiben die eventuell hinzugezogenen Begutachter (mit Kenntnis der Quelltexte) und Anwender, denen ein Fehlverhalten auffällt, ohne die Quellen zu kennen.

                                Nicht dokumentiertes Verhalten und, damit im Zusammenhang stehend, Vertrauen in die Funktionen der Software ist ein weiteres Problem. Dass Apple im Gegensatz zu Google nicht die Daten seiner (Geräte)-Nutzer weiterverwertet, lese ich immer wieder. Ob das aber tatsächlich so ist, kann dennoch kein Außenstehender mit Sicherheit sagen. Alle Argumente, die ich bisher gelesen habe, leiten sich nur aus Beobachtungen ab. Die Quelltexte bezüglich der Funktionen für zu lesende und zu übertragende Daten zu studieren, ist halt nur bei OSS-(Komponenten) möglich.

                                2.) Wer gezielt nach Zero-Day-Exploits sucht (z.B. Geheimdienste) nutzen solche Sicherheitslücken auch oft jahrelang unbemerkt und ungehindert aus.

                                Das tun Kriminelle und Geheimdienste aber unabhängig davon, ob diese Fehler in OSS oder CSS gefunden werden. Das ist kein Argument gegen oder für OSS bzw. CSS.

                                Bleibt die Tatsache, dass es nur mit OSS Anwendern überhaupt möglich ist, auf die Quelltexte zuzugreifen. Ob sie das können oder wollen und ob sie überhaupt fähig sind, die Quelltexte verstehend zu lesen, steht aber tatsächlich auf einem anderen Blatt. Die meisten Anwender sind es tatsächlich nicht aber manche doch.

                                Tschö, Auge

                                --
                                Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                1. Hej Auge,

                                  In Closed-Source-Software (CSS) gibt es nur den Hersteller und eventuell von ihm Beauftrage, die die Quellen inspizieren können. Der Hersteller fällt als Fehlerfinder in vielen Fällen wegen Betriebsblindheit o.ä. mehr oder minder aus. Bleiben die eventuell hinzugezogenen Begutachter (mit Kenntnis der Quelltexte) und Anwender, denen ein Fehlverhalten auffällt, ohne die Quellen zu kennen.

                                  Aber es gibt doch immer öfters diese Bug-Bounty-Programme, wo das Melden von Fehlern belohnt wird.

                                  2.) Wer gezielt nach Zero-Day-Exploits sucht (z.B. Geheimdienste) nutzen solche Sicherheitslücken auch oft jahrelang unbemerkt und ungehindert aus.

                                  Das tun Kriminelle und Geheimdienste aber unabhängig davon, ob diese Fehler in OSS oder CSS gefunden werden. Das ist kein Argument gegen oder für OSS bzw. CSS.

                                  Es geht mir nur darum zu verstehen, warum OSS in der Praxis sicherer sein soll - ich kann das nicht wirklich sehen. Ich halte es für ein Wunschdenken. Ja, theoretisch kann nur OSS sicher sein. In der Praxis ist aber auch OSS nicht sicher. - Meine Beobachtung als Laie, die falsch sein mag.

                                  Man darf auch nicht vergessen, dass jeder OSS schreiben kann, ohne dass bekannt ist, welche QS überhaupt stattfindet. Vielleicht nicht mehr als "funzt in meinem Lieblingsbrowser" — oder so.

                                  Wenn diese Software von kaum jemandem benutzt wird, schaut vermutlich auch kaum jemand rein und wenn jemand Bugs meldet, die der Programmierer nicht behebt — wer weiß dann davon? Trotzdem haben ggfs. alle Rechner, auf denen die Software läuft, ein Sicherheitsproblem, je nachdem was diese Software da öffnet.

                                  Vielleicht ist der Entwickler längst verstorben, aber immer noch wird die Software von ein paar hundert Anwender weiter genutzt.

                                  Ein große Firma würde die Software vielleicht weiter pflegen oder vom Markt nehmen und eine Warnung rausgeben, die nicht mehr zu nutzen (und statt dessen den supercoolen, sauteuren Nachfolger zu kaufen) — ja auch das ist Wunschdenken… 😉

                                  Ich werde auch nie behaupten, das CSS sicher ist. Software hat immer Lücken, das ist auch mir klar. 😂

                                  Marc

                                  1. Hallo

                                    In Closed-Source-Software (CSS) gibt es nur den Hersteller und eventuell von ihm Beauftrage, die die Quellen inspizieren können. Der Hersteller fällt als Fehlerfinder in vielen Fällen wegen Betriebsblindheit o.ä. mehr oder minder aus. Bleiben die eventuell hinzugezogenen Begutachter (mit Kenntnis der Quelltexte) und Anwender, denen ein Fehlverhalten auffällt, ohne die Quellen zu kennen.

                                    Aber es gibt doch immer öfters diese Bug-Bounty-Programme, wo das Melden von Fehlern belohnt wird.

                                    Ja, die gibt es. Siehst du da einen Widerspruch zu dem von mir Geschriebenen? Fehler kann ich sowohl im Quelltext finden, falls ich darauf Zugriff habe, als auch durch Beobachtung des Programmverhaltens, also quasi „von außen“ ohne Zugriff auf dei Quellen. Die Ursache für den Fehler kann man so aber typischerweise nicht finden.

                                    2.) Wer gezielt nach Zero-Day-Exploits sucht (z.B. Geheimdienste) nutzen solche Sicherheitslücken auch oft jahrelang unbemerkt und ungehindert aus.

                                    Das tun Kriminelle und Geheimdienste aber unabhängig davon, ob diese Fehler in OSS oder CSS gefunden werden. Das ist kein Argument gegen oder für OSS bzw. CSS.

                                    Es geht mir nur darum zu verstehen, warum OSS in der Praxis sicherer sein soll

                                    Wer sagt denn das?

                                    ich kann das nicht wirklich sehen.

                                    Es ist ja auch nicht so.

                                    Ich halte es für ein Wunschdenken.

                                    Wünschen kann man sich viel. Jeder, der bei Verstand und ohne rosarote Brille unterwegs ist, weiß, dass nichts oberhalb einer „Mindestkomplexität“ fehlerfrei ist. Software gehört in (fast(?)) jedem Fall in diese Kategorie.

                                    Ja, theoretisch kann nur OSS sicher sein. In der Praxis ist aber auch OSS nicht sicher.

                                    Das hat, hier in diesem Diskussionsstrang, niemand bestritten.

                                    Man darf auch nicht vergessen, dass jeder OSS schreiben kann, ohne dass bekannt ist, welche QS überhaupt stattfindet. Vielleicht nicht mehr als "funzt in meinem Lieblingsbrowser" — oder so.

                                    Wenn diese Software von kaum jemandem benutzt wird, schaut vermutlich auch kaum jemand rein und wenn jemand Bugs meldet, die der Programmierer nicht behebt — wer weiß dann davon? Trotzdem haben ggfs. alle Rechner, auf denen die Software läuft, ein Sicherheitsproblem, je nachdem was diese Software da öffnet.

                                    Ja.

                                    Ich werde auch nie behaupten, das CSS sicher ist. Software hat immer Lücken, das ist auch mir klar. 😂

                                    Eben.

                                    Tschö, Auge

                                    --
                                    Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                    Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                  2. Moin.

                                    In Closed-Source-Software (CSS) gibt es nur den Hersteller und eventuell von ihm Beauftrage, die die Quellen inspizieren können. Der Hersteller fällt als Fehlerfinder in vielen Fällen wegen Betriebsblindheit o.ä. mehr oder minder aus. Bleiben die eventuell hinzugezogenen Begutachter (mit Kenntnis der Quelltexte) und Anwender, denen ein Fehlverhalten auffällt, ohne die Quellen zu kennen.

                                    Aber es gibt doch immer öfters diese Bug-Bounty-Programme, wo das Melden von Fehlern belohnt wird.

                                    Die aber für Sicherheitsforscher, denen es primär ums Geld geht, nicht ausreicht. Beispiel: Für Sicherheitslücken, die es erlauben, ein iPhone zu übernehmen, zahlt Apple etwa 200.000$ (können auch Euro gewesen sein), bei Firmen wie Zimperium, die mit Zero-Days handeln, bekommst du aber Millionen.

                                    Man darf auch nicht vergessen, dass jeder OSS schreiben kann, ohne dass bekannt ist, welche QS überhaupt stattfindet. Vielleicht nicht mehr als "funzt in meinem Lieblingsbrowser" — oder so.

                                    Gibt es bei proprietärer Software aber auch zu Hauf. Eine unseriöse Hinterhofklitsche kann sowohl CSS als auch FLOSS schreiben.

                                    Wenn diese Software von kaum jemandem benutzt wird, schaut vermutlich auch kaum jemand rein und wenn jemand Bugs meldet, die der Programmierer nicht behebt — wer weiß dann davon? Trotzdem haben ggfs. alle Rechner, auf denen die Software läuft, ein Sicherheitsproblem, je nachdem was diese Software da öffnet.

                                    Vielleicht ist der Entwickler längst verstorben, aber immer noch wird die Software von ein paar hundert Anwender weiter genutzt.

                                    Ein große Firma würde die Software vielleicht weiter pflegen oder vom Markt nehmen und eine Warnung rausgeben, die nicht mehr zu nutzen (und statt dessen den supercoolen, sauteuren Nachfolger zu kaufen) — ja auch das ist Wunschdenken… 😉

                                    FLOSS kann (muss aber natürlich nicht!) jeder weiterentwickeln und absichern, auch wenn der Hersteller keinen Bock mehr darauf hat.

                                    Gruß
                                    Julius

                                  3. Hallo Marc,

                                    Es geht mir nur darum zu verstehen, warum OSS in der Praxis sicherer sein soll - ich kann das nicht wirklich sehen. Ich halte es für ein Wunschdenken.

                                    Ich habe gerade noch ein Beispiel dafür entdeckt, dass die Verfügbarkeit des Quellcodes eine Verbesserung der Sicherheit bedeutet bzw. bedeuten kann, wenn jemand etwas damit macht.

