Karl Heinz: Kindle Buch mit Linux System drucken

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Kindle Buch mit Linux System drucken

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                        Rundfunkbeitrag

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                    Sogenannte „Rechtsprechung“ - Nicht in meinem Name!

Hallo,

ich habe mir ein Buch im Kindle Format bei Amazon gekauft. Eigentlich wollte ich das Buch in ausgedruckter Form kaufen, leider war es allerdings so, dass das Buch ausschließlich im Kindle Format verfügbar war. Da ich kein Kindle Gerät habe, lese ich das Buch aktuell über die Kindle Reader App, die ich auf meinem Smartphone installiert habe. Ich würde das Buch nun gerne ausdrucken, dazu muss ich das Buch wohl irgendwie auf meinen PC (Linux Mint) bekommen. Ich bin nun her gegangen und habe mir den E-Book Reader Calibre auf meinem Mint System installiert. Nun weiß ich leider nicht wie ich das Amazon Kindle Book von Amazon zu Calibre übertragen kann um es dann in Calibre drucken zu können.

Weiß hier jemand Rat bzw. kann mir einen Tipp geben wie ich das Buch am einfachsten drucken kann?

Viele Grüße

-- "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

Akzeptierte Antworten zum Thema:

  1. lese ich das Buch aktuell über die Kindle Reader App, die ich auf meinem Smartphone installiert habe

    1.) Hat Dein Smartphone ETWA nicht die Möglichkeit, auf freigegebene Drucker im WLAN zuzugreifen? Gehe mal auf Deine Anwendungssuche und tippe "drucken" ein.

    2.) Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Amazon das Drucken überhaupt erlaubt. Versuch doch mal, Dir die Datei per Mail zu senden. Das dürfte am einfachsten sein.

    1. @@Regina,

      Versuch doch mal, Dir die Datei per Mail zu senden. Das dürfte am einfachsten sein.

      Ich welchem Verzeichnis auf dem Smartphone ist die Datei denn zu finden?

      Laut diesem Beitrag:

      https://www.e-reader-forum.de/ebook-reader/amazon-kindle/12762-kindle-android-app-wo-sind-die-buecher/

      soll die Datei im Verzeichnis:

      android/data/com.amazon.kindle/files

      liegen.

      Ich habe in dieses Verzeichnis reingeschaut. Da liegt tatsächlich eine Datei. Ich konnte mir diese Datei (wie von Dir vorgeschlagen) per E-Mail zusenden. Bei dieser Datei handelt es sich allerdings um eine *.png Datei. Dann liegt die gesuchte kindle-Datei wohl doch nicht unter

      android/data/com.amazon.kindle/files

      Eine Ahnung in welchem Verzeichnis die Datei liegen könnte?

      1. Hi,

        Ich habe in dieses Verzeichnis reingeschaut. Da liegt tatsächlich eine Datei. Ich konnte mir diese Datei (wie von Dir vorgeschlagen) per E-Mail zusenden. Bei dieser Datei handelt es sich allerdings um eine *.png Datei. Dann liegt die gesuchte kindle-Datei wohl doch nicht unter

        Zeigt die Verzeichnisansicht alle Dateien an? Oder werden die mit . am Anfang (bei Unixoiden) oder Hidden-Flag (Windows) nicht mit angezeigt? Evtl. ist die Datei ja "versteckt".

        cu,
        Andreas a/k/a MudGuard

  2. Hallo Karl,

    es gibt angeblich Möglichkeiten, um Kindle-Bücher mit Calibre zu öffnen. Die sind aber samt und sonders illegal. Kindle-Bücher möchten ihren eigenen DRM-Schutz haben, wollen in einen Kindle-Reader oder einer Kindle-App wohnen und fühlen sich anderswo nicht wohl. Da werden sie krank, und kranke Kindlein werden von Herrn Bezos zusammen mit dem Account des Besitzers gelöscht.

    Wenn es das Buch auf Papier zu kaufen gibt, ist der Kauf eines Kindle-Buchs, das man dann ausdruckt, Unfug. Das ist zu teuer.

    Wenn es tatsächlich nur als Kindle-Ausgabe zu haben ist, könnte man beim Verlag nach einer Print-Ausgabe fragen. Vielleicht planen sie ja eine.

    Du kannst auch am PC lesen -> https://lesen.amazon.de

    Von da aus Drucken bringt aber nichts. Die Seite platziert den Text so, dass etwas abgeschnitten wird. Die Seite selbst hat keine Druckfunktion. Was die Kindle-App kann, weiß ich nicht.

    Als Ausweg gibt es Screenshot-Tools. Das Windows Snipping-Tool kann direkt drucken. Ist natürlich lästig, bei 500 Seiten Buch ebensoviele Screenshots einzusammeln. Ein schlauer Scripter kann das auch automagisieren. Sei Dir aber bewusst: auch dies ist illegal. Möglicherweise reagiert die Lesen-Seite angep*sst, wenn sie einen bestimmten Rhythmus erkennt, der auf Screenshotting hindeutet. Das Buch gehört Dir nicht. Amazon hat Dir das Recht eingeräumt, den Inhalt "unbegrenzt anzusehen, zu nutzen und anzuzeigen, und zwar ausschließlich über eine Lese-App oder wie dies im Rahmen des Services anderweitig zulässig ist und nur auf so vielen unterstützten Geräten, wie dies im Kindle-Shop angegeben wurde". Amazon kann jederzeit Missbrauch behaupten und dein Konto schließen. Dann sind alle Kindle-Inhalte weg, und mit Glück kannst Du Dich wieder hineinklagen. Das willst Du nicht? Dann lass die Finger von Kindle. DRM-Medien sind eine Leihgabe, die der Hersteller jederzeit einkassieren kann.

