Karl Heinz: Wie COM-Port in Linux System herausfinden?

Hallo,

dummerweise ist beim Flashen meiner Dreambox etwas schief gelaufen. Aus diesem Grund ist die Box nun in einem undefinierten Zustand. Weder das Original OS ist auf der Box vorhanden noch das neue OS (Newnigma2).

Um ein neues OS aufspielen zu können müsste ich die Box in den sogenannten Rescue Modus bringen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Da die Box, bedingt durch das fehlgeschlagene Flashen, in einem undefinierten Zustand ist wird kann dieser keine IP mehr zugewiesen werden, zumindest wird die Box bzw. deren IP nicht mehr im Netzwerk gefunden. Genau diese IP benötige ich allerdings um die Box in den Rescue Modus zu bringen, in welchem ich Sie dann mit einem neuen Newnigma2 Image flashen kann.

Ich habe nun etwas gegoogelt und im Netz eine Möglichkeit gefunden, wie man die Box auch dann, wenn dieser keine IP mehr zugewiesen werden kann, flashen kann.

Das funktioniert über den seriellen Mini-USB-Service Port der Box. Hier die Anleitung die ich gefunden habe. Der Link zur Anleitung würde nichts nutzen, da die Anleitung hinter einem Spoiler versteckt ist und nur für registrierte Nutzer sichtbar ist. Ich frage mich was diese dämlichen Spoiler sollen?

Box ausschalten Box mit Netzwerk verbinden den Serviceport (miniusb) mit PC verbinden Windows 10 -> installiert die Treiber automatisch den Com Port im Gerätemanager prüfen unter com & lpt (Beispiel Silicon Labs COM8) Box mit Strom verbinden (nicht einschalten)

putty.exe starten (im angehängten Paket) Punkt von SSH zu Serial ändern in Hostname den Port aus dem Gerätemanager eintragen(Beispiel com8) öffnen(OPEN) klicken Box anschalten ctrl+c drücken (nicht zu früh dann kommt mann ins Bios // dann einfach wieder aus und einschalten) wenn die Box bei CFE> steht die PumpKIN.exe starten (Firewall bei fragen freigeben)

in das telnet (COM PUTTY Fenster) klicken und folgende Befehle ausführen ifconfig eth0 -auto dann sollte die gezogene ip erscheinen

Dummerweise schaffe ich es nicht mit Hilfe von Putty eine serielle Verbindung zur Box aufzubauen. Ich scheitere bereits daran, den COM-Port zu identifzieren an dem die Dreambox an meinen PC angeschlossen ist. Die Anleitung oben bezieht sich ja auf den Gerätemanger von Windows. Könnt ihr mir sagen, wie ich den COM-Port in einem Linux System identifzieren kann?

Akzeptierte Antworten zum Thema:

  1. Hallo @Karl Heinz,

    Dummerweise schaffe ich es nicht mit Hilfe von Putty eine serielle Verbindung zur Box aufzubauen.

    Welches Betriebssystem verwendest du denn auf deinem Computer, Windows oder Linux? Unter Linux brauchst du Putty nicht, weil das alle (un-) möglichen Dienstprogramme schon selbst mitbringt.

    Ich scheitere bereits daran, den COM-Port zu identifzieren an dem die Dreambox an meinen PC angeschlossen ist. Die Anleitung oben bezieht sich ja auf den Gerätemanger von Windows. Könnt ihr mir sagen, wie ich den COM-Port in einem Linux System identifzieren kann?

    AFAIK heißen die seriellen Schnittstellen unter Linux /dev/ttyS*, wobei bei 0 angefangen wird zu zählen; was unter Windows COM1 ist, ist unter Linux /dev/ttyS0.

    Viele Grüße
    Robert

    1. Welches Betriebssystem verwendest du denn auf deinem Computer, Windows oder Linux? Unter Linux brauchst du Putty nicht, weil das alle (un-) möglichen Dienstprogramme schon selbst mitbringt.

      Ich verwende Linux. Klar bringt Linux die Dienstprogramme von selbst mit, allerdings keine mit GUI. Ich versuche mich gerade an die Shell zu gewöhnen. Mit der Box muss es allerdings gerade schnell gehen dachte ich, ich nehme Putty, weil ich hier bequem per GUI arbeiten kann.

      AFAIK heißen die seriellen Schnittstellen unter Linux /dev/ttyS*, wobei bei 0

      Kennst du vielleicht einen guten Artikel in der Ubuntu Hilfe der die verschiedenen Schnittstellen bzw. deren Bezeichnung beschreibt. Ich finde nichts in der Ubuntu Hilfe.

  2. Das funktioniert über den seriellen Mini-USB-Service Port der Box.

    USB ist nicht COM (das B in USB steht für Bus)! Möglicherweise jedoch hat der Hersteller einen Treiber (ggf. auch einen Dongle) womit sein USB Gerät auf einen bestimmten COM Port umgelegt werden kann. Danach würde ich mal gucken.

    MfG

    1. USB ist nicht COM (das B in USB steht für Bus)!

      Warum wird USB in Windows im Gerätemanger dann unterhalb der COM Ports angezeigt? Weil beides seriell arbeitet?

      1. USB ist nicht COM (das B in USB steht für Bus)!

        Warum wird USB in Windows im Gerätemanger dann unterhalb der COM Ports angezeigt?

        Zeig mal bitte einen Screenshot.

        Weil beides seriell arbeitet?

        Das ist schon richtig, aber USB ist ein Bus auf dem sich mehrere Geräte befinden, während über einen COM Port ein Gerät direkt adressiert wird. MfG

        1. Warum wird USB in Windows im Gerätemanger dann unterhalb der COM Ports angezeigt?

          Zeig mal bitte einen Screenshot.

          Schau mal in diesem Video ab 1 Minute und 15 Sekunden, da siehst du es:

          https://www.youtube.com/watch?v=ab4ilbsteWU

          1. Warum wird USB in Windows im Gerätemanger dann unterhalb der COM Ports angezeigt?

            Zeig mal bitte einen Screenshot.

            Schau mal in diesem Video ab 1 Minute und 15 Sekunden, da siehst du es:

            https://www.youtube.com/watch?v=ab4ilbsteWU

            Ja, da ist USB2Serial installiert. Und wie ich bereits schrieb, ob das bei Dir auch funktioniert, kann Dir nur der Hersteller sagen. MfG

  3. Ich frage mich was diese dämlichen Spoiler sollen?

    Die Benutzer sollen sich, um interessante Informationen zu erhalten, anmelden und also einen Account erstellen.