                                    Hier wurde OpenSSL ein Jahr nach Heartbleed „gefuzzt“, es wurden zufällige Eingabedaten ausprobiert und getestet, ob die zu testende Software – hier OpenSSL – korrekt darauf reagiert. Dafür war allerdings der Zugriff auf die Quellen nötig. Das interessante hieran ist, dass das Fuzzing-Tool gar nicht wissen muss, wie die zu testende Software konkret funktioniert und was sie als Dateiformat erwartet und dass mithilfe von Fuzzing Heartbleed recht schnell „wiederentdeckt“ werden konnte (ohne, dass die Fuzzing-Software von Heartbleed „wissen“ musste).

                                    Gruß
                                    Julius

                                    1. Hej Julius,

                                      Es geht mir nur darum zu verstehen, warum OSS in der Praxis sicherer sein soll - ich kann das nicht wirklich sehen. Ich halte es für ein Wunschdenken.

                                      Ich habe gerade noch ein Beispiel dafür entdeckt, dass die Verfügbarkeit des Quellcodes eine Verbesserung der Sicherheit bedeutet bzw. bedeuten kann, wenn jemand etwas damit macht.

                                      Na ja, hinterher ist es immer leicht zu sagen, wie man etwas von vornherein hätte verhindern können.

                                      Vielleicht sollte so ein Test (der scheint doch automatisch zu laufen) standardmäßig durchgeführt werden während der QS-Phase. Aber Software wird nun mal immer komplexer, die Absicherung immer besser und die Software um trotzdem noch Lücken zu finden (bzw. deren Entwickler) eben auch. Insofern macht es jetzt Sinn diese Methode zu verwenden. Wenn sich die aber durchsetzt, werden böse Menschen in dieser Hinsicht gar nicht mehr suchen, sondern sich auf andere Dinge stürzen.

                                      Überhaupt kommt man per social engineering heute ja oft schneller ans Ziel (zum Beispiel den Code von CSS) als mit anderen Methoden wie Reverse Engineering, was umso schwieriger werden dürfte, je komplexer Software wird…

                                      Marc

                                      1. Hallo marctrix,

                                        Ich habe gerade noch ein Beispiel dafür entdeckt, dass die Verfügbarkeit des Quellcodes eine Verbesserung der Sicherheit bedeutet bzw. bedeuten kann, wenn jemand etwas damit macht.

                                        Na ja, hinterher ist es immer leicht zu sagen, wie man etwas von vornherein hätte verhindern können.

                                        Einerseits das, aber wenn man im Nachhinein weiß, was damals geholfen hat, kann man vermeiden, dass dieser Fehler erneut auftritt. Von daher fand ich den Test ganz interessant.
                                        – Im Prinzip ist es ja wie mit einem Rohrleitungssucher, den man erst mal an einer Stelle an der Wand hält, wo garantiert ein Rohr verlegt ist, und erst dann an der richtigen Stelle testet und bohrt (die Batterie könnte ja leer sein...).

                                        Vielleicht sollte so ein Test (der scheint doch automatisch zu laufen) standardmäßig durchgeführt werden während der QS-Phase. Aber Software wird nun mal immer komplexer, die Absicherung immer besser und die Software um trotzdem noch Lücken zu finden (bzw. deren Entwickler) eben auch. Insofern macht es jetzt Sinn diese Methode zu verwenden.

                                        Ich bin auch zuversichtlich, dass das Sicherheitsbewusste Entwickler in Zukunft auch nutzen werden.

                                        Wenn sich die aber durchsetzt, werden böse Menschen in dieser Hinsicht gar nicht mehr suchen, sondern sich auf andere Dinge stürzen.

                                        Das ist naturgemäß so. Der Strom fließt auch immer den Weg des geringsten Widerstands 😉.

                                        Überhaupt kommt man per social engineering heute ja oft schneller ans Ziel (zum Beispiel den Code von CSS) als mit anderen Methoden wie Reverse Engineering, was umso schwieriger werden dürfte, je komplexer Software wird…

                                        Wenn Leute für Schokolade anderen ihre Passwörter verraten, braucht man nicht die „Brechstange“...

                                        Gruß
                                        Julius

                                        1. Hej Julius,

                                          Wenn Leute für Schokolade anderen ihre Passwörter verraten, braucht man nicht die „Brechstange“...

                                          Hätte ich auch gemacht, mich umgedreht, sofort mit meinem Smartphone mein Passwort geändert (oder einfach gelogen) und dann die Schokolade gegessen 😉

                                          Aber im Ernst. Dieser Satz stimmt ja so nicht „Dabei versuchen Angreifer, sich statt über technische Lücken durch das Ausnutzen menschlicher Schwächen Zugang zu verschaffen.“

                                          Es geht ja nicht um das ausnutzen von Schwächen, sondern um das Ausnutzen dessen, was uns als Menschen ausmacht. Klar kann es hilfreich sein, auf jemanden mit zum Beispiel kognitiven Schwächen zu treffen. In der Regel werden aber Dinge ausgenutzt, die ein Zusammenleben in einer Gemeinschaft erst ermöglichen. Höflichkeit, ein stets vorhandenes Grundvertrauen und ähnliches.

                                          Du kennst dich vermutlich damit aus, aber um mal für die Allgemeinheit und die Später-Lesenden ein Beispiel zu geben: ein Bösewicht fährt in der Bahn, die Mitarbeiter einer Firma benutzen und lauscht deren Gesprächen so lange, bis irgendwelche Informationen preisgegeben werden (Herr Müller ist im Urlaub Frau Meier kommt immer zu spät usw). Wenn er jetzt die Telefonzentrale anruft und Frau Meier verlangt, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit mit jemandem verbunden, womöglich im Büro von Frau Meier. Er gibt an, er sei ein Freund von Herrn Müller, der hat vor seinem Urlaub etwas von ihm geliehen und dort vergessen. Ein Ausweis oder so, was er jetzt unbedingt braucht. Herr Müller ist jetzt aber im Urlaub und hat gesagt Frau Meier könne ihm weiter helfen. Ob er mit Frau Meier sprechen dürfe. Ach die sei nicht da? Ja, kann dann der nette Herr, der für Frau Meier ans Telefon gegangen ist denn nicht so freundlich sein, ihn mal reinzulassen, damit er selber bei Herrn Müller mal schauen kann?

                                          Ist jetzt bewusst plump und simpel, aber es zeigt doch die Funktionsweise. Man redet mit jemandem, der offensichtlich mehrere Mitarbeiter der Firma gut kennt, weiß dass einer davon im Urlaub ist, die Geschichte klingt zudem plausibel usw. Eine Kleinigkeit (z.B. Schokolade 😉) kann ja auch noch als Belohnung, als "Dankeschön" in Aussicht gestellt werden.

                                          Das funktioniert gerade nicht, weil Schwächen ausgenutzt werden, sondern weil wir als Menschen auf eine bestimmte Art und Weise funktionieren (müssen, um gut miteinander klar zu kommen).

                                          Wären wir grundsätzlich misstrauisch, würde jedes Unfallopfer, das gerettet hätte werden können, elendiglich verbluten. Der Unfall könnte ja Teil einer List sein.

                                          Das ist auch das eigentlich perfide an social Engineering. Es nutzt nicht das Schwache in uns, sondern in der Regel das Gute in uns und würde nur dann nicht mehr funktionieren, wenn wir das Gute in uns hintenan stellen…

                                          Marc

                                        2. Hallo Julius,

                                          Das ist naturgemäß so. Der Strom fließt auch immer den Weg des geringsten Widerstands 😉.

                                          Das stimmt nicht. 😉 (Abgesehen davon das man einen weg zwar fliesen aber nicht fließen kann 😉)

                                          Bis demnächst
                                          Matthias

                                          --
                                          Rosen sind rot.
                                          1. @@Matthias Apsel

                                            Das ist naturgemäß so. Der Strom fließt auch immer den Weg des geringsten Widerstands 😉.

                                            Das stimmt nicht. 😉 (Abgesehen davon das man einen weg zwar fliesen aber nicht fließen kann 😉)

                                            Klar kann man wegfließen.

                                            Die Havel fließt zur Elbe weg.

                                            Und der Sprachwitz fließt weg, wenn man sich dabei vertippert. 😉

                                            LLAP 🖖

                                            --
                                            “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                                            1. Hallo Gunnar Bittersmann,

                                              Die Havel fließt zur Elbe weg.

                                              Du meinst die Spree. 😉

                                              Und der Sprachwitz fließt weg, wenn man sich dabei vertippert. 😉

                                              Ja, leider.

                                              Bis demnächst
                                              Matthias

                                              --
                                              Rosen sind rot.
                                              1. Hallo

                                                Die Havel fließt zur Elbe weg.

                                                Du meinst die Spree. 😉

                                                Nein. Die Spree fließt zur Havel weg und die Havel hin zur Elbe.

                                                Tschö, Auge

                                                --
                                                Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                                Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                                1. @@Auge

                                                  Die Havel fließt zur Elbe weg.

                                                  Du meinst die Spree. 😉

                                                  Nein. Die Spree fließt zur Havel weg und die Havel hin zur Elbe.

                                                  Da fließ ich ganz hin und weg bei deiner poetischen Wasserader.

                                                  LLAP 🖖

                                                  --
                                                  “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                                                2. Hallo Auge,

                                                  Du meinst die Spree. 😉

                                                  Nein. Die Spree fließt zur Havel weg und die Havel hin zur Elbe.

                                                  Ja, leider.

                                                  Da am Zusammenfluss von Spree und oberer Havel in Berlin-Spandau die Spree sowohl länger als auch wasserreicher ist als der Oberlauf der Havel, bilden hydrologisch gesehen Spree und untere Havel einen Flusslauf, und die obere Havel ist dessen Nebenfluss. (Wikipedia)

                                                  In Spandau sollte die Havel in die Spree münden.