    Rolf

    -- sumpsi - posui - clusi
    1. Danke :) Besser kann man den Unsinn von DRM aus Nutzersicht kaum auf den Punkt bringen.

    2. @@Rolf,

      weißt du wer mein Posting gelöscht hat? Man hätte doch zumindest die Schritte 1-6 drin lassen können. Ich habe das Buch ja gekauft. Wenn man beschreibt wie man sein EIGENES Buch drucken KÖNNTE ist das vielleicht rechtlich nicht legal moralisch aber meines Erachtens schon. Kann der "Löscher" mich bitte aufklären, damit ich solch einen Fehler nicht erneut mache. Sorry, wenn ich die Richtlinien des Forums verletzt habe.

      1. Hallo Karl Heinz,

        ein Vereinsvorstand - also jemand, der bei einem juristischen Angriff gegen das Forum den Kopf hinhalten müsste.

        Die Idee, dass ein Verstoß gegen geltendes Recht - so sehr auch über diese Rechtslage geschimpft wird - moralisch akzeptabel ist, finde ich merkwürdig. Solltest Du ein eigenes Buch als E-Book publizieren und feststellen, dass Millionen Exemplare davon als Raubkopie herumfliegen, wirst Du das anders sehen. Würde bspw. Stephen King ein Buch als E-Book ohne DRM herausgeben, würde er vermutlich keine Millionen davon verkaufen. Bestes Beispiel für mich ist immer noch M.U.L.E. aus der 8-bit Zeit. Jeder hatte es1. Fast jeder hatte es geklaut1. Für den Hersteller ein wirtschaftlicher Totalschaden. Und es war eins der geilsten Spiele dieser Zeit, so geil, dass es heute noch als Planet Mule für PCs nachgebaut wird und - hey! gerade entdeckt! - es sogar ein Brettspiel dazu gibt.

        Vermutlich müsste man für völlige Rechtssicherheit meinen Beitrag mit den Screenshots auch löschen, wenn ich jetzt so drüber nachdenke. Aber immerhin benenne ich keine automatisierten Tools...

        Rolf

        1. ich auch... 2

        -- sumpsi - posui - clusi
        1. @@Rolf B

          ein Vereinsvorstand - also jemand, der bei einem juristischen Angriff gegen das Forum den Kopf hinhalten müsste.

          Dann sorry an den Vorstand, kommt nicht wieder vor.

          Ist nicht der Verfasser des Beitrags verantwortlich?

          Was ist mit Leuten die etwas illegales in YouTube erklären, sich allerdings davon distanzieren? Rechtlich gefährlich oder nicht?

          Vermutlich müsste man für völlige Rechtssicherheit meinen Beitrag mit den Screenshots auch löschen, wenn ich jetzt so drüber nachdenke. Aber immerhin benenne ich keine automatisierten Tools...

          Beitrag mit Screenshots? Ich glaube der wurde schon gelöscht oder?

          1. hallo

            Was ist mit Leuten die etwas illegales in YouTube erklären, sich allerdings davon distanzieren? Rechtlich gefährlich oder nicht?

            Tja, da würde wohl schon der Vorschlag eines Frauenstimmrechts rechtlich bedenklich.

            -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
            1. @@beatovich,

              seltsam das dann so viele das Risiko eingehen.

          2. Hallo Karl,

            Ist nicht der Verfasser des Beitrags verantwortlich?

            Sobald der Betreiber davon erfährt ist er verpflichtet rechtswidrige Postings zu löschen. Sonst macht er sich selbst strafbar.

            Ob dein Posting jetzt rechtswidrig war, da bin ich mir nicht sicher. AFAIK ist es nicht verboten zu erklären, wie man Privatkopien erstellt.

            LG,
            CK

            -- https://wwwtech.de/about
            1. @@Christian,

              Ob dein Posting jetzt rechtswidrig war, da bin ich mir nicht sicher. AFAIK ist es nicht verboten zu erklären, wie man Privatkopien erstellt.

              OK, also nicht verboten, warum löscht Ihr es dann trotzdem? Das Posting könnte anderen beim DRM (dämlichen Rechte Mist) helfen.

              1. Hallo Karl Heinz,

                Ob dein Posting jetzt rechtswidrig war, da bin ich mir nicht sicher. AFAIK ist es nicht verboten zu erklären, wie man Privatkopien erstellt.

                OK, also nicht verboten, warum löscht Ihr es dann trotzdem?

                Weil wir für dieses Forum verantwortlich sind.

                Das Posting könnte anderen beim DRM (dämlichen Rechte Mist) helfen.

                Warum das Bashing? Der Autor eines Werkes hat das Recht, es zu seinen Bedingungen weiterzugeben. Imho sollte selfhtml nicht potenziell kriminelle Machenschaften befördern.

                Bis demnächst
                Matthias

                -- Rosen sind rot.
                1. hallo

                  Warum das Bashing? Der Autor eines Werkes hat das Recht, es zu seinen Bedingungen weiterzugeben.

                  Nein, er ist in seinen Freiheiten, Bedingungen zu definieren, durchaus eingeschränkt.

                  -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                2. Hallo Matthias,

                  Das Posting könnte anderen beim DRM (dämlichen Rechte Mist) helfen.

                  Warum das Bashing?

                  Weil DRMdie Rechte des Kunden einschränkt.

                  Due willst den Film am VGA-Beamer ansehen? Geht nicht, weil DRM. Du willst dein Ebook ausdrucken? Geht nicht, weil DRM. Due willst den Film, den du in iTunes gekauft hast, auch mit deinem Linux-Notebook anschauen? Geht nicht, weil DRM.

                  Ich finde das nicht richtig.

                  Der Autor eines Werkes hat das Recht, es zu seinen Bedingungen weiterzugeben.