    Häufige Gründe:

    • Suchmaschinen sollen draußen bleiben - das dient häufig dazu, Rechtsstreite dadurch zu vermeiden, dass die "professionellen" Sucher nach (vermeintlich) illegalen Aussagen oder Informationen nicht einfach mit google, bing & co. auf die Webseite stoßen.
    • E-Mailadressen der Benutzer werden gesammelt. Um die Liebhaber von Schweinefleisch in Büchsen über völlig neue Geschmacksrichtungen, hochprozentige Geldweglagen, plötzlich und ohne bekannte Erben verstorbene afrikanische Milliardäre, völlig unerwartete Lotteriegewinne, wahrhaft phantastische Möglichkeiten zum Geldverdienen vom eigenen Sofa aus und vor allem über brandneue Möglichkeiten zur Optimierung der Größe und Funktion gewisser Körperteile zu informieren.
    • Robots sollen draußen bleiben - das kann auch dazu dienen, bei den Suchmaschinen ein Blacklisting zu vermeiden, weil die Inhalte hinter dem Spoiler gefährlich bis malizös sind. Inzwischen betreiben ja auch ein paar andere Firmen als Google oder Bing Robots, welche den Job haben eben solches Zeug zu finden und stellen diese Informationen Nutzern zum Zweck des Blockings zur Verfügung. Einige betreiben hierfür spezielle DNS-Server, andere blockieren via Proxy, weitere füttern die Virenscanner…
    1. Um die Liebhaber von Schweinefleisch in Büchsen über völlig neue Geschmacksrichtungen, hochprozentige Geldweglagen, plötzlich und ohne bekannte Erben verstorbene afrikanische Milliardäre, völlig unerwartete Lotteriegewinne, wahrhaft phantastische Möglichkeiten zum Geldverdienen vom eigenen Sofa aus und vor allem über brandneue Möglichkeiten zur Optimierung der Größe und Funktion gewisser Körperteile zu informieren.

      Lecker, SPAM :-)

  4. Hello,

    wenn Du auf dem Host Linux hast, dann benutze MiniCOM, das ist sehr praktisch.

    Um den USB-Anschluss herauszufinden, an dem die Box hängt, hilft lsusb. Einfach einmal ohne angschlossene Box aufrufen, Anzeige merken. Dann mit angeschlossener Box aufrufen, dann siehst Du schon, welcher Anschluss es ist.

    Den stellst Du dann bei minicom ein.

    Anschließend Box wieder anschließen und Energieversorgung einschalten. Dann sollte im Minicom-Terminal die Bootsequenz durchlaufen. Ggf. muss Du die irgendwann abbrechen.

    Alles weitere musst Du der Anleitung entnehmen.

    Liebe Grüße
    Tom S.

    -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
    Das Leben selbst ist der Sinn.
    1. Hallo TS,

      Um den USB-Anschluss herauszufinden, an dem die Box hängt, hilft lsusb. Einfach einmal ohne angschlossene Box aufrufen, Anzeige merken. Dann mit angeschlossener Box aufrufen, dann siehst Du schon, welcher Anschluss es ist.

      Ausgabe ohne Box:

      > Bus 005 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub > Bus 009 Device 002: ID 046d:c52b Logitech, Inc. Unifying Receiver > Bus 009 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub > Bus 008 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub > Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub > Bus 007 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub > Bus 003 Device 003: ID 04e8:6860 Samsung Electronics Co., Ltd Galaxy (MTP) > Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub > Bus 006 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub > Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub > Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub

      Ausgabe mit Box:

      Bus 005 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub Bus 009 Device 002: ID 046d:c52b Logitech, Inc. Unifying Receiver Bus 009 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub Bus 008 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub Bus 007 Device 012: ID 10c4:ea60 Cygnal Integrated Products, Inc. CP210x UART Bridge / myAVR mySmartUSB light Bus 007 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub Bus 003 Device 003: ID 04e8:6860 Samsung Electronics Co., Ltd Galaxy (MTP) Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub Bus 006 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub

      Demnach beziehen sich folgende Zeilen auf die Box bzw. deren USB Anschluss:

      Bus 007 Device 012: ID 10c4:ea60 Cygnal Integrated Products, Inc. CP210x UART Bridge / myAVR mySmartUSB light Bus 007 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub

      Ist dann mit "Bus 007" der USB Anschluss 7 gemeint?

      Nachdem ich also weiß, dass die Box an /dev/tty7 hängt habe ich "sudo minicom -s" ausgeführt und den seriellen Anschluss, der von Minicom angesprochen wird, auf "/dev/tty7" umgestellt.

      Anschließend habe ich minicom mit "sudo minicom" gestartet. Folgende Ausgabe erscheint:

      Willkommen zu minicom 2.7 Optionen: I18n Übersetzt am Jan 1 2014, 17:13:19. Port /dev/tty7, 11:46:04 Drücken Sie CTRL-A Z für Hilfe zu speziellen Tasten

      Anschließend habe ich die Box wieder an Netz angeschlossen. Ergebnis: In minicom pasiert nichts :-(.

      Eine Ahnung wo der Fehler liegt?

      1. Hello,

        Demnach beziehen sich folgende Zeilen auf die Box bzw. deren USB Anschluss:

        Bus 007 Device 012: ID 10c4:ea60 Cygnal Integrated Products, Inc. CP210x UART Bridge / myAVR mySmartUSB light Bus 007 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub

        Ist dann mit "Bus 007" der USB Anschluss 7 gemeint?

        Nachdem ich also weiß, dass die Box an /dev/tty7 hängt habe ich "sudo minicom -s" ausgeführt und den seriellen Anschluss, der von Minicom angesprochen wird, auf "/dev/tty7" umgestellt.

        Wenn, dann Port /dev/ttyUSB7

        Kann auch sein, dass die Gerätenummer (012) auch noch irgendwie berücksichtigt werden muss. Musst mal gucken, welche Einträge es unter /dev/ so gibt.

        Sind doch beide Seiten über USB angschlossen, oder?

        Liebe Grüße
        Tom S.

        -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
        Das Leben selbst ist der Sinn.
        1. Wenn, dann Port /dev/ttyUSB7

          Habe es in minicom angepasst, es führt zu folgender Ausgabe:

          minicom: Fehler beim Öffnen der Datei »/dev/ttyUSB7«: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

          Kann auch sein, dass die Gerätenummer (012) auch noch irgendwie berücksichtigt werden muss. Musst mal gucken, welche Einträge es unter /dev/ so gibt.