                                                  Bis demnächst
                                                  Matthias

                                                  --
                                                  Rosen sind rot.
                                                  1. Hallo

                                                    Da am Zusammenfluss von Spree und oberer Havel in Berlin-Spandau die Spree sowohl länger als auch wasserreicher ist als der Oberlauf der Havel, bilden hydrologisch gesehen Spree und untere Havel einen Flusslauf, und die obere Havel ist dessen Nebenfluss. (Wikipedia)

                                                    In Spandau sollte die Havel in die Spree münden.

                                                    Tja, ist halt so. Dresden, Magdeburg und Hamburg liegen auch nicht an der Moldau, obwohl die an ihrem Zusammenfluss mit der Elbe der größere Fluss ist.

                                                    „Die Moldau ist beim Zusammenfluss mit der Elbe länger und wasserreicher als diese und stellt damit den hydrologischen Hauptfluss des Elbeflusssystems dar.“

                                                    *argh!* „Elbeflusssystem“ mit drei „s“ hintereinander. Das sieht so scheiße aus. Ich kann mich immer noch nicht dran gewöhnen. 😀

                                                    Tschö, Auge

                                                    --
                                                    Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                                    Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                                    1. Hallo Auge,

                                                      Tja, ist halt so. Dresden, Magdeburg und Hamburg liegen auch nicht an der Moldau, obwohl die an ihrem Zusammenfluss mit der Elbe der größere Fluss ist.

                                                      Und Molphie klingt auch bescheuert.

                                                      Bis demnächst
                                                      Matthias

                                                      --
                                                      Rosen sind rot.
                                                      1. Hallo

                                                        Und Molphie klingt auch bescheuert.

                                                        Molphie? Das Restaurant in Puertas Cerradas [1]? Oder doch eine verballhornende Zusammenziehung für die (dann) Moldauphilharmonie in HH? Die hat doch nicht etwa tatsächlich den Spitznamen „Elphie“? Doch, tatsächlich. Schockierend!

                                                        Tschö, Auge

                                                        --
                                                        Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                                        Toller Dampf voraus von Terry Pratchett

                                                        1. … dessen FB-Seite mir als erstes Suchergebnis angezeigt wird. ↩︎

                                                      2. Hi,

                                                        Und Molphie klingt auch bescheuert.

                                                        Müßte doch eher Vltaphie sein ;-)

                                                        cu,
                                                        Andreas a/k/a MudGuard

                                                        1. @@MudGuard

                                                          Und Molphie klingt auch bescheuert.

                                                          Müßte doch eher Vltaphie sein ;-)

                                                          Mit Betonung auf der ersten Silbe, also dem silbischen [l̩].

                                                          LLAP 🖖

                                                          --
                                                          “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                                                    2. Hi

                                                      *argh!* „Elbeflusssystem“ mit drei „s“ hintereinander. Das sieht so scheiße aus. Ich kann mich immer noch nicht dran gewöhnen. 😀

                                                      Elbeflußsystem. Scharfes s, weil 2 aufeinander folgende s in einer Silbe. So einfach war damals die Regel, bevor die Vereinfachung kam, die das von der Länge des vorausgehenden Vokals abhängig gemacht hat (was dazu führte, daß Wörter regional unterschiedlich geschrieben werden müssen) …

                                                      cu,
                                                      Andreas a/k/a MudGuard

                                                      1. Hallo,

                                                        (was dazu führte, daß Wörter regional unterschiedlich geschrieben werden müssen) …

                                                        wassn Spass!

                                                        Gruß
                                                        Kalk

                                                      2. Hallo

                                                        … (was dazu führte, daß Wörter regional unterschiedlich geschrieben werden müssen) …

                                                        „Müssten“, nicht „müssen“. Das gilt aber auch nur, wenn man Dialekt/Mundart schreiben will. Im Standarddeutsch gibt's ja keine unterschiedlichen Aussprachen, auch wenn nur wenige tatsächlich Standarddeutsch sprechen.

                                                        Tschö, Auge

                                                        --
                                                        Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                                        Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                                        1. @@Auge

                                                          … (was dazu führte, daß Wörter regional unterschiedlich geschrieben werden müssen) … Im Standarddeutsch gibt's ja keine unterschiedlichen Aussprachen, auch wenn nur wenige tatsächlich Standarddeutsch sprechen.

                                                          Im Standardösterreichisch gibt’s unterschiedliche Aussprachen – bspw. [ɡə​ˈ​ʃo​​​ː​s], weshalb dort „Geschoß“ geschrieben wird.

                                                          LLAP 🖖

                                                          --
                                                          “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                          2. Hallo Marc.

                            Ich sage ja nicht, dass Entwicklern grundsätzlich der Zugriff darauf verboten werden sollte. Aber Endandwender? Wozu?

                            Irgendwoher müssen ja die Entwickler kommen, bzw. aus Anwendern müssen Entwickler werden. Ich glaube nicht, dass ich mit HTML angefangen hätte, wenn ich nicht einfach Quelltext von Websites hätte herunterladen und bearbeiten können. Wenn man Dinge verdongelt und Details unzugänglich macht, wird sich kaum jemand damit beschäftigen.

                            Daher empfinde ich Googles Lösung bei Android für das Erlauben der Installation von Apps aus unbekannten Quellen (z.B. alternativer App-Stores wie F-Droid) auch als angemessen:
                            Warnung in den Einstellungen von Android 6 beim Erlauben der Installation von Apps aus „unbekannter Herkunft“.

                            Der Nutzer wird über die Konsequenzen aufgeklärt, kann aber ohne Bastelei (z.B. Jailbreak bei Apples iOS) Dinge ändern.

                            Gruß
                            Julius

                            1. Hej Julius,

                              Daher empfinde ich Googles Lösung bei Android für das Erlauben der Installation von Apps aus unbekannten Quellen (z.B. alternativer App-Stores wie F-Droid) auch als angemessen:

                              Der Nutzer wird über die Konsequenzen aufgeklärt, kann aber ohne Bastelei (z.B. Jailbreak bei Apples iOS) Dinge ändern.

                              Das halte ich für Schaumschlägerei - genau wie die allgegenwärtigen Cookie-Hinweise, die man eh nur bestätigen kann.

                              Du weißt doch, die häufigste Lüge ist: "Ich habe die AGBs gelesen und verstanden"

                              Wenn die Meldung kommt, hat man sich doch schon entschieden, dass man das Programm haben möchte. Dann hilft das auch nichts mehr…

                              Psychologie und so…

                              Marc

                              1. Hallo

                                Daher empfinde ich Googles Lösung bei Android für das Erlauben der Installation von Apps aus unbekannten Quellen (z.B. alternativer App-Stores wie F-Droid) auch als angemessen:

                                Der Nutzer wird über die Konsequenzen aufgeklärt, kann aber ohne Bastelei (z.B. Jailbreak bei Apples iOS) Dinge ändern.

                                Das halte ich für Schaumschlägerei - genau wie die allgegenwärtigen Cookie-Hinweise, die man eh nur bestätigen kann.

                                Das stimmt in diesem Fall, also der Möglichkeit, auf einem Android-Gerät Software am App-Store vorbei zu installieren, eben nicht. In der Standardeinstellung wird dir die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Play Store mit der in Julius' Screenshot gezeigten Meldung verwehrt. Du kannst, im Gegensatz zu iOS, in den Einstellungen aber weitere Softwarequellen zulassen. Es ist also nicht so, dass man ausschließlich abnicken kann.

                                Das ist ein gewisser, wenn auch nicht übermäßiger Aufwand, zumal du wissen musst, wo du die Einstellung findest. Das kann auch tatsächlich ein gewisses Sicherheitsrisiko sein (muss es aber nicht). Die meisten Anwender werden auch weder dieser Warnung begegnen, noch den Bedarf nach anderen Softwarequellen haben. Es geht aber.

                                Wenn die Meldung kommt, hat man sich doch schon entschieden, dass man das Programm haben möchte. Dann hilft das auch nichts mehr…

                                Wenn es um die Berechtigungen gehen sollte, die kann man seit Android 6 und in Android-Mods wie Lineage-OS wesentlich filigraner einstellen, als es beim Standard-Android vor Version 6 der Fall war. gab es zuvor nur die Möglichkeit, die angeforderten Berechtigungen zu akzeptieren oder auf die App zu verzichten, kann man nun von vornherein sagen, dass neu installierte Apps erstmal nichts dürfen und bei der (ersten) Benutzung der einzelnen Berechtigungsklasse um Erlaubnis fragen müssen (ähnlich wie bei iOS).

                                Tschö, Auge

                                --
                                Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                              2. Hallo Marc.

                                Der Nutzer wird über die Konsequenzen aufgeklärt, kann aber ohne Bastelei (z.B. Jailbreak bei Apples iOS) Dinge ändern.

                                Das halte ich für Schaumschlägerei - genau wie die allgegenwärtigen Cookie-Hinweise, die man eh nur bestätigen kann.

                                Das Cookie wurde so oder so schon bereits gesetzt, wenn ich mich nicht irre. Die Software aus unbekannten Quellen wird hingegen erst ausgeführt, wenn man das erlaubt. (Ich bin froh, wenn die dafür verantwortliche EU-Richtlinie außer Kraft ist (Paradebeispiel dafür, wenn Leute, die keine Ahnung haben, etwas entscheiden müssen); ich habe bei mir Self-Destructiong-Cookies und I-Don’t-Like-Cookies installiert (ersteres löscht Cookies nach bestimmten Kriterien, letzteres entfernt die dämlichen Hinweise).

                                Du willst quasi nur noch lauwarmen Kaffee verkaufen, weil man sich ja verbrühen könnte, während ich argumentiere, dass ja der Hinweis auf dem Becher, dass der heiß sein könnte, für ausreichend halte.

                                Du weißt doch, die häufigste Lüge ist: "Ich habe die AGBs gelesen und verstanden"

                                Ja, da wird oft gelogen, das glaube ich dir sofort. Ich habe mir bei einigen Dingen aber schon mal die AGBs durchgelesen, beispielsweise bei Facebook. Man hat aber auch die Möglichkeit, aus Bequemlichkeit <Ja> zu drücken oder diesen Dienst nicht zu nutzen. Außerdem gibt es bestimmte Grenzen, was in AGBs erlaubt ist, deine Seele kannst du da bestimmt nicht verkaufen oder eine Waschmaschine kaufen 😉.