                  Der Autor ist gesetzlichen Grenzen unterworfen, die den Konsens der Gesellschaft abbilden (sollen). Hier sehe ich eine starke Abweichung vom Konsens zugunsten weniger großer Verlage/Labels/…

                  LG,
                  CK

                  -- https://wwwtech.de/about
                3. @@Matthias,

                  Warum das Bashing?

                  Weil es mich ziemlich genervt hat, dass ich ein Kindle-Book, das ich bezahlt habe, nicht so ohne weiteres auf einem Linux-Rechner lesen kann, weil es keinen offiziellen Kindle-Book Reader für ein Linux-System gibt. Des weiteren bin ich der Meinung, das man E-Books, in deren Besitz man ist, auch für die eigene Verwendung drucken können sollte. Zusätzlich gelten natürlich die von @Christian Kruse genannten Punkte.

                  Nun fällt mir allerdings auch keine andere, sinnvollere Alternative zu DRM ein. Habt Ihr vielleicht eine Idee wie man die Bedürfnisse von Autoren und Konsumenten in Einklang bringen könnte, ohne das solch nervige Situationen, wie oben beschrieben, entstehen?

                  An dieser Stelle möchte ich mal das Thema GEZ ansprechen, das nervt mich genauso, ist doch eigentlich nur eine versteckte Steuer, man wird dazu gezwungen etwas zu bezahlen, was man u.U. nicht in Anspruch nimmt. Ich würde mich gerne dagegen wehren, ich weiß allerdings nicht wie. Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema interessieren.

                  1. Tach!

                    An dieser Stelle möchte ich mal das Thema GEZ ansprechen, das nervt mich genauso, ist doch eigentlich nur eine versteckte Steuer, man wird dazu gezwungen etwas zu bezahlen, was man u.U. nicht in Anspruch nimmt. Ich würde mich gerne dagegen wehren, ich weiß allerdings nicht wie.

                    So wie das in einem Rechtsstaat üblich ist. Andere sind bereits diesen Weg gegangen und für Mittwoch wird ein Urteil erwartet.

                    dedlfix.

                  2. Moin Karl Heinz,

                    Weil es mich ziemlich genervt hat, dass ich ein Kindle-Book, das ich bezahlt habe, nicht so ohne weiteres auf einem Linux-Rechner lesen kann, weil es keinen offiziellen Kindle-Book Reader für ein Linux-System gibt.

                    Ist Android kein Linux-System? 😉

                    Des weiteren bin ich der Meinung, das man E-Books, in deren Besitz man ist, auch für die eigene Verwendung drucken können sollte. Zusätzlich gelten natürlich die von @Christian Kruse genannten Punkte.

                    Besitz und Eigentum sind zwei unterschiedliche Dinge. Amazon räumt dir das Recht ein das Buch auf ihrem Lesegerät (und vielleicht noch auf anderen Endgeräten) zu lesen. Aber du kaufst das Buch nicht!

                    Nun fällt mir allerdings auch keine andere, sinnvollere Alternative zu DRM ein. Habt Ihr vielleicht eine Idee wie man die Bedürfnisse von Autoren und Konsumenten in Einklang bringen könnte, ohne das solch nervige Situationen, wie oben beschrieben, entstehen?

                    Es gibt ein gewichtiges Argument gegen DRM (was ich auch eher als Digitales Restriktions-Management bezeichne): Mit DRM triffst du ausschließlich die Käufer, nicht aber die Konsumenten von Raubkopien.

                    Ich weiß nicht, wie da die Szene bei eBooks ist (weil ich Bücher lieber offline lese), aber zumindest bei Filmen weiß man, dass viele Raubkopien direkt „ab Werk“ sind, das heißt, dass ein DRM hier noch gar nicht zum Tragen kommt. Und bei Musik hat sich ja gezeigt, dass DRM häufig genug das Hören komplett verhindert hat, weshalb es dort meiner Erfahrung nach praktisch kein Thema mehr ist.

                    Um auf deine Frage zurückzukommen: Aus der Ecke der Piraten wird eine so genannte Kulturflatrate diskutiert.

                    An dieser Stelle möchte ich mal das Thema GEZ ansprechen, das nervt mich genauso, ist doch eigentlich nur eine versteckte Steuer, …

                    Nein, das ist ein Beitrag.

                    … man wird dazu gezwungen etwas zu bezahlen, was man u.U. nicht in Anspruch nimmt.

                    Das ist das Wesen eines Beitrags.

                    Viele Grüße
                    Robert

                    Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

                  3. Hallo Karl,

                    An dieser Stelle möchte ich mal das Thema GEZ ansprechen, das nervt mich genauso, ist doch eigentlich nur eine versteckte Steuer, man wird dazu gezwungen etwas zu bezahlen, was man u.U. nicht in Anspruch nimmt. Ich würde mich gerne dagegen wehren, ich weiß allerdings nicht wie. Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema interessieren.

                    Die Finanzierung unabhängiger Presse ist absolut notwendig und etwas, dass durch die gesamte Bevölkerung getragen werden muss.

                    Ich halte den Obolus, den man für die Öffentlich-Rechtlichen bezahlt, für gut und sinnvoll und richtig.

                    LG,
                    CK

                    -- https://wwwtech.de/about
                    1. @@Christian,

                      Die Finanzierung unabhängiger Presse ist absolut notwendig und etwas, dass durch die gesamte Bevölkerung getragen werden muss.

                      lol, wenn Sie denn unabängig wäre 😀.

                      1. Hallo Karl,

                        Die Finanzierung unabhängiger Presse ist absolut notwendig und etwas, dass durch die gesamte Bevölkerung getragen werden muss.

                        lol, wenn Sie denn unabängig wäre 😀.

                        Außergewöhnliche Behauptungen verlangen außergewöhnliche Beweise. Sich hinzustellen und zu behaupten „die sind alle gekauft!!11“ ist nicht ausreichend. „Lügenpresse“ ist kein valides Argument.