          Unter /dev war nur ein Verzeichnis, in welchem USB Bestandteil des Verzeihnisnamens war. Der Name ist wie folgt:

          ttyUSB0

          Das habe ich in minicom eingetragen. Box dann neu gestartet. Ich bin drin in der Bootsequenz. Danke, du hast mir mein TV Wochenende auf Sky gerettet :-).

          Wie hätte man jetzt über "lsusb" auf "ttyUSB0" kommen sollen???

          Sind doch beide Seiten über USB angschlossen, oder?

          Yep, einmal normales USB und einmal Mini USB (Sercice Port in der Box).

          1. Wie hätte man jetzt über "lsusb" auf "ttyUSB0" kommen sollen???

            Da wo der UART Chip angezeigt wird 😉

            1. Hallo pl,

              Wie hätte man jetzt über "lsusb" auf "ttyUSB0" kommen sollen???

              Da wo der UART Chip angezeigt wird 😉

              Wie schließt du von "UART Chip" auf "ttyUSB0"?

              Eigentlich ist es logisch, dass es "ttyUSB0" sein muss bzw. das es "ttyUSB1" bis "ttyUSBn" nicht geben kann, weil USB ja ein Bus ist und davon gibt es ja nur den einen "ttyUSB0".

              1. hi,

                Wie hätte man jetzt über "lsusb" auf "ttyUSB0" kommen sollen???

                Da wo der UART Chip angezeigt wird 😉

                Wie schließt du von "UART Chip" auf "ttyUSB0"?

                Du hast recht, das ist nicht schlüssig. Schlüssig ist aber, daß es auf USB ein Gerät mit UART Chip gibt, also könnte es auch einen dazugehörigen COM Port geben, wenn es einen Treiber gibt. Also unter Serial Devices nachschauen..

                Eigentlich ist es logisch, dass es "ttyUSB0" sein muss bzw. das es "ttyUSB1" bis "ttyUSBn" nicht geben kann, weil USB ja ein Bus ist und davon gibt es ja nur den einen "ttyUSB0".

                "ttyUSB0" hat mit USB nichts zu tun. Das ist nur der Name der vom USB2Serial Treiber vergeben wude.

                MfG

              2. Hello,

                um zu sehen, mit welchem Kanal das Gerät aktuell verbunden wurde, hilft meistens

                dmesg | grep tty

                Liebe Grüße
                Tom S.

                -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                Das Leben selbst ist der Sinn.
          2. Das habe ich in minicom eingetragen. Box dann neu gestartet. Ich bin drin in der Bootsequenz. Danke, du hast mir mein TV Wochenende auf Sky gerettet :-).

            Mist, ich habe es doch noch nicht ganz gelöst. Betätige ich während des Bootvorgangs STRG+C, so komme ich leider nicht in die Shell um Eingaben zu machen, STRG+C bringt keine Reaktion. Eine Ahnung wie ich in die Eingabe der Shell kommmen kann?

            Hier mal die Ausgabe der Box:

            Willkommen zu minicom 2.7

            Optionen: I18n Übersetzt am Jan 1 2014, 17:13:19. Port /dev/ttyUSB0, 12:03:03

            Drücken Sie CTRL-A Z für Hilfe zu speziellen Tasten

            Dreambox DM520

            M0CZS L2=1 LLMB=1 BrCfg=E30FB7C6 #@

            BCM973625A0 CFE v15.3, Endian Mode: Little Build Date: Fri Aug 19 11:48:16 2016 (Jann@Cynric) Copyright (C) Broadcom Corporation.

            Non-CI box detected card if inited Enabling NAND flash at CS2: A5U4GA31ATS(DEVICE ID=0xC8DC9095), ECC Level=4, Spare Area Size=16 MACRONIX SPI flash detected: Size = 16MB, Sector Size 4096, Page Size 256

            CPU speed: 751MHz DDR Frequency: 1061 MHz DDR Mode: DDR3 Total memory(MEMC 0): 512MB MEMC 0 DDR Width: 16 Boot Device: SPI Total flash: 16MB RTS VERSION: rts_hevc10_1067 ETH0_PHY: INT ETH0_MDIO_MODE: 1 ETH0_SPEED: 100 ETH0_PHYADDR: 1

            DM init finalization yxml: processing file of 131072 bytes... succeeded! no file loaded, create xml restoring default xml loaded network params of: DHCP, 192.168.0.219, 255.255.255.0, 192.168.0.1 [1] type 3, dev nandflash0.kernel, loader elf, filesys raw, file , options [2] type 3, dev flash0.kernel, loader elf, filesys raw, file , options [3] type 1, dev eth0, loader elf, filesys tftp, file , options bmem=192M@64M console=ttyS0,1000000 root=/dev/nfs ip=dhcp added 3 sources to autoboot list init fp Initializing USB.

            CFE initialized. found card in unknown state ca valid!

            *** DREAMBOX SSBL ***

            Not interrupted yet, trying autoboot or rescue loader, hit any key in the next 500ms to cancel Proceeding with autoboot.. You can try aborting with Ctrl+C

            *** Autoboot: Trying device 'nandflash0.kernel' file (raw,elf)

            Ethernet link is up: 100 Mbps Full-Duplex Loader:elf Filesys:raw Dev:nandflash0.kernel File: Options: Loading: 0x80001000/7588032 0x8073d8c0/235952 Entry address is 0x805cd1d0 Closing network eth0 Starting program at 0x805cd1d0