                                Wenn die Meldung kommt, hat man sich doch schon entschieden, dass man das Programm haben möchte. Dann hilft das auch nichts mehr…

                                Nein. Die Installation wird erst verweigert, dann muss man generell die Installation aus unsicheren Quellen erlauben und dann wird man immer noch vor jeder Installation (auch aus dem Google Play Store!) noch einmal gefragt und bekommt die erforderlichen Berechtigungen angezeigt.

                                Wer alles ohne zu lesen abnickt, sollte keinen Computer oder elektronisches Gerät nutzen (auch keinen Mac 😉). (Deshalb sollten Meldungen auch möglichst kompakt sein, damit der Nutzer nicht dazu animiert wird, sie einfach ungelesen wegzuklicken!).

                                Gruß
                                Julius

                                1. @Auge und @Julius

                                  Wann wart ihr zuletzt auf einem Schulhof? - Glaubt ihr im Ernst, irgendein Jugendlicher würde eine App wegen eines solchen Hinweises nicht installieren, obwohl die Kumpels ihm gesagt haben, wie cool die ist?

                                  Die Entscheidung für die App fällt tatsächlich erst. Danach kommen die Sicherheitshinweise, die man wegklicken muss. Ist halt ein Teil des Installationsvorgangs.

                                  Ist so. Gibt es Untersuchungen zu. Deswegen mein Hinweis zu Psychologie. Ist so ähnlich wie mit der Bannerblindheit. Selbst riesengroße blinkende Hinweise auf das abomodell werden schlicht nicht wahrgenommen.

                                  Jedenfalls danke ich allen, die sich an dieser für mich super interessanten Diskussion beteiligen und sich die Mühe geben, mir so vieles so geduldig zu erklären!

                                  Marc

                                  1. Hallo marctrix,

                                    Wann wart ihr zuletzt auf einem Schulhof? - Glaubt ihr im Ernst, irgendein Jugendlicher würde eine App wegen eines solchen Hinweises nicht installieren, obwohl die Kumpels ihm gesagt haben, wie cool die ist?

                                    Als ich noch zur Schule ging, gab es zwar schon Smartphones und Apps, aber die waren auf dem Schulgelände verboten. Ich weiß nicht, Apps waren da nie so wirklich Thema, vielleicht ist mir das damals auch einfach entgangen...

                                    Die Entscheidung für die App fällt tatsächlich erst. Danach kommen die Sicherheitshinweise, die man wegklicken muss. Ist halt ein Teil des Installationsvorgangs.

                                    Ich unterscheide, was Dialoge und Meldungen angeht, zwei Typen von Menschen:
                                    Die einen machen sich einen Screenshot und fragen mich (darüber bekomme ich das halt mit 😉) und die anderen sagen „tut nicht“ und „hab irgendeine Meldung weggeklickt“ (ist wie in einigen Threads hier im Forum...).

                                    Ich erwische mich auch regelmäßig, wie ich bei CodePen beim Einloggen die Checkbox unter dem Passwort-Feld aktiviere, weil ich meine, dass das für „Eingelooggt bleiben“ steht. Tatsächlich wird aber das Passwort im Klartext angezeigt... 😱

                                    Ist so. Gibt es Untersuchungen zu. Deswegen mein Hinweis zu Psychologie. Ist so ähnlich wie mit der Bannerblindheit. Selbst riesengroße blinkende Hinweise auf das abomodell werden schlicht nicht wahrgenommen.

                                    Das glaube ich durchaus, da spielt sicher auch die Gewöhnung mit rein.

                                    Jedenfalls danke ich allen, die sich an dieser für mich super interessanten Diskussion beteiligen und sich die Mühe geben, mir so vieles so geduldig zu erklären!

                                    Ich habe auch zu danken. Ich wusste ja gar nicht, dass Apple es mit der Geräte-übergreifenden Zusammenarbeit so ernst meint und das auch tatsächlich funktioniert (zumal nur dann in den Medien darüber berichtet wird, wenn es mal nicht funktioniert). Schilderungen eines Nutzers sind hier definitiv mehr wert als die Newsmeldungen, die nur kurz die Pressemeldung zusammenfassen...

                                    Gruß
                                    Julius

                                    1. Hallo,

                                      Die einen machen sich einen Screenshot

                                      Habe kein Smartphone, daher weiß ich gar nicht wie man an die Funktion rankäme. Aber wieviele Handynutzer wissen denn von der Möglichkeit eines Screenshots?

                                      Gruß
                                      Kalk

                                      1. Hallo

                                        Die einen machen sich einen Screenshot

                                        Habe kein Smartphone, daher weiß ich gar nicht wie man an die Funktion rankäme.

                                        Wie man einen Screenshot verfertigt, unterscheidet sich von Gerätetyp zu Gerätetyp, von Hersteller zu Hersteller und von Betriebssystemversion zu Betriebssystemversion und dann noch einmal mit Kombinationen dieser Eckpunkte. Manchmal ist es wahrhaft zum verzweifeln!

                                        Aber wieviele Handynutzer wissen denn von der Möglichkeit eines Screenshots?

                                        Wieviele Nutzer wissen das bei einem Desktoprechenr oder einem Notebook? Vielle wissen das wohl – unabhängig von der Geräteart — nicht. Aber wenn man es wirklich braucht, recherchiert man halt. Das Netz ist voll von Foren- und Board-Threads zu der Frage, wie man mit Gerät X und OS-Version Y einen Screenshot anfertigen kann.

                                        Tschö, Auge

                                        --
                                        Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                        Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                        1. @@Auge

                                          Wie man einen Screenshot verfertigt, unterscheidet sich von Gerätetyp zu Gerätetyp, von Hersteller zu Hersteller und von Betriebssystemversion zu Betriebssystemversion und dann noch einmal mit Kombinationen dieser Eckpunkte. Manchmal ist es wahrhaft zum verzweifeln!

                                          Puh, da hab ich ja Glück, dass es beim iPhone so einfach ist (Home-Button und Power-Button drücken).

                                          Wieviele Nutzer wissen das bei einem Desktoprechenr oder einem Notebook? Vielle wissen das wohl – unabhängig von der Geräteart — nicht. Aber wenn man es wirklich braucht, recherchiert man halt.

                                          Für’n Mac mach ich das – immer wieder neu. Oder ich drucke mir die Tabelle aus und klebe sie ans Gerät.

                                          LLAP 🖖

                                          --
                                          “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                                          1. Hallo

                                            Wie man einen Screenshot verfertigt, unterscheidet sich von Gerätetyp zu Gerätetyp, von Hersteller zu Hersteller und von Betriebssystemversion zu Betriebssystemversion und dann noch einmal mit Kombinationen dieser Eckpunkte. Manchmal ist es wahrhaft zum verzweifeln!

                                            Puh, da hab ich ja Glück, dass es beim iPhone so einfach ist (Home-Button und Power-Button drücken).

                                            Bei meinem Samsung Galaxy S2 (Android 6) geht's auch ganz einfach (Power-Button + Lautstärkewippe-leiser). Bei anderen Geräten sind es aber andere Tasten (und bei vielen Typen unterschiedliche Tasten) und bei meinem Samsung Galaxy S1 mit Android 2.3.4 brauchte ich ehedem eine Extra-App dafür.

                                            Wieviele Nutzer wissen das bei einem Desktoprechenr oder einem Notebook? Vielle wissen das wohl – unabhängig von der Geräteart — nicht. Aber wenn man es wirklich braucht, recherchiert man halt.

                                            Für’n Mac mach ich das – immer wieder neu. Oder ich drucke mir die Tabelle aus und klebe sie ans Gerät.

                                            Bei der Vielzahl von Möglichkeiten bleibt einem wohl auch nichts anderes übrig.

                                            Tschö, Auge

                                            --
                                            Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                            Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                          2. Hallo Gunnar Bittersmann,

                                            Puh, da hab ich ja Glück, dass es beim iPhone so einfach ist (Home-Button und Power-Button drücken).

                                            S6 auch so.

                                            Bei meinem Tablet gibt es sogenanntes "Assistenzmenü".

                                            Und beim Galaxy Note brauchte man nur eine Taste am Stift zu drücken. Oder …

                                            Bis demnächst
                                            Matthias

                                            --
                                            Rosen sind rot.
                                      2. Hallo Tabellenkalk,

                                        Die einen machen sich einen Screenshot

                                        Habe kein Smartphone, daher weiß ich gar nicht wie man an die Funktion rankäme. Aber wieviele Handynutzer wissen denn von der Möglichkeit eines Screenshots?

                                        ich muss zugeben, dass ich etwas am Thema vorbei geschrieben habe und mich allgemein auch auf Desktop-PCs bezog...

                                        Ich glaube nicht, dass wiele Handybesitzer wissen, wie man einen Screenshot macht. Oft habe ich schon „Screenshots“ gesehen, die einfach mit der Kamera eines anderen Geräts gemacht wurden.

                                        Gruß
                                        Julius

                                        1. Hi,

                                          Oft habe ich schon „Screenshots“ gesehen, die einfach mit der Kamera eines anderen Geräts gemacht wurden.

                                          Solange sie nicht mit Smith&Wesson gemacht werden …

                                          cu,
                                          Andreas a/k/a MudGuard

                                          1. @@MudGuard

                                            Oft habe ich schon „Screenshots“ gesehen, die einfach mit der Kamera eines anderen Geräts gemacht wurden.

                                            Solange sie nicht mit Smith&Wesson gemacht werden …

                                            Auf Monitore schießt man mit ’ner .44er Magnum. In the blessed name of Elvis. 57 Channels (And Nothin’ On), siehe Video.

                                            LLAP 🖖

                                            --
                                            “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                                      3. Hallo Tabellenkalk,

                                        Die einen machen sich einen Screenshot

                                        Aber wieviele Handynutzer wissen denn von der Möglichkeit eines Screenshots?