                        LG,
                        CK

                        -- https://wwwtech.de/about
                        1. @@Christian,

                          Außergewöhnliche Behauptungen verlangen außergewöhnliche Beweise. Sich hinzustellen und zu behaupten „die sind alle gekauft!!11“ ist nicht ausreichend. „Lügenpresse“ ist kein valides Argument.

                          Ich habe den Eindruck die Lobby (vor allem im Bereich Lebensmittel, Pharma) hat einen sehr großen Einfluss auf die Presse. Ist mein Eindruck, ob das wirklich so ist kann ich nicht sagen.

                    2. hallo

                      An dieser Stelle möchte ich mal das Thema GEZ ansprechen, das nervt mich genauso, ist doch eigentlich nur eine versteckte Steuer, man wird dazu gezwungen etwas zu bezahlen, was man u.U. nicht in Anspruch nimmt. Ich würde mich gerne dagegen wehren, ich weiß allerdings nicht wie. Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema interessieren.

                      Die Finanzierung unabhängiger Presse ist absolut notwendig und etwas, dass durch die gesamte Bevölkerung getragen werden muss.

                      Ich halte den Obolus, den man für die Öffentlich-Rechtlichen bezahlt, für gut und sinnvoll und richtig.

                      Klingt ja schön und gut.

                      Die Frage ist aber: soll eine Gebührenpflicht für alle unberücksichtigt des Medienkonsums oder der sozialen Verhältnisse bestehen?

                      Kopfsteuern unter edlen Motiven zu propagieren ist einfach nur arrogant!

                      -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                      1. Hallo beatovich,

                        Die Frage ist aber: soll eine Gebührenpflicht für alle unberücksichtigt des Medienkonsums oder der sozialen Verhältnisse bestehen?

                        Das ist nicht der Fall. Menschen, die nicht genug verdienen, können sich befreien lassen von der Abgabe.

                        Kopfsteuern unter edlen Motiven zu propagieren ist einfach nur arrogant!

                        Nein. Das nennt sich Solidarsystem. So funktioniert z.B. auch unsere soziale Absicherung.

                        LG,
                        CK

                        -- https://wwwtech.de/about
                        1. hallo

                          Die Frage ist aber: soll eine Gebührenpflicht für alle unberücksichtigt des Medienkonsums oder der sozialen Verhältnisse bestehen?

                          Das ist nicht der Fall. Menschen, die nicht genug verdienen, können sich befreien lassen von der Abgabe.

                          Kopfsteuern unter edlen Motiven zu propagieren ist einfach nur arrogant!

                          Nein. Das nennt sich Solidarsystem. So funktioniert z.B. auch unsere soziale Absicherung.

                          Ach so, also widersprichst du, was du in deinem Vorposting gesagt hast.

                          Das ist genau die Art Rhetorik, die in der Schweiz das eigentliche Thema, die Billag als assoziale Kopfsteuer, aus der eigentlichen Wahrnehmung halten konnte.

                          -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                          1. Hallo beatovich,

                            Ach so, also widersprichst du, was du in deinem Vorposting gesagt hast.

                            Inwiefern? Im ersten Posting schrieb ich, dass ich die Abgabe für sinnvoll und gut und richtig halte. Im zweiten Posting schrieb ich, dass die Abgabe die wirtschaftliche Situation nicht unberücksichtigt lässt und sie funktioniert wie ein Solidarsystem. Ich sehe da keinen Widerspruch, du bist aber herzlich eingeladen mir einen etwaigen solchen aufzuzeigen.

                            Das ist genau die Art Rhetorik, die in der Schweiz das eigentliche Thema, die Billag als assoziale Kopfsteuer, halten konnte.

                            Ich bin froh, dass das schweizerische Volk diese Wahl getroffen hat.

                            LG,
                            CK

                            -- https://wwwtech.de/about
                            1. hallo

                              Das ist genau die Art Rhetorik, die in der Schweiz das eigentliche Thema, die Billag als assoziale Kopfsteuer, halten konnte.

                              Ich bin froh, dass das schweizerische Volk diese Wahl getroffen hat.

                              Weisst du denn, was das Volk für eine Wahl getroffen hat?

                              • entweder ich bezahle, und hierbei wird keine Rücksicht genommen auf soziale Verhältnisse oder Konsum.
                              • oder ich bezahle nicht und vermeide getreulich jeden Konsum.

                              Ist es das, was dir vorschwebt?

                              -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                              1. Hallo beatovich,

                                Weisst du denn, was das Volk für eine Wahl getroffen hat?

                                Ja. Meine Frau ist Schweizerin.

                                • entweder ich bezahle, und hierbei wird keine Rücksicht genommen auf soziale Verhältnisse oder Konsum.
                                • oder ich bezahle nicht und vermeide getreulich jeden Konsum.

                                Ist es das, was dir vorschwebt?

                                Das kannst du der No-Billag-Initiative anrechnen. Statt der Abschaffung hätten sie eine Reform fordern können, die eine Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse fordert. Stattdessen sind sie in die Radikal-Opposition gegangen und haben eine vollständige Abschaffung gefordert. Das hätte zur Folge gehabt, dass die Öffentlich-Rechtlichen hätten dicht machen können. Dass das nicht angenommen wird, war absehbar.

                                LG,
                                CK

                                -- https://wwwtech.de/about
                                1. hallo

                                  Weisst du denn, was das Volk für eine Wahl getroffen hat?

                                  Ja. Meine Frau ist Schweizerin.

                                  • entweder ich bezahle, und hierbei wird keine Rücksicht genommen auf soziale Verhältnisse oder Konsum.
                                  • oder ich bezahle nicht und vermeide getreulich jeden Konsum.

                                  Ist es das, was dir vorschwebt?