            �[ 0.234000] console [ttyS0] enabled, bootconsole disabled [ 0.234000] console [ttyS0] enabled, bootconsole disabled [ 0.239000] loop: module loaded [ 0.240000] brcmstb_nand: NAND controller driver is loaded [ 0.240000] tun: Universal TUN/TAP device driver, 1.6 [ 0.241000] tun: (C) 1999-2004 Max Krasnyansky maxk@qualcomm.com [ 0.363000] bcmgenet: configuring instance #0 for internal PHY [ 0.383000] bcmgenet bcmgenet.0: (unregistered net_device): link down [ 0.384000] ehci_hcd: USB 2.0 'Enhanced' Host Controller (EHCI) Driver [ 0.385000] ehci-brcm ehci-brcm.0: Broadcom STB EHCI [ 0.385000] ehci-brcm ehci-brcm.0: new USB bus registered, assigned bus number 1 [ 0.417000] ehci-brcm ehci-brcm.0: irq 66, io mem 0x10480300 [ 0.423000] ehci-brcm ehci-brcm.0: USB 0.0 started, EHCI 1.00 [ 0.424000] hub 1-0:1.0: USB hub found [ 0.424000] hub 1-0:1.0: 2 ports detected [ 0.425000] ohci_hcd: USB 1.1 'Open' Host Controller (OHCI) Driver [ 0.426000] ohci-brcm ohci-brcm.0: Broadcom STB OHCI [ 0.426000] ohci-brcm ohci-brcm.0: new USB bus registered, assigned bus number 2 [ 0.427000] ohci-brcm ohci-brcm.0: irq 67, io mem 0x10480400 [ 0.493000] hub 2-0:1.0: USB hub found [ 0.494000] hub 2-0:1.0: 2 ports detected [ 0.494000] Initializing USB Mass Storage driver... [ 0.495000] usbcore: registered new interface driver usb-storage [ 0.496000] USB Mass Storage support registered. [ 0.496000] i2c /dev entries driver [ 0.497000] lirc_dev: IR Remote Control driver registered, major 253 [ 0.497000] usbcore: registered new interface driver btusb [ 0.499000] TCP: cubic registered [ 0.499000] NET: Registered protocol family 10 [ 0.501000] NET: Registered protocol family 17 [ 0.501000] Bluetooth: RFCOMM TTY layer initialized [ 0.502000] Bluetooth: RFCOMM socket layer initialized [ 0.503000] Bluetooth: RFCOMM ver 1.11 [ 0.503000] Bluetooth: BNEP (Ethernet Emulation) ver 1.3 [ 0.504000] Bluetooth: BNEP filters: protocol multicast [ 0.504000] Bluetooth: HIDP (Human Interface Emulation) ver 1.2 [ 0.505000] L2TP core driver, V2.0 [ 0.506000] Registering the dns_resolver key type [ 0.506000] PM: CP0 COUNT/COMPARE frequency does not depend on divisor [ 0.508000] EBI CS2: setting up NAND flash (primary) [ 0.509000] NAND device: Manufacturer ID: 0xc8, Chip ID: 0xdc (Unknown NAND 512MiB 3,3V 8-bit) [ 0.510000] brcmnand brcmnand.0: 512MiB total, 128KiB blocks, 2KiB pages, 16B OOB, 8-bit, BCH-4 [ 0.510000] [ 0.512000] Bad block table found at page 262080, version 0x01 [ 0.513000] Bad block table found at page 262016, version 0x01 [ 0.514000] nand_read_bbt: bad block at 0x00000ba80000 [ 0.516000] Creating 3 MTD partitions on "brcmnand.0": [ 0.516000] 0x000000000000-0x00001f500000 : "rootfs" [ 0.518000] 0x000000000000-0x000020000000 : "entire_device" [ 0.520000] 0x00001f500000-0x00001fa00000 : "kernel" [ 0.522000] EBI CS0: setting up SPI flash [ 0.522000] spi_brcmstb spi_brcmstb.0: 1-lane output, 3-byte address [ 0.523000] spi_brcmstb spi_brcmstb.0: master is unqueued, this is deprecated [ 0.524000] m25p80 spi0.0: found mx25l12805d, expected w25q128bv [ 0.525000] m25p80 spi0.0: mx25l12805d (16384 Kbytes) [ 0.527000] UBI: attaching mtd0 to ubi0 [ 0.527000] UBI: physical eraseblock size: 131072 bytes (128 KiB) [ 0.528000] UBI: logical eraseblock size: 126976 bytes [ 0.529000] UBI: smallest flash I/O unit: 2048 [ 0.529000] UBI: VID header offset: 2048 (aligned 2048) [ 0.530000] UBI: data offset: 4096 [ 3.677000] UBI: max. sequence number: 13179 [ 3.693000] UBI: attached mtd0 to ubi0 [ 3.693000] UBI: MTD device name: "rootfs" [ 3.694000] UBI: MTD device size: 501 MiB [ 3.695000] UBI: number of good PEBs: 4007 [ 3.695000] UBI: number of bad PEBs: 1 [ 3.696000] UBI: number of corrupted PEBs: 0 [ 3.696000] UBI: max. allowed volumes: 128 [ 3.697000] UBI: wear-leveling threshold: 4096 [ 3.697000] UBI: number of internal volumes: 1 [ 3.698000] UBI: number of user volumes: 1 [ 3.698000] UBI: available PEBs: 0 [ 3.699000] UBI: total number of reserved PEBs: 4007 [ 3.699000] UBI: number of PEBs reserved for bad PEB handling: 40 [ 3.700000] UBI: max/mean erase counter: 8/4 [ 3.701000] UBI: image sequence number: 1245690932 [ 3.701000] UBI: background thread "ubi_bgt0d" started, PID 53 [ 3.703000] ALSA device list: [ 3.704000] No soundcards found.

            [ 3.755000] UBIFS: recovery needed [ 3.815000] UBIFS: recovery completed [ 3.815000] UBIFS: mounted UBI device 0, volume 0, name "dreambox-rootfs" [ 3.816000] UBIFS: file system size: 501301248 bytes (489552 KiB, 478 MiB, 3948 LEBs) [ 3.817000] UBIFS: journal size: 25141248 bytes (24552 KiB, 23 MiB, 198 LEBs) [ 3.818000] UBIFS: media format: w4/r0 (latest is w4/r0) [ 3.819000] UBIFS: default compressor: lzo [ 3.819000] UBIFS: reserved for root: 4952683 bytes (4836 KiB) [ 3.821000] VFS: Mounted root (ubifs filesystem) on device 0:12. [ 3.821000] devtmpfs: error mounting -2 [ 3.822000] Kernel panic - not syncing: No init found. Try passing init= option to kernel. See Linux Documentation/init.txt for guidance. [ 3.823000] Rebooting in 180 seconds..

            1. Hello,

              da steht ja auch, dass Du den ANYKEY nehmen sollst ;-P

              Es gibt doch bestimmt im Web noch mehr Leute, die die gleiche Büchse haben?

              Liebe Grüße
              Tom S.

              -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
              Das Leben selbst ist der Sinn.
              1. Hallo TS,

                Hello,

                da steht ja auch, dass Du den ANYKEY nehmen sollst ;-P

                Was meinst du?

                Es gibt doch bestimmt im Web noch mehr Leute, die die gleiche Büchse haben?