                                        Bei den Schülern vermutlich sehr viele.

                                        Bis demnächst
                                        Matthias

                                        --
                                        Rosen sind rot.
                                        1. Hallo,

                                          Aber wieviele Handynutzer wissen denn von der Möglichkeit eines Screenshots?

                                          Bei den Schülern vermutlich sehr viele.

                                          Definitiv. Seit Snapchat und Whatsapp ständig im Einsatz, sah ich gerade bei der Abi-Feier meiner Tochter.

                                          Gruss
                                          Henry

                                  2. Hallo

                                    Glaubt ihr im Ernst, irgendein Jugendlicher würde eine App wegen eines solchen Hinweises nicht installieren, obwohl die Kumpels ihm gesagt haben, wie cool die ist?

                                    Nein.

                                    Die Entscheidung für die App fällt tatsächlich erst. Danach kommen die Sicherheitshinweise, die man wegklicken muss. Ist halt ein Teil des Installationsvorgangs.

                                    Nein. Nochmal, das ist nicht Teil des Installationsvorgangs. Diese Meldung verkündet dir, dass die Installation aus Sicherheitsgründen verhindert wird. Schluss, Punkt, aus.

                                    Wer die App dennoch aus der als unsicher geltenden Quelle installieren will, muss wissen, wo in den Einstellungen der passende Schalter ist. Ja, wer das will, bekommt es auch raus. Das ist dann eine bewusste Entscheidung, eine, deren Möglichkeit sowohl @Julius als auch ich hier in mehreren Beiträgen immer wieder goutiert haben. Nach der Aktivierung des Menüpunktes muss die Installation erneut angestoßen werden. Also ist da alles, wie es sein soll.

                                    Andere Nutzer trauen sich nicht, die Installation von Apps aus unsicheren Quellen zu aktivieren oder sie bringen nicht die Muße auf, nach dem passenden Menüpunkt zu suchen oder sie klicken die Warnmeldung (un)gelesen weg und verzichten einfach auf die App.

                                    Tschö, Auge

                                    --
                                    Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                    Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                      2. Hej Julius,

                        1. ist das System (nur) so sicher, dass garantiert nur die Gangster, die es ersonnen haben, Zugriff darauf haben?
                        2. wurden/werden immer alle Codes des Systems offengelegt?
                        3. hat der User selber vollständigen, zumindest lesenden Zugriff auf alle seine Systemressourcen?

                        MMn kann ein System erst dann als "sicher" gelten wenn Punkt 2. + 3. erfüllt sind und der User Punkt 1. nach eigener Wahl weiter einschränken oder abstellen kann.

                        Punkt 1 und 2 schließen sich aus, Punkt zwei hat was mit der Überprüfbarkeit von Sicherheit zu tun, es ist erst mal nicht sicher, ein System mit allen möglicherweise enthaltenen Lücken öffentlich bloß zu stellen.

                        Das schließt sich nicht aus

                        Doch. Wenn nur die "Gangster" darauf Zugriff haben, die es ersonnen haben, kann sonst niemand darauf Zugriff haben. Wie sollte beides möglich sein?

                        Gut, @TS relativiert seine Aussage weiter unten, wenn er sagt:

                        MMn kann ein System erst dann als "sicher" gelten wenn Punkt 2. + 3. erfüllt sind und der User Punkt 1. nach eigener Wahl weiter einschränken oder abstellen kann.

                        Wird natürlich schwer über etwas zu reden, wenn jemand im weiteren Verlauf seine eigenen Aussagen relativiert.

                        Du scheinst mir ein Security-by-Obscurity-Befürworter zu sein…

                        Der Schein trügt…

                        Marc

                        1. Hallo Marc,

                          1. ist das System (nur) so sicher, dass garantiert nur die Gangster, die es ersonnen haben, Zugriff darauf haben?
                          2. wurden/werden immer alle Codes des Systems offengelegt?
                          3. hat der User selber vollständigen, zumindest lesenden Zugriff auf alle seine Systemressourcen?

                          MMn kann ein System erst dann als "sicher" gelten wenn Punkt 2. + 3. erfüllt sind und der User Punkt 1. nach eigener Wahl weiter einschränken oder abstellen kann.

                          Punkt 1 und 2 schließen sich aus, Punkt zwei hat was mit der Überprüfbarkeit von Sicherheit zu tun, es ist erst mal nicht sicher, ein System mit allen möglicherweise enthaltenen Lücken öffentlich bloß zu stellen.

                          Das schließt sich nicht aus

                          Doch. Wenn nur die "Gangster" darauf Zugriff haben, die es ersonnen haben, kann sonst niemand darauf Zugriff haben. Wie sollte beides möglich sein?

                          Ich habe das so verstanden, dass Tom mit „Gangster“ die Hersteller des Systems meint, also Google, Apple, MS und so weiter. Die müssen ja logischerweise eine Art „Zugriffsmöglichkeiten“ haben, um Systemupdates einspielen zu können. Bei meinem Ubuntu könnte mir Canonical über die Paketquellen auch ein paar schöne Trojaner unterschieben, was sie vermutlich ebenso wie Apple nicht machen werden (siehe Debatte um das Entsperren des iPhones des San-Bernadino-Attentäters – gut, dass Apple da Haltung bewiesen hat – alles andere wäre wohl auch für Dritte eine Katastrophe gewesen).

                          Du scheinst mir ein Security-by-Obscurity-Befürworter zu sein…

                          Der Schein trügt…

                          Dann ist ja alles gut 😀.

                          Gruß
                          Julius

                2. Hej Henry,

                  Klar ist es sicher, so sicher,

                  Dass ist das wichtigste für mich.

                  Das war jetzt aber eher ironisch von mir gemeint, kein System ist wirklich sicher.

                  Lasst uns den TÜV abschaffen, weil es ist eh kein Auto wirklich sicher!

                  An zweiter Stelle steht für mich Komfort. Auch darin kann Android nicht so recht mithalten.

                  Kannst du doch gar nicht beurteilen ohne Erfahrung, oder? Ich hingegen habe beides intensiv ausprobiert und finde viele Androidgeräte wesentlich praktischer, was aber nicht am OS liegt, sondern am Gerät.

                  Vermutlich hast du recht. Aber du kennst dich ja aus, also kann ich dich fragen:

                  • Wie kommt ein Bild von einem android Handy auf einen Desktop-Rechner (bei mir geht das mit copy und paste).
                  • Wie erweitere ich meinen Bildschirm auf ein android-Tablett (bei mir Kabel rein, diuet-app starten, der Rest geschieht automatisch)
                  • wie gebe ich eine Datei von einem Desktop auf den daneben weiter (bei mir: teilen - per AirDrop - Zielrechner auswählen)
                  • wie debugge ich eine Webseite auf einem android-Handy, ohne auf dem winzigen Display arbeiten zu müssen (bei mir: kabel verbinden und die Entwicklerwerkzeuge in Safari aufrufen)
                  • wie kann dafür sorgen, dass auf Tablet, Handy und pc immer dieselbe Musik zur Verfügung steht, ohne händisch eingreifen zu müssen (bei mir: ich füge ein Lied einer Liste hinzu und die Listen auf allen anderen Geräten werden automatisch synchronisiert)
                  • wie kriege ich andere Sammlungen auf sämtlichen Geräten synchron (Fotos beispielsweise)
                  • todo-listen
                  • wie bekomme ich eine handschriftlich notierte Aufgabe in eine solche todo-Liste (bei mir: handgeschriebenen text auswählen (umkreisen), auf "zu Text umwandeln" klicken und an z.b. Todoist senden)
                  • wie bekomme ich die Funktionen der im Herbst erscheinenden neuen so-Version auf mein drei altes android-Handy (bitte keins von google)
                  • wie kann ich Linkziele anschauen, ohne eine E-Mail zu verlassen?

                  Ach ja: Wenn es irgend geht, würde ich bei +all+ dem auf google verzichten.

                  Ich denke, das sind so die meisten Dinge, die ich mit dem besonderen Komfort meine. Mit Sicherheit kann android einiges davon.

                  Wenn sich jemand freudig ein Iphone kauft, dann zu Hause ankommt und überraschend feststellt, dass er Internet brauch um sein "eigenes" Gerät nutzen zu dürfen…

                  Wozu ein Smartphone, wenn man kein Internet nutzen will? - für mich liegt gerade darin eine Stärke - wie gesagt hätte ich erwartet, dass wir unsere Geräte anders nutzen, aber doch auch nur mit Internet. Also tu doch nicht so, als wäre das ein Problem.

                  [musik]

                  Nein, ich meine draufspielen... Ja, so was geht mit den meisten Handys(außer Iphone) 😉

                  Geht auch, ist mir nur zu umständlich, wie gesagt.

                  Auch weiß ich nicht zu schätzen, dass ich nicht einfach meinen Speicher durch eine Karte erweitern kann,

                  Wozu? - Ich setze meine Geräte beruflich ein und hätte nie ein Problem. Obwohl es ja Speicher-Erweiterungen für iOS-Geräte gibt, würde ich auf eine verschlüsselte cloud wie iCloud zurückgreifen, wenn es mal eng wird.

                  Dagegen sprechen genügend unzufriedene Iphonenutzer, die gerne mehr Speicher hätten. Warum eine Cloud? Mich noch mehr abhängig machen?

                  Nachdem ich jetzt gesagt habe, dass es dafür diverse Möglichkeiten gibt? - ich würde wohl eine WLAN-Laufwerk mitnehmen, wenn man 256gbyte nicht reichen. Bin da aber noch nicht angekommen.

                  iCloud gehört für mich dazu - muss man nicht mögen. Ich tu es aber.

                  ...Die Photoautomaten bei den meisten funktionieren allerdings mit meinem iPhone. Muss man wohl gezielt nach suchen, um einen ohne iPhone-Unterstützung zu finden.

                  eher umgekehrt,

                  Keine Ahnung, ist mir einfach persönlich noch nicht passiert, dass es an einem Terminal mit dem iPhone nicht geklappt hat. Nutze das aber auch nur zwei bis dreimal pro Jahr. Meist im Urlaub, das heißt an wechselnden Orten. Hat immer getan, was es sollte… - vielleicht bin ich nur ein Glückspilz.