                                  Das kannst du der No-Billag-Initiative anrechnen. Statt der Abschaffung hätten sie eine Reform fordern können, die eine Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse fordert. Stattdessen sind sie in die Radikal-Opposition gegangen und haben eine vollständige Abschaffung gefordert. Das hätte zur Folge gehabt, dass die Öffentlich-Rechtlichen hätten dicht machen können. Dass das nicht angenommen wird, war absehbar.

                                  Da bekommst du einen Punkt von mir. Dennoch hätte eine Annahme der Billag genau zu dieser Reform geführt, aus Notwendigkeit.

                                  Aber ich habe die Kritik vergessen:

                                  • Obulus: ein eindeutiger invariabler Betrag.
                                  • Gesamtbevölkerung: alle sollen davon betroffen sein.
                                  • Ausnahme: Schlaumeier können sich befreien.

                                  Genau dafür gibt es den Begriff der Kopfsteuer als der im Grunde assozialsten Einrichtung.

                                  Sozial und solidarisch geht anders.

                                  -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                  1. Hallo beatovich,

                                    Da bekommst du einen Punkt von mir.

                                    Ich finde es angenehm, mit dir zu diskutieren. Du kannst jemandem zugestehen, dass er anderer Meinung ist als du und du kannst ihm zugestehen, dass er in Punkten recht haben könnte. Das ist eine Eigenschaft, die ich sehr schätze und als sehr angenehm bei vielen Eidgenossen empfunden habe.

                                    Dennoch hätte eine Annahme der Billag genau zu dieser Reform geführt, aus Notwendigkeit.

                                    Naja, „hätte führen können“ halte ich für realistischer. Andere Varianten wären denkbar und für mich auch wahrscheinlich, und den Kollateralschaden, der dabei entstanden wäre, an den will ich gar nicht denken.

                                    Aber ich habe die Kritik vergessen:

                                    • Obulus: ein eindeutiger invariabler Betrag.
                                    • Gesamtbevölkerung: alle sollen davon betroffen sein.
                                    • Ausnahme: Schlaumeier können sich befreien.

                                    Bitte vermische nicht das schweizerische System mit dem deutschen System. Ich sehe ein, dass man es als ungerecht empfindet, wenn wirtschaftlich schwache Haushalte, die sich den Beitrag nicht leisten können, ihn dennoch zahlen müssen oder aber auf Radio und TV verzichten müssen. Das ist hier in Deutschland aber nicht der Fall. Bei schwachen wirtschaftlichen Verhältnissen existiert die Möglichkeit sich befreien zu lassen.

                                    Die Gerechtigkeit im Sinne von „das müssen ohne Nennenswerte Ausnahmen alle bezahlen“ muss natürlich gegeben sein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das in der Schweiz geregelt ist und kann deshalb wenig dazu sagen.

                                    Genau dafür gibt es den Begriff der Kopfsteuer als der im Grunde assozialsten Einrichtung.

                                    Ich kenne die Abneigung vieler Schweizer gegen auf das Volk verteilte Kosten und weiß um das Verursacherprinzip. Ich verstehe, dass dich das ärgert. Aus meiner deutschen Sicht jedoch finde ich es richtig, solche Abgaben auf das ganze Volk zu verteilen.

                                    LG,
                                    CK

                                    -- https://wwwtech.de/about
                                    1. hallo

                                      Genau dafür gibt es den Begriff der Kopfsteuer als der im Grunde assozialsten Einrichtung.

                                      Ich kenne die Abneigung vieler Schweizer gegen auf das Volk verteilte Kosten und weiß um das Verursacherprinzip. Ich verstehe, dass dich das ärgert. Aus meiner deutschen Sicht jedoch finde ich es richtig, solche Abgaben auf das ganze Volk zu verteilen.

                                      Haltla, ich möchte das nicht mit einem Verursacherprinzip jetzt vergleichen. Das wäre für mich die zweitärmlichste Variante. Sie geniesst nur den Vorzug eines Konsumnachweises.

                                      Wir haben ein allgemeines Steuersystem und die meisten Bundes- wie Staatsaufgaben (gemeint Kantone) werden nach diesem Prinzip finanziert. Ich sehe nicht ein, warum Bund und Kantone, die ein legitimes Recht auf mediale Präsenz haben, genau diese Aufgaben nicht genau so abgewickelt werden sollen.

                                      -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                      1. Hallo beatovich,

                                        Wir haben ein allgemeines Steuersystem und die meisten Bundes- wie Staatsaufgaben (gemeint Kantone) werden nach diesem Prinzip finanziert. Ich sehe nicht ein, warum Bund und Kantone, die ein legitimes Recht auf mediale Präsenz haben, genau diese Aufgaben nicht genau so abgewickelt werden sollen.

                                        Zunächst einmal, weil der öffentlich-rechtliche nicht die Aufgabe hat, den Bund oder die Kantone medial zu vertreten :-) seine Aufgabe ist unabhängige Berichterstattung, auch von Bund und Kantonen bzw Bund und Ländern in Deutschland.

                                        Edit: Was ich damit sagen will: bei einer Finanzierung über eine Steuer hat halt wieder der Staat den Daumen drauf. Genau das, was man nicht möchte.

                                        LG,
                                        CK

                                        -- https://wwwtech.de/about
                                        1. hallo

                                          Edit: Was ich damit sagen will: bei einer Finanzierung über eine Steuer hat halt wieder der Staat den Daumen drauf. Genau das, was man nicht möchte.

                                          Hast du denn den Eindruck, dass der Staat bei euch nicht den Daumen drauf hat, welche Nachrichten verbreitet werden?

                                          Und was ist denn der Unterschied, ob der Staat die Finanzierung der Pressesteuerung und Selbstdarstellung mit den Steuern bündelt, oder ob er eine gewinnorientierte Ausschreibung macht, die eine Ostindien-Kompanie (bei uns Billag) gewinnt?