                Klar, aber ich finde trozdem nichts dazu 😟

                1. Hello,

                  wenn Du nicht abbrechen kannst, kann das daran liegen, dass Du nicht auf den Kanal schreiben darfst. Das könntest Du ändern, indem Du eine root-konsole benutzt. Hast Du das getan?

                  Es gibt sicherlich auch sauberere Wege, dem xy-user Schreibrechte auf /dev/ttyUSB0 zu geben, aber das ist mir per Tablet jetzt zu kompliziert.

                  Eventuell reicht es, den User der passenden Gruppe hinzuzufügen.
                  Die könnte z. b. 'dialout' oder 'uucp' heißen.

                  Liebe Grüße
                  Tom S.

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                  1. Hallo TS,

                    ich habe die Ursache gefunden. Ich habe bei minicom das "hardware flow control" auf "no" gestellt. Jetzt funktioniert STRG+C.

                    1. Hello,

                      Glückwunsch. 😀
                      Schritt für Schritt zm Ziel. Dokumentier dir das aber alles ausführlich...

                      Konntest Du schon flashen? Da muss vorher meistens noch irgensein Flag umgestellt werden, um den Speicher zum Schreiben freizugeben.

                      Liebe Grüße
                      Tom S.

                      -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
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                      1. Hallo TS,

                        Konntest Du schon flashen? Da muss vorher meistens noch irgensein Flag umgestellt werden, um den Speicher zum Schreiben freizugeben.

                        Mach ich wohl morgen, will ja nicht das die Technik wichtiger wird als meine Frau 😀.

                        Dazu brauch ich dann noch einen TFTF Server für Linux. PumpKIN.exe (das aus der Anleitung) gibt es ja nur für Windows.

                        Geflashed wir dann per Browser Zugriff, wenn die Box wieder im Rescue Modus ist. Das ist easy.

                        1. Hello,

                          apt-get update
                          apt-get install tftp

                          Das sollte genügen ;-)

                          Liebe Grüße
                          Tom S.

                          -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
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                          1. Hallo TS,

                            apt-get update
                            apt-get install tftp

                            Das sollte genügen ;-)

                            • Ich habe jetzt tftp so installiert, wie von Dir empfohlen.
                            • Anschließend tftp auf der Shell des Mint-Systems (dem TFTP-Server) durch Eingabe von tftp gestartet. In der Konsole des Servers steht jetzt "tftp>". Das bedeutet der tftp-Server läuft auf dem Server oder?
                            • Danach habe ich mir die IP des Mint-Systems durch die Eingabe von "ifconfig" besorgt. Die IP des Mint-Systems ist wie folgt: 192.168.178.24
                            • Nun zurück zur Konsole der Dreambox gewechselt und folgendes eingegeben: "boot -tftp -elf 192.168.178.24:rescue-dm520.bin"
                            • Die Konsole der Dreambox bringt folgende Fehlermeldung:
                            Loader:elf Filesys:tftp Dev:eth0 File:192.168.178.24:rescue-dm520.bin Options:(null) Loading: Failed. Could not load rescue-dm520.bin: File not found Trying again with '-nz' option Loading: Failed. Could not load rescue-dm520.bin: File not found *** command status = -18
                            • Demnach brauche ich noch zwei Infos:
                            1. In welchem Verzeichnis auf dem Mint-System (dem TFTP-Server) muss ich die Datei "rescue-dm520.bin" ablegen? Ich habe mir folgenden Ubuntu Hilfe Artikel durchgelesen:

                            https://wiki.ubuntuusers.de/PXE-Installation/

                            Im Abschnitt "Bootimage vorbereiten" steht folgendes:

                            Im Verzeichnis /var/lib/tftpboot wird das Boot-Image abgelegt.

                            Dummerweise existiert das Verzeichnis "/var/lib/tftpboot" bei mir nicht. Deshalb die Frage, wie ich herausfinden kann unter welchem Verzeichnis des TFTP-Servers ich die Datei "rescue-dm520.bin" ablegen muss?

                            1. Woher bekomme ich die Datei "rescue-dm520.bin". Die wird zwar in der Anleitung erwähnt, es wird aber nirgends erklärt, woher ich diese Datei bekomme.
                              1. Woher bekomme ich die Datei "rescue-dm520.bin". Die wird zwar in der Anleitung erwähnt, es wird aber nirgends erklärt, woher ich diese Datei bekomme.

                              Hat sich geklärt, Sie war im Ahnang der Anleitung enthalten :-).

                              1. Hello,

                                den server für den Linux-Host bekommst Du mit

                                apt-get install tftpd

                                üblicherweise ist aber in den Büchsen schon der tftpd drin. Das heißt, dass Du nur ins passende Verzeichnis wechselst (nur um sicherzustellen, dass das da ist), den tftpd auf der Büchse startest, und dann mittels tftp-client vom Linux-Host die Daten hochschiebst. Dort gibst Du sinnvollerweise qualifizierten Quell- und Zielpfad an.

                                Wenn du dann ein sysupgrade aufrufst auf der Büchse, oder wie das dort heißt, dann sollte die neue GUI (nebst Firmware) anschließend automatisch booten.

                                Kann sein, dass vorher noch ein Flag umgelegt weden muss, damit die neue Firmware aus dem tmp-Verzeichnis ins Flashrom übertragen werden darf. Das sollte in der Flashanleitung stehen.

                                Bin bis Dienstagnachmittag noch mobil unterwegs...
                                Mehr geht also leider erst dann

                                Liebe Grüße
                                Tom S.

                                -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                                Das Leben selbst ist der Sinn.
                          2. Hallo TS,

                            gibt es irgendwo eine Anleitung zu tftp bzw. tftpd? Ich finde da nichts gutes bzw. ich glaube ich verwechsel das mit anderen tftp-Anwendungen.

                            Ich weiß gerade nichtmal was der Unterschied der zwischen tftp und tftpd ist? Ist das eine der Client und das andere der Server?

                            Ist eine der folgenden Anleitungen die richtige, oder sind das andere tftp-Programme?

                            https://wiki.ubuntuusers.de/advanced_TFTP/

                            https://wiki.ubuntuusers.de/PXE-Boot/

                            1. Ich weiß gerade nichtmal was der Unterschied der zwischen tftp und tftpd ist? Ist das eine der Client und das andere der Server?

                              Ja, das d steht für Daemon.