                  Ach ja, und was denkst du hat Itunes für einen unkommerziellen Charakter?

                  Nein. Wie kommst du darauf? Apple hat dafür gesorgt, dass Musik wieder gekauft wird, statt illegal getauscht.

                  Wenn du dich richtig erinnerst, war das wohl etwas anders. Zuerst schaffte Apple durch die Zwangsnutzung eine Art Monopol, was Künstler und Produzenten gar nicht schmeckte, diese sich aber letzten Endes aufgrund der Allmacht geschlagen geben mussten, weil jetzt zwingender Standard.

                  Nein, zuerst war napster und co und cd und sonst nichts - und nachdem alle anderen jahrelang nichts entwickelt hatten kam Apple, hat Musikkäufe wieder attraktiv gemacht und für Nachahmer den Weg bereitet.

                  Klar hat es all jenen, die die Zeichen der Zeit verpennt haben, nicht geschmeckt, dass einer kam, der nicht durch juristischen Druck, sondern durch das eingehen auf Kundenwünsche verkauft hat - wen wundert es, dass dieses Modell erfolgreicher war?

                  Und jetzt machen ja alle mit. Kann also so schlimm nicht sein. Wie gesagt hatten auch andere weit verbreitete Abspielgeräte, die sich hätten "zwangskoppeln" lassen. Kann man ja Apple nicht vorwerfen.

                  Doch kann man. - ist aber egal. Auch hierzu hat c't (schon zuvor) Umfragen gemacht und kam dadurch zu dem Ergebnis, dass Nutzer für legal erwerbbare Musik-Downloads bereit wären Geld zu zahlen. Als Ergebnis kamen 99 Cent raus - Apple hat mit 79 Cent diesen Preis um 20% unterboten! Kein Wunder hat das den Leuten gefallen!

                  "Nur" hat niemand gesagt. "Fast" ist allerdings nahe dran. Wenn du das bezweifelst hast du sicher verlässlichere zahlen als ich:

                  http://www.businessinsider.de/how-google-apple-facebook-amazon-microsoft-make-money-chart-2017-5?op=1&r=US&IR=T

                  Ich glaube nicht, dass man ~13% als "fast nur" bezeichnen kann.

                  Wo siehst du die 13%? Aber egal. Klar gibt es um die Hardware allerhand Service-Leistungen wie Apple Care, es gibt diverse Musik-Abos, iCloud-Speichererweiterungen usw

                  Aber selbst dafür benötigt man kaum nutzerdaten über das zur Abrechnung nötige hinaus. - darum ging es mir ja. Werbung läuft unter "Sonstige", teilt sich also wohl diese 5% mit Apple TV, Apple Watch und weiß nicht was noch…

                  den Kunden drängeln immer Zusatzprodukte zu kaufen und beim nächsten Model wieder, weil sie ja mit dem alten Model nicht mehr kompatibel sind?

                  Dir ist schon klar, dass Apple-Geräte eine höhere Lebenserwartung haben als die entsprechenden Konkurrenz-Produkte?

                  Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett?

                  Dann erklär mal, wieso das ein schmales Brett sein soll.

                  Übrigens ein wichtiger Aspekt in Bezug auf die Umwelt.

                  Ja und Umwelt und faire Arbeitsbedingungen liegen Apple auch so sehr am Herzen 😉

                  Hier gilt dasselbe wie für Sicherheit und Datenschutz: ich seh hier Apple weiter als die Konkurrenz, was Geld kostet. Man kann nicht erwarten, dass Apple hier die Gesetze des Marktes aushebeln kann. Es ist aber schon erstaunlich, welche Anstrengungen in dieser Hinsicht in cupertino unternommen werden. Selbst branchenübergreifend: schau mal unter welchen Bedingungen Adidas und co produzieren.

                  Bei Hardware-Defekten hat sich der Hersteller mehrfach äußerst kulant gezeigt. Kann ich von Samsung auch sagen.

                  😂 Hattest du eins von diesen Zeitbomben?

                  Du meinst explodierende Akkus? Gut, dass so was nicht beim Iphone vorkommt, höchstens mal einen stimulierenden Stromstoß 😉

                  Ja, habe meinen auch getauscht.

                  Nein im Ernst: schon mal Statistiken gesehen über die Kundenzufriedenheit bei Reparaturen verschiedenster Hersteller? c't lesen macht kluch 😉

                  Echt... warum liest du dann nicht? https://www.notebookcheck.com/Smartphones-Samsung-fuehrt-bei-Kundenzufriedenheit-vor-Apple.98289.0.html

                  Hast du heute so lange gesucht, bis du einen 4 Jahre alten Artikel ausgegraben hast, der mit Reparaturen nichts zu tun hat? - ich echte gerade wir reden über Service.

                  Aber ich will auch gar nicht behaupten, dass samsung schlechte Hardware herstellt. Das OS ist halt asozial.

                  Samsung-Hardware war ja lange Zeit Hauptbestandteil in iPhones (Display, Prozessoren…) - logisch dass man die schlechten Arbeitsbedingungen Apple anlastet und nicht dem Hersteller der Komponenten. - jedenfalls wenn man samsung toll findet und Apple doof.

                  Jetzt mal an dich gefragt... Hast du ernsthaft schon mal eine vergleichbare Android-Alternative probiert?

                  Nein, das kann ich mir nicht leisten und alle meine Erfahrungen mit Androiden waren enttäuschend. Deren Besitzer waren auch oft nicht in der Lage, mir zu sagen, wie Dinge gehen, meist nicht einmal, ob dieses gehen.

                  na toll...

                  Aber jetzt kannst du es besser machen - bestimmt hast du meine fragen oben alle schon beantwortet, wenn du das hier jetzt liest!

                  Und wenn ich Fotos betrachten will, dann möchte ich mich nicht erst für eine App entscheiden. Zeig mir einfach die Bilder, Rechenknecht!

                  Und wie kommst du da schon wieder drauf? Denkst du Androidhandys hätten keinen Bildbetrachter onboard?

                  Mehrere. Ich musste bei einem android-gerät vor dem öffnen der Bilder immer erst entscheiden mit welcher der installierten Apps das Bild gezeigt werden soll. Extrem nervig!

                  Aber iPhones bieten einfach das beste gesamt-Paket aus Alltagstaugkichkeit (Akku-Laufzeit, Displayhelligkeit, wie lang dauert es vom aufnehmen des Telefons bis zum annehmen eines Gesprächs/aufnehmen eines Fotos), Unterstützung in meinem Beruf usw

                  Liest Du dir ab und zu auch mal Testergebnisse durch? Ich diskutiere gerne und oft mit Theologen aller Glaubensrichtungen und irgendwie erinnert mich das hier ein wenig daran... "Fundamentaler Glaube ist nicht durch Fakten zu erschüttern." Gerade Display und Akku liegt Samsung vorne.

                  Was verstehst du nicht an "Gesamtpaket"?

                  Das religions-"Argument" kommt immer dann, wenn man sonst keine hat. Aber ich glaube du hast immer noch nicht begriffen, warum ich das hier schreibe: ich erkläre, warum ich die Geräte von Apple benutze.

                  Ich kann es noch mal zusammenfassen: it just works. Seit dem Umstieg auf Apple bin ich deutlich produktiver und wesentlich weniger genervt als zuvor.

                  Das mag bei dir anders sein. Und auch wenn ich der Meinung bin, niemand sollte android benutzen und google Kit den Daten von Leuten füttern, die google diese Daten nicht geben wollen (und das passiert bei android): es ist halt legal und ich werde das nicht verhindern. Mir wäre es lieber du nutzt was anderes, gerne windows. Aber ich will dich nicht davon überzeugen, Apple-Hard- und Software zu nutzen.

                  Es ist für immer noch unfassbar, wie sehr sich mein (Arbeits-)leben dadurch verbessert hat. Aber das gilt ausdrücklich nur für mich. Du darfst das gerne anders sehen - für mich ist ein OS keine Glaubensfrage!

                  Und weißt du woran mich das hier noch erinnert?

                  Für deine Erinnerung kann ich nichts - die Kamera meines iPhone 7 finde ich total ok für den täglichen Gebrauch.

                  Marc

                  1. Hallo Marc,

                    Ich bin zwar nicht Henry, möchte aber doch ein paar Anmerkungen los werden. (Und auch diesen Beitrag hatte ich eine Ewigkeit im Entwurfsordner liegen...)

                    Vermutlich hast du recht. Aber du kennst dich ja aus, also kann ich dich fragen:

                    • Wie kommt ein Bild von einem android Handy auf einen Desktop-Rechner (bei mir geht das mit copy und paste).

                    Anstöpseln, mir reicht das. Einfach Copy-Paste benutzen zu können, ist natürlich ziemlich elegant.

                    • wie debugge ich eine Webseite auf einem android-Handy, ohne auf dem winzigen Display arbeiten zu müssen (bei mir: kabel verbinden und die Entwicklerwerkzeuge in Safari aufrufen)

                    Zumindest bei Firefox gibt es dafür Einstelloptionen. Ich meine, es ging auch mit Kabeln oder übers WLAN.

                    • wie bekomme ich die Funktionen der im Herbst erscheinenden neuen so-Version auf mein drei altes android-Handy (bitte keins von google)

                    Selbst bei Google ist nach zwei Jahren Schicht im Schacht. Das Fairphone 1 bekommt immerhin noch Sicherheitsupdates (und auch noch Android 4.4 statt 4.2, mehr ging wegen dem Chiphersteller nicht), aber das Fairphone ist ja auch nicht wirklich stark verbreitet.

                    Ach ja: Wenn es irgend geht, würde ich bei +all+ dem auf google verzichten.

                    Das mache ich auf dem Fairphone demnächst auch – die ganzen Apps von Google (Play Books, Play Videos uswusf. ), die ich nicht benutze, aber mir immer mitteilen wollen, dass sie sich gerade geupdated haben, nerven.