                                          -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                          1. Hallo beatovich,

                                            Edit: Was ich damit sagen will: bei einer Finanzierung über eine Steuer hat halt wieder der Staat den Daumen drauf. Genau das, was man nicht möchte.

                                            Hast du denn den Eindruck, dass der Staat bei euch nicht den Daumen drauf hat, welche Nachrichten verbreitet werden?

                                            Auch hier gilt: außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise. Zu behaupten „Der Staat kontrolliert die Öffentlich-Rechtlichen“ ist nicht genug. Nicht ich muss dir beweisen, dass er es nicht tut, sondern du musst beweisen dass er es tut, denn du stellst die These auf, dass dem so sei. Damit liegt die Beweislast bei dir.

                                            Hier in Deutschland zum Beispiel gibt es für die Öffentlich-Rechtlichen ein dokumentiertes Verfahren, nachdem ausgewählt wird, welche Nachrichten gesendet werden und welche nicht.

                                            Ich kenne Reporter, die im Öffentlich-Rechtlichen arbeiten, und die erzählen z.B., dass sie in der Lage sind, die Forderung gewisser CDU-Politiker „doch einfach mal die Fresse zu halten“ ablehnen zu können, genau weil es dieses System so gibt: die Politik kontrolliert weder seine Anstellung noch seine Bezahlung. Das ist kein hypothetischer Fall, sondern tatsächlich so passiert. Innerhalb der letzten drei Jahre.

                                            Und was ist denn der Unterschied, ob der Staat die Finanzierung der Pressesteuerung und Selbstdarstellung mit den Steuern bündelt, oder ob er eine gewinnorientierte Ausschreibung macht, die eine Ostindien-Kompanie (bei uns Billag) gewinnt?

                                            Nochmal, die Abgaben dienen nicht der Steuerung der Presse sondern stellen deren Unabhängigkeit sicher. Wenn der Staat die Kontrolle hat über die Finanzierung, dann hat er ein Mittel Druck auszuüben. Mit einer unabhängigen Finanzierung fällt dieses Druckmittel weg.

                                            LG,
                                            CK

                                            -- https://wwwtech.de/about
                                            1. hallo

                                              Auch hier gilt: außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise. Zu behaupten „Der Staat kontrolliert die Öffentlich-Rechtlichen“ ist nicht genug. Nicht ich muss dir beweisen, dass er es nicht tut, sondern du musst beweisen dass er es tut, denn du stellst die These auf, dass dem so sei. Damit liegt die Beweislast bei dir.

                                              Nehmen wir doch eine andere Aussage:

                                              "Der Staat hat keinerlei Kontrolle über die öffentlich rechtlichen"

                                              Dem würdest du nicht beipflichten, denn gerade du lobst ja die Verfahrensregeln bei Entscheidungen, welche Nachrichten gesendet werden dürfen.

                                              Was willst du eigentlich?

                                              Und dass die Medienlandschaft ausserhalb der Beinflussung durch inner-, ausser- oder substaatliche Organe ist, das willst du jetzt auch nicht ernstlich behaupten.

                                              Weisst du, sich informieren heisst, auch jenseits des garantiert unabhängigen Medienbetriebs zu lauschen.

                                              Zweitens muss ich gar nichts beweisen, solange es der Staat (bzw seine unabhängige Presse) ist, der meinen Eindruck nicht entkräften kann, aber gleichzeitig an mein Geld will.

                                              -- Neu im Forum! Signaturen kann man ausblenden!
                                              1. Hallo beatovich,

                                                "Der Staat hat keinerlei Kontrolle über die öffentlich rechtlichen"

                                                Dem würdest du nicht beipflichten, denn gerade du lobst ja die Verfahrensregeln bei Entscheidungen, welche Nachrichten gesendet werden dürfen.

                                                Das hast du missverstanden. Erstens habe ich nichts gelobt, sondern ich habe klargestellt: es gibt eine nachvollziehbare Auswahl. Zweitens hat nicht der Staat die Kontrolle, sondern die Redaktion der Sendung.

                                                Was willst du eigentlich?

                                                Dass du Belege für Behauptungen bringst.

                                                Und dass die Medienlandschaft ausserhalb der Beinflussung durch inner-, ausser- oder substaatliche Organe ist, das willst du jetzt auch nicht ernstlich behaupten.

                                                Das muss ich nicht behaupten, denn das ist die Definition. Wenn du von der Definition abweichende Behauptungen aufstellst, musst du sie belegen. Punkt.

                                                Weisst du, sich informieren heisst, auch jenseits des garantiert unabhängigen Medienbetriebs zu lauschen.

                                                „Du hast keine Ahnung“ ist kein valides Argument, sondern nur ein Ad-Hominem-Angriff. Du hast keinen Einblick darüber, wie mein Medienkonsum aussieht. Dass ich offensichtlich zu einer anderen Sichtweise komme als du bedeutet nicht, dass ich dumm bin, keine Ahnung habe oder mich einseitig informiere.

                                                Zweitens muss ich gar nichts beweisen, solange es der Staat (bzw seine unabhängige Presse) ist, der meinen Eindruck nicht entkräften kann, aber gleichzeitig an mein Geld will.

                                                Dann möchtest du also nicht diskutieren sondern stänkern? Sag das doch gleich, dann hätte ich mir die letzten 10 Postings gespart.

                                                LG,
                                                CK

                                                -- https://wwwtech.de/about
                                    2. @@Christian,

                                      Das ist eine Eigenschaft, die ich sehr schätze und als sehr angenehm bei vielen Eidgenossen empfunden habe.

                                      Um die Sache mal etwas aufzulockern und da ich weiß das Schweizer mit an Borad sind 😀.