                              Ich drück Dir die Daumen, Du schaffst das! (Meinen Kühlschrank hab ich auch wieder hingekriegt ohne Panikattacken)

                              VfG 😉

                              1. Hallo,

                                ich habe folgendes gemacht:

                                • tftp (Client) und tftpd (Server) installiert, wobei ich eigentlich nur den Server brauche. Mein Linux PC soll ja als tftpd-Server arbeiten und der Dreambox die Datei zur Verfügung stellen, über welche die Box dann im Rescue Modus starten kann.
                                • Im zweiten Schritt muss der Server ja irgendwie gestartet werden. Ich habe einfach mal "tftpd" in der Shell eingegeben, dachte das führt vielleicht schon dazu das der tftpd-Server gestartet wird. Ich erhalte folgende Fehlermeldung von der Shell, eine Ahnung, was die Meldung zu bedeuten hat?:

                                Traceback (most recent call last):

                                File "/usr/sbin/tftpd", line 51, in <module>

                                import tornado.ioloop as ioloop

                                ImportError: No module named tornado.ioloop

                                • Nachdem das Starten des tftpd-Servers im vorherigen Schritt leider nicht funkioniert hat bin ich her gegangen und habe mir die man page des Servers über die Eingabe von "man tftpd" angeschaut. Leider bin ich trotz man page nicht dazu in der Lage den tftpd-Server zu starten, noch weiß ich anhand der manpage wohin ich die Datei legen muss auf welche die Dreambox dann per tftp zugreift. Habt Ihr da weitere Tipps?

                                • Unabhängig vom vorherigen Punkt habe ich auch Online nach der man page von "tftpd" gesucht. Ich habe folgende Seite gefunden. Seltsamerweise enthält die man page, die ich Online gefunden habe, andere Infos als die man Page im Linux System. Wie kann es sein, dass die beiden man pages sich unterscheiden? Hier der Link zur Man page die ich online gefunden habe:

                                https://linux.die.net/man/8/tftpd

                                1. Hallo

                                  Traceback (most recent call last):

                                  File "/usr/sbin/tftpd", line 51, in <module>

                                  import tornado.ioloop as ioloop

                                  ImportError: No module named tornado.ioloop

                                  Das sieht mir sehr nach Python aus. Als erstes kannst du mit python -V deine Python-Version ermitteln. Es sollte sich, wenn deine Mint-Version auf Ubuntu 16.04 basiert, um eine 3.6.x-Version handeln.

                                  Python arbeitet stark mit Modulen, die in der Basisversion nicht enthalten sind und nachinstalliert werden müssen. Unter Debian/Ubuntu/Derivaten sind manche Module als DEB-Paket zu haben, Soweit ich sehe, ist ioloop aber nicht über apt zu haben. Manche kann man also mit sudo apt install paketname, Synaptic oder Aptitude installieren. Andere werden über das Python-eigene pip (Paketname: python-pip) als Python-Paketmanager installiert, welches du als solches vermutlich ebenfalls erst einmal installieren musst. Danach kannst du mit pip install ioloop das benötigte Modul installieren.

                                  Es könnten danach weitere Meldungen über nicht installierte Module folgen. Ein Blick in den Quellcode von tftpd sollte Klarheit bringen. Ziemlich am Anfang sollte eine oder mehrere Zeilen zum Laden der benötigten Module notiert sein. Mit der Liste kannst du abschätzen, was fehlen könnte.

                                  Beispiel:

                                  #! python import sys, csv, time, logging, os.path, datetime, subprocess, pymssql

                                  Tschö, Auge

                                  -- Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                  Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                2. Hello,

                                  hast Du es denn anders herum auch schon versucht?

                                  Wenn Du bei der Dreambox eine Schell bekommen hast, dann kennt die (vermutlich) auch ein Skript, das "tftpd" heißt. Dieses ruft dann (vermutlich) den auf der Dreambox befindlichen tftp-Server auf mit allen benötigten Parametern.

                                  Danach musst Du (vermutlich) nur noch vom Client-Host mittels tftp-Client die neue Firmware hochladen. I. d. R. würde das Skript in der Büchse dann nach erfolgtem und verifizierten Upload automatisch den restart durchführen, was zum Laden der neuen Firmware führen sollte. Und wenn man vorher das von mir mehrfach schon beschworene Flag umgeschmissen hat, sollte sich die neue Firmware dann auch auf dem System einnisten.

                                  So ist das zumindest bei allen anderen Embedded-Systemen (hauptsächlich Router), die ich bisher in der Hand gehabt habe.

                                  Kritisch wird es erst, wenn man auch den Bootstrap-Loader abgeschossen hat (der hat sich bei Dir ja noch gemeldet), was aber dann i.d.R. ein Hardwareschaden ist, der ohnehin nicht ohne "chinesischen Lötkolben" reparierbar ist.

                                  Liebe Grüße
                                  Tom S.

                                  -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                                  Das Leben selbst ist der Sinn.
                                  1. Hallo TS,

                                    es klappt 😀, die Box ist im Rescue Modus, ich habe den Rescue-Zugriff per Browser auf die Box. Ich musste einfach nur genau diese Anleitung befolgen, dann klappte es:

                                    https://mohammadthalif.wordpress.com/2010/03/05/installing-and-testing-tftpd-in-ubuntudebian/

                                    Trotzdem noch eine Rückmeldung zu den anderen Punkten:

                                    hast Du es denn anders herum auch schon versucht?

                                    Wenn Du bei der Dreambox eine Schell bekommen hast, dann kennt die (vermutlich) auch ein Skript, das "tftpd" heißt. Dieses ruft dann (vermutlich) den auf der Dreambox befindlichen tftp-Server auf mit allen benötigten Parametern.

                                    Anders herum geht leider nicht, weil die Shell, auf der ich in der Dreambox bin, kein vollständiges Linux ist. Da werden nur ein paar Befehle unterstützt.

                                    1. Hello,

                                      na, dann gib Bescheid, wenn sie wieder wunschgemäß funktioniert und dann sollten wir (auch wenn das nicht unbedingt mit HTML zu tun hat) deinen Königsweg heri nochmal mit den passenden Tags und Stichworten darlegen.

                                      Ich bin nämlich der Meinung, dass SelfHTML schon sehr lange mehr ist, als nur "HTML lernen", sondern auch alle Anwendungsfälle mittels HTTP/s und Geschwistern qualifiziert diskutieren kann. Das Archiv wäre hier mein Freund ;-)

                                      Liebe Grüße
                                      Tom S.