                    Ich denke, das sind so die meisten Dinge, die ich mit dem besonderen Komfort meine. Mit Sicherheit kann android einiges davon.

                    Ich muss dazu sagen, dass ich bei meinem Handy die ganzen Komfort-Funktionen, die ein iPhones im Apple-Ökosystem nun mal hat, nicht nutze, bzw. sie mit meinem Fairphone nachzubauen versuche.

                    Wenn sich jemand freudig ein Iphone kauft, dann zu Hause ankommt und überraschend feststellt, dass er Internet brauch um sein "eigenes" Gerät nutzen zu dürfen…

                    Wozu ein Smartphone, wenn man kein Internet nutzen will? - für mich liegt gerade darin eine Stärke - wie gesagt hätte ich erwartet, dass wir unsere Geräte anders nutzen, aber doch auch nur mit Internet. Also tu doch nicht so, als wäre das ein Problem.

                    Ich denke mal, dass es ihm darum ging, dass man Internet braucht, um das Gerät zu aktivieren (⇒ nach Hause telefoniert). Firefox OS war da besser, man konnte ohne Account-Zwang Apps aus dem Appstore herunterladen. Schade, dass es eingestellt wurde.

                    Gruß
                    Julius

                    1. Hallo Julius,

                      ich hatte dazu nichts mehr kommentiert, weil es doch zu nichts führt. Die aufgeführten Fragen, sind leicht im Netz zu finden und zu erkennen, dass Android da in keiner Weise hinterherhinkt, sofern dies wirklich gewünscht ist. Der einzige Unterschied ist, dass dies bei Android oft durch eine seperate App(z.B. Splashtop ) erzielt wird, andersrum gilt das natürlich auch umgekehrt bei bereits implementierten Wünschen, die Android von Hause aus mitbringt, und Apple eben nachinstallieren müsste. Was aber die anderen Schwächen betrifft, keine Speichererweiterung(Ja Marc... nicht jeder hat 256), kein USB, usw...(was ich alles schon erwähnt habe), da gibt's keine App die das kompensieren kann, das ist Firmenpolitik.

                      Ich denke mal, dass es ihm darum ging, dass man Internet braucht, um das Gerät zu aktivieren (⇒ nach Hause telefoniert). Firefox OS war da besser, man konnte ohne Account-Zwang Apps aus dem Appstore herunterladen. Schade, dass es eingestellt wurde.

                      Ja, die Aussage (sinnbildlich) "Internet will man ja sowieso...dann ist es ja halb so schlimm.." finde ich natürlich Quatsch, denn das sollte mir selbst überlassen sein(ich nutze sogar eines ohne Karte) und wenn ich es nutze, dann nicht um mich mit Apple verbinden zu müssen.

                      Gruss
                      Henry

                      1. Hej Henry,

                        "Internet will man ja sowieso...dann ist es ja halb so schlimm.." finde ich natürlich Quatsch, denn das sollte mir selbst überlassen sein(ich nutze sogar eines ohne Karte) und wenn ich es nutze, dann nicht um mich mit Apple verbinden zu müssen.

                        Ist ja auch dir überlassen. Bei Apple ist es schon so, dass man sich dem Hersteller anvertraut. Er übernimmt eine Art Wachdienst. Man meldet sich an, weist sich aus und bekommt einen geschützten Bereich, in den niemand ohne Ausweis (Passwort) reinkommt.

                        Nach drei anmelde-Versuchen ist Schluss. Dann muss man sich ein neues Passwort vergeben, wofür man Zugriff auf ein zweites Gerät von Apple mit der eigenen ID braucht.

                        Das ganze System ist darauf ausgelegt, sich ständig auszuweisen und zu legitimieren. Ich habe auch alle Legitimationsoptionen eingeschaltet. Zwar erlaube ich die Identifikation per Fingerabdruck, wohlwissend welche Risiken die birgt, empfinde das aber in Kombination mit anderen Puzzle-Stücken als guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort. Die weiteren Puzzle-Stücke sind, dass besonders wichtige Autentifizierungen nicht per Fingerabdruck möglich sind, dass ich - gerade wegen dieses Systems - jedes Apple-Gerät (iPod, iPhone, iPad Mac) aus der Ferne löschen kann (und beim wiederfinden durch das einspielen eines Passwortgeschützten Backups wiederherstellen kann) usw In diesem geschützten Bereich kann ich mich mit vertrauenswürdigen Personen (z.B. Familienmitglieder) verbinden und mit denen Inhalte (Filme, Musik, Bücher) teilen, Fotos austauschen, Apps nutzen, die einer von uns bezahlt hat (können auf allen Geräten installiert werden) usw - wobei man auf Geräten für Kinder dann noch 1001 Möglichkeit hat, per Whitelist und Blacklist und FSK-Einstufungen usw festzulegen, was davon dann tatsächlich zugänglich ist.

                        Ich wüsste nicht, wie etwas derartiges ohne „Nach-Hause-Telefonieren“ möglich sein sollte.

                        Marc

      2. Hallo marctrix,

        Werde persönlich allerdings nie verstehen, wie man sich dieser "Sekte" anschließen kann 😉

        Hast du mal eines benutzt?

        ich bin zwar nicht der Angesprochene, kann aber auch nur bestätigen, dass iPhones echt nicht schlecht sind. Ich hatte mal ein (gebrauchtes) 3GS, das war echt ein klasse Teil: Gute Kamera, sehr guter Media-Player (was man heute abseits von Apple als Stand-Alone-MP3-Player verkauft bekommt, ist Hohn) und ziemlich zuverlässig – meine darauf folgenden Android-Handys Nexus 4 und Fairphone 2 waren da wesentlich absturzfreudiger (Fairphone wird aber mit den Updates immer besser).

        Trotz der Tatsache, dass Apple-Geräte konsistenter zu bedienen sind als Android-Geräte, ist mir der angemessene Preis letzterer (520€ für ein vergleichsweise fair hergestelltes Gerät, für das es regelmäßig Software-Updates, optional ein quelloffenes, Google-freies Betriebssystem-Abbild und Ersatzteile gibt) und meine Freiheit, die Software zu installieren, die ich möchte, und nicht auf iTunes (iTunes wird unter Windows von Update zu Update buggiger und träger, früher war das mal ein guter Mediaplayer) angewiesen zu sein, viel mehr wert. Seitdem ich ein moderneres, leises und kleineres Notebook (14″, Thinkpad T460) mit langer Akkulaufzeit und einem vollwertigen Betriebssystem (Linux statt iOS oder Android) habe, wird dieses häufiger als das Handy benutzt, weil Smartphones eine praktische Ergänzung sind, aber weil die Display-Größe, Bildschirm-Tastatur und Synchronisierung von Daten nerven, ist in letzter Zeit häufiger das Notebook in der Tasche (es gibt Tage, an denen ich nur morgens und Abends aufs Handy schaue).

        Aus meiner Zeit mit dem iPhone ist nur ein iPod nano (ein hervorragendes Gerät, nur leider auf 16GB beschränkt, aber die „Konkurrenz“ bietet 4GB Geräte an) und der verbundene Ärger mit iTunes geblieben. Manchmal ärgert mich es schon, dass der iPod ein ziemlich geschlossenes Gerät ist. Wenn die Software quelloffen oder zumindest offener entwickelt würde, hätte ich sicher schon einige Änderungen vorgeschlagen oder sogar in Angriff genommen, bzw. angefangen, mich in die Interna einzuarbeiten.

        Gruß
        Julius

      3. Hallo marctrix,

        Hast du mal eines benutzt?

        Eins reicht.

        Bis demnächst
        Matthias

        --
        Rosen sind rot.
  2. Hallo Gunnar,

    schon ein wenig faszinierend, wie weit wir in 10 Jahren gekommen sind. Damals hatte ich vornehmlich Nokia-Handies – heute baut Nokia keine Handies mehr. Oder inzwischen wieder? Man weiß es nicht 😝

    Mich begleitet das iPhone auf jedenfall den ganzen Tag. Sei es beim Training als Coach (welches Gewicht musste hier noch gleich drauf? Welchen Pace hatte ich letztes Training? Wieviele Kilometer bin ich gelaufen?) als auch bei der Arbeit (Musik & Podcasts) oder in der Rumlümmel-Zeit (hauptsächlich Lesen).

    LG,
    CK

  3. Darin auch ein Link zu Steve Jobs’ Präsentation zur Einführung des iPhones.

    Ein Haufen Spinner (oder bezahlte Claqueure), die alleine bei der Erwähnung "iPod" in ekstatisches Geschrei ausbrechen. Aber so ist das halt: Amerikaner. Und Apple. Passt in der Großkotzigkeit eigentlich gut zu Herrn Trump.

  4. @@Gunnar Bittersmann

    Are we overestimating the benefits and ignoring the pitfalls the iPhone has brought in the past 10 years?

    Aral Balkan sagt ja, Robert Colvile sagt nein.

    LLAP 🖖

    --
    “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
    1. Hello lieber Gunnar,

      Are we overestimating the benefits and ignoring the pitfalls the iPhone has brought in the past 10 years?

      Aral Balkan sagt ja, Robert Colvile sagt nein.

      Ich schätze deine Hinweise auf Artikel, Berichte und neueste Empfehlungen (RFCs) immer sehr.
      Noch mehr würde ich diese wertschätzen, wenn Du

      • die deutsche Übersetzung dazu schreiben würdest
      • ein paar eigene Worte zum jeweiligen Inhalt verlieren würdest

      Warum?

      Das SelfHTML ist deutschsprachiges Forum für Alles rund um das Internet und kein Linkverteiler auf rein englisch-/amerikanische Artikel. Wenn nun jemand eine Suchmaschine seiner Wahl oder aber die Forumsinterne Suche benutzt, darf man annehmen, dass er/sie diese zunächst einmal mit deutschen Suchbegriffen durchführt.