                                      Es ging im Ursprungsthread um dieses tolle Buch, dass die die Schweizer Berge beschreibt. Leider nur im Kindle Format verfügbar 😀:

                                      https://www.amazon.de/Leichte-3000er-Schweiz-Steige-Gipfel/dp/3765449598

                                      1. Hallo Karl Heinz,

                                        ja, sieht schwierig aus. Auch für Bora(d|t). Das Buch ist 7 Jahre alt. Die Kindle-Edition frisst wenig Brot, darum ist sie wohl noch im Angebot.

                                        Hast Du hier mal nachgefragt, wie es mit eine Print-Ausgabe aussieht (vielleicht ja als Book on Demand)? Wenn der Verlag keine Nachfrage spürt, gibt's auch keine Neuauflage.

                                        Andererseits: Wozu brauchst Du die Print-Auflage? Für enthaltene Wanderkarten? Die App des deutschen Alpenvereins ist ein Rebrand von Outdooractive, erlaubt aber kostenlose Offlinekarten (hochalpin durchaus wichtig). Ob der Schweizer Alpenverein das auch hat, müsste man schauen. Die App des deutschen AV ist aber auch für Nichtmitglieder verfügbar.

                                        Rolf

                                        -- sumpsi - posui - clusi
                                        1. @@Rolf,

                                          Hast Du hier mal nachgefragt, wie es mit eine Print-Ausgabe aussieht (vielleicht ja als Book on Demand)? Wenn der Verlag keine Nachfrage spürt, gibt's auch keine Neuauflage.

                                          Ich habe jetzt eine Print-Ausgabe 😉.

                                          Andererseits: Wozu brauchst Du die Print-Auflage?

                                          Auf dem Desktop-PC/Laptop/Tablet/Smartphone will ich es nicht lesen, will nicht abends noch am Bildschirm hängen. Ich mag lieber gedruckte Bücher. Ich habe zwar auch einen A4 E-Book Reader mit E-Ink Display, nur kann der keine Farbe und die möchte ich bei diesem Buch haben.

                                          Für enthaltene Wanderkarten?

                                          Das auch, ich möchte die Tour-Beschreibung in gedruckter Form dabei haben. Ist mir einfach lieber.

                                          Die App des deutschen Alpenvereins ist ein Rebrand von Outdooractive,

                                          erlaubt aber kostenlose Offlinekarten (hochalpin durchaus wichtig).

                                          Outdooractive ist prima, die Seite nutze ich auch wobei ich für die Berge in der Schweiz hikr.org bevorzuge.

                                          Die App des DAV kannte ich noch nicht, gleich mal installiert, danke für den Tipp 😀.

                                          Ob der Schweizer Alpenverein das auch hat, müsste man schauen. Die App des deutschen AV ist aber auch für Nichtmitglieder verfügbar.

                                          In der Schweiz heißt das SAC (Schweizer Alpen Club). Die Schweizer machen vieles besser als die Deutschen und Österreicher. 2002 haben die endlich mal eine einheitliche (längst überfällige) Schwierigkeitsskala für Wandertouren (vor 2002 gab es das nur für Hochtouren) gebracht. Das ist was feines 😀. Dummerweise hat sich die geniale Skala in D und AT noch nicht so weit verbreitet. Siehe hier:

                                          https://de.wikipedia.org/wiki/SAC-Wanderskala

                      2. Moin beatovich,

                        Die Frage ist aber: soll eine Gebührenpflicht für alle unberücksichtigt des Medienkonsums oder der sozialen Verhältnisse bestehen?

                        Es ist eben keine Gebühr. Und dieser Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts.

                        Kopfsteuern unter edlen Motiven zu propagieren ist einfach nur arrogant!

                        Es ist auch keine Steuer.

                        Viele Grüße
                        Robert

                        1. Hallo

                          Die Frage ist aber: soll eine Gebührenpflicht für alle unberücksichtigt des Medienkonsums oder der sozialen Verhältnisse bestehen?

                          … dieser Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts.

                          Jetzt mal unabhängig von Zweck und Sinn des Rundfunkbeitrags, nein, der Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts nicht. Er beträgt (aktuell) immer 17,50€/Monat, egal, wie hoch das Einkommen des Haushalts 1 ist.

                          Tschö, Auge

                          1. Den Beitrag für Gewerbe lasse ich hier raus.

                          -- Eine Kerze stand [auf dem Abort] bereit, und der Almanach des vergangenen Jahres hing an einer Schnur. Die Herausgeber kannten ihre Leser und druckten den Almanach auf weiches, dünnes Papier.
                          Kleine freie Männer von Terry Pratchett
                          1. Hallo Auge,

                            … dieser Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts.

                            Jetzt mal unabhängig von Zweck und Sinn des Rundfunkbeitrags, nein, der Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts nicht. Er beträgt (aktuell) immer 17,50€/Monat, egal, wie hoch das Einkommen des Haushalts ist.

                            Man kann sich befreien lassen.

                            Viele Grüße
                            Robert

                            1. Hallo

                              … dieser Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts.

                              Jetzt mal unabhängig von Zweck und Sinn des Rundfunkbeitrags, nein, der Beitrag berücksichtigt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts nicht. Er beträgt (aktuell) immer 17,50€/Monat, egal, wie hoch das Einkommen des Haushalts ist.

                              Man kann sich befreien lassen.

                              Ich weiß. Das folgt aber dem Ente-oder-Trente-Prinzip (ganz oder gar nicht). Entweder man zahlt den vollen oder keinen Beitrag. Das ist mir zuwenig Unterscheidung, wenn mit der „Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Haushalts“ geworben wird.