                                      -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                                      Das Leben selbst ist der Sinn.
                                      1. Hallo TS,

                                        du hast recht. Hier mein Königsweg:

                                        Es gibt mehrere Wege um eine Dreambox in den Rescue-Modus zu bringen z.B.:

                                        • Über das Menü des Betriebssystems (in meinem Fall Newnigma2)
                                        • Über einen Zugriff per Telnet oder SSH und die Eingabe von „to-the-rescue“ in der Shell
                                        • Über das Halten der EIN/AUS-Taste während des Startvorgangs der Dreambox

                                        Es kann vorkommen, dass oben genannte Möglichkeiten nicht mehr funktionieren z.B. weil der Flash-Vorgang schief gelaufen ist, weil ein Update fehlgeschlagen ist oder weil das OS der Box aus einem anderem Grund Schaden genommen hat.

                                        In diesem Fall hilft es nur noch die Box über den Service Mini USB-Port an den PC zu hängen um dann anschließend den Rescue-Modus über tftp zu laden. Wie das geht erkläre ich im Folgenden:

                                        Box richtig anschließen

                                        • Service Mini USB Port der Box mit USB Anschluss des PCs verbinden
                                        • Box per LAN Kabel an das lokale Netz anschließen
                                        • Stecker der Box noch NICHT in die Steckdose stecken

                                        Zugriff auf die Box mit dem Programm minicom

                                        • Minicom wie folgt installieren: "sudo apt-get install minicom"
                                        • Minicom Konfiguration wie folgt aufrufen: "sudo minicom -s"
                                        • In der Konfiguration seriellen Anschluss auf „dev/ttyUSB0“ umstellen. Nicht vergessen diese Einstellung per „Speichern als dfl“ zu speichern.
                                        • In der Konfiguration „Hardware Flow Control“ auf „Nein“ stellen. Das ist wichtig, da nur dann Tastatureingaben über den Minicom Zugriff funktionieren. Wir benötigen im weiteren Verlauf die Tastatureingabe STRG+C. Nicht vergessen diese Einstellung per „Speichern als dfl“ zu speichern.
                                        • Minicom wie folgt starten: "sudo minicom"
                                        • Stecker der Box in die Steckdose stecken (jetzt sieht man in der Minicom Shell den Bootvorgang der Box. Diesen Bootvorgang mit STRG+C unterbrechen. Nun sind wir in der sogenannten CFE> Shell der Box.

                                        IP Adresse über minicom ziehen

                                        • Aktuell hat die Box noch keine IP Adresse, diese können wir uns durch die Eingabe von „ifconfig eth0 -auto“ in der Minicom Shell per DHCP besorgen. Jetzt sollte die IP Adresse der Box in der Shell angezeigt werden. Diese merken, brauchen wir später für den Browser-Zugriff auf die Box.

                                        Ziehen der rescue-Datei über tftp

                                        • Nachdem die Box im vorherigen Schritte eine IP per DHCP erhalten hat ist die Box dazu in der Lage Daten per tftp über das Netzwerk zu ziehen. Diese Daten werden auf einem PC im Netzwerk per tftp-Server zur Verfügung gestellt. Dazu muss zunächst der tftp-Server installiert und gestartet werden. Dies ist in folgender Anleitung prima erklärt:

                                        https://mohammadthalif.wordpress.com/2010/03/05/installing-and-testing-tftpd-in-ubuntudebian/

                                        • In das Verzeichnis /tftpboot (in der oben verlinkten Anleitung festgelegt) legt man die Datei ab, welche per tftp von der Dreambox gezogen wird. Anhand dieser Datei kann die Dreambox im Rescue Modus gestartet werden. Da ich eine Dreambox DM520 besitze verwende ich die Datei rescue-dm520.bin. Die zu Eurer Box passende Datei erhaltet Ihr im Newnigma2 Forum. Dort einfach suchen oder nachfragen.

                                        • Nachdem in den letzten beiden Schritten der tftp-Server installiert und gestartet wurde sowie die Datei im Verzeichnis /tftpboot abgelegt wurde kann man nun ausgehend von der CFE> Shell der Box die Datei per tftp laden. Das geht durch folgende Eingabe: "boot -tftp -elf 192.168.1.21:rescue-dm520.bin". Die IP müsst Ihr durch die IP Eures tftp-Servers ersetzen. Den Dateinamen durch den Dateinamen der zu Eurer Box passt. Nun wird der Rescue-Modus der Box geladen. Nachdem der Rescue-Modus erfolgreich geladen wurde könnt Ihr wie gewohnt per IP auf die Box zugreifen und von dort ein neues Images einspielen.

                                        1. Noch ne Frage zu den Tags, warum sind die eigentlich so wichtig bzw. habe ich diese korrekt gesetzt?

                                          1. Hallo

                                            Noch ne Frage zu den Tags, warum sind die eigentlich so wichtig

                                            Die Tags sind Suchkriterien.

                                            bzw. habe ich diese korrekt gesetzt?

                                            In diesem Thread wurden die Tags „linux“, „firmware“ und „netzwerk“ sowie für meine Auschweifung zu Python-Modulen eben „python“ benutzt. Es ging hier um Linux, Netzwerk und Firmware, also passen die Tags wie Arsch auf Eimer.

                                            Und da es hier um das Forum geht, wähle ich mal das jetzt passende Tag. 😉

                                            Tschö, Auge

                                            -- Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                            Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                                            1. Hallo Auge,

                                              Noch ne Frage zu den Tags, warum sind die eigentlich so wichtig

                                              Die Tags sind Suchkriterien.

                                              Werden die Tags auch für "Meta Title" und/oder "Meta Description" verwendet?

                                              Demnach auch externe Suchkriterien für Google und Co oder nur intere Suchkriterien für die interne Suche des Forums?

                                        2. Hello,

                                          schöne Beschreibung. Damit sollte jeder fachlich versierte Leser wissen, wie man

                                          • eine Dreambox retten
                                          • Firmware in Dreambox updaten
                                          • Firmware in Dreambox wiederherstellen
                                          • Dreambox flashen
                                          • Dreambox über tftp reparieren
                                          • Recover für Dreambox

                                          kann...

                                          Liebe Grüße
                                          Tom S.

                                          -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                                          Das Leben selbst ist der Sinn.
                                3. Hallo,

                                  meine Fragen wurden in folgender Anleitung beantwortet:

                                  https://mohammadthalif.wordpress.com/2010/03/05/installing-and-testing-tftpd-in-ubuntudebian/

                                  • tftp (Client) und tftpd (Server) installiert, wobei ich eigentlich nur den Server brauche. Mein Linux PC soll ja als tftpd-Server arbeiten und der Dreambox die Datei zur Verfügung stellen, über welche die Box dann im Rescue Modus starten kann.