      Da die von Dir verlinkten Artikel keinesfalls uninteressant sind, schlage ich daher vor (bitte ich Dich), dass Du auch die sprachliche Brücke schlägst, die durch das Posten hier möglich ist.

      Liebe Grüße
      Tom S.

      --
      Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
      Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
      1. Danke TS,

        Das SelfHTML ist deutschsprachiges Forum für Alles rund um das Internet und kein Linkverteiler auf rein englisch-/amerikanische Artikel. Wenn nun jemand eine Suchmaschine seiner Wahl oder aber die Forumsinterne Suche benutzt, darf man annehmen, dass er/sie diese zunächst einmal mit deutschen Suchbegriffen durchführt.

        du sprichst mir aus der Seele. Ich verstehe auch nicht wie jemand permanent auf Barrierefreiheit pocht und selber nicht wahr haben wiel, daß Englisch für den ein oder anderen eine Barriere ist. Siehe auch Archiv.

        Gruß Fred

      2. @@TS

        Noch mehr würde ich diese wertschätzen, wenn Du

        • die deutsche Übersetzung dazu schreiben würdest

        Wenn wir uns über den Stundensatz einig werden, übersetze ich gern Artikel.

        • ein paar eigene Worte zum jeweiligen Inhalt verlieren würdest

        Wenn wir uns über den Stundensatz einig werden, mache ich gern redaktionelle Arbeit.

        Ansonsten gilt: Die Verlinkung von Artikeln ist ein Angebot meinerseits. Das kann von Lesewilligen und des Englischen Mächtigen angenommen werden. Progressive enhancement at work.

        LLAP 🖖

        --
        “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
        1. Hello Gunnar,

          Du sollst nicht den ganzen Artikel übersetzen, sondern den zur URL gehörigen Text und bitte zwei drei Sätzlein dazu schreiben, worum es in dem Artikel geht.

          Ich finde, dass das nicht zuviel verlangt ist.

          Liebe Grüße
          Tom S.

          --
          Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
          Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
          1. Hallo,

            den zur URL gehörigen Text

            etwa: "überschätzen wir die Vor- und ignorieren wir die Nachteile, die uns das iPhone gebracht hat?"

            Darauf mit "Ja" bzw. "nein" zu antworten, geht vermutlich Richtung comedy…

            Gruß
            Kalk

            1. Hello,

              den zur URL gehörigen Text

              etwa: "überschätzen wir die Vor- und ignorieren wir die Nachteile, die uns das iPhone gebracht hat?"

              Darauf mit "Ja" bzw. "nein" zu antworten, geht vermutlich Richtung comedy…

              • Antwort auf deine Frage: JA.

              • Antwort auf die übersetze Frage in der URL: Kann ich nicht beantworten. Überteuerte Produkte, von deren Umsätzen die eigentlichen Hersteller (die "Zusammenbauer") fast nix abbekommen, und die man nur schwer reparieren kann, benutze ich nicht gerne - in diesem Fall gar nicht!
                Aber das ändert nichts an der Interessantheit der Frage.

              Und ein bisschen Comedy schadet nie :-)

              Liebe Grüße
              Tom S.

              --
              Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
              Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
        2. Tach!

          Ansonsten gilt: Die Verlinkung von Artikeln ist ein Angebot meinerseits. Das kann von Lesewilligen und des Englischen Mächtigen angenommen werden. Progressive enhancement at work.

          Einhergehend mit einer ziemlich bescheidenen Usability.

          Hab ich ja schon anderenorts mal erwähnt: Es bringt wenig Punkte, wenn man sich einerseits um die Nöte der Anwender kümmert und das Web verbessert sehen will, andererseits die Nöte derjenigen, die das tun sollen, außer Acht lässt und sie nicht auf den Weg mitzunehmen in der Lage ist.

          dedlfix.

          1. @@dedlfix

            Hab ich ja schon anderenorts mal erwähnt: Es bringt wenig Punkte, wenn man sich einerseits um die Nöte der Anwender kümmert und das Web verbessert sehen will, andererseits die Nöte derjenigen, die das tun sollen, außer Acht lässt und sie nicht auf den Weg mitzunehmen in der Lage ist.

            Es geht hier weniger um Jemanden-mitzunehmen-in-der-Lage-Sein denn um Mitzugehen-willens-Sein, wozu auch etwas Eigenleistung nötig ist.

            Wie Rachel Andrew sagt: “Well I’d suggest it is pretty rude to say TL:DR at someone who just gave you some free information. Read it or don’t.”

            LLAP 🖖

            --
            “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
            1. Hallo Gunnar,

              Hab ich ja schon anderenorts mal erwähnt: Es bringt wenig Punkte, wenn man sich einerseits um die Nöte der Anwender kümmert und das Web verbessert sehen will, andererseits die Nöte derjenigen, die das tun sollen, außer Acht lässt und sie nicht auf den Weg mitzunehmen in der Lage ist.

              Es geht hier weniger um Jemanden-mitzunehmen-in-der-Lage-Sein denn um Mitzugehen-willens-Sein, wozu auch etwas Eigenleistung nötig ist.

              Du machst es dir deutlich zu einfach. Englisch ist für viele Leute eine mindestens sehr schwer zu überwindende Hürde, für manche gar eine unüberwindbare. Dir fehlt hier die Empathie, die du an anderer Stelle (richtigerweise) sehr deutlich einforderst.

              LG,
              CK

              1. @@Christian Kruse

                Du machst es dir deutlich zu einfach. Englisch ist für viele Leute eine mindestens sehr schwer zu überwindende Hürde, für manche gar eine unüberwindbare.

                Das mag sein.

                Das sollte aber niemanden davon abhalten, hier auf englischsprachige Artikel zu verweisen – für diejenigen, die sie lesen können, sicher ein Gewinn.

                Dir fehlt hier die Empathie

                Nein, die Zeit, hier wirklich alle mitzunehmen. Das kann ich nicht leisten, sorry.

                LLAP 🖖

                --
                “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                1. Hallo Gunnar,

                  Das sollte aber niemanden davon abhalten, hier auf englischsprachige Artikel zu verweisen

                  Das habe ich nicht sagen wollen. Ich verlinke ja auch auf englisch-sprachige Artikel und sehe auch nicht im geringsten ein, auch noch zusätzlich die Arbeit zu leisten, eine Übersetzung zu liefern.

                  – für diejenigen, die sie lesen können, sicher ein Gewinn.

                  Ja.

                  Dir fehlt hier die Empathie

                  Nein, die Zeit, hier wirklich alle mitzunehmen.

                  Nein, ich meinte schon ganz explizit die Empathie 😉 aus deinen Postings ging ein deutliches Unverständnis hervor.

                  LG,
                  CK

                  1. @@Christian Kruse

                    aus deinen Postings ging ein deutliches Unverständnis hervor.

                    Gegenüber Toms „Forderungen“, ja.

                    LLAP 🖖

                    --
                    “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                2. Hello,

                  Das sollte aber niemanden davon abhalten, hier auf englischsprachige Artikel zu verweisen – für diejenigen, die sie lesen können, sicher ein Gewinn.

                  Finde ich ja auch in Ordnung. Du hast mich scheintbar überhaupt nicht verstanden!

                  Aber wie soll man den Verweis im Archiv finden, wenn Du nicht wenigstens den Linktext auch auf Deutsch übersetzt (zusätzlich zum Originallink) und eventuell außerdem zwei bis drei Sätze (auf Deutsch) über den verlinkten Inhalt hier hinterlässt.

                  Du wirst den Artikel doch selber gelesen haben, sonst würdest Du ihn bestimmt nicht verlinken?

                  Liebe Grüße
                  Tom S.

                  --
                  Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
                  Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
            2. Tach!

              Es geht hier weniger um Jemanden-mitzunehmen-in-der-Lage-Sein denn um Mitzugehen-willens-Sein, wozu auch etwas Eigenleistung nötig ist.

              Und das kann man unterstützen, indem man ein wenig Anreize schafft. Es gibt bereits so viele Aufmerksamkeitswünsche zum Beispiel der Verbrauchsgüterproduzenten und die eigene Freizeit ist meist knapp. Wenn man dann erst lange forschen muss, worum es denn da geht, dann lässt man es doch gern mal lieber gleich bleiben.

              dedlfix.

              1. @@dedlfix

                Wenn man dann erst lange forschen muss, worum es denn da geht, dann lässt man es doch gern mal lieber gleich bleiben.

                Ja. Der Linktitel sollte möglichst aussagekräftig sein.

                LLAP 🖖

                --
                “When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory
                1. Hello,

                  Wenn man dann erst lange forschen muss, worum es denn da geht, dann lässt man es doch gern mal lieber gleich bleiben.

                  Ja. Der Linktitel sollte möglichst aussagekräftig sein.

                  Und er sollte in einem deutschsprachigen Forum in seiner nächsten Nähe die passenden Schlüsselbegriffe in deutscher Sprache bekommen! Es wird (hier) wohl kaum jemand nach den Begriffen des englischsprachigen Linktextes suchen.

                  Liebe Grüße
                  Tom S.

                  --
                  Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
                  Andersdenkende waren noch nie beliebt, aber meistens diejenigen, die die Freiheit vorangebracht haben.
  5. Happy was?

    Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen wegen der Rohstoffe (z.B. Tantal, Coltan, Lithium usw.) ihres Landes beraubt, gefoltert, verstümmelt, erschossen, vertrieben oder gnadenlos ausgebeutet werden. Von den Umweltschäden ganz zu schweigen.

    Im Übrigen ist die kapitalistische Produktionsweise dem wissenschaftlichen Fortschritt eher hinderlich, wie das Schicksal zahlreicher Erfindungen gerade in der Geschichte der Nachrichtentechnik belegen. Produziert wird letztendlich nur das was Profit bringt, nur das ist das einzige Ziel der Produktion. Auch bei Apple.

    MfG

    1. Hallo pl,

      ja, die Welt ist schlecht. Ich nehme an, du bist bereits zur Subsistenzwirtschaft zurückgekehrt und baust für deinen Internetanschluss gerade ein paar Zwiebeln an.

      MfG, at