                              Tschö, Auge

                              -- Eine Kerze stand [auf dem Abort] bereit, und der Almanach des vergangenen Jahres hing an einer Schnur. Die Herausgeber kannten ihre Leser und druckten den Almanach auf weiches, dünnes Papier.
                              Kleine freie Männer von Terry Pratchett
                        2. Es ist auch keine Steuer.

                          Soweit ich das weiß ist genau diese Frage noch immer nicht entschieden.

                          Zitat:

                          Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am kommenden Mittwoch (18. Juli) darüber, ob der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form rechtmäßig ist oder nicht. Im Kern geht es dabei um zwei Fragen: Zum einen muss das höchste deutsche Gericht feststellen, ob es sich bei dem Beitrag nicht vielmehr um eine Steuer handelt.

                          Ich denke nämlich auch, dass es sich tatsächlich um eine Steuer handelt.

                          1. Hallo,

                            so weit ich weiß, sind Steuern nicht Zweckgebunden, der Rundfunkbeitrag schon.

                            Gruß
                            Jürgen

                            1. Hallo Jürgen,

                              so weit ich weiß, sind Steuern nicht Zweckgebunden, der Rundfunkbeitrag schon.

                              Korrekt.

                              Viele Grüße
                              Robert

                            2. Nun, der „Beitrag“ hat aber Merkmale einer Steuer.

                              1. Er dient (auch) dazu, etwas zu finanzieren, wozu der Staat verpflichtet ist (Rundfunk für Notfallinformationen und die Infrastruktur hierfür). Das bedeutet aber, dass der „Beitrag“ die Staatskasse direkt entlastet und dass durch diesen also Haushaltmittel frei werden, die dann nicht zweckgebunden sind. Folge: Für mindestens einen Teil des Beitrages entfällt die Zweckbindung. Das ist hier ähnlich wie mit der Maut: die Gelder entlasten die Staatskasse, werden also nicht zusätzlich für die Infrastruktur aufgewendet.

                              2. Die Art der zur Abgrenzung von einer Steuer per Definition erforderlichen individuellen Gegenleistung ist in einer Vielzahl von Fällen (Zweitwohnung, unbesetzte Ferienwohnung; Doppel- oder Mehrfachbelastung für Gewerbebetreiber und Freiberufler, Mietwagen, Dienstwagen, Büroräume, Hotelzimmer; Teilbelastung für Familien, WGs, Arbeiterunterkünfte) völlig unklar.

                              Nicht umsonst hat das BVerfassG den Ländern einen nicht ganz kleinen Fragenkatalog zugeschickt. Ich glaube, gerade hinsichtlich der „individuellen Gegenleistung“ wird das BVerfassG so Einiges in das Urteil zu schreiben haben.

                              1. Moin,

                                das Bundesverfassungsgericht hat entschieden und es sieht danach aus, als sei der Rundfunkbeitrag doch keine Steuer.

                                Viele Grüße
                                Robert

            2. Moin Christian,

              das …

              Ob dein Posting jetzt rechtswidrig war, da bin ich mir nicht sicher. AFAIK ist es nicht verboten zu erklären, wie man Privatkopien erstellt.

              … ist eine spannende Frage, denn AFAIK ist das Umgehen eines wirksamen Kopierschutzes verboten. Und ja, das beißt sich mit dem Recht auf Privatkopie.

              Viele Grüße
              Robert

              1. Hallo Robert,

                Ob dein Posting jetzt rechtswidrig war, da bin ich mir nicht sicher. AFAIK ist es nicht verboten zu erklären, wie man Privatkopien erstellt.

                … ist eine spannende Frage, denn AFAIK ist das Umgehen eines wirksamen Kopierschutzes verboten. Und ja, das beißt sich mit dem Recht auf Privatkopie.

                Leider ist da keine interessante Frage mehr, denn die wurde durch die Gesetzeslage bereits geklärt: das umgehen eines wirksamen Kopierschutzes (wobei wirksam hier sogar das CSS von DVDs bezeichnet) ist illegal. Punkt. Auch wenn man eine Privatkopie erstellen möchte.

                LG,
                CK

                -- https://wwwtech.de/about
              2. Hi,

                … ist eine spannende Frage, denn AFAIK ist das Umgehen eines wirksamen Kopierschutzes verboten. Und ja, das beißt sich mit dem Recht auf Privatkopie.

                Für mich beißt sich da noch mehr: ist der Kopierschutz denn überhaupt wirksam, wenn er umgangen werden kann?

                cu,
                Andreas a/k/a MudGuard

                1. Hallo MudGuard,

                  … ist eine spannende Frage, denn AFAIK ist das Umgehen eines wirksamen Kopierschutzes verboten. Und ja, das beißt sich mit dem Recht auf Privatkopie.

                  Für mich beißt sich da noch mehr: ist der Kopierschutz denn überhaupt wirksam, wenn er umgangen werden kann?

                  Die Diskussion haben wir vor 10 Jahren auch schon geführt 😉 die Rechtsprechung hat sämtliche Versuche, einen Kopierschutz bereit zu stellen, als wirksam definiert. Sogar die, die man gar nicht bemerkt.

                  LG,
                  CK

                  -- https://wwwtech.de/about
                  1. die Rechtsprechung hat sämtliche Versuche, einen Kopierschutz bereit zu stellen, als wirksam definiert. Sogar die, die man gar nicht bemerkt.

                    … Aber nur um „fünf Minuten“ später zu erklären, dass eine praktisch nicht erratbare URL die Öffentlichkeit nicht daran hindert, auf die so verbreiteten Inhalte zuzugreifen.

                    Beides: LG Berlin. Hinsichtlich der Rechtstreue und der selbst als „außerordentlich gering“ behaupteten Tatsachenwahrnehmumgsfähigkeit so einiger deutscher Landrichter habe ich - absolut begründet - eine sehr eigene Meinung, die man ganz kurz zusammenfassen kann:

                    Nicht in meinem Name!