                                  Laut der Anleitung oben wir der Befehl "tftp" zum Starten des Servers genutzt und nicht, wie von mir vermutet, "tftpd". Frage mich was der Befehl "tftpd" dann bewirken soll bzw. wie man einen tftp-Client starten soll?

                                  • Im zweiten Schritt muss der Server ja irgendwie gestartet werden. Ich habe einfach mal "tftpd" in der Shell eingegeben, dachte das führt vielleicht schon dazu das der tftpd-Server gestartet wird. Ich erhalte folgende Fehlermeldung von der Shell, eine Ahnung, was die Meldung zu bedeuten hat?:

                                  Traceback (most recent call last):

                                  File "/usr/sbin/tftpd", line 51, in <module>

                                  import tornado.ioloop as ioloop

                                  ImportError: No module named tornado.ioloop

                                  Diese Fehlermeldung ist nichtmehr relevant, weil ich ja laut verlinkter Anleitung "tftpd" zu Serverstart nicht benötige.

                                  • Nachdem das Starten des tftpd-Servers im vorherigen Schritt leider nicht funkioniert hat bin ich her gegangen und habe mir die man page des Servers über die Eingabe von "man tftpd" angeschaut. Leider bin ich trotz man page nicht dazu in der Lage den tftpd-Server zu starten,

                                  Das Starten hat jetzt über die Eingabe von "tftp 192.168.178.24" geklappt :-).

                                  noch weiß ich anhand der manpage wohin ich die Datei legen muss auf welche die Dreambox dann per tftp zugreift. Habt Ihr da weitere Tipps?

                                  Ich habe die Anleitung genau befolgt, die Datei rescue-dm520.bin (die Dreambox benötigt diese Datei) liegt jetzt im Verzeichnis /tftpboot

                                  • Unabhängig vom vorherigen Punkt habe ich auch Online nach der man page von "tftpd" gesucht. Ich habe folgende Seite gefunden. Seltsamerweise enthält die man page, die ich Online gefunden habe, andere Infos als die man Page im Linux System. Wie kann es sein, dass die beiden man pages sich unterscheiden? Hier der Link zur Man page die ich online gefunden habe:

                                  https://linux.die.net/man/8/tftpd

                                  Diese Frage ist leider noch immer offen :-(.

                                  Nachdem nun der tftp-Server läuft bin ich her gegangen und habe den Dreambox Bootvorgang wie gewohnt mit STRG+C unterbrochen. In der CFE> Shell der Dreambox habe ich alles nach Anleitung eingegeben. Wie folgt:

                                  boot -tftp -elf 192.168.178.24:rescue-dm520.bin

                                  Leider findet die Dreambox die Datei rescue-dm520.bin trotzdme nicht. Ich erhalte folgende Ausgabe von der Shell der Dreambox. Eine Ahnung wo mein Fehler liegen könnte?

                                  Unhandled exit code.. Menu quit, dropping you to a CFE shell. Proceed with caution, this thing is powerful :)

                                  Unhandled exit code.. Menu quit, dropping you to a CFE shell. Proceed with caution, this thing is powerful :) CFE> boot -tftp -elf 192.168.178.24:rescue-dm520.bin Loader:elf Filesys:tftp Dev:eth0 File:192.168.178.24:rescue-dm520.bin Options:(null) Loading: Failed. Could not load rescue-dm520.bin: File not found Trying again with '-nz' option Loading: Failed. Could not load rescue-dm520.bin: File not found *** command status = -18 CFE>

                                  Viele Grüße

                                  1. Hallo

                                    Ich habe die Anleitung genau befolgt, die Datei rescue-dm520.bin (die Dreambox benötigt diese Datei) liegt jetzt im Verzeichnis /tftpboot

                                    boot -tftp -elf 192.168.178.24:rescue-dm520.bin

                                    Leider findet die Dreambox die Datei rescue-dm520.bin trotzdme nicht. Ich erhalte folgende Ausgabe von der Shell der Dreambox. Eine Ahnung wo mein Fehler liegen könnte?

                                    Loader:elf Filesys:tftp Dev:eth0 File:192.168.178.24:rescue-dm520.bin Options:(null) Loading: Failed. Could not load rescue-dm520.bin: File not found

                                    Die Datei wird unter der angegebenen URL nicht gefunden. Ist denn das Verzeichnis /tftpboot das Wurzelverzeichnis, das bei Eingabe der URL/IP aufgerufen wird?

                                    Tschö, Auge

                                    -- Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
                                    Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
                            2. Hello,

                              wenn du die beiden packages tftp und tftpd auf dem linux-Host installiert hsst, dann rufst Du einach

                              man tftp

                              auf. Oder du gibst tftp -h ein.

                              Liebe Grüße
                              Tom S.

                              -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                              Das Leben selbst ist der Sinn.
            2. Hi,

              wenn das flashen schiefgegangen ist, muss der Bootvorgang unterbrochen werden, damit nicht eine fehlerhafte Config von Flash geladen wird. Ggf. muss auch erst ein anderes Register gesetzt werden, damit man überhaupt auf eine Shell kommt ohne dass eine Config von flash geladen wird. Zumindest ist das bei Cisco so.

              MfG

              PS: Dein Bootstrap scheint ja noch zu funktionieren. Dann muss es auch möglich sein, ein neues OS aufzuspielen.

      2. Es gibt mehrere Busse und auf jedem Bus kann es mehrere Geräte geben. Ein Gerät gibt sich durch eine ID (VID:PID) zu erkennen und kann intern wiederum mehrere Interfaces haben.

        Das macht die Adressierung auf USB ungemein komplizierter, bei jedem Schreib oder Lesevorgang muss praktisch das Gerät + Interface jedesmal neu gesucht werden.

        VID: Vendor ID, PID: Product ID

    2. Hallo TS,

      wenn Du auf dem Host Linux hast, dann benutze MiniCOM, das ist sehr praktisch.

      Warum ist gerade Minicom als Terminalprogramm Dein Favorit?

      Funtioniert Minicom eigentlich auch für Telnet und SSH?

      Im Artikel:

      https://wiki.ubuntuusers.de/Alix/

      steht folgendes:

      Minicom ist ein weiteres Terminalprogramm für die Konsole, das allerdings nicht immer wie gewünscht funktioniert.